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 Wissenswertes über Langeoog
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24.04.2008 20:50
#76 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Einsatz der Schleswiger Seenotretter für havarierten Motorsegler

24.04.2008

Feuer an Bord erwies sich als massiver Maschinenschaden

Schnelle Hilfe brachte die Besatzung des Seenotrettungsbootes JUIST von der Station Schleswig der DeutschenGesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) für den Motorsegler "Queen". Nachdem zunächst ein Brand an Bord gemeldet worden war, stellte sich vor Ort heraus, dass das Freizeitboot mit Maschinenschaden unter starker Qualmentwicklung manövrierunfähig auf der Schlei trieb.

Die Seenotretter nahmen den Havaristen auf den Haken und schleppten ihn in den Hafen von Schleswig. Personen kamen bei dem Einsatz nicht zu Schaden.

Um 16.24 Uhr sichtete das Fahrgastschiff "Wikinger Princess" auf der Schlei einen, wie zunächst angenommen, brennenden Motorsegler. Sofort informierte der Kapitän die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS, die wiederum das Seenotrettungsboot JUIST von der Station Schleswig alarmierte. Rund 30 Minuten später waren Vormann Paul Cugier und Rettungsmann Michael Heiden beim Havaristen.

Vor Ort erwies sich das offenbare Feuer an Bord des Motorseglers tatsächlich als massiver Maschinenschaden, in dessen Folge sich starke Qualmwolken entwickelten. Manövrierunfähig trieb der neun Meter lange Finnclipper "Queen" in der Großen Breite nahe der Tonne 74 mit zwei Personen an Bord. Schnell war eine Leinenverbindung hergestellt und die JUIST schleppte den Havaristen längsseits sicher über eine Distanz von vier Seemeilen in den Stadthafen von Schleswig. Um 17.49 Uhr war der Einsatz abgeschlossen.

"Was zunächst wie ein dramatischer Seenotfall aussah, entpuppte sich auf den zweiten Blick zum Glück als eine Standardsituation“, zog Paul Cugier, Vormann der JUIST, anschließend Bilanz. "Der Skipper überführte sein Motorboot zum Saisonstart vom Winterlager an seinen Liegeplatz in Schleswig. Anscheinend hat die Maschine während der mehrmonatigen Pause Schaden erlitten. Sie versagte ihren Dienst, starker Qualm entwickelte sich. Ein offenes Feuer brach jedoch nicht aus, so dass wir die ,Queen' ohne Probleme einschleppen konnten."

Die Besatzung der DGzRS-Station Schleswig besteht aus 21 freiwilligen Rettungsmännern. Sie üben ihre Arbeit ehrenamtlich aus, wann immer sie in den Einsatz gerufen werden. Darüber hinaus investieren sie viele Stunden ihrer Freizeit für die Pflege des Seenotrettungsbootes JUIST, des Wach- und Materialcontainers, der umfangreichen rettungstechnischen Ausrüstung sowie für Übungen und Fortbildungsmaßnahmen.


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28.04.2008 13:13
#77 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Seenotretter retten Retter und Geretteten

28.04.2008

Bei der Rettung eines Wattwanderers ist ein Notfallteam der Cuxhavener Kurverwaltung am Sonntag, dem 27. April 2008, selbst in Seenot geraten.

Die beiden Einsatzkräfte konnten dem 49-Jährigen zunächst helfen. Ihr schwimmfähiger Geländewagen kenterte jedoch aufgrund eines Lecks in der Außenwand.

Glücklicherweise hatte die Besatzung des in Cuxhaven stationierten Seenotkreuzers HERMANN HELMS den Notruf ebenfalls gehört und war auch ausgelaufen. So konnten die drei Männer schnell aus dem Wasser gezogen werden. Die Seenotretter versorgten sie mit trockener Kleidung und warmen Getränken.


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14.05.2008 00:12
#78 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Mädchen klammern sich an Tonne
14.05.2008: Dem schnellen Eingreifen der Besatzung des Seenotrettungsbootes NEUHARLINGERSIEL der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist es zu verdanken, dass fünf junge Mädchen im Alter von zehn bis vierzehn Jahren am Samstag, 10. Mai 2008, eine Wattwanderung schadlos überstanden haben. Bis zum Hals im Wasser stehend konnten die Seenotretter die jungen Urlauberinnen in letzter Minute aus ihrer lebensbedrohlichen Situation befreien.
In den Mittagsstunden machten sich die fünf Mädchen bei auflaufendem Wasser auf zu einer Wattwanderung vor dem Strand von Neuharlingersiel. Das für 15 Uhr vorhergesagte Hochwasser setzte zu diesem Zeitpunkt ungewohnt früh und mit starker Strömung ein. Als ein Angehöriger vom Strand aus feststellte, dass die Mädchen die rettende Küste nicht mehr erreichen konnten, alarmierte er die Polizei.

Kurz nach 13 Uhr war die NEUHARLINGERSIEL mit Vormann Wolfgang Gruben und Rettungsmann Peter Henning vor Ort. Drei der Urlauberinnen konnten durch die Bergungspforte des Seenotrettungsbootes an Bord genommen werden. Zwei weitere wurden von Peter Henning zu Fuß von einer Sandbank geborgen.

"Die Mädchen standen teilweise bis zum Hals im Wasser, konnten sich in der heftigen, mit drei Meilen laufenden Strömung kaum festhalten. Verzweifelt klammerten sie sich an einer Fahrwassertonne fest und erlitten durch den starken Muschelbewuchs schlimme Schnittwunden.


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14.05.2008 00:44
#79 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Schwer erkrankter Kapitän geborgen und versorgt: Seenotkreuzer WILHELM KAISEN im Einsatz
10.05.2008

Seenotretter bringen führerlosen Angelkutter zurück in den Hafen

Einen ungewöhnlichen, mit großem Aufwand verbundenen Einsatz absolvierte die Besatzung des in Saßnitz auf Rügen stationierten Seenotkreuzers WILHELM KAISEN der DGzRS am Samstagnachmittag, dem 10. Mai 2008.


Sie bargen den schwer erkrankten Kapitän des Angelkutters "Baltic I" und versorgten ihn mit Unterstützung eines per Helikopter eingeflogenen Notarztes im Bordhospital. Der in einem kritischen Zustand befindliche Patient wurde im Hafen von Saßnitz zur weiteren Versorgung im Krankenhaus Bergen an den Rettungshubschrauber „Christoph 26“ übergeben.
Der 23 Meter lange Angelkutter „Baltic I“ (Heimathafen Eckernförde), auf Fangreise mit 14 Sportfischern an Bord nahe dem Seegebiet Adlergrund (rund 20 Seemeilen nordöstlich von Saßnitz ), meldete um 13 Uhr an BREMEN RESCUE RADIO, der Seenotfunkstelle der DGzRS, dass der Kapitän schwer erkrankt sei und dringend medizinische Hilfe benötige. Die Lage sei sehr ernst. Zudem befand sich niemand auf dem Fischereifahrzeug, der die Führung des Schiffes übernehmen konnte.
Sofort lief die WILHELM KAISEN aus ihrem Heimathafen Saßnitz zum Einsatzort. Ein Rettungsassistent des bereits vor Ort befindlichen Mehrzweckschiffs „Arkona“ vom Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund leistete derweil erste Hilfe.
Während der Anfahrt landete der Rettungshubschrauber „Christoph 47“ der Luftrettung Greifswald auf dem Helikopter-Arbeitsdeck des Seenotkreuzers und übergab ein Verletztenversorgungsteam an die WILHELM KAISEN.
Um 14.15 Uhr trafen die Seenotretter bei der „Baltic I“ ein und übernahmen mit Hilfe des Tochterbootes HELENE den erkrankten Kapitän zur weiteren Behandlung durch einen Notarzt im Bordhospital.
Nachdem der Zustand des Patienten stabilisiert werden konnte, wurde er zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus Bergen auf Rügen geflogen.
Durch den Ausfall ihres Kapitäns war die "Baltic I" mit den 14 Sportfischern ohne Schiffsführung. In dieser Situation stiegen zwei Besatzungsmitglieder der WILHELM KAISEN auf den Angelkutter über und überführten diesen mit seinen 14 Passagieren sicher zurück nach Saßnitz.


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24.05.2008 04:44
#80 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Seenotrettungsboot der 9,5-Meter-Klasse

Station Brunsbüttel

Frau von Bulkcarrier abgeborgen.

21.05.2008 | Brunsbüttel / Bremen. 325 Meter lang, 54 Meter breit, ein fast 20 Meter hohes Freibord – das sind die Maße des Bulkcarriers „Faith N“, der gestern unter panamesischer Flagge kurz vor Brunsbüttel lag. Als eine junge Indonesierin aus der Besatzung schwer erkrankte, entschied der Kapitän ihre Abbergung. Jörg Willand und Matthias Dreeßen aus der Freiwilligen-Besatzung Brunsbüttel liefen mit der 9,5 Meter langen GILLIS GULLBRANSSON nur 15 Minuten nach ihrer Alarmierung aus.

Jörg Willand, Kapitän im Ruhestand und ehemals Lotse im Nordostseekanal machte sich sofort auf den Weg, als ihn die Alarmierung der SEENOTLEITUNG BREMEN erreichte. Matthias Dreeßen war noch am Nachmittag zu Monteursarbeiten auf einer Windmühle unterwegs und erst gerade im Außenlager seiner Firma angekommen. „Ich habe meinem Kollegen alle Unterlagen in die Hand gedrückt und gesagt: „Mach du das. Ich muss sofort los!“ Er traf kurze Zeit später an der GILLIS GULLBRANSSON ein. Ebenfalls vor Ort waren bereits zwei Rettungsassistenten der Rettungswache Westerbüttel, die von der Rettungsleitstelle Elmshorn alarmiert worden waren.

Die beiden gingen mit an Bord und nur wenig später traf das Seenotrettungsboot GILLIS GULLBRANSSON, 1999 gebaut uns seitdem im Schleusenvorhafen von Brunsbüttel stationiert, an der „Faith N“ ein. Aufgrund des geringen Seeganges war es möglich an dem riesigen Massengutfrachter längsseits zu gehen. Die Besatzung ließ die Lotsenleiter herunter – nahezu 20 Meter von der GILLIS GULLBRANSSON bis zum Freideck. „Dass die Rettungsassistenten da an Bord gegangen sind, war schon sehr engagiert!“ sagte Jörg Willand. So war eine Erstversorgung der Patientin an Bord möglich.

Durch ein Besatzungsmitglied des Bulkcarriers und die Seenotretter gesichert, konnte sie kurze Zeit später die Lotsenleiter hinunter auf die GILLIS GULLBRANSSON übergeben werden. Die beiden Rettungsassistenten sorgten im Hafen für ihren Weitertransport ins Krankenhaus.

Jörg Willand gehört bereits seit 21 Jahren zur Freiwilligen-Besatzung in Brunsbüttel. Matthias Dreeßen ist mit 1,5 Jahren relativ jung dabei – aber das Seenotretter-Blut hat er ohnehin in den Adern. Sein Vater ist Maschinist des Seenotkreuzers


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27.05.2008 19:45
#81 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Herzkranker Segler gerettet dank Zusammenarbeit zwischen Marine und Seenotrettern in der Ostsee
27.05.2008


Der reibungslosen Zusammenarbeit zwischen dänischer und deutscher Marine sowie der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) hat der 60-jährige Uwe B. aus Lübeck wahrscheinlich sein Leben zu verdanken.

Der Mann hatte sich am Dienstagmorgen (27.05.08) über Funk von seiner Segel­yacht ca. 30 Seemeilen (ca. 55 Kilometer) nordöstlich


Sassnitz vor Bornholm mit akuten Herzbeschwerden über Funk bei der Küsten-Seenotfunkstelle BREMEN RESCUE RADIO in der SEENOTLEITUNG BREMEN gemeldet und dringend um Hilfe gebeten. Die Erstversorgung auf See übernahmen Marinesoldaten und ein Marinearzt von der Fregatte „Brandenburg“ der Deutschen Marine. Sie stabilisierten den Zustand des 60-jährigen herzkranken Mannes und bereiteten ihn für den Lufttransport vor. Gegen Mittag wurde er in die Hanseklinik Stralsund eingeliefert, nachdem ihn ein Marine-Hubschrauber auf See von der Fregatte übernommen hatte. Seine Segel­yacht wurde von Besatzungsmitgliedern des Seenotkreuzers WILHELM KAISEN in den Hafen von Sassnitz gebracht.


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05.06.2008 20:00
#82 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Über Bord gestürzt und nach der Rettung gestorben - Großangelegte Suchaktion in der Neustädter Bucht
04.06.2008 | 16:16


In einer groß angelegten Suchaktion unter Koordination durch die SEENOTLEITUNG BREMEN ist es in der Neustädter Bucht (Schleswig Holstein / Ostsee) am Mittwoch (4. Juni 2008) den Seenotrettern der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) gelungen, einen 60-jährigen Segler zu bergen. Der Mann war von seinem Boot nach einem Wendemanöver in die 18 Grad kalte Ostsee gestürzt. Er verstarb kurz nach der Rettung.


Der Alarm lief gegen 12.30 Uhr bei der SEENOTLEITUNG BREMEN auf. Der Mitsegler des Vermissten war an die Seebrücke von Haffkrug gesegelt, hatte Passanten informiert und um Unterstützung gebeten. Zwei Seenotkreuzer, ein Seenotrettungsboot, ein Patrouillenboot der Wasserschutzpolizei, vier Schlauchboote der DLRG und zwei Hubschrauber von Marine und Rettungsleitstelle nahmen im Einsatzgebiet ca. fünf Seemeilen südöstlich Pelzerhaken umgehend die Suche auf. Um 13.45 Uhr sichtete die Besatzung des Seenotkreuzers BREMEN den Schiffbrüchigen, barg ihn mit dem Tochterboot und begann umgehend mit der Reanimierung im Bordhospital. Der Notarzt konnte beim Eintreffen in Neustadt nur noch den Tod des Mannes feststellen.


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10.06.2008 21:11
#83 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Mit Segelyacht Fahrwassertonne gerammt und gesunken - Bremer Ehepaar aus Seenot gerettet

09.06.2008 | 08:40


Ein 82-jähriger Segler aus Bremen-Lesum und seine Frau sind am Sonntagvormittag (08 Juni 2008) ca. 30 Kilometer vor Bremerhaven in der Nordsee von der Besatzung des Seenotkreuzers HANNES GLOGNER der DGzRS aus Seenot gerettet worden.


Ihre 9,50 m lange, hölzerne Segelyacht "Kwartje" war gesunken, nachdem sie eine Fahrwassertonne gerammt hatte.


Durch ein Leck im Rumpf kam es zu einem heftigen Wassereinbruch.


Der Segler wurde mit dem Tochterboot FLINTHÖRN von Bord seines sinkenden Schiffes aus dem 20 Grad kalten Wasser der Nordsee geborgen. Seine Frau war nach dem Unfall in die mitgeführte Rettungsinsel gestiegen und wurde von dort aus von den Seenotrettern übernommen. Der Seenotkreuzer HANNES GLOGNER befand sich auf einer Überführungsfahrt nach Borkum, als über den UKW-Seenotkanal 16 eine im Revier laufende Motoryacht um 09.00 Uhr den Notfall meldete. 10 Minuten später war er vor Ort. Von Bremerhaven aus lief ebenfalls der Seenotkreuzer HERMANN RUDOLF MEYER zum Unfallort im Fedderwarder Fahrwasser am südlichen Ende des Robbennordsteerts. Die beiden Geretteten wurden in stabilem Gesundheitszustand zunächst an Bord der HANNES GLOGNER versorgt und anschließend zur Rückreise nach Bremerhaven an den Seenotkreuzer HERMANN RUDOLF MEYER übergeben.


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Seenotkreuzer HANNES GLOGNER


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23.06.2008 16:06
#84 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Hilfe für Berufsschifffahrt und Wassersport - 60 Personen aus Gefahr befreit

HERMANN HELMS hat den Schlepper samt Schwimmponton sicher an ihrer Schleppleine. Foto: Peter Voß, DGzRS

23.06.2008 | 15:33

Mehr als drei Stunden war die HERMANN HELMS von der Station Cuxhaven der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Sonntag, dem 22. Juni 2008, im Einsatz für einen Schlepper. Das Spezialschiff erlitt einen Maschinenausfall und wurde vom Seenotkreuzer samt Anhang, einer mit Schiffssektionen beladene Barge (antriebsloser Schwimmponton), in den Amerikahafen geschleppt. Bereits am Tag zuvor (Samstag, 21. Juni 2008) barg die Besatzung der HERMANN HELMS mit dem Tochterboot BIENE einen orientierungslosen Seehund aus dem Bauhafen von Cuxhaven und übergab ihn an den zuständigen Kreisveterinär. Der veranlasste den Weitertransport des Tieres zur Seehundstation Norddeich.

Eine Vielzahl von Einsätzen, bei der mehr als 60 Personen gerettet werden konnten, absolvierten die Besatzungen der Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote der DGzRS am Wochenende. Zahlreiche Wassersportler, aber auch Fahrzeuge der Berufsschifffahrt, gerieten in Nord- und Ostsee in Schwierigkeiten und riefen die Seenotretter zur Hilfe. So wurde am frühen Samstagmorgen die Besatzung des Seenotrettungsbootes NEUHARLINGERSIEL der DGzRS-Station im ostfriesischen Neuharlingersiel um 4.45 Uhr zur Segelyacht "Windsong" gerufen. Das Sportboot hatte Motor- sowie Segelschaden und trieb manövrierunfähig 1,5 Seemeilen (rund drei Kilometer) nordwestlich der Insel Spiekeroog. Vor Ort wurde die Yacht auf den Haken genommen und sicher in den Hafen von Spiekeroog geschleppt. Am Nachmittag desselben Tages absolvierte die NEUHARLINGERSIEL außerdem einen Krankentransport von der Insel Spiekeroog auf das Festland. Häufigste Ursachen für die Einsätze waren technische Probleme wie Ruder- und Maschinenausfälle sowie Navigationsprobleme.





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HERMANN HELMS hat den Schlepper samt Schwimmponton sicher an ihrer Schleppleine. Foto: Peter Voß, DGzRS

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13.07.2008 07:07
#85 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Passagier von Kreuzfahrtschiff abgeborgen.


Seenotretter bringen medizinische Hilfe

06.07.2008 | Helgoland

Nach einem Herzinfarkt musste am Sonntag, den 6.7.2008, ein englischer Passagier des Kreuzfahrtschiffes „MSC Armonia“ ca. 80 Meilen nordwestlich von Helgoland in der Deutschen Bucht per Hubschrauber abgeborgen werden. Das unter panamesischer Flagge laufende, 252 Meter lange Kreuzfahrtschiff der italienischen Reederei MSC befand sich auf der Reise von Bergen (Norwegen) nach Dover (Großbritannien).

Um 15.03 Uhr nahm der Kapitän der „MSC Armonia“ Kontakt zur SEENOTLEITUNG BREMEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) auf und bat um Unterstützung bei der Abbergung des Passagiers, nachdem der Bordarzt einen Herzinfarkt diagnostiziert hatte. Die SEENOTLEITUNG BREMEN alarmierte sofort den auf Helgoland stationierten Seenotkreuzer HERMANN MARWEDE, da die mögliche Abbergung durch einen Hubschrauber aufgrund durchziehender schwerer Gewitterfronten zunächst unklar war. Die HERMANN MARWEDE nahm einen Notarzt an Bord und lief der zu diesem Zeitpunkt noch 113 Seemeilen entfernten „MSC Armonia“ entgegen, die ihren Kurs in Richtung deutsche Küste änderte. Um 16.28 Uhr übernahm der Hubschrauber der Deutschen Marine in einem Winchmanöver in der Deutschen Bucht vom Seenotkreuzer HERMANN MARWEDE Arzt und den Rettungsassistenten der HERMANN MARWEDE. Etwa zwanzig Minuten später konnte der Passagier mit seiner Ehefrau von der „MSC Armonia“ aufgewinscht werden. Die beiden wurden ins Krankenhaus nach Emden geflogen.Die SEENOTLEITUNG BREMEN leitete währenddessen unter anderem die Organisation der Einreisegenehmigungen für die beiden Engländer ein und kümmerte sich um die Sicherstellung des Rücktransportes von Arzt und Rettungsassistent nach Helgoland. Die HERMANN MARWEDE traf um 18.11 Uhr wieder am Liegeplatz auf Helgoland ein.


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13.07.2008 07:17
#86 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Drei Fischer gerettet - Einsätze in Nord- und Ostsee

Das Tochterboot GLÜCKAUF des Seenotkreuzers ALFRIED KRUPP sichert die Unfallstelle am gesunkenen Fischkutter.


09.07.2008 | 16:21


Segler ohne Orientierung in der Nordsee

Seenotretter als „Pfadfinder“ im Einsatz


Ein Fischkutter ist heute, am Mittwoch, dem 09.07.2008, im Seegebiet der Osterems, etwa drei Meilen vor dem Sperrwerk Leysiel in Höhe der Tonne L 4, gekentert und gesunken. Die dreiköpfige Besatzung konnte von einem anderen Fischkutter geborgen werden.


Um 13.50 Uhr erfolgte auf UKW-Kanal 16 der Notruf einer Yacht, die die Kenterung des Fischkutters beobachtet hatte. Bereits wenig später waren mehrere Fahrzeuge vor Ort. Die SEENOTLEITUNG BREMEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) alarmierte den Seenotkreuzer ALFRIED KRUPP (Station Borkum), das Seenotrettungsboot WOLTERA / Freiwilligen-Station Juist sowie einen Hubschrauber der Deutschen Marine.

Ein Fischkutter aus Greetsiel konnte die drei Kollegen rechtzeitig vom sinkenden Schiff abbergen.

Der vierzehn Meter lange, gesunkene Kutter war ebenfalls in Greetsiel beheimatet. Die nur wenige Minuten später vor Ort eintreffende WOLTERA sowie die ALFRIED KRUPP sicherten die Unfallstelle. Um 15.30 Uhr verließ die WOLTERA die Unfallstelle, um einer aufgelaufenen Segelyacht zu Hilfe zu kommen.

Die Ursache der Kenterung ist bislang unbekannt.

Segelyacht vor Norderney orientierungslos

Bis in die frühen Morgenstunden des Mittwoch war die Besatzung des Seenotkreuzers BERNHARD GRUBEN von der Station Norderney im Einsatz, um die orientierungslose Besatzung einer deutschen Segelyacht in Sicherheit zu bringen. Um 04.00 Uhr heute früh hieß es dann „ Maschine aus!“, nachdem der Schutzhafen Norderney erreicht war.
Eine Viertelstunde nach Mitternacht lief eine regelrechte Serie von Notrufen bei der Seenotleitung Bremen der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) auf, die vom Bootsführer der 9-m-Yacht ausgelöst wurden. Mit Frau und Kind an Bord wollte er von Helgoland nach Norderney segeln. 10 Seemeilen (ca. 18 Kilometer) vor der Insel steuerte er nach Ausfall der Navigationsanlage orientierungslos in der Nordsee. Der Seenotkreuzer BERNHARD GRUBEN sichtete die Yacht gegen 00.20Uhr und begleitete sie bei Sturm mit Stärken um 9 Beaufort, Gewitterböen und heftigen Regenschauern nach Norderney.

Motoryacht vor der Kadetrinne manövrierunfähig

In der Ostsee war bis zum frühen Dienstagabend am Nordostausgang der gefährlichen Fahrwasserenge „Kadetrinne“ der Seenotkreuzer THEO FISCHER im Einsatz für eine 12 Meter lange dänische Motoryacht, die wegen Motorschadens manövrierunfähig ca. 14 Seemeilen vor Dänemark im deutschen Seegebiet bei frischen bis starken südwestlichen Winden und 2,5 m hohen Wellen trieb. Nach der Alarmierung über die dänische Seenotleitung in Aarhus war zunächst die Position unklar. Handelsschiffe, ein Hubschrauber und ein Schiff der Bundespolizei sichteten schließlich die Yacht. Die Seenotretter mussten von der weiter östlich gelegen Station Behelfs-Station Barhöft ausrücken.
Normalerweise wäre der Zeitaufwand zur Anfahrt von der zwischenzeitlich wegen Versandung nicht mehr nutzbaren Station Darßer Ort um 1,5 Stunden geringer gewesen. Der Seenotkreuzer schleppte die Yacht schließlich in den dänischen Hafen Klintholm.
Bei weiteren Einsätzen in Nord- und Ostsee mussten weitere zwölf Freizeitskipper die Hilfe der Seenotretter in Anspruch nehmen. Ursachen waren Grundberührungen nach Navigationsfehlern und Maschinenausfall.
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16.07.2008 07:55
#87 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Wieder Seenotfall vor Darßer Ort
15.07.2008 | 13:20


Zwei Rettungseinheiten der DGzRS stundenlang im Einsatz für schwer beschädigte Segelyacht vor geschlossenem Nothafen


Erneut ist eine Segelyacht unmittelbar vor dem geschlossenen Schutzhafen Darßer Ort in schwere Seenot geraten. Bei Windstärken um sechs Beaufort und einem Seegang von ca. zwei Metern brach auf der Segelyacht „Mistral“ gestern, am 14.07.2008, eine Seemeile (ca. 1,8 km) vor der Untiefentonne Darßer Ort der Mast. Teile des Riggs stürzten auf die zweiköpfige Besatzung. Wie durch ein Wunder blieben beide unverletzt.


Die Freiwilligen-Besatzung der Station Zingst der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) konnte im starken Seegang mit dem sieben Meter langem Seenotrettungsboot ZANDER nur mit großem persönlichen Risiko Hilfe leisten. Erst eineinhalb Stunden später traf der große Seenotkreuzer THEO FISCHER ein, der bis zur Schließung des Schutzhafens Darßer Ort dort seinen festen Liegeplatz gehabt hat.

Um 17.10 Uhr ging bei der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS der Notruf ein. Die Wachleiter alarmierten daraufhin die freiwilligen Seenotretter der Station Zingst, die über ein Seenotrettungsboot verfügen, das über den Strand zu Wasser gelassen werden kann. Gleichzeitig wurde der Seenotkreuzer THEO FISCHER alarmiert, der von seinem ursprünglichen Liegeplatz im Schutzhafen von Darßer Ort nur wenige Minuten zum Havaristen unterwegs gewesen wäre. Von seinem jetzigen Liegeplatz in Barhöft hat die THEO FISCHER eine Anreise von über eineinhalb Stunden in das besonders unfallträchtige Gebiet vor Darßer Ort.

25 Minuten nach der Alarmierung war das Seenotrettungsboot ZANDER mit drei Mann Besatzung vor Ort beim Havaristen. Das gebrochene Rigg mit der Besegelung hing größtenteils über Bord. Im starken Seegang war es deshalb nicht möglich, an der Segelyacht längsseits zu gehen. Die Besatzung des Havaristen stand unter Schock und konnte selbst nicht zu der Rettungsaktion beitragen.

Der Vormann manövrierte die ZANDER im schweren Seegang an den Bug der Segelyacht. Einem Besatzungsmitglied des Seenotrettungsbootes gelang es, auf den Havaristen überzusteigen, um das Rigg loszuschneiden und eine Schleppleine vom Seenotrettungsboot zu übernehmen.

Langsam bewegte sich dann der Schleppzug an der extrem ungeschützten Küste entlang, bis nach eineinhalb Stunden die THEO FISCHER eintraf und den Havaristen übernehmen konnte. Um 21.30 Uhr wurde endlich Barhöft erreicht. Vor dem Hafen musste das Tochterboot der THEO FISCHER zu Wasser gelassen werden, um den Havaristen an einen Liegeplatz zu bugsieren.

Der Seenotkreuzer THEO FISCHER liegt seit Monaten behelfsmäßig in dem weit binnen liegenden Hafen von Barhöft. Trotz der dortigen sehr guten Unterstützung von Hafenbetreiber und Gemeinde ist der Hafen für die THEO FISCHER nur sehr bedingt geeignet, da vor allem in den Sommermonaten zu wenig Platz zum Manövrieren ist. Die Bedingungen für das Einschleppen von Havaristen bei Schlechtwetter sind äußerst ungünstig. Das besonders schwierige Seegebiet vor Darßer Ort, an dem sich im Revier die meisten Unfälle ereignen, ist von Barhöft aus nur in eineinhalb bis zwei Stunden zu erreichen. Extremes Schlechtwetter würde die Anfahrt deutlich weiter verzögern.


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23.07.2008 06:05
#88 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Seenotretter bergen Kinder aus Schlauchboot
21.07.2008 | 15:29


Gelting/Travemünde Zwei Kinder im Alter von elf und vierzehn Jahren wurden am Sonntagnachmittag, den 20.07.2008, vorm Strand von Norgaardholz (ca. fünf Kilometer nordwestlich von Gelting/Ostsee) von den Seenotrettern der Station Gelting aus ihrem abtreibenden Schlauchboot geborgen. Bis auf eine leichte Unterkühlung kamen die beiden mit dem Schrecken davon.



Der Junge und das Mädchen aus Dülmen (Nordrhein-Westfalen), die mit ihren Eltern den Urlaub an der Ostsee verbringen, waren mit zwei seeuntüchtigen Schlauchbooten auf die ruhig erscheinende Ostsee hinausgepaddelt. Als sie aus dem Windschutz der Landabdeckung kamen, wurden die Gummiboote von starkem Westwind (5 bis 6 Beaufort) erfasst. Es gelang den beiden Kindern nicht, wieder zurück Richtung Land zu paddeln. Der Vater eines der Kinder hatte das Abtreiben bemerkt und versuchte vergeblich, die beiden schwimmend zu erreichen. Die Kinder kletterten nun gemeinsam in ein Schlauchboot und ließen das zweite treiben.

Inzwischen war über die Polizei die SEENOTLEITUNG BREMEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) informiert worden, die die Besatzung des Seenotrettungsbootes JENS FÜERSCHIPP der Station Gelting alarmierte. Wenige Minuten später lief die JENS FÜERSCHIPP mit vier Mann Besatzung aus.

Nur kurze Zeit später konnten die frierenden, verängstigten Kinder an Bord genommen werden, wo sie mit warmer Kleidung und Decken versorgt wurden. An Land wurden die beiden an ihre Eltern übergeben.

Bereits am Mittag um 12.35 Uhr waren die Seenotretter der Freiwilligen-Station Travemünde in den Einsatz gerufen worden. Eine Frau auf einem niederländischen Zweimastsegler hatte sich schwere Verbrühungen zugezogen. Die Frau wurde von der Besatzung des Seenotrettungsbootes HANS INGWERSEN von dem Segler abgeborgen und an Bord erstversorgt. Gleichzeitig mit dem Rettungstransportwagen und einem per Hubschrauber eingeflogenen Notarzt traf die HANS INGWERSEN mit der Verletzten am Hafen ein, von wo sie in die Universitätsklinik Lübeck gebracht wurde.


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23.07.2008 06:06
#89 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Yacht vor Norderney gesunken - Seenotretter im Einsatz für zwei holländische Segler
22.07.2008 | 15:00


Einen holländischen Segler und seine Begleiterin hat die Besatzung des Seenotkreu­zers BERNHARD GRUBEN der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiff­brüchiger) am Dienstagvormittag, 22.07.2008, zwei Seemeilen (ca. 3,5 Kilometer) vor der Insel Norderney im „Dovetief“ aus Seenot gerettet.

Sie wurden von dem Tochterboot JOHANN FIDI aus dem 17 Grad kalten Wasser mit deutlichen Unterkühlungserscheinungen aufgenommen und umgehend in das Insel­krankenhaus zur ärztlichen Beobachtung eingeliefert.




Die beiden Personen waren kurz zuvor von Norderney mit der sieben Meter langen Segelyacht „Sjaantje“ ausgelaufen zu einem Segeltörn in die Nordsee. Vor dem Inselabschnitt „Nordstrand“ gerieten sie aus bislang ungeklärter Ursache in Seenot. Die Yacht sank. Die Besatzung einer zweiten im Revier laufenden Segelyacht beobachtete die Havarie und alarmierte die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS, die umgehend den Seenotkreuzer BERNHARD GRUBEN auf den Weg zum Unfallort schickte. Zur Unfallzeit herrschten bei zwei Meter Seegang nordwestliche Winde um vier Beau­fort (ca. 27 km/h Windgeschwindigkeit). Schon am späten Montagnachmittag war Vormann Christian Brensing von der BERNHARD GRUBEN mit seiner Besatzung zur Rettung von vier Schwimmern aus­gerückt, die am Ende des Badestrands in heftigen, bis zu zwei Meter hohen Brandungs­wellen in Seenot geraten waren. Sie konnten sich lediglich an einer Leine, die an einem Pfahl im Wasser befestigt war, festhalten. Das zum Einsatz kommende Tochterboot der Seenotretter setzte mehrfach durch, konnte aber wegen zu geringer Wassertiefe nicht an die Schwimmer heranmanövrieren. Kurzerhand sprang Christian Brensing im Überle­bensanzug über Bord und schwamm auf die hilflosen Badegäste zu. Gemeinsam mit Helfern der Inselfeuerwehr und der DLRG gelang es, alle Personen in Sicherheit zu bringen.


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Trödel
...zieht ins Bliev hier


Beiträge: 61.858

31.07.2008 01:44
#90 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Familienausflug auf der Segelyacht endete an Bord des Seenotrettungsboots NEUHARLINGERSIEL
28.07.2008 | 14:08


Vater, Mutter und zwei Kinder sind am Montag, 28.Juli 2008, gegen 11.30 Uhr im Fahrwasser vor Neuharlingersiel von der Besatzung des Seenotrettungsboots NEUHARLINGERSIEL der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) aus Seenot gerettet worden. Ihre acht Meter lange Segelyacht „Ewigkeit“ war nach Kollision mit einer Fahrwassertonne zwei Seemeilen vor dem Hafen leck geschlagen und gesunken. Über die Ursache gibt es zurzeit keine Erkenntnisse. Eine im Revier segelnde Yacht hatte spontan Hilfe angeboten und die beiden Kinder sicher übernommen. Beim Eintreffen der Seenotretter stand das Elternpaar schon bis zu den Knien im Wasser; beide konnten abgeborgen werden. Zusammen mit den Kindern – sie wurden von der Besatzung der zweiten Yacht übergeben - ging es dann zurück zur Station Neuharlingersiel.



Am späten Nachmittag bei Niedrigwasser (Ebbe) untersuchten die Seenotretter, ob die Yacht geborgen werden kann. Zur Unfallzeit herrschten leichte nördliche Winde mit Stärken um 3 Beaufort (bis 10 km/h Windgeschwindigkeit)


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