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 Wissenswertes über Langeoog
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Trödel
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07.11.2008 05:22
#181 Seenotretter ziehen Zwischenbilanz zum Herbst antworten
Seenotretter ziehen Zwischenbilanz zum Herbst: Bei 1939 Einsätzen 991 Menschen aus Seenot gerettet und drohender Gefahr befreit

05.11.2008 | 14:27


991 Menschen haben die Besatzungen der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) in den ersten zehn Monaten des Jahres 2008 aus Seenot gerettet und aus Gefahrensituationen befreit (2007: 825). Von den 61 Seenotkreuzern und Seenotrettungsbooten in Nord- und Ostsee wurden 1939 Einsätze (2007: 1909) gefahren.



Bei kaum verändertem Witterungsverlauf im Vergleich zum Vorjahr beobachteten die Besatzungen der DGzRS-Flotte eine Zunahme der Einsätze für die Freizeitschifffahrt zwischen Anfang Juni und Ende August. Weniger Niederschlagstage, dafür aber häufige und kurze, kräftige Starkwind- und Sturmperioden brachten Freizeitskipper und ihre Besatzungen in Bedrängnis. Gut die Hälfte aller Einsätze wurde für diesen Bereich gefahren.

In Nord- und Ostsee wurden zwischen dem 1. Januar und dem 31. Oktober 2008

* 121 Menschen aus Seenot gerettet und
* 870 Personen aus drohenden Gefahrensituationen befreit,
* 391 Erkrankte oder verletzte Menschen von Seeschiffen,
Inseln oder Halligen zum Festland transportiert,
* 61 Schiffe und Boote vor dem Totalverlust bewahrt,
* 850 Hilfeleistungen für Wasserfahrzeuge aller Art erbracht sowie
* 506 Einsatzanläufe und Sicherungsfahrten absolviert.

• Den ersten Einsatz im neuen Jahr fuhr das Seenotrettungsboot WOLTERA/Station Juist am 16. Januar 2008. Ein mit Splitt beladener, 30 Meter langer Küstenfrachter wurde von der knapp zehn Meter langen WOLTERA nach Navigationsproblemen im engen Fahrwasser frei- und eingeschleppt.
• Dem schnellen und beherzten Eingreifen der Seenotretter von der Station Neuharlingersiel verdankten im Mai fünf Mädchen aus Lingen (Ems), dass sie ihre Wattwanderung bei auflaufendem Wasser in buchstäblich letzter Minute an Bord des Seenotrettungsboots NEUHARLINGERSIEL fast unverletzt beenden konnten.
• Rund 30 Kilometer vor Bremerhaven rettete die Besatzung des Seenotkreuzers HANNES GLOGNER ein Bremer Ehepaar von seiner sinkenden Segelyacht. Die Yacht hatte eine Fahrwassertonne gerammt und war in kurzer Zeit voll Wasser gelaufen.
• 60 Skipper und ihre Besatzungen wurden am Wochenende um den 22. Juni in Nord- und Ostsee aus Seenot gerettet und aus drohenden Gefahrensituationen befreit.
• Bei widrigen Wetter- und Seegangsverhältnissen gelang es der Besatzung des Seenotkreuzers ARKONA / Station Warnemünde am 23 August 2008 , vier im Wasser treibende Segler vor Ahrenshoop/Fischland zu retten.Drei Männer und eine Frau waren bei starken Südwestwinden mit Stärken bis zu acht Beaufort (ca. 67 km/h Windgeschwindigkeit) mit ihrem 7,5 Meter langen Segelkutter gekentert. Sie trieben über eine Stunde im 18 Grad kalten Ostseewasser.
• Mit vier Seenotkreuzern unterstützte die DGzRS die Suche nach einer am 4. September 2008 in der Nordsee von Bord des Segelschulschiffs „Gorch Fock“ gestürzten Matrosin über 20 Stunden - leider ohne Erfolg.
• Anfang Oktober rettete die Besatzung des Seenotkreuzers BERNHARD GRUBEN aus der 17 Grad kalten Nordsee vor Norderney einen 56-jähriger Segler, nachdem er auf einer Untiefe gestrandet war und sich in seine Rettungsinsel begeben hatte. Seine Yacht versank.


„Bootschafter“ Thomas Schaaf wird von TV-Moderatorin Bettina Tietjen abgelöst

Der „Bootschafter“ 2008, Werder Bremen-Trainer Thomas Schaaf, würdigte die Arbeit der DGzRS am Rande des Trainingslagers auf der Nordseeinsel Norderney. Bei einem Besuch an Bord des hier stationierten Seenotkreuzers BERNHARD GRUBEN zusammen mit seinem Trainerstab fasste er seine Eindrücke zusammen: „Besonders beeindruckt mich, welche Verantwortung die Seenotretter übernehmen, welchen Mut sie zeigen, wie sie sich gegenseitig helfen, wenn sie bei schlechtestem Wetter raus müssen, um für die Menschen da draußen da zu sein, die oft nur noch die eine Hoffnung haben, dass jetzt jemand kommt und Hilfe bringt.“
Wirkungsvoll war auch die Unterstützung von Thomas Schaaf, dem - stellvertretend für Werder Bremen - der Nordsee Touristik Award verliehen wurde. Das damit verbundene Preisgeld von 5000 € spendete er den Seenotrettern mit den Worten: „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Das Geld möchten wir an die Seenotretter der DGzRS weiterreichen, die einen sehr wichtigen und extrem guten Job an der Küste machen.”

„Bootschafterin“ 2009 wird die NDR-Fernsehmoderatorin Bettina Tietjen, die ihr Ehrenamt im Januar antritt.


VILSA-Brunnen spendet 20.000 Euro

Eine großzügige Spende überreichte am 5. November 2008 Henning Rodekohr, geschäftsführender Gesellschafter von VILSA Brunnen an die Seenotretter: „Mit diesem Beitrag unterstützen wir die Seenotretter beim Bau des neuen Seenotkreuzers.“


Neuer Seenotkreuzer SK 31

Direkt von den Erprobungsfahrten in der Nordsee wird voraussichtlich am 7. November der neue 20-Meter-Seenotkreuzer Bremen anlaufen und an der Zentrale festmachen. Dieser Kreuzer und sein Schwesterschiff werden Anfang 2009 in Dienst gestellt. Sie sind für die Stationen Nordstrand (Schleswig-Holstein) und Greifswalder Oie (Mecklenburg-Vorpommern) vorgesehen. Neu bei diesem Typ ist eine vereinfachte, robuste und Gewicht sparende Technik im elektrischen Bordnetz, der Verzicht auf das Wohndeck - der Besatzung steht ein Stationsgebäude zur Verfügung - und der Ersatz des bei diesem Typ nicht notwendigen Tochterboots durch ein schnelles, seetüchtiges Arbeitsboot für Flachwasserbereiche.

Spendenverlauf bis jetzt zurückhaltend

Nicht ganz zufrieden ist die DGzRS über den Spendenverlauf in den ersten zehn Monaten dieses Jahres. Große Hoffnung wird in die letzten beiden Monate gelegt. In den kommenden Wochen wird sich das Seenotrettungswerk wieder an die Öffentlichkeit wenden, über seine Arbeit informieren und die Bevölkerung um Unterstützung bitten.

Erneut ist der DGzRS das Spendensiegel vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) in Berlin verliehen worden. Die Arbeit auf See und an Land findet damit zum wiederholten Male Anerkennung: Der sinnvolle Einsatz der Spenden für einen modernen Rettungsdienst und für die professionelle Schulung des Personals ist gewährleistet.


61 Seenotrettungsboote und Seenotkreuzer werden in Nord- und Ostsee, zwischen Borkum und Ueckermünde eingesetzt. 185 fest angestellte und rund 800 ehrenamtlich tätige Seenotretter sind auf 54 Stationen auf den Inseln und entlang der Küsten ständig einsatzbereit.


http://www.seenotretter.de

Bild 1. Thomas Schaaf, (re.) und Michael Grobien, Vorsitzer der DGzRS (li.),

Bild 2. Schaaf bei der Vormannstagung heute
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15.11.2008 14:44
#182 25 Jahre Inselfliegerei antworten
25 Jahre Inselfliegerei an der Nordseeküste gaben dem Unternehmen Luftverkehr Friesland- Harle (LFH) Grund, Geburtstag zu feiern. Allerdings ist in der Feierlaune auch die Seenotrettung nicht vergessen worden. Der Präsident des Unternehmens, Jan- Lüppen Brunzema, ist seit langen Jahren den Seenotrettern und als echter Ostfriese immer seiner Heimat verbunden. Zum Jubiläum erbat Brunzema eine Spende für die DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger). Das Ergebnis stockte die LFH noch auf und konnte nun den stolzen Betrag von 6.000 Euro auf Wangerooge an die Seenotretter übergeben.

Die nachahmenswerte Idee wurde von zahlreichen Kunden und Geschäftspartnern der LFH sehr positiv aufgenommen, wie der gute Spendeneingang zeigte. Gerade im Stammgeschäft der LFH sind die ostfriesischen Inseln die Flugziele des Unternehmens. Dabei ist die Verbindung zu den Seenotrettern vielfältig und herzlich. „Wir sind froh, die Rettungseinheiten der Seenotretter unter uns zu wissen, sollte einmal etwas Unvorhergesehenes geschehen“, gab Jan-Lüppen Brunzema auch als Grund für die Jubiläumsspende an. Kontakt: iznordwest@seenotretter.de


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21.11.2008 15:51
#183 Neuer Seenotkreuzer SK 30 für die Station Nordstrand antworten
21.11.2008 | 12:04


Nordstrand: kompakt, wendig, stark

19,90 Meter lang, 22 Knoten schnell und nur 1,30 Meter Tiefgang

Ein neuer Seenotkreuzer der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) ist am Freitag, dem 21. November 2008 in Bremerhaven der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Das 19,90 Meter lange und 38 to verdrängende Spezialschiff trägt noch die interne Bezeichnung SK 30 (SK = Seenotkreuzer) und wird Anfang Januar 2009 getauft. Das 1660 PS starke und 22 Knoten (= ca. 40 km/h) Typschiff – das erste einer neuen Klasse – wird auf der Station Nordstrand (Schleswig-Holstein) eingesetzt.



Ein neuer Seenotkreuzer der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) ist am Freitag, dem 21. November 2008 in Bremerhaven der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Das 19,90 Meter lange und 38 to verdrängende Spezialschiff trägt noch die interne Bezeichnung SK 30 (SK = Seenotkreuzer) und wird Anfang Januar 2009 getauft. Das 1660 PS starke und 22 Knoten (= ca. 40 km/h) Typschiff – das erste einer neuen Klasse – wird auf der Station Nordstrand (Schleswig-Holstein) eingesetzt.


Der Seenotkreuzer wird von einer drei Mann starken Besatzung gefahren. Vormann ist Hans-Jürgen Hansen. Er hatte zuvor das Kommando auf der bewährten VORMANN LEISS (23 m Länge), die die EISWETTE (23 m Länge) abgelöst hat. Dieser Seenotkreuzer ist nach 28 Jahren im harten Seenoteinsatz außer Dienst gestellt worden.


Die Anforderungen an das neue Schiff liegen gezielt im Einsatz im küstennahen Bereich auch bei geringen Wassertiefen. Mit einem Tiefgang von lediglich 1,30 Meter kann SK 30 vor allem in Revieren eingesetzt werden, in denen größere Seenotkreuzer auf ihr Tochterboot angewiesen sind.


Selbstverständlich verfügt SK 30 auch unter extremen Wetterbedingungen im freien Seeraum über ein hohes Maß an Sicherheit – wie alle Einheiten der Rettungsflotte. Das wurde bei umfangreichen Erprobungsfahrten in Nord- und Ostsee unter Beweis gestellt.


Auf ein Wohndeck, wie es bislang auf Seenotkreuzern eingerichtet wurde, haben die Konstrukteure verzichtet. Die Besatzung lebt nicht an Bord, sondern im Stationsgebäude auf der Insel. Innerhalb kürzester Zeit kann der Seenotkreuzer besetzt werden und zum Einsatz auslaufen. Weitere besondere Merkmale dieses in der bewährten Netzspanten-Bauweise konstruierten Schiffstyps sind der ergonomisch gestaltete Arbeitsplatz sowie eine umfassende Ausrüstung für die medizinische Erstversorgung an Bord. Eine Feuerlöschpumpe mit einer Förderleistung von 2300 Liter/min. kann bei Bränden auf See eingesetzt werden.


Ein Novum stellt das elektrische Bordnetz mittels Datenbussystems dar. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Leitungssystem zum Austausch von Daten und Energie zwischen Steuerelementen und elektrischen Systemen, wie dies in einem Computer, aber auch in Flugzeugen und immer häufiger in komplexen Maschinen und modernen Kraftfahrzeugen geschieht. Neben der erhöhten Betriebssicherheit führt dies zu einer deutlichen Gewichtseinsparung.


Neu ist auch der zum Einsatz kommende Typ eines offenen Arbeitsbootes in der für die See-notkreuzer typischen Heckwanne mit Klappheck. Aufgrund der kompakten Maße des Seenotkreuzers stehen nicht der Platz und die Tragfähigkeit für ein den Anforderungen der DGzRS gerecht werdendes Tochterboot zur Verfügung. Zu Gunsten des erreichbaren geringen Tiefgangs des Seenotkreuzers wurde hierauf bewusst verzichtet. Mit dem neuen, 37 Knoten (ca. 68 km/h) schnellen „Arbeitsboot“ verfügt SK 30 dennoch über ein leistungsfähi¬ges schnelles Einsatzmittel zur Assistenz bei Einsätzen bzw. zum Befahren von Flachwassergebieten.


Bei der Wahl des Rumpfes der neuen Seenotkreuzer wurde auf eine im Prinzip bewährte Form zurückgegriffen, die bereits vor 40 Jahren entworfen worden ist und kennzeichnend für vier der ehemaligen 19-m-Seenotkreuzer war. Durch Optimierung der Linien ist es gelungen, die außer-gewöhnlich gute Seetüchtigkeit trotz einer moderaten Erhöhung der maximal erreichbaren Geschwindigkeit beizubehalten. Bewusst wurde auf eine noch höhere Geschwindigkeit verzichtet, da sich diese zu Lasten der Seetüchtigkeit und damit der Sicherheit hätte auswirken können.


Der Hauptmotor ist weitestgehend frei von Nebenaggregaten und steht damit praktisch ausschließlich für den Antrieb des hochfesten Propellers aus Kohlefaser zur Verfügung. Dies kommt den Manövriereigenschaften und vor allem der Betriebssicherheit zu gute.


Ein ausgefeiltes hydraulisches System sorgt dafür, dass im Normalbetrieb immer ausreichend Energie für das elektrische Bordnetz, die Feuerlöschpumpe oder den Bugstrahler vorgehalten werden kann.


Bei Ausfall der Hauptmaschine steht zudem ein hydraulischer Hilfsantrieb zur Verfügung, um den Seenotkreuzer sicher aus einem Gefahrenbereich und zurück in den schützenden Hafen zu fahren.


Selbstverständlich ist dieser neue Fahrzeugtyp wie alle Seenotkreuzer als Selbstaufrichter im Falle des Durchkenterns konzipiert. Gemeinsam mit der Fassmer-Werft wurde ein aufwendiger Kenterversuch durchgeführt, der die Berechnungen der Konstrukteure bestätigte: Innerhalb kürzester Zeit richtete sich der kieloben im Wasser liegende Rumpf von selbst wieder auf.


Weitere Informationen:


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 0421 / 53707 610
Fax. 0421 / 53 707 690


infoseenotretter.de


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26.11.2008 18:08
#184 Engagiert für die Seenotretter antworten
25.11.2008 | 11:42


CeWe Color setzt sich für die DGzRS ein. Neben einer Geldspende stellt Europas führender Fotofinisher dabei auch wertvolle Sachhilfen an die Lebensretter in Form kostenloser CEWE FOTOBÜCHER, die die Arbeit der DGzRS mit emotionalen Fotos dokumentiert.


In passendem Rahmen fand auf dem Seenotkreuzer VORMANN STEFFENS am vergangenen Mittwoch den 19. November 2008 in Hooksiel/Wangerland eine beachtliche Spenden-Aktion von CeWe Color zu Gunsten der Seenotretter statt. Hella Hahm, Pressesprecherin von CeWe Color, übergab einen Scheck im Wert von 1.000 Euro an den DGzRS-Geschäftsführer Dr. Bernd Anders, Hans-Joachim Katenkamp, Leiter des Informationszentrums Nordwest, und Vormann Dirk Lindemann.

Wie wichtig solche Zuwendungen sind, wird deutlich wenn man sich vor Augen hält, dass sich die DGzRS seit jeher ausschließlich über Spenden finanziert. Die Gesellschaft hat sich dem Ziel verschrieben, Menschen an Deutschlands Nord- und Ostseeküsten aus Seenot zu retten - und dies seit dem Jahre 1865 jeden Tag 24 Stunden lang. Zurzeit liegen in Deutschlands Häfen mehr als 61 Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote jederzeit zum Einsatz bereit. Allein in den ersten zehn Monaten dieses Jahres haben die Besatzungen der DGzRS 991 Menschen aus Seenot gerettet oder aus Gefahrensituationen befreit. Insgesamt wurden in dieser Zeit 1939 Einsätze gefahren.

Diese ehrbaren Leistungen angemessen zu unterstützen, hat sich nun CeWe Color zum Ziel gesetzt. Das Oldenburger Unternehmen versorgt die DGzRS mit professionellen CEWE FOTOBÜCHERN, welche die Taten der Seenotretter in beeindruckender Form belegen. Als Adressaten sind in erster Linie die Sponsoren gedacht, die durch Ihre Unterstützung Leben auf unseren Meeren retten helfen.

Senator h.c. Heinz Neumüller, Firmengründer von CeWe Color, fühlt sich den Seenotrettern schon seit seiner Zeit als U-Boot Kommandant bei der Marine verbunden und unterstützt die Arbeit daher seit Jahrzehnten als privater Spender. Seinem persönlichen Engagement für die Seefahrt und dem gesellschaftlichen Verantwortungsbewusstsein von CeWe Color ist es zu verdanken, dass der Kontakt zur DGzRS noch heute besteht. Darüber hinaus will CeWe Color die beeindruckenden Bildbände auch im Rahmen seiner Vermarktungsaktivitäten für das CEWE FOTOBUCH nutzen und der DGzRS zu weiterer Bekanntheit verhelfen. Es soll auch deutlich gemacht werden, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten für das CEWE FOTOBUCH inzwischen sind.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
CeWe Color AG & Co. OHG
Hella Hahm
Tel.: 0441 / 404 - 400 (Sekr. - 234) oder 0171 / 34 50 530
Fax: 0441 / 404 - 421
E-Mail: hella.hahm@cewecolor.de, Internet: http://www.cewecolor.com

Über CeWe Color: Der Fotofinisher CeWe Color ist mit 15 hochtechnisierten Produktionsstandorten und mehr als 2.800 Mitarbeitern in 24 europäischen Ländern als Technologie- und Marktführer präsent. Rund 2,8 Milliarden Fotos, über 1 Mio. CEWE FOTOBÜCHER und Fotogeschenkartikel wurden 2007 an über 50.000 Handelskunden geliefert. Der Umsatz betrug 2007 413,5 Mio. Euro. CeWe Color ist „First Mover“ bei der Einführung neuer digitaler Technologien, z. B. der Bestellung von Digitalfotos über das Internet oder mit Hilfe von Orderterminals (DigiFoto-Makern) im stationären Handel. Sehr erfreulich entwickelt sich das personalisierte CEWE FOTOBUCH. CEWE Color wurde 1961 von Senator h.c. Heinz Neumüller gegründet und von Hubert Rothärmel als Aktiengesellschaft an die Börse gebracht. Die CeWe Color Holding AG ist im Prime Standard gelistet.


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26.11.2008 18:18
#185 Lotsenspende für die Seenotretter antworten

26.11.2008 | 16:52


Gute Nachbarschaft lebt auch von guten Gesten – und so konnte sich am neuen Liegeplatz des Seenotkreuzers HERMANN RUDOLF MEYER der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) in Bremerhaven Vormann Ulrich Fader über ein großzügiges Nachbarschaftsgeschenk freuen: Lotsen- Ältermann Kapt. Stephan Blasshofer überreichte jetzt den Seenotrettern und neuen Nachbarn direkt am neuen Dienstgebäude der Lotsenbrüderschaft Weser II/Jade einen Spendenscheck über 2000 Euro.


Seit jeher sind Lotsen und Seenotretter freundschaftlich und respektvoll einander verbunden. Von der großzügigen Spende soll unter anderem die Stationswerkstatt im Lotsengebäude mit technischem Gerät ausgestattet werden. Kleine Reparaturen werden hier von der Besatzung vor Ort erledigt.


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Besuch an Bord: Lotsen- Ältermann Stephan Blasshofer überreichte DGzRS-Vormann Ulrich Fader einen Umschlag mit Spendenscheck

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27.11.2008 18:30
#186 Bäcker Peters zieht Bilanz 2.905,00 EUR. als Spende antworten
Nach intensiven Vorbereitungen und einigen Vorgesprächen konnte am 7. März 2008 an Bord des Seenotkreuzers WILHELM KAISEN der Start der Verkaufsaktion RETTUNGSBOOT durch die Konditorei Bäckerei Peters GmbH in den elf Filialen auf der Insel Rügen verkündet werden. Vorgestellt wurde ein Brot, dessen Zutaten speziell für diese Aktion zusammengestellt wurden und von dessen Verkauf jeweils 50 Cent für die Unterstützung der Arbeit der Seenotretter abgeführt wurden. Begleitet wurde die Aktion durch Plakate in den Verkaufsstellen und eine Banderole auf dem Brot. Nicht zuletzt durch die Begleitung in den Medien war die Aktion vom Start weg ein Erfolg. Auf den Seenotkreuzern, aber auch in anderen Regionen in Mecklenburg Vorpommern wurde nach Möglichkeiten gefragt, wo denn dieses Brot zu bekommen sei.

Jetzt am Ende der Aktion kann man feststellen, dass 5.810 Brote verkauft worden sind, ein Erfolg von dem sowohl Nils Peters als auch die Vertreter der DGzRS sehr positiv überrascht sind.

Das in dieser Aktion erwirtschaftete Geld wird mit eingesetzt, um den Seenotkreuzer ARKONA, der zurzeit in einer Werft liegt, nach 16 Dienstjahren zu modernisieren.

Nils Peters ist froh, dass es ihm mit dieser Unterstützung möglich war, auf der einen Seite aktiv etwas für die Sicherheit der Urlauber und Einwohner auf der Insel Rügen zu tun, auf der anderen Seite mit dieser Spende die finanzielle Unabhängigkeit der DGzRS zu stärken, die sich seit ihrer Gründung ausschließlich durch Spenden finanziert.


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Nils Peters von der Konditorei Bäckerei Peters GmbH in Sassnitz Mukran und der Leiter des Informationszentrums Nordost der DGzRS präsentieren das Ergebnis der Aktion
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04.12.2008 21:21
#187 3333 Euro Weihnachtsspende von C&A Bremen für die Seenotretter antworten
04.12.2008 | 08:50


Die Bremer C&A-Filialen Hanseatenhof (Innenstadt), Weserpark, Vegesack , Roland- Center und Waterfront haben mit einer gemeinsamen Spende in Höhe von 10.000 Euro



am 2. Dezember ihre diesjährige Weihnachtskampagne gestartet. „Die Spende geht in diesem Jahr zu gleichen Teilen an die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger , das Zentrum für trauernde Kinder und die Stiftung Martinshof , weil unsere Hilfe dort gut gebraucht wird.“, erläuterte Andreas Kürten, Filialleiter der größten Bremer C&A Filiale in der Innenstadt .
Die Spende wird von prominenten „Botschaftern“ aus Politik und Sport begleitet:

Ingelore Rosenkötter, Bremer Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales wird mit dem für verschiedene soziale Projekte engagierten Fußball-Trainer des SV Werder Bremen, Thomas Schaaf, die Spendenschecks für diese Organisationen entgegennehmen.

Damit sind die Bremer C&A-Filialen Teil einer großen Spendenaktion von C&A Deutschland. „Mit einem Spendenaufkommen von mehr als einer Million Euro möchten wir ein Zeichen setzen, dass gerade der Einzelhandel zu Weihnachten neben dem Geschäft auch die Menschlichkeit nicht aus dem Auge verlieren darf“, so Thorsten Rolfes, Unternehmenssprecher C&A Deutschland zum Start der diesjährigen C&A-Weihnachtskampagne.

Das Motto der C&A-Weihnachtskampagne 2008 ist dem Klassiker des englischen Song-Schreibers Chris Rea entliehen: Driving Home for Christmas. „Damit wollen wir die besondere regionale Verbundenheit von C&A ausdrücken“, sagte Rolfes. Denn jede der 436 C&A-Filialen in Deutschland spendet 2.000 Euro für ein Projekt oder eine Initiative vor Ort. „Auf die Auswahl der Spendenempfänger durch die Filialen möchten wir bewusst nur geringen Einfluss ausüben, denn sie kennen die Bedürfnisse der Menschen in ihrer Region besser als eine Unternehmenszentrale dies jemals kann“, erläuterte Rolfes die Spendenstrategie des Unternehmens.


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C&A-Filialleiter Andreas Kürten (re.) warf in Bremen einen symbolischen Euro ins Sammelschiffchen ein und überreichte einen Scheck über 3333 Euro an DGzRS-„Bootschafter“ Thomas Schaaf (li.), der diese Spende an DGzRS- Geschäftsführer Dr. Bernd Anders (Mitte) weiterleitete.

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08.12.2008 18:30
#188 Der Schutzpatron der Seefahrer antworten
Zum Nikolaus haben die Seenotretter einen ganz „besonderen Draht“: Nicht nur, dass ihre Arbeitskleidung ebenfalls ein leuchtendes Rot aufweist – St. Nikolaus ist auch der Schutzpatron der Seefahrer, Schiffer und Fischer.

Zurückgeführt wird die Figur des Nikolaus u.a. auf die historische Person des Bischofs von Myra, der als Heiliger und Wundertäter verehrt wurde. Eines der Wunder, das Nikolaus von Myra vollbrachte, war „die Stillung des Seesturms“ in dessen Verlauf Seeleute, die durch ein schweres Unwetter in Seenot geraten waren, in ihrer schwierigen Lage um Hilfe flehten. Da erschien ihnen ein Unbekannter, der die Navigation übernahm, die Segel wieder richtig setzte und schließlich den Sturm zum Abflauen brachte. Dann verschwand der Unbekannte. Als die Seeleute später in der Kirche von Myra für das Wunder ihrer Errettung dankten, erkannten sie in dem Unbekannten den Bischof Nikolaus. Seitdem ist er ihr Schutzherr, was sich heute noch darin zeigt, dass in Hafenstädten zahlreiche Kirchen seinen Namen tragen. In den Niederlanden wird den Kindern erzählt, dass der Nikolaus am Abend des 5. Dezember mit dem Schiff über das Meer gefahren kommt. Und in manchen Gegenden stellen die Kinder am Abend des 5. Dezember statt ihrer Stiefel kleine gefalzte Schiffe aus Papier für die Gaben auf.


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17.12.2008 21:12
#189 Seenotretter auf Schatzsuche antworten
Schiffahrtsmuseum Nordfriesland übergibt Spende an die Seenotretter!


Traditionell findet sich Jörg Ahrend, Leiter vom DGzRS-Informationszentrum Nord in Kiel, im Schiffahrtsmuseum Nordfriesland zur „Schatzsuche“ ein. - Wobei man eigentlich nicht von einer Suche sprechen kann, denn zielstrebig ging Ahrend im Museum zur „Schatztruhe“, in der das ganze Jahr über Museumsbesucher ihre Spende für die Seenotretter stecken. Peter Cohrs, der die Truhe übers Jahr wohl behütet, überreichte an Ahrend eine Spendensumme von 1.403,43 € für die Seenotretter. Ahrend bedankte sich mit den Worten: „Diesen wertvollen Schatz können wir gut für den Seenotkreuzerneubau SK30 gebrauchen, der im kommenden Jahr in Dienst gestellt werden soll und seinen Dienst dann auf Nordstrand versehen wird.“
In der langen, von großer Freundschaft geprägten Tradition kamen für die Seenotretter insgesamt Spenden in Höhe von 17.734,38 € zusammen. Ein stolzer Betrag - die Seenotretter sagen Danke!
Das Ehepaar Cohrs, Inhaber von C.J. Schmidt GmbH & Co. KG in Husum, kümmert sich seit Jahren sehr engagiert um die Gestaltung des Museums. Zahlreiche Exponate und bildliche Darstellungen dokumentieren dort die Arbeit der DGzRS. Moderne Seenotkreuzermodelle, wie sie an Nord- und Ostseeküste im Einsatz sind sowie aktuelle Filme runden die Informationen über die DGzRS ab. Seit 2003 können Besucher im Außenbereich des Museums die „ELTJE“, ein ausgemustertes Seenotrettungsboot, das vormals auf der Station Schilksee in Dienst war, besichtigen. Die Ausstellung ist für jeden „Seh-Mann“ immer einen Besuch wert!

http://www.schiffahrtsmuseum-nf.de

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20.12.2008 06:10
#190 RE: Seenotretter auf Schatzsuche antworten

SRB CASPER OTTEN Klar P3!
20.12.2008: Um genau 17.00 Uhr meldete CASPER OTTEN am Donnerstag wieder „Klar P3“ bei der DGzRS-Zentrale in Bremen. Diese kurze Meldung aus dem internen Sprachgebrauch der Seenotretter bedeutet: Das Seenotrettungsboot Casper Otten befindet sich auf seinem Liegeplatz in seinem Heimathafen Langeoog, das Schiff ist klar zum Einsatz. Vorausgegangen war ein 2-monatiger Werftaufenthalt in der „Halle“ der DGzRS in Bremen. Nach so einer Generalüberholung bekommt man praktisch ein neues Schiff zurück, denn viele Bauteile, wie die Fenster und Elektronik wie Crewfinder und Travelpower (Stromversorgung) mussten ersetzt werden. Die größte Freude haben die Bremer der Besatzung mit einer neuen Radar / Seekartenplotter-Kombination gemacht.
Vormann Gerriet Leiß, Wilfried Dirks und Sven Klette waren auf der 5 ½ stündigen Heimreise von dem Gerät begeistert.

Einen ausführlichen Bericht über die neue Technik lesen Sie in der Weihnachtsausgabe der Langeoog News Wochenzeitung http://www.langeoog-news.de/abo/

Bericht und Fotos: Sven Klette

http://klette.info/

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23.12.2008 22:00
#191 RE: Seenotretter auf Schatzsuche antworten
Weihnachten an Bord.


Die Besatzungen der Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote auf den 54 Stationen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in Nord- und Ostsee und die Wachleiter in der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS gehen an Feiertagen ihren ganz normalen Wachtörn. Im Advent, Heiligabend, an den Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr. Natürlich steht da ein kleiner Weihnachtsbaum in der Messe oder wird im Masttop vom Wintersturm geschüttelt. Die Kaffee- oder Teestunde am Nachmittag wird mit Selbstgebackenem „aufgewertet“. Immer wieder aber, so bestätigt der Blick in die Einsatzberichte, werden die Seenotretter auch dann zum Einsatz gerufen, wenn gerade die Kerzen angezündet worden sind und einige Augenblicke der Besinnung und Nachdenklichkeit zu ungewohnter Stille im Schiff führen. Wenn da nicht das Rauschen und Knacken der Funkgeräte wäre…


Zum Beispiel am 2. Weihnachtstag 2001
Ein Flugzeug auf dem Flug von Bremerhaven nach Wangerooge stürzt in die Weser ab. An Bord: Gäste aus dem Binnenland, die zum Jahreswechsel den Urlaub auf der Nordsee-Insel verbringen wollten und ein junger Koch auf dem Weg zu seiner Arbeitsstätte. In Zusammenarbeit mit zahlreichen anderen Schiffen suchen die Seenotkreuzer HERMANN RUDOLF MEYER und VORMANN STEFFENS nach den Vermissten. Immer wieder erschwert Schneetreiben die Rettungsmaßnahmen; in der Weser bei Bremerhaven werden Wassertemperaturen um 3 Grad gemessen. Am Abend des 26.12.2001 steht fest, dass lediglich eine Frau aus Franken gerettet werden konnte.


22. Dezember 1999
Drei Einheiten der DGzRS-Rettungsflotte werden in den Einsatz gerufen, bei starken Winden aus nordwestlicher Richtung und Temperaturen um den Gefrierpunkt. In Höhe der Schlei-Mündung schleppt das Seenotrettungsboot ARTHUR MENGE von der Station Schleswig ein 20 Meter langes Segelschiff frei, das in einem Eisfeld fest gekommen war. Bei extremem Niedrigwasser wiederum vor der Insel Amrum war die Fähre „Schleswig-Holstein“ auf Grund gelaufen. Dem Seenotkreuzer Eiswette gelingt es, das Schiff in das angestiegene Fahrwasser zu ziehen. Vor Sylt treibt unterdessen ein niederländischer Fischkutter manövrierunfähig in der See, der von dem Seenotkreuzer HANS LÜKEN auf den Haken genommen und in den Schutzhafen eingeschleppt wird.


Heiligabend 1997
Um 5 Uhr in der Frühe wird die Besatzung des Seenotkreuzers HERMANN HELMS zu einem russischen Frachter in der Elbmündung gerufen. An Bord war ein Kind erkrankt, das dringend in ein Krankenhaus an Land gebracht werden musste. Trotz bewegter See gibt es bei der Übernahme des kleinen Patienten und seiner Mutter keine Probleme. Das Weihnachtsfest verbringen beide in ungewohnter Umgebung: im Cuxhavener Krankenhaus.


Zweites Advent-Wochenende 1995
„Wir bekamen von Jade Traffic, der Revierzentrale, Info“ erinnert sich der Vormann: „Fischkutter brennt – sechs Leute an Bord!“ Der Seenotkreuzer VORMANN STEFFENS von der Station Hooksiel läuft durch pottendicken Nebel zur angegebenen Position. Die Zeit drängt: An Bord des Havaristen drohen Gasflaschen zu explodieren. Und von See in die Jade einlaufend befindet sich ein Großtanker. Der brennende Kutter treibt manövrierunfähig auf eine Ölpier zu. Im letzten Augenblick kann eine Schleppverbindung hergestellt werden. Die Seenotretter – und die Geretteten – atmen auf. Keiner verletzt, Schaden in Grenzen gehalten.


In der Nacht vom 1. auf den 2. Januar 1995
Seenotkreuzer ALFRIED KRUPP nimmt von einem Einsatz für einen vermissten niederländischen Kollegen kommend Kurs auf den Heimathafen Borkum. Im orkanartigen Sturm wird das Boot von mehreren ca. 15 Meter hohen Grundseen erwischt und kentert durch. Zwei Seenotretter der vierköpfigen Besatzung der ALFRIED KRUPP verlieren bei diesem Unglück ihr Leben.


5. Dezember 1994
Auf dem Seenotkreuzer VORMANN JANTZEN am Liegeplatz in Warnemünde klingelt das Telefon: „Mein Mann ist noch draußen!“ Seine Frau hatte ihn vormittags mit Gästen in einem offenen Fischerboot auslaufen sehen. Später stellt sich heraus, das wegen unsichtigen Wetters und nicht vorhandenem Kompass und Radargerät das Boot den Kurs auf die offene See genommen hatte – dorthin, wo auch die großen Passagierfähren verkehren. Die Seenotretter finden die Vermissten und geben dem verirrten Boot Sicherungsgeleit. Gegen 23.30 Uhr ist der Einsatz beendet.


29. Dezember 1992
Ein Ehepaar aus Kornwestheim wandert durch das Borkumer Watt, Richtung Seehundsplate. Es ist ungemütlich, nasskalt, diesig. Unbemerkt läuft das Wasser auf – die Flut kommt, und plötzlich sind die Beiden vom Wasser eingeschlossen. Alarm für den Seenotkreuzer ALFRIED KRUPP. Vor Ort wird das flach gehende Tochterboot GLÜCKAUF zu Wasser gelassen. Den Wattwanderern steht das drei Grad kalte Nordseewasser buchstäblich „bis zum Hals“. Schnell werden sie von den Rettern aufgenommen und im Bordhospital versorgt.


Zweiter Weihnachtstag 1984
20 Seemeilen nordwestlich der ostfriesischen Insel Borkum gerät der Frachter „Blue Spirit“ in Brand. Die Seenotkreuzer GEORG BREUSING, Station Borkum und WILHELM KAISEN, Station Helgoland, bringen während eines stundenlangen, mühsamen Einsatzes bis in die frühen Morgenstunden immer wieder auflodernde Brände unter Kontrolle. Ein Schiffbrüchiger kommt ums Leben, die übrige Crew des Havaristen ist in Sicherheit. Umweltschäden größeren Ausmaßes können vermieden werden.


Zum Beispiel am 1. Weihnachtstag 1968
Die Besatzung des in Cuxhaven stationierten Seenotkreuzers ARWED EMMINGHAUS muss bei acht Windstärken in die Außenelbe laufen. Im Sturm ist der Frachter „Njandoma“ gestrandet: Grundberührung, Wassereinbruch. Das Schiff muss aufgegeben werden. In zwei Anläufen gelingt es, die Besatzung abzubergen. Schwere Grundseen, stürmisches Wetter, Schneeböen und klirrende Kälte – trotz widrigster Umstände werden 24 Seeleute gerettet.


Zum Beispiel am 23. Dezember 1949…
…als kurz nach dem Mittagessen das Motorrettungsboot NORDERNEY um Hilfe gerufen wird. Ein Schleppdampfer ist auf Grund gelaufen. In der hohen Brandung arbeitet der Havarist schwer. Dennoch gelingt es, zunächst 13 Mann und später weitere drei Mann zu retten. Gezeitenwechsel, eisiger Nordost-Wind und diesige Sicht erschweren die Arbeit. Der Einsatzbericht schließt mit den Worten: „Am 26. Dezember morgens war der holländische Schlepper vollkommen unter Wasser und nur der Schornstein und die Masten ragten heraus.“


Zum Beispiel am 26. Dezember 1880…
…als die Besatzung des Ruderrettungsbootes VEGESACK von der Station Horumersiel zwei Schiffbrüchige in Sicherheit bringt, die von der gestrandeten Tjalk „Freundschaft“ in die kalte Nordsee gestürzt waren. Bei stürmischen Wetter und hohen Brechern dauert die Rettungstat über 24 Stunden. Das Rettungsboot wird dabei mehrfach auf die Seite geworfen und setzt hart durch, sodass sieben der acht Seenotretter in die See geschleudert – und gerettet – werden. Der Vormann berichtet später: „Eine mühevollere und gefährlichere Rettungsfahrt ist wohl noch nicht gemacht worden; gerade im Begriff, zwei Menschen zu retten, wären beinahe sieben Mann verloren gewesen.“


http://www.seenotretter.de


Weserkurier 24./25./26.12.2003: Auf einsamer Wacht in Heiliger Nacht(von Kai A. Struthoff)

http://www.dgzrs.de/index.php?id=504
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04.01.2009 02:40
#192 Eiswett- Schneider kann auf Unterstützung hoffen: antworten
02.01.2009 | 10:47


Seenotkreuzer HERMANN RUDOLF MEYER ist auf Position –

und „SK 30“ wird auf der Weser getauft


Keine Eiswette ohne die Seenotretter:

Am Dienstag, dem 6. Januar 2009, wird der pfiffige Schneider ab 12.00 Uhr wieder auf Unterstützung durch die DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) rechnen können,
die den Seenotkreuzer HERMANN RUDOLF MEYER mit dem Tochterboot CHRISTIAN einsetzt. Außerdem wird ein zweiter Seenotkreuzer am Punkendeich zu sehen sein: Noch mit der internen Bezeichnung „SK 30“ versehen, wird dieser 20 Meter lange Neubau im Anschluss an das Eiswett-Zeremoniell gegen 13.00 Uhr auf der Weser getauft werden und erhält dann seinen „richtigen“ Namen. Traditionell wird beim Stiftungsessen für die DGzRS gespendet. Im vergangenen Jahr wurde das Höchstergebnis von über 300.000 Euro erreicht.


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06.01.2009 17:27
#193 Nach der Eiswette: antworten
Der neue Seenotkreuzer heißt EISWETTE; 19,90 Meter lang, 22 Knoten schnell und nur 1,30 Meter Tiefgang


06.01.2009 | 16:40


EISWETTE ist der Name des neuen Seenotkreuzers der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger). Das knapp 20 Meter lange Spezialschiff ist am Dienstag, dem 6. Januar 2009, in Bremen auf der Weser getauft worden. Mit der Namengebung würdigen die Seenotretter das traditionelle und großzügige Engagement der Bremer Eiswett-Genossen und ihrer Gäste, die beim Stiftungsfest zugunsten der DGzRS spenden. Seit 1928/29 wird dieser Brauch praktiziert. Allein im vergangenen Jahr konnte ein Spenden-Rekordergebnis in Höhe von über 300.000 Euro erzielt werden.



Britta Braun, die Gattin des Eiswett-Präsidenten, ließ traditionell die Sektflasche an dem neuen Seenotkreuzer zerschellen, und wünschte der Besatzung „allzeit gute Fahrt und stets eine sichere Heimkehr!“ Das Tochterboot taufte Dr. Julie Smidt, die Gattin des diesjährigen Sprechers der Eiswett-Novizen, auf den Namen NOVIZE.

Bereits 1980 wurde ein Seenotkreuzer auf den Namen EISWETTE getauft, der jetzt zum Jahreswechsel ausgemustert wurde. Darüber hinaus hat es früher auch schon einmal ein Tochterboot gegeben, das den Namen EISWETTE VON 1829 trug. Das 19,90 Meter lange und 38 to verdrängende Spezialschiff hat in den vergangenen Wochen ein umfangreiches Erprobungsprogramm in der Nordsee unter zeitweise schweren Wetter– und Seegangsbedingungen absolviert. Dieses 1660 PS starke und 22 Knoten (= ca. 40 km/h) Typschiff – das erste einer neuen Klasse – wird auf der Station Nordstrand (Schleswig-Holstein) eingesetzt. Der Seenotkreuzer wird von einer drei Mann starken Besatzung gefahren. Vormann ist Hans-Jürgen Hansen.

Er hatte zuvor das Kommando auf der bewährten VORMANN LEISS (23 m Länge), die die EISWETTE (23 m Länge) abgelöst hat. Dieser Seenotkreuzer ist nach 28 Jahren im harten Seenoteinsatz außer Dienst gestellt worden. Die Anforderungen an das neue Schiff liegen gezielt im Einsatz im küstennahen Bereich auch bei geringen Wassertiefen. Mit einem Tiefgang von lediglich 1,30 Meter kann die EISWETTE vor allem in Revieren eingesetzt werden, in denen größere Seenotkreuzer auf ihr Tochterboot angewiesen sind. Selbstverständlich verfügt die EISWETTE auch unter extremen Wetterbedingungen im freien Seeraum über ein hohes Maß an Sicherheit – wie alle Einheiten der Rettungsflotte. Auf ein Wohndeck, wie es bislang auf Seenotkreuzern eingerichtet wurde, haben die Konstrukteure verzichtet. Die Besatzung lebt nicht an Bord, sondern im Stationsgebäude auf der Insel. Innerhalb kürzester Zeit kann der Seenotkreuzer besetzt werden und zum Einsatz auslaufen.

Weitere besondere Merkmale dieses in der bewährten Netzspanten-Bauweise konstruierten Schiffstyps sind der ergonomisch gestaltete Arbeitsplatz sowie eine umfassende Ausrüstung für die medizinische Erstversorgung an Bord. Eine Feuerlöschpumpe mit einer Förderleistung von 2300 Liter/min. kann bei Bränden auf See eingesetzt werden. Ein Novum stellt das elektrische Bordnetz mittels Datenbussystems dar. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Leitungssystem zum Austausch von Daten und Energie zwischen Steuerelementen und elektrischen Systemen, wie dies in einem Computer, aber auch in Flugzeugen und immer häufiger in komplexen Maschinen und modernen Kraftfahrzeugen geschieht. Neben der erhöhten Betriebssicherheit führt dies zu einer deutlichen Gewichtseinsparung.

Neu ist auch der zum Einsatz kommende Typ eines offenen Arbeitsbootes in der für die Seenotkreuzer typischen Heckwanne mit Klappheck. Aufgrund der kompakten Maße des Seenotkreuzers stehen nicht der Platz und die Tragfähigkeit für ein den Anforderungen der DGzRS gerecht werdendes Tochterboot zur Verfügung. Zu Gunsten des erreichbaren geringen Tiefgangs des Seenotkreuzers wurde hierauf bewusst verzichtet.

Mit dem neuen, 37 Knoten (ca. 68 km/h) schnellen „Arbeitsboot“ NOVIZE verfügt die EISWETTE dennoch über ein leistungsfähiges Einsatzmittel zur Assistenz bei Einsätzen bzw. zum Befahren von Flachwassergebieten. Bei der Wahl des Rumpfes der neuen Seenotkreuzer wurde auf eine im Prinzip bewährte Form zurückgegriffen, die bereits vor 40 Jahren entworfen worden ist und kennzeichnend für vier der ehemaligen 19-m-Seenotkreuzer war. Durch Optimierung der Linien ist es gelungen, die außergewöhnlich gute Seetüchtigkeit trotz einer moderaten Erhöhung der maximal erreichbaren Geschwindigkeit beizubehalten. Bewusst wurde auf eine noch höhere Geschwindigkeit verzichtet, da sich diese zu Lasten der Seetüchtigkeit und damit der Sicherheit hätte auswirken können.

Der Hauptmotor ist weitestgehend frei von Nebenaggregaten und steht damit praktisch ausschließlich für den Antrieb des hochfesten Propellers aus Kohlefaser zur Verfügung. Dies kommt den Manövriereigenschaften und vor allem der Betriebssicherheit zu gute. Ein ausgefeiltes hydraulisches System sorgt dafür, dass im Normalbetrieb immer ausreichend Energie für das elektrische Bordnetz, die Feuerlöschpumpe oder den Bugstrahler vorgehalten werden kann. Bei Ausfall der Hauptmaschine steht zudem ein hydraulischer Hilfsantrieb zur Verfügung, um den Seenotkreuzer sicher aus einem Gefahrenbereich und zurück in den schützenden Hafen zu fahren.

Selbstverständlich ist dieser neue Fahrzeugtyp wie alle Seenotkreuzer als Selbstaufrichter im Falle des Durchkenterns konzipiert. Gemeinsam mit der Fassmer-Werft wurde ein aufwendiger Kenterversuch durchgeführt, der die Berechnungen der Konstrukteure bestätigte: Innerhalb kürzester Zeit richtete sich der kieloben im Wasser liegende Rumpf von selbst wieder auf.


http://www.seenotretter.de
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16.01.2009 15:51
#194 Drei Mann und ein Scheck antworten

15.01.2009 | 15:33


Unter http://www.marineforum.de können sich alle Freunde der Seefahrt, insbesondere der Deutschen Marine, im Internet regelmäßig und intensiv informieren und miteinander diskutieren.


Zu den immer wieder aufgerufenen Themenbereichen zählt natürlich auch die Arbeit der Seenotretter. In der Vorweihnachtszeit hatten Carsten Witte, Wilfried Theissen und Web-Administrator Thomas Müller aufgerufen, für die Seenotretter zu spenden. Einen Scheck über 1111,11 Euro überreichten sie kurz vor Weihnachten an Wachleiter Florian Meyer In der SEENOTLEITUNG BREMEN und dokumentierten damit ihre Verbundenheit zum Seenotrettungswerk und aller Mitarbeiter auf See und an Land.


Geschenk zum Jahresabschluss: Thomas Müller (v.re.),Carsten Witte und Wilfried Theissen vom Marineforum überreichten Wachleiter Florian Meyer in der SEENOTLEITUNG BREMEN einen respektablen Scheck.

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20.01.2009 18:44
#195 TV-Moderatorin Bettina Tietjen ist >Bootschafterin< 2009 antworten
Ein wenig mehr Arbeit auf See und ein wenig mehr Spenden an Land


Bei 2102 Einsätzen wurden 1105 Menschen aus Seenot gerettet und drohender Gefahr befreit

1105 Menschen haben die Besatzungen der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) im Einsatzjahr 2008 aus Seenot gerettet und aus Gefahrensituationen befreit (2007: 923). Von den 61 Seenotkreuzern und Seenotrettungsbooten in Nord- und Ostsee wurden 2102 Einsätze (2007: 2090) gefahren.


Im Vergleich zum Vorjahr beobachteten die Besatzungen der DGzRS-Flotte eine Zunahme der Einsätze für die Freizeitschifffahrt zwischen Anfang Juni und Ende August. Weniger Niederschlagstage, dafür aber häufige und kurze, kräftige Starkwind- und Sturmperioden brachten Freizeitskipper und ihre Besatzungen in Bedrängnis. Gut die Hälfte aller Einsätze wurde für diesen Bereich gefahren. Letztlich zeigt sich hier erneut, dass sich der „Freizeitbereich Wassersport“ weiterhin guten Zuspruchs erfreut. Insgesamt war der Witterungsverlauf nahezu identisch mit dem des Jahres 2007.

In Nord- und Ostsee wurden zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2008

* 127 Menschen aus Seenot gerettet und
* 978 Personen aus drohenden Gefahrensituationen befreit,
* 466 Erkrankte oder verletzte Menschen von Seeschiffen,
Inseln oder Halligen zum Festland transportiert,
* 68 Schiffe und Boote vor dem Totalverlust bewahrt,
* 894 Hilfeleistungen für Wasserfahrzeuge aller Art erbracht sowie
* 542 Einsatzanläufe und Sicherungsfahrten absolviert.

• Den ersten Einsatz im neuen Jahr fuhr das Seenotrettungsboot WOLTERA/Station Juist am 16. Januar 2008. Ein mit Splitt beladener, 30 Meter langer Küstenfrachter wurde von der knapp zehn Meter langen WOLTERA nach Navigationsproblemen im engen Fahrwasser frei- und eingeschleppt.

• Dem schnellen und beherzten Eingreifen der Seenotretter von der Station Neuharlingersiel verdankten im Mai fünf Mädchen aus Lingen (Ems), dass sie ihre Wattwanderung bei auflaufendem Wasser in buchstäblich letzter Minute an Bord des Seenotrettungsboots NEUHARLINGERSIEL fast unverletzt beenden konnten.
http://www.dgzrs.de/index.php?id=357

• Rund 30 Kilometer vor Bremerhaven rettete am 8. Juni die Besatzung des Seenotkreuzers HANNES GLOGNER ein Bremer Ehepaar von seiner sinkenden Segelyacht. Die Yacht hatte eine Fahrwassertonne gerammt und war in kurzer Zeit voll Wasser gelaufen. http://www.dgzrs.de/index.php?id=365
• 60 Skipper und ihre Besatzungen wurden am Wochenende um den 22. Juni in Nord- und Ostsee aus Seenot gerettet und aus drohenden Gefahrensituationen befreit.
• Bei widrigen Wetter- und Seegangsverhältnissen gelang es der Besatzung des Seenotkreuzers ARKONA / Station Warnemünde http://www.dgzrs.de/index.php?id=445am 23. August 2008, vier im Wasser treibende Segler vor Ahrenshoop zu retten. Drei Männer und eine Frau waren bei starken Südwestwinden mit Stärken bis zu acht Beaufort (ca. 67 km/h Windgeschwindigkeit) mit ihrem 7,5 Meter langen Segelkutter gekentert. Sie trieben über eine Stunde im 18 Grad kalten Ostseewasser.
• Mit vier Seenotkreuzern unterstützte die DGzRS die Suche nach einer am 4. September 2008 in der Nordsee von Bord des Segelschulschiffs „Gorch Fock“ gestürzten Matrosin über 20 Stunden - leider ohne Erfolg.
• Anfang Oktober rettete die Besatzung des Seenotkreuzers BERNHARD GRUBEN aus der 17 Grad kalten Nordsee vor Norderney einen 56-jähriger Segler, nachdem er auf einer Untiefe gestrandet war und sich in seine Rettungsinsel begeben hatte. Seine Yacht versank.
• Zwei schiffbrüchige Segler wurden am 09.November 2008 in der Flensburger Förde aus Seenot gerettet. Die Besatzung des Seenotrettungsboots WERNER KUNTZE/Station Langballigau konnte einen Mann (70) aus der acht Grad kalten Ostsee bergen. Sein Boot war von einer Sturmböe umgeworfen worden.
http://www.dgzrs.de/index.php?id=479

„Bootschafterin“ 2009 ist die TV-Moderatorin Bettina Tietjen

„Bootschafterin“ 2009 wird die NDR-Fernsehmoderatorin Bettina Tietjen, die ihr Ehrenamt am 20. Januar antritt. „Ich habe Hochachtung vor den Männern, die auf den Schiffen der DGzRS fahren. Davor muss man doch Respekt haben, wenn einer sein Leben wagt, um einem Menschen zu helfen, der in einer ausweglosen Situation in Not geraten ist. Es ist für mich eine Ehre, mich jetzt als ‚Bootschafterin‘ für diese gute Sache engagieren zu dürfen.“ http://www.dgzrs.de/index.php?id=113

EISWETTE heißt der neue Seenotkreuzer für die Station Nordstrand

Einen neuen, 20 Meter langen Seenotkreuzer für die Station Nordstrand, stellte die DGzRS zum Jahresanfang in Dienst. Er wurde auf den Namen EISWETTE getauft – benannt nach einer Traditionsveranstaltung in Bremen, bei der alljährlich zugunsten der Seenotretter gespendet wird. Allein diesem Jahr wurden bei dem Stiftungsessen am 17.Januar in Bremen 302.000 Euro gesammelt. Zu den Taufbildern http://www.dgzrs.de/index.php?id=517
Die Anforderungen an dieses neue Schiff liegen gezielt im Einsatz im küstennahen Bereich auch bei geringen Wassertiefen. Mit einem Tiefgang von lediglich 1,30 Meter kann die EISWETTE vor allem in Revieren eingesetzt werden, in denen größere Seenotkreuzer auf ihr Tochterboot angewiesen sind. Erstmals wurde bei einem Seenotkreuzer auf ein Wohndeck verzichtet. Die Besatzung lebt in einem Stationsgebäude und kann den Kreuzer innerhalb kürzester Zeit besetzen. Ein Schwesterschiff durchläuft in diesen Wochen seine See-Erprobung und wird Ende April auf der Greifswalder Oie (Mecklenburg-Vorpommern) die dann 28 Jahre alte FRITZ BEHRENS ablösen.
Der 1980 in Dienst gestellte Seenotkreuzer EISWETTE (1) wurde ausgemustert. Die Reederei AG Ems hatte Anfang Dezember das Spezialschiff von der DGzRS erworben. Es wird als Offshore-Windpark- Tender genutzt.

Leichter Zuwachs im Spendenverlauf

Der Spendenverlauf des abgelaufenen Jahres zeigt nach wie vor Zurückhaltung bei den Spendern, was sicherlich auf die allgemeine wirtschaftliche Lage zurückzuführen ist. Dennoch kann im Jahr 2008 ein leichter Zuwachs im Sammlungsergebnis verzeichnet. Ein endgültiges Ergebnis wird erst nach Vorlage des Jahresabschlusses vorliegen.
Erneut ist der DGzRS das Spendensiegel vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) in Berlin verliehen worden. Die Arbeit auf See und an Land findet damit zum wiederholten Male Anerkennung: Der sinnvolle Einsatz der Spenden für einen modernen Rettungsdienst und für die professionelle Schulung des Personals ist gewährleistet. http://www.dgzrs.de/index.php?id=76


61 Seenotrettungsboote und Seenotkreuzer werden in Nord- und Ostsee, zwischen Borkum und Ueckermünde eingesetzt. 185 fest angestellte und rund 800 ehrenamtlich tätige Seenotretter sind auf 54 Stationen auf den Inseln und entlang der Küsten ständig einsatzbereit.

http://www.seenotretter.de
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