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 Wissenswertes über Langeoog
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25.04.2009 19:45
#211 Der neue Seenotkreuzer für die Greifswalder Oie heißt EUGEN antworten
25.04.2009 | 11:30


19,90 Meter lang, 22 Knoten schnell und nur 1,30 Meter Tiefgang


EUGEN ist der Name des neuen Seenotkreuzers der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger). Das knapp 20 Meter lange Spezialschiff ist am Sonnabend, dem 25.April 2009 im Hafen von Freest (Mecklenburg – Vorpommern) getauft worden. Das im Heck mitgeführte Tochterboot heißt HUBERTUS.


Mit der Namengebung würdigen die Seenotretter das erneute großzügige Engagement eines Förderers aus Bayern, der schon in der Vergangenheit durch Zuwendungen den Bau der Seenotrettungsboote WOLTERA / Station Juist und KONRAD-OTTO /Station Kühlungsborn ermöglicht hat - eine in der Geschichte der DGzRS wohl einmalige und selbstlose Geste. Die Verbundenheit zur Seefahrt und auch zur Seenotrettung hat Familientradition. Die Schwestern Antonia (16) und Madeleine (14) Helms aus Bremen tauften Seenotkreuzer und Tochterboot traditionell mit den Worten: „Ich wünsche dir allzeit gute Fahrt und deiner Besatzung stets eine sichere Heimkehr.“



Antonia und Madeleine sind die Enkeltöchter des früheren Vorsitzers der DGzRS, Hermann C. Helms – und die Urenkelinnen von Hermann Helms, der von 1943 bis 1980 dem Seenotrettungswerk ehrenamtlich vorstand und in dieser Zeit nicht zuletzt maßgeblich am Wiederaufbau der DGzRS-Rettungsflotte beteiligt war. Das 19,90 Meter lange und 38 Tonnen verdrängende Spezialschiff hat in den vergangenen Wochen ein umfangreiches Erprobungsprogramm in Nord- und Ostsee unter zeitweise schweren Wetter– und Seegangsbedingungen absolviert. Dieses 1660 PS starke und 22 Knoten (= ca. 40 km/h) Spezialschiff wird auf der Station Greifswalder Oie eingesetzt. Der Seenotkreuzer wird von einer drei Mann starken Besatzung gefahren. Vormann ist Hartmut Trademann. Er hatte zuvor das Kommando auf der bewährten FRITZ BEHRENS (23 m Länge), die ausgemustert worden ist. Die Anforderungen an das neue Schiff liegen gezielt im Einsatz im küstennahen Bereich auch bei geringen Wassertiefen. Mit einem Tiefgang von lediglich 1,30 Meter kann die EUGEN vor allem in Revieren eingesetzt werden, in denen größere Seenotkreuzer auf ihr Tochterboot angewiesen sind. Selbstverständlich verfügt die EUGEN auch unter extremen Wetterbedingungen im freien Seeraum über ein hohes Maß an Sicherheit – wie alle Einheiten der Rettungsflotte. Auf ein Wohndeck, wie es bislang auf Seenotkreuzern eingerichtet wurde, haben die Konstrukteure verzichtet. Die Besatzung lebt nicht an Bord, sondern im Stationsgebäude auf der Insel. Innerhalb kürzester Zeit kann der Seenotkreuzer besetzt werden und zum Einsatz auslaufen. Weitere besondere Merkmale dieses in der bewährten Netzspanten-Bauweise konstruierten Schiffstyps sind der ergonomisch gestaltete Arbeitsplatz sowie eine umfassende Ausrüstung für die medizinische Erstversorgung an Bord. Eine Feuerlöschpumpe mit einer Förderleistung von 2300 Liter/min. kann bei Bränden auf See eingesetzt werden. Ein Novum stellt das elektrische Bordnetz mittels Datenbussystems dar. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Leitungssystem zum Austausch von Daten und Energie zwischen Steuerele-menten und elektrischen Systemen, wie dies in einem Computer, aber auch in Flugzeugen und immer häufiger in komplexen Maschinen und modernen Kraftfahrzeugen geschieht. Neben der erhöhten Betriebssicherheit führt dies zu einer deutlichen Gewichtseinsparung. Neu ist auch der zum Einsatz kommende Typ eines offenen Arbeitsbootes in der für die Seenotkreuzer typischen Heckwanne mit Klappheck. Aufgrund der kompakten Maße des Seenotkreuzers stehen nicht der Platz und die Tragfähigkeit für ein den Anforderungen der DGzRS gerecht werdendes Tochterboot zur Verfügung. Zu Gunsten des erreichbaren geringen Tiefgangs des Seenotkreuzers wurde hierauf bewusst verzichtet. Mit dem neuen, 37 Knoten (ca. 68 km/h) schnellen „Arbeitsboot“ HUBERTUS verfügt die EUGEN dennoch über ein leistungsfähiges Einsatzmittel zur Assistenz bei Einsätzen bzw. zum Befahren von Flachwassergebieten. Bei der Wahl des Rumpfes der neuen Seenotkreuzer wurde auf eine im Prinzip bewährte Form zurückgegriffen, die bereits vor 40 Jahren entworfen worden ist und kennzeichnend für vier der ehemaligen 19-m-Seenotkreuzer war. Durch Optimierung der Linien ist es gelungen, die außer-gewöhnlich gute Seetüchtigkeit trotz einer moderaten Erhöhung der maximal erreichbaren Geschwindigkeit beizubehalten. Bewusst wurde auf eine noch höhere Geschwindigkeit verzichtet, da sich diese zu Lasten der Seetüchtigkeit und damit der Sicherheit hätte auswirken können. Der Hauptmotor ist weitestgehend frei von Nebenaggregaten und steht damit praktisch ausschließlich für den Antrieb des hochfesten Propellers aus Kohlefaser zur Verfügung. Dies kommt den Manövriereigenschaften und vor allem der Betriebssicherheit zu Gute. Ein ausgefeiltes hydraulisches System sorgt dafür, dass im Normalbetrieb immer ausreichend Energie für das elektrische Bordnetz, die Feuerlöschpumpe oder den Bugstrahler vorgehalten werden kann. Bei Ausfall der Hauptmaschine steht zudem ein hydraulischer Hilfsantrieb zur Verfügung, um den Seenotkreuzer sicher aus einem Gefahrenbereich und zurück in den schützenden Hafen zu fahren. Selbstverständlich ist dieser neue Fahrzeugtyp wie alle Seenotkreuzer als Selbstaufrichter im Falle des Durchkenterns konzipiert. Gemeinsam mit der Fassmer-Werft wurde ein aufwendiger Kenterversuch durchgeführt, der die Berechnungen der Konstrukteure bestätigte: Innerhalb kürzester Zeit richtete sich der kieloben im Wasser liegende Rumpf von selbst wieder auf

http://www.dgzrs.de/index.php?id=407

http://www.seenotretter.de



Gleich erhält der Seenotkreuzer seinen Namen. Vormann Hartmut Trademann, die Taufpatinnen Antonia und Madeleine Helms sowie Vorsitzer Michael Grobien stellen sich dem Fotografen.
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30.04.2009 19:00
#212 Darßer Ort muss akzeptiert werden antworten
30.04.2009 | 14:46


Die durch die Landesregierung MVP beschlossene Ausbaggerung der Zufahrt zum Nothafen Darßer Ort wird von der DGzRS ausdrücklich begrüßt.


Bis zur Fertigstellung eines Ersatzhafens ist diese Maßnahme für die Rettung von Menschenleben auf See die wirkungsvollste, zweckmäßigste und daher richtige Entscheidung, die schon durch das Grundgesetz Artikel 2 (2) eingefordert wird: „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.“ Bei allem Verständnis für die Belange des Umweltschutzes kann die von WWF und BUND vorgeschlagene Ausrüstung von vorhandenen Rettungshubschraubern mit einer Außenwinde allenfalls als ergänzende Maßnahme, nicht aber als Alternative betrachtet werden. Aus rettungsdienstlicher Sicht ist zudem ein Ausbau der Seebrücke in Prerow zu einem Liegeplatz für einen Seenotkreuzer indiskutabel. Der Schwell vorbeilaufender Schifffahrt, Dünung und Windsee halten das Wasser ständig in Bewegung. Der Seenotkreuzer liegt permanent unruhig. Der Schaden für Mensch und (lebensrettende) Technik ist vorprogrammiert und nicht vertretbar. Völlig ignoriert wird die präventive Arbeit bei einem Seenotfall. In der Vielzahl der Einsätze vermeidet die DGzRS den Eintritt einer bedrohlichen Situation durch frühzeitigen Zugriff und schnelle Bergung auf kurzen Wegen. Besatzungen in Not geratener Schiffe und Boote, beispielsweise der Küstenfischerei oder der Sportschifffahrt, werden mit ihrem havarierten Fahrzeug in den nächst erreichbaren Hafen gebracht, bevor ein Schaden eintritt bzw. größeres Ausmaß annimmt. Als willkommener Nebeneffekt dient dieses schnelle und wirkungsvolle Eingreifen der Seenotretter auch dem Umweltschutz in der Kernzone des Nationalparks, da der tatsächlich vermiedene Austritt von umweltschädlichen Kraft- und Schmierstoffen in der Summe lokal reduziert wird. Bis zur Fertigstellung eines neuen Hafens in Prerow muss Darßer Ort in der Sicherheitskette des Seenotrettungsdienstes akzeptiert werden.


http://www.seenotretter.de
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07.05.2009 21:21
#213 Tag der Seenoretter in Bünde antworten
6. und 7. Juni 2009 (Samstag und Sonntag)

Großes Programm: Samstag Late-Night-Shopping bis 22 Uhr, Sonntag Familientag!

Flaggenversteigerung mit Unterschrift von Bundespräsident Horst Köhler ab sofort


Ganz im Zeichen der Seenotretter stehen der 6. Und 7. Juni in diesem Jahr in Bünde .


Im Dreieck Minden, Bielefeld, Osnabrück gelegen, hat die Marinekameradschaft von 1900 Bünde e.V. der 48.000 Einwohner-Stadt zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge ein umfangreiches Programm zusammengestellt, dessen Erlös den Seenotrettern zugute kommt.


Das Programm ist abwechslungsreich und vielfältig: Musik für jeden Geschmack fast rund um die Uhr, eine große DGzRS-Ausstellung im Rathaus mit Rettungskreuzer-Fahrsimulator, Late-Night-Shopping bis 22 Uhr am Samstag, Familientag am Sonntag mit Open-Air Familiengottesdienst auf dem Rathausplatz, Spielmobil, Soccer-Dome, Riesenrutsche, Trike-Rundfahrten, Paddeln auf der Else und vielem mehr, sowie Imbiss- und Getränkestände in der ganzen Innenstadt.


Als besondere Spendenaktion kann eine DGzRS-Flagge mit der Unterschrift von Bundespräsident und Schirmherr der DGzRS Horst Köhler ersteigert werden.

Angebote werden ab sofort unter mk-buendet-online.de und infoseenotretter.de entgegengenommen. Das Mindestgebot liegt bei 250 Euro, Ende der Versteigerung am 18. Juni. Der Zuschlag geht an den Meistbietenden.


http://www.seenotretter.de


Achim Tiemann und Jan Becker von der Marinekameradschaft von 1900 Bünde e.V., Hauptorganisatoren der „Tage der Seenotrettung 2009“ in Bünde, präsentieren die zu ersteigernde Flagge mit der Unterschrift von Bundespräsident Horst Köhler.
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14.05.2009 18:11
#214 Tausend Euro für die Seenotretter: IC-Soft unterstützt DGzRS antworten
14.05.2009 | 09:08


Um im Seenotfall über Funk Hilfe herbeirufen zu können, gehört ein UKW-Funkgerät für Wassersportler zur wichtigsten Sicherheitsausrüstung. Aus diesem Grund kam Klaus Schlösser, Entwickler einer Lernsoftware zum Erwerb des notwendigen Sprechfunkzeugnisses, auf den Gedanken, von jedem verkauften Lernpaket einen Euro an die Seenotretter zu spenden.


Bei einem Besuch in der SEENOTLEITUNG BREMEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) übergab Klaus Schlösser (re.) jetzt eine Spende von 1000 Euro aus dem Abverkauf an Wachleiter Wilfried Laing (li.) sowie zehn Pakete des Lernprogramms für die Freiwilligen-Ausbildung der DGzRS. Die Lernsoftware IC-Soft dient zur praktischen Prüfung für das Beschränkt Gültige Funkbetriebszeugnis (SRC) und für den Binnenschifffahrtsfunk (UBI). Das Lehr- und Übungskonzept besteht aus den drei Einheiten Tutorial (Online-Lehrer), Simulation und Prüfung (Lernkontrolle). Es ist über ausgesuchte Händler und den Buchhandel zu bestellen (Info: http://www.ic-soft.info). Die Hörwache für den Not- und Anrufkanal 16 der Schifffahrt wird durch die Küstenfunkstelle BREMEN RESCUE RADIO der DGzRS durchgeführt. Die DGzRS ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst im Seenotfall. Allein 2008 wurden über 2000 Einsatzfahrten durchgeführt. Dabei wurden 1105 Menschen aus Seenot oder kritischen Gefahrensituationen befreit. Die DGzRS wird ausschließlich durch Spenden finanziert.


http://www.seenotretter.de
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19.05.2009 19:19
#215 Zum Jubiläum an die Seenotretter gedacht antworten

Auf 60 Jahre Firmentradition kann die Versicherungsagentur Bohlen & Tammling in Leer zurückblicken. Fast die Hälfte dieser Zeit ist Ekkehart Tammling bereits Förderer der Seenotretter. Zum Firmenjubiläum hat der Inhaber der Versicherungsagentur Bohlen & Tammling nun mit einem Spendenaufruf auch seine Unternehmenspartner in sein Engagement für die Seenotretter eingebunden. Diese nachahmenswerte Aktion fand bei den Gästen eine positive Resonanz und somit erhielt die Jubilarin den beachtlichen Spendenbetrag von EURO 2.500. Aufgrund der langjährigen Verbundenheit von Familie Tammling, stockten diese den Betrag auf EURO 3.000 auf, der nun in Leer an die Seenotretter übergeben wurde.

„Die Verlässlichkeit unserer Versicherungen haben wir auch bei den Seenotrettern wiedergefunden,“ gab Ekkehart Tammling für den Spendenaufruf zu Gunsten der Seenotretter anlässlich des Jubiläums an. „Als ostfriesisches Unternehmen mit vielfältigen Verbindungen in die Region und an die Küste, sehen wir auch die persönliche Verpflichtung, mit einer Spende direkt für die Sicherheit der Rettungsmänner zu sorgen“, führt Hilde Tammling als Grund für die Unterstützung an. „Gerade auf den Stationen der Seenotretter kann man sehen, wofür die Spenden eingesetzt werden. Das gibt uns ein gutes Gefühl, wenn wir nun die Spenden an die Seenotretter übergeben.“


http://www.seenotretter.de


Der Leiter des Informationszentrums Nordwest, Hans-Joachim Katenkamp, bedankt sich bei den Inhabern der Versicherungsagentur Bohlen&Tammling, Hilde und Ekkehart Tammling, in Leer für die nachahmenswerte Spendenidee zum 60 Jubiläum der Firma. Die Spenden in Höhe von EURO 3000 sind eine willkommene Hilfe für die Seenotretter.

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21.05.2009 11:56
#216 Im Tretboot in Seenot“ antworten
Im Tretboot in Seenot“ – dies war nur einer der Hits von Frl. Menke, einer der erfolgreichsten Vertreterinnen der Neuen Deutschen Welle. Und da sie so authentisch norddeutsch „rüberkommt“, verlieh ihr Portraitmaler und Pop-Art-Künstler Kurt Schulzke Anfang Mai dieses Jahres im rock’n’popmuseum im westfälischen Gronau den Nord Award.

Dabei waren auch – leibhaftig und auf Bildern – die Seenotretter. Moderiert wurde der Abend von Beat-Club-Legende Uschi Nerke. Die Sonderausstellung von Kurt „Kusch“ Schulzke im Gronauer Museum läuft noch bis zum 5. Juli.


Am 7.6.2009 findet auf dem Inselparkgelände eine Gewerbemesse statt.

Der Schiffsmodellbauer Gerhard Lankhorst aus Bad Bentheim sowie Schülerinnen und Schüler der Grund- und Hauptschule Gildehaus berichten am Infostand über die humanitären Aufgaben der Seenotretter und planen eine Modellbootaktion.


http://www.seenotretter.de


Bildbeweis für die gute Laune: „Nordlicht“ Frl. Menke (zweite von rechts) mit Uschi Nerke und Kurt Schulzke in der Mitte, dazu von rechts nach links die Seenotretter Marcel Zoch, Thilo Heinze und Gerd Hilden.
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27.05.2009 07:55
#217 Sicherheit bei SAR-Alarmruf mit Mobiltelefon antworten

UKW FunkanlageMit Beginn der Saison für die zahlreichen Freizeitskipper in Nord- und Ostsee erwarten die Besatzungen der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) wieder ein erhöhtes Einsatzaufkommen. Allerdings sind nicht alle Segel- und Motoryachten mit UKW-Sprechfunkanlagen ausgestattet, um im Notfall professionelle Hilfe herbeizurufen. Dann wird auf das Handy vertraut. Doch auf See und auch im unmittelbaren Küstenbereich kann es zu Kommunikations-Schwierigkeiten kommen.

Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS empfiehlt dringend allen Mobiltelefon-Nutzern, die Rufnummer +49(0)421 536870 einzuspeichern, um Seenotfälle zu melden. Praktisch ist die Ablage unter einer Kurzwahltaste.

Weiterhin Gültigkeit hat die Kurzwahl 124 124, die von den Netzbetreibern in Absprache mit der DGzRS eingerichtet wurde. Aber: Bei Überholungsarbeiten am Mobilfunknetz kann es unter Umständen zu vorübergehenden Ausfällen kommen. Darauf hat die DGzRS keinerlei Einfluss. Außerdem gilt die Alarmrufnummer 124 124 ausschließlich national im Küstenbereich von Nord- und Ostsee.

Ungeachtet dieser alternativen Alarmierungswege weist die DGzRS darauf hin, dass eine UKW-Seefunkanlage immer noch das verlässlichste Mittel ist. UKW-Notrufe auf Kanal 16 können von Bord der Seenotrettungseinheiten gepeilt werden, um einen Standort zu ermitteln.

Außerdem nimmt auch die zulassungspflichtige Schifffahrt im Revier am Alarmierungsverfahren teil und kann unter Umständen als Relaisstation dienen, die einen Notruf unmittelbar an die SEENOTLEITUNG BREMEN weiterleiten kann.

Die DGzRS setzt zwischen Borkum im Westen und Ueckermünde am Stettiner Haff auf 54 Stationen 20 Seenotkreuzer und 41 Seenotrettungsboote ein. 185 festangestellte und über 800 freiwillige, ehrenamtlich tätige Seenotretter sind bei jedem Wetter, rund um die Uhr einsatzbereit. Viele hundert Menschen verdanken alljährlich den Seenotrettern ihr Leben.


http://www.seenotretter.de

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01.06.2009 07:27
#218 Buch über die Seenotretter antworten
Schwere See vor Spiekeroog

Der Untergang der Dreimastbark „Johanne“ am 6. November 1854 auf den Sandbänken der Insel Spiekeroog war mit 77 Toten eines der schwersten Schiffsunglücke an der deutschen Nordseeküste in Friedenszeiten. Die Tragödie, die 216 deutsche Einwanderer und 13 Besatzungsmitglieder an Bord des Großseglers erlebten, veränderte nicht nur die Geschichte der Gegend, sie erzählt auch einiges über die sozialen und politischen Probleme Deutschlands jener Zeit. Hätten nicht Menschen aus Europa sich aufgemacht, in der neuen Welt eine neue Heimat zu finden, wäre die „Johanne“ wohl gar nicht gebaut worden, um als Passagierschiff den Atlantik zu überqueren. Ihre Havarie indes hatte langfristige Folgen für die ganze Region. Es ist anzunehmen, dass ein wirksames Rettungswesen an den deutschen Küsten erst viele Jahre später etabliert worden wäre – hätte nicht Mitte des 19. Jahrhunderts eine Häufung verheerender Schiffsunglücke wegweisende Aktivitäten in Gang gesetzt, die schließlich zur Gründung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger führten.


Christof Schramm: Schwere See vor Spiekeroog. Das Unglück des Auswandererschiffs „Johanne“

€ 9,95 (Edition Beluga bei mare) mit Spendenanteil für die DGzRS.


http://www.seenotretter.de
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05.06.2009 03:03
#219 Seenotretter-Teddys für die Jüngsten antworten

Am 29. Mai 1865 wurde die DGzRS gegründet. Anlässlich des 144. Jahrestages besuchte der Leiter des Informationszentrums Nordost Jörg Westphal in Wismar, Rostock, Greifswald, Bergen und Stralsund die Neugeborenenstationen. Dreizehn am 29. Mai geborene Kinder sind jetzt Ehrenmitglieder der DGzRS. Sie bekamen darüber eine Urkunde sowie einen Seenotretterteddy.

Dazu Jörg Westphal: “Die DGzRS ist bereits wieder seit 19 Jahren für die Suche und Rettung von Schiffbrüchigen in den Küstengewässern Mecklenburg Vorpommerns zuständig. Mit dieser Ehrenmitgliedschaft für die heute geborenen Babys wollen wir eine Tradition erhalten, die an die gute Tradition der DGzRS an diesem Ehrentag erinnern soll. Danke auch an die Schwestern auf den Neugeborenenstationen, die uns sehr herzlich begrüßt haben und die jungen Mütter auch schon darauf vorbereitet hatten, was im Tagesverlauf auf sie zukam.“

Ein ganz besonderer Zufall: Auf der Station II der Rostocker Uniklinik waren alle jungen Eltern Seglereltern!

Mit dabei auch Familie Arp aus Warnemünde: Piet Jesse Arp ist das fünfte Kind von Familie Arp, und während die größeren Geschwister schon im Warnemünder Segelclub das Einmaleins des Segelns erlernen, wird Piet erst einmal noch viel schlafen.

Es ist aber vorauszusehen, dass auch Piet die maritime Laufbahn einschlagen wird, wo doch Mutter Nadja im Organisationsbüro der Warnemünder Woche als Pressesprecherin die Öffentlichkeitsarbeit organisiert und Vater Malte Vorsitzender des Warnemünder Segel-Clubs e.V. und ebenfalls begeisterter Segler ist. Nadja Arp hat gleich einen Besuch der größeren Geschwister mit Segelfreunden im Informationszentrum der Seenotretter Am Leuchtturm 1 angekündigt, weil der Seenotkreuzer im Alten Strom immer große Fazination auf die Kinder ausübt...


Seit der Gründung vor 144 Jahren hat die DGzRS über 75000 Personen aus Seenot gerettet. Finanziert wird diese Arbeit ausschließlich durch freiwillige Förderbeiträge und Spenden. Auch sie können dabei sein

http://www.dgzrs.de/index.php?id=spenden


http://www.seenotretter.de


Mutter Nadja Arp (39) mit Piet Jesse und dem Seenotretterteddy

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14.06.2009 21:30
#220 Seenotretter helfen Seehund-Heuler antworten

11.06.2009

Norderney. Um einen ungewöhnlichen Gefallen baten Wattführer und Jäger von Norderney gestern Abend, am 11.06.2009, die Seenotretter des Seenotkreuzers BERNHARD GRUBEN auf Norderney: Sie hatten einen kleinen Heuler in ihre Obhut genommen, der dringend in die Seehundstation Norddeich transportiert werden musste.

Diesen Gefallen taten ihnen die Seenotretter gern. Im Rahmen einer Kontrollfahrt nahmen sie den kleinen Gesellen als Gast an Bord und brachten ihn mit dem Tochterboot nach Norddeich, wo er in fachgerechte Pflege übergeben wurde.


http://www.seenotretter.de


von links nach rechts): Heiko Erdwiens, Gerd Schwips und Hermann Janssen von der Besatzung der BERNHARD GRUBEN mit dem kleinen Heuler.

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23.06.2009 21:11
#221 Virtueller Rundgang HERMANN HELMS antworten

23.06.2009 |

Jetzt direkt vom Anleger aus komplett bis in den letzten Winkel mit Vorpiek, Notausgang, Oberdeck, oberem Fahrstand, Bug, Ruderkasten und Tochterboot Biene.

Zur Tour: http://www.dgzrs.de/index.php?id=535


http://www.seenotretter.de

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24.06.2009 21:11
#222 Steller Musikanten zu Gast auf Helgoland antworten

Benefiz-Gala zugunsten der Seenotretter

Wir spielen zu unserer Freude und zur Freude anderer!“ Axel Grandt, Dirigent der Steller Musikanten, bringt es auf den Punkt.

Freuen kann sich nämlich die DGzRS, wenn die aus Stelle bei Hamburg stammenden Posaunisten, Trompeter, Tuba-Spieler, Klarinettisten – eben das komplette Ensemble, am Sonntag, dem 5. Juli 2009 auf Helgoland aufspielen. Der Clou: Ein Eintrittsgeld wird nicht erhoben. Peter Ziegler, der organisatorische Leiter: „Alle Gäste in der Nordseehalle sind zum Spenden aufgerufen! Wir verzichten bei diesem Benefizkonzert zu Gunsten der Seenotretter auf unsere Gage und hoffen, damit möglichst viele Besucher zu motivieren, ordentlich zu spenden.“
Die Steller Musikanten sind gefragte Gäste im In - und Ausland. In England spielten sie anlässlich von Partnerschafts-Feierlichkeiten auf - ebenso wie auf dem Hafenfest in der französischen Hafenstadt Brest. Johannes B. Kerner begrüßte sie im ZDF. Andy Borg lud sie zum Musikantenstadl ein.

Dirigent Axel Grandt: „Für Helgoland haben wir vier Auftritte eingeplant. Vor der Gala in der Nordseehalle am 5. Juli um 19.30 Uhr kann man die 45 Musikanten auf dem roten Felsen am

- 1. Juli (Mittwoch) am Musikpavillon um 19 Uhr,

- 2.Juli (Donnerstag) auf dem Siemensplatz um 15 Uhr und

- 4. Juli (Sonnabend) an der Landungsbrücke um 16 Uhr hören.

Edda Karhof, ehrenamtliche Mitarbeiterin der DGzRS, hat mit den Vorbereitungen schon begonnen. Die Sammelschiffchen für spontane Spenden liegen „ auslaufbereit“ im Rettungsschuppen. Am DGzRS-Infostand in der Nordseehalle wird sie Sammelboxen für das „ stille Geld“ aufstellen, wie sie augenzwinkernd verrät: „Da kann man dann das Papiergeld einlegen…“
Mehr Information : http://www.stellermusikanten.de


http://www.seenotretter.de


Die bekannten Steller Musikanten spielen „ zu unserer Freude und zur Freude anderer!“ Das Galakonzert auf der Hochseeinsel Helgoland ist einer der Höhepunkte. Wer sein Eintrittsgeld spendet, unterstützt die Seenotretter.



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26.06.2009 03:00
#223 Sammelschiffchen der Seenotretter als Trauzeuge antworten

Ein „leuchtendes“ Beispiel für eine großartige Unterstützung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger befindet sich auf der Insel Pellworm. In rund 40 Metern Höhe geben sich auf dem Leuchtturm der Insel Brautpaare das berühmte Ja-Wort. Somit ist dieses Wahrzeichen nicht nur ein Wegweiser in den sicheren Hafen für die Schifffahrt, sondern seit nunmehr 11 Jahren ein beliebter Wegweiser in den sicheren Hafen der Ehe.

Seit August 2004 hat ein ganz besonderes Schiff direkt am Leuchtturm angelegt: ein Sammelschiffchen der Seenotretter. Kapitän Wilfried Eberhardt, der die Trauzeremonie mit seemännischem Charme zelebriert, hat das Sammelschiffchen so platziert, dass häufig eine kleine „Mitgift“ im Schiffchen landet. In der Zeit seines Einsatzes im Leuchtturm wurde das Sammelschiffchen bereits mit der stolzen Summe von 4.111 Euro befrachtet.

Gerade auf den Inseln und Halligen ist die Präsenz der Seenotretter von größter Wichtigkeit. Bei lebensbedrohenden Erkrankungen ist häufig der Seenotkreuzer die einzige Möglichkeit, ein rettendes Krankenhaus zu erreichen.

Bei einem ausführlichen Besuch an Bord des neuen Seenotkreuzers „EISWETTE“ der Station Nordstrand wurde Kapitän Wilfried Eberhardt im Beisein seiner Ehefrau von Kapitän Ralf Krogmann, Leiter der DGzRS-Zweigstelle Hamburg, für die großartige und stets engagierte Unterstützung des Seenotrettungswerkes feierlich eine Dankplakette der Rettungsgesellschaft überreicht.

Kapitän Ralf Krogmann brachte dabei mit einem Augenzwinkern seine Hoffnung zum Ausdruck, dass in Zukunft noch oft das Ja-Wort im Leuchtturm ertönen möge: das Ja zur Ehe und das Ja zur Unterstützung der Seenotretter.


http://www.seenotretter.de


Bildunterschrift v.l.n.r.: Vormann SK EISWETTE / Nordstrand Hans-Jürgen Hansen; Kapt. Wilfried Eberhardt; Barbara Eberhardt

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29.06.2009 18:55
#224 Kieler Woche antworten

Ministerpräsident Peter Harry Cartensen lobt ehrenamtliches Engagement der Seenotretter an Land und auf See bei der Kieler Woche
Immer wieder betont der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Peter Harry Carstensen, wie wichtig ihm die ehrenamtliche Arbeit sei, die im Lande geleistet werde.

Um so selbstverständlicher war es für ihn trotz des übervollen Terminkalenders, ein kurzes Gespräch mit „seinen Rettern“ am Info-Stand während der Kieler Woche zu führen.

Das ehrenamtliche DGzRS-Team berichtete dem Ministerpräsidenten über die Arbeit der Seenotretter auf See – und natürlich auch an Land. Der Ministerpräsident zeigte sich bestens über die Arbeit der Seenotretter informiert, war er doch bei der Indienststellung der neuen EISWETTE auf Nordstrand im März dabei. Über das dichte Stationsnetz der Seenotretter in Schleswig-Holstein war er bestens informiert

Der Ministerpräsident lobte die ehrenamtlichen Mitarbeiter für ihren uneigennützigen Einsatz und dankte dem DGzRS-Team für die geleistete Arbeit.


http://www.seenotretter.de


Das ehrenamtliche DGzRS - Kieler Woche- Team nahm den Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen in die Mitte (v.l): Willi Ritter, Arndt und Dagmar Richter, Friedhelm Seraphin und Heide Seraphin, Manfred Paefke


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30.06.2009 19:39
#225 Spenden von der Küste und aus dem Binnenland antworten

Sammelschiffchen an Bord des Segelschulschiffes GORCH FOCK viele Jahre auf Erfolgskurs
Bremen / Kiel. 32.000 Euro – das ist der Betrag, den die Crew des Segelschulschiffes „GORCH FOCK“ für die DGzRS gesammelt hat, seit 1976 das erste Sammelschiffchen der Seenotretter einen festen Liegeplatz an Bord fand.
Im Rahmen der diesjährigen Kieler Woche besuchten jetzt am 24. Juni 2009 Kapitän Ralf Krogmann, Leiter der Zweigstelle Hamburg der DGzRS, sowie der ehrenamtliche Mitarbeiter Dieter Stier aus Kiel die GORCH FOCK an ihrem Liegeplatz an der Tirpitzmole.
Insgesamt vier Sammelschiffchen der DGzRS begleiten die „GORCH FOCK“ auf ihren Reisen rund um den Erdball. Im Heimathafen des Segelschulschiffs werden die vier kleinen Einheiten der Seenotretter regelmäßig von Dieter Stier, der seit beinahe 30 Jahren als ehrenamtlicher Mitarbeiter für die DGzRS tätig ist, geleert.
Die Gäste wurden an Bord vom Ersten Offizier Fregattenkapitän Lars Lührsen herzlich empfangen. Krogmann überreichte als Dank für den engagierten Einsatz eine ausgewehte Flagge eines Seenotkreuzers der DGzRS und eine Dankurkunde an Fregattenkapitän Lührsen und seine Besatzung.


http://www.seenotretter.de


Ralf Krogmann (li.) und Dieter Stier (ehrenamtlicher Mitarbeiter der DGzRS, re.) bedankten sich beim Ersten Offizier der „GORCH FOCK“, Fregattenkapitän Lars Lührsen.

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 Sprung  
http://www.langeoog-fans.de;
www.bilder-hochladen.net
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