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 Wissenswertes über Langeoog
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02.06.2019 12:12
#691 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

01.06.2019
Freiwillige Seenotretter bringen fünf gekenterte Segler an Land

In der Flensburger Innenförde sind am Samstag, 1. Juni 2019, fünf polnische Segler mit ihrem etwa sieben Meter langen Boot gekentert und in die Ostsee gestürzt. Die freiwilligen Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) aus Langballigau brachten die Wassersportler sicher an Land.

Die Besatzung des Seenotrettungsbootes WERNER KUNTZE/Station Langballigau wollte gerade während einer Kontrollfahrt im Yachthafen „Sonwik“ in Flensburg-Mürwik festmachen, als sie gegen 11 Uhr von einem Boot der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) alarmierten wurden: Etwa zwei Seemeilen (rund vier Kilometer) nördlich der Marina war ein polnisches Segelboot, das an der Rum-Regatta teilnahm, mit zwei Frauen und drei Männern an Bord gekentert. Dabei waren alle in die 13 Grad kalte Ostsee gestürzt.

Sofort schmissen die Seenotretter wieder die Leinen los und fuhren mit der WERNER KUNTZE unter Höchstgeschwindigkeit zum Unglücksort. Dort zogen sie die beiden Seglerinnen und zwei Segler aus dem Wasser an Bord des Seenotrettungsbootes. Den dritten Mann hatten bereits die Kollegen der DLRG aufgenommen. Diesen übernahmen die Seenotretter ebenfalls und brachten alle Wassersportler an Land. Glücklicherweise waren die fünf Segler unverletzt geblieben und wohlauf. Daher war eine weitere medizinische Versorgung durch den Landrettungsdienst nicht erforderlich.

Anschließend fuhren die Seenotretter ein weiteres Mal raus auf die Flensburger Innenförde, um das gekenterte und unbeschädigte Segelboot in den Yachthafen zu schleppen. Zur Unglückszeit herrschten im Revier südwestliche Winde von bis zu 5 Beaufort.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...segler-an-land/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Mit dem Seenotrettungsboot WERNER KUNTZE haben die freiwilligen Seenotretter aus Langballigau das zuvor gekenterte Segelboot in den Yachthafen „Sonwik“ geschleppt. Foto: Die Seenotretter – DGzRS

Angefügte Bilder:
2019-06-01-Fuenf-Segler-auf-Flensburger-Innenfoerde-gerettet-_web_.jpg  
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03.06.2019 17:30
#692 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

02.06.2019
Seenotretter schleppen Ausflugsschiff mit 100 Menschen an Bord in den sicheren Hafen

Mit Applaus für die Seenotretter ist eine Ausflugsfahrt im nordfriesischen Wattenmeer am Sonntagabend, 2. Juni 2019, zu Ende gegangen. Der Seenotrettungskreuzer EISWETTE der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) schleppte die „Adler V“ mit Maschinenschaden in den sicheren Hafen. An Bord des Ausflugsschiffes befanden sich 90 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder.

Gegen 17.50 Uhr hatte sich der Kapitän der „Adler V“ über den internationalen Sprechfunk-Notruf- und Anrufkanal 16 bei den Seenotrettern gemeldet. Im Fahrwasser der Norderhever, südlich der Insel Pellworm, war die Maschine des rund 35 Meter langen Ausflugsschiffes ausgefallen und mit Bordmitteln nicht zu reparieren.

Der Seenotrettungskreuzer EISWETTE/Station Nordstrand legte sofort ab und nahm den Havaristen etwa eine halbe Stunde später längsseits. Die Seenotretter brachten das Ausflugsschiff mit knapp 100 Menschen an Bord gegen die Tide bei ablaufendem Wasser sicher in den Hafen von Strucklahnungshörn auf Nordstrand.

Dort war die Ausflugsfahrt auch gestartet. Die „Adler V“ war dafür außerfahrplanmäßig mit einer geschlossenen Gesellschaft unterwegs. Gut anderthalb Stunden später als eigentlich geplant, gingen die Fahrgäste wieder von Bord – nicht ohne den Seenotrettern für ihre schnelle Hilfe spontan Applaus gespendet zu haben.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...sicheren-hafen/


Quelle: www.seenotretter.de


Zur Einsatzzeit herrschten im nordfriesischen Wattenmeer südliche Winde um 2 Beaufort und gute Sicht.




Der Seenotrettungskreuzer EISWETTE geht bei der „Adler V“ längsseits, um das Ausflugsschiff mit Maschinenschaden in Schlepp zu nehmen. Foto: Christian Heinisch

Angefügte Bilder:
csm_2019-06-02-AdlerV_6570ad63d6.jpg  
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14.06.2019 05:55
#693 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

13.06.2019
Vier Schüler und ein Erwachsener nach Segelunfall aus der Elbe gerettet

Großartige Zusammenarbeit von Feuerwehr, DLRG und Wasserschutzpolizei – SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS koordiniert

Zu einem folgenschweren Segelunfall ist es heute, Donnerstag, 13. Juni 2019, auf der Elbe in Höhe von Stade gekommen. Ein Segelboot mit vier Schülern und einem Erwachsenen an Bord kenterte. Alle Personen stürzten ins Wasser.

Dem Skipper gelang es noch, offenbar über ein UKW-Handfunkgerät, „Mayday“ (unmittelbare Lebensgefahr) zu senden. Die SEENOTLEITUNG BREMEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) alarmierte sofort sämtliche auf der Elbe verfügbaren Einsatzkräfte. Dazu gehörten das Küstenstreifenboot „Bürgermeister Weichmann“ der Wasserschutzpolizei Hamburg, Fahrzeuge der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) der Ortsgruppe Stade sowie das Hilfeleistungs-Löschboot „Henry Köpcke“ der Ortsfeuerwehr Stade, die Freiwillige Feuerwehr Grünendeich und die Tauchergruppen der DLRG und der Feuerwehr Stade. Ebenfalls alarmiert wurde der Hubschrauber Northern Rescue 01 von Northern HeliCopter, der aber nicht mehr zum Einsatz kam.

Kurz nach 12.30 Uhr meldete die Besatzung der „Bürgermeister Weichmann“, dass alle Schüler und der Erwachsene von ihnen aus dem Wasser gerettet werden konnten. Die Feuerwehr übernahm die Geretteten und brachte sie nach Stadersand.

Rettungswagen waren bereits dorthin beordert worden, um die medizinische Erstversorgung vorzunehmen und die Schiffbrüchigen ins Krankenhaus zu bringen.

Feuerwehr und DLRG schleppten das gekenterte Segelboot nach Stade in den Hafen.

Zur Unglücksursache liegen bislang keine Erkenntnisse vor. Die Wasserschutzpolizei Hamburg wird die Ermittlungen aufnehmen.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...-elbe-gerettet/


Quelle: www.seenotretter.de


Die Seenotleitung Bremen der DGzRS wurde per Funk über den Notfall auf der Elbe alarmiert.

Angefügte Bilder:
2019-06-13-Schueler-aus-Elbe-gerettet_web.jpg  
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19.06.2019 00:33
#694 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

17.06.2019
Seenotretter bringen schnelle medizinische Hilfe für zwei Passagiere in Nord- und Ostsee

Unterschiedlicher könnten die beiden Schiffe kaum sein, deren Passagiere am Sonntag, 16. Juni 2019, in ähnlicher Weise auf die Seenotretter angewiesen waren: Sowohl auf dem Traditionssegler „Atalanta“ in der Wismarbucht als auch auf dem Kreuzfahrtschiff „MSC Preziosa“ in der Elbmündung benötigte jeweils ein Passagier dringend medizinische Hilfe. Zwei Rettungseinheiten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) waren im Einsatz.

Gegen 13.45 Uhr alarmierte die „Atalanta“ die Seenotretter über den international einheitlichen UKW-Sprechfunk-Notrufkanal 16. Der 24 Meter lange Zweimaster befand sich westlich der Insel Poel in der Wismarbucht. Einer der Passagiere, ein älterer Mann, war kollabiert und nicht ansprechbar.

Das Seenotrettungsboot WOLFGANG WIESE/Station Timmendorf nahm mit einer Freiwilligen-Besatzung unverzüglich Kurs auf die „Atalanta“. Unterdessen sandte der in der Nähe fahrende Traditionssegler „Albatros“ eine Ärztin aus seiner Besatzung mit einem Schlauchboot zur „Atalanta“. Sie stieg über und stabilisierte den Patienten an Bord. Der Mann war bereits wieder ansprechbar, als die Seenotretter eintrafen.

Die WOLFGANG WIESE nahm den Erkrankten und die Ärztin an Bord. Die Seenotretter übergaben den Patienten kurze Zeit später im Hafen von Timmendorf/Poel zur weiteren Versorgung an den Landrettungsdienst.

Um kurz vor Mitternacht wiederum erreichte die Seenotretter ein Notruf der „MSC Preziosa“. Das 333 Meter lange Kreuzfahrtschiff, fast 14 Mal so lang wie die „Atalanta“, war auf der Außenelbe Richtung Hamburg unterwegs. An Bord war eine Passagierin nach Auskunft des Schiffsarztes wiederholt bewusstlos geworden.

Der Seenotrettungskreuzer ANNELIESE KRAMER/Station Cuxhaven fuhr der „MSC Preziosa“ mit Notarzt und Landrettungsdienstkräften der Berufsfeuerwehr entgegen. Sie stabilisierten die Patientin an Bord des Kreuzfahrtschiffes. In Höhe des Cuxhavener Amerikahafens übernahm die ANNELIESE KRAMER schließlich die Erkrankte. Nach dem Festmachen im Fährhafen kümmerte sich der Landrettungsdienst um ihre weitere Versorgung.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...ord-und-ostsee/


Quelle: www.seenotretter.de


Seenotrettungsboot WOLFGANG WIESE/Station Timmendorf (Archivfoto: Felix Kersten)

Angefügte Bilder:
csm_2019-06-17-Medevac-Wiese_34951709ac.jpg  
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20.06.2019 05:55
#695 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

19.06.2019
Rauch im Maschinenraum – Seenotretter im Nachteinsatz für Fischkutter

Umfangreicher Nachteinsatz für die Seenotretter auf der Nordsee: Drei Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sind in der Nacht zu Mittwoch, 19. Juni 2019, einem Fischkutter in der Deutschen Bucht zu Hilfe geeilt. Die zweiköpfige Besatzung hatte Feuer an Bord gemeldet. Glücklicherweise ging der Fall glimpflich aus: Die starke Rauchentwicklung im Maschinenraum hatte eine andere Ursache.

Um kurz vor Mitternacht meldete sich der Fischkutter „Ozean“ (Heimathafen Friedrichskoog) über den international einheitlichen UKW-Sprechfunk-Notrufkanal 16 bei den Seenotrettern. Die Besatzung vermutete einen Brand im Maschinenraum. Die rund 20 Meter lange „Ozean“ befand sich nördlich des Großen Vogelsands, einer berüchtigten Untiefe in der Deutschen Bucht.

Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS alarmierte die Seenotrettungskreuzer HERMANN MARWEDE/Station Helgoland, ANNELIESE KRAMER/Station Cuxhaven und THEODOR STORM/Station Büsum. Die ANNELIESE KRAMER nahm zusätzlich eine Brandbekämpfungseinheit der Berufsfeuerwehr Cuxhaven an Bord.

Unterdessen machten die in der Nähe fahrenden Kutter „Doggerbank“ und „Delphin“ Stand-by beim Havaristen, um die Besatzung der „Ozean“ aufzunehmen, falls sie ihr Schiff aufgeben muss. Doch schnell stellte sich heraus, dass austretender Hydraulikölnebel den Maschinenraum völlig verqualmt hatte. In der Folge trieb die „Ozean“ manövrierunfähig auf den Großen Vogelsand zu.

An dessen nordwestlicher Ecke trafen die drei Seenotrettungskreuzer nahezu zeitgleich beim Havaristen ein. Der Kutter „Delphin“ barg die Netze der „Ozean“. Der Havarist hatte sie aus Sicherheitsgründen über Bord gehen lassen für den Fall, dass es tatsächlich brennt. Die THEODOR STORM nahm die „Ozean“ auf den Haken. „Das war nicht einfach, da die Netzausleger, die sogenannten Kurrbäume, aufgrund des Hydraulikausfalls nicht eingeholt werden konnten“, schildert Vormann Fabian Burrmann die Situation vor Ort.

Doch mit viel Fingerspitzengefühl klappte das Manöver. Während der nächtlichen Schleppreise nach Büsum gelang es der Kutterbesatzung, mit Bordmitteln das Fanggeschirr einzuholen. So konnte der Schleppverband die Büsumer Schleuse passieren. Das Seenotrettungsboot PAUL NEISSE unterstützte die THEODOR STORM dabei, den 71 Tonnen schweren und 2,5 Meter tiefgehenden, manövrierunfähigen Havaristen samt seiner zweiköpfigen Besatzung sicher in den Hafen und an die Pier zu bringen.

Zur Unglückszeit herrschten in der Deutschen Bucht östliche Winde um drei Beaufort und gute Sicht.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...er-fischkutter/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Das Seenotrettungsboot PAUL NEISSE (vorn) hat den havarierten Fischkutter „Ozean“ auf dem Haken und schleppt ihn nach Büsum ein. Im Hintergrund sichert der Seenotrettungskreuzer THEODOR STORM den Anhang ab.

Angefügte Bilder:
csm_2019-06-19-KutterOzean_184ceb9293.jpg  
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20.06.2019 05:55
#696 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

19.06.2019
Seenotretter im Einsatz für Badegäste in Not vor Hooksiel

Zwei Kinder und drei erwachsene Schwimmer sind am Mittwochnachmittag, 19. Juni 2019, vor der Küste des Wangerlandes in eine gefährliche Situation geraten. Ihre Rettung verdanken sie der Besatzung einer Segelyacht und den Seenotrettern der Station Hooksiel der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).

Gegen 13.25 Uhr baten die Wasserretter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) die Seenotretter der DGzRS um Unterstützung. Vom dem Hooksieler Strand waren zwei vierjährige Mädchen mit einem Badetier abgetrieben. Ihre Väter und eine DLRG-Rettungsschwimmerin schwammen den beiden hinterher. Der starke Tidenstrom drohte, ihre Rückkehr an den Strand aus eigener Kraft unmöglich zu machen.

Der Seenotrettungskreuzer BERNHARD GRUBEN/Station Hooksiel ließ unverzüglich sein Tochterboot JOHANN FIDI zu Wasser. Noch während seiner nur wenige Minuten dauernden Anfahrt rettete die Besatzung einer im Revier fahrenden Segelyacht die beiden Mädchen etwa eine halbe Seemeile (rund 900 Meter) vor dem Strand am südwestlichen Ende des Muschelfeldes. Die Seenotretter nahmen die erschöpften Väter und die Rettungsschwimmerin an Bord.

Die Segler und die Seenotretter brachten die fünf Menschen in den Hooksieler Außenhafen. Dort kümmerte sich der Landrettungsdienst um sie. Alle sind mit dem Schrecken davongekommen.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...t-vor-hooksiel/


Quelle: www.seenotretter.de


Tochterboot JOHANN FIDI des Seenotrettungskreuzers BERNHARD GRUBEN (Archivfoto: Jonas Schütze)

Angefügte Bilder:
csm_2019-06-19-JohannFidi_2f02e14965.jpg  
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27.06.2019 00:44
#697 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

26.06.2019
Wassereinbruch auf Segelyacht: Seenotretter von Juist retten zwei Erwachsene und fünfjähriges Mädchen

Wassereinbruch auf ihrer etwa sieben Meter langen Segelyacht brachte heute, Mittwoch, den 26. Juni 2019, einen Vater mit seiner fünfjährigen Tochter und einen Mitsegler in höchste Gefahr. Die freiwilligen Seenotretter der Station Juist der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) holten das Kind sowie den Mitsegler von Bord und brachten das Boot sicher in den Hafen.
Seenotrettungsboot nimmt Segelboot längsseits

Gegen 17.30 Uhr meldete ein anderes Segelboot, das mit dem Havaristen in Kontakt gewesen war, den Notfall bei der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS. Da die Position relativ ungenau war, alarmierte die SEENOTLEITUNG sowohl die Station Juist wie auch die Seenotretter der Station Norderney und einen in der Nähe befindlichen Tonnenleger. Auch die weitere umliegende Schifffahrt wurde um Unterstützung gebeten.
Das Segelboot befand sich zu diesem Zeitpunkt in der Bantsbalje, einer tiefen Fahrrinne zwischen Juist und dem Festland. Kräftiger Wind mit vier Beaufort und dem Wind entgegen laufender Gezeitenstrom führten zu hartem, ruppigen Seegang.
Trotz ungenauer Positionsangabe fanden die Juister Seenotretter den Havaristen nur zwanzig Minuten später, und ein Seenotretter stieg mit einer mobilen Lenzpumpe auf das Boot über. Das Wasser hatte zu diesem Zeitpunkt bereits die Bodenbretter im Boot überspült. Erst jetzt wurde klar, dass sich auch ein fünfjähriges Mädchen an Bord befand. Die Seenotretter übernahmen das Kind sowie einen erwachsenen Mitsegler sofort auf das Seenotrettungsboot HANS DITTMER. Die inzwischen aus Norderney eingetroffenen Seenotretter „machten Lee“, das heißt, sie gaben Windschutz für das nicht ungefährliche Manöver.
Ein Seenotretter verblieb auf dem Segelboot und unterstützte den Skipper. Mithilfe der Pumpe gelang es, den Wassereinbruch soweit zu stoppen, dass der Havarist an der Schleppleine Richtung Juist gebracht werden konnte.
Dort wurde das Boot mit dem Kran des Segelclubs Juist aus dem Wasser genommen, um den Schaden zu untersuchen.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...hriges-maedche/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Ein Seenotretter von Juist stieg auf den Havaristen über, um die Schleppleine zu befestigen. Mit einer mobilen Lenzpumpe brachte er den Wassereinbruch unter Kontrolle

Das Kind und die Segler blieben unverletzt.

Angefügte Bilder:
csm_2019-06-26-wwwWassereinbruc_e2e721e922.jpg  
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01.07.2019 21:00
#698 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

01.07.2019
Zwei Segler mit lebensgefährlicher Unterkühlung aus der Ostsee gerettet

Zwei Segler sind gestern, Sonntag, den 30. Juni 2019, nach Kenterung ihrer Jolle in der Neustädter Bucht von den Seenotrettern der Station Grömitz der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) aus der Ostsee gerettet worden. Die beiden Männer (57 und 59 Jahre alt) wurden mit lebensgefährlicher Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht.
Ein Mann wird von einem Seenotrettungsboot aus der Ostsee gerettet

Die beiden Männer waren gegen 19 Uhr von der Ehefrau eines der beiden überfällig gemeldet worden. Sie hatten gegen 18 Uhr von ihrem Segelausflug zurück in Dahmeshöved sein wollen. Die DGzRS löste eine groß angelegte Suche aus. Die Seenotrettungskreuzer HANS HACKMACK der Station Grömitz und BREMEN der Station Fehmarn/Großenbrode der DGzRS liefen sofort aus. Die umliegende Schifffahrt wurde eingebunden und um intensiven Ausguck gebeten, darunter der Traditionssegler „Fridtjof Nansen“ und die Fähre „Finnstar“. In die Suche eingebunden wurden darüber hinaus je ein Hubschrauber der Deutschen Marine und der Northern HeliCopter (NHC). Auch ein Umweltschutzkontrollflugzeug wurde um Überfliegen des Suchgebietes gebeten.
Der NHC-Hubschrauber meldete schließlich gegen 21 Uhr die Sichtung der gekenterten Jolle. Die beiden Männer klammerten sich am Rumpf fest. Wenig später war der Seenotrettungskreuzer HANS HACKMACK vor Ort. Mit dem Tochterboot zogen die Seenotretter die beiden Männer an Bord. Einer der beiden trug lediglich eine Badehose.
Beide Männer waren zu diesem Zeitpunkt bereits lebensgefährlich unterkühlt und kaum ansprechbar. Die Seenotretter forderten sofort einen Notarzt an, der vom Hubschrauber auf den Seenotrettungskreuzer abgeseilt wurde. Bei beiden Schiffbrüchigen war die Körperkerntemperatur auf unter 32 Grad abgesunken.
Die beiden Männer wurden in Kellenhusen an zwei Rettungswagen übergeben und ins Krankenhaus gebracht. Inzwischen geht es beiden den Umständen entsprechend wieder gut.
Die Jolle konnte zunächst nicht eingeschleppt werden. Sie soll heute (1. Juli) von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung geborgen werden.
Beide Segler trugen keine Rettungswesten und hatten keinerlei Kommunikationsmittel dabei. Die Wassertemperatur der Ostsee beträgt zurzeit 20 Grad.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...stsee-gerettet/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Nur mit einer Badehose bekleidet wird einer der beiden Schiffbrüchigen von Seenotrettern auf dem Tochterboot EMMI des Seenotrettungskreuzers HANS HACKMACK aus dem Wasser gezogen. Der andere Mann wurde bereits gerettet. Vor dem Tochterboot ist die gekenterte Jolle zu erkennen.

Angefügte Bilder:
csm_2019-07-01-wSegler-mit-lebe_0d4da83340.jpg  
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01.07.2019 21:00
#699 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

01.07.2019
Schwimmerin kommt junger Stehpaddlerin in Lebensgefahr zu Hilfe – Seenotretter retten zwei junge Frauen aus der Ostsee

Eine 16-jährige Stand-Up-Paddlerin (Stehpaddlerin) ist gestern, Sonntag, den 30. Juni 2019, am Weidefelder Strand südlich von Olpenitz (Ostsee) in Lebensgefahr geraten. Die Jugendliche wurde von einer Schwimmerin und Seenotrettern der Station Olpenitz der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gerettet.

Die erste Notmeldung erreichte die Seenotretter über eine Mitarbeiterin eines Restaurants am Weidefelder Strand. Sie berichtete telefonisch, dass vor dem Strand jemand in Not sei. Offenbar parallel hatte jemand über den Notruf die Landrettungsleitstelle angerufen.
Als der Seenotrettungskreuzer FRITZ KNACK bereits wenige Minuten später vor dem Weidefelder Strand eintraf, fanden sie ungefähr 800 Meter vom Ufer entfernt zwei junge Frauen an einem Paddelbrett. Ein vollkommen erschöpftes 16-jähriges Mädchen, das mit dem Stehpaddel-Brett aufs offene Meer getrieben worden war, wurde von einer jungen Frau, einer sehr guten Schwimmerin, über Wasser gehalten. Diese hatte die Notlage des Mädchens bemerkt und war zu ihr hinausgeschwommen.
Die Seenotretter nahmen die beiden über ein Rettungsnetz an Bord und versorgten sie mit wärmenden Decken. Wie die junge Stand-Up-Paddlerin den Seenotrettern später berichtete, war es ihr nicht gelungen, an den Strand zurückzukehren. Durch ablandigen Wind wurde sie immer weiter auf die Ostsee getrieben. Als die zu Hilfe eilende Schwimmerin sie erreicht hatte, hatte die 16-Jährige bereits mit dem Leben abgeschlossen. „Die junge Frau hat dem Mädchen vermutlich das Leben gerettet“, sagte Seenotretter Stephan Brammer, der die beiden zusammen mit den Kollegen Mario Sörnsen und Dirk Doose mit Hilfe des Rettungsnetzes aus dem Wasser gezogen hatte.
Die Seenotretter alarmierten den Notarzt, der die Jugendliche im Hafen von Olpenitz medizinisch betreute. Eine Überstellung ins Krankenhaus wurde nicht mehr nötig. Sie konnte noch am Abend von ihrer Familie abgeholt werden.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...zwei-junge-fra/


Quelle: www.seenotretter.de


Der Seenotrettungskreuzer FRITZ KNACK war für eine junge Stehpaddlerin im Einsatz (Archivbild: Jonas Schuetze)

Angefügte Bilder:
csm_2019-07-01-Stehpaddlerin-in_7e819ece99.jpg  
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10.08.2019 22:00
#700 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

30.07.2019
Seenotretter retten Surfer aus dem Seegatt zwischen Baltrum und Langeoog

Auf See kann auch ein kleines Problem schnell zu einer großen Gefahr werden. Selbst erfahrene Wassersportler sind dann im Handumdrehen auf die Hilfe der Seenotretter angewiesen. Vor Langeoog hat ein erfahrener Surfer das am Dienstagnachmittag, 30. Juli 2019, am eigenen Leib zu spüren bekommen. Die Freiwilligen-Besatzung des Seenotrettungsbootes SECRETARIUS der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) rettete ihn aus dem Seegatt zwischen Baltrum und Langeoog.

Gegen 16.30 Uhr verunglückte der Surfer gut eine Seemeile (knapp zwei Kilometer) nordwestlich von Langeoog. Rund um die sogenannte Robbenplate gibt es viele flache Stellen, an denen sich gefährlicher Seegang aufbauen kann. Bei einer Wende verlor der 80-Jährige aus Oldenburg/O. bei östlichen Winden um sechs Beaufort Brett und Segel.

Mit dem eigenen Mobiltelefon gelang es dem Verunglückten, die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS zu alarmieren. Er war allerdings nicht mehr zurückzurufen. „Immerhin konnte er noch mitteilen, dass er sich auf eine Sandbank geflüchtet hat und mit einem schwarzen Neoprenanzug sowie einer roten Mütze bekleidet ist“, berichtet Ralph Rüffert, Schiffsführer der SECRETARIUS.

Die Suche wurde für die Seenotretter dennoch eine Herausforderung. „Es herrschte Niedrigwasser: „Glück für den Surfer, so hatte er Grund unter die Füße bekommen. Aber wir mussten zwischen den vielen Flachs nordwestlich unserer Insel besonders vorsichtig manövrieren und immer wieder den Kurs ändern“, berichtet Seenotretter Rüffert.

Gegen 17.10 Uhr entdeckte die Freiwilligen-Besatzung der SECRETARIUS den Verunglückten, im bauchnabeltiefen, 23 Grad kalten Nordseewasser auf einer Sandbank stehend. „Er war erschöpft und leicht unterkühlt, aber sonst in guter Verfassung. Hätte er uns nicht alarmieren können, wäre das bald wieder auflaufende Wasser lebensgefährlich für ihn geworden“, sagt Rüffert.

Die Seenotretter nahmen den Surfer an Bord und versorgten ihn mit wärmenden Decken. Sie bestellten einen Rettungswagen zum Langeooger Hafen und übergaben den Mann dort in die Obhut des Landrettungsdienstes.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...m-und-langeoog/


Quelle: www.seenotretter.de


Vorsichtig nähert sich das Seenotrettungsboot SECRETARIUS dem verunglückten Surfer. Er hat sich auf eine von vielen Sandbänken nordwestlich von Langeoog geflüchtet. Am Wellenbild sind deutlich die vielen gefährlichen Flachs in der Nähe zu erkennen.

Angefügte Bilder:
csm_2019-07-30-SurferLangeoog_f605200b10.jpg  
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12.08.2019 22:22
#701 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

10.08.2019
Seenotretter suchen nach vermisstem Segler - Suche von Deutschland nach Dänemark verlagert

Seit gestern Abend, 9. August 2019, suchen die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) nach einem vermissten Segler. Der Mann (69) war allein mit seiner Segelyacht auf dem Weg von der dänischen Insel Ærø nach Kiel.

Am Abend hatte der Segler telefonisch Angehörigen von Schwierigkeiten an Bord berichtet. Die Verbindung wurde unterbrochen, bevor er genauere Angaben machen konnte.

Die SEENOTLEITUNG BREMEN (MRCC = Maritime Rescue Coordination Centre) der DGzRS löste eine großräumige Suche aus, an der die Seenotrettungskreuzer der Stationen Olpenitz und Laboe sowie Seenotrettungsboote der Freiwilligenstationen Gelting, Maasholm, Eckernförde und Schilksee beteiligt waren. Darüber hinaus waren Fahrzeuge der Wasserschutzpolizei sowie ein SAR-Hubschrauber der Deutschen Marine in die Suche eingebunden.

Am Morgen wurde in der Nähe des dänischen Bagenkop (Insel Langeland) die Segelyacht durch den Hubschrauber gesichtet. Ein Mann wurde auf das Boot abgeseilt. Er fand das Boot menschenleer und mit gerissenen Segeln vor. Die Rettungsinsel befand sich noch an Bord.

Seitdem wurde die Suche in dänisches Gebiet bei Langeland verlagert. Das JRCC (Joint Rescue Coordination Centre) Denmark hat die Koordinierung übernommen. Neben den Seenotrettungskreuzern der DGzRS sind dänische Such- und Rettungsfahrzeuge im Suchgebiet. Auch das Wasserschutzpolizeiboot „Fehmarn“ sowie der SAR-Hubschrauber sind nach wie vor vor Ort.

Die Suche nach dem Segler dauert an.

In der Nacht waren immer wieder Gewitter mit schweren Schauerböen über die Ostsee gezogen. Die Wassertemperatur im Suchgebiet beträgt etwa 19 Grad.

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Nachtrag: Am Sonntagmorgen, den 11.8. wurde die Suche ergebnislos eingestellt. Der vermisste Segler konnte leider nicht gefunden werden.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...mark-verlagert/


Quelle: www.seenotretter.de


Eine von zahlreichen Einheiten, die bei der Suche im Einsatz sind: Seenotrettungskreuzer BERLIN / Station Laboe (Archivbild)

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20.08.2019 02:00
#702 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

19.08.2019
Teamleistung auf See: Zwei Katamaransegler aus der Lübecker Bucht gerettet

Das war eine beispielhafte Teamleistung auf See: Zwei Katamaransegler verdanken ihre schnelle Rettung aus Seenot in der Lübecker Bucht am Montagnachmittag, 19. August 2019, dem gemeinsamen Einsatz der freiwilligen Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit Wasserschutzpolizei und zwei Segelyacht-Crews.

Gegen 14.30 Uhr meldete sich einer der beiden etwa 45 bis 50 Jahre alten Wassersportler telefonisch in der SEENOTLEITUNG BREMEN. Den Wachleitern in der Rettungsleitstelle See der DGzRS berichtete er, dass er und sein Mitsegler nach der Kenterung ihres Katamarans etwa einige hundert Meter voneinander getrennt in der Ostsee treiben. In der Lübecker Bucht herrschten zu diesem Zeitpunkt südliche Winde um vier Beaufort mit entsprechend stärkeren Böen. Auch eine grobe Positionsangabe machte der Mann: Er befinde sich südlich des ehemaligen Marinefernmeldeturms Pelzerhaken.

Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung begann das Seenotrettungsboot HENRICH WUPPESAHL/Station Neustadt der DGzRS mit einer vierköpfigen Freiwilligen-Besatzung die Suche nach den Schiffbrüchigen. „Noch auf der Anfahrt ins engere Suchgebiet haben wir den ersten Mann gefunden und durch die Bergungspforte sicher an Bord genommen“, berichtet Dietmar Birkenhagen, Bootsführer der HENRICH WUPPESAHL. Keine halbe Stunde war seit der Alarmierung vergangen, der Gerettete war soweit wohlauf.

Unterdessen hatte der zweite Segler ebenfalls telefonisch um Hilfe gerufen. Über den Polizeinotruf erfuhren die Seenotretter, dass er weiter südlich als sein Mitsegler treibt, weil er zuerst über Bord gegangen war. Seinem Kollegen war es zwar noch gelungen, den Katamaran wieder aufzurichten, bevor auch er sich aber nicht mehr hatte halten können und das Boot mit grobem Kurs Fehmarn allein davonsegelte.

Die Seenotretter stellten einen Suchverband nach dem zweiten Mann zusammen, bestehend neben der HENRICH WUPPESAHL aus dem Polizeiboot „Habicht“ und zwei Segelyachten. Der gemeinsame Einsatz führte schnell zum Erfolg, ein inzwischen alarmierter Rettungshubschrauber musste nicht mehr zum Einsatz kommen. Die Crew einer der beiden Yachten sichtete den zweiten Schiffbrüchigen. Er klagte über einen Fußkrampf. Die Seenotretter und das Polizeiboot nahmen sofort Kurs auf den Fundort. Die „Habicht“ nahm den Mann schließlich an Bord.

Im Hafen von Niendorf übernahm der Landrettungsdienst die weitere Versorgung der Schiffbrüchigen. Beide hatten Neoprenanzüge und Auftriebswesten getragen. Der Seenotrettungskreuzer HANS HACKMACK/Station Grömitz und eine der Segelyachten begannen unterdessen, aus der Luft unterstützt von einem Patrouille fliegenden Bundespolizeihubschrauber, nach dem führerlosen Katamaran zu suchen – bisher ohne Erfolg.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...bucht-gerettet/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Seenotrettungsboot HENRICH WUPPESAHL/Station Neustadt der DGzRS (Archivfoto)

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23.08.2019 01:23
#703 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

22.08.2019
Ungewöhnlicher Einsatz: Seenotretter verhindern Notwasserung eines Heißluftballons

Einen derart ungewöhnlichen Havaristen hatten die Seenotretter wohl noch nie auf dem Haken: Mit der ganzen Kraft des knapp 300 PS starken Seenotrettungsbootes HECHT/Station Zinnowitz haben die Usedomer Freiwilligen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Donnerstagabend, 22. August 2019, einen fahrenden Heißluftballon in Schlepp genommen. Damit haben die Seenotretter dem Piloten und seinen vier Gästen wohl eine Notwasserung im Achterwasser erspart.

Zunächst sah alles nach einem Routinetraining der DGzRS-Besatzungen mit ihren Seenotrettungsbooten HECHT und OTTO BEHR aus. Jeden Donnerstagabend treffen sich die freiwilligen Seenotretter, um zu üben, Kontrollfahrten zu unternehmen und die moderne Technik instand zu halten.

Vormann Michael Hackenschmid beobachtete dieses Mal seine trainierenden Kollegen von Land aus, als er gegen 20.15 Uhr von einem Mitglied der Bodencrew eines Heißluftballons angesprochen wurde. „Der Mann bat uns darum, das Landen des Ballons abzusichern, weil der Pilot fürchtete, die Insel zu verfehlen und im Achterwasser niederzugehen.“

Kurzerhand nahmen die Seenotretter den Mann an Bord des Seenotrettungsbootes HECHT. Da Ballone nicht über Seefunkgeräte verfügen, war das Funkgerät des Mannes die einzige Möglichkeit, mit dem Piloten zu kommunizieren.

Nach schneller Klärung der technischen Möglichkeiten ließ der Pilot eine 50 Meter lange Leine herab. „Damit haben wir den Ballon kurzerhand in Schlepp genommen“, berichtet Hackenschmid. Die kraftvolle Maschine des Seenotrettungsbootes genügte, um den Ballon soweit abzubremsen, dass er sicher auf einer Wiese neben dem Zinnowitzer Hafen landen konnte. „Anderenfalls hätte er wohl notwassern müssen. Für uns war das keine große Sache, aber den Ballonfahrern haben wir damit wohl eine nasse Überraschung erspart“, sagt der erfahrene Seenotretter-Vormann Hackenschmid.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...issluftballons/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Volle Kraft voraus, Kurs: Heißluftballon: Einen derart ungewöhnlichen Havaristen hatten die Seenotretter wohl noch nie auf dem Haken.

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26.08.2019 17:30
#704 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

23.08.2019
Motorboot sinkt südlich von Rügen – Besatzung gerettet

Ein Bootsausflug auf der Ostsee ist für zwei Wassersportler am Freitagmittag, 23. August 2019, an Bord des Seenotrettungsbootes CASPER OTTEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zu Ende gegangen. Das Motorboot des Paares sank nach starkem Wassereinbruch südlich der Insel Rügen. Die Seenotretter brachten die Frau und den Mann unverletzt an Land.

Um kurz vor 12 Uhr meldeten sich die Wassersportler bei den Seenotrettern. Sie berichteten von starkem Wassereinbruch nach Grundberührung. Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS alarmierte das Seenotrettungsboot CASPER OTTEN/Station Lauterbach. Es nahm wenig später mit seiner Freiwilligen-Besatzung Kurs auf den Havaristen.

Der Skipper wollte aus eigener Kraft versuchen, den Hafen von Thiessow auf der Halbinsel Mönchgut anzusteuern. Doch dazu kam es nicht mehr. Die Lenzpumpe des 12,5 Meter langen Motorbootes genügte nicht, um den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bringen. Nach einer weiteren Seemeile (knapp zwei Kilometern) Fahrt fiel der Strom an Bord des Havaristen aus.

Die Seenotretter hatten bereits die Schifffahrt im Revier über die Notlage des Motorbootes informiert. Zwei Segelyachten in unmittelbarer Nähe und das etwas weiter entfernt fahrende Küstenstreifenboot „Damerow“ der Wasserschutzpolizei boten ihre Hilfe an. Eine der beiden Seglercrews machte den Havaristen schnell aus: Zu diesem Zeitpunkt war das Motorboot bereits bis zur Deckslinie vollgelaufen.

Buchstäblich in letzter Minute übernahm die Segelyacht die beiden etwa 60-jährigen Schiffbrüchigen rund vier Seemeilen (7,5 Kilometer) querab von Thiessow. „Kurz vor unserem Eintreffen sahen wir vor uns, wie das Motorboot übers Heck im Greifswalder Bodden versank“, schildert Andreas Jahn, Vormann der CASPER OTTEN, die Situation.

Die Seenotretter nahmen die Schiffbrüchigen an Bord und brachten sie sicher nach Lauterbach. Sie informierten die Verkehrszentrale über den Bootsuntergang und das Schifffahrtshindernis. Die Besatzung der „Damerow“ sammelte treibende Ausrüstungsteile des untergegangenen Bootes ein.

Zur Unglückszeit herrschten südlich von Rügen westliche Winde um zwei Beaufort, nahezu kein Seegang und gute Sicht.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...tzung-gerettet/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Übers Heck versinkt das Motorboot im Greifswalder Bodden. Die zweiköpfige Besatzung ist zu diesem Zeitpunkt bereits in Sicherheit.

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07.09.2019 02:50
#705 RE: Aus der Arbeit der SEENOTRETTER - bitte nicht drauf antworten Antworten

06.09.2019
Seenotretter befreien zwei Segler aus misslicher Lage

Zwei Segler sind am Donnerstag, 5. September 2019, im Greifswalder Bodden in Seenot geraten. Bei starkem Seegang und Windböen bis sechs Beaufort (bis zu 49 km/h) hatte ihre Segelyacht Wassereinbruch. Gleichzeitig zog sich einer der beiden Männer eine schwere Gesichtsverletzung zu. Die Seenotretter der Stationen Greifswalder Oie und Stralsund sowie ein Hubschrauber kamen ihnen zu Hilfe.

Der Notruf erreichte die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS gegen 15 Uhr: Auf dem Segelboot „Inger“ hatte ein Segler eine stark blutende Wunde im Gesicht. Er benötigte umgehend ärztliche Hilfe. Außerdem meldete der Skipper Wassereinbruch, der jedoch mit Bordmitteln unter Kontrolle zu halten war. Weder per Handy noch per Funk konnte eine stabile Kommunikationsverbindung mit dem Havaristen aufgebaut werden, auch eine genaue Position war nicht zu ermitteln. Sicher war lediglich: Die Segler befanden sich im westlichen Teil des Greifswalder Boddens.

Die Wachleiter alarmierten sowohl den Seenotrettungskreuzer BERTHOLD BEITZ/Station Greifswalder Oie als auch das Seenotrettungsboot HERTHA JEEP/Station Stralsund. Aufgrund des dringenden medizinischen Notfalls zogen sie auch den Hubschrauber „Northern Rescue 02“ von Northern HeliCopter (NHC) hinzu.

Die Seenotküstenfunkstelle BREMEN RESCUE RADIO der DGzRS sendete ein „Mayday Relay“ aus, um die gesamte Schifffahrt in dem Seegebiet um erhöhte Aufmerksamkeit zu bitten. Auf diese Weise gelang es schließlich, die genaue Position zu ermitteln: Die Segler befanden sich etwa eineinhalb Seemeilen (etwa drei Kilometer) östlich von Palmer Ort – dem südlichsten Punkt der Insel Rügen am Strelasund.

Als erstes war gegen 15.45 Uhr der Hubschrauber vor Ort. Die Besatzung setzte per Seilwinde einen Arzt auf dem Havaristen ab, der den verletzten Mann medizinisch versorgte. Wenig später trafen die Seenotretter mit der BERTOLD BEITZ ein, und gingen trotz schwieriger Bedingungen bei dem neun Meter langen Segelboot längsseits: „Wir mussten bei der ruppigen See mit einer steilen und kurzen Welle von bis zu eineinhalb Metern gut abfendern“, beschreibt Vormann Hartmut Trademann die Situation vor Ort. Die Seenotretter übernahmen den Verletzten und den Arzt. Vom Seenotrettungskreuzer wurden die beiden aufgewinscht und in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Das direkte Aufwinschen vom Segelboot war nicht möglich.

Der zweite Segler blieb auf dem Boot, und wurde von den freiwilligen Seenotrettern aus Stralsund mit der HERTHA JEEP unterstützt. Sie nahmen den Havaristen auf den Haken und schleppten ihn nach Stahlbrode. Während der rund zweistündigen Schleppreise schöpfte der Skipper fast ununterbrochen Wasser aus seinem Boot: „Wir haben den Schleppanhang immer gut im Blick gehabt und hätten sofort eingegriffen, wenn sich die Lage verschlimmert hätte“, so Vormann Joachim Venghaus.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se...isslicher-lage/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Bei ruppiger See schleppen die freiwilligen Seenotretter aus Stralsund mit dem Seenotrettungsbootes HERTHA JEEP das havarierte Segelboot nach Stahlbrode. Foto: Die Seenotretter – DGzRS

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