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 Wissenswertes über Langeoog
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10.08.2017 01:23
#601 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

09.08.2017
Schwimmerin verdankt Cuxhavener Seenotrettern ihr Leben

Besonders schnell und effektiv ist der Einsatz der Cuxhavener Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Mittwochnachmittag, 9. August 2017, in der Grimmershörnbucht gewesen: Sie retteten einer Schwimmerin etwa 600 Meter vor der Küste das Leben.

„Wären wir einen Augenblick später gekommen, hätte es die Schwimmerin vermutlich nicht überlebt“, sagt Seenotretter Mark Reher. Gemeinsam mit seinen Kollegen an Bord des Seenotrettungskreuzers HANNES GLOGNER, der derzeit die ANNELIESE KRAMER auf der Station Cuxhaven vertritt, reagierte er nach dem Alarm durch die Feuerwehr Cuxhaven gegen 16.10 Uhr geistesgegenwärtig.

Sofort setzten die Seenotretter das Tochterboot FLINTHÖRN aus. Mit ihm nahmen Mark Reher und Thorsten Müller Kurs auf die Grimmershörnbucht, in der der ablandige Wind eine Schwimmerin immer weiter in die Elbmündung hinaustrieb. „Sie war bereits rund 600 Meter vom Ufer entfernt. Ohne unsere Hilfe hätte sie es nicht mehr zurück an Land geschafft“, beschreibt Mark Reher die Situation vor Ort.

Die beiden Seenotretter nahmen gegen 16.20 Uhr die unterkühlte und völlig erschöpfte Frau an Bord des Tochterbootes. Bereits kurz nach 16.30 Uhr übergaben sie die Schwimmerin im Hafen an den Landrettungsdienst. Die DLRG Cuxhaven und die Feuerwehr Cuxhaven hatten sich ebenfalls auf den Weg zu der Schwimmerin gemacht.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...tern-ihr-leben/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Im Einsatz für eine Schwimmerin: das Tochterboot FLINTHÖRN des Seenotrettungskreuzers HANNES GLOGNER der DGzRS Archiv-Foto: DGzRS – Die Seenotretter

Angefügte Bilder:
csm_2017-08-09-Schwimmerin-verdankt-den-Seenotrettern-ihr-Leben_9938ce8ada.jpg  
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16.08.2017 03:53
#602 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

15.08.2017
Freiwillige Seenotretter vor Spiekeroog im Einsatz für Segelyacht mit starkem Wassereinbruch

Zunächst hat es am Montag, 14. August 2017, nach einem Routineeinsatz für die freiwilligen Seenotretter aus Neuharlingersiel ausgesehen. Doch dann drang plötzlich sehr viel Wasser in eine vor Spiekeroog festgekommene Segelyacht ein. Mit dem Seenotrettungsboot NEUHARLINGERSIEL der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) befreiten sie den Alleinsegler aus seiner gefährlichen Notlage.


Der Einsatz für die freiwilligen Seenotretter der Station Neuharlingersiel begann wie viele ähnliche Fälle: Etwa eineinhalb Seemeilen (rund drei Kilometer) nordwestlich der Ostfriesischen Insel Spiekeroog war am Montagmorgen ein Alleinsegler mit seiner Yacht auf der Sandbank „Westerriff“ am nördlichen Eingang des Seegatts „Otzumer Balje“ festgekommen.

Aufgrund des zu geringen Wasserstandes und ablaufender Tide konnten die Seenotretter den Havaristen mit dem Seenotrettungsboot NEUHARLINGERSIEL allerdings nicht mehr zurück ins Fahrwasser schleppen. Der Skipper blieb bei ruhiger See und mäßigem Wind aus Südosten an Bord. Dort wartete er auf die nächste Flut.

Gegen 12.15 Uhr alarmierte er die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS ein zweites Mal und meldete starken Wassereinbruch. Offenbar war seine etwa zwölf Meter lange Segelyacht durch die Grundberührung leckgeschlagen. Als die freiwilligen Seenotretter kurze Zeit später mit der NEUHARLINGERSIEL erneut vor Ort waren, stand das Wasser an Bord bereits einen halben Meter hoch. Sofort schleppten sie den Havaristen frei und pumpten mit ihrer leistungsstarken Lenzpumpe das eindringende Wasser heraus. Dennoch stieg der Wasserstand im Boot langsam, aber stetig weiter an.

Deshalb brachten die Seenotretter die Segelyacht in den nahe gelegenen Hafen von Spiekeroog. Dort unterstützte die Freiwillige Feuerwehr die Besatzung der NEUHARLINGERSIEL beim Auspumpen des Havaristen. Anschließend hob ein Kran die Segelyacht aus dem Wasser. Die mögliche Ursache für den Wassereinbruch war schnell gefunden: Der feste Kiel war weggebrochen.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...wassereinbruch/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Die freiwilligen Seenotretter aus Neuharlingersiel schleppen mit dem gleichnamigen Seenotrettungsboot eine Segelyacht mit starkem Wassereinbruch zur Ostfriesischen Insel Spiekeroog. Foto: DGzRS – Die Seenotretter

Angefügte Bilder:
csm_2017-08-15-Segelyacht-mit-starkem-Wassereinbruch_dbf53254d1.jpg  
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18.08.2017 04:44
#603 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

17.08.2017
Seenotretter für Krabbenfischer mit abgetrenntem Daumen im Einsatz

Weiterer Notruf in der Ostsee: Säugling erleidet Verbrennungen.

Gleich zwei Mal sind die Seenotretter gestern Abend, 16. August 2017, auf Nord- und Ostsee für verletzte Menschen im Einsatz gewesen. Rettungseinheiten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) kamen einem Krabbenfischer mit einem abgetrennten Daumen und einem Säugling mit Verbrennungen an einer Hand zu Hilfe.

Gegen 16.45 Uhr alarmierte der Krabbenkutter „Madonna“ (Heimathafen Husum) über den internationalen UKW-Sprechfunk-Notrufkanal 16 die SEENOTLEITUNG BREMEN (Maritime Rescue Co-ordination Centre) der DGzRS. Während der Fangreise auf der Nordsee hatte sich ein Fischer schwer an der Hand verletzt. Bei der Arbeit an Bord war der linke Daumen des 39-Jährigen abgetrennt worden. Die „Madonna“ befand sich zu diesem Zeitpunkt knapp 20 Seemeilen (rund 35 Kilometer) westlich des Eidersperrwerks auf der Nordsee.

Die SEENOTLEITUNG BREMEN alarmierte die Freiwilligen-Besatzung des Seenotrettungsbootes PAUL NEISSE/Station Eiderdamm. Vormann Rainer Wallhof befand sich zufällig gerade an Bord des Bootes, und auch ein als Rettungssanitäter ausgebildeter Seenotretter war ganz in der Nähe. So nahm die PAUL NEISSE bereits wenige Minuten später Notarzt und Rettungsassistent an Bord, die der Rettungshubschrauber „Christoph Europa 5“ der DRF Luftrettung aus Niebüll zum Liegeplatz gebracht hatte.

Während die PAUL NEISSE Kurs auf die „Madonna“ nahm, lief ihr der Krabbenkutter entgegen. Etwa auf halber Strecke, bei Tonne 20 auf der Außeneider, trafen sich die beiden Schiffe. Bei ruhiger See und umlaufenden Winden bis drei Beaufort ging die PAUL NEISSE bei dem 19-Meter-Kutter längsseits. Notarzt und Rettungsassistent übernahmen an Bord der „Madonna“ die Erstversorgung des Patienten. Mit ihrer speziellen Bergungstrage übernahmen die Seenotretter den Fischer. Vom Eidersperrwerk aus flog der Rettungshubschrauber ihn in eine Spezialklinik nach Hamburg.

Nahezu zeitgleich war der Seenotrettungskreuzer BREMEN der Station Fehmarn/Großenbrode für einen acht Monate alten Säugling im Einsatz. Auf einer neun Meter langen Segelyacht hatte das kleine Mädchen nach einem Griff in heiße Erbsensuppe an der rechten Hand Verbrennungen erlitten.

Mit der Besatzung eines Rettungswagens an Bord nahm die BREMEN Kurs auf die Segelyacht. Das Tochterboot VEGESACK ging längsseits und übernahm Mutter und Kind. Der Vater steuerte das Boot allein nach Großenbrode. Der Landrettungsdienst brachte die kleine Patientin ins Krankenhaus nach Oldenburg/Holstein.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...men-im-einsatz/


Quelle: www.seenotretter.de


Mit dem Seenotrettungsboot PAUL NEISSE sind die freiwilligen Seenotretter der DGzRS-Station Eiderdamm für einen verletzten Fischer im Einsatz gewesen. Foto: DGzRS/Martin Stöver

Angefügte Bilder:
csm_2017-08-17--Zwei-Medevacs_-PAUL-NEISSE_4bd4f91e55.jpg  
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20.08.2017 12:34
#604 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

20.08.2017
Zwei schiffbrüchige Segler auf der Schlei gerettet

Freiwillige Seenotretter sichten gekenterte Jolle bei Kontrollfahrt

Zur rechten Zeit am rechten Ort gewesen sind die freiwilligen Seenotretter der Station Schleswig am Samstagnachmittag, 19. August 2017, auf der Schlei. Das Seenotrettungsboot WALTER MERZ befand sich auf Kontrollfahrt nahe der Großen Breite, als die Besatzung in Höhe Hestholm zwei schiffbrüchige Segler entdeckte. Die Jolle der beiden war zuvor in einer starken Böe gekentert.

Eine junge Frau und ein junger Mann befanden sich unmittelbar neben der Jolle im Wasser. Ihr Boot war vollgelaufen und trieb halb unter der Wasseroberfläche. „Die beiden versuchten krampfhaft, es zu lenzen, was ihnen aber nicht gelang“, beschreibt Seenotretter Frank Tapper das Bild, das sich der Freiwilligen-Besatzung der WALTER MERZ gegen 15.50 Uhr bot.

Die Seenotretter fuhren an die Schiffbrüchigen heran und nahmen sie an Bord. Beide Segler waren bereits unterkühlt. Bei der Frau stellten die Seenotretter knapp 34, bei dem Mann knapp 35 Grad Körpertemperatur fest. An Bord der WALTER MERZ erhielten die Segler Handtücher und trockene Kleidung. Das Seenotrettungsboot nahm die gekenterte Jolle auf den Haken und schleppte sie in den Hafen von Stexwig.

An Bord der WALTER MERZ erholen sich die Geretteten schnell. Freunde nahmen die beiden in Stexwig wohlbehalten in Empfang. Zur Unglückszeit herrschten auf der Schlei west-südwestliche Winde um fünf Beaufort (bis 38 km/h Windgeschwindigkeit) und etwa ein halber Meter Seegang

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...chlei-gerettet/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de

https://www.seenotretter.de/foerderer/


Vergeblich bemühen sich die beiden Segler, ihre gekenterte Jolle zu lenzen.

Angefügte Bilder:
csm_2017-08-20-Jolle-Schlei_8369a3c0c2.jpg  
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24.08.2017 12:22
#605 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

23.08.2017
Motoryacht nördlich von Spiekeroog gesunken – zwei Schiffbrüchige gerettet

Das war Rettung in sprichwörtlich letzter Minute: Kurz vorm Untergang einer Motoryacht nördlich der Insel Spiekeroog haben freiwillige Seenotretter am Mittwochabend, 23. August 2017, die zweiköpfige Besatzung in Sicherheit gebracht. Das Seenotrettungsboot WILMA SIKORSKI der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) barg das Paar von seinem sinkenden Boot ab. Das hölzerne Kajütboot selbst war nicht mehr zu retten.

Gegen 17.35 Uhr alarmierte der Skipper der etwa zwölf Meter langen Motoryacht über den internationalen UKW-Sprechfunk-Notrufkanal 16 die SEENOTLEITUNG BREMEN (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre) der DGzRS. Er meldete starken Wassereinbruch nach Kollision mit einem Unterwasserhindernis. Das Boot befand sich zu der Zeit gut eine Seemeile nordwestlich der Ansteuerungstonne Harle und damit etwas nördlich der Insel Spiekeroog.

Die Seenotretter alarmierten die Freiwilligen-Besatzung des Seenotrettungsbootes WILMA SIKORSKI/Station Wangerooge. Kurz vor Eintreffen der WILMA SIKORSKI erreichte der in der Nähe fahrende Schlepper „Bugsier 9“ den bereits sehr tief im Wasser liegenden Havaristen. Auf Bitten des Skippers der Motoryacht machte die „Bugsier 9“ Standby, um notfalls sofort eingreifen zu können.

Kurz darauf ging die WILMA SIKORSKI bei der vor Anker liegenden, sinkenden Yacht längsseits. Die Seenotretter übernahmen die Schiffbrüchigen. Der Mann und die Frau hatten auf ihrem Boot bereits bis zu den Knien im Wasser gestanden. Schon wenige Augenblicke nach ihrer Abbergung ragten nur noch die Spitzen der Aufbauten des Motorbootes aus dem Wasser. Die Seenotretter brachten die beiden Geretteten wohlbehalten nach Wangerooge.

Zur Unglückszeit herrschten nördlich Spiekeroog östliche Winde um zwei Beaufort und ruhige See. Die Seenotretter informierten die Verkehrszentrale Wilhelmshaven der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung sowie die Wasserschutzpolizei über die Untergangsstelle.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...chige-gerettet/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Wenige Augenblicke nach der Rettung der beiden Schiffbrüchigen ragten nur noch die Spitzen der Aufbauten der Motoryacht aus dem Wasser.

Angefügte Bilder:
csm_2017-08-23-Motoryacht_a455f276cf.jpg  
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31.08.2017 22:33
#606 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

31.08.2017
Einsatz mit Kescher: Pelziger Geselle in Seenot

Einen ungewöhnlichen „Einsatz“ haben gestern, Mittwoch, den 30. August 2017, die Seenotretter der Station Großenbrode (Ostsee) erlebt: In der Nähe des Liegeplatzes des Seenotrettungskreuzers BREMEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hatte die Besatzung ein schwimmendes Pelztier entdeckt, dem es nicht gelang, ans Ufer zurückzukommen. Das Tier schwamm Bordwände und Stege an, war aber offenbar schon sehr erschöpft.

Die Seenotretter setzten das Tochterboot aus und machten sich mit einem Kescher auf die Suche. Inzwischen hatten auch zahlreiche Yachtbesitzer den pelzigen Gesellen entdeckt und zeigten den Seenotrettern an, wohin der unfreiwillige Schwimmer gepaddelt war.
Schließlich fingen sie das Tier ein, das sie für einen Waschbären hielten. Nach einer längeren Erholungspause an Land im Netz des Keschers hatte das Tier neue Kraft gesammelt und flitzte ins Unterholz davon.
Das an den Waschbär-Experten Dr. Ulf Hohmann der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft des Landes Rheinland-Pfalz übersandte Foto enthüllte die Identität des Tieres: „Kein Waschbär, sondern ein Marderhund!“, urteilte der Fachmann. „Die beiden Arten sehen sich wirklich zum Verwechseln ähnlich.“
Seit Jahren breiten sich Marderhunde – wie auch Waschbären – in Deutschland aus. Ob damit eine Gefährdung für einheimische Tierarten einhergeht, ist nach Aussagen der Experten jedoch noch unklar – bislang fühlen sich die Tiere offenbar bei uns sehr wohl. Marderhunde führen übrigens ein strenges Familienleben: Das Männchen kümmert sich nämlich fast ausschließlich um die Kleinen. Die Mutter kommt nur zum Säugen und ist sonst auf Nahrungssuche.
Die scheuen nachtaktiven Tiere sind Allesfresser und ernähren sich neben Mäusen, Eiern und Schnecken auch von Obst und Aas. Freiwillig gehen sie eher nicht schwimmen, sie suchen ihre Nahrung aber häufig an Ufern. Das in Großenbrode „gefischte“ Jungtier war vermutlich bei der Futtersuche ins Wasser gerutscht.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...elle-in-seenot/


Quelle und Fotos: www.seenotretter.de


Seenotretter Hergen Gloystein „fischte“ den jungen Marderhund mit dem Kescher aus dem Hafen

Der Marderhund war sichtlich erschöpft. Nach einer Erholungspause an Land flitzte er ins Unterholz

Angefügte Bilder:
2017-08-30-Tier-Einsatz-_w2.jpg   2017-08-30-Tier-Einsatz-_w1.jpg  
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03.09.2017 00:30
#607 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

01.09.2017
Wassereinbruch: Seenotretter kommen Arbeitsschiff zu Hilfe

Nach Wassereinbruch und Maschinenausfall sind die Seenotretter der Station Büsum heute, Freitag, 1. September 2017, dem Arbeitsschiff „Äsche“ zu Hilfe gekommen.

Der Seenotrettungskreuzer THEODOR STORM der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) nahm Kurs auf das Behördenfahrzeug, das etwa vier Seemeilen (sieben Kilometer) nordwestlich von Büsum Wassereinbruch und Maschinenausfall erlitten hatte. Die Seenotretter nahmen den Havaristen längsseits und schleppten ihn nach Büsum.
Die 23 Meter lange „Äsche“ war mit Arbeiten im Wattenmeer beschäftigt. Durch einen Wassereinbruch im Maschinenraum – möglicherweise durch einen Schaden an einer Leitung – fiel die Maschine aus, während das Schiff vor Anker lag. Der Kapitän alarmierte umgehend die Seenotretter, die die „Äsche“ mit acht Mann Besatzung an Bord sicher in den Hafen brachte.
Das Wasser aus dem Maschinenraum wird an Land fachgerecht entsorgt.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...chiff-zu-hilfe/


Quelle und Foto; www.seenotretter.de


Der Seenotrettungskreuzer THEODOR STORM aus Büsum nahm den Havaristen längsseits

Angefügte Bilder:
csm_storm-20170901-eins_M__c761e29c8c.jpg  
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04.09.2017 17:45
#608 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

04.09.2017
Zwei Ruderer bei Neuwerk von Hubschrauber aus der Nordsee gerettet

Seenotretter koordinieren Suche - Eine großangelegte Suche nach zwei polnischen Ruderern durch die Seenotretter (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, DGzRS) sowie Feuerwehr und DLRG aus Cuxhaven und einen SAR-Hubschrauber der Marine (SAR = Search and Rescue, Suche und Rettung) hat gestern, Sonntag, den 3. September 2017, in der Nacht ein glückliches Ende genommen. Die beiden Männer konnten etwa eine halbe Stunde vor Mitternacht durch den Hubschrauber etwa fünf Seemeilen (neun Kilometer) westlich der Insel Neuwerk aus ihrem Ruderboot gerettet werden.


Kurz nach 21 Uhr hatten die beiden Polen aus ihrem etwa fünf Meter langen Ruderboot gemeldet, dass sie Wassereinbruch hätten. Ihre Position war jedoch unklar.

Der Seenotrettungskreuzer ANNELIESE KRAMER der DGzRS-Station Cuxhaven lief sofort aus. Ebenfalls in den Einsatz gingen die Feuerwehr Cuxhaven – Duhnen mit zwei Booten und die Ortsgruppe Cuxhaven der DLRG mit einem Boot und einem RescueJet.

Außer einem Handy führten die beiden Ruderer auch ein Handfunkgerät mit sich. Über einen Messenger-Dienst schickten die beiden eine Positionsangabe an die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS, die allerdings nur sehr ungenau war. Auch der Versuch der Seenotretter, die beiden per Funk zu peilen, blieb ergebnislos.

Etwa gegen 23.30 Uhr wurden die beiden vom SAR-Hubschrauber westlich von Neuwerk gefunden und aufgewinscht.

Die Fahrzeuge von Feuerwehr und DLRG wurden von der SEENOTLEITUNG BREMEN aus dem Einsatz entlassen. Der Seenotrettungskreuzer ANNELIESE KRAMER schleppte das Ruderboot nach Cuxhaven, damit es die Schifffahrt nicht gefährdete.

Das Ruderboot verfügt über eine geschlossene Kajüte. Die beiden Polen haben mit dem Boot laut ihrer Website im Rahmen eines Charityprojektes seit August bereits eine Strecke von Polen nahe der tschechischen Grenze über die Oder und Elbe bis an die Nordsee rudernd zurückgelegt. Die Ruderreise sollte offenbar Mitte September in London beendet werden.

Die beiden Männer sind in ein Krankenhaus geflogen worden.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...rdsee-gerettet/


Quelle: www.seenotretter.de


Der Seenotrettungskreuzer ANNELIESE KRAMER nahm das Boot der beiden Geretteten längsseits

In den frühen Morgenstunden erreichte der Schleppverband Cuxhaven

Zwei Seenotretter der ANNELIESE KRAMER neben dem Havaristen im Hafen

Angefügte Bilder:
kramer-20170904-eins__1_.jpg   csm_20170904_c_dgzrs_2fd015e04b.jpg   csm_kramer-20170904-eins__2__28aa1c4d99.jpg  
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07.09.2017 21:00
#609 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

Stürmische Böen bringen Wassersportler in Gefahr

Drei Einsätze der Seenotretter auf Ostsee und Schlei

Starkwinde mit stürmischen Böen haben am Mittwochabend, 6. September 2017, zu mehreren Einsätzen der Seenotretter in der Lübecker Bucht und auf der Schlei geführt. Drei Rettungseinheiten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) kamen Wassersportlern in der Nähe von Pelzerhaken und Arnis/Schlei zu Hilfe.

Neustadt i. H. Gegen 18.15 Uhr alarmierte eine Spaziergängerin die Seenotretter: In Höhe des Leuchtturms Pelzerhaken beobachtete sie mit ihrem Fernglas einen gestürzten und nun schnell abtreibenden Kitesurfer. Eine stürmische Bö hatte den etwa 30 Jahre alten Mann zu Fall gebracht. Es gelang ihm nicht mehr, seinen Kiteschirm erneut zu starten.

Die Freiwilligen-Besatzung des Seenotrettungsbootes HENRICH WUPPESAHL/Station Neustadt fand den Wassersportler nach kurzer Suche etwa eine Seemeile (rund zwei Kilometer) von der Küste entfernt. „Er hatte sich mit den Füßen in seinen Leinen verheddert und konnte sich nicht mehr selbst helfen. Der starke Südwestwind trieb ihn immer weiter in die offene Lübecker Bucht ab“, berichtet Bootsführer Wolfgang Schulz.

Glücklicherweise war es dem Kiter gelungen, mit seinem Board zu winken und die Seenotretter auf diese Weise auf sich aufmerksam zu machen. „Er war zwar in guter körperlicher Verfassung, aber regelrecht geschockt von seiner Situation“, berichtet Seenotretter Schulz. Die HENRICH WUPPESAHL nahm den Kiter an Bord und brachte ihn sicher an den Strand von Pelzerhaken.

Maasholm. Nahezu zeitgleich waren die Maasholmer Seenotretter auf der Schlei im Einsatz. Südwestlich von Arnis in Höhe Winnemark hatte eine stürmische Bö einen Jollenkreuzer zum Kentern gebracht. Ein Schlauchboot der Feuerwehr Olpenitz barg die vier über Bord gegangenen Segler und übergab sie an ein anderes Segelboot.

Mit Hilfe dieses Segelbootes und der Feuerwehr gelang es dem Tochterboot ONKEL WILLI des Seenotrettungskreuzers NIS RANDERS, den Jollenkreuzer, dessen Mast im Grund feststeckte, wieder aufzurichten. ONKEL WILLI und das Seenotrettungsboot WUPPERTAL gingen längsseits und lenzten den Havaristen. Sie schleppten ihn im Päckchen nach Arnis.

Ein weiterer Einsatz schloss sich direkt an: Im Grödersbyer Noor auf der gegenüberliegenden Seite der Schlei war eine Jolle gekentert. Ein in der Nähe fahrendes Boot hatte bereits den über Bord gegangenen Skipper aufgenommen. Da sich die Jolle vor Ort nicht mehr aufrichten ließ, brachten WUPPERTAL und ONKEL WILLI sie zunächst ebenfalls nach Arnis. Zwei Seenotretter der WUPPERTAL gingen dort an einer flachen Stelle im Überlebensanzug ins Wasser. Sie stabilisierten das Boot, richteten es wieder auf und lenzten es schließlich (pumpten es leer).

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...tler-in-gefahr/


Quelle und Fotos: www.seenotretter.de


Die im Grödersbyer Noor gekenterte Jolle, kurz bevor das Seenotrettungsboot WUPPERTAL sie in Schlepp nimmt

An einer flachen Stelle kurz vor Arnis gelingt es den Seenotrettern, das Boot wieder aufzurichten. Zwei Rettungsmänner sind dafür im Überlebensanzug im Wasser.

Angefügte Bilder:
csm_2017-09-07-JolleSchlei1_cadc5bbbb0.jpg   2017-09-07-JolleSchlei2.jpg  
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08.09.2017 19:30
#610 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

08.09.2017
Ruderbruch mitten auf der Ostsee

Seenotretter und Bundespolizei gemeinsam im Einsatz – Bräter als Treibanker

In rund vierstündiger Schleppreise haben die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gestern Abend, 7. September 2017, eine manövrierunfähige Segelyacht auf der Ostsee in Sicherheit gebracht. Bei starken Nordwestwinden hatte das Boot mit zwei Menschen an Bord etwa auf halbem Weg zwischen der Insel Fehmarn und dem dänischen Gedser nahe des Großschifffahrtsweges Ruderbruch erlitten. Eine nicht unwesentliche Rolle bei der Sicherung des Bootes spielte ein Ausrüstungsteil aus der Kombüse eines Bundespolizeischiffes.

Gegen 15.45 Uhr erfuhr die SEENOTLEITUNG BREMEN (Maritime Rescue Co-ordination Centre) der DGzRS über die dänische Seenotleitung in Århus von der Notlage der deutschen Yacht. Die Besatzung hatte telefonisch die Dänen alarmiert.

Der Seenotrettungskreuzer BREMEN der DGzRS befand sich zu diesem Zeitpunkt zum Open Ship an der Seebrücke Großenbrode. Er beendete unverzüglich das Besuchsprogramm und nahm Kurs auf den Havaristen. An Bord des etwa 7,5 Meter langen Bootes waren neben den Halterungen des Außenbordmotors auch die Zapfen des Einsteckruders gebrochen. Bei Nordwestwinden um sechs Beaufort und knapp zwei Metern Seegang trieb der Havarist also manövrierunfähig mitten auf der Ostsee.

Die Seenotretter baten zunächst eine in der Nähe fahrende größere Segelyacht, beim Havaristen Stand-by zu machen, um notfalls sofort Hilfe leisten zu können. Auch das Einsatzschiff der Bundespolizei „Bayreuth“ bot seine Unterstützung an und nahm Kurs auf den Havaristen.

Gegen 16.45 Uhr erreichte der Seenotrettungskreuzer BREMEN den Havaristen, wenige Minuten später traf die „Bayreuth“ ein. Das Tochterboot VEGESACK der BREMEN nahm die kleine Yacht auf den Haken. Um ein ständiges Querschlagen des manövrierunfähigen Bootes im Schlepp der VEGESACK zu verhindern und seinen Kurs zu stabilisieren, baten die Seenotretter die Segler, Tauwerk in Buchten oder eine Pütz (einen Eimer) außenbords zu hängen. Entsprechendes Material war allerdings an Bord nicht vorhanden.

Die BREMEN bat deshalb die „Bayreuth“ um Unterstützung. Ihr Smut stellte einen Bräter zur Verfügung, den das Kontrollboot zum Havaristen brachte. „Der große Topf entfaltete ähnliche Zugkraft wie ein Treibanker und stabilisierte den Anhang unseres Tochterbootes“, lobt Sven-Eric Carl, Vormann der BREMEN, die reibungslose Zusammenarbeit mit den Bundespolizisten.

Behutsam schleppte die VEGESACK die Yacht Richtung Fehmarn. Unter Land besserte sich das Wetter etwas. Gegen 21.15 Uhr erreichte der Schleppverband den Hafen von Burgtiefe. Nachdem die Seenotretter den Havaristen und seine Besatzung versorgt hatten, fand auch der Bräter zurück zu seinem „Eigner“. Der Edelstahltopf hatte keinen Schaden genommen, dem nächsten Braten an Bord der „Bayreuth“ dürfte also nichts im Wege stehen.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...auf-der-ostsee/


Quelle und Fotos: www.seenotretter.de


Das Tochterboot VEGESACK der BREMEN nimmt den Havaristen in der Nähe des Großschifffahrtsweges auf den Haken.

VEGESACK hat den Havaristen auf den Haken genommen. Das Kontrollboot (r.) des Einsatzschiffes der Bundespolizei „Bayreuth“ (M.) bringt den Bräter zu der Segelyacht.

Angefügte Bilder:
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10.09.2017 19:45
#611 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

10.09.2017
Seenotretter in Nord- und Ostsee im Einsatz

Zahlreiche Einsätze haben die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Nord- und Ostsee am Samstag, den 9. September 2017, in Atem gehalten. Die Seenotretter aus Hooksiel waren zweimal innerhalb kürzester Zeit im Einsatz, um schwer verletzte bzw. erkrankte Menschen von Seeschiffen abzubergen*, ebenso der Seenotrettungskreuzer aus Cuxhaven. Ein historisches Dampfschiff geriet vor Dänemark in Schwierigkeiten und benötigte die Unterstützung der Seenotretter. Vor Kühlungsborn strandete ein schwedischer Einhandsegler und geriet in Lebensgefahr.

Cuxhaven | Der Seenotrettungskreuzer ANNELIESE KRAMER der Station Cuxhaven hat gestern Mittag (9. September 2017) fünf Seemeilen (ungefähr neun Kilometer) vor der Küste eine Frau vom Kreuzfahrtschiff „MSC Preziosa“ abgeborgen*, die dringend medizinische Behandlung im Krankenhaus benötigte.

Aufgrund der Dringlichkeit des Notfalls alarmierte die SEENOTLEITUNG BREMEN zeitgleich einen Hubschrauber von Northern Helicopter. Er brachte zwei Sanitäter auf die „MSC Preziosa“. Die ANNELIESE KRAMER nahm einen Arzt mit an Bord. Bei Windstärken von drei bis vier Beaufort (zwischen zwölf und 28 km/h) und starkem Regen übernahmen die Seenotretter die Frau (Jg. 1951) von dem Kreuzfahrtschiff, nachdem sie zunächst an Bord stabilisiert worden war. Auf dem Seenotrettungskreuzer wurde sie weiterbehandelt. Die SEENOTLEITUNG BREMEN hatte zwischenzeitlich den Rettungswagen alarmiert, der beim Eintreffen im Hafen von Cuxhaven bereits an der Kaimauer wartete und die Frau direkt ins Krankenhaus brachte. Die Alarmierung war um um 13.15 Uhr erfolgt – nach einer Stunde war der gesamte Einsatz bereits abgeschlossen.

Hooksiel | Ebenfalls für zwei medizinische Notfälle sind die Seenotretter mit dem Seenotrettungskreuzer VORMANN STEFFENS der Station Hooksiel gestern im Einsatz gewesen. Kurz nach 19 Uhr wurde die SEENOTLEITUNG BREMEN durch die Schiffsführung des Mehrzweckschiffes „Mellum“ der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung alarmiert. Ein Besatzungsmitglied hatte sich eine extrem stark blutende Wunde am Fuß zugezogen. Die Verletzung war so schwer, dass der Seenotrettungskreuzer VORMANN STEFFENS sofort auslief. Der Hubschrauber Christoph 26 des ADAC wurde alarmiert, um medizinisches Personal auf der „Mellum“ abzusetzen.
Die VORMANN STEFFENS erreichte zuerst die „Mellum“, die etwa dreieinhalb Seemeilen (ungefähr 6,3 Kilometer) entfernt auf Schillig Reede lag, und setzte zwei Seenotretter als Ersthelfer über. Wenig später wurden Notärztin und Rettungssanitäter auf die „Mellum“ abgewinscht. Nach der Erstbehandlung übernahmen die Seenotretter den Mann auf den Seenotrettungskreuzer und brachten ihn mit Ärztin und Sanitäter nach Hooksiel. Etwa um 20.15 Uhr übergaben sie den Patienten im Hafen an den Rettungswagen.

Keine Viertelstunde später erfolgte jedoch die nächste Alarmierung für die VORMANN STEFFENS durch das Kreuzfahrtschiff „World Odyssey“, auf dem Weg von Bremerhaven nach Barcelona. An Bord litt eine 19-jährige junge Frau unter Panikattacken. Die junge Amerikanerin hatte am Tag zuvor eine Weltreise angetreten.
Unter dem Namen „Deutschland“ hat die „World Odyssey“ von 1999 bis 2015 als Drehort der Fernsehserie „Das Traumschiff“ einige Berühmtheit erlangt.

Der Hubschrauber Christoph 26 brachte die Notärztin und den Sanitäter zurück zur VORMANN STEFFENS, die sofort wieder auslief und etwa eine Stunde später das Kreuzfahrtschiff erreichte. Die junge Frau wurde mit einem Besatzungsmitglied der „World Odyssey“ an Bord genommen. Auf der VORMANN STEFFENS erholte sie sich zusehends.
Eine ärztliche Betreuung war nicht weiter notwendig. Die Seenotretter informierten deshalb den Zoll, um die überraschende „Wiedereinreise“ der jungen Amerikanerin nach Deutschland zu organisieren, die Reederei kümmerte sich um ihre Unterbringung, während in den USA die Mutter der Frau ins Flugzeug stieg, um ihre Tochter wieder nach Hause zu holen.

Flensburg / Ochseninseln (Dänemark) | Der Seenotrettungskreuzer NIS RANDERS ist gestern im Einsatz gewesen, um das historische Passagierdampfschiff „Alexandra“ freizuschleppen. Das 1908 gebaute Dampfschiff hatte sich bei den dänischen Ochseninseln festgefahren. Nur wenige Seemeilen entfernt präsentierte sich zu diesem Zeitpunkt die eigentlich in Maasholm stationierte NIS RANDERS auf der Flensburg Boat Show in der Sonwik Marina. Viele interessierte Besucher nutzten den Open-Ship-Termin, um sich über die Seenotretter zu informieren.
Als die Alarmierung um kurz vor 18 Uhr erfolgte, schien zunächst lediglich eine kleine Unterstützung mit dem Tochterboot ONKEL WILLI beim Freikommen des Dampfschiffes nötig zu sein.
Kurze Zeit später fuhr jedoch auch die NIS RANDERS zum Havaristen. Vermutlich durch die Strömung war die „Alexandra“ schwerer festgekommen als erwartet. Mit der starken Zugkraft des Seenotrettungskreuzers und kräftigem Rückwärtsschub des Havaristen kam der Dampfer um 19.15 Uhr frei und konnte seine Fahrt selbständig fortsetzen. Gefahr bestand für die 34 Menschen an Bord nicht.

Kühlungsborn | Zu einem Seenotfall im Hafen von Kühlungsborn war in den frühen Morgenstunden die Freiwilligen-Besatzung des Seenotrettungsbootes KONRAD-OTTO gerufen worden. Ein Segler hatte beim Auslaufen aus dem noch dunklen Hafen eine ausländische Segelyacht bemerkt, die auf die Hafenmole aufgelaufen war. Die Seenotretter entdeckten den schwedischen Segler auf den Granitquadern, wo er vollkommen durchnässt seine Segelyacht an einer Leine festhielt. Der Mann stand so sehr unter Schock, dass er zunächst die Leine seines Schiffes nicht loslassen wollte. Er konnte nicht sagen, wie lange er in der Nacht auf der Mole verbracht hatte und wie es zu dem Unfall gekommen war. Der 73-jährige Schwede war bereits lebensbedrohlich unterkühlt.
Mit Hilfe eines Fischers, dessen Boot näher an die Steinmole heranfahren konnte, übernahmen die Seenotretter den Einhandsegler so schonend wie möglich auf das Seenotrettungsboot. Mit Unterstützung der Feuerwehr brachten sie den Mann an Land, wo er mit dem Rettungswagen sofort ins Krankenhaus gebracht wurde.
Die Seenotretter kümmerten sich um seine Yacht und vertäuten das etwa zehn Meter lange Schiff sicher im Hafen.
Zum Zeitpunkt der Rettung herrschte starker Wind mit fünf Beaufort (bis zu 38 km/h). In der Nacht hatte es zudem immer wieder geregnet.
Die Wasserschutzpolizei nahm den Fall auf.

*abbergen: seemänn. Für „von einem Schiff auf See herunterholen und in Sicherheit bringen“

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...see-im-einsatz/


Quelle und Fotos: www.seenotretter.de


Annäherung der ANNELIESE KRAMER an die "MSC Preziosa"

Längsseits gehen an der "MSC Preziosa"

Die VORMANN STEFFENS fährt an die "World Odyssey" heran

Angefügte Bilder:
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11.09.2017 19:30
#612 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

11.09.2017
Seenotretter im Einsatz für Traditionssegler

Die Seenotretter der Station Bremerhaven der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben gestern, den 10. September 2017, den Traditionssegler „Verandering“ mit 26 Menschen an Bord, darunter viele Kinder, nach Maschinenschaden sicher in den Hafen gebracht.

Bereits gegen 10 Uhr hatte der Skipper auf dem Weg von Fedderwardersiel nach Bremerhaven den Seenotrettern Schwierigkeiten mit der Maschine gemeldet. Unter Segeln konnte die Fahrt jedoch zunächst in Absprache mit der Verkehrszentrale des Wasser- und Schifffahrtsamtes sicher fortgesetzt werden. Beim Anlaufen von Bremerhaven liefen die Seenotretter der „Verandering“ mit dem Tochterboot CHRISTIAN des Seenotrettungskreuzers HERMANN RUDOLF MEYER entgegen und begleiteten es sicherheitshalber. Vor dem Hafen übergaben sie eine Schleppleine und brachten das 24 Meter lange, über 100 Jahre alte Traditionsschiff sicher an die Pier im Geestevorhafen.
Bei der „Verandering“ handelt es sich um ein Jugend-Schiffprojekt der Bremischen Evangelischen Kirche. Die Schiffsführung bedankte sich bei den Seenotrettern mit einer Lage Kaffee und Kuchen für die Unterstützung.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...aditionssegler/


Quelle und Foto. www.seenotretter.de


Das Tochterboot CHRISTIAN der Seenotretter brachte die „Verandering“ sicher in den Geestevorhafen (Archivbild).

Angefügte Bilder:
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12.09.2017 16:26
#613 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

12.09.2017
Groß angelegte Übung der Seenotretter

Schiffbrüchige suchen und retten, Verletzte versorgen und Havaristen schleppen: Das sind einige der Herausforderungen für die Seenotretter bei der SAREx Neustadt 2017 (SAREx = Search and Rescue Exercise, Such- und Rettungsübung).

Sie findet am 15. und 16. September vor Neustadt in Holstein statt. Ausrichter ist die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Während der Übung trainieren die beteiligten Seenotretter vor allem die Koordinierung von Einsätzen bei groß angelegten Suchen und die medizinische Versorgung vieler Verletzter.

Das genaue Übungsszenario wird den beteiligten Rettungseinheiten erst mit der „Alarmierung“ mitgeteilt, um eine möglichst realistische Situation zu erzeugen. Koordinierte Suche und Rettung Schiffbrüchiger, ihre medizinische Erstversorgung und der Verletztentransport werden Bestandteile der Szenarien sein. Insgesamt nehmen rund 100 Menschen an der Übung teil.

DGzRS-Ausbildungsleiter Jörg Kemna leitet die SAREx Neustadt. Er hatte bereits in den Vorjahren vergleichbare komplexe Übungen vor Helgoland, Eckernförde und Wilhelmshaven organisiert. „Dass bei Einsätzen die Rettungseinheiten zusammenarbeiten, ist oft praktizierte Selbstverständlichkeit“, sagt Kemna. „Durch eine komplexe Übung wie diese können wir gemeinsame Such- und Kommunikationsverfahren trainieren, was für den Ernstfall wesentlich ist.“


Mit dabei sind seitens der DGzRS zwei Seenotrettungskreuzer (VORMANN JANTZEN/ohne feste Station und ARKONA/Station Warnemünde) und fünf Seenotrettungsboote (OTTO BEHR/Station Wilhelmshaven, HERTHA JEEP/Station Stralsund, HANS INGWERSEN/Station Travemünde, HENRICH WUPPESAHL/Station Neustadt i. H. und HEILIGENHAFEN/Station HEILIGENHAFEN). Hinzu kommen das Küstenstreifenboot „Rhön 2“ der Bundespolizei, ein kleines Mehrzweckarbeitsboot aus dem Ortsverband Hamburg-Eimsbüttel des Technischen Hilfswerks (THW) und das Küstenboot „Fehmarn“ der Wasserschutzpolizei Heiligenhafen. Das Küstenmotorschiff „Tina“ von Kapitän Manfred Albers und die Pinasse WIEKSBERG der DGzRS-Ausbildungsstation Neustadt i. H. dienen als „Havaristen“.

Echt wirkende „Schiffbrüchige“ und „Verletzte“ stellt die Gruppe RUND (realistische Unfall- und Notfalldarstellung) der DLRG Goch. Der Ortsverein Neustadt i. H. des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist Teil der Übung und übernimmt die Annahme der „Verletzten“ an Land. Neben ihnen gilt ein besonderer Dank der Seenotretter der Deutschen Marine, die für die Übung die Liegeplätze mit entsprechender Versorgung, einen Teil der Unterkünfte für die Teilnehmer und Veranstaltungsräume auf dem Neustädter Wieksberg bereitstellt. Außerdem haben die freiwilligen Seenotretter der DGzRS-Ausbildungsstation Neustadt i. H. um Vormann Wolfgang Behnk die Übung maßgeblich mit vorbereitet und organisiert.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...staedter-bucht/


Quelle und Fotos: www.seenotretter.de


Teil der großangelegten Übung am 15. und 16. September 2017 vor Neustadt i. H. wird auch das Abbergen Verletzter von Seeschiffen auf die Rettungseinheiten der Seenotretter sein. Achiv-Fotos: DGzRS – Die Seenotretter

Angefügte Bilder:
csm_2017-09-11_SAREX_Neustadt_i._H.__1_kl__Archiv-Foto_9ed9ee7c10.jpg   csm_2017-09-11_SAREX_Neustadt_i._H.__2_kl__Archiv-Foto_ad0da9b70c.jpg  
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15.09.2017 01:00
#614 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

14.09.2017
Seenotretter schleppen Fahrgastschiff mit 33 Menschen an Bord auf dem Peenestrom frei

Eine Ausflugsfahrt auf dem Peenestrom hat für 33 Menschen am Donnerstagmittag, 14. September 2017, im Schlepp der Seenotretter ein glückliches Ende genommen. Das Seenotrettungsboot HEINZ ORTH/Station Freest der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) befreite das festgekommene Fahrgastschiff „Jessica“ und brachte es sicher nach Karlshagen. Die 31 Passagiere und zwei Besatzungsmitglieder sind wohlauf.

Gegen 12.20 Uhr erfuhr die SEENOTLEITUNG BREMEN (Maritime Rescue Co-ordination Centre) der DGzRS von der Notlage der „Jessica“. Das 28 Meter lange und fünf Meter breite Fahrgastschiff war nach Maschinenausfall östlich der Fahrwassertonne PN 24 auf Grund gelaufen. Das Lotsenboot „Schnatermann“ hatte die Seenotretter über die festgekommene „Jessica“ informiert. Aufgrund des zu großen eigenen Tiefgangs konnte es allerdings selbst nicht helfen.

Die Seenotretter alarmierten das Seenotrettungsboot HEINZ ORTH/Station Freest. Seine vierköpfige Freiwilligen-Besatzung traf um 12.50 Uhr beim Havaristen ein. Das Schlauchboot „MV 6“ der Wasserschutzpolizei war bereits kurz zuvor eingetroffen und lag längsseits des Havaristen. „Unter den Passagieren waren auch ein Kind und ein Säugling, glücklicherweise alle wohlauf. Wir sind an Bord gegangen, haben die Leute beruhigt und das Schiff auf den Haken genommen – kein Problem für unser kraftvolles und wendiges Boot“, berichtet Seenotretter Henry Schönrock.

Zur Einsatzzeit herrschten auf der Peene west-südwestliche Winde bis sechs Beaufort (bis 49 km/h Windgeschwindigkeit) und gute Sicht. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...eenestrom-frei/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Einsatz auf dem Peenestrom: Das Seenotrettungsboot HEINZ ORTH der DGzRS nimmt das festgekommene Fahrgastschiff „Jessica“ auf den Haken.

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16.09.2017 01:00
#615 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

15.09.2017
Groß angelegte Übung der Seenotretter

Seenotretter trainieren in der Neustädter Bucht für den Ernstfall.

In den Morgenstunden haben die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gemeinsam mit der Bundespolizei und der Wasserschutzpolizei nach Überlebenden eines abgestürzten Kleinflugzeuges gesucht. Am Nachmittag wird in der Neustädter Bucht eine Segelyacht als überfällig gemeldet – erneut fahren die Seenotretter raus auf die Ostsee. Die beiden Einsätze gehören zur SAREx Neustadt 2017 (SAREx = Search and Rescue Exercise, Such- und Rettungsübung). Sie findet am 15. und 16. September vor Neustadt in Holstein statt.


Schiffbrüchige suchen und retten, Verletzte versorgen und Havaristen schleppen: Das sind einige der Herausforderungen für die Seenotretter bei der groß angelegten Übung, deren Ausrichter die DGzRS ist. Die genauen Szenarien werden den beteiligten Rettungseinheiten erst mit der „Alarmierung“ mitgeteilt, um eine möglichst realistische Situation zu erzeugen. Koordinierte Suche und Rettung Schiffbrüchiger, ihre medizinische Erstversorgung und der Verletztentransport sind Bestandteile der Übungen. Insgesamt nehmen rund 100 Menschen an der SAREx Neustadt 2017 teil.

DGzRS-Ausbildungsleiter Jörg Kemna leitet die SAREx Neustadt. Er hatte bereits in den Vorjahren vergleichbare komplexe Übungen vor Helgoland, Eckernförde und Wilhelmshaven organisiert. „Dass bei Einsätzen die Rettungseinheiten zusammenarbeiten, ist oft praktizierte Selbstverständlichkeit“, sagt Kemna. „Durch eine komplexe Übung wie diese können wir gemeinsame Such- und Kommunikationsverfahren trainieren, was für den Ernstfall wesentlich ist.“

Mit dabei sind seitens der DGzRS zwei Seenotrettungskreuzer (VORMANN JANTZEN/ohne feste Station und BREMEN/Station Großenbrode) und vier Seenotrettungsboote (OTTO BEHR/Station Wilhelmshaven, HANS INGWERSEN/Station Travemünde, HENRICH WUPPESAHL/Station Neustadt i. H. und HEILIGENHAFEN/Station HEILIGENHAFEN). Hinzu kommen das Küstenstreifenboot „Rhön 2“ der Bundespolizei, ein kleines Mehrzweckarbeitsboot aus dem Ortsverband Hamburg-Eimsbüttel des Technischen Hilfswerks (THW) und das Küstenboot „Fehmarn“ der Wasserschutzpolizei Heiligenhafen. Das Küstenmotorschiff „Tina“ von Kapitän Manfred Albers und die Pinasse WIEKSBERG der DGzRS-Ausbildungsstation Neustadt i. H. dienen als „Havaristen“.

Echt wirkende „Schiffbrüchige“ und „Verletzte“ stellt die Gruppe RUND (realistische Unfall- und Notfalldarstellung) der DLRG Goch. Der Ortsverein Neustadt i. H. des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist Teil der Übung und übernimmt die Annahme der „Verletzten“ an Land. Neben ihnen gilt ein besonderer Dank der Seenotretter der Deutschen Marine, die für die Übung die Liegeplätze mit entsprechender Versorgung, einen Teil der Unterkünfte für die Teilnehmer und Veranstaltungsräume auf dem Neustädter Wieksberg bereitstellt. Außerdem haben die freiwilligen Seenotretter der DGzRS-Ausbildungsstation Neustadt i. H. um Vormann Wolfgang Behnk die Übung maßgeblich mit vorbereitet und organisiert.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...r-seenotretter/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


In der Morgensonne beginnt die erste Übung in der Neustädter Bucht. Die beteiligten Einheiten haben bereits einen Suchverband gebildet.

Angefügte Bilder:
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