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 Wissenswertes über Langeoog
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17.01.2009 18:28
#106 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Niederländischer Fischkutter von Seenotrettern nach Helgoland eingeschleppt

16.01.2009 | 15:58


Ein manövrierunfähiger niederländischer Fischkutter aus Urk (Niederlande) mit zwei Mann Besatzung wurde heute Vormittag, 16.01.2009, von den Seenotrettern der Station Helgoland in den Hafen geschleppt.


Nachdem auf dem Fischkutter das Netz in die Schraube geraten war, hatte ein weiterer Kutter ihn bis nach Helgoland geschleppt. Dort forderte der Niederländer die Hilfe der Seenotretter an, um den Kutter bei stürmischem Südost-Wind mit sieben Beaufort (ca. 60 km/h) sicher in den Hafen zu bringen.


Auf Helgoland liegt derzeit vertretungsweise der 44-Meter-Seenotkreuzer JOHN T.ESSBERGER, da die HERMANN MARWEDE ihre turnusgemäße Werftliegezeit zur Überholung absolviert. Um bei dem Starkwind im engen Revier besser manövrieren zu können, nahm das wendige Tochterboot ELSA des Seenotkreuzers den Fischkutter auf den Haken.


Tochterboot ELSA der JOHN T. ESSBERGER schleppt den Fischkutter in den Hafen ein

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19.01.2009 19:09
#107 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Seenotretter von Sassnitz bergen verletzte Frau von Rügener Steilküste zwischen Sellin und Binz

18.01.2009 | 22:28


In einer dramatischen Rettungsaktion musste heute, Sonntag, den 18. Januar, eine schwer verletzte Frau von den Seenotrettern der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) an der Steilküste zwischen Sellin und Binz auf Rügen geborgen werden.


Die 64jährige Frau aus Berlin war bei einer Wanderung an der Küste schwer gestürzt und hatte sich einen Beinbruch zugezogen. Per Handy alarmierte ihr Ehemann Feuerwehr und Rettungssanitäter, die sich auf dem Fußweg zur Unglücksstelle aufmachten. Der kleine vorgelagerte Strand der Steilküste ist an dieser Stelle zwischen Binz und Sellin Höhe Granitzer Ort mit riesigen Steinen übersät. Die Frau wurde von den Sanitätern erstversorgt. Eine Bergung per Hubschrauber war aufgrund des diesigen Wetters mit äußerst begrenzten Sichtverhältnissen nicht möglich.


Der Seenotkreuzer WILHELM KAISEN der Station Sassnitz nahm deshalb zwischenzeitlich einen Notarzt an Bord und lief zu der ca. 8 Seemeilen (etwa 14 Kilometer) entfernten Unfallstelle. Bei kräftigem auflandigen Wind mit vier bis fünf Beaufort gestaltete sich die Übernahme der Patientin äußerst schwierig. Das Tochterboot der WILHELM KAISEN schleppte ein flaches Schlauchboot mit einer Vakuumtrage in Richtung Ufer. Paddelnd brachte ein Rettungsmann das Schlauchboot durch die mit Steinen übersäte Küste an den Strand, wo die Patientin übernommen wurde. Per Schlauchboot und Tochterboot konnte sie schließlich auf den Seenotkreuzer übergeben werden, wo sie vom Notarzt weiterversorgt wurde.


In Sassnitz wurde die Frau um 15.10 Uhr an den Rettungstransportwagen zum Weitertransport ins Krankenhaus übergeben.


http://www.seenotretter.de


Tochterboot und Schlauchboot der WILHELM KAISEN vor der Steilküste Rügens. Wenig später konnte die verletzte Frau ins Bordhospital gebracht werden.
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26.01.2009 18:08
#108 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Aus Übungsfahrt der Seenotretter wurde Einsatzfahrt:Ostseefischer aus drei Grad kaltem Wasser gerettet
26.01.2009 | 10:28


Ein 55 Jahre alter Fischer ist am Sonnabend, dem 24.Januar 2009, von der Besatzung des Seenotkreuzers NIS RANDERS aus der drei Grad kalten Ostsee bei Maasholm (Schleswig-Holstein) aus Seenot gerettet worden. Er war allein auf Fangreise unterwegs. Dank des schnellen Eingreifens der Seenotretter erlitt der Berufsfischer aus Kappeln nur leichte Unterkühlungen. Er wurde nach der Erstbehandlung an Bord des Seenotkreuzers in das Krankenhaus nach Eckernförde gebracht.


Bei einer Schulungsfahrt für freiwillige Seenotretter am Sonnabend gegen 10.45 Uhr beobachtete die Besatzung des 23 m langen Seenotkreuzers NIS RANDERS/Station Maasholm plötzlich loderndes Feuer aus Handfackeln auf einer Position ca. zwei Seemeilen vom Übungsrevier in der Schlei entfernt. Der Seenotkreuzer nahm Kurs auf die Unfallposition. Beim Eintreffen dort sank der ca. acht Meter lange Fischkutter „Rasmus 3“ vor den Augen der Retter. Der 55-jährige Fischer Norbert F. aus Kappeln trieb in einem Rettungsring unmittelbar daneben. Kurz vor dem Untergang war es ihm gelungen, die Notfackeln zu zünden. Über die geöffnet Heckklappe des Seenotkreuzers gelangte der Mann mit Hilfe der Seenotretter an Bord, wo er im Bordhospital gleich behandelt wurde. Der Mann klagte über Gefühllosigkeit in den Beinen. Nach eigenem Bekunden habe er gut 15 Minuten im Wasser gelegen. Zur Ursache des Kenterns gibt es noch keine Erkenntnisse. Mit Höchstfahrt preschte der Seenotkreuzer in den Hafen nach Maasholm. Hier wurde der Schiffbrüchige von einem Rettungstransportwagen übernommen und nach Eckernförde zur ärztlichen Beobachtung in das Krankenhaus nach Eckernförde gebracht. Das Wrack des Kutters liegt auf zehn Meter Tiefe. Über eine Bergung soll Anfang der Woche entschieden werden.

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03.02.2009 18:03
#109 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Niederländischer Fischer seit gestern Nacht vermisst - Suchaktion der Seenotretter in der Nordsee
03.02.2009 | 09:44


Bei einer Fangreise in der Nordsee ist in der Nacht zum Dienstag, dem 3. Februar 2009, ca. 70 Seemeilen nordwestlich Helgoland ein Besatzungsmitglied von dem niederländischen Fischkutter „Adriaantje“ aus Urk in die fünf Grad kalte Nordsee gestürzt. Die DGzRS(Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) leitete umgehend eine weiträumige Suche ein.

Der Alarm schlug kurz nach 22.00 Uhr in der SEENOTLEITUNG (MRCC= Maritime Rescue Co-ordination Centre) BREMEN kurz nach 22.00 Uhr auf. Die Seenotkreuzer BERNHARD GRUBEN / Station Norderney, ALFRIED KRUPP / Station Borkum und zeitweise JOHN T.ESSBERGER / Station Helgoland, ein Schiff der Bundespolizei, eine Fregatte der dänischen Marine, das Mehrzweckschiff „Mellum“ der Wasser- und Schifffahrtsbehörde, zehn niederländische Fischkutter sowie zwei Hubschrauber mit Infrarot-Geräten suchten den Vermissten bis in die frühen Morgenstunden. Lediglich ein treibender Rettungsring wurde gefunden. Von dem vermissten Fischer fehlt bis zur Stunde jede Spur. Während der Nacht zum Dienstag wurden Wellenhöhen bis zu vier Meter bei stürmischen Ostwinden gemessen. Zur Person des Vermissten gibt es derzeit keine Informationen. Schon am 16. Januar 2009 hatten die Seenotrettern der Station Helgoland Kontakt mit der „Adriaantje“: Bei stürmischem Südost-Wind mit sieben Beaufort (ca. 60 km/h) trieb der 42 Meter lange Kutter mit zwei Mann Besatzung manövrierunfähig auf Helgoland zu: Er hatte sich das Fangnetz in den Propeller gezogen. Es gelang den Seenotrettern, ihn rechtzeitig auf den Haken zu nehmen und in den Schutzhafen nach Helgoland einzuschleppen.


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03.02.2009 18:08
#110 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Aktuelle Ergänzung unserer Pressemeldung von heute (Dienstag) Vormittag
03.02.2009 | 15:58


Niederländischer Fischer seit gestern Nacht vermisst

Suchaktion der Seenotretter in der Nordsee


Niederländische Fischer haben Dienstagmittag (02.02.09) den Leichnam ihres bei einer Fangreise in der Nacht zuvor in die Nordsee gestürzten Kollegen geborgen. Es handelt sich um den 53-jährigen Fischer Geerd T. aus Delfzijl.


Einer alten Tradition folgend, hatten die Besatzungen von zehn niederländischen Fischkuttern mit ausgebrachten Netzen die Suche nach dem Leichnam durchgeführt. Die beteiligten Einheiten der DGzRS, der Bundespolizei, der dänischen Marine sowie deutsche und niederländische Hubschrauber haben damit die offizielle Suchaktion beendet und sind in ihre Heimat – und Zielhäfen zurückgekehrt.


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23.02.2009 18:08
#111 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Kutter vor Hiddensee gestrandet: Zwei Schiffbrüchige von Seenotrettern abgeborgen
23.02.2009 | 16:16

Hiddensee. Aus unmittelbarer Lebensgefahr wurden zwei Polen gestern Abend, Sonntag, den 22.02.2009, von den Seenotrettern geborgen, nachdem sie mit ihrem ca. elf Meter langen Schiff vor Hiddensee und der unbewohnten Insel Bock gestrandet waren.

Gegen 20.30 Uhr hatten die Besatzung des Seenotkreuzers THEO FISCHER, (derzeit Barhöft), sowie die Seenot-Küstenfunkstelle BREMEN RESCUE RADIO der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) einen Mayday-Ruf empfangen. Ein dänischer Kutter war auf der Überführungsfahrt nach Danzig in der Nähe von Hiddensee vor der unbewohnten, im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft gelegenen Insel Bock gestrandet. Die beiden polnischen Männer an Bord (40 und 27 Jahre alt) hatten zunächst die Hoffnung, dass der Kutter freigeschleppt werden könnte.

Das Tochterboot „Ströper“ des Seenotkreuzers konnte zunächst trotz starkem Westwind mit fünf bis sechs Beaufort (ca. 40 km/h) eine Leinenverbindung zum Havaristen herstellen. Nachdem die beiden Besatzungsmitglieder des Kutters jedoch starken Wassereinbruch meldeten, wurde die Schleppleine gelöst. Das Tochterboot übernahm die Schiffbrüchigen und brachte sie nach Barhöft.

Dort wurden sie von der Wasserschutzpolizei in Empfang genommen, die sich um die Unterbringung der beiden für die Nacht kümmerte.


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Heute mittag, 23.02.2009: Der gestrandete Kutter in der Brandung
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11.03.2009 19:45
#112 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Erneut Seenotfall vor geschlossenem Schutzhafen Darßer Ort - Freiwilligenbesatzung der Seenotretter aus Zingst im Einsatz

Das Boddenboot ZANDER wird über den Strand zu Wasser gelassen (Archivbild).


10.03.2009 | 15:10


Darßer Ort / Zingst. Erneut musste gestern, am 10. März 2009, die Besatzung der Freiwilligenstation Zingst der Seenotretter zum Einsatz Richtung Darßer Ort ausrücken,

nachdem ein ca. zehn Meter langes Motorboot eine Meile vor dem ehemaligen Schutzhafen auf Grund gelaufen war.


Die drei Männer an Bord, die auf dem Weg nach Wolgast unterwegs waren, alarmierten per Handy die Seenotretter.


Der derzeit in Barhöft stationierte Seenotkreuzer THEO FISCHER hätte eine Anfahrt von ca. 1,5 Stunden zum Havaristen gehabt. Da zu diesem Zeitpunkt eine kräftige Dünung (Wellengang) aufgrund des morgens noch starken Windes auf der Untiefe stand, bestand die Gefahr eines Wassereinbruchs für die Motoryacht. Deshalb alarmierte die Seenotleitung Bremen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) die Freiwilligen der Station Zingst, die ihr Boddenboot über den Strand zu Wasser lassen können.


Andreas Böhme, der den Unimog des Boddenbootgespanns führte, Klaus Stüve, Udo Wendt und Ditmar Griese verließen ihre Arbeitsplätze und gingen sofort nach der Alarmierung in den Einsatz. Ca. 45 Minuten später waren sie mit dem Boddenboot ZANDER vor Ort und konnten die Motoryacht unbeschadet aus der Gefahrenzone schleppen. Die drei Männer an Bord blieben unverletzt und setzten ihre Seereise fort.


Erneut hat sich damit gezeigt, wie wichtig ein ständig besetzter Seenotkreuzer im Einsatzgebiet rund um Darßer Ort wäre.


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Das Boddenboot ZANDER wird über den Strand zu Wasser gelassen (Archivbild).
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19.03.2009 18:18
#113 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Angler auf der Schlei von Seenotrettern tot aufgefunden
18.03.2009 | 17:00


Ein 57jähriger Angler, der seit gestern Abend auf der Schlei vermisst wurde, wurde heute morgen, Mittwoch, den 18.03.2009, von den freiwilligen Seenotrettern der Station Schleswig tot aufgefunden.

Der Mann war gestern Abend von seiner Ehefrau vermisst gemeldet worden. Er war am Nachmittag mit einem sechs Meter langen offenen Boot mit Außenborder zum Angeln auf die Schlei gefahren und zum vereinbarten Zeitpunkt nicht zurückgekehrt. Nach der Vermisstenmeldung alarmierte die Polizei die SEENOTLEITUNG BREMEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), die die Freiwilligen-Stationen Schleswig und Maasholm alarmierte. Die Seenotrettungsboote WALTER MERZ (Schleswig) und FRANZ STAPELFELDT (Maasholm) suchten bis weit nach Mitternacht. Ebenfalls setzte die SEENOTLEITUNG einen SAR-Hubschrauber und einen Polizeihubschrauber, die mit Wärmebildkameras ausgerüstet waren, ein. Eine landseitige Suche durch die Polizei wurde durch die großflächig mit Schilf bewachsenen Ufer erheblich erschwert. Mehrere Brücken blieben außerplanmäßig für die Seenotrettungsboote in Betrieb. Heute Morgen wurde die Suche um 5.30 Uhr, eine Stunde vor Sonnenaufgang, wieder aufgenommen. Gegen 7 Uhr wurde der Angler von Seenotrettern leblos in der Schilfzone zwischen Büstorf und Stubbe gefunden. Von der Polizei wurde er landseitig geborgen. Die Wassertemperatur der Schlei beträgt zur Zeit um 4 Grad.


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08.04.2009 18:55
#114 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Seenotretter brachten Badeinsel-Kapitän Hilfe
08.04.2009 | 14:45


Ein ganz Unerschrockener eröffnete am Dienstag (7. April 2009) die Badesaison dieses Jahres : Ein 23-jähriger Mann bestieg bei sieben Grad kaltem Wasser ,18 Grad Lufttemperatur, Sonnenschein und blauem Himmel seine weißgelbblaue Badeinsel und ging in Höhe Warnemünde / Markgrafenheide „ auf große Fahrt“.


Allerdings: Der südwestliche Wind blies mit gut vier Beaufort (ca. 27 km/h) und trieb ihn auf die Ostsee hinaus. Der Frühlingsausflug endete an Bord des Seenotkreuzers VORMANN JANTZEN / Station Warnemünde der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger). Den hatte die Feuerwehr alarmiert, die von den Freunden des Badeinsel-Kapitäns informiert worden war. Vormann Jörg-Michael Schröder: „Den heißen Tee, den wir ihm nach der Rettung angeboten haben, hat er sehr dankbar angenommen.“ Der Mann wurde von den Seenotrettern in Warnemünde an Land gegeben, wo ihn seine Freunde abholten. Die hatten natürlich trockene Kleidung im Gepäck.


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17.04.2009 20:31
#115 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Seenotrettungsboot der 9,5-Meter-Klasse


11.04.2009 | Tjalk trieb nach Maschinenschaden manövrierunfähig in der Nordsee

Für 30 Passagiere und die Besatzung der Tjalk „Anna Katharina“, einem niederländischen schweren Plattbodenschiff, endete der Osterausflug am Sonnabend, dem 11. April, auf der Nordsee im Nordlandfahrwasser nahe der ostfriesischen Insel Juist. Der Kapitän meldete gegen 15.00 Uhr über Funk einen Maschinenschaden .Das Schiff treibe manövrierunfähig im Wattenmeer.
Von der Freiwilligen-Station Juist aus machte sich umgehend das Seenotrettungsboot WOLTERA auf den Weg und nahm das Schiff auf den Haken, um es aus dem Flachwasserbereich zu schleppen. Später wurde die „Anna Katharina“ an den von Borkum ausgelaufenen Seenotkreuzer ALFRIED KRUPP übergeben. Der traf am Abend mit dem Schleppanhang gegen 20.30 Uhr auf der Insel ein. Am Ostermontag schließlich übernahmen die niederländischen Seenotretter die Tjalk in Borkum uns schleppten sie nach Eemshaven.
In weiteren Revieren vor den Küsten von Nord – und Ostsee befreiten die Seenotretter auf Grund gelaufene und defekte Segel – und Motoryachten aus Gefahrensituationen. 27 Schiffsführer und ihre Besatzungen mussten die Hilfe der DGzRS in Anspruch nehmen.


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17.04.2009 20:33
#116 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
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11.05.2009 19:55
#117 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Seenotretter schleppten manövrierunfähige Fähre mit 90 Personen nach Neuharlingersiel
08.05.2009 | 09:04


Die Urlaubsreise nach Spiekeroog endete am Donnerstag (7. Mai 2009) für die 90 Passagiere der Fähre „Spiekeroog“ auf halbem Weg zwischen dem Hafen Neuharlingersiel und der ostfriesischen Insel am Schlepphaken des Seenotrettungsboots NEUHARLINGERSIEL der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger).


Die Fähre hatte gegen 11.15 Uhr über Funk Maschinenausfall gemeldet; das Schiff treibe manövrierunfähig im Fahrwasser. Der Freiwilligen-Besatzung unter Vormann Wolfgang Gruben gelang es in kurzer Zeit, eine Leinenverbindung herzustellen und die Fähre sicher nach Neuharlingersiel einzuschleppen. Die Passagiere stiegen auf eine zweite Fähre um und erreichten Spiekeroog im zweiten Anlauf.


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12.05.2009 18:45
#118 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Fähre kam vor Juist fest - acht Passagiere von den Seenotrettern abgeborgen
12.05.2009 | 16:55


200 Passagiere auf der ostfriesischen Inselfähre „Frisia 6“ müssen eine unfreiwillige Unterbrechung auf der Überfahrt von der Insel Juist nach Norddeich am Dienstagnachmittag (12.05.09) hinnehmen:


Das 52 Meter lange Schiff ist im Wattfahrwasser etwa eine Seemeile (ca. 2 Kilometer) vor dem Inselhafen festgekommen.

Die Besatzung des Seenotrettungsboots WOLTERA der DGzRS hat nach Rücksprache mit der Schiffsführung acht Passagiere übernommen, die aus gesundheitlichen Gründen das Schiff verlassen wollten, und brachte sie auf die Insel. Von hier aus wurden sie per Flugzeug ans Festland gebracht.

Starke Ostwinde mit Stärken um 5 Beaufort haben im Lauf des Tages das Wasser aus den Prielen regelrecht herausgepresst und damit einen extrem niedrigen Wasserstand verursacht.

Mit dem nächsten Hochwasser soll heute gegen Mitternacht ein erneuter Versuch unternommen werden, mit Hilfe der Seenotretter die Fahrt fort zu setzen.


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18.05.2009 18:55
#119 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Angelboot gekentert - drei Männer von den Seenotrettern aus der zehn Grad kalten Ostsee geborgen


18.05.2009 | 12:39


Für drei Männer endete ein Angelausflug am Sonntagnachmittag (17. Mai 2009) vor Kühlungsborn an Bord des Seenotrettungsboots KONRAD OTTO der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger). Die Angler waren mit einem drei Meter langen Boot mit Außenbordmotor etwa einen Kilometer nördlich der Küste zwischen den Seebrücken Kühlungsborn und Heiligendamm gekentert. Bei östlichen Winden mit Stärken um vier Beaufort (27 km/h Windgeschwindigkeit) und einem Meter Seegang war das kleine Boot umgeschlagen und trieb kieloben in der Ostsee. Die Männer klammerten sich am Rumpf fest.


Ein Spaziergänger am Strand sichtete per Fernglas die Schiffbrüchigen und informierte die Rettungsleitstelle, die den Alarm unmittelbar an die SEENOTLEITUNG BREMEN und die DGzRS-Station Kühlungsborn weiterleitete. Vormann Rainer Kulack und die Rettungsmänner Christoph Müller, André Rudat, Oliver Kalbreyer und Simon Grzeskowiak erreichten die im zehn Grad kalten Wasser treibenden Männer, nahmen sie auf und versorgten sie noch auf See mit trockener Kleidung und heißen Getränken. Die Angler standen sichtbar unter Schock und waren zum Teil stark unterkühlt Jetzt stellte sich auch heraus, dass zwei weitere Angler zu der Gruppe gehörten. Diese beiden Männer hatten jedoch schwimmend den Strand erreicht. Der Landrettungsdienst versorgte die fünf Freizeitfischer und brachte sie in das Krankenhaus nach Bad Doberan zur ärztlichen Beobachtung.


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02.06.2009 18:45
#120 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Steifer Wind und grobe See: Zwei Segler vor Darßer Ort in Gefahr

02.06.2009 | 09:57


50 Freizeitskipper und ihre Besatzungen mussten am Pfingstwochenende die Hilfe von Seenotkreuzern und Seenotrettungsbooten in Nord– und Ostsee in Anspruch nehmen. Navigationsprobleme und technische Defekte an Ruder- und Antriebsanlagen waren die häufigsten Ursachen.


Über sechs Stunden war der Seenotkreuzer THEO FISCHER / Ersatz-Station Barhöft am Sonnabend, dem 30.Mai, im Einsatz. Zwei polnische Segler waren mit ihrer zehn Meter langen Yacht auf einer Untiefe direkt vor dem immer noch geschlossenen Nothafen Darßer Ort gestrandet. In der von steifen Nordostwinden aufgewühlten, groben See drohte ihr Boot zu zerschlagen. Die beiden Männer wurden abgeborgen. Das Tochterboot STRÖPER schleppte ihre Yacht nach Barhöft ein. Kurz darauf mussten die Seenotretter erneut ausrücken, um zwei Segler zu befreien, die im Zarrentin-Fahrwasser vor Barhöft festgekommen waren. Mit schweren Kopfverletzungen musste am Sonntag eine Seglerin im Ostseerevier vier Seemeilen vor Grömitz von der Besatzung des Seenotkreuzers BREMEN auf See erstversorgt und anschließend an den Landrettungsdienst übergeben werden. Die Yacht wurde anschließend nach Grömitz eingeschleppt.


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In Schlauchbooten herbeigeeilte Helfer unterstützten vor Grömitz die Seenotretter, die eine verletzte Frau versorgten.

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