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 Wissenswertes über Langeoog
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30.07.2010 02:02
#286 Tag der Seenotretter 2010 antworten

Von der Küste:

Täglich erreichen uns neue Bilder mit Impressionen vom Tag der Seenotretter 2010 auf den Stationen in Nord- und Ostsee: schöne Erinnerungen für die Besucher, die vor Ort waren – und anregende Motive für Neugierige, die hier schon einmal sehen können, was sie auch im nächsten Jahr erwartet. Der Tag der Seenotretter hat seinen festen Platz im Kalender und bietet die einmalige Gelegenheit, Mensch und Technik aus der Nähe zu erleben. Breiten Raum nahmen die Gespräche mit unseren Besatzungen ein.



In Bremen:

Ein voller Erfolg war der „Tag der Seenotretter“ am vergangenen Sonntag (25.07.10) auf 34 der 54 DGzRS-Stationen in Nord - und Ostsee, vor den Küsten und auf den Inseln von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie in der DGzRS-Zentrale in Bremen. Rund 20.000 Menschen nutzten die Gelegenheit, um mit den Besatzungen der Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote einmal ins Gespräch zu kommen. Zahlreiche Besucher wurden Fördermitglieder. Neben Information stand auch Unterhaltung auf dem Programm. Shantychöre und Musikgruppen erfreuten die Besucher mit Musik von Mensch und Meer in unterschiedlichsten Darbietungen. Dass die Arbeit bei all dem Vergnügen nicht zu kurz kam - dafür sorgten rund 80 Freizeitskipper und ihre Besatzungen, die die Hilfe der Seenotretter am vergangenen Wochenende in Anspruch nehmen mussten.

Erste Eindrücke aus Bremen vermittelt unsere Dia-Show.

http://www.dgzrs.de/index.php?id=698


www.seenotretter.de

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09.08.2010 17:55
#287 Seenotretter als Zimmermann antworten

Für ein paar Hammerschläge: Seenotretter als Zimmermann

09:37


In Sassnitz / Rügen entsteht zur Zeit ein Stationsgebäude für die Seenotretter.

Vormann Hartmut Mühlwald von der Station Sassnitz wechselte für ein paar Minuten am Donnerstag, dem 5. August 2010, das Handwerk: Vom Seemann wurde er zum Zimmermann, wenn auch nur für ein paar gezielte Hammerschläge, mit denen er nach bewährter Tradition den Nagel in das Holz des Dachstuhls trieb.
Das Dach wird in wenigen Monaten das zurzeit im Hafen von Sassnitz entstehende neue DGzRS-Stationsgebäude decken, wenige Schritte nur vom Liegeplatz des Seenotkreuzers WILHELM KAISEN entfernt.
Eine kleine Werkstatt, Schulungs- und Aufenthaltsräume finden hier ebenso Platz wie Ruhezimmer für die Besatzung des Seenotkreuzers EUGEN / Station Greifswalder Oie, wenn der aus einsatzbedingten Gründen oder zur Stationsvertretung Sassnitz anläuft. Die feierliche Einweihung und Inbetriebnahme ist für den Oktober vorgesehen.


www.seenotretter.de


Vormann Hartmut Mühlwald schwingt den Hammer - auf dem Dachstuhl am Richtkranz, unter fachkundiger Begleitung von Zimmermeister Jörg Riemer, Geschäftsführer der bauausführenden Firma Rast-Bau.

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17.08.2010 17:27
#288 Seenotretter jetzt bei Facebook antworten

Das gefällt uns: Die Seenotretter jetzt bei Facebook!

Die offizielle Facebook-Seite der Seenotretter ist online. Lassen Sie uns wissen, wie wir Ihnen gefallen. Tauschen Sie sich aus und teilen Sie mit anderen Ihre Erlebnisse mit den Seenotrettern. Kommen Sie "an Bord" und werden Sie Teil einer starken Crew!

Zur offiziellen Facebook-Seite der Seenotretter

http://www.facebook.com/seenotretter

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09.09.2010 19:00
#289 Radio und Fernsehspott antworten

Neuer Radio- und Fernsehspot der Seenotretter

Gemeinsam mit der Hamburger Werbeagentur BrawandRieken hat die DGzRS je einen 25-sekündigen Radio- und TV-Spot entwickelt. Sehen und hören Sie unsere neuen Spots auf unserer Internetseite und lassen Sie uns auf Facebook wissen, wie sie Ihnen gefallen.

Hier anschauen

http://www.dgzrs.de/index.php?id=700


Die markante Stimme ihres „Bootschafters“, des bekannten Hamburger Schauspielers Jan Fedder („Großstadtrevier“), soll bald im Radio und im Fernsehen neue Aufmerksamkeit für die Seenotretter erzeugen. Gemeinsam mit der Hamburger Werbeagentur BrawandRieken hat die DGzRS je einen 25-sekündigen Radio- und TV-Spot entwickelt.
Während im „stürmischen“ Hörfunkspot überraschend schiffbrüchige Menschen zwischen den Fischen im tosenden Meer schwimmen, beruhigt sich die wilde See im Fernsehspot mit jedem Euro, den eine Hand in das bekannte rot-weiße Sammelschiffchen der Seenotretter spendet.
Ganz besonders danken die Seenotretter dafür, dass sowohl BrawandRieken als auch alle Partner und nicht zuletzt Jan Fedder als Off-Sprecher alle Leistungen zugunsten der Seenotretter honorarfrei erbracht haben. Bei BrawandRieken wird das Team vom Geschäftsführer Kreation Torsten Rieken angeführt, der schon seit Jahren für die Seenotretter Ideen entwickelt. Zusammen mit Liliana Wald, Matthias Walkenhorst und Falk Utermöhle hat er auch die neuen Projekte umgesetzt. Die Hand der Agenturmitarbeiterin Katrin Kilianski steckte telegen die Spenden ins Sammelschiffchen. Tristan Wiggert managte das Projekt. Waltraud Grunow und Oliver Bock von „magicfarm“ übernahmen die Postproduction. Das Hamburger Tonstudio „Hastings Music“ (Sprachaufnahme/Mischung), TV-Produzentin Regine Schrempf sowie Jonas Scholz (Director of Photography) und Thorsten Bückmann (Geschäftsführer „First Floor Filmpartner“) brachten ebenfalls ihre Kreativität und ihr Engagement mit ein.
Nun ist die DGzRS auf die ebenso kostenfreie Ausstrahlung der Spots durch Radio- und Fernsehsender angewiesen.


www.seenotretter.de

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13.09.2010 16:45
#290 Bundespräsident Wulff antworten

Bundespräsident Wulff jetzt Schirmherr der Seenotretter

11:43


„Ich weiß um die Bedeutung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und die wichtige Arbeit, die diese Gesellschaft für unser Land erbringt. Ich übernehme gern die von meinen Vorgängern begründete und bewährte Schirmherrschaft...“



Mit diesen Worten hat Bundespräsident Christian Wulff jetzt das traditionelle Ehrenamt bei den Seenotrettern übernommen.
Die DGzRS ist in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee zuständig für den Such- und Rettungsdienst. Zwischen der Emsmündung im Westen und dem Stettiner Haff im Osten unterhält die Gesellschaft 61 Rettungseinheiten auf 54 Stationen. Die Seenotretter fahren jährlich rund 2000 Einsätze.
Die gesamte Arbeit der DGzRS wird ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen, ohne staatliche Zuschüsse, getragen. Wertvolle Unterstützung erfahren die Seenotretter von rund 300.000 Fördermitgliedern im ganzen Land.


www.seenotretter.de


Bundespräsident Christian Wulff hat die Schirmherrschaft über die DGzRS übernommen. (Foto: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung)

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30.09.2010 21:11
#291 30 Jahre AMCO antworten

30 Jahre AMCO und über 12.000 Euro für die Seenotretter

13:00

Anlässlich des 30jährigen Bestehens der AMCO Metall-Service GmbH übergaben die Geschäftsführer Dr. Jochen Schmidt und Joachim Vallée eine Spende von 12.370 Euro an die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).


Zum 30. Jahrestag der Gründung der AMCO Metall-Service GmbH zeigten sich Geschäftspartner, Kunden, Lieferanten und Freunde des Hauses ausgesprochen großzügig. Das 1980 in Köln gegründete Familienunternehmen gehört heute zu den führenden NE-Metallhändlern (NE: Nichteisen) mit eigener Lagerhaltung in Europa. Nicht nur Qualität und Service gehören zur Firmenphilosophie, sondern ebenso soziales Engagement.

Das wurde deutlich, als AMCO anlässlich des Jubiläums zu einem Tag der offenen Tür in die jüngst erweiterte Bremer Betriebsstätte einlud. Anstelle von Geschenken hatte die Geschäftsleitung um Spenden für die Seenotretter gebeten, und 12.370,30 Euro kamen zusammen.

AMCO unterstützt die Seenotretter schon seit vielen Jahren, „weil wir wissen, dass die DGzRS sinnvoll und wirtschaftlich mit Spendengeldern umgeht“, betonte Joachim Vallée, einer der beiden Geschäftsführer. Mit seinem Geschäftsführungskollegen Dr. Jochen Schmidt übergab er kürzlich in der Bremer Zentrale der Seenotretter ein symbolisches Stück Aluminium als Baustein für den derzeit auf der Fassmerwerft im Bau befindlichen neuen Seenotkreuzer an Heinrich Hoppe, Mitglied der Geschäftsführung der DGzRS.

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, gegründet im Jahre 1865, ist zuständig für den Such- und Rettungsdienst im Seenotfall. Sie führt diese Aufgaben eigenverantwortlich und unabhängig durch. Einsatzzentrale für alle Maßnahmen im maritimen SAR-Dienst der Bundesrepublik ist die SEENOTLEITUNG BREMEN (MRCC BREMEN: Maritime Rescue Co-ordination Centre) der DGzRS. Alle 60 Seenotkreuzer und Seenotrettungsboot e der DGzRS sind aus seewasserbeständigem Aluminium gebaut.


www.seenotretter.de


In der Zentrale der DGzRS übergaben Joachim Vallée (links) und Dr. Jochen Schmidt (rechts), Geschäftsführer von AMCO, symbolisch für die Spende von über 12.000 Euro ein Stück Aluminium an Heinrich Hoppe (Mitte), Mitglied der Geschäftsführung der DGzRS

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02.10.2010 07:47
#292 Internationale Tagung bei den Seenotrettern antworten

Internationale Tagung bei den Seenotrettern – DGzRS erfährt weltweit Anerkennung

09:15

Internationale Seeschifffahrts- und Luftfahrtexperten aus allen Erdteilen haben Ende September in der Zentrale der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen getagt. Einmal mehr hat der Seenotrettungsdienst der unabhängigen, nicht-staatlichen DGzRS damit besondere Anerkennung auf höchster internationaler Ebene erfahren.



Die gemeinsame Arbeitsgruppe für Suche und Rettung der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (International Maritime Organisation, IMO) und der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (International Civil Aviation Organization, ICAO) hat sich auf gemeinsame SAR-Standards, -Verfahren und -Techniken (SAR = Search and Rescue, Suche und Rettung) geeinigt. Bei der aktuellen Tagung in Bremen standen die Erfahrungen damit und künftige Entwicklungen auf dem Programm, um die Zusammenarbeit maritimer und fliegerischer SAR-Dienste weiter zu verbessern.
Grundlagen der 1993 gegründeten Arbeitsgruppe sind die internationalen Übereinkommen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See und die gemeinsam erarbeiteten Verfahren der Suche und Rettung. Zum ersten Mal fand die jährliche Tagung bei der DGzRS in Bremen statt. Der DGzRS-Geschäftsführer und Leiter des Rettungsdienstes Kapitän Udo Helge Fox begrüßte über 50 Teilnehmer aus allen Erdteilen. Fox ist zugleich geschäftsführendes Vorstandsmitglied der International Maritime Rescue Federation (IMRF), des Zusammenschlusses der Seenotrettungsdienste.
Die DGzRS ist in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee zuständig für Suche und Rettung auf See. Sie unterhält dazu eine Flotte von 61 Rettungseinheiten zwischen der Emsmündung im Westen und dem Stettiner Haff im Osten. Ihre 186 fest angestellten und über 800 freiwilligen Seenotretter fahren jährlich gut 2000 Einsätze – selbstlos, freiwillig, bei jedem Wetter und finanziert ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen. Die SEENOTLEITUNG BREMEN (MRCC = Maritime Rescue Coordination Centre) der DGzRS ist die nationale Leitstelle für alle maritimen Such- und Rettungseinsätze in Deutschland, zugleich aber auch in über 200 Fällen jährlich im Interesse der deutschen Schifffahrt im Ausland unterstützend oder initiativ tätig.


www.seenotretter.de


Gruppenbild vor dem Museumsseenotkreuzer H. J. KRATSCHKE: internationale Seeschifffahrts- und Luftfahrtexperten aus allen Erdteilen zu Gast bei der DGzRS in Bremen.

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18.10.2010 18:17
#293 TV-Quiz-Show „Rette die Million“ antworten

TV-Quiz-Show „Rette die Million“: Kandidaten raten richtig – Unvernünftige Zuschauer blockieren Alarmruf der Seenotretter

16:00

„Rette die Million“ – die neue ZDF-Quiz-Show mit Jörg Pilawa hat am Mittwochabend, dem 13.10.2010, rund sechs Millionen TV-Zuschauer begeistert. Weniger begeistert waren die Wachleiter der SEENOTLEITUNG BREMEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in der Werderstraße in Bremen: Während der Sendung fiel die Alarmierungs-Telefonanlage der Seenotretter nahezu aus.



Der Grund war die Quizfrage nach der Bedeutung der Telefon-Kurzwahl 124 124. Die richtige Antwort „Seenotrettung“ bescherte den Kandidaten zwar vorübergehend 200.000 Euro Gewinn.
Hunderte neugierige und ratewütige Fernsehzuschauer indes blockierten durch Testanrufe in der SEENOTLEITUNG die Telefonleitungen bis in die frühen Morgenstunden des Donnerstag, obwohl Quizmaster Pilawa an die Zuschauer im Land deutlich und dringend appelliert hatte, die Telefonnummer nicht anzurufen.
Damit war eine reibungslose Abwicklung der Notfall-Kommunikation des deutschen Seenotrettungsdienstes auf diesem Weg nicht mehr gewährleistet. Nicht auszudenken wäre es, wenn diese Störung während eines Seenotfalls eingetreten wäre.
Die Mobiltelefon-Kurzwahl 124 124, die von Netzbetreibern in Absprache mit der DGzRS eingerichtet wurde, ist als Seenot- Alarmruf bekannt und kann ausschließlich im unmittelbaren Küstenbereich von Nord- und Ostsee genutzt werden.
Ungeachtet dieses alternativen Alarmierungsweges weist die DGzRS darauf hin, dass eine UKW-Seefunkanlage immer noch das verlässlichste Mittel ist. UKW-Notrufe auf Kanal 16 können von Bord der Seenotrettungseinheiten gepeilt werden, um einen Standort zu ermitteln und schnellstmöglich Hilfe auf den Weg zu bringen.
Das ZDF versprach, zukünftig aus Sicherheitsgründen auf derartige Quizfragen zu verzichten.


www.seenotretter.de

Blick in die SEENOTLEITUNG BREMEN

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23.10.2010 00:22
#294 Ministerpräsident lobt Seenotretter antworten

Ministerpräsident lobt Seenotretter: „…beachtliche Leistung, für die ich meine Anerkennung ausspreche.“

15:04

Der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Peter Harry Carstensen, hat den Einsatz der Seenotretter für die am 9. Oktober vor Fehmarn in Seenot geratene litauische Fähre „Lisco Gloria“ gelobt. Sein Brief erreichte in diesen Tagen die DGzRS.



Der Ministerpräsident schrieb:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihr Rettungs- und Löscheinsatz für die Menschen an Bord der in Brand geratenen Fähre „Lisco Gloria“ hat Sie alle (…) in Atem gehalten und sehr gefordert. Dank Ihres schnellen, gezielten und entschlossenen Handels haben Sie das Leben der Passagiere und der Besatzung gerettet und eine Katastrophe verhindert. Ich danke Ihnen allen sehr herzlich für Ihren hervorragenden Einsatz und gratuliere Ihnen zum gemeinsam erzielten Erfolg.
Ihre professionelle Zusammenarbeit und das engagierte Handeln haupt- und ehrenamtlicher Rettungskräfte hat es ermöglicht, diese sehr gefährliche Lage effektiv zu bewältigen. Das ist eine beachtliche Leistung, für die ich Ihnen meine Anerkennung ausspreche. Dieser Einsatz beweist einmal mehr, dass unser überwiegend ehrenamtlich getragenes Hilfeleistungssystem funktioniert, wenn es darauf ankommt. Er belegt aber auch, wie sehr wir alle in unserer komplexen Gegenwart auf hoch spezialisierte Fachleute des Rettungsdienstes, der Berufsfeuerwehren und anderer Stellen angewiesen sind.

Grundlage dieser und zukünftiger Erfolge ist daher die partnerschaftliche Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg. (…)“

Mit freundlichen Grüßen
Peter Harry Carstensen"


www.seenotretter.de

Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (l.) im Gespräch mit Vormann Stephan Prahl an Bord des Seenotkreuzers BREMEN, der am Einsatz für die brennende Fähre „Lisco Gloria“ beteiligt war.

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04.11.2010 16:45
#295 Seenotretter 2010 antworten

Seenotretter ziehen Zwischenbilanz zum Herbst: Bei 1891 Einsätzen 1058 Menschen aus Seenot gerettet und drohender Gefahr befreit

15:00

1058 Menschen haben die Besatzungen der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) in den ersten zehn Monaten des Jahres 2010 aus Seenot gerettet und aus Gefahrensituationen befreit (2009: 790). Die 61 Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote in Nord- und Ostsee fuhren in dieser Zeit 1891 (2009: 1966) Einsätze.



Der im Vergleich zu früheren Jahren erneut untypische Wetterverlauf hat sich auch 2010 fortgesetzt. Die Abfolge der Jahreszeiten hat sich im Schnitt um ein Quartal voraus verschoben.
Nach dem extrem langen Winter 2009/2010 gab es zurückhaltend frühlingshafte Schönwetterperioden. Der Sommer wurde im Anschluss an eine mehrwöchige Hochtemperaturlage bis in den September mit eher herbstlichem Charakter wahrgenommen. Insbesondere in der Ostsee wurde von den Seenotrettern mehr Wind aus östlichen Richtungen verzeichnet. Kräftige und kurze Starkwind- und Sturmperioden wurden weniger häufig registriert.

Bei zahlreichen Einsätzen konnten die Seenotretter frühzeitig eingreifen und Schäden im Vorfeld begrenzen.

In Nord- und Ostsee wurden zwischen dem 1. Januar und dem 31. Oktober 2010
• 104 Menschen aus Seenot gerettet und

• 954 Personen aus drohenden Gefahrensituationen befreit,

• 404 Erkrankte oder verletzte Menschen von Seeschiffen, Inseln oder Halligen zum Festland transportiert,

• 73 Schiffe und Boote vor dem Totalverlust bewahrt,

• 899 Hilfeleistungen für Wasserfahrzeuge aller Art erbracht sowie
• 366 Einsatzanläufe und Sicherungsfahrten absolviert.





68.340 Seemeilen (ca. 126.600 Kilometer) haben die 20 Seenotkreuzer (die 41 Seenotrettungsboote nicht mitgerechnet) einschließlich aller Such- und Rettungsaktionen sowie Kontrollfahrten bis Ende Oktober absolviert.

Schauspieler Uwe Friedrichsen folgt als „Bootschafter“ der Seenotretter

Der bekannte Schauspieler Uwe Friedrichsen ist der „Bootschafter“ 2011. Schon lange Jahre steht der in Hamburg geborene Friedrichsen mit den Seenotrettern in enger Verbindung. Beispielsweise rezitierte er zum 140. Geburtstag der DGzRS im Jahr 2005 im bremischen Landesmuseum/Focke-Museum und anlässlich der Charity-Gala der Seenotretter 2009 im Bremer Rathaus die Ballade „John Maynard“ und den Klassiker „Nis Randers“.

Neuer Seenotkreuzer SK 32 wird zum Jahresende auf Kiel gelegt

Mit großen Schritten gehen die Konstrukteure der DGzRS in diesen Wochen an die Kiellegung eines neuen 36-m-Seenotkreuzers, der von der Werft Fr. Fassmer in Berne-Motzen gebaut wird und Mitte 2012 in der Ostsee in Dienst gestellt werden soll. Im Bau ist ebenfalls ein dritter Seenotkreuzer der neuen und inzwischen sehr bewährten 20-m-Klasse.

Durch Umstationierungen ist die Ablösung der dann 36 Jahre alten JOHN T. ESSBERGER bereits im kommenden Jahr möglich. Dieser 44 Meter lange Seenotkreuzer nahm 1975 von der Station Großenbrode seinen Dienst im Ostseerevier rund Fehmarn auf. Ihren letzten Liegeplatz erhält die JOHN T.ESSBERGER im Technik-Museum in Speyer. Die Überführung auf eigenem Kiel ist für das Frühjahr 2011 vorgesehen.

Spender zurückhaltend

Auf einen weiterhin zurückhaltenden Verlauf bei den Sammlungserlösen in den ersten zehn Monaten des Jahres 2010 blickt die DGzRS bei den Spendeneinnahmen. Große Hoffnung wird auf die nächsten Monate gelegt, um an das Vorjahresergebnis anschließen zu können.

Seit Mitte Oktober wendet sich das Seenotrettungswerk wieder verstärkt an die Öffentlichkeit, um über seine Arbeit zu informieren und die Menschen im ganzen Land um Unterstützung zu bitten.

Bis in den Dezember hinein sind rund 3500 Plakate an publikumsintensiven Plätzen in 40 Städten ausgehängt – mietfrei für die Seenotretter. Die Stellflächen hat die awk Außenwerbung GmbH der DGzRS kostenlos zur Verfügung gestellt.

Das großformatige Bild zeigt einen Seenotkreuzer in schwerer See. Der Titel „Ihre Spende macht uns Mut“ weist darauf hin, dass sich die Seenotretter ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanzieren und auf die Unterstützung der breiten Bevölkerung angewiesen sind.

Das Spendensiegel vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) in Berlin ist der DGzRS für das Jahr 2010 verliehen und für das Jahr 2011 erneut beantragt worden. Mit dieser Auszeichnung findet die Arbeit auf See und an Land Anerkennung. Der sinnvolle Einsatz der Spenden für einen modernen Rettungsdienst und für die professionelle Schulung des Personals wird durch die Erteilung des Spendensiegels gewürdigt.

61 Seenotrettungsboote und Seenotkreuzer werden in Nord- und Ostsee, zwischen Borkum und Ueckermünde eingesetzt. 185 fest angestellte und rund 800 ehrenamtlich tätige Seenotretter sind auf 54 Stationen auf den Inseln und entlang der Küsten ständig einsatzbereit.


www.seenotretter.de

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08.11.2010 16:45
#296 Anerkennung für Seenotretter antworten

Anerkennung für Seenotretter: DGzRS mit dem DZI-Spendensiegel ausgezeichnet
15:37

Anerkennung ihrer Arbeit an Land und auf See hat die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) erneut durch das Spendensiegel gefunden, das ihr jetzt zum wiederholten Mal vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin verliehen wurde.


Ein moderner Rettungsdienst, professionell geschultes Personal sowie eine wirkungsvolle und nach internationalen Forderungen ausgerichtete Organisation bieten die Gewähr, dass die dem Seenotrettungswerk zur Verfügung gestellten Spenden sinnvoll eingesetzt werden.
Neue Förderer und Spender will die DGzRS mit einer bundesweiten Werbeaktion gewinnen. Bis zum Jahresende stellen sich die Seenotretter an 5000 markanten Punkten in über 40 Städten in allen Bundesländern mit Großflächenplakaten der Öffentlichkeit vor. Der Slogan „Ihre Spende macht uns Mut!“ ergänzt ein Foto, das einen Seenotkreuzer in schwerer See zeigt.


www.seenotretter.de

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20.11.2010 06:40
#297 Seenotretter zeichnen Künstler aus antworten

Seenotretter zeichnen Künstler aus

18:00

Rainer Ossi Osswald ist Maler, Graphikdesigner, Gerichtszeichner, Illustrator, Cartoonist – und großer Förderer der Seenotretter. Dies wiederum nahm jetzt die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zum Anlass, den 1946 im oberbayerischen Traunstein geborenen und seit langem in Hannover lebenden Künstler mit der Ehrennadel in Silber auszuzeichnen.


Seit 15 Jahren stellt Osswald für das in Bremen ansässige Rettungswerk Motive für Weihnachtskarten zur Verfügung, und verzichtet dabei auf jegliche Honorare. Die im ganzen Land beliebten Grußkarten können bei der DGzRS mit Spenden-Anteil käuflich erworben werden. Das Angebot nehmen alljährlich nicht nur zahlreiche Privatpersonen, sondern auch viele Firmen gern wahr.


Zu den Schwerpunkten seines Schaffens zählen für Osswald maritime Themen; der Seefahrt und den Seenotrettern fühlt sich der Künstler eng verbunden. Für die Seenotretter ist diese Verbundenheit eine wichtige und wertvolle Unterstützung ihrer Arbeit, die – ohne staatliche Zuschüsse – ausschließlich durch freiwillige Beiträge und Spenden finanziert wird.


Die Würdigung des ehrenamtlichen Engagements von Rainer Ossi Osswald und die Überreichung der Silbernen Nadel erfolgte am 18. November 2010 im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung „Die Seenotretter: Über Bürgermut und Bürgersinn in Hannover“ im KompetenzCenter Linden der Hannoverschen Volksbank.



Mehr zu Rainer Ossi Osswald ...mehr

http://www.illustrator-osswald.de/


www.seenotretter.de


Künstler Rainer Ossi Osswald (Mitte) zusammen mit Dr. Bernd Anders (rechts) von der Geschäftsführung der DGzRS sowie Dirk Heinrich, Volksbank-Regionaldirektor.

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20.11.2010 06:46
#298 Seenotretter jetzt mit eigenem Stationsgebäude .... antworten

Seenotretter jetzt mit eigenem Stationsgebäude im Hafen von Sassnitz

14:33

Neue Räume für Werkstatt, Lager, Weiterbildung und Unterkunft

Spenden ermöglichten den Neubau direkt am Liegeplatz Westmole



Im Hafen von Sassnitz auf Rügen hat die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am 19. November 2010 ein Stationsgebäude für die Besatzung des Seenotkreuzers WILHELM KAISEN eingeweiht.



Gerhard Harder, Vorsitzer des Rettungswerks, begrüßte die Gäste mit den Worten: „Seenotretter fühlen sich nun mal auf dem Wasser am wohlsten. Dennoch brauchen auch sie gelegentlich festen Boden unter den Füßen und ein schützendes Dach über dem Kopf. Dies ist hier mit unserem neuen Gebäude nunmehr gewährleistet. Zugleich können wir mit der Baumaßnahme eine Lücke im dichten Netz unserer Stationsgebäude an Nord- und Ostseeküste schließen.“ Der Dank Harders galt auch allen Verhandlungspartnern, insbesondere dem Architekturbüro Pieper aus Binz und der Rast Bau GmbH mit Sitz in Sellin.

Mit dem neuen Gebäude sind in Sassnitz auf 130 m² Grundfläche angemessene Räumlichkeiten an Land geschaffen worden, z.B. für Besprechungen, Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen und Zusammenkünfte der Seenotretter sowie für kleinere Wartungs- und Reparaturarbeiten.

Außerdem finden die Lagerräume für die technische Ausrüstung der Station, eine Küche, Duschen sowie Sanitär- und Schlafräume genügend Platz. Darüber hinaus dient es der Besatzung der Nachbarstation Greifswalder Oie als Unterkunft, wenn aus betriebs- oder wetterbedingten Gründen der Seenotkreuzer EUGEN die Station verlassen muss und der angestammte Liegeplatz nicht zur Verfügung steht.

Im Verlauf seiner Rede verwies Gerhard Harder darauf, dass der Bau ausschließlich durch Spenden und freiwillige Zuwendungen finanziert worden sei - wie die gesamte Arbeit der DGzRS. Harder dankte insbesondere der Erna-Geffe-Stiftung, die dank großzügiger Zuwendung maßgeblich zur Finanzierung des Stationsgebäudes beige-tragen hat.

Sassnitz zählt zu den ältesten Stationen der DGzRS. Bereits 1866 - zunächst in NeuMukran, ab 1873 dann in Sassnitz - wurden hier Raketenapparate zur Herstellung von Leinenverbindungen zu havarierten Schiffen eingesetzt. 1912 kam das Motorret-tungsboot „Dr. Alfred von der Leyen“ zum Einsatz. Im 2. Weltkrieg ging die Station zunächst verloren. Ab 1953 wurden vom Seenotrettungsdienst der DDR die Seenot-kreuzer „Arkona I“ und später „Arkona II“ stationiert. 1990 wurde in Sassnitz im Zuge der Wende zunächst der 19-m-Seenotkreuzer G.KUCHENBECKER der DGzRS stationiert. 1992 wurde der 27-m-Neubau ARKONA getauft und in Dienst gestellt und 2003 von der 44 Meter langen WILHELM KAISEN abgelöst.

Derzeit entsteht der Nachfolger: ein 36 Meter langer Seenotkreuzer, der 2012 getauft und in Sassnitz in Dienst gestellt werden soll.
Zur Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben verfügt die Gesellschaft heute über eine Rettungsflotte von 61 modernen, leistungsstarken Seenotkreuzern und Seenotrettungsbooten auf 54 Stationen zwischen der Emsmündung im Westen und der Pommerschen Bucht im Osten. Die 186 fest angestellten und rund 800 freiwilligen Rettungsmänner und -frauen sind bei jedem Wetter, an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr zum Einsatz bereit. Alle SAR-Maßnahmen werden von der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS (MRCC BREMEN = Maritime Rescue Co-Ordination Centre) zentral koordiniert und überwacht.

Allein in den ersten zehn Monaten des Jahres 2010 haben die Seenotretter in Nord – und Ostsee 1891 Einsatzfahrten durchgeführt und dabei 104 Menschen aus Seenot sowie weitere 954 Personen aus kritischer Gefahr befreit.

Die Arbeit des deutschen Seenotrettungsdienstes wird nur durch freiwillige Mitgliedsbeiträge und Spenden aus allen Teilen des Landes finanziert. Die DGzRS, deren Schirmherr der Bundespräsident ist, beansprucht zur Erfüllung ihrer Aufgaben keine Steuergelder. Als „Zeichen für Vertrauen“ wurde ihr vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin das Spenden-Siegel verliehen.


www.seenotretter.de


Das Stationsgebäude beherbergt Unterkünfte, Ausbildungsräume, Werkstatt etc. Geschäftsführer Jörg Riemer von der Rast Bau GmbH (l.) überreichte zusammen mit Architekt Hartmut Pieper (r.) den symbolischen, frisch geschmiedeten Schlüssel an Vormann Hartmut Mühlwald und DGzRS-Vorsitzer Gerhard Harder.

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06.12.2010 17:00
#299 Kiellegung für einen neuen Seenotkreuzer antworten

Kiellegung für einen neuen Seenotkreuzer – Bremer Euro-Münze fährt bei jedem Einsatz mit

11:00

Ein neuer, gut 36 Meter langer Seenotkreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist auf der Fr. Fassmer-Werft in Berne-Motzen am Montag, dem 6. Dezember 2010, auf Kiel gelegt worden. Das Schiff wird 2012 in Dienst gestellt und kommt in der Ostsee auf der Station Sassnitz zum Einsatz.


Einer Tradition folgend, haben die Schiffbauer in den Kiel ein Zwei-Euro-Stück mit dem Motiv des Bremer Rathauses und des Rolands eingepasst. Symbolisch sollen so Sicherheit, Glück und Gesundheit die Schiffbauer, vor allem aber auch Schiffsführung und Besatzung stets begleiten.

Während in früheren Zeiten während der gesamten Bauzeit ein Geldstück unter dem Kiel auf dem Boden der Schiffbauhalle lag und im Laufe der Bauzeit durch ansteigendes Gewicht regelrecht plattgedrückt wurde, findet bei der neuzeitlichen Bauweise „kieloben“ die Münze Platz in einer speziellen Öffnung in der Bausektion.
Im Zuge der Modernsierung der Rettungsflotte wird 2012 der zurzeit in Sassnitz stationierte Seenotkreuzer WIHELM KAISEN (Baujahr 1978) ersetzt werden. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) trägt damit vorausschauend dem ansteigenden Verkehrsaufkommen auf See Rechnung. Kapitän Udo Fox, Leiter des Seenotrettungsdienstes und Mitglied der Geschäftsführung: „Wir werden von dieser sehr wichtigen Position aus in der Pommerschen und in der Mecklenburger Bucht unseren dann modernsten Seenotkreuzer einsetzen.“
Nach gut einjähriger Vorplanung fand im Sommer 2009 die Ausschreibung und Auftragsvergabe für den Bau eines Ersatzfahrzeugs für den Seenotkreuzer WILHELM KAISEN/Station Sassnitz statt.
Entwurf, Modellversuche, Strukturauslegung, Erstellung der Werkstattzeichnungen, Materialzuschnitt und -verformung haben die Werft und die DGzRS bis weit in das laufende Jahr hinein beschäftigt. Selbstverständlich sind Seenotkreuzer und Tochterboot als Selbstaufrichter konzipiert.


Die Eckdaten des Seenotkreuzers:

Länge über Alles: 36,45 m
Breite auf Spanten: 7,80 m
Tiefgang: 2,12 m
Geschwindigkeit: 25,00 kn (ca. 46 km/h)
Besatzung: 11/5 Pers.(Stamm/Einsatz)
Antrieb: 3 Motoren auf Festpropeller mit insgesamt 4785 kW (ca. 6508 PS)


Neuer Tochterboot-Typ

Zum ersten Mal in der Geschichte der DGzRS kommt ein gemeinsam mit der Werft „Marine Specialized Technology Ltd.“ entwickeltes schnelles Festrumpfschlauchboot (Rigid Inflatable Boat: RIB) mit einer geschlossenen Kajüte für die Unterbringung von Geretteten oder zur Durchführung von Krankentransporten in DGzRS-typischer Aluminiumbauweise zum Einsatz. Bereits seit dem Spätsommer 2010 wird das neue Tochterboot (Prototyp TB 35) zur intensiven Praxiserprobung auf der Station Sassnitz eingesetzt, nachdem Besatzungsmitglieder in den seemännisch anspruchsvollen Revieren vor der Küste Schottlands ein Einführungstraining absolviert hatten.

Die Eckdaten des Tochterbootes:

Länge über Alles: 8,70 m
Maximale Breite: 3,60 m
Geschwindigkeit: 32,00 kn (ca. 59 km/h)
Antrieb: 2 Motoren auf Wasser-Jets mit 376 kW (ca. 512 PS)


Die DGzRS hat sich nach ausführlichen Praxistests in Nord- und Ostsee mit einem ähnlichen Fahrzeug des niederländischen Seenotrettungsdienstes KNRM aus verschiedenen Gründen zu diesem Schritt entschlossen. Die Anforderungen in den Bereichen erreichbare Geschwindigkeit, Manövrierfähigkeit, erleichtertes Längsseitsgehen und Kostenersparnis gegenüber den bisherigen Tochterbooten bei vergleichbarer Sicherheit wurden umfassend erfüllt.

Umstationierungen in Nord- und Ostsee
Die Stationierung des neuen 36-Meter-Seenotkreuzers ist für 2012 in Sassnitz geplant. Bis dahin wird auch eine Entscheidung über die weitere Nutzung der WILHELM KAISEN (Baujahr 1978) gefallen sein.
Einhergehend mit der Fertigstellung der Neubauten werden einige Seenotkreuzer umstationiert. Die BREMEN wird voraussichtlich im Laufe des ersten Quartals 2011 die JOHN T. ESSBERGER (Baujahr 1975) in Großenbrode ersetzen. Dieses Typschiff der 44-Meter-Klasse wird seinen letzten Liegeplatz im Technik-Museum in Speyer erhalten. Aus Büsum soll die HANS HACKMACK nach Grömitz wechseln. Büsum erhält den 20-Meter-Neubau mit der internen Registriernummer SK 33.

Die DGzRS bringt von 54 Stationen in Nord- und Ostsee derzeit 61 Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote zum Einsatz. Alle Einsätze werden zentral von der SEENOTLEITUNG BREMEN (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre) BREMEN der DGzRS koordiniert. Allein im Jahr 2009 haben die DGzRS-Einheiten in Nord- und Ostsee 2138 Einsatzfahrten durchgeführt, bei denen 1095 Menschen aus Seenot gerettet und aus drohenden Gefahrensituationen befreit wurden.




Eine erste, unverbindliche Computerskizze des neuen 36-Meter-Seenotkreuzers steht zum Herunterladen auf unserer Website bereit.

http://www.dgzrs.de/index.php?id=657


Zur Bildergalerie von der Kiellegung

http://www.dgzrs.de/index.php?id=723


www.seenotretter.de


Die Computerskizze vermittelt einen ersten, unverbindlichen Eindruck vom neuen 36-Meter-Seenotkreuzer.

Trödel
...zieht ins Bliev hier


Beiträge: 59.888

08.12.2010 02:00
#300 Sieger stehen fest antworten

Seenotretter und CEWE COLOR küren Gewinner des gemeinsamen Fotowettbewerbs


17:07

Mit über 800 Einsendungen haben Menschen aus der gesamten Bundesrepublik am Online-Fotowettbewerb „Seenotrettung aus heutiger Sicht“, veranstaltet von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und CEWE COLOR, dem Marktführer unter den europäischen Foto-Dienstleistern, teilgenommen.


Die Jury, bestehend aus TV-Starkoch Tim Mälzer, der in diesem Jahr auch das Ehrenamt des „Bootschafters“ für die DGzRS übernommen hatte, dem international renommierten Hamburger Seefotografen Peter Neumann, Künstler Peter Barthold Schnibbe, Profifotograf Robert Geipel sowie Dr. Bernd Anders von der Geschäftsführung der DGzRS und Thomas Grunau, Geschäftsführer Marketing von CEWE COLOR, machte sich die Auswahl nicht leicht. Sowohl künstlerische, technische als auch kreative Aspekte gaben den Ausschlag.


„Mit so einer Menge von hervorragenden Einsendungen zum Thema ‚Seenotrettung‘ hatten wir nicht gerechnet!“ sagte Dr. Bernd Anders von der DGzRS, der sich wie auch die anderen Jurymitglieder von der hohen Qualität der Arbeiten beeindruckt zeigte.


Die Preisträger der Plätze eins bis acht konnten einen Fotokurs unter Leitung des Profifotografen Robert Geipel in Bremerhaven gewinnen. Damit verbunden ist eine Übernachtung im 4-Sterne Superior Upstalsboom Hotel Deichgraf in Wremen. Über Kameras, Fotoleinwände und Fotobücher sowie als Sonderpreis den Besuch einer der Kochshows von Tim Mälzer können sich weitere Gewinner freuen.


Alle Gewinner wurden bereits schriftlich benachrichtigt.


Bildergalerie: hier

http://www.dgzrs.de/index.php?id=708


www.seenotretter.de


Die Jury des Fotowettbewerbs „Seenotrettung aus heutiger Sicht“ (von links): Profifotograf Robert Geipel, Künstler Peter Barthold Schnibbe, Thomas Grunau, Geschäftsführer Marketing von CEWE COLOR, TV-Starkoch Tim Mälzer sowie Dr. Bernd Anders von der Geschäftsführung der DGzRS und der Hamburger Seefotograf Peter Neumann mit den Gewinnerbildern für den ersten bis dritten Preis.

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