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 Wissenswertes über Langeoog
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03.04.2014 01:11
#391 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten antworten

Sportflugzeug stürzt südlich Norderney ins Wattenmeer – Seenotretter im Einsatz

02.April 2014
16:14 Uhr

Nach dem Absturz eines Sportflugzeugs im Wattenmeer südlich der Insel Norderney sind am Mittwoch, 2. April 2014, drei Rettungseinheiten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) im Einsatz gewesen. Der allein fliegende Pilot überlebte das Unglück nicht. Zum Zeitpunkt des Absturzes herrschte dichter Nebel über dem Wattenmeer.


Gegen 11.25 Uhr empfing der Seenotkreuzer BERNHARD GRUBEN/Station Norderney der DGzRS ein schwaches Notsignal. Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS recherchierte über die für Luftnotfälle über See zuständige Rettungsleitstelle der Deutschen Marine in Glücksburg, dass tatsächlich ein Flugzeug auf dem Weg von Emden nach Norderney überfällig war.
Die Seenotretter liefen sofort aus. Neben der BERNHARD GRUBEN waren auch die beiden von Freiwilligen gefahrenen Seenotrettungsboote ELLI HOFFMANN-RÖSER/Station Baltrum und CASSEN KNIGGE/Station Norddeich der DGzRS im Einsatz. Ein SAR-Hubschrauber der Deutschen Marine und der Rettungshubschrauber „Christoph 26“ aus Sanderbusch waren ebenfalls im Einsatz, konnten im dichten Nebel allerdings nicht eingreifen.
Dem Seenotkreuzer BERNHARD GRUBEN gelang es im Wattenmeer, das stärker werdende Notsignal einzupeilen. Die Position befand sich in einem Priel, den der Seenotkreuzer aufgrund seines Tiefgangs bei auflaufendem Wasser selbst nicht vollständig befahren konnte.
Mit dem Tochterboot JOHANN FIDI erreichten die Seenotretter die Absturzstelle. Sie fanden die stark beschädigte einmotorige Cessna bei Sichtweiten von etwa acht Metern auf Höhe des Norderneyer Leuchtturms im Wattenmeer. Nur Teile des Flugzeugs ragten aus dem Wasser.
Dem in der Nähe fahrenden Tonnenleger „Lütjeoog“ der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung gelang es, das Flugzeug aus dem Wasser zu heben. Ein freiwilliger Seenotretter aus der Besatzung der ELLI HOFFMANN-RÖSER, der selbst Pilot ist, stieg auf den Tonnenleger über und half bei der Bergung der Cessna. Die „Lütjeoog“ brachte das Flugzeug nach Norderney. Die Polizeiinspektion Aurich hat Ermittlungen aufgenommen.


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Tochterboot nähert sich abgestürztem Flugzeug, im Hintergrund Tonnenleger, der die Bergung vorbereitet hat

Das Tochterboot JOHANN FIDI des Seenotkreuzers BERNHARD GRUBEN der DGzRS an dem ins Watt gestürzten Sportflugzeug. Im Hintergrund nähert sich der Tonnenleger „Lütjeoog“, um die Cessna zu bergen. (Foto: DGzRS/Die Seenotretter)

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03.04.2014 20:20
#392 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten antworten

Drei Angler auf der Ostsee in Seenot – DGzRS koordiniert Rettung südlich Fehmarn

03.April 2014
15:44 Uhr

Der reibungslosen Zusammenarbeit zwischen Seenotrettern und Bundespolizisten verdanken drei schiffbrüchige Angler ihre Rettung aus der Ostsee. Ihr Boot war am Donnerstagmittag, 3. April 2014, südlich der Insel Fehmarn gekentert.

Gegen 13.30 Uhr wählte eine Strandspaziergängerin den Polizeinotruf. Sie hatte die drei Schiffbrüchigen nach der Kenterung südlich von Großenbrode von Land aus beobachtet. Die Wasserschutzpolizei Heiligenhafen informierte umgehend die SEENOTLEITUNG BREMEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), die sämtliche Such- und Rettungsmaßnahmen in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee koordiniert.

Über ihre Seenotküstenfunkstelle BREMEN RESCUE RADIO sendete die DGzRS ein „Mayday Relay“ zur Information der gesamten Schifffahrt in der Umgebung des Unglücksortes aus. Daraufhin meldete sich auch ein Hubschrauber der Bundespolizei bei den Seenotrettern und bot seine Hilfe an. Er befand sich ganz in der Nähe auf einem routinemäßigen Ostseeüberwachungsflug.

Bereits Minuten später war der Hubschrauber vor Ort. Die drei Schiffbrüchigen kauerten auf ihrem kieloben treibenden Boot. Die Hubschrauber-Besatzung winschte die drei Schiffbrüchigen nacheinander auf und übergab sie am nahen Strand an den Landrettungsdienst. Die Männer im Alter zwischen 50 und 60 Jahren waren unterkühlt, aber ansprechbar und kamen zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus.

Der Seenotkreuzer HANS HACKMACK der DGzRS erreichte die Unglücksstelle kurz darauf. Bei der Bergung des Angelbootes mussten die Seenotretter allerdings nicht mehr helfen: Das Boot war bereits soweit unter Land vertrieben, dass Polizei und Feuerwehr die weiteren Maßnahmen vom Strand aus übernehmen konnten.

Zur Unglückszeit herrschten im Revier südlich der Insel Fehmarn östliche Winde von vier bis fünf Beaufort (um 30 km/h Windgeschwindigkeit) und acht Grad Wassertemperatur.


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Seenotkreuzer HANS HACKMACK (Archivbild)

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06.04.2014 16:00
#393 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten antworten

Zwei Kutter auf der Nordsee in Not – Seenotretter für vier Fischer im Einsatz

04.April
12:10 Uhr

Für zwei Fischer ist am Donnerstagabend, 3. April 2014, ihre Fangreise westlich des Eidersperrwerkes im Schlepp des Seenotrettungsbootes PAUL NEISSE der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zu Ende gegangen: Ihren manövrierunfähigen Kutter schleppten die freiwilligen Seenotretter der Station Eiderdamm sicher in den Hafen des Eidersperrwerkes. Fast zeitgleich verhinderte der Seenotkreuzer ALFRIED KRUPP südlich der Nordseeinsel Borkum das Auflaufen eines Fischkutters – ebenfalls mit zwei Fischern an Bord.


Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS alarmierte die freiwilligen Seenotretter der Station Eiderdamm gegen 16.30 Uhr: Der Krabbenkutter „Atlantik“ (Heimathafen Tönning) trieb manövrierunfähig etwa zehn Seemeilen (rund 18,5 Kilometer) westlich des Eidersperrwerkes – ein Tampen hatte sich im Propeller verfangen. Der Kutter drohte mit zwei Fischern an Bord bei nordöstlichen Winden der Stärke fünf (bis 38 km/h) und einem Seegang von einem halben bis einem Meter auf eine Untiefe aufzulaufen.

Bereits kurze Zeit später traf die PAUL NEISSE vor Ort ein. Dort hielt ein anderer Kutter die „Atlantik“ provisorisch auf Position, aber aufgrund seiner zu geringen Maschinenleistung konnte er die 16 Meter lange „Atlantik“ nicht in Schlepp nehmen. Für die nur zehn Meter lange PAUL NEISSE war dies dank ihrer leistungsstarken 320-PS-Maschine kein Problem: Nachdem die Seenotretter schnell und routiniert eine Leinenverbindung hergestellt hatten, brachten sie den Krabbenkutter sicher in den Hafen des Eidersperrwerkes.

Ebenfalls für zwei Fischer war der Seenotkreuzer ALFRIED KRUPP/Station Borkum am Donnerstagabend im Einsatz. Bei der Rückfahrt von einem anderen Einsatz bemerkten die Seenotretter den manövrierunfähigen Fischkutter „Odysseus“ (Heimathafen Greetsiel), der etwa vier Seemeilen (rund 7,5 Kilometer) nördlich von Eemshaven auf die Untiefe Möwensteert zutrieb und aufzulaufen drohte.

Sofort setzte die ALFRIED KRUPP bei nordöstlichen Winden der Stärke vier (bis zu 28 km/h) und einem halben Meter Seegang ihr Tochterboot GLÜCKAUF aus, um den 17 Meter langen Kutter aus seiner misslichen Lage zu befreien. Die Seenotretter schleppten die „Odysseus“ aus der Gefahrenzone auf die östliche Seite der Fahrrinne. Dort war es den Fischern aufgrund der Wetterlage möglich, si


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Krabbenkutter im Schlepp: Die Seenotretter der Freiwilligen-Station Eiderdamm bringen mit dem Seenotrettungsboot PAUL NEISSE die „Atlantik“ sicher in den Hafen des Eidersperrwerkes.

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15.04.2014 18:18
#394 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten antworten

Doppelter Einsatz für freiwillige Seenotretter bei stürmischen Winden auf der Ostsee

14.April 2014
20:32 Uhr

Bei stürmischen Winden waren freiwillige Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Montag, 14. April 2014, zwei Mal auf der Ostsee im Einsatz. Auf der Flensburger Außenförde befreiten sie acht Segler aus einer gefährlichen Lage. Vor Rügen wiederum kamen sie einem manövrierunfähigen Fahrgastschiff mit 15 Menschen an Bord zu Hilfe.

Zwei Einsätze der Seenotretter auf der Ostsee

Vormann Johannes Lund hörte den Notruf auf dem internationalen Sprechfunk-Notrufkanal 16 mit, da er sich zum Zeitpunkt des „Maydays“ am Hafen befand. Schon wenige Minuten später war seine Freiwilligen-Mannschaft komplett, und das Seenotrettungsboot WERNER KUNTZE lief aus.

Die Segelyacht, deren Achterstag gerissen war, hatte außerdem eine Leine in den eigenen Propeller bekommen und trieb manövrierunfähig auf die Südküste der Flensburger Außenförde zu. „Nach etwa einer halben Seemeile wäre sie aufgelaufen“, berichtet Vormann Lund. Die Seenotretter stellten routiniert eine Leinenverbindung her. Sie brachten Boot und Besatzung sicher nach Langballigau.

Stralsund. Gegen 17 Uhr wiederum setzte das Fahrgastschiff „Hansestadt Stralsund“ ebenfalls auf Kanal 16 einen Notruf ab. Die Seenotküstenfunkstelle BREMEN RESCUE RADIO der DGzRS empfing ihn im Rahmen der Hörwache. Bei Windstärken von sechs bis sieben Beaufort (bis 61 km/h Windgeschwindigkeit) trieb das Fahrgastschiff zwischen dem nördlichen Ausgang des Strelasundes und der Südspitze Hiddensees manövrierunfähig auf die kleine Insel Heuwiese zu.

Beide Maschinen waren ausgefallen. An Bord waren drei Besatzungsmitglieder und zwölf Passagiere. Die SEENOTLEITUNG BREMEN alarmierte die freiwilligen Seenotretter der DGzRS-Station Stralsund, die kurz darauf mit dem Seenotrettungsboot HERTHA JEEPausliefen. Außerdem meldete sich das Zollboot „Bad Zwischenahn“ bei den Seenotrettern und bot seine Hilfe an. Es befand sich in der Nähe von Parow, konnte den Havaristen als erstes Boot erreichen und übernahm die Passagiere.

Die HERTHA JEEP erwies sich einmal mehr als Kraftpaket: Das nur 9,5 Meter lange, aber besonders wendige und 320 PS starke Seenotrettungsboot nahm den 44 Meter langen Havaristen auf den Haken und brachten ihn und seine Besatzung sicher nach Stralsund.


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Segelyacht mit Mastbruch im sicheren Schlepp des Seenotrettungsbootes WERNER KUNTZE/Station Langballigau der DGzRS

Das Seenotrettungsboot HERTHA JEEP/Station Stralsund schleppt ein manövrierunfähiges Fahrgastschiff ein.
Langballigau. Für die freiwilligen Seenotretter der DGzRS-Station Langballigau kam die Alarmierung kurz nach halb zwölf am Vormittag. Acht Segler waren in Gefahr geraten. Ihre 14-Meter-Yacht hatte bei Nordwestwinden bis acht Beaufort (74 km/h Windgeschwindigkeit) Mastbruch erlitten.

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19.04.2014 07:17
#395 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten antworten

Rauchentwicklung auf Motorboot: Freiwillige Seenotretter bringen Eltern mit Kleinkind in Sicherheit

18.April 2014
19:49 Uhr

Die freiwilligen Seenotretter der Station Neustadt/Holstein brachten am Karfreitag (18.04.2014) ein Ehepaar mit einem etwa eineinhalbjährigen Kleinkind in Sicherheit, auf deren Motorboot es vorübergehend zu starker Rauchentwicklung und einem Wassereinbruch gekommen war.
Seenotrettungsboot der DGzRS in voller Fahrt


Auf einem Ausflug in die Neustädter Bucht hatte das Skipperpaar an Bord ihres Motorbootes nachmittags plötzlich Rauchentwicklung aus dem Maschinenraum sowie Wasser im Schiff bemerkt. Per Handy riefen sie die Marina in Neustadt an, von wo sie gestartet waren. Mitarbeiter alarmierten sofort die Seenotretter.


Beim Eintreffen der Seenotretter an der Yacht nur wenig später hatte das Skipperpaar die Situation bereits unter Kontrolle bringen können, und es kam zu keiner weiteren Rauchentwicklung. Durch Einsatz der Lenzpumpen konnte auch das Wasser aus dem Schiff entfernt werden.

Zur Sicherheit wurde das Kleinkind mit seiner Mutter auf das Seenotrettungsboot CREMPE übernommen und mit Sauerstoff versorgt, und ein Seenotretter stieg auf das Motorboot über. Von der CREMPE wurde dieses zurück in die etwa zwei Seemeilen (3,5 km) entfernte Marina geschleppt.


Was die Rauchentwicklung und den Wassereinbruch verursacht hatte, stand zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest.

Zur Zeit des Einsatzes herrschten schwache nördliche Winde.


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Das Seenotrettungsboot CREMPE der Station Neustadt/Holstein

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23.04.2014 20:00
#396 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten antworten

Seenotretter bewahren Angelkutter mit 13 Menschen an Bord vor der Strandung

23.April 2014
18:11 Uhr

Einsatz vor Rügen mit internationaler Verstärkung

Bei starken Nordostwinden haben die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Mittwoch, 23. April 2014, vor der Insel Rügen einen Angelkutter vor der Strandung bewahrt. Der Kutter „Möwe“ aus Sassnitz mit elf Ausflüglern und zwei Besatzungsmitgliedern an Bord war nach einem Maschinenschaden in Gefahr geraten.

Gegen 14.30 Uhr lief der Alarm telefonisch an Bord des Seenotkreuzers VORMANN JANTZEN der DGzRS auf, der derzeit in Sassnitz auf Rügen stationiert ist. Die Seenotretter liefen sofort aus und nahmen Kurs auf die „Möwe“. Sie trieb zu dieser Zeit knapp eine Seemeile (etwa 1,5 Kilometer) vor der Nordostküste Rügens nahe Kollicker Ort.

Bei auflandigem Wind der Stärke Nordost 6 (rund 50 km/h Windgeschwindigkeit) und bis zu zwei Metern Seegang warf die Besatzung den Anker. „Er hielt jedoch nicht richtig. Wir haben deshalb die ,Hebel auf den Tisch‘ gelegt, um den Kutter so schnell wie möglich zu erreichen“, berichtet Uwe Radloff, Vormann der VORMANN JANTZEN.

Der Seenotkreuzer traf nach halbstündiger Fahrt durch regnerisches Starkwind-Wetter bei dem etwa 15 Meter langen Havaristen ein. Sofort stellten die Seenotretter eine Leinenverbindung her und nahmen die „Möwe“ auf den Haken. Sie brachten Schiff und Besatzung sicher nach Sassnitz.

Die vierköpfige Besatzung der VORMANN JANTZEN hatte bei diesem Einsatz internationale Verstärkung: Zwei Kollegen der schwedischen Schwestergesellschaft der DGzRS waren zufällig zu einem Informationsbesuch an Bord, als die Alarmierung hereinkam. Vormann Radloff zögerte nicht lange: „Wir wissen nie genau, was uns draußen erwartet. Zusätzliche erfahrene Hände können deshalb sehr nützlich sein.“ Die beiden Kollegen nahm er kurzerhand mit in den Einsatz. Seenotrettung ist eben international – manchmal gilt dies sogar „vor der Haustür“ im eigenen Revier.


Quelle: www.seenotretter.de


Seenotkreuzer VORMANN JANTZEN der DGzRS
Der Seenotkreuzer VORMANN JANTZEN der DGzRS kam vor der Nordostküste Rügens bei Starkwind einem manövrierunfähigen Angelkutter zu Hilfe. (Archivfoto: Wolfgang Scholz)

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28.04.2014 17:45
#397 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten antworten

Seenotretter bringen schwer verletzten Offshore-Windpark-Arbeiter sicher an Land

27.April 2014
11:51 Uhr

Nördlich der Insel Borkum haben die Seenotretter einen schwer verletzten Arbeiter eines Offshore-Windparks von einem Errichterschiff abgeborgen und in Sicherheit gebracht. Der Seenotkreuzer ALFRIED KRUPP/Station Borkum der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) übernahm den Patienten bei guten Wind- und Seegangsbedingungen am frühen Sonntagmorgen, 27. April 2014, und transportierte ihn an Land.


Der Offshore-Arbeiter hatte sich auf der Plattform „Borwin Alpha“ beim Offshore-Windpark „Bard Offshore I“ etwa 50 Seemeilen (ca. 90 Kilometer) nördlich Borkum schwer am Fuß verletzt. Aufgrund Gewittern und schlechter Sicht auf See war der Einsatz eines Hubschraubers unmöglich.

Nach Alarmierung der Seenotretter nahm der Seenotkreuzer ALFRIED KRUPP deshalb eine freiwillige Seenotärztin aus Borkum an Bord und verließ gegen 2.40 Uhr den Schutzhafen der Insel.

Unmittelbar nach Eintreffen des Seenotkreuzers gegen 6 Uhr übergab das Errichterschiff „JB 117“ mit Hilfe seines Krans den 43-jährigen Arbeiter bei inzwischen guten Wind- und Seegangsverhältnissen an die ALFRIED KRUPP. Vor Ort war ebenfalls das Zollschiff „Helgoland“, das sich aufgrund seines erheblichen Tiefgangs aber nicht weit genug nähern konnte, da die „JB 117“ mehrere Anker ausgebracht hatte.

Auf dem Weg ins niederländische Eemshaven stabilisierte sich an Bord der ALFRIED KRUPP der Zustand des Verletzten, so dass der Seenotkreuzer noch einmal auf Borkum anlegen konnte, um einen weiteren Einsatz zu übernehmen: Eine schwangere Frau musste dringend ans Festland gebracht werden. Die Seenotretter übernahmen auch ihren Transport und erreichten mit beiden Patienten gegen 10 Uhr sicher Eemshaven.


Quelle und Foto: www.seenotretter.de



Das Errichterschiff „JB 117“ übergibt mit seinem Kran einen schwer verletzten Offshore-Windpark-Arbeiter an den Seenotkreuzer ALFRIED KRUPP der DGzRS.

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28.04.2014 17:55
#398 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten antworten

Freiwillige Seenotretter bringen vor Poel in Not geratene Kitesurfer in Sicherheit

27.April 2014
14:04 Uhr

Dem schnellen Eingreifen der freiwilligen Seenotretter der Station Timmendorf verdanken zwei Kitesurfer die Befreiung aus einer Notlage auf der Ostsee. Vor der Küste der Insel Poel kam die Besatzung des Seenotrettungsbootes GÜNTHER SCHÖPS der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am 27. April 2014 den beiden Männern zu Hilfe.


Vormann Joachim Wöst wohnt in unmittelbarer Nähe des Timendorfer Hafens. Er wollte sich gerade den Sonntagskaffee einschenken, als ein Bekannter bei ihm zur Tür hereinschaute und von einer Beobachtung berichtete: Ihm waren vom Strand aus zwei treibende Kitesurfer aufgefallen, die offensichtlich dringend Hilfe benötigten.

Wöst rief umgehend eine Freiwilligen-Besatzung zusammen und besetzte das Seenotrettungsboot GÜNTHER SCHÖPS. Als die Seenotretter kurz darauf bei den Kitesurfern eintrafen, hatte bereits eine Segelyacht bei einem der beiden im Wasser treibenden Männer aufgestoppt, konnte dem jungen Erwachsenen aber selbst nicht helfen.

Die Seenotretter öffneten die Bergungspforte: Durch diese Tür in der Bordwand der GÜNTHER SCHÖPS in Höhe der Wasserlinie nahmen sie den entkräfteten Kitesurfer an Bord. „Die Leinen des Kites waren mehrfach um seine Beine gewickelt. Er hatte sich völlig darin verstrickt. Selbst hätte er sich kaum befreien können“, schildert Vormann Wöst.

Ein zweiter, älterer Kiter trieb in der Nähe im Wasser: Ihm gelang es nicht mehr, sein Segel wieder zu starten. Die Seenotretter nahmen auch ihn an Bord. Ein dritter Mann, der den beiden Kitern vom Strand aus schwimmend zu Hilfe kommen wollte, erreichte glücklicherweise aus eigener Kraft wieder das sichere Ufer. „Sein Hilfsversuch hätte für ihn leicht selbst sehr gefährlich werden können“, sagt Vormann Wöst.

Zur Einsatzzeit herrschten im Revier vor Poel nordöstliche Winde um fünf Beaufort (bis 38 km/h Windgeschwindigkeit).


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Seenotrettungsboot GÜNTHER SCHÖPS der DGzRS (Archivfoto)

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30.04.2014 04:00
#399 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten antworten

Fischkutter kentert in der Elbmündung – Drei Schiffbrüchige aus Seenot gerettet

29.April 2014
21:29 Uhr

Nach dem Kentern eines Fischkutters in der Elbmündung haben die Seenotretter die dreiköpfige Besatzung von dem sinkenden Schiff abgeborgen und in Sicherheit gebracht. Der Seenotkreuzer HERMANN HELMS der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) rettete die schiffbrüchigen Fischer am Dienstagabend, 29. April 2014, etwa sechs Seemeilen (elf Kilometer) nördlich von Cuxhaven.


Gegen 18.30 Uhr war der etwa 15 Meter lange Fischkutter „Wattenmeer“ (Fischereikennzeichen SD 4, Heimathafen Friedrichskoog) aus noch ungeklärter Ursache in der Elbmündung bei der Tonne Norderelbe 11 während der Fangreise plötzlich gekentert. Den drei Fischern gelang es noch, per Funk auf einem Arbeitskanal einen Notruf abzusetzen. Der Fischkutter „Paloma“ fing den Funkspruch auf und meldete den Seenotfall auf einem Revierfunkkanal weiter.

Diesen Funkverkehr hörten die Cuxhavener Seenotretter mit. Unverzüglich verließ der Seenotkreuzer HERMANN HELMS seinen Liegeplatz im Fährhafen von Cuxhaven. Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS alarmierte außerdem den Seenotkreuzer THEODOR STORM/Station Büsum und in der Nähe fahrende Behördenfahrzeuge.

Kurz vor Erreichen des Unglücksortes musste die HERMANN HELMS aufstoppen. Etwa zwei Stunden vor Niedrigwasser konnte der Seenotkreuzer aufgrund seines Tiefgangs das Zehnerloch, die Verbindung zwischen Norderrinne und Norderelbe, nicht mehr befahren. Die Seenotretter setzten deshalb das besonders flachgehende Tochterboot BIENE aus, um die Schiffbrüchigen zu erreichen.

Unterdessen war die „Wattenmeer“ eine gute halbe Seemeile (etwa einen Kilometer) mit der Strömung vertrieben und an der Kante der Sandbank „Gelbsand“ auf der Seite liegengeblieben. Die drei Fischer (37, 28 und 20 Jahre alt) hatten sich auf die Backbordseite ihres Schiffes geflüchtet und harrten dort aus.

Die Seenotretter fuhren mit der BIENE an den Havaristen heran und nahmen die Männer unverletzt an Bord. „Die Fischer haben sehr viel Glück gehabt, dass sie so schnell aus ihrem kenternden Schiff herausgekommen sind. Und bei höherem Wasserstand hätte die Sache leicht noch ganz anders ausgehen können“, sagt Holger Wolpers, Vormann der HERMANN HELMS.

Die Seenotretter brachten die Schiffbrüchigen nach Cuxhaven. In der Nacht zum Donnerstag soll ein Tonnenleger der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung versuchen, den Fischkutter zu bergen. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.

Zur Unfallzeit herrschten im Revier nordöstliche Winde um drei Beaufort (bis 20 km/h Windgeschwindigkeit).


Quelle und Fotos: www.seenotretter.de


Tochterboot BIENE rettet schiffbrüchige Fischer
Das Tochterboot BIENE nähert sich den schiffbrüchigen Fischern. Die Männer harren auf der Backbordseite ihres gekenterten Kutters aus. (Foto: Fischkutter "Paloma")

Seenotkreuzer HERMANN HELMS (Archivbild)

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11.05.2014 01:11
#400 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten antworten

Schwere Handverletzung auf See – Seenotretter versorgen Segler vor Schleimünde

08.Mai 2014

16:20 Uhr

Die freiwilligen und die fest angestellten Seenotretter der Station Maasholm sind heute, Donnerstag, 8. Mai 2014, gemeinsam im Einsatz auf der Ostsee gewesen: Auf einer Segelyacht vor der Schleimündung hatte sich ein 73 Jahre alter Segler eine schwere Handverletzung zugezogen. Die Rettungsmänner der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) bargen den Mann von der Yacht ab und brachten das Schiff sicher nach Maasholm.

Gegen 9.45 Uhr meldete sich der Skipper der 39-Fuß-Segelyacht telefonisch bei der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS. Auf der Reise von Schleswig nach Timmendorf hatte sich sein Mitsegler schwer an der Hand verletzt. Notdürftig hatten die beiden Männer einen Druckverband angelegt.

Die SEENOTLEITUNG BREMEN alarmierte den Seenotkreuzer NIS RANDERS/Station Maasholm. Er legte sofort ab und nahm Kurs auf den Unglücksort etwa vier bis fünf Seemeilen (ca. acht Kilometer) östlich Schleimünde. Die Segelyacht lief den Seenotrettern unter Motor entgegen. Bei südwestlichen Winden bis sechs Beaufort (49 km/h Windgeschwindigkeit) und Schauerböen übernahmen die Seenotretter den Patienten mit dem Tochterboot ONKEL WILLI ins Bordhospital des Seenotkreuzers.

Unterdessen nahmen die freiwilligen Seenotretter mit dem ebenfalls in Maasholm stationierten Seenotrettungsboot WUPPERTAL einen freiwilligen Seenotarzt an Bord und brachten ihn hinaus auf See. An Bord der NIS RANDERS behandelte er den Verletzten gegen starke Schmerzen. Ein Seenotretter stieg auf die Segelyacht über und half dem 80-jährigen Skipper dabei, das Boot sicher nach Maasholm zu bringen.

Die Seenotretter bestellten einen Rettungswagen zum Maasholmer Fischereihafen. Gegen 10.35 Uhr übergaben sie den Patienten an den Landrettungsdienst. Wenige Minuten später meldeten sich die Rettungseinheiten bei der SEENOTLEITUNG BREMEN wieder „klar P 3“ – einsatzbereit auf Station.


Quelle und Foto: www.seenotretter.de

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12.05.2014 16:36
#401 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten antworten

Ehepaar orientierungslos im Stettiner Haff – Seenotretter koordinieren grenzüberschreitenden Einsatz

12.Mai 2014
12:54 Uhr

Die SEENOTLEITUNG BREMEN, Rettungsleitstelle der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), hat in der Nacht von Sonntag auf Montag, 12. Mai 2014, eine grenzüberschreitende Suche nach einem in Not geratenen deutschen Ehepaar koordiniert. Mit ihrem manövrierunfähigen Motorboot „Edda II“ trieben der Mann und die Frau orientierungslos im östlichen Teil des Stettiner Haffs. Polnische Seenotretter fanden die beiden in der Nähe der Odermündung und brachten sie ins polnische Trzebiez. Aus einer misslichen Lage befreiten die freiwilligen Seenotretter der Station Vitte am Sonntag, 11. Mai 2014, eine Segelyacht und ihre zweiköpfige Besatzung westlich der Ostseeinsel Hiddensee.


Gegen 23.30 Uhr am 11. Mai 2014 alarmierte die SEENOTLEITUG BREMEN die freiwilligen Seenotretter der DGzRS-Station Ueckermündesowie die polnischen Kollegen vom Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) in Swinemünde: Ein Motorboot mit einem Ehepaar an Bord trieb aufgrund von Problemen an der Maschine manövrierunfähig im östlichen Teil des Stettiner Haffs.

Eine genaue Position konnte der Skipper des Havaristen allerdings nicht angeben – sowohl die Frau als auch der Mann lagen bei südwestlichen Winden von vier bis fünf Beaufort (bis 38 km/h) und sehr kurzen Wellen seekrank unter Deck. „Am Telefon wirkten sie sehr apathisch“, beschreibt Vormann Manfred Fastnacht die Situation vor Ort. „Starke Seekrankheit ist nicht zu unterschätzen und kann für die Besatzung eines Schiffes ernsthaft gefährlich werden, weil im Notfall nicht oder nicht rechtzeitig gehandelt werden kann.“

Mit dem Seenotrettungsboot GERHARD TEN DORNKAAT suchten die Seenotretter aus Ueckermünde gemeinsam mit den polnischen Kollegen, die sich mit dem Seenotrettungsboot „Monsun“ am Einsatz beteiligten, das Haff nach dem Motorboot ab. Aufgrund der Dunkelheit und der Größe des Suchgebietes war es die sprichwörtliche Suche „nach einer Stecknadel im Heuhaufen“, so Vormann Fastnacht.

Gegen 4 Uhr die erlösende Nachricht: Die polnischen Seenotretter hatten das Motorboot mit dem Ehepaar gefunden. Sie brachten sie ins polnische Trzebiez. Dort angekommen, waren die beiden in relativ kurzer Zeit wieder wohlauf.

Freiwillige Seenotretter aus Vitte im Einsatz

Neben den Seenotrettern aus Ueckermünde waren am Sonntag, 11. Mai 2014, unter anderem die freiwilligen Seenotretter der Station Vitte/Hiddensee auf der mecklenburgischen Ostsee im Einsatz: Die zweiköpfige Besatzung einer Segelyacht war nach dem Umkippen des Mastes rund drei Seemeilen (etwa 5,5 Kilometer) westlich der Ostseeinsel Hiddensee in Schwierigkeiten geraten. Bei südwestlichen Winden der Stärke 5 (bis zu 38 km/h) und einem Seegang von bis zu eineinhalb Metern war die neun Meter lange Segelyacht „Vilda“ kaum noch manövrierfähig.

Trotz der schwierigen Witterungsbedingungen gelang es den Seenotrettern, eine Leinenverbindung zum Havaristen herzustellen. Anschließend schleppten sie die Segelyacht mit dem Seenotrettungsboot NAUSIKAA in den Hafen von Schaprode.


Quelle: www.seenotretter.de


Das Seenotrettungsboot GERHARD TEN DOORNKAAT in seinem Revier Archivfoto: DGzRS/Sven Junge

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19.05.2014 12:12
#402 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten antworten

Ein Schwerverletzter bei Explosion auf Containerschiff in der Außenelbe

19.Mai 2014
09:20 Uhr

Bei einer Kesselexplosion auf einem Containerschiff in der Außenelbe wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag (18./19.05.2014) ein taiwanesischer Maschinist schwer verletzt. Der Mann wurde per Hubschrauber abgeborgen* und in ein Krankenhaus geflogen.

Ein Seenotkreuzer liegt nachts längsseits an einem Containerschiff

Die SEENOTLEITUNG BREMEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) alarmierte sofort die Rettungskräfte, nachdem die Besatzung des Seenotkreuzers HERMANN HELMS / Station Cuxhaven nachts über Funk von dem Unfall erfahren hatte. Nach der Alarmierung war zunächst unklar, ob an Bord des 330 Meter langen Containerschiffes „YM Uniformity“ (Flagge Taiwan) Feuer ausgebrochen war. Das Polizeischiff „Bürgermeister Brauer“ war als erster vor Ort und übergab zwei Beamte auf den Havaristen. Der Seenotkreuzer HERMANN HELMS der Station Cuxhaven brachte Feuerwehr und Notarzt an Bord, der Seenotkreuzer HERMANN MARWEDE von Helgoland war ebenfalls vor Ort.

Nachdem die Feuerwehr Cuxhaven sich ein Bild der Lage verschafft hatte, stellte sich heraus, dass eine Brandbekämpfung nicht nötig war. Auch waren keine weiteren Besatzungsmitglieder bei dem Unglück verletzt worden.

Um den Schwerverletzten so schnell wie möglich an Land bringen zu können, wurde der Abtransport per Hubschrauber vorbereitet, während Notärzte den lebensgefährlich Verletzten für den Transport stabilisierten. Zur Unterstützung brachte das Tochterboot der HERMANN MARWEDE zusätzliches medizinisches Material aus dem Bordhospital auf den Havaristen.

In einem aufwändigen Manöver konnte der Schwerverletzte schließlich ausgeflogen werden. Die „YM Uniformity“ war nach der Explosion vor Cuxhaven auf der Außenreede vor Anker gegangen. Zur Unglücksursache gibt es derzeit keine Informationen. Die „YM Uniformity“ befand sich auf dem Weg von Hamburg nach Rotterdam.

*seemannschaftlich für „in Sicherheit gebracht“


http://www.seenotretter.de/fotos.html#c12897


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Der Seenotkreuzer HERMANN HELMS liegt längsseits an dem 330 Meter langen Containerschiff „YM Uniformity“, um Notarzt und Feuerwehr zu übergeben.

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20.05.2014 20:20
#403 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten antworten

Unfall auf Krabbenkutter: zwei Fischer in der Nordsee schwer verletzt

20.Mai 2014
08:37 Uhr

Auf einem Fischkutter hat sich in der Nacht (19./20. Mai 2014) in der Nordsee südwestlich von Amrum ein schwerer Unfall ereignet, bei dem zwei der drei Besatzungsmitglieder schwer verletzt worden sind. Die Besatzung des Seenotkreuzers VORMANN LEISS der Station Amrum der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) holte die beiden Männer unter Begleitung von Notarzt und Rettungssanitäter von Bord und brachte sie nach Dagebüll.


Kurz vor Mitternacht (19. Mai 2014) hatte sich der Kapitän des 24,5 Meter langen Fischkutters „Klaus Groth I“ bei den Seenotrettern gemeldet und berichtet, dass seine beiden Besatzungsmitglieder durch eine Stichflamme des Krabbenkochers schwer verletzt worden seien. Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS alarmierte Hubschrauber und Notärzte. Die VORMANN LEISS nahm auf Amrum Notarzt und Rettungssanitäter an Bord und lief zu dem etwa elf Seemeilen (20 km) südwestlich von Wittdün /Amrum gelegenen Fischkutter aus.

Dem Kapitän gelang es zwischenzeitlich allein, das Fanggeschirr an einer Seite so weit aufzuholen, dass die VORMANN LEISS an dieser Seite längsseits gehen und den Notarzt zur Erstbehandlung übersetzen konnte. Die Seenotretter übernahmen die beiden Verletzten und brachten sie in den nächstgelegenen Festlandhafen nach Dagebüll. Von hier erfolgte der Weitertransport per Rettungstransportwagen in eine Spezialklinik nach Flensburg.

Aufgrund der angekündigten Wetterlage mit Seenebel hatten die Hubschrauber nicht starten können.

Der Kapitän, der nun allein an Bord war, erhielt Unterstützung von einem Fahrzeug der Wasserschutzpolizei. Es begleitete den Krabbenkutter in seinen Heimathafen Büsum.

Günstige Umstände für eine schnelle Übernahme der Verletzten waren in der Nacht das ruhige Wetter und kaum Seegang.


Quelle: www.seenotretter.de


Seenotkreuzer VORMANN LEISS in seinem Revier Archiv-Foto: DGzRS/Die Seenotretter


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21.05.2014 23:32
#404 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten antworten

Wassereinbruch auf Angelkutter in der Ostsee: 17 Passagiere in Sicherheit gebracht - Weiterer Einsatz für Angelkutter vor Fehmarn

21.Mai 2014
16:24 Uhr

Rostock | Nach einem schweren Wassereinbruch auf einem Angelkutter 12,5 Seemeilen (ca. 22 km) nordöstlich von Rostock sind heute Morgen, Mittwoch, den 21.5.14, alle 17 Passagiere in Sicherheit gebracht worden. Sie wurden zunächst von einem Boot der Landespolizei übernommen und konnten dann auf das hinzueilende Küstenstreifenboot „Warnow“ der Wasserschutzpolizei übersteigen,


Kapitän und Maschinist des Angelkutters blieben an Bord, während mit den Lenzpumpen des Seenotkreuzers das eindringende Wasser unter Kontrolle gebracht wurde. Zusätzlich zur Sicherung vor Ort war von der Bundespolizei die „Bredstedt“ sowie das Gewässerschutzschiff "Arkona" der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung.
Nachdem der Wassereinbruch gestoppt werden konnte, brachten die Seenotretter den Kutter in Begleitung des Gewässerschutzschiffes im Schlepp nach Rostock. Die von der „Warnow“ übernommenen Passagiere konnten in Warnemünde an Land gehen. Verletzt wurde niemand.

Großenbrode | Auf einem weiteren Angelkutter, drei Seemeilen (5,4 km) östlich von Großenbrode bei Fehmarn, erlitt heute in den Vormittagsstunden (21.5.14) ein Passagier einen Schwächeanfall. Der Seenotkreuzer BREMEN brachte eine Notärztin an Bord und übernahm den Patienten nach der medizinischen Erstversorgung. Er wurde vom Seenotkreuzer in Begleitung der Notärztin nach Großenbrode gebracht, wo er an den Rettungstransportwagen übergeben wurde.


Quelle: www.seenotretter.de


Seenotkreuzer mit Havarist längsseits
Längsseits des Seenotkreuzers ARKONA wurde die "Chemnitz" nach Rostock geschleppt. Bild: Bundespolizei
wo sie zunächst versorgt wurden. Der Seenotkreuzer ARKONA der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) koordinierte die Rettungsaktion vor Ort.


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02.06.2014 11:33
#405 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten antworten

Seenotretter löschen Brand auf Segelyacht vor Darßer Ort

1.juni 2014
19:03 Uhr

Zahlreiche weitere Einsätze am langen Himmelfahrtswochenende auf Nord- und Ostsee – „Reh-Not“ vor Norddeich

Nach starker Rauchentwicklung auf einer Segelyacht vor Darßer Ort auf der Ostsee am Sonntag, 1. Juni 2014, haben die Seenotretter den Brand gelöscht und den Skipper in Sicherheit gebracht. Am langen Himmelfahrtswochenende waren die Rettungseinheiten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in zahlreichen Revieren auf Nord- und Ostsee rund 40 Mal im Einsatz. Zu Hilfe kamen sie dabei insgesamt mehr als 120 Menschen – und einem Reh.

Der allein segelnde Skipper der etwa neun Meter langen Segelyacht vor Darßer Ort alarmierte die Seenotretter am Sonntagnachmittag gegen 15 Uhr. Er hatte in der Nähe der Tonne „Darßer Ort Ost“ mit starker Rauchentwicklung an Bord einen „Mayday“-Ruf (unmittelbare Lebensgefahr) abgesetzt. Eigene Löschversuche im Motorraum seines Bootes waren erfolglos geblieben.

Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS informierte den im Nothafen Darßer Ort stationierten Seenotkreuzer THEO FISCHER . Etwa 1,2 Seemeilen (gut zwei Kilometer) nordöstlich des Hafens ging das Tochterboot STRÖPER bei Westwinden um drei Beaufort (bis 19 km/h) am Havaristen längsseits. Mit einem CO2-Löscher erstickten die Rettungsmänner das Feuer, versorgten den Skipper mit Sauerstoff und brachten ihn mit Verdacht auf Rauchgasinhalation in den Nothafen. Dort übergaben sie ihn an den Landrettungsdienst. Die Segelyacht schleppten sie gleichfalls in den Nothafen.

Den wohl ungewöhnlichsten Einsatz der vergangenen Tage fuhren die Norderneyer Seenotretter am Sonntagmorgen, 1. Juni. Aus dem Fahrwasser vor Norddeich retteten sie einen jungen Rehbock. Die Besatzung der „Frisia II“ hatte das um sein Leben kämpfende Tier von der hoch gelegenen Brücke der Fähre entdeckt und die DGzRS informiert. Mit dem Tochterboot JOHANN FIDI des Seenotkreuzers BERNHARD GRUBEN näherten sich die Seenotretter dem völlig erschöpften Reh. Ein Seenotretter ging im Überlebensanzug ins Wasser und trug das Reh durch die Bergungspforte an Bord. „Es zitterte am ganzen Körper, war aber sonst völlig ruhig. Man konnte spüren, dass es über unsere Hilfe froh war“, sagt Seenotretter Ralf Jüttner. In Norddeich übernahm ein Jäger das Reh in seine Obhut.

Die freiwilligen Seenotretter aus Langballigau sicherten mit ihrem Seenotrettungsboot WERNER KUNTZE bereits am Freitagnachmittag, 30. Mai, eine Unfallstelle auf der Flensburger Förde: Bei der Holnisspitze waren das Baggerschiff „Werker“ (drei Besatzungsmitglieder) und der Traditionssegler „Nobile“ (rund 20 Menschen an Bord) miteinander kollidiert. Die „Werker“ erlitt Wassereinbruch und bekam Schlagseite, blieb aber schwimmfähig. Der Klüverbaum der „Nobile“ wurde stark beschädigt. Beide Schiffe konnten jedoch aus eigener Kraft weiterfahren. Menschen wurden nicht verletzt.

Allein vier Mal innerhalb weniger Stunden war am Sonnabend, 31. Mai, der Seenotkreuzer BERLIN /Station Laboe im Einsatz. Unter anderem rettete seine Besatzung zwei Segler, deren Katamaran vor Falckenstein gekentert war.

Im nordfriesischen Wattenmeer wiederum fanden die Seenotretter der Station Amrum nach einer nächtlichen Suchaktion am frühen Sonntagmorgen eine Segelyacht. Der Skipper ankerte mit seinem Boot vor Langeneß. Wegen Niedrigwassers hatte er seinen Zielhafen nicht erreichen können, war deshalb als überfällig gemeldet worden, aber wohlauf.


Quelle und Fotos: www.seenotretter.de


Bild 1. Seenotkreuzer THEO FISCHER/Station Darßer Ort

Bild 2. Seenotretter Ralf Jüttner von der Station Norderney mit dem vor Norddeich aus dem Wattenmeer geretteten Reh

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