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 Wissenswertes über Langeoog
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12.09.2010 23:11
#181 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Seenotretter eilen bewusstlosem Kapitän vor Cuxhaven zu Hilfe / Mann über Bord: Schnelle Rettung vor Norddeich

12:22


Schnelle und professionelle medizinische Hilfe haben die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Samstag, 11. September 2010, zwei Menschen vor der niedersächsischen Küste gebracht.


Am frühen Samstagmorgen gegen 7.15 Uhr erreichte der Notruf eines Fischkutters den Seenotkreuzer HERMANN HELMS/Station Cuxhaven der DGzRS. Über Funk meldete der Decksgehilfe, dass sein Kapitän (58) während der Fangfahrt etwa vier Seemeilen (gut sieben Kilometer) querab Cuxhaven zusammengebrochen und nun bewusstlos sei. Der Kutter war unterdessen auf einen Steinstag aufgelaufen und festgekommen.

Die HERMANN HELMS nahm mit Notarzt an Bord Kurs auf die Tonne 37 zwischen Altenbruch und Otterndorf. Das Längsseitsgehen mit dem Tochterboot BIENE erwies sich als nicht einfaches Manöver. „Der Kutter lag vorne in seinen eigenen Netzen, wir mussten sehr vorsichtig manövrieren“, berichtet Vormann Jörg Bünting.

Während der Notarzt und ein Rettungsmann den inzwischen wieder zu Bewusstsein gekommenen Kapitän an Bord des Kutters erstversorgten, stellte die BIENE eine Leinenverbindung her. Die Seenotretter zogen das Schiff bei ablaufendem Wasser und starker Strömung von der Buhne herunter zurück in die Mitte des Fahrwassers.
Der Notarzt stabilisierte den Kapitän soweit, dass der Kutter aus eigener Kraft, aber in Begleitung des Arztes und eines Rettungsmannes der HERMANN HELMS Cuxhaven anlaufen konnte. Dort übernahm der Landrettungsdienst die weitere Versorgung des 58-Jährigen.

Auf einer Kontrollfahrt von Norddeich nach Norderney hat der Seenotkreuzer BERNHARD GRUBEN der DGzRS am späten Samstagnachmittag einen über Bord gegangenen Motorbootfahrer gerettet. Das mit zwei Personen besetzte, gut fünf Meter lange Boot war am Beginn der Norddeicher Ansteuerung festgekommen. Dabei war einer der beiden Männer in das flache Wasser gefallen und hatte sich eine Rippenverletzung zugezogen.

Die Seenotretter näherten sich mit ihrem Tochterboot JOHANN FIDI dem Motorboot und zogen den Verletzten aus dem Wasser. Im Bordhospital der BERNHARD GRUBEN versorgten sie den über Atemnot klagenden Mann mit Sauerstoff. Bereits wenige Minuten später übergaben sie ihn im nahen Norddeicher Hafen in die Obhut einer unterdessen alarmierten Rettungswagen-Besatzung.


www.seenotretter.de


Der Seenotkreuzer HERMANN HELMS/Station Cuxhaven eilte dem Fischkutter zu Hilfe.

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15.09.2010 02:55
#182 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Segelkutter kentert auf der Kieler Förde – Seenotretter retten zehn Schiffbrüchige aus dem 15 Grad kalten Ostseewasser

22:14


Die Besatzung des Seenotkreuzers BERLIN/Station Laboe der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat am Dienstagabend, 14. September 2010, auf der Kieler Förde vor Heikendorf zehn Menschen aus Seenot gerettet. Die Schiffbrüchigen trieben bei kräftigen Winden um fünf Beaufort im 15 Grad Celsius kalten Ostseewasser, nachdem eine Windbö ihren etwa zehn Meter langen offenen Marinesegelkutter zum Kentern gebracht hatte.



Gegen 19.15 Uhr alarmierte die Frachtfähre „Stena Freighter“ über den internationalen Notrufkanal 16 direkt die BERLIN. Die Besatzung der Fähre hatte in der Heikendorfer Bucht mehrere Menschen ausgemacht, die in der Nähe des kieloben treibenden Kutters im Wasser schwammen. Das Frachtschiff stoppte sofort auf.

Mit Höchstfahrt nahmen die Seenotretter der BERLIN Kurs auf den Unglücksort. Das zufällig in der Nähe fahrende Lotsenboot „Holtenau“ barg, koordiniert von der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS, die ersten Segler. Die BERLIN setzte ihr Tochterboot STEPPKE aus, das unter anderem die am stärksten unterkühlte Frau der Kutterbesatzung rettete. „Jeder einzelne der Segler trug eine Rettungsweste, das war ihr großes Glück“, berichtet Michael Müller, Vormann des Seenotkreuzers BERLIN.

Die Segler einer Reservistenkameradschaft waren nach einem Törn zum Leuchtturm Friedrichsort auf dem Rückweg in den zivilen Hafenteil des Kieler Marinestützpunktes, als eine Windbö ihren Kutter auf die Seite warf. Innerhalb kürzester Zeit war der Segler voll Wasser gelaufen und gekentert.

Alle zehn Geretteten wurden von den Seenotrettern im umfangreich ausgestatteten Bordhospital der BERLIN erstversorgt. Die meisten standen unter Schock. Die Seenotretter brachten sie sicher in den Hafen von Heikendorf-Möltenort. Dorthin hatte die DGzRS bereits einen Rettungswagen bestellt, der die am stärksten unterkühlte Seglerin zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus fuhr. Auch ihre neun Mitsegler hatten bereits von den Seenotrettern wärmere Decken erhalten. Die Freiwillige Feuerwehr Heikendorf brachte trockene Kleidung.

Unterdessen hatten die freiwilligen Rettungsmänner des ebenfalls alarmierten Seenotrettungsbootes BOTTSAND/Station Laboe der DGzRS den kieloben treibenden Kutter in Schlepp genommen. Außerdem vor Ort war das Wasserschutzpolizeiboot „Neumühlen“. Mit ihren leistungsstarken Lenzpumpen hielten die Seenotretter den Kutter schwimmend und brachten ihn gleichfalls nach Möltenort. Dort half die Feuerwehr mit ihrem zugkräftigen Löschfahrzeug beim Aufrichten des Kutters.


www.seenotretter.de


Der Seenotkreuzer BERLIN/Station Laboe im Einsatz auf der Kieler Förde.

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22.09.2010 17:51
#183 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Über 70 Menschen auf Nord- und Ostsee in Schwierigkeiten / Seenotretter im Wochenendeinsatz

11:03

Bei kräftigen bis zeitweise starken Winden aus westlichen Richtungen sind die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Wochenende, 17. bis 19. September 2010, über 70 Menschen vornehmlich in den Ostseerevieren vor Schleswig-Holstein (46) und Mecklenburg-Vorpommern (25), darunter zwei Mal vor Darßer Ort, zu Hilfe gekommen. Für fünf Personen wurden die Besatzungen der Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote in der Nordsee aktiv.



Navigationsprobleme, Motor- und Ruderschäden sowie Mastbruch waren die häufigsten Einsatzursachen. Oft verhinderten die Seenotretter durch ihr frühzeitiges Eingreifen Seenotfälle bereits im Vorfeld.

Die ehrenamtliche Besatzung des Seenotrettungsbootes WERNER KUNTZE/Station Langballigau kam am Samstagnachmittag 16 Menschen auf einer 18 Meter langen norwegischen Segelyacht zu Hilfe. In Höhe des Leuchtturms Kalkgrund hatte der starke Wind von sechs bis sieben Beaufort (bis 61 km/h) mit stürmischen Schauerböen den aus mehreren Teilen bestehenden Mast des Bootes derart zusammengestaucht, dass sich die Segler nicht mehr selbst helfen konnten. Die Seenotretter brachten Schiff und Besatzung, die an einer Regatta auf der Flensburger Förde teilgenommen hatten, sicher in den Hafen des dänischen Ortes Sonderburg.

Wenige Stunden später fuhr der Seenotkreuzer HERMANN HELMS/Station Cuxhaven dem Bagger „Josef Möbius“ vor Cuxhaven entgegen. An Bord des Arbeitsschiffes hatte sich ein Besatzungsmitglied eine stark blutende Kopfverletzung zugezogen. Die Seenotretter bargen den Mann ab und übergaben ihn kurze Zeit später an Land an einen zwischenzeitlich alarmierten Rettungswagen.

Bereits am Freitagabend rettete die ehrenamtliche Besatzung des Seenotrettungsbootes WALTER MERZ/Station Schleswig zwei Jollensegler aus der Schlei vor Fahrdorf. Eine Windbö hatte das Boot der beiden auf die Seite gedrückt. Dabei waren die Segler über Bord gegangen. Der Kapitän eines Ausflugsdampfers hatte die Notlage beobachtet und die Seenotretter alarmiert. Die WALTER MERZ nahm die beiden Segler, die sich selbst nicht mehr helfen konnten, an Bord. Die Seenotretter versorgten sie und brachten auch die Jolle sicher an Land.


www.seenotretter.de


Das Seenotrettungsboot WERNER KUNTZE hat eine beschädigte norwegische Yacht mit 16 Menschen an Bord in Schlepp genommen

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27.09.2010 16:46
#184 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Segler vor Langeoog aus Seenot gerettet

13:24

Ein Segelboot mit zwei Brüdern an Bord ist gestern, am 25.9.2010, vor Langeoog durch das Seenotrettungsboot CASPER OTTEN, Station Langeoog, der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) aus Seenot gerettet worden.



Um ca. 13.25 Uhr hatte die Seenotfunkstelle BREMEN RESCUE RADIO über UKW-Kanal 16 einen Mayday-Ruf der Segelyacht „Spirit“ erhalten. Die 8,5 Meter lange Yacht war auf dem Westerriff der Accumer Ee, die in das Seegatt zwischen Baltrum und Langeoog führt, in drei bis vier Meter hohen Wellen nahezu gekentert. Nach Aussagen der beiden Brüder aus Esens war die Spitze des Mastes bereits im Wasser. Dabei wurde einer der beiden über Bord gespült, jedoch durch eine Sicherungsleine am Boot gehalten. Ins Boot eingedrungenes Wasser führte zu sofortigem Maschinenausfall. Nachdem es dem zweiten Mann gelungen war, seinen Bruder wieder an Bord zu nehmen, setzten die beiden das „Mayday“ ab. Die SEENOTLEITUNG BREMEN alarmierte die auf Langeoog, Baltrum und Norderney stationierten Einheiten. Der zuerst eintreffende Seenotkreuzer BERNHARD GRUBEN sicherte die Yacht bis zum Eintreffen des Seenotrettungsbootes CASPER OTTEN von Langeoog.

Während die CASPER OTTEN die Segelyacht in Schlepp nahm, machte das Seenotrettungsboot ELLI HOFFMANN-RÖSER (Station Baltrum) zusätzliche Sicherungsbegleitung durch das Seegatt. Am späten Nachmittag traf der Schleppverband wohlbehalten in Bensersiel ein.


www.seenotretter.de


Die Segelyacht „Spirit“ nach einer Beinahe-Kenterung im Schlepp des Seenotrettungsbootes CASPER OTTEN von Langeoog

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10.10.2010 19:39
#185 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Fähre brennt in der Ostsee – alle Passagiere und Besatzung gerettet

06:00


Seenotretter und Havariekommando im Nachteinsatz

In der Ostsee, sechs Seemeilen (ca. 11 Kilometer) nordwestlich von Fehmarn brennt seit Mitternacht (Sonnabend, 09.10.2010), die ca. 200 Meter lange litauische Fähre „Lisco Gloria“ in weiter Ausdehnung.



Seenotretter, Marinefahrzeuge, Bundespolizei, zeitweise Fracht- und Fährschiffe sowie deutsche und dänische Behördenschiffe sind im Einsatz.

Die Rettungsmaßnahmen sind von der SEENOTLEITUNG BREMEN sofort eingeleitet worden. Das Havariekommando des Bundes koordiniert alle Maßnahmen vor Ort.

Der Alarm schlug kurz nach Mitternacht in der SEENOTLEITUNG BREMEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) auf.

Nach derzeitigem Stand sind 204 Passagiere und die komplette, 32 Mann starke Besatzung der im Liniendienst zwischen Kiel und Klaipeda verkehrenden Fähre in Sicherheit. Sie haben frühzeitig ihr brennendes Schiff verlassen können.

Die Fähre „Deutschland“ hat die Schiffbrüchigen aufgenommen und transportiert sie nach Kiel, wo sie heute in der Frühe gegen 06.00 Uhr eintreffen sollen. Zwei verletzte Fährpassagiere wurden von dänischen und deutschen Marinehubschraubern in Krankenhäuser nach Kiel geflogen.


www.seenotretter.de


Die brennende „Lisco Gloria“. Im Vordergrund Seenotkreuzer JOHN T. ESSBERGER. © Havariekommando

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11.10.2010 17:27
#186 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Vier Seenotkreuzer der DGzRS waren in der Nacht zu Samstag, 9. Oktober 2010, im Einsatz für eine brennende Ostseefähre nordwestlich Fehmarn. Die JOHN T. ESSBERGER , die BERLIN , die BREMENund die VORMANN JANTZEN eilten der litauischen „Lisco Gloria“ zu Hilfe. Am nächsten Tag unterstützte die ARKONA die Löscharbeiten.


Zur Pressemeldung vom 9. Oktober, 6 Uhr

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18.10.2010 18:18
#187 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Jolle gekentert, Segler aus der Ostsee gerettet – Seenotretter bringen schnelle Hilfe vor Falshöft

13:33

Einem aufmerksamen Spaziergänger verdankt ein Jollensegler seine Rettung aus Seenot vor der Ostküste Schleswig-Holsteins nahe Falshöft. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) rettete den Hamburger am Donnerstagmittag querab des Falshöfter Leuchtturms.



Der Passant war nahe des Campingplatzes Gammeldamm unterwegs, als ihm etwa eine Dreiviertelseemeile (ca. 1,4 Kilometer) vor der Küste eine gekenterte Segeljolle auffiel. Offenbar hatte eine scharfe Nordwestbö der Stärke um fünf Beaufort (bis 38 km/h Windgeschwindigkeit) das Boot umgestürzt. Es trieb kieloben. Der etwa 50 Jahre alte Segler versuchte vergeblich, sich am Steckschwert der Jolle festzuhalten. Der Spaziergänger alarmierte mit seinem Handy umgehend die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS.
Das Tochterboot BUTSCHER des Seenotkreuzers VORMANN JANTZEN/z. Zt. Station Maasholm befand sich zu dieser Zeit auf einer Kontrollfahrt vor Schleimünde. Sofort nahmen die Seenotretter Kurs auf den nur etwa sechs Seemeilen (ca. elf Kilometer) entfernten Unglücksort. Der Seenotkreuzer selbst folgte seinem Tochterboot und traf nur kurze Zeit später vor Falshöft ein.
Zu diesem Zeitpunkt hatte bereits ein zufällig vorbeikommender Seekajakfahrer bei dem in Seenot befindlichen Segler aufgestoppt. Dabei handelte es sich um den bekannten deutschen Fernsehschauspieler Markus Knüfken („Notruf Hafenkante“, „Bang Boom Bang“). An seinem Kajak fand der Schiffbrüchige notdürftig Halt. Knüfken sprach dem Mann Mut zu, konnte ihn aber alleine nicht ans rettende Ufer ziehen.
Schon näherten sich die Seenotretter mit dem Tochterboot BUTSCHER. Sie nahmen den Segler an Bord. Obwohl der Mann, der zusätzlich zu seiner normalen Kleidung nur eine Rettungsweste trug, zu dieser Zeit bereits eine gute Dreiviertelstunde im zwölf Grad kalten Wasser trieb, war er in erstaunlich guter körperlicher Verfassung. „Er hat sehr viel Glück gehabt, dass er von Land aus bemerkt wurde“, sagte Uwe Radloff, Vormann der VORMANN JANTZEN.
Die Seenotretter versorgten ihn unverzüglich im Bordhospital des Seenotkreuzers. Sie übergaben ihn an Land in die Obhut seiner Angehörigen, das Tochterboot schleppte die Jolle an den nahen Strand. Schauspieler Markus Knüfken zeigte sich beeindruckt von der Einsatzbereitschaft der DGzRS: „Ich kann nur sagen: Vielen Dank, dass es Sie gibt!“


www.seenotretter.de

Schauspieler und Seekajakfahrer Markus Knüfken („Notruf Hafenkante“) war als erster vor Ort und sprach dem schiffbrüchigen Segler Mut zu. (Foto: Holger Roschlaub)

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24.10.2010 23:23
#188 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Seenotretter eilen Fischern vor Nordfriesland zu Hilfe

11:09

Dank schneller und professioneller Hilfe der Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben zwei Husumer Fischer in der Nacht zu Samstag eine gefährliche Situation vor der nordfriesischen Nordseeküste heil überstanden. Ihr Krabbenkutter „Argus“ war in steifen bis stürmischen Nordwestwinden von sieben bis acht Beaufort (rund 60 km/h Windgeschwindigkeit) ca. fünf Seemeilen nördlich Westerhever festgekommen.


Gegen 22.45 Uhr hatte das rund 18 Meter lange Schiff während der Fangreise im sogenannten Kolumbusloch bei gut einem Meter Seegang plötzlich Grundberührung. Dem ersten Anschein nach hatten Antriebs- und Ruderanlage keinen Schaden genommen, doch aus eigener Kraft konnten sich die Fischer nicht aus ihrer heiklen Lage befreien. Die See packte ihr Schiff immer wieder und warf es stets neu hart auf Grund.

Zwar hatte die Flut bereits eingesetzt, aber die Fischer konnten sich nicht sicher sein, ob und wie lange ihr Kutter die beständigen Stöße schadlos überstehen würde. Über den internationalen UKW-Notrufkanal 16 riefen sie deshalb um Hilfe. Sofort meldete sich der Seenotkreuzer EISWETTE/Station Nordstrand der DGzRS bei ihnen: „Wir kommen!“. Die SEENOTLEITUNG BREMEN koordinierte den Einsatz.

Die Anfahrt war für die Seenotretter nicht unbeschwerlich: „Die EISWETTE hat im Seegang schwer gearbeitet. Wir mussten selbst vorsichtig manövrieren und immer wieder Fahrt aus dem Schiff nehmen“, schildert Vormann Stefan Paulsen. Der neue, erst im vergangenen Jahr in Dienst gestellte Seenotkreuzer erwies sich abermals als genau das richtige Schiff für die von vielen Flachs durchzogenen Gewässer vor der nordfriesischen Küste. Mit seinem geringen Tiefgang von 1,30 Meter näherte er sich problemlos dem Havaristen. Sofort sah Paulsen: „Über längere Zeit hätten die harten Stöße dem Kutter gefährlich werden können.“

Routiniert stellten die Seenotretter eine Leinenverbindung her und schleppten den Krabbenkutter in tieferes Wasser. Die zwei Fischer an Bord blieben unverletzt. Sie konnten mit ihrem Schiff aus eigener Kraft Husum anlaufen. Erleichtert verabschiedeten sie sich über Funk von den Seenotrettern: „Schönen Dank Euch!“ Gegen 1.30 Uhr kehrte die EISWETTE auf ihre Station Nordstrand zurück und meldete sich wieder einsatzklar.


www.seenotretter.de


Der Seenotkreuzer EISWETTE/Station Nordstrand befreite die Fischer aus ihrer heiklen Lage.

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31.10.2010 16:26
#189 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Seenotretter helfen gestürzter Reiterin im Watt

13:57

Der vorausschauenden Umsicht und guten Revierkenntnis der Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) verdankt eine im Watt vor Horumersiel gestürzte Reiterin schnelle und professionelle Hilfe.



Die Frau hatte am Sonnabend, 30. Oktober, an der „Wattjagd“ des Reit- und Fahrvereins Hooksiel teilgenommen. Auf dem traditionellen Ausritt vom Campingplatz Schillig nördlich Horumersiel zu der etwa vier Kilometer dem Festland vorgelagerten Insel Minsener Oog hatte das Pferd der Mittdreißigerin gegen Mittag plötzlich gescheut und seine Reiterin abgeworfen.

Die Besatzung des Seenotrettungsbootes BALTRUM/Station Horumersiel der DGzRS hatte den Sturz von Bord aus beobachtet. Die Seenotretter befanden sich zu dieser Zeit auf einer Kontrollfahrt, um die „Wattjagd“ zu sichern. Vorausschauend hatten sie ihr Schlauchboot mitgenommen. Es sollte ihnen nun gute Dienste leisten.

Etwa 500 Meter vom Unfallort entfernt musste die BALTRUM im immer flacher werdenden Wasser aufstoppen. Zwei Rettungsmänner machten sich im Überlebens- und Kälteschutzanzug, das Schlauchboot hinter sich herziehend, zu Fuß auf den restlichen Weg. Zwischenzeitlich wieder tieferes Wasser erschwerte den Anmarsch. Die Seenotretter mussten bis zur Brusthöhe im Wasser watend einen Priel durchqueren, bevor sie die Frau jenseits im trockengefallenen Watt erreichten. Mit dem Schlauchboot brachten sie die über Luftnot klagende Reiterin umgehend zur BALTRUM.

Der freiwillige Seenotarzt der Station Horumersiel, der sich bereits an Bord des Seenotrettungsbootes befand, nahm mit Hilfe der umfangreichen medizinischen Ausrüstung unverzüglich die Erstversorgung der Patientin vor. Im Hafen von Hooksiel übergaben die Seenotretter die Frau kurze Zeit später an einen zwischenzeitlich bestellten Rettungswagen.

Zur Unfallzeit herrschten im Watt vor Horumersiel südliche Winde um vier Beaufort und gute Sicht.


www.seenotretter.de


Das Seenotrettungsboot BALTRUM/Station Horumersiel der DGzRS brachte der gestürzten Reiterin schnelle medizinische Hilfe. (Foto: DGzRS Bremen)

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03.11.2010 18:18
#190 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Krankentransport bei drei Metern Wellenhöhe: Einsatz in der Kadetrinne für die Seenotretter

13:06

Bei starken südwestlichen Winden und ziemlich grober See mit Wellenhöhen um drei Meter hat die Besatzung des Seenotkreuzers THEO FISCHER der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in der Ostsee, zehn Seemeilen (ca. 19 Kilometer) vor Darßer Ort, am Mittwoch, dem 3. November 2010, von einer Fähre ein akut erkranktes Besatzungsmitglied abgeborgen. Der 51-jährige Mann wurde in Schaprode an den Landrettungsdienst übergeben, der den Transport in fachärztliche Behandlung fortsetzte.



Der finnische Seemann aus der Stammbesatzung der 216 Meter langen schwedischen RoRo-Passagierfähre „Nordlink“ klagte am frühen Morgen über heftige Schmerzen im Bauch. Um 6.40 Uhr informierte die Schiffsführung zunächst die schwedische Seenotleitung in Göteborg. Die wiederum bat um 6.40 Uhr die SEENOTLEITUNG BREMEN um Unterstützung. Der zunächst angeforderte SAR-Hubschrauber kam wegen technischer Probleme nicht zum Einsatz, so dass umgehend der Seenotkreuzer THEO FISCHER alarmiert wurde. Von der Station Darßer Ort aus dauerte der Anmarsch nur 90 Minuten trotz starker Winde um sechs Beaufort (bis zu 49 km/h Windgeschwindigkeit).

Gegen 08.30 Uhr wurde der Erkrankte auf einer Position östlich vom Ausgang der Kadetrinne bei drei Metern Wellenhöhe von den Seenotrettern abgeborgen.

Vormann Frank Weinhold: „Bei der sehr unruhigen See war das nicht gerade einfach. Der starke Südwestwind hatte die Ostsee ganz schön aufgewühlt. Im zweiten Anlauf hatten wir den Mann dann sicher übernommen.“ Im Bordhospital erfolgte die Erstbehandlung. Weinhold: „Wir sind dann durch etwas ruhigeres Fahrwasser nach Südosten abgelaufen und haben den Mann in Schaprode auf Rügen um 9.30 Uhr an Land übergeben.“

Die Seenotretter sind jährlich für rund 400 erkrankte oder verletzte Menschen im Einsatz, die von Seeschiffen, Inseln oder in der Nordsee von den Halligen zum Festland transportiert werden.

Die Kadetrinne gilt als eines der schwierigsten und gefährlichsten Gewässer der gesamten Ostsee. Unter anderem wegen des Gedser Riffs verringert sich an der schmalsten Stelle der schiffbare Bereich (je nach Tiefgang des Schiffes) auf 500 bis 1000 Meter und erfordert gleichzeitig einen Kurswechsel von etwa 90 Grad. Mit ca. 63.000 Durchfahrten jährlich ist die Kadetrinne einer der am stärksten befahrenen Seewege Europas.


www.seenotretter.de


Der Seenotkreuzer THEO FISCHER/Station Darßer Ort ging bei der Fähre längsseits, um den Erkrankten zu übernehmen.

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13.11.2010 16:30
#191 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Fischer vor Fehmarn aus Seenot gerettet

07:47

Von seinem Fischkutter haben die Seenotretter der Station Großenbrode gestern Abend (11.11.2010) einen Fischer geborgen, nachdem das 11,5 Meter lange Boot im Schlepp des Seenotkreuzers JOHN T. ESSBERGER zu sinken drohte.



Aufgrund eines Maschinenschadens hatte der Fischkutter die Hilfe der Seenotretter angefordert. Bei Sturm bis neun Beaufort (88 km/h) mit Böen von zehn Windstärken (bis 102 km/h) und einem Seegang mit teilweise über vier Metern Wellenhöhe stellten die Seenotretter eine Leinenverbindung zu dem Kutter her.

Kurz vor 20 Uhr (Ortszeit) bat der Fischer über Funk den Vormann des Seenotkreuzers wegen eines Problems, die Fahrt aus dem Schiff zu nehmen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Schleppverband ca. zwei Seemeilen vor der Ansteuerung nach Burgstaaken / Fehmarn. Gleich darauf legte sich der Kutter im schweren Seegang auf die Seite. Der Fischer konnte sich auf die Bordwand retten.

Die JOHN T. ESSBERGER ließ sofort ihr Tochterboot zu Wasser und holte den Fischer mit Hilfe einer Leine von seinem Kutter, der unmittelbar zu sinken drohte.

Das Tochterboot nahm sofort Kurs auf Burgstaaken, wohin die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) einen Rettungstransportwagen beorderte. Die Besatzung der JOHN T. ESSBERGER kappte die Leinenverbindung zum sinkenden Kutter, markierte die Unglücksstelle und nahm dann ebenfalls Kurs auf Burgstaaken.

Der Fischer wurde wegen des Verdachts eines Schocks vorsichtshalber an den Rettungstransportwagen übergeben. Ein Schiff des Wasser- und Schifffahrtsamtes sicherte in der Nacht die Unglücksstelle.


www.seenotretter.de


Die Besatzung des Seenotkreuzers JOHN T. ESSBERGER rettete in der Nacht einen Fischer vor Fehmarn

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29.11.2010 03:50
#192 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Verdacht auf Herzinfarkt: Seenotretter bringen schnelle medizinische Hilfe

13:59

Einem 50-jährigen Mann an Bord eines Windparktenders in der Ostsee haben die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Sonnabend, 27. November, schnelle medizinische Hilfe gebracht.


Der 22 Meter lange Katamaran „Carmel Head“ hatte am Morgen gegen 8.15 Uhr vor Wustrow/Fischland eine Dringlichkeitsmeldung an die gesamte Schifffahrt abgesetzt. Das Zubringerboot war unterwegs zur Baustelle des Ostseewindparks Baltic 1“ und hatte einen Mann mit Verdacht auf Herzinfarkt an Bord.

Die Seenotfunkstelle „Bremen Rescue Radio“ der DGzRS fing den Notruf auf.
Die SEENOTLEITUNG BREMEN alarmierte den Seenotkreuzer ARKONA/Station
Warnemünde der DGzRS. „Wir hatten den Funkspruch bereits mitgehört und haben umgehend einen Notarzt bestellt“, berichtet Vormann Mario Lange.

Während der Windparktender auf Gegenkurs zurück nach Warnemünde ging, lief ihm der Seenotkreuzer entgegen. Rund sieben Seemeilen (ca. 13 Kilometer) nordöstlich Warnemünde übergab die ARKONA den Mediziner. Er stabilisierte den 50-Jährigen soweit, dass der Tender Patient und Arzt an Bord behalten aus eigener Kraft Warnemünde anlaufen konnte.

Der Seenotkreuzer begleitete das Schiff zur Sicherheit, um den Mann sofort
übernehmen und im Bordhospital zu behandeln können, falls sich sein Zustand
verschlechtern sollte. In Warnemünde übergaben die Seenotretter den Patienten an den Landrettungsdienst. Nach Informationen der Reederei des Tenders besteht keine Lebensgefahr mehr.

Zur Einsatzzeit herrschten in der Ostsee westliche Winde zwischen drei und
vier Beaufort (bis 30 km/h Windgeschwindigkeit).


www.seenotretter.de

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03.12.2010 08:25
#193 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Herzkranke Seniorin sicher von Hiddensee ans Festland gebracht – Einsatz für Stralsunder Seenotretter bei Schneetreiben, grober See, Eis und Ostwind

16:42

Revierkenntnis, Erfahrung und das Seenotrettungsboot HERTHA JEEP von der Station Stralsund als einziges Einsatzmittel haben einer 70 Jahre alten Bewohnerin der Insel Hiddensee am Donnerstag, dem 2.Dezember 2010, ärztliche Hilfe gebracht. Die Frau musste wegen akuter Herzbeschwerden unbedingt in ein Krankenhaus auf dem Festland transportiert werden.



Ein Hubschrauber konnte im dichten Schneetreiben nicht starten. Der Fährverkehr zwischen Hiddensee und dem Festland war eingestellt worden. Nur die Besatzung des Seenotrettungsboots HERTHA JEEP/Station Stralsund der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) unter der Leitung von Vormann Günter Towara, brachte einen Notarzt und zwei Rettungssanitäter auf die Ostseeinsel. Das dort normalerweise stationierte Seenotrettungsboot befindet sich derzeit zur Generalüberholung in der Werft.

Zur Einsatzzeit gegen Mittag herrschten außergewöhnliche Wetterverhältnisse: Schneetreiben, ein halber Meter Seegang und östliche Winde in Böen bis zu sieben Beaufort (bis 61 km/h Windgeschwindigkeit) forderten die Seenotretter. Bis Ummanz war die Ostsee eisfrei. Bis vor den Hafen von Neuendorf hatten sich weitflächige Schlammeisfelder zusammengeschoben. In Neuendorf hatte sich schon eine bis zu sieben Zentimeter starke, feste Eisschicht gebildet. Vormann Günter Towara: „Mit unserem kräftig motorisierten Seenotrettungsboot und angepassten Manövern gelang es uns, an die Pier zu kommen.“

Dort wurde die erkrankte Frau übernommen, an Bord weiterversorgt und anschließend nach Stralsund gefahren. Für DGzRS-Vormann Towara war dieser Einsatz eine Herausforderung der besonderen Art: In seinem früheren Berufsleben war er Kapitän auf dem bekannten Eisbrecher „Stephan Jantzen“.


www.seenotretter.de


Das Seenotrettungsboot HERTHA JEEP auf dem Weg zum Einsatzort.

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27.12.2010 23:13
#194 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Im Seenotrettungsboot am 1. Weihnachtstag von der Insel Juist zur Geburt ans Festland

16:08

Fast wäre die Weihnachtsüberraschung gelungen: Eine 34-jährige hochschwangere Bewohnerin der ostfriesischen Nordseeinsel Juist musste in der Nacht zum 1.Weihnachtstag, dem 25. Dezember 2010, von der Besatzung des Seenotrettungsbootes WOLTERA/Station Juist der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ans Festland nach Norddeich gebracht werden. Die Fruchtblase war geplatzt. Ärztliche Hilfe war dringend nötig.


Da witterungsbedingt kein Hubschrauber fliegen konnte und auch keine Fähre zur Verfügung stand, stellten sich die freiwilligen, ehrenamtlich tätigen Seenotretter zur Verfügung. Zusammen mit dem werdenden Vater und einem Rettungsassistenten brachten sie die Frau zum Festland.


Gegen 1 Uhr in der Frühe hieß es „Leinen los!“ In Norddeich wurde eine gute Stunde später der Transport über Land fortgesetzt. Der neue Erdenbürger erblickte am frühen Morgen im Krankenhaus von Aurich das Licht der Welt. Der Einsatz der Seenotretter wurde kurz vor 5 Uhr abgeschlossen.


„Schiffbrüchiger“ war eine Fahrwassertonne

Ein kurioser Alarm forderte am Nachmittag des 1.Weihnachtstages den Einsatz der Besatzung des Seenotkreuzers HANNES GLOGNER vor Sylt. Passanten meldeten eine „Person im Eis eingebrochen“, etwa zwei Kilometer am Strand vor dem Hafen List. Die „Person“ entpuppte sich als eine grüne Fahrwasssertonne, die durch Treibeis immer wieder unter Wasser gedrückt wurde.


www.seenotretter.de

Das Seenotrettungsboot WOLTERA/Station Juist brachte die hochschwangere Frau sicher ans Festland.

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11.01.2011 21:21
#195 RE: Aus der Arbeit der Seenotretter antworten

Kind erleidet Fieberschock – Seenotretter zum ersten Einsatz im neuen Jahr ausgelaufen

07:39

Erster Einsatz für die Seenotretter im neuen Jahr: Sie brachten in der Kieler Förde am Sonntagnachmittag, dem 2. Januar 2011, der von Kiel nach Oslo laufenden Fähre „Color Fantasy“ Hilfe für ein schwersterkranktes zweijähriges Kind, zusammen mit seiner Mutter, beide norwegische Staatsbürger.


Beide wurden vom Seenotkreuzer BERLIN/Station Laboe übernommen und sofort nach Laboe gebracht, wo der Notarzt zur Erstbehandlung und zum Weitertransport bereits wartete. Mutter und Kind wurden in ein Kieler Krankenhaus transportiert.
Um 15.04 Uhr erbat die „Color Fantasy“, eine 244 Meter lange Personen-/ Fahrzeugfähre, Hilfe von den Seenotrettern. Nach erster Diagnose durch einen Arzt an Bord hatte ein zweijähriges Mädchen einen Fieberschock erlitten und war bei extrem hoher Körpertemperatur bewusstlos geworden. Ärztliche Hilfe an Land war umgehend nötig.

Die Crew der Fähre alarmierte über den UKW-Notrufkanal 16 die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS. Die Besatzung des Seenotkreuzers BERLIN hörte den Notruf mit. Sofort liefen die Retter aus und vereinbarten als Treffpunkt eine Position bei Kiel-Leuchtturm, etwa 22 Kilometer vom Hafen Kiel entfernt, auf See. Die Übernahme erfolgte ohne Probleme. Der Einsatz war um 16.10 Uhr abgeschlossen.


www.seenotretter.de


Der Seenotkreuzer BERLIN/Station Laboe im Einsatz auf der Ostsee.

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