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 Wissenswertes über Langeoog
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31.07.2008 01:50
#91 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Fischkutter mit Maschinenschaden eingeschleppt
28.07.2008 | 15:13


Koggen-Nachbau mit Leine im Propeller manövrierunfähig Seit 06.00 Uhr heute früh (28.07.08) war der Seenotkreuzer HANS HACKMACK von der Station Büsum im Einsatz. Zunächst musste zehn Seemeilen westlich der Küste vor Dithmarschen (Schleswig – Holstein) ein Fischkutter wegen Maschinenschaden in den Büsumer Hafen geschleppt werden. Anschließend lief der Seenotkreuzer erneut aus, um der nachgebauten Hansekogge „Ubena von Bremen“ Hilfe zu bringen: Das Schiff trieb 15 Seemeilen vor Büsum manövrierunfähig im Nordseerevier, nachdem sich eine Leine im Propeller verfangen hatte und der Antrieb ausgefallen war.



Weitere 80 Menschen wurden am Wochenende (25.-27.07.08) von Besatzungen der Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote der DGzRS gerettet und Gefahrensituationen befreit. Navigationsfehler und Motorschäden waren die häufigsten Ursachen.


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14.08.2008 06:26
#92 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Wattwanderer vor Spiekeroog vom Wasser umschlossen

13.08.2008 | Neuharlingersiel.


Fast auf den Tag genau drei Monate, nachdem die Neuharlingersieler Seenotretter am 10. Mai 2008 fünf Mädchen im Wattenmeer aus unmittelbarer Gefahr gerettet hatten, rückten Wolfgang Gruben und Peter Henning am Dienstagabend (12. August) gegen 18.40 Uhr erneut mit ihrem Seenotrettungsboot NEUHARLINGERSIEL aus, um zwei bis zum Bauch im Wasser stehende Menschen zu retten: Mutter (52) und Sohn (25) mussten ihre Wattwanderung auf einer Sandbank westlich Spiekeroog unterbrechen: „Wir dachten, hier kommt das Wasser nicht hin…“.
Eine Spaziergängerin am Strand der ostfriesischen Insel hatte die beiden gesichtet und sofort die Polizei informiert, die den Alarm an die SEENOTLEITUNG BREMEN umgehend weiterleitete.
Nach knapp 30 Minuten standen Mutter und Sohn (beide aus Ostrhauderfehn / Niedersachsen), durchnässt und frierend trotz sommerlicher Wärme, aber sicher an Bord des 9,5 Meter langen und 18 Knoten (ca. 34 km/h) schnellen Seenotrettungsbootes. Vormann Wolfgang Gruben: „Wir hatten kräftigen Wind, der das Wasser höher als sonst auflaufen ließ.“
Die Seenotretter ließen die NEUHARLINGERSIEL auf der Sandbank regelrecht stranden, nahmen die Beiden auf und brachten sie nach Neuharlingersiel.


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15.08.2008 03:45
#93 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
VORMANN JANTZEN

Katamaransegler gerettet.

13.08.2008 | Warnemünde
Ein ca. 60-jähriger Katamaransegler, der gestern Nachmittag, am 13.08.2008, vor Warnemünde von einem Sport-Katamaran über Bord gefallen war, konnte von der Besatzung des Seenotkreuzers VORMANN JANTZEN nach zwei Stunden gefunden und geborgen werden. Trotz Unterkühlung war der Mann ansprechbar. Er wurde in Warnemünde an den Rettungstransportwagen zur Weiterfahrt ins Krankenhaus übergeben.

Der Mann war als Vorschoter eines Hobie Cats vermutlich gegen 13.30 Uhr vor Warnemünde ca. in Höhe des Hotels Neptun über Bord gefallen. Etwa eine Viertelstunde lang versuchte der Steuermann vergeblich, seinen Mitsegler zu retten, bis er den Mann aus den Augen verlor. Daraufhin segelte er an Land und alarmierte die Rettungskräfte.

Großangelegte Suche

Die Seenotleitung Bremen der DGzRS leitete umgehend eine groß angelegte Suche ein, in die neben dem Seenotkreuzer ARKONA der Station Warnemünde (als Einsatzleiter vor Ort) auch der Seenotkreuzer VORMANN JANTZEN sowie zahlreiche Behördenfahrzeuge und zwei Hubschrauber eingebunden wurden.

Durch den aufbrisenden Südwest-Wind mit fünf Beaufort baute sich eine Wellenhöhe von bis zu einem Meter auf. Die Seenotkreuzer brachten so genannte „Tot-Männer“ aus, Bojen, die vom Gewicht her und im Treibverhalten einem Menschen entsprechen. Dies lieferte den entscheidenden Hinweis darauf, dass der Segler zu diesem Zeitpunkt vermutlich schon weit nach Norden in Richtung Schifffahrtstraße vertrieben war.


Die Rettung

In der Tat wurde der Mann von der Besatzung des Seenotkreuzers VORMANN JANTZEN etwa zwei Meilen (ca. 3,6 Kilometer) nördlich der vermutlichen Unfallstelle, direkt am Rande des Fahrwassers, das von Fähr- und Handelsschiffen sehr stark frequentiert ist, gefunden. Aufgrund seines schwarzen Neopren-Anzuges sowie einer dunkelfarbigen so genannten „Trapez-Weste“ sei er im Wasser kaum zu sehen gewesen, berichtete die Besatzung des Seenotkreuzers.

Der Mann wurde mit dem Tochterboot geborgen. Er war ansprechbar, jedoch stark unterkühlt. In Warnemünde gingen sofort Notarzt und Sanitäter an Bord und übernahmen die Weiterversorgung des Schiffbrüchigen. Er wurde ins Krankenhaus nach Rostock gebracht.


Einsatz vor dem Darß

Der Seenotkreuzer ARKONA aus Warnemünde lief um 18.25 Uhr erneut zu einem Einsatz aus. Die zweiköpfige Besatzung eines 7-m-Motorbootes sah sich aufgrund des zunehmend schlechter werdenden Wetters nicht mehr in der Lage, sicher nach Warnemünde zu gelangen und hatte sich per Handy bei der Seenotleitung gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Boot vor dem von Warnemünde etwa 25 Seemeilen (ca. 45 Kilometer) entfernten Darß.

Der dort befindliche Schutzhafen ist seit längerem gesperrt und kann nicht mehr für den bislang dort stationierten Seenotkreuzer THEO FISCHER genutzt werden. Die Freiwilligen-Besatzung der Station Wustrow brachte das Boddenboot BARSCH per Unimog an den Strand, von wo das Seenotrettungsboot durch eine meterhohe Brandungssee zu Wasser gelassen werden musste. Inzwischen war der Handykontakt zu der in Not befindlichen Motoryacht abgebrochen. Die Seenotretter fanden sie im starken Seegang weit unter Land und signalisierten per Zeichen ihre Sicherungsbegleitung.

In Höhe Dierhagen übernahm der Seenotkreuzer ARKONA dann den Einsatz. Mit der Yacht und ihrer Besatzung traf er um 21.25 Uhr wohlbehalten in Warnemünde ein.


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17.08.2008 16:44
#94 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Segler vor Dänemark eingeschleppt
15.08.2008 | 13:37


Bei einem Einsatz am 14.8.2008 hat das Seenotrettungsboot JENS FÜERSCHIPP der Station Gelting (Ostsee) der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) vor Pölshuk (Ausgang Flensburger Förde) in dänischem Gebiet eine etwa zehn Meter lange Segelyacht freigeschleppt. Der Segler war in steinigem Gebiet aufgelaufen und hatte sich Schäden an der Ruderanlage zugezogen.


Besondere Dramatik entstand dadurch, dass der Skipper seine seekranke Ehefrau sowie zwei vier- und sechsjährige Kinder in die Rettungsinsel gehen ließ. Diese war nicht am Schiff gesichert und trieb bei starkem Wind mit sechs Beaufort und hohem Seegang auf die viel befahrene Ostsee.

Glücklicherweise wurde die Rettungsinsel nach kurzer Zeit von einem Traditionssegler gefunden. Frau und Kinder wurden unverletzt an Bord genommen und in Flensburg an Land gebracht. Die Segelyacht wurde mit dem Skipper vom Seenotrettungsboot nach Gelting eingeschleppt.


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19.08.2008 19:55
#95 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
19.08.08 | Algerien / Bremen.

Vor der algerischen Küste ist eine 14 Meter lange deutsche Stahl-Segelyacht nach Kollision mit einem unbekannten Frachtschiff 33 Seemeilen (ca. 60 km) nördlich des Hafens Skikda in Seenot geraten. Bis in die frühen Morgenstunden koordinierte die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS zusammen mit im Revier vor der Küste laufenden Frachtschiffen Hilfsmaßnahmen zur Sicherung der zwei an Bord befindlichen, unverletzten Besatzungsmitglieder.

Sie hatten seit der Kollision am frühen Dienstagmorgen (18.8.08) über ein Familienmitglied in Deutschland Kontakt mit der DGzRS in Bremen gehalten. Ihnen kam dabei die vorbildliche technische Ausrüstung zu Gute: Sowohl ein zusätzliches UKW-Handfunkgerät, ein mobiles GPS-System zur exakten Positionsbestimmung und ein leistungsfähiges Satellitentelefon wurden in Ergänzung zur Standardausstattung eingesetzt. Eine ständige Kommunikation mit den Seenotrettern war somit gewährleistet.

Die noch schwimmfähige Segelyacht soll in einen algerischen Hafen eingeschleppt werden.


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26.08.2008 02:11
#96 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Vier Segler trieben in der Ostsee - Seenotretter im Sturmeinsatz

25.08.2008 | 08:29


Trotz widriger Wetter- und Seegangsverhältnisse ist es der Besatzung des Seenotkreuzers ARKONA / Station Warnemünde der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) am Samstagabend (23.08.2008) gegen 18.00 Uhr gelungen, vier im Wasser treibende Segler (35 bis 55 Jahre) vor Ahrenshoop/Fischland zu bergen und sie in Warnemünde sicher an Land zu geben.



Drei Männer und eine Frau waren bei starken Südwestwinden mit Stärken bis zu acht Beaufort (ca. 67 km/h Windgeschwindigkeit) mit ihrem 7,5 Meter langen Segelkutter gekentert. Sie trieben über eine Stunde im 18 Grad kalten Ostseewasser. Die Besatzung einer im Revier laufenden Baggerschute sichtete die Schiffbrüchigen und alarmierte die Seenotretter. Glücklicher Umstand: Der Seenotkreuzer befand sich in der Nähe des Unfallorts, da er wegen eines vorhergehenden Seenotfalls eine weitere Segelyacht nach Warnemünde schleppen wollte. Hier wurde im beiderseitigen Einvernehmen die Leinenverbindung gelöst; das Seenotrettungsboot BARSCH übernahm den Havaristen und schleppte ihn nach Warnemünde. Zum wiederholten Mal wirkte sich erschwerend für die Schiffbrüchigen aus, dass der Nothafen Darßer Ort weiterhin nicht zugänglich ist und für die schnelle und erfolgreiche Abwicklung von Seenotfällen nicht zur Verfügung gestellt wird. So mussten die Geretteten eine mehrstündige beschwerliche Rettungsfahrt durch die aufgewühlte Ostsee hinnehmen. Warnemünde wurde gegen 21.30 Uhr erreicht. Bei weiteren Einsätzen der Seenotretter wurden in der Ostsee an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns 21 Personen aus Gefahrensituationen befreit. Navigationsprobleme und vor allem starke südwestliche Winde und raue See überforderten zum Teil die Besatzungen von Segelbooten.


Rittlings sitzt einer der Schiffbrüchigen auf dem gekenterten Segelkutter. In wenigen Augenblicken ist er in Sicherheit an Bord des Tochterboots CASPAR vom Seenotkreuzer ARKONA. Seine drei Mitsegler sind bereits gerettet.

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13.09.2008 07:17
#97 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Fahrgastschiff mit 80 Passagieren an Bord unter Seebrücke festgeklemmt: Seenotkreuzer hilft

Das Tochterboot des Seenotkreuzers stellt die Schleppverbindung zur eingeklemmten „MS Sven Johannsen“ her.


12.09.2008 | 12:15

Vor Grömitz geriet gestern, am 11.9.2008, ein mit 80 Passagieren besetztes Fahrgastschiff in eine missliche Lage, als es sich nach einer Grundberührung mit dem Heck unter einer Seebrücke verklemmte. Der Kapitän rief den Seenotkreuzer BREMEN (Station Grömitz) der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zu Hilfe, dem es gelang, das knapp 40 Meter lange Schiff freizuziehen.


Das Fahrgastschiff „MS Sven Johannsen“ aus Travemünde befand sich auf einer Ausflugsfahrt, als es am späten Nachmittag an der Nordseite der Grömitzer Seebrücke auf Grund geriet. Bei starkem östlichem Wind mit fünf bis sechs Beaufort (um 40 km/h) und gut einem Meter Wellenhöhe schob sich das Heck so unter die Brücke, dass die Besatzung das Schiff aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte.

Der Kapitän alarmierte unmittelbar die Seenotretter, die kurz darauf beim Havavisten eintrafen. Mit Hilfe einer starken Schleppleine und der zusätzlichen Unterstützung des Tochterbootes VEGESACK gelang es der Besatzung der BREMEN, das Fahrgastschiff wieder freizuziehen.

Eine Gefahr für Besatzung und Passagiere der „MS Sven Johannsen“ bestand nicht.


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13.09.2008 07:17
#98 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Mann über Bord: Erfolgreiche Suche nach Segler in der Nordsee
12.09.2008 | 16:01


Eine groß angelegte Suche mit zahlreichen Schiffen und zwei Hubschraubern nach einem über Bord gestürzten Segler koordinierte die SEENOTLEITUNG BREMEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) heute Mittag, am 12.09.2008 im Seegebiet zwischen Wilhelmshaven und Hooksiel. Nach ca. eineinhalbstündiger Suche konnte der Mann lebend geborgen werden.


Auf dem Weg von Tossens nach Wilhelmshaven war der Segler von einem Katamaran über Bord gestürzt. Sein Mitsegler informierte gegen 12.30 Uhr vom Strand aus die Rettungskräfte.

Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS alarmierte den Seenotkreuzer VORMANN STEFFENS / Station Hooksiel, die Seenotrettungsboote OTTO BEHR / Station Wilhelmshaven und BALTRUM / Station Horumersiel. Über BREMEN RESCUE RADIO wurde ein MaydayRelay zur Information der gesamten Schifffahrt im betreffenden Gebiet ausgestrahlt.

An der Suche beteiligten sich neben den Einheiten der DGzRS Schiffe der Wasserschutzpolizei sowie zahlreiche Schlepper und weitere Behördenschiffe, ein ADAC-Hubschrauber und ein Hubschrauber der Polizei. Ebenso alarmiert war der SAR-Hubschrauber der Marine.

Aufgrund der Tide und Windrichtung führte die SEENOTLEITUNG BREMEN eine Suchgebietsberechnung durch, der Seenotkreuzer VORMANN STEFFENS übernahm die Funktion des On Scene Co-ordinators (Einsatzleiter vor Ort) im Einsatzgebiet.

Gegen 14 Uhr wurde der mit einem schwarzen Neopren-Anzug sowie einer Rettungsweste bekleidete Schiffbrüchige von der Wasserschutzpolizei gesichtet. Der ADAC-Hubschrauber Christoph 26 winschte einen Mann ins Wasser ab, so dass der Schiffbrüchige mit Hilfe einer Rettungsschlinge an Bord genommen werden konnte. Der Mann wurde direkt zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.


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24.09.2008 15:15
#99 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
21.09.2008 | 21:15

Ein Rügener Angelkutter mit zwanzig Anglern an Bord hat am Sonntag, den 21.09.2008, vermutlich durch eine Kollision mit einem treibenden Unterwasserhinderns, ca. 10 Seemeilen (18 Kilometer) östlich von Rügen starken Wassereinbruch erlitten. Der Seenotkreuzer WILHELM KAISEN der Station Sassnitz brachte den Kutter sicher in den Hafen.


Um 11.34 Uhr setzte der Kapitän des Kutters „Potsdam“, Heimathafen Sassnitz, über UKW-Kanal 16 einen Notruf ab. Vermutlich nach der Kollision mit einem treibenden Unterwasserhindernis hatte der Holzkutter ein Leck, durch das so viel Wasser eindrang, dass die Maschine ausfiel. An Bord des Angelkutters befanden sich ausser der zweiköpfigen Besatzung zwanzig Hochseeangler. Der Seenotkreuzer WILHELM KAISEN lief sofort aus. Die umliegende Schifffahrt bot Unterstützung an, der Zollkreuzer „Rügen“ ging auf Standby bei dem antriebslos in der Ostsee treibenden Havaristen.


Mit Hilfe eigener Lenzpumpen gelang es dem Kapitän des Angelkutters, noch während die WILHELM KAISEN im Anlauf war, den Wassereinbruch im Schiff so unter Kontrolle zu bringen, dass das Wasser im Schiff nicht weiter stieg.


Um 12.15 Uhr erreichte der Seenotkreuzer die „Potsdam“ und stellte sofort eine Leinenverbindung her. Bei nordöstlichen Winden um fünf Beaufort erreichte die WILHELM KAISEN mit dem Havaristen sicher den Hafen von Sassnitz. Um 14.16 Uhr war der Kutter im Hafen an der Pier vertäut.


Verletzt wurde bei dem Seenotfall niemand.


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28.09.2008 06:26
#100 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Fünf Menschen gerettet: Brand auf Motoryacht


27.09.2008 | 11:18


Grömitz. Ein Brand auf einer Motoryacht vor Grömitz / Ostsee führte heute,

am 26.9.2008, zum Totalverlust des Schiffes. Die fünf Personen an Bord

konnten rechtzeitig in ein Schlauchboot übersteigen. Die Seenotretter der

Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) übergaben die

Geretteten im Hafen von Grömitz an den Rettungsdienst.


Von einer ca. 13 Meter langen Motoryacht meldete sich heute Nachmittag um
15.24 Uhr der Skipper: Der Maschinenraum sei in Brand geraten, er und vier
weitere Personen an Bord würden in ein Schlauchboot übersteigen.

Die Seenotleitung Bremen der DGzRS alarmierte sofort die Besatzung des
Seenotkreuzers BREMEN der Station Grömitz sowie die umliegende
Schifffahrt.

Der Seenotkreuzer befand sich zu diesem Zeitpunkt auf
Kontrollfahrt und war vier Seemeilen (ca. 7,2 km) vom Unglücksort
entfernt. Als er um 15.40 Uhr vor Ort eintraf, waren die fünf Männer von
der Motoryacht bereits in ein Schlauchboot übergestiegen. Ein Motorboot
übernahm die Sicherung. Da für die fünf zu diesem Zeitpunkt keine weitere
Gefahr bestand, begann der Seenotkreuzer BREMEN unverzüglich mit dem
Löschen des Brandes. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Brand bereits auf
das ganze Schiff ausgebreitet. Der dichte schwarze Qualm war weithin
sichtbar.

Eine Rettung der Yacht war jedoch nicht mehr möglich. Gegen 16.05 Uhr
versank das Boot. Die BREMEN übernahm daraufhin die fünf Schiffbrüchigen.
Da einer der Männer zwischenzeitlich über Atembeschwerden klagte, wurde er
medizinisch erstversorgt und der Rettungsdienst alarmiert. An Land wurden
die fünf Männer durch einen Notarzt untersucht. Ein Besatzungsmitglied des
verunglückten Schiffes wurde zur Weiterbehandlung ins Krankenhaus gebracht.

Zum Zeitpunkt des Unglücks war die See nahezu glatt bei schwachem Wind aus
Nordwest.


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09.10.2008 21:21
#101 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Schiffbrüchiger trieb heute früh in der Rettungsinsel auf der Nordsee

Aus der Rettungsinsel geborgen: Segler Jerzy B. heute nacht an Bord der BERNHARD GRUBEN


09.10.2008 | 15:03


Aus einer in der Nordsee treibenden kleinen Rettungsinsel hat die Besatzung des Seenotkreuzers BERNHARD GRUBEN der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) heute früh (Donnerstag, 9. Oktober 2008) um 03.45 Uhr einen 56 Jahre alten polnischen Segler gerettet.


Der aus Gdynia stammende Mann war mit seiner neun Meter langen Segelyacht „Szaman“ ca. zwei Seemeilen westlich der Insel Juist in Seenot geraten. Nach einer Grundberührung im flachen Wasser an der Untiefe „Kachelot-Plate“ riss der Kiel ab. Wasser strömte in den Rumpf. Die Yacht sank.

Skipper Jerzy B., der als Einhandsegler vom Mittelmeer kommend nach Cuxhaven segeln wollte, setzte sofort über den Notrufkanal 16 einen „Mayday“-Ruf ab, der von der Küsten-Seenotfunkstelle „Bremen Rescue Radio“ aufgefangen wurde.
Die Seenotkreuzer ALFRIED KRUPP/Station Borkum, BERNHARD GRUBEN/Station Norderney, das Seenotrettungsboot WOLTERA/Station Juist und zwei Fischkutter wurden von der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS in das Einsatzgebiet entsandt.
Gegen 03.30 Uhr wurde das Wrack der Segelyacht in der Brandung auf der Kachelot-Plate von der Besatzung des Seenotkreuzers BERNHARD GRUBEN entdeckt. Mit dem Tochterboot wurde der Schiffbrüchige von der Rettungsinsel abgeborgen. Vormann Christian Koprek: „Wir haben den Mann bei uns im Bordhospital erstversorgt und anschließend zur ärztlichen Beobachtung ins Inselkrankenhaus auf Norderney überwiesen. Die zerstörte Yacht und die Rettungsinsel liegen noch draußen.“


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11.10.2008 02:40
#102 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Kraftpaket: Seenotrettungsboot NEUHARLINGERSIEL schleppt Passagierschiff ein

10.10.2008 | 13:02


Seine ganze Leistungsfähigkeit konnte heute Morgen das 9,5-Meter-lange Seenotrettungsboot NEUHARLINGERSIEL / Station Neuharlingersiel der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) unter Beweis stellen: Als das Passagierschiff „Spiekeroog III“, das sich mit 91 Passagieren an Bord auf einer Ausflugsfahrt befand, einen Maschinenschaden meldete, nahm das kleine Kraftpaket die 33,5 Meter lange „Spiekeroog III“ auf den Haken und schleppte sie problemlos nach Neuharlingersiel ein.


Während einer Ausflugsfahrt hatte der Kapitän der Fähre „Spiekeroog III“ Probleme mit der Maschine gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Schiff etwa vier Seemeilen (ca. 7,5 km) von Neuharlingersiel entfernt am Ostende der Insel Langeoog. Der Kapitän alarmierte die Seenotretter, die gern „aus der Patsche“ halfen. Die 91 Passagiere an Bord staunten nicht schlecht, als wenig später das kleine Seenotrettungsboot NEUHARLINGERSIEL die Fähre in Schlepp nahm. Der gesamte Einsatz dauerte nur eineinhalb Stunden. Für die Passagiere bestand keine Gefahr. Das Seenotrettungsboot NEUHARLINGERSIEL ist 9,5 Meter lang, hat 320 PS und läuft 18 Knoten (ca. 33 km/h). Die Besatzung besteht aus Freiwilligen. Vormann der Station ist Wolfgang Gruben. Erst Mitte August diesen Jahres waren zwei Wattwanderer durch das Seenotrettungsboot gerettet worden, und im Mai konnte Wolfgang Gruben zusammen mit einem Besatzungsmitglied fünf Mädchen in letzter Sekunde vor dem Hochwasser aus dem Watt retten.

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Spendenkonto: Sparkasse Bremen (BLZ 290 501 01), 107 2016.


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24.10.2008 02:55
#103 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten
Zwei Angler vor Hiddensee aus der Ostsee gerettet
23.10.2008 | 12:34


Zwei Angler konnten heute Morgen, Donnerstag, den 23.10.2008, aus dem 9,5 Grad kalten Wasser der Ostsee ca.eine Seemeile (1,8 km) westlich von Hiddensee bei Rügen gerettet werden, nachdem ihr sechs Meter langes Angelboot gesunken war.


An der Rettung unmittelbar beteiligt waren der Seenotkreuzer THEO FISCHER der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sowie Christoph 47, ein Hubschrauber der DRF Luftrettung.

Telefonisch hatte einer der Angler die Rettungsleitstelle Bergen an Land erreicht und berichtet, dass sein Angelboot sinken würde. Die sofort alarmierte SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS erreichte den Angler über sein Handy. Über die Position des in Not befindlichen Schiffes herrschte Unklarheit.

Das Seenotrettungsboot NAUSIKAA der Station Vitte/Hiddensee sowie der Seenotkreuzer THEO FISCHER, der zurzeit in Barhöft liegt, liefen sofort aus. Gleichzeitig waren die DRF Luftrettung sowie Einheiten der Wasserschutzpolizei alarmiert worden.

Gegen zehn Uhr sichtete die Besatzung von Christoph 47 die Personen im Wasser und warf eine Rettungsinsel ab. Ein Rettungsschwimmer des Hubschraubers ging ins Wasser und half den beiden Schiffbrüchigen in die Rettungsinsel.

Der Seenotkreuzer THEO FISCHER nahm die Geretteten und den Rettungsschwimmer aus der Rettungsinsel auf und versorgte sie mit heißem Tee und trockener Kleidung. Ein inzwischen per Boot am Seenotkreuzer eingetroffener Arzt untersuchte die beiden Schiffbrüchigen und stellte eine leichte Unterkühlung fest.

In Barhöft wurden die beiden an den Rettungstransportwagen zur Weiterfahrt ins Krankenhaus übergeben.

Die Wassertemperatur beträgt zurzeit 9,5 Grad Celsius, der Wind wehte zum Zeitpunkt des Unglücks mit vier Beaufort aus südwestlicher Richtung bei guter Sicht.


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15.11.2008 14:41
#104 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Seenotretter halfen schiffbrüchigen Seglern
10.11.2008 | 15:58


Zwei schiffbrüchige Segler sind am Sonntag (09.11.08) in der Flensburger Förde aus Seenot gerettet worden. Die Besatzung des Seenotrettungsboots WERNER KUNTZE/Station Langballigau der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) konnte einen Mann (70) von dem gekenterten Boot abbergen.


Die Frau (45) wurde zunächst von dem Fischkutter “Mariechen“ übernommen und dann an die Seenotretter abgeben. Beide Personen wurden nach Marina Minde / Dänemark gebracht, wo sie vom Landrettungsdienst aufgenommen und in Krankenhäuser gebracht wurden. Der Segler hatte nach der Kenterung seine Begleiterin aus der Kajüte des Bootes gerettet, sie zunächst in das mitgeführte Schlauchboot gesetzt und an den Kutter übergeben. Er selber trieb ca. eine Stunde in der neun Grad kalten Ostsee, bis er sich auf den umgedrehten Rumpf ziehen konnte und darauf rittlings saß, bis die Seenotretter ca. 20 Minuten nach dem Alarm eintrafen. Der Mann zeigte Unterkühlungserscheinungen. Der Alarm wurde telefonisch von einem Spaziergänger ausgelöst, der zwischen Holnis Spitze und Egernsund das gekenterte, ca. sieben Meter lange Boot und eine im Wasser treibende Person sichtete. Seenotretter, Wasserschutzpolizei und ein SAR-Hubschrauber suchten das Seegebiet ab. Über Ursachen des Kenterns gibt es zur Stunde keine Erkenntnisse. Das Seenotrettungsboot WERNER KUNTZE schleppte das havarierte Boot nach Marina Minde.


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21.11.2008 15:50
#105 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Seenotretter schleppen Arbeitsboot ein
21.11.2008 | 11:21


Der Seenotkreuzer VORMANN STEFFENS / Station Hooksiel der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) half gestern Abend, Donnerstag, den 20.11.2008, fünf Monteuren einer Windkraftanlage, nachdem ihr Arbeitsboot ca. einen halben Kilometer vor Hooksiel am Anleger der Anlage gekentert war.


Zunächst war dabei ein Mann ins Wasser gestürzt, er konnte jedoch von seinen Kollegen sofort wieder unverletzt geborgen werden. Nach einem Hilferuf an die Seenotretter wurden die fünf Monteure vom Seenotkreuzer von der Windkraftanlage abgeholt, das gekenterte Boot wurde vom Tochterboot des Seenotkreuzers in den Hafen eingeschleppt.

Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschte starker Nordwest-Wind mit sieben bis acht Beaufort.


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