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 Wissenswertes über Langeoog
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Trödel
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18.03.2010 06:00
#271 Das neue Jahrbuch 2010 antworten

Das druckfrische Jahrbuch 2010 der Seenotretter ist unterwegs zu den regelmäßigen Förderern der DGzRS. Das 92 Seiten starke Heft enthält neben vielen Details zu Stationierung und technischen Daten der Rettungsflotte packende Einsatzberichte und die Einsatzbilanz des vorigen Jahres.


So berichtet etwa Björn Füllberg über seinen Überlebenskampf auf See, nachdem er seine brennende Motoryacht verlassen musste. Der Seenotkreuzer BREMEN rettete den 42-Jährigen im Oktober vorigen Jahres keine 30 Minuten nach der Havarie aus der nur neun Grad Celsius kalten Ostsee. Mit seiner großen Feuerlöschkapazität half auch der Seenotkreuzer BERLIN: Beim Großbrand eines Paraffinlagers im Kieler Hafen konnten die Seenotretter Mitte Juni wirkungsvoll helfen.


Zwei Fischer wiederum befreite der Seenotkreuzer THEO FISCHER im Februar 2009 aus unmittelbarer Lebensgefahr, nachdem ihr Kutter vor Hiddensee gestrandet war. Mit Muskelkraft waren die Seenotretter im Eiswinter ebenfalls vor Hiddensee unterwegs: Mit dem Schlauchboot zogen sie einen 80-Jährigen übers Eis, um ihn von der vorgelagerten Fährinsel in dringend benötigte ärztliche Behandlung auf der Hauptinsel zu bringen.


Freiwilligkeit und Ehrenamt sind weitere Themen des Jahrbuches 2010, wie auch ein Blick in die jüngste Geschichte: Vor 20 Jahren erfolgte die Wiedervereinigung Deutschlands – auch für die DGzRS.


Ende 2009 hat die DGzRS den Auftrag zum Bau eines neuen 36-Meter-Seenotkreuzers vergeben. Das Schiff, das zum Jahreswechsel 2011/2012 in Dienst gehen soll, wird die JOHN T. ESSBERGER in der Ostsee ersetzen. Erste Entwürfe und technische Daten gibt es ebenfalls im neuen Jahrbuch.


Fördermitglieder der DGzRS erhalten das Jahrbuch regelmäßig kostenlos per Post.

https://www.dgzrs.de/index.php?id=116


http://www.seenotretter.de

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18.03.2010 06:06
#272 Rezept von "Bootschafter" Tim Mälzer für die Seenotretter antworten

Ganz einfach zum Nachkochen, nicht nur an Bord der Seenotkreuzer, sondern auch für Sie zu Hause.


Die Zeiten von Schiffszwieback und gesalzenem Dörrfleisch sind „Urgeschichte“ an Bord auch bei den Seenotrettern. Aber nach wie vor gilt: Gutes Essen hebt die Stimmung an Bord. Tütensuppen und andere Fertiggerichte bestimmen nicht den Speiseplan – nein! Die Station Borkum hatte einen Vormann, der alljährlich zu Weihnachten eine indonesische Reistafel mit über 30 Zutaten auftischte, und auf der Greifswalder Oie gibt es Rinderfilet mit frischen Pilzen. Die Helgoländer Buletten genießen eine ebenso hohe Anerkennung wie das Chili con Carne aus Cuxhaven.


Mälzer kocht >> Omas Steckrübeneintopf<<


Und wenn es von den Fischern hin und wieder einen Eimer voller Krabben gibt, dann stehen alle Variationen auf dem Plan: mit Spiegel- und Rührei, als Frikadelle, in der Suppe, zum grünen Salat, als Beilage zur Scholle, und…und…und…


Ein Smut zählt nicht zur Stammbesatzung unserer Seenotkreuzer. Aber jeder, der Lust und Liebe zum Kochen hat, darf sich an Pütt und Pann stellen und seinen Kollegen was schmurgeln.


Als Tim Mälzer, der neue „Bootschafter“ der Seenotretter, vor kurzem zu Gast an Bord der HERMANN MARWEDE war, hatte er ein Rezept seiner Großmutter im Gepäck. Damit hätte er sich eine Daueranstellung „erkochen“ können – so gut kam „Omas Steckrübeneintopf“ an. Das Rezept dürfen wir den Freunden und Förderern der DGzRS hier präsentieren – wer mehr von Tim Mälzer kochen möchte, schaut einfach in sein Kochbuch „ Born to Cook II“, das im Verlag Mosaik bei Goldmann erschienen ist. Doch jetzt – noch ist es draußen kalt genug – geht’s an den Eintopf:


Die Zutaten für 6 Portionen:
500 g Steckrüben, 800 g fest kochende Kartoffeln, 4 Zwiebeln, 400 g durchwachsener Bauchspeck, 25 g Butter, 2,5 Liter Kalbsfond oder Hühnerbrühe, 4-6 Kochwürste, 1 Bund glatte Petersilie, 150 g Crème fraîche, Salz, Pfeffer, 1 Messerspitze gemahlener Kümmel



Die Zubereitung:
1. Steckrüben schälen und in 2 cm große Würfel schneiden. Die Kartoffeln waschen, schälen und ebenfalls in Würfel schneiden. Die geschälten Zwiebeln in Spalten schneiden. Den Speck in dicke Scheiben schneiden.

2. Die Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebeln darin bei niedriger Hitze unter Rühren anschwitzen. Die Hitze erhöhen und den Speck dazugeben, weitere 2 Minuten anschwitzen. Kartoffeln und Steckrüben dazugeben, kurz anschwitzen und mit der Brühe auffüllen. Zum Kochen bringen, die Kochwürste dazugeben und bei mittlerer Hitze 30 Minuten sanft kochen lassen.
3. Inzwischen die Petersilie waschen. Die Blätter von den Zweigen zupfen und fein schneiden. Crème fraîche mit etwas Salz, Pfeffer und gemahlenem Kümmel glatt rühren.
4. Den Eintopf mit Salz und Pfeffer würzen und die Petersilie untermischen. Mit der Crème fraîche servieren.


http://www.seenotretter.de


Die Seenotretter wünschen guten Appetit!


Hier kocht der Vormann persönlich: Dirk Höper in der Pantry des Seenotkreuzers NIS RANDERS/Station Maasholm

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23.03.2010 17:45
#273 Prominenter Besuch .... antworten

Prominenter Besuch in der DGzRS-Zentrale in Bremen

Seit langem zählt Uwe Friedrichsen, sicher einer der profiliertesten deutschen Schauspieler, zu den Förderern der DGzRS. Unvergesslich allen, die dabei waren, ist nach wie vor sein Auftritt im Rahmen der Spenden-Gala in Bremen zugunsten der Seenotretter Ende des vergangenen Jahres.



Im März fand Uwe Friedrichsen endlich auch einmal Zeit, um zusammen mit seiner Ehefrau Ute die Arbeit der DGzRS hinter den Kulissen in der Zentrale näher kennenzulernen. Nach einem Gedankenaustausch zählte selbstverständlich auch ein Besuch der SEENOTLEITUNG BREMEN zum Programm.
Besonders beeindruckt zeigten sich die Gäste, wie die erfahrenen Nautiker dort Such- und Rettungsmaßnahmen in unseren Gebieten von Nord- und Ostsee, aber auch weltweit professionell und kompetent koordinieren. Und mit Interesse konnte das Ehepaar Friedrichsen am Rande sogar die Einsätze von zwei Seenotrettungsbooten verfolgen.


Schauspieler Uwe Friedrichsen und seine Ehefrau Ute in der SEENOTLEITUNG BREMEN.

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25.03.2010 03:45
#274 Spenden von der Küste und aus dem Binnenland antworten

Charity – selbst gebacken

Vandemoortele wirbt mit „engagierten“ Produkten für den guten Zweck

Mit seiner traditionellen Glücksradaktion hat der Lebensmittelhersteller Vandemoortele zur Hotel- und Gastronomiemesse „Internorga“ im März erneut die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger unterstützt.

Vandemoortele-Vertriebsdirektor Robert Maaßen überreichte Michael Müller, Vormann des Seenotkreuzers BERLIN, und Ralf Krogmann von der DGzRS-Zweigstelle Hamburg (Mitte) den großartigen Erlös in Höhe von genau 4000 Euro in Form eines symbolischen überdimensionalen Spendenschecks.

Am Vandemoortele-Stand ebenfalls mit dabei: Donuts im „Rettungsring-Outfit“. Die saftigen Kringel im rot-weißen Dress wurden schnell zum Messeblickfang. Einige Standbesucher aus dem Backhandwerk erklärten spontan, die Idee aufgreifen zu wollen. So werden die „runden Retter“ bald auch den Endverbrauchern Freude machen. Womit erneut bewiesen wäre: Die handwerkliche Veredelung eines Top-Produktes lohnt sich.

Noch am Stand auf der „Internorga“ haben Vandemoortele und die DGzRS eine Fortsetzung der guten Zusammenarbeit vereinbart. Die Seenotretter sagen herzlichen Dank.


http://www.seenotretter.de


Lecker: Donuts im „Rettungsring-Outfit“. Vandemoortele-Vertriebsdirektor Robert Maaßen überreichte Michael Müller, Vormann des Seenotkreuzers BERLIN, und Ralf Krogmann von der DGzRS-Zweigstelle Hamburg (Mitte) den symbolischen Scheck.

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30.03.2010 17:47
#275 Zeigen Sie Flagge .... antworten

Zeigen Sie Flagge auf Ihrem Desktop! Neue Wallpaper der Seenotretter! ...mehr

http://www.dgzrs.de/index.php?id=91


http://www.seenotretter.de

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01.04.2010 04:40
#276 Alarmierung antworten

Die SEENOTLEITUNG MRCC(Maritime Rescue Co-ordination Centre) BREMEN ist rund um die Uhr besetzt. Auf jede Alarmierung – egal auf welchem Wege sie die Wachleiter erreicht – wird sofort reagiert.

http://www.dgzrs.de/index.php?id=128

Nicht immer kommt ein Notruf direkt von einem Schiff in Not. Gelegentlich melden Verwandte oder Freunde überfällige Wassersportler. Passanten am Deich oder Strand berichten ungewöhnliche Beobachtungen. Oder ein Alarm läuft über eine EPIRB (Emergency position-indicating radio beacon – Seenotfunkbake) automatisch auf.
Die DGzRS-eigene Küstenfunkstelle Bremen Rescue Radio (Rufname: Bremen Rescue) hat die 24-Stunden-Hörbereitschaft auf den international verbindlichen Notrufkanälen UKW 16 und DSC (Digital Selective Call) 70 übernommen. Jeder Hilferuf erreicht auf diesem Wege direkt die SEENOTLEITUNG BREMEN, denn Bremen Rescue Radio ist nur einen Tisch entfernt in den gleichen Räumen der DGzRS-Zentrale untergebracht.

Bremen Rescue Radio und die SEENOTLEITUNG BREMEN arbeiten Hand in Hand zusammen. Sofort nach dem Empfang eines Notrufes laufen die gezielten Maßnahmen zur Suche und Rettung an. Sie umfassen nicht nur die Alarmierung der eigenen Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote, sondern auch die Koordinierung aller anderen Schiffe, die sich in der Nähe eines Havaristen befinden.

http://www.dgzrs.de/index.php?id=129


http://www.seenotretter.de

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13.04.2010 18:45
#277 Lebendige Flagge“ antworten

Lebendige Flagge“ auf Wache in der SEENOTLEITUNG BREMEN

14:41

Plötzlich standen die „Wachleiter“ in schwarz-rot-goldenen Overalls in der SEENOTLEITUNG BREMEN an ihren Arbeitsplätzen: Die Deutschlandflagge besuchte Bremen, und da war der Weg zu den Seenotrettern eine Selbstverständlichkeit. Die diensthabenden Wachleiter Roland Erdmann und Jörn Buske mussten für einen Moment ihre Arbeitsplätze freigeben.



Fotograf Markus Faber aus Wismar setzt ein Kunstprojekt um, dessen Ergebnis am 20. Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober 2010, in Bremen im Rahmen der offiziellen Einheitsfeiern präsentiert wird: die Nationalflagge an verschiedenen bekannten Plätzen im ganzen Land.
40 Städte hat Faber im Visier. Die „lebendige Flagge“ sorgte unter anderem schon in Rostock, Hamburg und Wolfsburg für Interesse. Besonders aufregend sei es auf der Landebahn des Hamburger Flughafens gewesen, berichtet Faber: „Für uns hat man extra die Landelichter eingeschaltet – das war total klasse.“
Die „Flagge“ – junge Frauen, die sich für die Aktion beworben hatten – und der Fotograf staunten gleichermaßen, als sie erfuhren, dass die DGzRS von Bremen aus sämtliche Seenotfälle in Nord- und Ostsee, von Borkum über Sylt bis hin nach Ueckermünde am Stettiner Haff koordiniert.
Die Seenotretter hatten unmittelbar nach der Wende im November 1990 den Seenotkreuzer-Neubau VORMANN JANTZEN in Warnemünde stationiert, vorschriftsmäßig ausgestattet mit Schwarz-Rot-Gold und der DGzRS-Hansekreuzflagge sowie der Bremer Speckflagge am Bug.


http://www.seenotretter.de


Auf Wache: Schwarz, Rot und Gold in der SEENOTLEITUNG BREMEN (o.). Wachleiter Roland Erdmann erklärt der „Flagge“ die Kartenarbeit (u.).

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19.04.2010 20:00
#278 Kraftpaket auf vier Rädern... antworten

Kraftpaket auf vier Rädern für die Seenotretter

14:28

Die Seenotretter auf der Insel Usedom haben kraftvolle Verstärkung erhalten: Die Station der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) im Ostseebad Zinnowitz ist jetzt mit einem neuen Traktor für den Transport des Seenotrettungsbootes BUTT an den Einsatzort ausgerüstet. Er hat einen 17 Jahre alten Unimog ersetzt.


Der Traktor vom Typ John Deere 7730 ist ein Novum in der Rettungsflotte der DGzRS. Der bewährte Unimog, Baujahr 1993, zeigte besonders im Revier Zinnowitz erhöhte Verschleißerscheinungen. Das dortige Boddenbootgespann fährt etwa 15 Einsätze pro Jahr. Die 22 Freiwilligen der Station absolvierten darüber hinaus allein 2009 rund 70 Kontrollfahrten und Übungen. Der häufige Kontakt mit Sand und Salzwasser haben das Material des alten Zinnowitzer Zugfahrzeugs besonders stark in Mitleidenschaft gezogen.
Um ihren Rettungsmännern weiterhin ein Höchstmaß an Sicherheit und damit Aussicht auf schnellen Erfolg ihres Einsatzes zu geben, hat sich die DGzRS zu dieser Neuanschaffung entschlossen. Ihre Inspektoren haben sich aufgrund guter Erfahrungen der niederländischen Seenotretter mit dem gleichen Hersteller für die Anschaffung des kraftvollen und wendigen Traktors entschieden.
Vorteile im Vergleich zum Unimog sind eine verbesserte Rundumsicht, höhere Zugkraft (Traktion) sowie Kostenersparnis bei Anschaffung und Unterhaltung – ein wichtiger Punkt für die nur durch Spenden finanzierte DGzRS. Die Rettungsstation Zinnowitz bleibt zunächst die einzige Station, die diesen Traktor erhält. Die Seenotretter wollen dort Erfahrungen sammeln.
Nicht nur äußerlich unterscheidet sich der 5,45 Meter lange, 2,44 Meter breite, 3,11 Meter hohe und fast acht Tonnen schwere Traktor im typischen Seenotretter-Rot von seinen John-Deere-grünen „Brüdern“ in der Landwirtschaft. Für die besonderen Anforderungen im Einsatz am Strand und in der Brandung wurde der Traktor zudem „watfähig“ gemacht: Bis zu gut einem Meter Tiefe kann das Ostseewasser dem 220 PS starken Sechszylindermotor mit extra hoch liegenden Luftfiltern und Elektrik nichts anhaben. Außerdem an Bord: ein Seefunkgerät und ein Notfallkoffer für die Erste Hilfe.
Eine eigens konstruierte Heckwinde ermöglicht es, das sieben Meter lange Seenotrettungsboot nach seiner Rückkehr vom Einsatz am Strand auf den Spezialtrailer zurückzuziehen. Auch den Trailer selbst hat die DGzRS umbauen lassen. Er verfügt nun über eine Kippvorrichtung. Das Boot rutscht wie die Tochterboote der Seenotkreuzer über eine schiefe Ebene aus eigener Kraft ins Wasser. Die Zugmaschine muss dadurch im Regelfall nicht mehr so weit wie bisher ins Seewasser gefahren werden, was Korrosionsschäden weiter reduziert.

http://www.seenotretter.de

Bildergalerie: Der neue Traktor im Einsatz

http://www.dgzrs.de/index.php?id=651

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06.05.2010 20:10
#279  Seenotkreuzer-Modell.... antworten

Seenotkreuzer-Modell macht in Luzern fest


15:57


Der Seenotkreuzer BERLIN/Station Laboe hat Kurs auf die Schweiz genommen – allerdings nur im Modell. Das Verkehrshaus in Luzern zeigt die Nachbildung im Maßstab 1:25 seit Ende April in seiner Sammlung. Die DGzRS hat das Modell dem wichtigsten Technikmuseum und besucherreichsten Ausstellungshaus der Schweiz für dessen Dauerausstellung zur Verfügung gestellt.



Vor einer Runde aus Museumsleitung und -förderern, speziell den sogenannten Schiffspaten, hielt Chris Hartmann, ehrenamtlicher Repräsentant der DGzRS in der Schweiz, einen Vortrag über die Arbeit der deutschen Seenotretter, die auch in der Schweiz viele Förderer haben. Anschließend übergab er das Modell der BERLIN an Dr. This Oberhänsli, im Museum der Konservator für Schifffahrt, Seilbahnen und Tourismus.
Das 1959 gegründete und von einer Stiftung getragene Verkehrshaus der Schweiz mit Planetarium und Filmtheater ist Museum, Schaufenster und Erlebnisraum für das Verkehrs- und Kommunikationswesen. Im Vordergrund steht die Darstellung der Entwicklung dieser Technologien mit ihren Auswirkungen auf Individuum, Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt sowie deren Zusammenhänge und Vernetzungen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Das Haus zeigt mehr als 20.000 Objekte auf rund 3000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Es zählte im vergangenen Jahr fast 930.000 Besucher.


http://www.seenotretter.de


Chris Hartmann (l.), ehrenamtlicher Repräsentant der DGzRS in der Schweiz, übergibt das Modell des Seenotkreuzers BERLIN an Dr. This Oberhänsli vom Verkehrshaus der Schweiz in Luzern.

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20.05.2010 20:20
#280 Seenotretter zeichnen mutige Marinesoldaten aus antworten

Seenotretter zeichnen mutige Marinesoldaten aus

15:06


Bremen/Kiel – Für ihren mutigen und selbstlosen Einsatz zur Rettung von 26 See-leuten unterschiedlicher Nationalitäten vor der Küste des Libanons hat die DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) am 20. Mai 2010 in Kiel die Besat-zungen des Tenders „Mosel“ (5. Minensuchgeschwader) und des Minenjagdbootes „Laboe“ (3. Minen¬suchgeschwader) der Deutschen Marine mit der „Bronzenen Medaille für Rettung aus Seenot“ ausgezeichnet. Stellvertretend für die Besatzungen hat DGzRS-Vorsitzer Michael Grobien Medaillen und Urkunden an die beiden Kommandanten, Korvettenkapitän Michael Gierahn (38) und Kapitänleutnant Jens Geppert (36), überreicht. Die Auszeich¬nung fand an Bord des Tenders „Mosel“ statt.



Zu dem Seenotrettungseinsatz war es am Nachmittag des 17. Dezember 2009 im Mittelmeer gekommen. Elf Seemeilen westlich des libanesischen Hafens Tripoli war bei starken Winden von im Mittel 6 bft. (ca. 54 km/h Windgeschwindigkeit), drei bis vier Metern Seegang und schweren Gewitterschauern das unter Panama-Flagge fahrende Viehtransportschiff „ Danny F II“ mit über 80 Mann Besatzung gekentert. Die beiden deutschen Marineschiffe, die sich im Rahmen des UNIFIL-Einsatzes vor Ort befanden und zum Zeitpunkt des Unglücks zum „Abwettern“ im Hafen von Beirut lagen, liefen nach Eingang des Notrufes sofort aus und trafen gegen 19 Uhr an der Unglücksstelle ein. In der Nacht und in den folgenden zwei Tagen konnten bei widrigen Verhältnissen 26 Schiffbrüchige gerettet werden. Unter Einsatz ihres Lebens sprangen die deutschen Marine-soldaten in die aufgewühlte See, um den teilweise durch Entkräftung und wegen des See-gangs hilflos treibenden Schiffbrüchigen zu Hilfe zu kommen. Sie wurden in Kletterrettungs-netze verbracht und anschließend an Bord geholt. Hier wurden sie medizinisch versorgt und anschließend im Hafen von Tripoli an die libanesi-schen Behörden weitergeleitet. Für neun weitere Schiffbrüchige konnte bedauerlicherweise keine Hilfe mehr geleistet werden; sie wurden tot geborgen. Die Such- und Rettungsmaßnahmen wurden am 20. Dezember, drei Tage nach dem Unglück, beendet.

http://www.seenotretter.de

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30.05.2010 21:21
#281 DGzRS-Tagung .... antworten

DGzRS-Tagung in Rostock – Neuer Vorstand

14:10

Michael Grobien und Christel Vinnen nach erfolgreicher Amtszeit verabschiedet

Gerhard Harder zum Vorsitzer des Seenotrettungswerks gewählt



Auf ihrer Tagung in Rostock am Sonnabend, dem 29. Mai 2010, haben die Mitglieder des Beschlussfassenden Gremiums der DGzRS Gerhard Harder (Bremen) zum neuen Vorsitzer des Seenotrettungswerks gewählt.

Harder zählt seit 2004 zum ehrenamtlichen Vorstand. Er wurde Nachfolger von Michael Grobien, der 1998 in den Vorstand gewählt wurde. Grobien schied aus dem Amt satzungsgemäß aus, ebenso wie sein Vorstandskollege Christel Vinnen.

Neu in den Vorstand berufen wurden Ingo Kramer und Michael Schroiff (Bremen). Der Diplom-Wirtschaftsingenieur Ingo Kramer ist Geschäftsführender Gesellschafter der Firmengruppe J. Heinrich Kramer; Diplomkaufmann Michael Schroiff ist Mitgesellschafter der Unterweser Reederei AG (URAG).

Der DGzRS-Vorstand besteht jetzt aus Gerhard Harder, Ingo Kramer und Michael Schroiff. Den Wahlen war die Entlastung des Vorstands vorausgegangen.

Für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit bei den Seenotrettern wurde Michael Grobien mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Sein Vertreter, Christel Vinnen, erhielt die Silberne Ehrennadel.

Die Modernisierung der Rettungsflotte stand während der Tagung zur Diskussion. So wird zum Herbst/Winter dieses Jahres ein Seenotkreuzer der neu geschaffenen 36-Meter-Klasse auf Kiel gelegt, der 2012 getauft und in Sassnitz stationiert werden soll. Desweiteren wurde eine Option für einen dritten 20-Meter-Seenotkreuzer eingelöst. Über dessen Stationierung wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Dieses Schiff soll im Herbst/Winter 2011 seinen Dienst aufnehmen.

Nach der Gründungsversammlung am 29. Mai 1865 in Kiel wurde der Hauptsitz der DGzRS in die Freie Hansestadt Bremen verlegt. Noch heute hat dort die Gesellschaft ihr Domizil; an der Werderstraße 2 befindet sich die Zentrale des Rettungswerks mit der SEENOTLEITUNG BREMEN und der betriebseigenen Reparaturwerft.
Die DGzRS, in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee zuständig für den Such- und Rettungsdienst, kann in diesem Jahr auf ihr 145-jähriges Bestehen zurückblicken.

Das Seenotrettungswerk veranstaltet nunmehr zum elften Mal den „Tag der Seenotretter“, in diesem Jahr am Sonntag, dem 25. Juli 2010, auf nahezu allen Stationen zwischen Borkum im Westen und Ueckermünde am Stettiner Haff sowie auf dem Gelände der DGzRS-Zentrale in Bremen.

Im Mittelpunkt dieses Aktionstages soll die Arbeit der 186 fest angestellten und rund 800 freiwilligen, ehrenamtlich tätigen Rettungsmänner stehen.

Rund 300.000 Spender und Förderer unterstützen heute das deutsche Seenotrettungswerk, dessen gesamte Arbeit ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen getragen wird.


http://www.seenotretter.de


Der ehrenamtliche Vorstand der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (v.l.): Satzungsgemäß schieden Christel Vinnen und Michael Grobien aus; neu gewählter Vorsitzer ist Gerhard Harder, seine Stellvertreter sind Ingo Kramer und Michael Schroiff.

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31.05.2010 15:51
#282 Neue EISWETTE .... antworten

Neue EISWETTE für Puzzle-Fans

13:53


Ein neues Puzzle mit dem Motiv unseres neuen Seenotkreuzers EISWETTE der Station Nordstrand ist ab sofort im DGzRS-Shop erhältlich. Es ist wunderbar geeignet als Geschenk oder Urlaubsspaß für regnerische Tage.


Das 500-Teile-Puzzle wurde in bewährter Qualität von der Firma Ravensburger hergestellt. Das fertige Motiv hat ein Format von 49,3 x 36,2 Zentimetern.

Das gesamte Motiv ist abwechslungsreich und hat sowohl in den Himmel- als auch in den Meerespartien viele charakteristische Elemente, so dass es auch für nicht so geübte Puzzle-Begeisterte spannend bleibt.

Preis: 10 Euro
Bestellnummer: 320 018
Bestellung direkt im Online-Shop

Gern können Sie auch unseren Bestell-Katalog direkt hier anfordern.


http://www.seenotretter.de


Das neue Puzzle zeigt den Seenotkreuzer EISWETTE/Station Nordstrand.

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01.06.2010 18:40
#283 Packende Fotos ... antworten

Packende Fotos zeigen mutige Seenotretter

11:29

Beeindruckende Aufnahmen von rettenden Schiffen auf hoher See in Hattingen: Mit außergewöhnlichen Bildern gibt der Fotodesigner Thomas Steuer am Sonntag, 6. Juni, beim Aktionstag „Retter, Helfer und Alltagshelden“ im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen Einblicke in die spannende Welt der Seenotretter.


Wenn die mutigen Helfer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) auf Nord- und Ostsee im Einsatz sind, schaut ihnen dabei in der Regel niemand zu. Umso spektakulärer sind deshalb die Fotos von Thomas Steuer. Mit seiner Kamera hat er die Perspektive eines Schiffbrüchigen ebenso eingenommen wie die des Vormanns (Kapitäns), der einen Seenotkreuzer sicher durch Sturm und Wellen steuert. Und seine Bilder zeigen die Gesichter der Männer, die sich bei jedem Wetter in Gefahr begeben und aufs Meer hinausfahren, um andere aus Seenot zu retten.

Der 31-jährige Diplom-Fotodesigner Steuer hat in diesem Jahr sein Studium an der Fachhochschule Dortmund abgeschlossen. Er hat in Krefeld, Falmouth (England) und Dortmund studiert und arbeitet heute als freier Fotodesigner.

Zu seiner Fotoausstellung im Rahmen des Kulturhauptstadt-Programms „Ruhr 2010“ kommen auch die Seenotretter selbst nach Hattingen. Sie zeigen mit großen Modellschiffen, was die Originale ihrer Rettungsflotte leisten. Außerdem bringen sie die persönliche Sicherheitsausrüstung der Rettungsmänner und sogar ein Originalbauteil eines Seenotkreuzers mit. Dieses Stück Sicherheit für Nord- und Ostsee können die Besucher im Wortsinn mit eigenen Händen begreifen.

Gut 2000 Mal im Jahr müssen die Seenotretter raus im Kampf gegen die See. Das bedeutet: Durchschnittlich fünf Alarmierungen erreichen die mutigen Helfer täglich, Tag für Tag retten sie drei Menschen vor den deutschen Küsten. Sie bringen Hilfe bei jedem Wetter und fahren oft dann hinaus, wenn andere reinkommen. Dabei sehen sie sich selbst mitnichten als Helden – im Gegenteil: Sie fahren ihre Einsätze uneigennützig, selbstlos, freiwillig – eben Profis.

Die DGzRS ist alleinverantwortlich zuständig für die Suche und Rettung auf See. Sie unterhält zwischen Borkum im Westen und Usedom im Osten 61 Rettungseinheiten auf 54 Stationen. Über 76.000 Menschen verdanken den Seenotrettern seit der Gründung 1865 ihr Leben. Die DGzRS finanziert ihre gesamte Arbeit seit jeher ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen, ohne staatliche oder öffentliche Mittel in Anspruch zu nehmen. Allein in Nordrhein-Westfalen helfen ihnen rund 66.000 Menschen mit regelmäßigen Spenden. Schirmherr des Rettungswerkes ist der Bundespräsident.


http://www.seenotretter.de


Diese Aufnahme des Fotodesigners Thomas Steuer zeigt den Seenotkreuzer HERMANN HELMS der DGzRS aus ungewöhnlicher Perspektive. Steuers beeindruckende Fotos sind am 6. Juni auf der Henrichshütte Hattingen zu sehen. Auch die Seenotretter selbst sind dort zu Gast.

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10.06.2010 20:20
#284 Seenotretter zeichnen Frankfurter Schiffsmodellbauer aus antworten

Seenotretter zeichnen Frankfurter Schiffsmodellbauer aus


14:02


Seit Jahrzehnten engagiert sich die Frankfurter Schiffsmodellgruppe der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) für das Seenotrettungswerk. DGzRS-Geschäftsführer Dr. Bernd Anders war am 8. Juni 2010 eigens aus Bremen nach Nidda gekommen, um am Vorabend der Eröffnung einer Sonderausstellung vier Mitgliedern der Modellgruppe die der Silhouette eines Seenotkreuzers nachempfundene „Kreuzernadel“ zu überreichen.



Gewürdigt wurde mit dieser hohen Auszeichnung der besondere ehrenamtliche Einsatz von Jürgen Meuser, Wolfgang Exler (beide Frankfurt), Peter Werne (Offenbach) und Oliver Brennhold (Ransbach-Baumbach).
Nahezu im ganzen Land haben die Modellbauer die Entwicklung der DGzRS-Rettungsflotte vom einfachen, offenen Ruderboot bis zum modernen Seenotkreuzer bei Schaufahren präsentiert. Zugleich haben sie dafür gesorgt, dass die Arbeit der Seenotretter, die ausschließlich durch freiwillige Spenden und Beiträge finanziert wird, auch fernab der Küsten von Nord- und Ostsee einem breiten Publikum bekannter wurde.
Auch in Fachkreisen genießt die Frankfurter Schiffsmodellgruppe mit ihren der Realität präzise nachgebildeten und mit zahlreichen Funktionen versehenen Exponaten großes Ansehen.
Die Ausstellung mit dem Titel „Die Seenotretter: Über Bürgermut und Bürgersinn in Nidda“ ist im dortigen Rathaus noch bis zum 23. Juni 2010 zu sehen.


http://www.seenotretter.de


Hohe Auszeichnung für Modellbauer: DGzRS-Geschäftsführer Dr. Bernd Anders (r.) ehrte Jürgen Meuser (v.l.), Wolfgang Exler (beide Frankfurt), Peter Werne (Offenbach) und Oliver Brennhold (Ransbach-Baumbach) mit der „Kreuzernadel“ der Seenotretter

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05.07.2010 21:00
#285 Fotowettbewrb: Seenotrettung - Aus Heutiger Sicht antworten

Herzlich willkommen auf der offiziellen Seite des Fotowettbewerbs der DGzRS und CEWE COLOR.

Sturm und schwere See, Sonnenuntergänge und stilles Wasser, Spezialschiffe und eine hochtechnisierte Ausrüstung, Grenzerfahrung und Menschlichkeit – viele Blickwinkel sind möglich auf den Alltag der Seenotretter und ihre Aufgabe: Menschen aus Seenot zu retten.

Ihrer Fantasie sind bei unserem Fotowettbewerb keine Grenzen gesetzt. Das schöne Motiv eines Seenotrettungsbootes ist genauso gefragt, wie die fotografisch festgehaltene Umsetzung eines kreativen Gedankens zum Thema.

Zeigen Sie uns vom 1. Juli bis zum 30. September 2010 Ihre Bilder zum Thema „Seenotrettung – Aus heutiger Sicht“. Stöbern Sie in den Bildern, die Sie eingereicht haben, und geben Sie Ihre Bewertung ab. Die besten Aufnahmen werden von einer Fach-Jury http://dgzrs.ipex-photo.de/jury.php ausgewählt. Gewinnen Sie attraktive Preise!

http://dgzrs.ipex-photo.de/prizes.php

Teilnehmen

Ob jemand mit der Kamera zum „Tag der Seenotretter“ unterwegs ist oder ein schönes Motiv in der Schublade hat, das er gerne präsentieren möchte, der Fotowettbewerb von CEWE-COLOR und der DGzRS richtet sich an alle. Bis zum 30. September können Sie hier Ihre Bilder hochladen, die alle in die Bewertung eingehen.

Es können bis zu fünf Bilder pro Teilnehmer eingereicht werden. Ausgeschlossen von der Teilnahme sind fest angestellte Mitarbeiter der DGzRS.

Jetzt registrieren!

https://dgzrs.ipex-photo.de/signup/


http://www.seenotretter.de

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