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 Wissenswertes über Langeoog
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06.08.2022 18:00
#886 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

5. August 2022
Wassereinbruch auf Jollenkreuzer: Seenotretter bewahren Segler vor dem Kentern

Fast auf den Tag genau 25 Jahre nach seiner Indienststellung hat der Seenotrettungskreuzer BERNHARD GRUBEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Donnerstag, 4. August 2022, zwei Segler aus Seenot gerettet. Südlich Minsener Oog verhinderten die Seenotretter das Kentern eines Jollenkreuzers, in den viel Wasser eingedrungen war.


Gegen 11.40 Uhr setzte die Crew des Segelboots einen Notruf ab, der an die zuständige deutsche Rettungsleitstelle See weitergeleitet wurde – das von der DGzRS betriebene Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen. Der Jollenkreuzer war offenbar mit einem Unterwasserhindernis zusammengestoßen.

Die Segler hatten sich vor Minsener Oog trockenfallen lassen. Doch bei auflaufender Tide drang nun durch ein Leck Wasser in ihr Boot ein. Die Rettungsleitstelle See alarmierte umgehend den in Hooksiel stationierten Seenotrettungskreuzer BERNHARD GRUBEN.

Als die Seenotretter den Havaristen erreichten, lag das Segelboot im Prickenweg vor der Südspitze von Minsener Oog schon tief im Wasser. Die Segler waren dabei, den rund sieben Meter langen Jollenkreuzer auszuräumen und ihre Habseligkeiten auf die nur zeitweise bewohnte kleine Insel zu retten. „Als wir uns näherten, konnten wir sehen, wie sich die Segler an Deck bewegten. Sie mussten dabei aufpassen, dass ihr Boot nicht kentert, so hoch stand das Wasser bereits“, berichtet Dirk Hennesen, Vormann der BERNHARD GRUBEN.

Die Seenotretter ließen das Tochterboot JOHANN FIDI zu Wasser und gingen beim Havaristen längsseits. „Wir haben ein Lecksegel ausgebracht und das Wasser mittels Tauchpumpe gelenzt“, berichtet Hennesen. Anschließend dichteten die Seenotretter das Leck ab. Bei ununterbrochen laufender Pumpe schleppten sie den Havaristen frei und brachten ihn sicher nach Hooksiel. Die Segler blieben unverletzt.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...vor-dem-kentern


Quelle: www.seenotretter.de

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06.08.2022 18:00
#887 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

6. August 2022
Seenotretter befreien vor Helgoland zwei Schiffbrüchige aus Lebensgefahr

Zwei schiffbrüchige junge Männer verdanken ihr Leben den Seenotrettern der Station Deutsche Bucht/Helgoland. Das Tochterboot VERENA des Seenotrettungskreuzers HERMANN MARWEDE der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) rettete sie am Freitagabend, 5. August 2022, vor der Hochseeinsel aus der Nordsee – gerade noch rechtzeitig vor der Dunkelheit.


Gegen 21.50 Uhr erfuhr die deutsche Rettungsleitstelle See, das von der DGzRS betriebene Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen, von der Notlage der beiden Männer im Alter von jeweils etwa Mitte 20. Ihr nur etwa drei Meter langes Schlauchboot war nordwestlich der Helgoländer Nachbarinsel Düne gekentert. Den beiden war es noch gelungen, per Handy Bekannte an Land über ihren Schiffbruch querab der Jugendherberge ganz im Norden der Hauptinsel zu benachrichtigen.

Der auf Helgoland stationierte Seenotrettungskreuzer HERMANN MARWEDE ließ umgehend sein 34 Knoten (rund 63 km/h) schnelles Tochterboot VERENA zu Wasser. Bereits rund sechs Minuten später waren die Seenotretter vor Ort. „Wir sind gerade noch rechtzeitig vor der Dunkelheit eingetroffen. Die beiden Schiffbrüchigen saßen auf der Spitze des kaum noch aus dem Wasser ragenden Rumpfes ihres Schlauchbootes. Bei den herrschenden nordwestlichen Winden um vier Beaufort und rund einem Meter Seegang war die Gefahr groß, dass sie nördlich der Düne auf die offene See abtreiben. Dann wäre die Suche nach ihnen, gerade bei Dunkelheit, weitaus schwieriger geworden“, berichtet Gregor Jeske, Vormann der HERMANN MARWEDE.

Die Seenotretter nahmen die Schiffbrüchigen mit der VERENA an Bord und versorgten sie. Bis auf eine leichte Unterkühlung waren die beiden Männer unverletzt. Wenige Minuten später übergaben die Seenotretter die Geretteten an der Helgoländer Landungsbrücke an den Landrettungsdienst. Sie sicherten außerdem das gekenterte Schlauchboot und brachten es in den Südhafen der Insel.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...us-lebensgefahr


Quelle: www.seenotretter.de

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06.08.2022 18:00
#888 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

6. August 2022
Trimaran im Watt festgekommen – Seenotretter bergen schwer erkrankte Seglerin ab

Immer wieder erleben die Seenotretter, dass aus einem anfangs kleinen Problem schnell eine große Gefahr für Menschen auf See werden kann. „Du weißt nie, was kommt“, heißt es an Bord der Rettungseinheiten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Das bewahrheitete sich einmal mehr in einem Einsatz für zwei Segler auf der Außenweser am Freitagabend, 5. August 2022.


Gegen 17.30 Uhr meldete sich der Skipper eines Trimarans bei den Seenotrettern. Das mit zwei Menschen besetzte Segelboot war bei Mellumplate in Höhe der Tonne 19 festgekommen. Dort lag es bei mittleren Windstärken um fünf Beaufort vorerst sicher, so dass die beiden Segler an Bord – ein Mann und eine Frau – eigentlich zunächst das nächste Hochwasser hätten abwarten können. Doch die Seglerin (59) geriet in große Panik. Zunehmend verschlechterte sich ihr Zustand über Funk hörbar.

Der Seenotrettungskreuzer BERNHARD GRUBEN/Station Hooksiel lief unter Höchstfahrt zum Havaristen. Die Seenotretter setzten das Tochterboot JOHANN FIDI aus, um den Trimaran zu erreichen. Allerdings erschwerte ihnen starke Brandung nördlich des Havaristen die Annäherung. Deshalb steuerte die JOHANN FIDI einen südlicheren Kurs. So gelang es, bis auf etwa 100 Meter an den inzwischen hoch und trocken liegenden Trimaran heranzufahren.

Ein Seenotretter ging im Überlebensanzug von Bord aus zu Fuß zum Havaristen, um vor allem nach der Seglerin zu sehen. Schnell war klar, dass sie medizinische Hilfe benötigt. Der Rettungsmann half dabei, den Trimaran dauerhaft am Anker zu sichern, und brachte die beiden Segler zu Fuß zur JOHANN FIDI, streckenweise brusttief durchs Wasser watend.

Im Bordhospital des Seenotrettungskreuzers verschlechterte sich der Allgemeinzustand der Seglerin weiter. Die Seenotretter mussten sie mit Sauerstoff versorgen. Sie bestellten einen Rettungswagen zum Liegeplatz nach Hooksiel. Notarzt und Sanitäter versorgten die Frau noch an Bord weiter, bevor der Landrettungsdienst sie ins Krankenhaus nach Wilhelmshaven brachte.

Am frühen Samstagmorgen kümmerten sich die Seenotretter um die Bergung des Trimarans. Um eine Leinenverbindung herzustellen, mussten sie das letzte Stück bis zum Havaristen erneut zu Fuß zurücklegen. Gegen 6.30 Uhr gelang es dem Tochterboot JOHANN FIDI, das Boot zu befreien. Der Seenotrettungskreuzer HERMANN RUDOLF MEYER schleppte es sicher nach Bremerhaven.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...kte-seglerin-ab


Quelle: www.seenotretter.de

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11.08.2022 18:00
#889 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

11. August 2022
Schiffbrüchiger klammert sich stundenlang an einer Reuse fest

Die freiwilligen Seenotretter der Station Ueckermünde sind am Mittwochnachmittag, 10. August 2022, für einen Einhandsegler im Einsatz gewesen, der rund zwei Seemeilen (gut 3,5 Kilometer) vor Ueckermünde über Bord seines Bootes ins Stettiner Haff gestürzt war. Gemeinsam mit Ersthelfern rettete die Besatzung des Seenotrettungsboots EVA AHRENS-THIES der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) den Schiffbrüchigen. Nachdem dieser sich mehrere Stunden an einer Schwimmreuse festgehalten hatte, betrug seine Körpertemperatur nur noch 34 Grad Celsius.


Informiert wurden die Seenotretter gegen 15.20 Uhr von der aufmerksamen Besatzung einer Segelyacht. Diese meldete sich bei der von der DGzRS betriebenen deutschen Rettungsleitstelle See (Maritime Rescue Co-ordination Centre, MRCC Bremen). Die Segler hatten einen Mann in einer Schwimmreuse im Stettiner Haff entdeckt. MRCC Bremen alarmierte umgehend die Besatzung des Seenotrettungsbootes EVA AHRENS-THIES.

Noch bevor die Seenotretter vor Ort eintrafen, drehte eine zweite Segelyacht bei, um den Schiffbrüchigen zu befreien. Die Bootsbesatzung konnte den gut 70-Jährigen erreichen und ihn an Bord nehmen. Anschließend versorgten die Segler ihn mit Decken. Bei dem Manöver hatte sich jedoch der Propeller der Segelyacht selbst in der Reuse verfangen.

Kurze Zeit später traf die EVA AHRENS-THIES ein. Ein als Notfallsanitäter ausgebildeter Seenotretter übernahm die medizinische Erstversorgung des Schiffbrüchigen und stellte eine Körpertemperatur von nur noch 34 Grad Celsius fest. Nachdem der unterkühlte Mann stabilisiert war, lief das bis zu 38 Knoten (ca. 70 km/h) schnelle Seenotrettungsboot zurück nach Ueckermünde und übergab den Patienten dem bereits zum Stadthafen bestellten Landrettungsdienst.

Bei der Übergabe übersetzte ein Passant die Worte des polnischen Schiffbrüchigen. Der Verunglückte schilderte, wie er über Bord seines etwa sieben Meter langen Motorsegler gestürzt war. Auf die Reuse habe er sich retten können und dort etwa drei Stunden ausgeharrt.


Während der Patient ins Krankenhaus transportiert wurde, nahmen die Seenotretter erneut Kurs auf die in der Reuse gefangene Segelyacht. Sie befreiten das Boot und schleppten es in den Hafen. Das ebenfalls in Ueckermünde stationierte Seenotrettungsboot GERHARD TEN DOORNKAAT sowie die EVA AHRENS-THIES suchten gemeinsam das treibende Boot des Schiffbrüchigen. Die Seenotretter fanden es schließlich, holten das Segel ein und schleppten das Boot ebenfalls in den Hafen.

Wind wehte zur Einsatzzeit aus Nord-Nordwest mit Stärke 4. Bei rund einem halben Meter Seegang hatte das Stettiner Haff eine Wassertemperatur von etwa 24 Grad Celsius. Zur Unglücksursache hat die Wasserschutzpolizei Ermittlungen aufgenommen.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...iner-reuse-fest


Quelle: www.seenotretter.de

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16.08.2022 20:30
#890 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

16.08.2022
Seenotretter holen Schwimmer in der Dunkelheit von Badeplattform vor Niendorf

Die Seenotretter der Station Travemünde sind gestern Abend, 15. August 2022, für einen jungen Mann im Einsatz gewesen, der in der Nähe der Seebrücke Niendorf auf einem Badeponton kurz vor Einbruch der Dunkelheit gesundheitliche Probleme bekommen hatte. Aus eigener Kraft konnte er den Strand nicht wieder erreichen. Die Freiwilligen-Besatzung des Seenotrettungsbootes ERICH KOSCHUBS der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) holte den Mann von der Plattform und übergab ihn an einen Rettungswagen.

Freunde des 20-Jährigen, die sich auf der Seebrücke befanden, hatten den Notruf gewählt, als ihnen klar geworden war, dass der junge Mann ohne Hilfe den Ponton nicht verlassen konnte. Es herrschte ablandiger Wind mit starkem Schwell durch die zurückliegenden stürmischen Tage. Zudem bestand eine Gewitterwarnung mit einer Böenvorhersage von neun Beaufort (bis zu 88 km/h Windgeschwindigkeit).

Die freiwilligen Seenotretter waren bereits innerhalb weniger Minuten nach ihrer Alarmierung durch die von der DGzRS betriebene deutsche Rettungsleitstelle See an der Travemünder DGzRS-Station und nach knapp 20 Minuten an der Niendorfer Seebrücke. Mit Hilfe des Suchscheinwerfers der ERICH KOSCHUBS fanden sie die Badeplattform. Ein Seenotretter stieg über und half dem jungen Schwimmer, der über Krämpfe in den Waden und Schwindel klagte, auf das Seenotrettungsboot. Dort wurde der nur mit einer Badehose bekleidete Mann mit Decken gewärmt.

An Land übergaben die Seenotretter ihn an einen Rettungswagen.

Der junge Mann aus Neumünster war zu einem Tagesausflug mit seinen Freunden an die Ostsee gefahren.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...rm-vor-niendorf


Quelle: www.seenotretter.de

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20.08.2022 18:00
#891 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

20.08.2022
Boot mit sechs Anglern vor Fehmarn gekentert – alle gerettet

Aufmerksamen Anglern sowie den Seenotrettern der Freiwilligenstation Puttgarden der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) verdanken sechs Männer möglicherweise ihr Leben. Ihr Angelboot ist heute, am 20. August 2022, südöstlich von Burgstaaken (Fehmarn) gekentert und später gesunken. Die Schiffbrüchigen wurden von einem weiteren Angelboot und von den Seenotrettern gerettet.


Die Rettungsleitstelle See der DGzRS, zuständig für die Koordinierung des maritimen Such- und Rettungsdienstes in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee, wurde über einen verstümmelten Notruf informiert, der bei der Landrettungsleitstelle Süd eingegangen war. Der Notfall wurde im weiteren Bereich des Leuchtturms Staberhuk vermutet.

Sofort alarmierten die Wachleiter die Freiwilligenbesatzung des Seenotrettungsbootes ROMY FRANK der Station Puttgarden und den Seenotrettungskreuzer BREMEN der Station Fehmarn/Großenbrode sowie weitere Schiffe in der Nähe des vermuteten Unfallortes. Die freiwilligen Seenotretter der ROMY FRANK, die derzeit in Burgstaaken liegt, liefen innerhalb von nur fünf Minuten aus.

Währenddessen hielten sich die sechs Männer, die bei der Kenterung ihres Bootes ins Wasser gestürzt waren, am Rumpf fest, was durch wenig Seegang und sommerliche Wassertemperaturen möglich war. Einer der Männer konnte mit einer Rettungsweste winken. Das Signal wurde von anderen Anglern gesehen. Mit ihrem Boot eilten sie zu Hilfe. Über eine Bootsleiter nahmen sie drei der Schiffbrüchigen auf – mehr Menschen konnte ihr kleines Boot nicht fassen.

Retter und Gerettete konnten bereits das auf sie zufahrende Seenotrettungsboot erkennen und gaben nun ihre genaue Position in Höhe von Meeschendorf/Staberdorf durch. Die ROMY FRANK rettete auch die drei weiteren Angler über ihre Bergepforte aus dem Wasser.

Einer der freiwilligen Seenotretter, von Beruf Rettungsassistent, nahm sich sofort der Geretteten an. Das kleine Angelboot mit den anderen drei Geretteten wurde längsseits genommen und auch diese drei wurden auf das Seenotrettungsboot übernommen.

Alle sechs Geretteten im Alter zwischen 50 und 70 Jahren sind wohlauf. Die Männer aus dem Raum Hamburg berichteten, dass sie zu einem Angelausflug von Burgstaaken aus gestartet waren. Etwa zwei Seemeilen (ungefähr dreieinhalb Kilometer) von der Küste entfernt bemerkten sie Wasser im Boot. Innerhalb kürzester Zeit bekam ihr Boot Schlagseite und kenterte, so dass ihnen keine Zeit blieb, einen Notruf abzusetzen. Einer der Männer kam im Wasser an sein Handy heran, das noch einen kleinen Moment funktionierte. Im Wasser schwimmend wählte er die 112.

Die ROMY FRANK mit den Geretteten blieb bis zum Eintreffen des Seenotrettungskreuzers BREMEN vor Ort, um andere Schiffe nicht durch das kaum noch sichtbare Bootswrack zu gefährden. Inzwischen ist es gesunken. Das Mehrzweckschiff „Arkona“ des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Stralsund markierte die Unglücksstelle.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...t-alle-gerettet


Quelle: www.seenotretter.de

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22.08.2022 21:30
#892 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

22. August 2022
Seenotretter im Einsatz für verletzten Seemann auf Baggerschiff

Die Seenotretter haben am Montagnachmittag, 22. August 2022, auf der Nordsee einen verletzten Seemann von Bord eines Hopperbaggers abgeborgen*. Nach einem Sturz klagte er über starke Schmerzen im Bein. Die Freiwilligen-Besatzung des Seenotrettungsbootes SECRETARIUS/Station Langeoog der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) brachte ihn sicher an Land.

Bei Arbeiten auf dem Laderaumsaugbaggerschiff „Magni R“ (Flagge: Dänemark) stürzte ein 35-jähriger Seemann ins Wasser. Er verfing sich dabei mit einem Bein in einer Leine. Dennoch gelang es ihm, selbstständig wieder an Bord zu klettern. Anschließend klagte der vollkommen durchnässte Mann über starke Schmerzen im Bein. Er benötigte dringend medizinische Hilfe.

Da sich das Baggerschiff zu diesem Zeitpunkt wenige Seemeilen nördlich von Langeoog befand, schickte die gegen 14.45 Uhr alarmierte, von der DGzRS betriebene deutsche Rettungsleitstelle See, das Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen, die freiwilligen Seenotretter der Nordseeinsel in den Einsatz. Als sie mit dem gut zehn Meter langen Seenotrettungsboot SECRETARIUS den rund 75 Meter langen Hopperbagger erreichten und bei ihm längsseits gingen, war der polnische Seemann an Bord bereits mit trockener Kleidung und wärmenden Decken versorgt worden.

Zunächst stieg ein Rettungsmann auf das Schiff über und versorgte den Patienten medizinisch. Anschließend unterstützten Besatzungsmitglieder des Hopperbaggers die Seenotretter dabei, den Patienten bei moderaten Seegangsverhältnissen und einer schwachen Brise aus Nordost auf das Seenotrettungsboot zu übernehmen. Während der Fahrt ans Festland kümmerten sich die Seenotretter weiter um den Seemann. In Bensersiel übergaben sie den Verletzten an den Landrettungsdienst, der ihn in ein nahegelegenes Krankenhaus brachte.

*seemannschaftlich für „in Sicherheit bringen“

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...uf-baggerschiff


Quelle: www.seenotretter.de

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02.09.2022 10:30
#893 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

2. September 2022
Segler entgeht knapp Kollision mit 400-Meter-Schiff

Nur durch das beherzte Eingreifen eines Fischers und eines Lotsen ist in der Nacht zum Donnerstag, 1. September 2022, eine Kollision des 400 Meter langen Containerschiffes „Magleby Maersk“ mit einer kleinen Segelyacht in der Außenweser verhindert worden. Ein Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) übernahm den Havaristen, der nach einem Wassereinbruch manövrierunfähig geworden war, und brachte ihn in Sicherheit.


Gegen 23.20 Uhr erreichte der Notruf die von der DGzRS betriebene deutsche Rettungsleitstelle See, das Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen. Ein Einhandsegler meldete Wassereinbruch im Weserfahrwasser. Die Segelyacht befand sich zu diesem Zeitpunkt nordöstlich der unbewohnten Insel Mellum. Der Segler hatte seinen Anker geworfen, der jedoch nicht hielt. Daraufhin trieb das etwa zehn Meter lange Boot in der Dunkelheit ins vielbefahrene Fahrwasser.

MRCC Bremen alarmierte sofort die Seenotrettungskreuzer HERMANN RUDOLF MEYER/Station Bremerhaven und BERNHARD GRUBEN/Station Hooksiel sowie die umliegende Schifffahrt. Zeitgleich war die Rettungsleitstelle See in Kontakt mit der Verkehrszentrale Bremerhaven (Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee), die den Schiffsverkehr im Revier überwacht. Diese meldete auslaufend ein Containerschiff der Triple-E-Klasse der dänischen Reederei Maersk Line. Die knapp 400 Meter langen Schiffe gehören zu den größten ihrer Art.

Um Mitternacht antwortete der Segler nicht mehr auf Anrufe über Funk. Unterdessen hatte der Fischkutter „Christine“ aus Fedderwardersiel den Seenotrettern seine Hilfe angeboten. Er befand sich auf Fangreise im Revier. Die Fischer fanden die kleine Segelyacht, auf der nur das schwache Licht einer Taschenlampe zu sehen war. Dem Segler war inzwischen durch den Wassereinbruch der gesamte Strom an Bord ausgefallen. Es herrschte zu diesem Zeitpunkt ein Seegang von ein bis zwei Metern bei Nordostwind der Stärke 5 (bis zu 38 Kilometer pro Stunde).

Die Rettungsleitstelle See hatte zwischenzeitlich auch einen SAR-Hubschrauber der Marine (SAR = Search and Rescue, Suche und Rettung) in den Einsatz aufgenommen. Eine Kollision der aufgrund ihres Tiefgangs von zwölf Metern stark manövriereingeschränkten „Magleby Maersk“ mit der Segelyacht konnte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ausgeschlossen werden.

„Ohne die Fischer wäre der Einsatz anders ausgegangen!“

Als die Seenotrettungskreuzer vor Ort eintrafen, war es den Fischern soeben gelungen, die Yacht in Schlepp zu nehmen. Der Lotse auf dem Containerschiff hatte eine minimale Kursveränderung erreicht. Wie eine schwarze Wand zog der Containerriese an Kutter, Havarist und Seenotrettungskreuzern knapp vorbei. Der Hubschrauber drehte noch eine Runde und wurde von den Seenotrettern dann aus dem Einsatz entlassen.

„Ohne die Fischer wäre der Einsatz anders ausgegangen!“, so die einhellige Meinung der Retter.

Mit dem Tochterboot gingen die Seenotretter beim Havaristen längsseits und übergaben eine Lenzpumpe, um den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen. Dann übernahmen sie den Schleppanhang vom Fischkutter und machten sich unter ständigem Pumpen auf die lange Schleppreise Richtung Hooksiel.

Im starken Seegang platzten Fender, die der Abstandshaltung dienen, zwischen Tochterboot und Segelyacht. Damit diese nicht weiter beschädigt wird, übernahm der Seenotrettungskreuzer BERNHARD GRUBEN den Havaristen, nachdem der Wassereinbruch unter Kontrolle war. Die BERNHARD GRUBEN traf mit ihrem Anhang gegen 5.30 Uhr in Hooksiel ein.

Die Fischer setzten unterdessen ihre Fangreise fort. Der Segler überstand die Havarie stark erschöpft, aber unverletzt.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...00-meter-schiff


Quelle: www.seenotretter.de

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08.09.2022 10:10
#894 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

6. September 2022
Seenotretter kommen drei Fischkuttern auf der Nordsee zu Hilfe

Gleich drei Fischkutter auf der Nordsee sind am Dienstag, 6. September 2022, auf die Hilfe der Seenotretter angewiesen gewesen. Innerhalb weniger Stunden waren Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in der Elbmündung, vor der Dithmarscher Küste und unmittelbar vor Büsum im Einsatz. Sie brachten alle drei Havaristen mit insgesamt sechs Fischern an Bord sicher in die Häfen.


Die Besatzung des Seenotrettungskreuzers HERMANN MARWEDE der Station Deutsche Bucht/Helgoland bemerkte gegen 8.20 Uhr während einer Kontrollfahrt, wie die „Ora et labora“ (Heimathafen Urk) am Rande des Fahrwassers in der Elbmündung trieb. Bei Scharhörnriff, etwa 15 Seemeilen (rund 28 Kilometer) vor Cuxhaven, war dem unter niederländischer Flagge fahrenden Kutter offenbar etwas in den Propeller geraten.

Mit Bordmitteln konnten sich die beiden Fischer nicht mehr selbst helfen. Bei Wind um sieben Beaufort (etwa 60 km/h), bis zu zwei Metern Seegang und starken Regenfällen war der Havarist bereits bis auf knapp 70 Meter den gefährlichen Sänden nahegekommen, als die HERMANN MARWEDE ihn auf den Haken nahm und sicherte. Die Seenotretter schleppten das 19-Meter-Schiff nach Cuxhaven. Dort übernahm das Tochterboot MATHIAS des Seenotrettungskreuzers ANNELIESE KRAMER/Station Cuxhaven den Schleppanhang. Die VERENA, das Tochterboot der HERMANN MARWEDE, fungierte als Heckschlepper, um den Havaristen bei rund sechs Knoten Strom sicher durch die Hafeneinfahrt zu bugsieren. Gegen 13.40 Uhr war der Kutter fest in Cuxhaven.

Wenige Stunden zuvor waren die Büsumer Seenotretter zwei Fischkuttern zu Hilfe gekommen. Beim Auslaufen zur Fangreise am frühen Morgen gegen 4.50 Uhr hatte die Maschine der ebenfalls rund 19 Meter langen „Fortuna“ (Heimathafen Friedrichskoog) versagt. Den beiden Fischern an Bord gelang es noch, bei starkem Ostwind an der Ostmole des Büsumer Vorhafens notdürftig festzumachen. Der Seenotrettungskreuzer THEODOR STORM brachte die „Fortuna“ sicher zurück in den Hafen.

Im Sommerkoog-Steertloch, einem Priel vor der Dithmarscher Küste, geriet am Vormittag gegen 10.40 Uhr ein weiterer Kutter in Not. Der „Wiking“ (Heimathafen Büsum) war ebenfalls etwas in den Propeller geraten, und sie meldete sich deshalb bei den Seenotrettern. Die THEODOR STORM brachte auch diesen Kutter und seine zweiköpfige Besatzung sicher in den Büsumer Hafen.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...ordsee-zu-hilfe


Quelle: www.seenotretter.de

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14.09.2022 10:40
#895 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

13.09.2022
Travemünder Seenotretter helfen erkranktem Einhandsegler

Die Seenotretter der Freiwilligenstation Travemünde sind gestern, 12. September 2022, einem schwer erkrankten Einhandsegler zu Hilfe gekommen, der an Bord seines vor Anker liegenden Segelbootes zusammengebrochen war. Segler hatten die Notlage bemerkt und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) alarmiert.


Kurz nach 16.30 Uhr alarmierte die von der DGzRS betriebene deutsche Rettungsleitstelle See (Maritime Rescue Co-ordination Centre, MRCC Bremen) die freiwilligen Seenotretter der Station Travemünde, nachdem Segler in der Kleinen Holzwiek, einer kleinen bewaldeten Bucht an der Trave, einen erkrankten Segler gemeldet hatten.

Mit eigenem Boot hatten sich die Segler dem Ankerlieger, den sie aus ihrem an der Trave gelegenen Wassersportclub kannten, genähert und festgestellt, dass der an Bord liegende Mann kaum ansprechbar war. Ein Notfallsanitäter der Johanniter am medizinischen Arbeitsplatz in der Rettungsleitstelle See übernahm die medizinische Beratung und Anleitung der Segler zur Ersten Hilfe.

Nur acht Minuten nach ihrer Alarmierung liefen die Seenotretter von Travemünde mit Seenotarzt an Bord des Seenotrettungsbootes ERICH KOSCHUBS aus. Um auf der vielbefahrenen Trave den Schiffsverkehr nicht zu gefährden, besprach Vormann Patrick Morgenroth, der ehrenamtlich die Station Travemünde leitet, die Notlage mit der Verkehrszentrale Travemünde. Sie informierte die Schifffahrt über das mit Höchstgeschwindigkeit auslaufende Seenotrettungsboot. Das in der Nähe befindliche Polizeiboot „Habicht“ bot seine Unterstützung an und lief ebenfalls zum Notfallort. Nur eine knappe Viertelstunde später erreichten die Seenotretter das ankernde Segelboot und gingen längsseits. Mehrere Seenotretter und der Notarzt stiegen über und übernahmen die weitere Versorgung des Patienten. Mit einer Trage wurde er mit Hilfe der vor Ort eingetroffenen Beamten der Wasserschutzpolizei auf das Seenotrettungsboot übergeben.

Die Ankerstelle an der Trave an der Mecklenburg-Vorpommerschen Küste ist landseitig nicht erreichbar. Die Rettungsleitstelle See forderte deshalb einen Rettungswagen nach Schlutup an. Dort übergaben die Seenotretter den Mann, der vermutlich an Bord seines Segelbootes einen Schlaganfall erlitten hatte, an den Landrettungsdienst zum Weitertransport ins Krankenhaus.

In Absprache mit der Wasserschutzpolizei, die Ermittlungen zum Unglücksfall aufgenommen hat, wurde das Segelboot zwischenzeitlich von Vereinskameraden zurück in den Heimathafen gebracht.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...m-einhandsegler


Quelle: www.seenotretter.de

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15.09.2022 18:08
#896 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

14.09.2022
Einhandsegler auf Juist gestrandet – Seenotretter aus Borkum, Juist und Norderney im Einsatz

Mit dem Leben davongekommen ist ein Einhandsegler, der in der Nacht zum Mittwoch, 14. September 2022, am unbewohnten Westende der Insel Juist gestrandet ist. Der Mann konnte sich durch die Brandung an Land retten. Die Yacht musste aufgegeben werden. Die Seenotrettungskreuzer HAMBURG (Station Borkum), EUGEN (Station Norderney) und das Seenotrettungsboot HANS DITTMER der Freiwilligenstation Juist der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) versuchten noch, dem Mann zu Hilfe zu kommen, konnten den Havaristen jedoch nicht mehr erreichen.


Der Notruf ging bei der von der DGzRS betriebenen deutschen Rettungsleitstelle See (Maritime Rescue Co-ordination Centre, MRCC Bremen) gegen 22 Uhr über Telefon ein: Der Skipper, der allein an Bord seiner Segelyacht war, war schwer zu verstehen und konnte nur eine ungenaue Position geben. Klar war jedoch, dass er sich mit seiner Segelyacht im Bereich der ostfriesischen Insel Juist in großer Gefahr befand.
Neben den DGzRS-Rettungseinheiten HAMBURG, EUGEN und HANS DITTMER wurden ebenfalls Hubschrauber alarmiert, da bereits zu diesem Zeitpunkt deutlich war, dass die Zeit für eine mögliche Rettung sehr knapp war.

Zeitweise waren die Seenotretter über UKW-Kanal 16 mit dem Skipper in Kontakt. Eine Verständigung war nicht mehr möglich, als in der Brandung nach offenbar mehrfacher schwerer Grundberührung der Mast brach und damit die UKW-Antenne unbrauchbar wurde. Dem Tochterboot ST. PAULI des Seenotrettungskreuzers HAMBURG gelang es noch, sich dem Havaristen bis auf wenige Meter zu nähern, bis dieser von der See über eine weitere Sandbank gedrückt wurde und endgültig am Strand auf Grund lief.

Die Rettungsleitstelle See alarmierte ebenfalls die Freiwillige Feuerwehr der Insel, die auf dem Landweg versuchte, die Unglücksstelle zu erreichen. Aufgrund der Bedingungen am Strand war ein Vorankommen mit schwerem Gerät nicht möglich. Kurz vor Mitternacht vermeldete die Feuerwehr, dass sie den Skipper in der Dunkelheit an Land aufgefunden hatte.
Das Westende der Insel Juist ist zum größten Teil Bestandteil des Nationalparks und besteht aus Dünen und Sand, der Seeraum ist geprägt von Riffen und Sandbänken und nicht offiziell befahrbar. In der Nacht herrschte bei auflaufendem Wasser Wind mit Stärken von bis zu sechs Beaufort und eine See von bis zu zwei Metern.

Von der Feuerwehr Juist wurde der Mann an den Landrettungsdienst übergeben.
Ein Bergungsunternehmen wird heute versuchen, die gestrandete Yacht zu bergen.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...uist-gestrandet


Quelle: www.seenotretter.de

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17.09.2022 16:26
#897 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

17.09.2022
Angler von dänischem Hubschrauber aus Rettungsinsel gerettet

Ein Hochseeangler ist heute, Samstag, 17. September 2022, von einem dänischen SAR-Hubschrauber (SAR = Search and Rescue, Suche und Rettung) aus einer Rettungsinsel gerettet worden. Sein Boot, ein etwa acht Meter langer ehemaliger Kutter, sank nach heftigem Wassereinbruch nahe der dänischen Grenze in der Ostsee. Der Mann wurde vom Hubschrauber auf den Seenotrettungskreuzer BERLIN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) abgesetzt und in den Hafen von Olpenitz gebracht.


Aus der Rettungsinsel rief der Mann kurz nach halb zehn Uhr einen ehemaligen Kollegen an, der heute selbst Seenotretter ist. Eine ungefähre Position konnte er übermitteln, auch wenn der Anruf kaum zu verstehen war. Ein Rückruf war anschließend nicht mehr möglich.

Der Seenotretter alarmierte sofort die von der DGzRS betriebene deutsche Rettungsleitstelle See (Maritime Rescue Co-ordination Centre, MRCC Bremen). Die Position im Kleinen Belt befand sich etwa in Höhe der dänischen Inseln Als und Ærø im dänischen Such- und Rettungsgebiet, ungefähr dreieinhalb Seemeilen (ca. 6,3 Kilometer) von Als entfernt in einem Seegebiet mit einer Wassertiefe von ungefähr 25 Metern.

Die Rettungsleitstelle See verständigte sich mit dem dänischen MRCC, das einen SAR-Hubschrauber in den Einsatz schickte. Die Seenotrettungskreuzer FRITZ KNACK/Station Olpenitz sowie BERLIN/Station Laboe und das Seenotrettungsboot URSULA DETTMANN der Freiwilligenstation Gelting wurden alarmiert.

Um 10.36 Uhr meldete der Hubschrauber, dass der Fischer mit einer Winde aus der Rettungsinsel gerettet wurde. Er wurde zum Seenotrettungskreuzer BERLIN geflogen, der sich im Zulauf zur Unglücksstelle befand, und darauf abgesetzt. Die FRITZ KNACK nahm die Rettungsinsel auf.

Der Mann überstand das Unglück unverletzt. Er wurde nach Olpenitz gebracht, wo er von einem Bekannten abgeholt wurde.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...sinsel-gerettet


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27.09.2022 11:00
#898 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

22. September 2022
Fahrgastschiff läuft mit mehr als 100 Kindern an Bord auf Grund

Die Seenotretter haben im niedersächsischen Wattenmeer zwischen den ostfriesischen Inseln Spiekeroog und Wangerooge am Donnerstag, 22. September 2022, ein festgekommenes Fahrgastschiff mit 137 Menschen an Bord freigeschleppt, darunter mehr als 100 Kinder. Diese mussten dort bei zunächst ablaufendem Wasser insgesamt viereinhalb Stunden ausharren, bevor die Freiwilligen-Besatzung des Seenotrettungsbootes FRITZ THIEME/Station Wangerooge der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) Schiff und Passagiere aus der misslichen Lage befreien konnte.


Gegen 15 Uhr meldete sich der Kapitän des Ausflugsschiffes „Jens Albrecht III“ bei der von der DGzRS betriebenen deutschen Rettungsleitstelle See, dem Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen: Das rund 26 Meter lange Schiff war bei ablaufendem Wasser am Rand des Harlefahrwassers etwa eine Seemeile (rund zwei Kilometer) südsüdwestlich von Wangerooge festgekommen. Aus eigener Kraft konnte die Besatzung es nicht mehr befreien.

Sofort alarmierte die Rettungsleitstelle See die freiwilligen Seenotretter der Station Wangerooge, die wenig später beim Fahrgastschiff eintrafen. Dieses lag allerdings bereits südlich der Tonne H11 so hoch auf einer Sandbank, dass das Seenotrettungsboot FRITZ THIEME es nicht mehr freischleppen konnte. Die Seenotretter mussten auf die steigende Tide warten. Nachdem sie sich überzeugt hatten, dass es allen an Bord gut ging, blieben Besatzung und Passagiere auf der „Jens Albrecht III“. Auch weil für sie bei ruhiger See und südlichen Winden bis zu zwei Beaufort (elf km/h) keine Gefahr bestand.

Gegen 19.25 Uhr übergaben die freiwilligen Seenotretter schließlich eine Schleppleine an den Havaristen. Mit der ganzen Kraft seiner 380 PS starken Maschine taute das Seenotrettungsboot an. In mehreren Anläufen gelang es, das Ausflugsschiff ins tiefere Fahrwasser zu schleppen. Anschließend setzte die „Jens Albrecht III“ ihre Fahrt aus eigener Kraft fort.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...-bord-auf-grund


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27.09.2022 11:00
#899 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

24. September 2022
Seenotretter bei zwei medizinischen Notfällen auf Nord- und Ostsee im Einsatz

Die von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) betriebene deutsche Rettungsleitstelle See, das Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen, hat am Samstag, 24. September 2022, die schnelle Hilfe für eine auf einem Kreuzfahrtschiff plötzlich schwer erkrankte Frau nordwestlich von Helgoland koordiniert. Ein SAR-Hubschrauber der Deutschen Marine flog sie in ein Krankenhaus. Fast zeitgleich waren die freiwilligen Seenotretter der Station Puttgarden vor Fehmarn im Einsatz: Sie brachten mit dem Seenotrettungsboot ROMY FRANK einen verletzten Wassersportler sicher an Land.



Helgoland | Gegen 12 Uhr meldete sich der Kapitän des Kreuzfahrtschiffes „Costa Fascinosa“ (Flagge: Italien) bei der Rettungsleitstelle See der DGzRS: An Bord klagte eine 78-jährige Norwegerin über starke Brustschmerzen. Sie benötigte umgehend medizinische Hilfe.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich das rund 290 Meter lange Schiff etwa 100 Seemeilen (gut 185 Kilometer) nordwestlich von Helgoland. Aufgrund der großen Entfernung für den nächstgelegenen Seenotrettungskreuzer HERMANN MARWEDE/Station Helgoland und der gebotenen Eile alarmierte die Rettungsleitstelle See einen SAR-Hubschrauber der Deutschen Marine. Dieser nahm noch ein medizinisches Team von NHC Northern Helicopter auf.

Gegen 14 Uhr war der Sea King vor Ort. Zunächst setzte seine Besatzung den Notarzt und einen speziell für Hubschraubereinsätze ausgebildeten Notfallsanitäter auf dem Kreuzfahrtschiff ab. Dort führten sie die an Bord bereits eingeleitete Behandlung fort, ehe die Patientin auf einer Trage liegend zum Hubschrauber aufgewinscht wurde. Anschließend flog der Sea King die Frau in ein Krankenhaus.

Fehmarn | Fast zeitgleich waren die freiwilligen Seenotretter der Station Puttgarden für einen verletzten Wassersportler im Einsatz. Als sie gegen 13.45 Uhr mit dem Seenotrettungsboot ROMY FRANK gerade aus Burgstaaken zu einer Übungs- und Revierfahrt ausgelaufen waren, machte der Skipper eines Motorbootes mit Handzeichen auf eine Notlage an Bord aufmerksam. Sofort änderten die Seenotretter ihren Kurs.

Nachdem sie längsseits gegangen waren, berichtete ihnen die Besatzung von einem Unfall: Einer der fünf Männer war beim Übersteigen von einem Wakeboard auf das Deck des Motorbootes ausgerutscht und mit seinem Steißbein hart auf eine Klampe gestürzt. Dabei hatte er sich verletzt. Die Seenotretter übernahmen den Patienten auf einer Trage liegend, versorgten ihn an Bord der ROMY FRANK medizinisch und brachten ihn umgehend in den Hafen von Burgtiefe. Dort übergaben sie den Mann an den Landrettungsdienst.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...llen-im-einsatz


Quelle: www.seenotretter.de

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27.09.2022 11:00
#900 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

24. September 2022
Seenotretter befreien vier Segler vor Norderney aus Lebensgefahr

Vier Segler verdanken den Seenotrettern der Station Norderney wahrscheinlich ihr Leben: Vor der ostfriesischen Insel waren sie mit ihrer Gaffelketsch zunächst festgekommen. Wenig später lief ihr Zweimaster bis zur Wasserlinie voll. Mit dem Seenotrettungskreuzer HANS HACKMACK der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) brachten die Seenotretter die vierköpfige Besatzung wohlbehalten an Land.



Gegen 18.50 Uhr empfingen sowohl die Seenotküstenfunkstelle BREMEN RESCUE RADIO der DGzRS als auch der zurzeit auf Norderney stationierte Seenotrettungskreuzer HANS HACKMACK über den international einheitlichen UKW-Sprechfunk-Anruf- und -Notruf-Kanal 16 eine Dringlichkeitsmeldung einer englischen Gaffelketsch: Diese war im Seegatt Schluchter nordwestlich der ostfriesischen Insel mit vier Menschen – zwei Erwachsenen und zwei Kindern – an Bord festgekommen. Sofort machten die Seenotretter die Leinen los und nahmen Kurs auf den Zweimaster mit Holzrumpf.

Als sie vor Ort – etwas südwestlich der Tonne D5/S8 – ankamen, versuchten die Seenotretter zunächst, in der gefährlichen Brandungszone eine Leinenverbindung herzustellen: ein schwieriges Unterfangen bei Nordwind der Stärke 5 und einem Seegang von bis zu zwei Metern. „Der Havarist lag quer zur See und wurde immer wieder von den Wellen überspült – das Wasser lief so über Deck“, beschreibt Vormann Tobias von Fromberg die Situation. Dennoch gelang es der Besatzung der HANS HACKMACK schließlich, die Leinenverbindung herzustellen. Aber die Klampe, an der die Schleppleine auf dem Segler belegt war, riss beim Antauen aus ihrer Verankerung.

Um näher an den Zweimaster zu gelangen, setzten die Seenotretter das Tochterboot EMMI aus. Fast zur selben Zeit sendete die Besatzung der Gaffelketsch plötzlich einen Mayday-Ruf aus – das Signal für unmittelbare Lebensgefahr. Die Lage an Bord hatte sich dramatisch zugespitzt: Mittlerweile war der Havarist bereits bis zur Wasserlinie vollgelaufen. Ob ein Leck oder das überschlagene Wasser dafür ursächlich war, war für die Seenotretter bedeutungslos. Für sie zählte in diesem Moment nur: Sie mussten die sich in Lebensgefahr befindlichen Segler so schnell wie möglich vom Havaristen herunterholen und in Sicherheit bringen.

Mit dem Tochterboot gingen die Seenotretter bei dem Zweimaster längsseits. Eilig nahmen sie die zwei Erwachsenen und die beiden Kinder samt Kuscheltier an Bord. Alle waren sichtlich geschockt, aber unverletzt geblieben. Die HANS HACKMACK nahm ihr Tochterboot wieder an Bord und lief den sicheren Hafen an. Die Wasserschutzpolizei Wilhelmshaven hat die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.

Für die Seenotretter der Station Norderney war es nicht der erste Einsatz an diesem Tag: Zuvor hatten sie bereits zwei Motorboote mit Maschinenschaden eingeschleppt – Routine, nicht annähernd so dramatisch wie ihre jüngste Rettungstat an diesem Samstag.


Hinweis: In einer ersten Version dieser Meldung war von einer Segelyacht die Rede. Wir haben dies korrigiert und bitten, den Fehler zu entschuldigen.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...us-lebensgefahr


Quelle: www.seenotretter.de

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