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 Wissenswertes über Langeoog
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Trödel
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01.07.2009 17:30
#226 RE: Spenden von der Küste und aus dem Binnenland antworten

Bremer Autor Wilhelm Esmann legt überarbeitete und erweiterte Dokumentation vor
30.06.2009 | 08:54


Neuauflage "Die Rettungsboote der DGzRS" vorgestellt - Autor Wilhelm Esmann mit Goldener Ehrennadel ausgezeichnet


Recherchiert, gesammelt und geordnet:
aktualisierte Dokumentation aller Rettungsboote der DGzRS

Wilhelm Esmann ist zahlreichen DGzRS-Mitgliedern, Freunden und Mitarbeitern kein Unbekannter. Seit mehr als vierzig Jahren sammelt und forscht er über die Geschichte der deutschen Rettungsboote.
Als ehrenamtlicher Mitarbeiter der DGzRS führt ihn seit Jahren der Weg in die Archive der Städte und Gemeinden an der Küste und auf den Inseln. Zahlreiche persönliche Kontakte führten zur Erweiterung des persönlichen Archivs von Esmann, der auch als Autor in der Schifffahrtsfachpresse bekannt wurde. Jetzt legt er die Ergebnisse seiner weiteren Nachforschungen vor.

Im Hauschild Verlag, Bremen, erscheint sein Buch „Die Rettungsboote der DGzRS von 1865 - 2009" - eine vollständige Darstellung aller Einheiten des Rettungswerkes im Bild und mit den wichtigsten technischen Daten. Damit liegt eine oft verlangte Doku¬mentation über die Flotte der DGzRS vor. Vervollständigt wird das Werk durch die Dokumentation der Rettungsflotte der ehemaligen DDR sowie einen detaillierten Katalog von ausgemusterten Seenotkreuzern und Seenotrettungsbooten in Museen
und Ausstellungen. Die überabeitete zweite Auflage umfasst 172 Seiten und enthält 301 überwiegend farbige Fotos. Das Buch gilt als ein unverzichtbares Nach-schlagewerk zu allen Bauten vom Ruderrettungsboot über die ersten Motorrettungs-boote bis zu den modernen Seenotkreuzern mit Tochterbooten.
Der Name eines jeden Schiffes wird erläutert; auch die Taufpatinnen werden namentlich vorgestellt. Abgerundet wird das Buch durch einen kurzen Abriss zur geschichtlichen Entwicklung der Rettungsboote und der DGzRS.


„Die Rettungsboote der DGzRS von 1865 – 2009“ von Wilhelm Esmann

172 Seiten, Format 22 x 28,5 cm, 301 Abbildungen, davon 293 farbig,
Hardcover, farbiger Schutzumschlag.
Preis: Euro 34,50, ISBN 978-3-89757-427-4


Goldene Ehrennadel für unermüdliches Schaffen im Ehrenamt
Bremer Wilhelm Esmann vom Vorstand der DGzRS ausgezeichnet

„Frag‘ mal Wilhelm Esmann!“ Der Vergleich mit einem „wandelnden Brockhaus der DGzRS“ ist so weit nicht hergeholt. Seit rund 30 Jahren ist der gebürtige Bremer ehrenamtlich für die DGzRSim Einsatz. Jetzt zeichnete ihn Vorsitzer Michael Grobien mit der goldenen Ehrennadel aus.
Zwei große Schränke zu Hause sind gefüllt mit Zeitungsausschnitten, Dokumenten und Fotos –das umfassende Archiv diente Esmann als Grundlage für sein neuestes Buch, in dem er sämtliche für die DGzRS gebauten Seenotrettungsboote und Seenotkreuzer in Wort und Bild vorstellt Ausgedehnte Reisen führten ihn an die Küste zwischen Borkum im Westen und Ueckermünde im Osten, um in öffentlichen und privaten Archiven Material zu finden. Seine zunächst als „Schiffsliste“ angelegte Lose-Blatt-Sammlung war die Grundlage für das erste, im Hauschild Verlag, Bremen, erschienene Buch „ Die Rettungsboote der DGzRS von 1865 bis 2004“.
Die technische Entwicklung der Rettungsflotte war für Esmann eine Herausforderung; er legte jetzt die erweiterte und aktualisierte Version seines Buches vor. Die beiden neuesten Seenotkreuzerbauten EISWETTE und EUGEN bilden den aktuellen Abschluss der Arbeit.

DGzRS - Vorsitzer Michael Grobien hob in einer kleinen Feierstunde Fleiß und Ausdauer Esmanns hervor. „Darüber hinaus unterstützte er die DGzRS in historischen Fragen und bei der Pflege des Fotoarchivs. Ferner vertrat er das Rettungswerk bei Ausstellungen und Messen, die ihn mitunter weit über die Grenzen Bremens hinaus führten; bei Aktionen wie dem ‚Tag der Seenotretter‘ war er mit seinem umfangreichen Wissen mit Rat und Tat dabei.“
Michael Grobien gratulierte Wilhelm Esmann, „verbunden mit der Bitte, der Arbeit der Seenotretter weiterhin gewogen zu bleiben. Hierfür wünschen wir alles Gute, vor allem Gesundheit und volle Kraft voraus!“


http://www.seenotretter.de


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02.07.2009 17:55
#227 Strandwanderung antworten

Strandwanderung: zwei Frauen vom Wasser auf Juist eingeschlossen – Seenotretter brachten schnelle Hilfe

02.07.2009 | 13:32


Eine Strandwanderung am Westende der Insel Juist endete für zwei Frauen aus dem Landkreis Georgsmarienhütte (Niedersachsen) an Bord des Seenotrettungsbootes WOLTERA von der Station Juist der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger).


Am Mittwochnachmittag (1.Juli) gegen 16.00 Uhr wurden die Seenotretter über die Rettungsleitstelle Aurich alarmiert: Die zwei Frauen hatten sich dort über Mobiltelefon gemeldet, dass sie ringsum vom Wasser eingeschlossen seien und dringend Hilfe benötigten. Die Insel wird in diesem Bereich von einem breiten Priel getrennt; Hochwasser wurde wenig später erwartet Michael Jüchter und Arend Janssen-Visser steuerten mit ihrem 9,5-m-Seenotrettungs-boot die angegebene Stelle im Westen der Insel an. Unterstützung erfuhren die beiden durch das Ausflugsschiff „Wappen von Juist“, dessen Besatzung die beiden Frauen gesichtet hatte und jetzt die Seenotretter über Funk lotsen konnte. Die setzten das Boot auf den Strand, halfen den beiden Frauen, durch die Bergungs-pforte an Bord zu gelangen und versorgten sie. In Höhe der Domäne Bill wurden die Wattwanderinnen auf eigenen Wunsch an Land gegeben. Von hier aus fuhren sie dann mit den dort vorher abgestellten Fahrrädern in ihre Unterkunft.


http://www.seenotretter.de


Seenotrettungsboot WOLTERA

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14.07.2009 02:45
#228 Tag der Seenotretter 2009 antworten

Bettina Tietjen: Auf zum Tag der Seenotretter

Für Freunde der See und der Seefahrt in ganz Deutschland ist er inzwischen zu einem feststehenden Begriff geworden: Der „Tag der Seenotretter“ am jeweils letzten Sonntag im Juli. Somit ist es am 26.07.2009 wieder soweit. Auf zahlreichen Stationen an Nord- und Ostsee sowie in der Zentrale in Bremen stellt die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger ihre Arbeit vor.
„Nicht selten findet diese Arbeit weit draußen auf See, bei Wind und Wetter, unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt“, so TV-Moderatorin Bettina Tietjen, die sich als „Bootschafterin“ ehrenamtlich für das Rettungswerk engagiert, „und daher ist der Tag eine gute Gelegenheit, Mensch und Technik im Seenotrettungsdienst einmal aus der Nähe kennen zu lernen!“


Die DGzRS lädt von 10 bis 15 Uhr auch auf das Gelände der Zentrale in der Werderstraße 2, 28199 Bremen-Neustadt, ein.

Sicherheit auf See steht im Mittelpunkt eines Vortrags der Wasserschutzpolizei Bremen, der sich an die Freizeitskipper wendet. Richtige Ausrüstung, Gebrauch von Rettungswesten, Verantwortlichkeit an Bord, Mann-über Bord-Manöver sind die Stichworte, mit denen sich jeder Wassersportler vor Törnantritt befassen muss.

Der Yachtversicherer Pantaenius hat die „Top 8“ der häufigsten Yachtschäden dokumentiert und spektakuläre See-Unfälle in Bildern festgehalten- ein ebenso unterhaltsamer wie lehrreicher Vortrag.

DGzRS-Mitarbeiter informieren über die Arbeit in der SEENOTLEITUNG BREMEN, die in der Schifffahrtswelt unter dem Namen „Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC)“ bekannt ist.
In „Bremens kleinstem Kino“ laufen nonstop spannende Filme über die Arbeit in Nord- und Ostsee.
Der Museums-Seenotkreuzer H.J. KRATSCHKE kann besichtigt werden.
Mitfahrten auf einem Seenotkreuzer werden verlost.

Maritimes Flair im verkleinerten Maßstab präsentiert der Schiffsmodellclub (SMC) Bremen. Die jüngsten Besucher dürfen dann auch schon einmal ans (ferngelenkte) Ruder und können ein „Vormannspatent“ erwerben. Großmodelle im Maßstab 1:10 präsentieren Jürgen Kirchhof und Michael Rüttel, die angekündigt haben, den am Jahresanfang in Dienst gestellten neuen 20-m-Seenotkreuzer EISWETTE mitzubringen, der gerade in der Modellwerft entsteht. Weitere Modelle aus Legosteinen oder Papier können zudem bewundert werden.

Der Schulschiff- Deutschland-Chor aus Bremen-Vegesack, begleitet von Akkordeon und Bassgitarre, entführt die Besucher auf eine musikalische Weltreise in Dur und Moll.

Souvenirs und Geschenkartikel aus dem baSAR werden am Tag der Seenotretter außerdem angeboten: Kugelschreiber und Kartenspiele, Basecaps und Bücher, Krawatten und Kaffeemugs - da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Fotos 2008 http://www.dgzrs.de/index.php?id=421


26.07.2009 - "TAG DER SEENOTRETTER" ...auf folgenden DGzRS-Stationen GoogleMap

http://www.dgzrs.de/index.php?id=403

und der Zentrale in Bremen;



Nordseeküste


Borkum; Langeoog; Neuharlingersiel (Fotos 2008); Wilhelmshaven; Cuxhaven; Helgoland; Fedderwardersiel; Bremerhaven;

http://www.dgzrs.de/index.php?id=428


- in gemeinsamer Aktion: Horumersiel und Hooksiel (in Horumersiel);


Nordseeküste / Schleswig-Holstein

Brunsbüttel; Nordstrand; Amrum;


- in gemeinsamer Aktion: Büsum und Eiderdamm (in Büsum);

- in gemeinsamer Aktion: Hörnum und List (in Hörnum/Sylt);



Ostseeküste / Schleswig-Holstein


Langballigau; Gelting; Schleswig; Eckernförde; Lippe/Weissenhaus;


- in gemeinsamer Aktion: Maasholm und Damp (in Maasholm);


- in gemeinsamer Aktion: Schilksee und Laboe (in Laboe),

- in gemeinsamer Aktion: Grömitz (Fotos 2008) und Neustadt (in Neustadt)



Ostseeküste / Mecklenburg-Vorpommern


Timmendorf; Kühlungsborn; Warnemünde; Wustrow; Prerow/Wieck; Zingst; Vitte/Hiddensee; Breege; Glowe; Sassnitz (Fotos 2008); Lauterbach; Freest;

- in gemeinsamer Aktion: Greifswalder Oie, Zinnowitz und Ueckermünde (in Ueckermünde Fotos 2008);
- in gemeinsamer Aktion: Darßer Ort/Barhöft und Stralsund (in Barhöft);


http://www.seenotretter.de

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15.07.2009 18:00
#229 25 Jahre Sammelschiffchen im Rauch antworten

In Heiligenhafen gab es ein Doppel-Jubiläum zu feiern. Im Juni 2009 beging die Fischhütte Haasch ihr 25jähriges Bestehen. In diesem Vierteljahrhundert haben die Eigentümer - Björn und Siegfried Haasch - viele treue Kunden durch hervorragend geräucherten Fisch gewonnen
Der zweite Jubilar verströmt auch geräucherte Atmosphäre: das Sammelschiffchen der Seenotretter. Auf den Tag genau am 1. Juni war dieses Sammelschiffchen vor 25 Jahren in der Fischhütte vor Anker gegangen.
In den zweieinhalb Jahrzehnten seiner bisherigen Liegezeit wanderten über 3.600 Euro in den „Laderaum“. Für die DGzRS bedankte sich unser ehrenamtlicher Mitarbeiter Dieter Hopp bei Björn und Siegfried Haasch mit einer Urkunde und einem Ehrenteller: „Dieses großartige Engagement muss gewürdigt werden. Wir wünschen der Fischhütte weiterhin ‚guten Rauch‘!


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Übergabe der Urkunde mit Teller: (v.r.) Siegfried Haasch, Björn Haasch, EAM Dieter Hopp

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15.07.2009 18:18
#230 Spenden von der Küste und aus dem Binnenland antworten

Strammer Wind im Sammelschiffchen vom Shantychor Luv un Lee

Hans Käther, Frank Turek und Detlef Seemann vom Shantychor Luv un Lee besuchten am 8. Juli 2009 das Informationszentrum der Seenotretter in Rostock- Warnemünde mit einem reichlich gefüllten Sammelschiffchen

Seit über einem Jahr legt sich der Shantychor sprichwörtlich in die Riemen und sammelt bei den Auftritten für die Seenotretter. Dadurch konnten insgesamt über 1700 Euro zusammengetragen werden.
„Das ist eine beachtliche Summe, auf die wir stolz sind“, freut sich Hans Käther. „Bei jedem Auftritt haben wir die Zuhörer aufgefordert, einen kleinen Beitrag für die Männer auf den Seenotkreuzern und Seenotrettungsbooten zu leisten.“
„Dass wir damit auf so große Resonanz stoßen, hätten wir nicht gedacht“, fügt Käthers Kollege Frank Turek hinzu. „Uns hat besonders erstaunt, dass die DGzRS ausschließlich durch Spenden finanziert wird“, ergänzt Detlef Seemann und: „ Wir singen und wir sammeln weiter!“


http://www.seenotretter.de


Hans Käther und Detlef Seemann vom Shantychor Luv un Lee übergeben das gut gefüllte Sammelschiff an den 2. Vormann Mario Lange vom Seenotkreuzer ARKONA

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16.07.2009 19:29
#231 Kleiner Hecht schleppt großen Barsch antworten

Traditionell fand am 4. Juli 2009 fand im Ostseebad Wustrow die Zeesbootregatta statt. Dabei natürlich auch, für den Fall der Fälle – die Seenotretter der Station Wustrow mit dem Seenotrettungsboot BARSCH.
Besondere Hilfe bekam die DGzRS- Mannschaft von dem wenige Pfund leichten Modell-Seenotrettungsbott HECHT, das den 3,5 Tonnen schweren BARSCH mit drei Männern an Bord an die Leine nahm, um ihn durch das Hafenbecken zu schleppen.
Da staunen nicht nur die Gäste und spendeten reichlich Beifall, sondern auch Vormann Karl Heinz Priebe und Rettungsmann Dieter Wendland von der ehrenamtlich tätigen Seenotrettungsmannschaft.


http://www.seenotretter.de


Der kleine leichte HECHT schleppte den großen BARSCH samt Rettungsmännern – den (unbekannten) Modellbauer erfüllte es mit Stolz.

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11.08.2009 19:19
#232 „wir kommen…2010“ – das Jahr der Seenotretter im Bild antworten

Der neue Kalender 2010


11.08.2009 | 14:45


Ein Jahr Seenotrettung, zwölf Monate auf Nord- und Ostsee, 13 verschiedene Bilder: Stichworte zu Peter Neumanns neuem Kalender „wir kommen 2010“, in dem er wieder einmal neue Blickwinkel gefunden hat, um die Arbeit der Seenotretter vorzustellen.



Jeder Monat hat seinen eigenen fotografischen Charakter, wie ihn nur ein Peter Neumann, der Hamburger Seefotograf, wahrnimmt und umsetzt. Ein Kalender, dessen Bilder kleine, eindrucks¬volle Geschichten aus der Welt der Seenotrettung erzählen.
Fast möchte man den Kalendertitel das ganze Jahr betrachten: Ein Seenotrettungsboot prescht kraftvoll durch die weiße Gischt vor tiefblauem Himmel, auf dem ein Regenbogen die Szenerie überspannt.
Ein Seenotkreuzer ist gekentert… und richtet sich von selbst wieder auf: Neumann hat den spannenden Belastungstest auf der Bauwerft an der Unterweser eingefangen.
Kontrollfahrt im idyllischen Ostseerevier: der Seenotkreuzer in Rot-Weiß vor leuchtend gelbem Rapsfeld. Und immer wieder: Mensch, Technik und Natur auf einen Blick.


Kalender: „…wir kommen 2010“
Der Kalender der DGzRS


Für das Jahr 2010 erscheint im DSV-Verlag in Zusammenarbeit mit der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) ein Kalender über die Arbeit, Aufgaben, Männer und Schiffe der ehrenamtlichen Vereinigung, die seit über 140 Jahren Schiffbrüchige aus Seenot rettet.
Rund 2.000 Mal im Jahr werden die Seenotretter alarmiert. Sie fahren ihre Einsätze auch unter extremsten Witterungsbedingungen: freiwillig, selbstlos und mit höchster seemännischer Kompe¬tenz. Mehr als 75.000 Schiffbrüchige wurden seit ihrer Gründung von der DGzRS aus Seenot gerettet und verdanken dem professionellen Einsatz der Rettungsmänner ihr Leben.
Auf 54 Stationen an der deutschen Nord- und Ostseeküste sind 186 festangestellte und über 800 freiwillige Rettungsmänner rund um die Uhr bereit, bei einem Seenotfall auszulaufen und Hilfe zu leisten. Sie fahren ihre Einsätze auf 20 Seenotkreuzern und 41 Seenotrettungsbooten.
Die Arbeit des deutschen Seenotrettungsdienstes wird nur durch Mitgliedsbeiträge und Spenden aus allen Teilen des Landes finanziert. Vom Verkauf des Kalenders aus dem DSV-Verlag gehen 2,60 Euro direkt an die gemeinnützige Vereinigung, deren Schirmherr der Bundespräsident ist.

Auf einen Blick:
„…wir kommen 2010“
• 13 farbige Blätter, Format 45 x 47 cm
• Euro (D) 19,90 / Euro (A) 20,50 / sFr 38,90
• Erhältlich im Buchhandel (ISBN 978-3-88412-462-8) oder in unserem Shop


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13.08.2009 18:48
#233 Tag der Seenotretter 2009 Büsum (2.Teil) antworten

Oldtimer im „Päckchen“ mit modernen Seenotrettern
In Büsum kam es am Tag der Seenotretter 2009 zu einem interessanten Rendezvous. Im „Päckchen“ lagen (v.l.) der Seenotkreuzer HANS HACKMACK (Baujahr 1996), das historische 14-m- Motorrettungsboot „Rickmer Bock“ (Baujahr 1944) und das 10,1- m- Seenotrettungsboot PAUL NEISSE von der Nachbarstation Eiderdamm. Die „Rickmer Bock“ wurde in den letzten Jahren liebevoll und mit großem Engagement von dem Verein „Museumshafen Büsum“ renoviert.

Ein kleines Zelt– und Wagendorf wurde am DGzRS-Stationsgebäude in Büsum errichtet, so dass die Besucher nach Besichtigung der schwimmenden Ausstellungsstücke Appetit und Durst ebenso stillen konnten wie das Informationsbedürfnis, mehr über die Seenotretter zu erfahren. Insbesondere die zahlreichen Urlauber nutzten die Gelegenheit, Förderer der DGzRS zu werden.


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20.08.2009 20:20
#234 Tag der Seenotretter 2009 (3.Teil) antworten

Besucherstrom flutete über den Hafen von Kühlungsborn
und in Ueckermünde kamen die Besucher vom Himmel

Mit einem regelrechten Schießspektakel der Schützengesellschaft Kühlungsborn wurde der Tag der Seenotretter in dem malerischen Ostsee-Badeort eröffnet. Vormann Rainer Kulack und sein Kollege Karsten Waßner von der Nachbarstation Warnemünde hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, unterstützt von Sponsoren aus der örtlichen Wirtschaft. Räucherfisch und heiße Bratwurst, Männerballett und Neptun-Taufe, der musikalische Alleinunterhalter Käpt’n Hannes und DJ Carsten und…und…und … da konnte man schon ein paar Stunden bei den Seenotrettern verbringen.

Über 1500 Menschen taten das auch im Laufe des Tages. Unterm Strich blieben nur positive Eindrücke – und Spenden für die Seenotretter. Besichtigungen und Gespräche mit den Besatzungen des Seenotrettungsboots KONRAD-OTTO und des Seenotkreuzers ARKONA führten auch dazu, dass zahlreiche Gäste einen Förderantrag ausfüllten: “Was die Seenotretter machen, das wollen wir gerne unterstützen!

Nicht anders erging es unserer Freiwilligen-Besatzung auf der östlichsten Station in Ueckermünde. Vormann Manfred Fastnacht, seine Crew und die Vormänner der Nachbarstationen Zinnowitz und Greifswalder Oie ließen sich nicht lumpen .Sie luden die Gäste zu kleinen Rundfahrten mit dem Boddenboot BUTT, dem Seenotrettungsboot DORA und dem im Frühjahr getauften neuen Seenotkreuzer EUGEN ein. Die örtliche Feuerwehr richtete die große Drehleiter auf und gestattete die Betrachtung der Station am aus luftiger Höhe. Von ganz weit oben schwebten schließlich auch einige Gäste ein: Fallschirmspringer landeten punktgenau am Liegeplatz.


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22.08.2009 03:10
#235 RE: Tag der Seenotretter 2009 (4.Teil) antworten

Kinder belagerten den „ kleinen“ Seenotkreuzer

Im Hafen von Laboe an der Kieler Förde hatten unsere Ehrenamtlichen Mitarbeiter Anika Guth und Jörg Müller-Drenkberg, unterstützt von Freunden und Familie, speziell für die jüngsten Besucher ein tolles Programm erarbeitet.

Natürlich wollte jeder der „Lütten“ mal mit dem Modell-Tochterboot fahren – gegen eine kleine Spende ins Sammelschiffchen war dann auch den ganzen Tag Betrieb im Wasserbecken.

Modellbauer Jörg Müller –Drenkberg wurde auch nicht müde, anhand seiner selbst gebauten Präzisionsmodelle – im Bild die BERLIN – die technische Ausrüstung eines Seenotkreuzers zu erklären - kindgerecht natürlich, so dass anschließend der Gang über den „echten“ Seenotkreuzer viel einprägsamer war.

Zurück zum Wasserbecken: Rechtzeitig zum Tag der Seenotretter hatte der Modellbauer eine ASMUS BREMER fertiggestellt, die zünftig getauft und vorgeführt wurde.


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22.08.2009 03:11
#236 Den letzten Wunsch an Bord erfüllt: antworten

Den letzten Wunsch an Bord erfüllt: Spende übergeben


Einen letzten, ganz besonderen Wunsch hat Tanja Pätzoldt aus Oldenburg (Holst.) ihrem im Mai 2009 verstorbenen Bruder - Jörn Wilhelmsen - erfüllt. Er hatte vor seinem Ableben verfügt, den Seenotrettern eine Spende über 1000 Euro zukommen zu lassen. Tanja Pätzoldt:"Eine Überweisung war uns aber zu unpersönlich." Das erfuhr Stephan Prahl. 2. Vormann des Seenotkreuzers BREMEN /Station Grömitz und hieß die Familie am Tag der Seenotretter 2009 an Bord herzlich willkommen. Im Gespräch stellte sich heraus, dass der verstorbene Jörn Wilhelmsen lange Jahre zu den Förderern der DGzRS zählte. Die Spende soll dazu verwendet werden, die Sicherheitsausrüstung an Bord auf aktuellem Stand zu halten.

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Vormann Stephan Prahl (r.) nahm die Spende der Familie Pätzoldt entgegen.

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24.08.2009 19:00
#237 MS Deutschland antworten

Übung mit den Seenotrettern


Während einer Kreuzfahrt in der Ostsee führte die Besatzung der MS Deutschland der Peter Deilmann Reederei vor Sassnitz gemeinsam mit der DGzRS eine Übung zur Suchkoordinierung und Verletztenversorgung und –abbergung durch.
Begleitet durch DGzRS-Ausbildungsleiter Jörg Kemna und Stationsausbilder Olaf Wittorff musste sich das Team auf der Brücke der MS Deutschland um Kapitän Andreas Greulich zunächst mit der angenommenen Situation befassen, dass ein Besatzungsmitglied an der Lotsenklappe außenbords gefallen sei. Zur Suche konnte der Kapitän die Seenotkreuzer JOHN T. ESSBERGER, EUGEN und das Seenotrettungsboot PUTBUS einsetzen.
Koordination und Suchplanung sowie das Einsetzen der Suchfahrzeuge auf Suchtracks sowie die gesamte Kommunikation waren Bestandteil der Übung.
Im zweiten Teil wurde eine verletzte Person im Schiff gemeldet. Nach der medizinischen Erstversorgung durch das Bordpersonal erfolgte die Weiterbehandlung im Bordhospital, das Anfordern eines Fahrzeugs zur Verletztenübernahme sowie die Übergabe.
Beim Debriefing (Nachbesprechung) zeigten sich alle Beteiligten hochzufrieden mit dem Verlauf.
„Solche Szenarien durchzuspielen, gibt Handlungssicherheit.“ schloß Jörg Kemna . „Trotz eines dicht gedrängten Zeitplans bis zum „Anker auf“ der MS Deutschland, um die Kreuzfahrt mit 600 Passagieren an Bord fortzusetzen, konnte effektives Handeln trainiert werden.“ Kapitän Greulich und seine Crew auf der Brücke zeigten verschiedene Punkte auf, in denen sie für den tatsächlichen Notfall wichtige Erkenntnisse gewinnen konnten.
Die Passagiere waren während der laufenden Übung per Lautsprecher informiert worden. Die Arbeit der DGzRS war ihnen jedoch bereits bekannt: Am Abend zuvor hatten sie an Bord die Gelegenheit gehabt, bei einem Vortrag von Ralf Krogmann von der Zweigstelle Hamburg alles über die Seenotretter zu erfahren.


Kapitän Andreas Greulich (li.) und ein Teil seines Teams mit DGzRS-Ausbildungsleiter Jörg Kemna (2.v.re.); Kommunikaton auf der Brücke


Olaf Wittorff (re.) und das Medizin-Team im Bordhospital


Außergewöhnliches Geschenk an die DGzRS vom Kapitän der "Deutschland": Ausschnitt einer historischen Seekarte mit alten DGzRS-Statione


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25.08.2009 19:01
#238 Ehrung für Retter antworten

Auf Norderney wurden jetzt die Retter eines Familienvaters mit seinen drei kleinen Kindern im Juli vor einem Jahr geehrt. Am Badestrand war die Familie bei starker Brandung damals in Lebensgefahr geraten. DGzRS, Feuerwehr und DLRG hatten ihnen das Leben gerettet.
Im Auftrag vom Innenminister des Landes Niedersachsen, Uwe Schünemann, überreichte der Bürgermeister von Norderney Ludwig Salverius den Rettern Ehrenurkunden.


Wurden für ihren Einsatz geehrt: Christian Brensing, Vormann des Seenotkreuzers BERNHARD GRUBEN (obere Reihe, erster von links) sowie Rettungskräfte von Feuerwehr und DLRG.
In der vorderen Reihe Heinrich Hoppe, Mitglied der Geschäftsführung der DGzRS (2.v.li.), Bürgermeister Ludwig Salverius (3.v.li.) und Eilt Wessels, Norderney, Mitglied des Beschlußfassenden Gremiums der DGzRS (4.v.li.).
Foto: Frank Kahl


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01.09.2009 19:26
#239 NIS RANDERS über die Reling geschaut antworten

Sich einmal vor Ort an der Ostseekste über die DGzRS zu informieren war im August die Absicht von 80 Mitgliedern des Flensburger St. Johannis-Club bei ihrem Besuch in Maasholm. Dagmar und Arndt Richter, ehrenamtliche Mitarbeiter des Informationszentrums Nord / Kiel, informierte die Gäste an Bord.

Der St. Johannis-Club wurde vor 145 Jahren von Flensburger Kaufleuten und Handwerkern gegründet. Er hat er sich zum Ziel gesetzt, seine Mitglieder in monatlichen Treffen über vielerlei Themen wie über Gesundheit, Handwerk, Reisen, Recht usw. durch kundiges Fachpersonal zu informieren. Einmal im Jahr geht es in die Ferne. Dieses Mal hieß das Ziel Maasholm.
Arndt Richter berichtete über die Organisation der Gesellschaft und die Einsätze der Seenotkreuzer und die nicht immer ungefährliche Arbeit der Besatzungen. Dabei erfuhren die Zuhörer auch viel über die Einsätze des in Maasholm stationierten Seenotkreuzers NIS RANDERS.
Besondere Aufmerksamkeit erregte die Aussage, dass sich die Arbeit der DGzRS an Land und auf See ausschließlich durch Spenden finanziert. Dazu wollte der Club ebenfalls beitragen: Mit 167 Euro wurde das Sammelschiffchen zum Abschluss „befrachtet“.

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Volkmar Gronau vom St. Johannis-Club übergibt das gefüllte Schiffchen Herrn Richter von der DGzRS

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01.09.2009 20:00
#240 Spende von der Küste und aus dem Binnenland antworten

Soroptimisten informieren sich bei den Seenotrettern

Eine Delegation der Soroptimisten aus Celle nahm einen Besuch in Laboe zum Anlass, unseren Seenotkreuzer BERLIN zu besichtigen und mit Vormann und Besatzung über Einsätze der Retter zu sprechen. Spontan wurde das an Bord aufgestellte Sammelschiffchen von Gästen befrachtet und schließlich übergab die Präsidentin, Frau Dr, Barbara Hornschuh, zusätzlich mit einem herzlichen Dankeschön eine Spende an die Seenotretter, die unser Leiter der Zweigstelle Hamburg, Ralf Krogmann, an Bord entgegen nahm.
Soroptimist International ist eine weltweite Organisation beruflich engagierter Frauen und umfasst heute rund 93.000 Mitglieder in über 3.000 Clubs in 125 Ländern. Soroptimisten bemühen sich um eine Verbesserung des Status von Frau und Kindern in aller Welt.

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