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 Wissenswertes über Langeoog
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Trödel
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21.06.2011 18:55
#316 61 Seenotkreuzer.... antworten

61 Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote sichern das deutsche SAR-Gebiet (SAR = Search and Rescue / Suche und Rettung). Technik und Daten unserer Rettungsflotte ...hier

http://www.dgzrs.de/index.php?id=8


www.seenotretter.de


CASPER OTTEN

Gebaut wurde die CASPER OTTEN 2001 bei der Schweers-Werft in Bardenfleth. Stationiert ist das Seenotrettungsboot seit seiner Indienststellung am 18. Oktober 2001 auf der Station Langeoog im Landeshafen. Die dortige Besatzung besteht aus 17 freiwilligen Rettungsmännern. Das Rufzeichen der CASPER OTTEN lautet DG 7347. Benannt ist sie nach einem langjährigen Vormann auf Langeoog.

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22.06.2011 12:22
#317 Freie Weinhändler..... antworten

Freie Weinhändler Bremen engagieren sich mit Spendenaktion für die Seenotretter


11:40

Weinhändler und Seenotretter verbindet kühles Nass – hier der Wein, da das Wasser. Auch in diesem Jahr präsentiert die Initiative „Freie Weinhändler Bremen“ ein besonderes Angebot mit einer Spendenaktion – in diesem Sommer für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).

Sechs Sommerweine werden in der praktischen „Sommer-Six-Bag“ für 45 Euro angeboten – inklusive einer Fünf-Euro-Spende für die Seenotretter.
Frank Schieferdecker von den „Freien Weinhändlern Bremen“: „Unsere Spendenaktion im
vergangenen Jahr wurde von den Bremern mit großer Resonanz angenommen. So konnte mit dem Spendenerlös aus dem, Bürgerpark-Wein‘ die schadhafte Technik des Markusbrunnens restauriert werden. Schon damals gab es, wie nun wieder, eine direkte Verbindung von Wein zu Wasser.“


www.seenotretter.de

„Willkommen an Bord!“ Zum Auftakt der Spendenaktion für die Seenotretter präsentiert die Initiative „Freie Weinhändler Bremen“ die aktuelle Weinkollektion an Bord des Museums-Seenotkreuzers H. J. KRATSCHKE auf dem Betriebsgelände der DGzRS in Bremen (v.l.): Ingrid Holtfester (TUF), Frank Schieferdecker (Fedelhören), Gabriele Greger (Findorffer), Hans-Jürgen Montini (Montini), Kalle Mengel (Kiek-Rin) und Ralph Saxe (Vinum).
Zu der Weinhändler-Initiative zählen Vinum Weinhandel GmbH, Weinhandlung Kiek-Rin GmbH, Findorffer Weinhandel, TUF Weinladen, Weinhandel im Fedelhören und Montini Weinhandel.

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22.06.2011 18:18
#318 Das Seenotretter-Kochbuch antworten

Das Seenotretter-Kochbuch: Von „Huhn auf Dose“ bis „Schlickwurmpfanne“

13:49

Autorin Silke Arends blickt in Kombüsen und Kochtöpfe



Helden wollen sie nicht sein. Aber wenn andere Schiffe Schutz im sicheren Hafen suchen, fahren sie hinaus aufs offene Meer, um Menschenleben zu retten: die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).

Auch Helden – die sie nicht sein wollen – müssen essen, und das nahrhaft, nach einem kräftezehrenden Einsatz. Silke Arends hat einige Seenotretter-Stationen an Nord- und Ostsee besucht und den Besatzungen in den Kombüsen der Seenotkreuzer nicht nur über die Schultern in die Kochtöpfe geschaut, sondern auch Geschichten von spannenden Rettungsfahrten entlocken können.

Das Resultat ist ein Kochbuch mit charmanten kulinarischen Kuriositäten, die gerade deshalb so besonders sind, weil sie mit wenig Aufwand und einfachen Hilfsmitteln auch an Bord zubereitet werden können.

Die Gerichte sind den verschiedenen DGzRS-Stationen zugeordnet. Jede Station wird vorab mit einigen Informationen zur Mannschaft und zu besonderen Einsätzen vorgestellt. Anschließend folgen je drei bis fünf – eigens von der jeweiligen Besatzung ausgewählte – Rezepte. Den Leser erwarten originelle Kombüsen-Kreationen wie die „Schlickwurmpfanne“ vom Darßer Ort, das „Huhn auf Dose“ von Helgoland oder die Fischsuppe „Nis Randers“ aus Maasholm. Die Gerichte sind mit authentischen Fotografien bebildert.


Abgerundet werden die Rezepte durch Kreationen des Fernsehkochs und ehrenamtlichen DGzRS-„Bootschafters“ Tim Mälzer.

Die Autorin
Silke Arends ist seit vielen Jahren als Redakteurin und Buchautorin tätig. Die gebürtige Ostfriesin ist unter anderem bekannt für ihre Reportagen im „Ostfriesland Magazin“, einem Monatsmagazin, das seit über 25 Jahren in 20 Ländern gelesen wird. Neben „Ostfrisica“ hat Arends auch Erzählungen für Kinder und Kurzkrimis veröffentlicht.

Das Buch
Das Seenotretter-Kochbuch / Rezepte und Geschichten, von Silke Arends, 112 Seiten, 21 x 27 cm, zahlreiche Farb-Abb., Hardcover, ISBN 978-3-7822-1033-1, Koehlers Verlagsgesellschaft mbH, Hamburg, 19,95 Euro (D)/20,55 Euro (A)/33,50* SFr (*unverbindliche Preisempfehlung)


Das Seenotretter-Kochbuch im DGzRS-Shop


Autorin Silke Arends übergibt die ersten Seenotretter-Kochbücher an die Besatzung des Seenotkreuzers HANNES GLOGNER v.l.: Mark Reher, Vormann Ulf Pirwitz und Leif Rohwer.

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15.07.2011 11:01
#319 Seenotretter.... antworten

Das Seenotretter-Quiz

Wie viele Seenotretter gibt es eigentlich? Was macht ihre Schiffe so besonders? Und wie lange kann ein im Meer treibender Schiffbrüchiger überleben? Klicken Sie sich durch die Fragen, wir wünschen viel Spaß! Wie viele richtige Antworten schaffen Sie? Zum Quiz

http://www.dgzrs.de/index.php?id=839


Viel Spaß. PS. Ich hatte alle Fragen richtig. .-)


www.seenotretter.de

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28.07.2011 18:55
#320 Minister Ramsauer zu Besuch bei den Seenotrettern antworten

Die Erfolgsbilanz der DGzRS ist sehr beeindruckend“ – Minister Ramsauer zu Besuch bei den Seenotrettern


14:25

Am 28. Juli besuchte Dr. Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen.



Dort in der Zentrale informierte er sich in Gesprächen mit Vorstand und Geschäftsführung über die Arbeit der Seenotretter. Von der Professionalität der DGzRS konnte er sich nicht zuletzt in der SEENOTLEITUNG BREMEN überzeugen. Von hier aus werden Jahr für Jahr mehr als 2000 Einsätze der Rettungsflotte koordiniert.
Im Gedankenaustausch mit den Vertretern des Rettungswerks betonte er: „Die Erfolgsbilanz der DGzRS ist sehr beeindruckend. Ich möchte mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ganz herzlich für die geleistete Arbeit bedanken und werde mich weiter mit allem, was mir möglich ist, für die Seenotretter einsetzen!“
Die DGzRS ist in unseren Gebieten von Nord- und Ostsee unabhängig und eigenverantwortlich zuständig für den Such- und Rettungsdienst. Zwischen Borkum im Westen und Ueckermünde im Osten unterhält die Gesellschaft hierfür eine leistungsstarke Rettungsflotte von 61 Einheiten auf 54 Stationen. Die 186 fest angestellten und über 800 ehrenamtlich tätigen Seenotretter sind rund um die Uhr, an 365 Tagen, bei jedem Wetter zum Einsatz bereit. Die gesamte Arbeit der Seenotretter wird ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert.


www.seenotretter.de

Bundesminister Dr. Peter Ramsauer im Gespräch mit Wachleiter Sven Goldammer (vorne) und DGzRS-Vorstandsmitglied Ingo Kramer (r.) in der SEENOTLEITUNG BREMEN.


Der Minister im Gespräch mit dem Leiter des Rettungsdienstes, Kapitän Udo Helge Fox (l.), Ingo Kramer und Vorstandskollege Michael Schroiff (r.)

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05.08.2011 11:22
#321 Tag der Seenotretter 2011 an der Küste antworten

Viele DGzRS-Stationen haben am 31. Juli wie jedes Jahr am letzten Julisonntag ihre Arbeit der Öffentlichkeit vorgestellt. Zum Tag der Seenotretter waren die Besatzungen hautnah zu erleben: Urlauber, Tagesgäste und Küstenwohner nutzten die Gelegenheit, mit den Rettungsmännern und -frauen ins Gespräch zu kommen. In den folgenden Bildergalerien haben wir Impressionen von den Stationen, getrennt nach Nordsee und Ostsee, zusammengestellt. Die Galerien werden noch erweitert.


http://www.dgzrs.de/index.php?id=708

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13.08.2011 16:46
#322 Taufe des Seenotkreuzers THEODOR STORM antworten

Hoher Besuch, zahlreiche Gäste, viele Schaulustige: Sandra Carstensen tauft neuesten Seenotkreuzer auf den Namen THEODOR STORM

Taufe des Seenotkreuzers THEODOR STORM der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) auf der Station Büsum am 13.8.2011.


12:30

Hohen Besuch, zahlreiche Gäste und viele Schaulustige konnte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) auf ihrer Rettungsstation Büsum begrüßen. Anlass war die Taufe des neuesten Seenotkreuzers am 13. August in Anwesenheit von Peter Harry Carstensen, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein.



Sandra Carstensen, Gattin des Ministerpräsidenten, taufte das Schiff auf den Namen THEODOR STORM und wünschte allzeit gute Fahrt und der Besatzung stets eine sichere Heimkehr. Mit der Namengebung erinnert die DGzRS an den großen norddeutschen Schriftsteller, der als Lyriker und Autor von Novellen als ein bedeutender Vertreter des deutschen Realismus gilt. Theodor Storm, 1817 in Husum geboren und 1888 in Hanerau-Hademarschen gestorben, war eigentlich Jurist. Sein wohl bekanntestes Werk ist „Der Schimmelreiter“.

Das Arbeitsboot des 20 Meter langen Spezialschiffs wurde von Vanessa Burrmann, Tochter des Büsumer Vormanns Olaf Burrmann, auf den Namen NIS PUK getauft. Nis Puk ist eine Märchenfigur, die vor allem im deutsch-dänischen Grenzland bekannt ist. Den Menschen ist er ein hilfreicher Hausgeist, solange die ihre eigenen Kinder und die Haustiere gut behandeln. Der Sage nach lässt er sich dafür mit einer Schüssel Grütze belohnen. Geschieht dies allerdings nicht, so wandert er weiter in ein anderes Dorf.

Die neueste Einheit der DGzRS wurde auf der Fr. Fassmer-Werft in Berne an der Unterweser gebaut. In seinem Grußwort betonte Gerhard Harder, Vorsitzer des Rettungswerks, dass auch die THEODOR STORM allein durch Spenden aus der Bevölkerung finanziert werden konnte. Im gesamten Land zählt die DGzRS rund 300.000 Förderer, von denen aus Schleswig-Holstein allein 40.000 kommen. Eine besondere Spende kam vom Ankerherz-Verlag mit Sitz in Hollenstedt. Seit Jahren bestehen enge Verbindungen zwischen diesem Verlag und den Seenotrettern, und das Buch „Orkanfahrt“ wurde mit einem Benefiz-Anteil zugunsten der DGzRS verkauft. Aus diesen Erlösen wiederum konnte das Ankergeschirr für den neuen Seenotkreuzer finanziert werden.

Der 19,90 Meter lange und 38 Tonnen verdrängende Seenotkreuzer hat in den vergangenen Monaten umfangreiche Erprobungen und bereits so manchen erfolgreichen Einsatz unter zeitweise schweren Wetter- und Seegangsbedingungen absolviert. Das 22 Knoten (= ca. 40 Km/h) schnelle Schiff wird von einer drei Mann starken Besatzung gefahren. Mit einem Tiefgang von lediglich 1,30 Metern kann die THEODOR STORM auch in Revieren eingesetzt werden, in denen größere Seenotkreuzer auf ihr Tochterboot angewiesen wären.

Auf ein Wohndeck, wie es bislang auf Seenotkreuzern eingerichtet wurde, wurde bei dieser Bootsklasse bewusst verzichtet. Die Besatzung lebt nicht an Bord, sondern im Stationsgebäude. Innerhalb kürzester Zeit kann die Einheit besetzt werden und zum Einsatz auslaufen. Weitere besondere Merkmale dieses in der bewährten Netzspanten-Bauweise konstruierten Schiffstyps sind der ergonomisch gestaltete Arbeitsplatz sowie eine umfassende Ausrüstung für die medizinische Erstversorgung an Bord. Eine Feuerlöschpumpe mit einer Förderleistung von 2300 Litern/min. kann bei Bränden auf See eingesetzt werden.

Ein Novum stellt das elektrische Bordnetz mittels Datenbussystem dar. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Leitungssystem zum Austausch von Daten und Energie zwischen Steuerelementen und elektrischen Systemen wie dies in einem Computer, aber auch in Flugzeugen und immer häufiger in komplexen Anlagen und modernen Kraftfahrzeugen geschieht. Neben der erhöhten Betriebssicherheit führt dies zu einer deutlichen Gewichtseinsparung. Neu ist ferner der zum Einsatz kommende Typ eines offenen Arbeitsbootes in der Heckwanne. Aufgrund der kompakten Maße des Seenotkreuzers stehen nicht der Platz und die Tragfähigkeit für ein konventionelles Tochterboot zur Verfügung. Nicht zuletzt zu Gunsten des erreichbaren geringen Tiefgangs des Seenotkreuzers wurde hierauf verzichtet. Dafür ist das Arbeitsboot NIS PUK mit 37 Knoten (ca. 68 Km/h) deutlich schneller als übliche Tochterboote.

Selbstverständlich ist die THEODOR STORM wie alle Seenotkreuzer der DGzRS als Selbstaufrichter im Fall des Durchkenterns konstruiert. Gemeinsam mit der Fassmer-Werft war seinerzeit mit einem Schwesterschiff ein aufwendiger Kenterversuch durchgeführt worden, der die Berechnungen der Konstrukteure bestätigte. Innerhalb kürzester Zeit richtete sich der kieloben im Wasser liegende Rumpf von selbst wieder auf.

Die Station Büsum zählt zu den ältesten Einrichtungen der DGzRS. Erstmals erwähnt wurde sie im Jahr 1866. In der Folgezeit sind von Büsum aus immer ausgesprochen leistungsstarke Einheiten zum Einsatz gekommen. Hierzu zählen beispielsweise das Motorrettungsboot HINDENBURG sowie die Seenotkreuzer FRITZ BEHRENS und HANS HACKMACK. Von 1960 bis 1981 war hier übrigens die RICKMER BOCK stationiert, die noch heute im Büsumer Hafen als Museumsschiff besichtigt werden kann.


www.seenotretter.de



Bild: Taufe des Seenotkreuzers THEODOR STORM der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) auf der Station Büsum am 13.8.2011.
Vorne im Bild (von li. nach re.) Michael Schroiff, stellvertr. Vorsitzer der DGzRS, Sandra Carstensen, Taufpatin des Seenotkreuzers (Gattin des Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen des Landes Schleswig-Holstein), Taufpatin des Tochterbootes Vanessa Burrmann (Tochter des Vormanns), Gerhard Harder, Vorsitzer der DGzRS, mit der Besatzung des Seenotkreuzers (rechts vom Namensschild Vormann Olaf Burrmann)

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20.08.2011 12:35
#323 Mit den Seenotrettern durchs nächste Jahr antworten

Mit den Seenotrettern durchs nächste Jahr: neuer Kalender „…wir kommen! 2012“


11:57

Sie fahren raus, wenn andere Schiffe den schützenden Hafen anlaufen – bei Wind und Wetter. Gemeint sind die Seenotretter, deren Arbeit im neuen Kalender „…wir kommen 2012“, soeben erschienen im DSV-Verlag (Vertrieb: Delius Klasing Verlag), in 13 eindrucksvollen Aufnahmen festgehalten ist.

In enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist es dem Hamburger Seefotografen Peter Neumann (YPS/Yacht Photo Service) erneut gelungen, die vielfältigen Aufgaben im Seenotrettungsdienst im Wechsel der Jahreszeiten fotografisch zu dokumentieren. Das Spektrum reicht von der Kontrollfahrt im Eis über Detailbilder bis zum echten Einsatz für die Sport- oder Handelsschifffahrt.

Wenngleich Technik eine große Rolle spielt, steht im Mittelpunkt der DGzRS nach wie vor der Mensch. Professionelles Handeln in extremen Situationen, eine umfassende Qualifikation und eine Portion Mut sind unerlässlich, wenn es über 2000 Mal pro Jahr heißt: „Wir kommen!“
Die Arbeit der DGzRS wird ausschließlich durch freiwillige Beiträge und Spenden finanziert. Im Verkaufspreis von 19,90 Euro (in Österreich 20,50 Euro, in der Schweiz 29,90 sFr) ist somit eine Spende für die Seenotretter in Höhe von 2,60 Euro pro Exemplar enthalten.

Der neue Kalender ist zu beziehen im Buchhandel oder unter der Telefon-Hotline 0521/559955 beim Delius Klasing Verlag, Bielefeld (ISBN 978-3-88412-480-2). Ansprechpartner für weitere Fragen ist Christian Ludewig: Telefon: 0521/559902, Fax: 0521/559901, E-Mail: c.ludewigdelius-klasing.de.

Es gibt den Kalender auch direkt bei der DGzRS (solange der Vorrat reicht, zzgl. 4,40 Euro Versandkosten): Zum DGzRS-Shop


www.seenotretter.de

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04.09.2011 07:47
#324 Spenden antworten

Jetzt spenden!

Helfen Sie uns mit einer einmaligen Spende .

Oder senden Sie uns 5 Euro per SMS - unser modernes Sammelschiffchen steht Ihnen stets zur Verfügung!


Kein Sammelschiffchen in Sicht?

Senden Sie per SMS RETTER

an die Rufnummer 8 11 90!


Auf unserer Website www.dgzrs.de finden Sie dazu am linken Rand unter der Navigation ein Banner. Wenn Sie dort Ihre Handynummer eingeben, erhalten Sie zunächst eine Benachrichtigung, mit deren Hilfe Sie eine SMS zu unseren Gunsten senden können.

Sie können aber auch direkt eine SMS schicken. Und das geht so:


•Senden Sie RETTER an die Nummer 8 11 90.
•Fünf Euro tauchen auf Ihrer regulären Handyrechnung auf, bei uns kommen 4,83 Euro an. Der Sender zahlt zusätzlich die Transportgebühr für seine gesendete SMS.

•Sie erhalten eine Dankes-SMS von uns.


www.seenotretter.de

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13.09.2011 21:35
#325 Maritime Woche an der Weser antworten

17. bis 25. September 2011: Besichtigungen, Open Ship, Lange Filmnacht, Seenotretter zum Anfassen

In der Hansestadt Bremen ist Maritime Woche – und die Seenotretter sind mit Open Ship, Führungen und Kinoprogramm dabei. Kommen Sie an Bord!


Bremer See- und Schifffahrtstradition ist bei der vierten Maritimen Woche hautnah zu erleben. In Anlehnung an die jahrhundertealte Schifffahrtstradition beteiligen sich viele Partner an einem abwechslungsreichen Programm aus maritimen Informationen und Unterhaltung. Bremenports und die CitiyInitiative präsentieren alle Veranstaltungen.


Schiffe fahren die Besucher auf der Weser hin und her. An der Uferpromenade Schlachte macht am 24. und 25. September der Seenotkreuzer HERMANN RUDOLF MEYER/Station Bremerhaven zum Open Ship fest.

http://www.dgzrs.de/index.php?id=204#c1032


Für den Abend des 24. September ist eine Lampionfahrt der Sportboote auf der Weser mit anschließendem Feuerwerk geplant. Am 25. September beginnt um 12 Uhr die große Schiffsparade entlang der Schlachte. Der Seenotkreuzer liegt dazu in der Strommitte.


www.seenotretter.de


Die Bremer Stadtmusikanten werben für die Maritime Woche.

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13.09.2011 21:44
#326 RE: Maritime Woche an der Weser antworten

Open Ship

auf dem Seenot-kreuzer HERMANN RUDOLF MEYER der DGzRS, Maritini-Anleger C (nahe der Wilhelm-Kaisen-Brücke), 24. September von 10 bis 18 Uhr, 25. September von 10 bis 18 Uhr mit Ausnahme der Zeit der Schiffsparade zur Mittagszeit


Film Nacht

Aus Sturm und Not: Seltene Filme aus dem DGzRS-Archiv: Donnerstag, 22. September, 20 Uhr, Werderstraße 2, 28199 Bremen, noch freie Plätze, Anmeldung unter Tel. 0421/ 53707-666, E-Mail: infoseenotretter.de

http://www.dgzrs.de/index.php?id=884



Führung

durch die DGzRS-Zentrale mit Reparaturwerft, Modellschiffen, Museums-Seenotkreuzer, Kino, Werderstraße 2, 28199 Bremen, Montag bis Donnerstag, 19. bis 22. September, jeweils 14 Uhr, Anmeldung unter Tel. 0421/53707-666, E-Mail: infoseenotretter.de

http://www.dgzrs.de/index.php?id=884


www.seenotretter.de

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09.10.2011 07:33
#327 Seenotkreuzer JOHN T. ESSBERGER jetzt im Museum begehbar antworten

Seenotkreuzer JOHN T. ESSBERGER jetzt im Museum begehbar


09:56

Einer der größten Seenotkreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist nun fernab der Küste im „Technik Museum Speyer“ für Besucher zugänglich: Museumsleiter Hermann Layher und DGzRS-Vorsitzer Gerhard Harder gaben die JOHN T. ESSBERGER am Mittwoch, 5. Oktober 2011, gemeinsam zur Besichtigung frei.

Gut vier Monate nach Abschluss der aufsehenerregenden Überführung des 44 Meter langen Schiffes von der Ostsee nach Rheinland-Pfalz sind nun nahezu alle Bereiche an Bord für Besucher geöffnet. Fast alles ist noch an seinem Platz, so als könnte der Seenotkreuzer jederzeit wieder zum Einsatz auslaufen, stünde er nicht seit Ende Mai hoch und trocken in Speyer.

In den vergangenen Monaten hat die Museumsmannschaft rein Schiff gemacht und die JOHN T. ESSBERGER Stück für Stück für die Besucher hergerichtet: Mutterschiff und Tochterboot erhielten einen neuen Anstrich. Alle während der Überführung getrennt transportierten Ausrüstungsteile sind wieder an ihrem Platz.

Von der Brücke über das Bordhospital und die Kammern der Rettungsmänner bis zum Maschinenraum erhalten die Besucher Eindrücke vom Alltag an Bord. Besonders gut nachzuempfinden ist das Tochterboot-Prinzip: ELSA ragt, an Ketten hängend, ein Stück aus der geöffneten Heckwanne des Seenotkreuzers heraus.

Zeitgleich zur Eröffnung seines neuesten Exponats gibt das Museum das Buch „Seenotkreuzer auf seiner letzten Reise“ heraus. Es enthält Texte und Fotos der Website www.kurs-speyer.de, mit der die DGzRS während der Überführung tagesaktuell über den Transport berichtet hatte. Das Buch ist zum Preis von 6,95 Euro (inkl. ein Euro zugunsten der DGzRS) im Museum und in dessen Onlineshop (shop.technik-museum.de) erhältlich. Ein Film über die letzte Reise der JOHN T. ESSBERGER ist in Vorbereitung.

Förderer der DGzRS bekommen im „Technik Museum Speyer“ Rabatt: Erwachsene wie Kinder zahlen für den Museumseintritt zwei und für das IMAX-Filmtheater einen Euro weniger als regulär. Das Kombiticket ist jeweils 1,50 Euro günstiger. Die Rabatte werden auch auf die günstigeren Gruppentarife angerechnet.

Nach 36 Dienstjahren mit rund 2000 Einsätzen hatte die JOHN T. ESSBERGER im Mai dieses Jahres ihre letzte Reise angetreten. Von Großenbrode bei Fehmarn bis in den Duisburger Außenhafen war der Seenotkreuzer auf eigenem Kiel unterwegs. Aufgrund des unvorhersehbar extremen Niedrigwassers des Rheins hatten Transportexperten den Seenotkreuzer dort auf einen flachgehenden Schwimmponton verladen. Am 29. Mai 2011, auf den Tag genau 146 Jahre nach Gründung der DGzRS, hatte der Transport seinen Abschluss gefunden.


www.seenotretter.de

Der Seenotkreuzer JOHN T. ESSBERGER kurz nach der Eröffnung als Exponat im „Technik Museum Speyer“ (Foto: „Technik Museum Speyer“)

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26.10.2011 18:18
#328 Ausmalbilder für junge Seenotretter! antworten

Hier könnt Ihr Euch vier verschiedene Ausmalvorlagen herunterladen. Einfach auf das pdf zum Download klicken! Ausdrucken - und los geht's!

http://www.dgzrs.de/index.php?id=907




Zeigt uns Eure ausgemalten Bilder! Wir veröffentlichen die schönsten in einer Galerie auf unserer Internetseite. Scannt Eure Bilder ein oder fotografiert sie, schreibt Euren Namen, Euren Wohnort und Euer Alter dazu und schickt uns alles per E-Mail an infoseenotretter.de - viel Spaß!

Quelle und Bilder: www.seenotretter.de

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02.11.2011 17:45
#329 Zwischenbilanz der Seenotretter: antworten

Zwischenbilanz der Seenotretter: Bei 1958 Einsätzen 1291 Menschen aus Seenot gerettet und Gefahr befreit


13:00

In den ersten zehn Monaten des Jahres 2011 ist die Rettungsflotte der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) 1958 Mal im Einsatz (2010: 1891 Einsätze) gewesen. Dabei haben die DGzRS-Besatzungen 1291 Menschen aus Seenot gerettet oder Gefahr befreit (2010: 1058).



Von Januar bis Oktober 2011 wurden von den Besatzungen der 61 Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote in Nord- und Ostsee


• 53 Menschen aus Seenot gerettet,

• 1238 Menschen aus drohender Gefahr befreit,

• 383 Mal erkrankte oder verletzte Menschen von Seeschiffen, Inseln oder Halligen
zum Festland transportiert

• 58 Schiffe und Boote vor dem Totalverlust bewahrt,

• 896 Hilfeleistungen für Wasserfahrzeuge aller Art erbracht sowie

• 487 Einsatzanläufe und Sicherungsfahrten absolviert.


In vielen Fällen griffen die Seenotretter frühzeitig ein und begrenzten so Schäden bereits im Vorfeld. Zudem sind sie 2556 Mal in ihren Revieren zwischen Borkum im Westen und Ueckermünde im Osten auf Kontrollfahrt gegangen.


Erneut registrierten die Besatzungen der DGzRS in diesem Jahr häufiger kräftige und kurze Starkwind- und Sturmperioden – mit entsprechend vielen Einsätzen. So rettete der Seenotkreuzer EUGEN im Mai vor Rügen in einem fast zehnstündigen Einsatz 17 Angler, deren Kutter bei Windstärke sechs und zwei Meter hohen Wellen manövrierunfähig trieb. Ende Juli, ferner am letzten Augustwochenende und erneut Mitte September waren jeweils mehrere Rettungseinheiten in heftigen Gewittern mit Starkregen und schweren Sturmböen bis 100 km/h Windgeschwindigkeit stundenlang im Einsatz.


Doch nicht nur das Wetter forderte die Seenotretter. Im Februar stürzte in der Außenjade ein Mann auf einem Saugbagger in eine Luke und verletzte sich schwer, ein Seenotkreuzer barg ihn ab. Im März fiel ein Offshore-Ausbilder vor Cuxhaven über Bord, per Tochterboot erreichten die Seenotretter den Schiffbrüchigen. In gleich drei Fällen ersparten die Seenotretter zwischen Ende August und Anfang Oktober insgesamt über 320 Passagieren festgekommener Ausflugsschiffe unangenehme Nächte in den Wattengebieten vor Hooksiel sowie zwischen Amrum und Sylt. Zu den wohl schönsten Einsätzen gehörte die Geburt eines gesunden Jungen an Bord eines Seenotkreuzers Ende Oktober.


Wesentliche Unterstützung erfuhren die Seenotretter durch ihren ehrenamtlichen „Bootschafter“, den renommierten Schauspieler Uwe Friedrichsen. Er hat mit großem Engagement die Arbeit der DGzRS begleitet. Sein Nachfolger für 2012 wird der Schriftsteller und Erfolgsautor Frank Schätzing „Der Schwarm“, „Limit“ …).


Zu den Höhepunkten aus Sicht der Seenotretter im zu Ende gehenden Jahr zählt die Indienststellung eines neuen 20-Meter-Seenotkreuzers für die Station Büsum. Sandra Carstensen, Frau des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen, taufte das Schiff Mitte August auf den Namen THEODOR STORM. Auch im kommenden Jahr soll die Modernisierung der Rettungsflotte fortgesetzt werden. Für die Station Sassnitz ist ein neuer 36,5 Meter langer Seenotkreuzer vorgesehen. Diese Einheit befindet sich zurzeit auf der Fassmer-Werft an der Unterweser im Bau und soll die dann 34 Jahre alte WILHELM KAISEN ablösen.


Auf seine letzte und besonders spektakuläre Reise ging im Frühjahr 2011 der ausgemusterte Seenotkreuzer JOHN T. ESSBERGER. Von Fehmarn aus erreichte er über Hamburg, Bremerhaven und den Rhein Ende Mai Speyer. Im dortigen stark frequentierten „Technik Museum“ (ca. 650.000 Besucher pro Jahr) ist er seit September 2011 der Öffentlichkeit als Exponat zugänglich; nicht zuletzt um auch fernab der Küsten für das Seenotrettungswerk zu werben und weitere Förderer für die DGzRS zu gewinnen, deren Arbeit ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen getragen wird und die deshalb auf die Unterstützung der breiten Bevölkerung angewiesen ist.


Hinsichtlich des Sammlungserlöses hofft die DGzRS zum Jahreswechsel auf die Spendenbereitschaft der Bevölkerung, um ein ähnliches Ergebnis zu erzielen wie im Jahr 2010 (rund 18 Mio. Euro). Seit Mitte Oktober wendet sich das Seenotrettungswerk wieder verstärkt an die Öffentlichkeit, um über seine Arbeit zu informieren und die Menschen im ganzen Land um Unterstützung zu bitten. Bis in den Dezember hinein sind rund 5000 Plakate an publikumsintensiven Plätzen in etwa 50 Städten ausgehängt – mietfrei für die Seenotretter. Die Stellflächen für das großformatige Bild mit dem Titel „Bei uns geht Ihre Spende garantiert nicht unter“ hat die awk Außenwerbung GmbH der DGzRS kostenlos zur Verfügung gestellt.


Spendern, Freunden und allen Interessierten bietet die DGzRS auch 2012 wieder die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild von der Leistungsfähigkeit des deutschen Seenotrettungswerks zu machen. Erneut findet am letzten Sonntag im Juli, somit am 29. Juli 2012, der „Tag der Seenotretter“ auf zahlreichen Rettungsstationen und in der Zentrale in Bremen statt.


www.seenotretter.de


„Ich habe Hochachtung vor den Seenotrettern, die diese oft gefahrvolle Arbeit tun.“ Schauspieler Uwe Friedrichsen auf dem oberen Fahrstand des Museums-Seenotkreuzers H. J. KRATSCHKE auf dem Gelände der DGzRS-Zentrale in Bremen

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04.11.2011 01:30
#330 RE: 61 Seenotkreuzer.... antworten

Drei kräftige Herzen schlagen für neuen 36-Meter-Seenotkreuzer


14:33

Für einen neuen großen, gut 36 Meter langen Seenotkreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) werden drei kräftige Herzen schlagen. Auf der Fr. Fassmer-Werft in Berne-Motzen haben die Schiffbauer am Donnerstag, 3. November, den alleine 3352 PS starken Mittelmotor für das Schiff mit insgesamt drei Fahrmaschinen eingebaut. Die DGzRS wird den Neubau unter der internen Bezeichnung SK 32 im Jahr 2012 in Dienst stellen und von der Station Sassnitz aus in der Ostsee einsetzen.


Im Zuge der Modernsierung der Rettungsflotte soll SK 32 den zurzeit dort stationierten Seenotkreuzer WIHELM KAISEN (Baujahr 1978) ersetzen. Über dessen Verbleib ist allerdings noch keine Entscheidung gefallen. Die DGzRS trägt damit vorausschauend dem ansteigenden Verkehrsaufkommen auf See Rechnung. Kapitän Udo Helge Fox, Leiter des Seenotrettungsdienstes und Mitglied der Geschäftsführung: „Wir werden von dieser sehr wichtigen Position aus in der Pommerschen und in der Mecklenburger Bucht unseren dann modernsten Seenotkreuzer einsetzen.“


Nach gut einjähriger Vorplanung vergab die DGzRS im Sommer 2009 den Auftrag zum Bau eines Ersatzfahrzeuges für die WILHELM KAISEN. Entwurf, Modellversuche, Strukturauslegung, Erstellung der Werkstattzeichnungen, Materialzuschnitt und -verformung beschäftigten die Werft und das Rettungswerk bis weit ins Jahr 2010 hinein. Die Kiellegung von SK 32 erfolgte zum Jahresende.


Der Neubau wird über eine leistungsstarke Feuerlöschanlage, ein Hubschrauberarbeitsdeck und ein umfangreich ausgestattetes Bordhospital verfügen. Die völlig neue Schiffsklasse ist in der bewährten Netzspanten-Bauweise konstruiert.


Die Eckdaten des Seenotkreuzers:
Länge über Alles: 36,45 Meter
Breite auf Spanten: 7,80 Meter
Tiefgang: 2,12 Meter
Geschwindigkeit: 25,00 Knoten (ca. 46 km/h)
Besatzung: 11/5 Pers. (Stamm/Einsatz)
Antrieb: drei Maschinen auf Festpropeller 1106 kW/1578 PS – 2465 kW/3352 PS – 1106 kW/1578 PS, insgesamt 4785 kW/6508 PS


Selbstverständlich sind Seenotkreuzer und Tochterboot als Selbstaufrichter konzipiert. Als Tochterboot kommt erstmals in der Geschichte der DGzRS ein gemeinsam mit der Werft „Marine Specialised Technology Ltd.“ entwickeltes schnelles Festrumpfschlauchboot (Rigid Inflatable Boat/RIB) mit geschlossener Kajüte für die Unterbringung von Geretteten und zur Durchführung von Krankentransporten in DGzRS-typischer Aluminiumbauweise zum Einsatz.
Bereits seit dem Spätsommer 2010 befindet sich das neue Tochterboot (Prototyp TB 35) in der intensiven Praxiserprobung, nachdem Besatzungsmitglieder in den seemännisch anspruchsvollen Revieren vor der Küste Schottlands ein Einführungstraining absolviert hatten.


Die DGzRS hat sich nach ausführlichen Praxistests in Nord- und Ostsee mit einem ähnlichen Fahrzeug des niederländischen Seenotrettungsdienstes KNRM aus verschiedenen Gründen zu diesem Schritt entschlossen. Die Anforderungen in den Bereichen erreichbare Geschwindigkeit, Manövrierfähigkeit, erleichtertes Längsseitsgehen und Kostenersparnis gegenüber den bisherigen Tochterbooten bei vergleichbarer Sicherheit wurden umfassend erfüllt.


Die Eckdaten des Tochterbootes:
Länge über Alles: 8,70 Meter
Maximale Breite: 3,60 Meter
Geschwindigkeit: 32,00 Knoten (ca. 59 km/h)
Antrieb: zwei Motoren auf Wasserjets mit 376 kW (ca. 512 PS)


Wie alle Schiffe der DGzRS und ihre gesamte Arbeit wird auch dieser Neubau ausschließlich durch Spenden finanziert.


Auch 2011 hat die DGzRS ihre Rettungsflotte verjüngt. Die Station Büsum hat einen 20 Meter langen Neubau erhalten: Der Seenotkreuzer THEODOR STORM ist das inzwischen dritte Schiff einer neuen Klasse. Einhergehend mit der Fertigstellung der Neubauten stationierte die DGzRS einige Seenotkreuzer um. Die HANS HACKMACK wechselte von Büsum nach Grömitz. Dort löste sie die BREMEN ab, die in Großenbrode die Nachfolge der JOHN T. ESSBERGER angetreten hat.


Der Seenotkreuzer JOHN T. ESSBERGER trat nach 36 Jahren im Einsatz seine letzte und besonders spektakuläre Reise an. Von Fehmarn aus erreichte er über Hamburg, Bremerhaven und den Rhein Ende Mai Speyer. Im dortigen stark frequentierten „Technik Museum“ (ca. 650.000 Besucher pro Jahr) ist er seit September 2011 der Öffentlichkeit als Exponat zugänglich; nicht zuletzt um auch fernab der Küsten für das Seenotrettungswerk zu werben und weitere Förderer für die DGzRS zu gewinnen, deren Arbeit ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen getragen wird und die deshalb auf die Unterstützung der breiten Bevölkerung angewiesen ist.


Die DGzRS setzt von 54 Stationen in Nord- und Ostsee derzeit 61 Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote ein. Ihre eigene SEENOTLEITUNG BREMEN (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre) koordiniert zentral alle Einsätze. Trotz aller Technik: Im Mittelpunkt des Rettungswerkes steht nach wie die freiwillige Bereitschaft der Seenotretter zu ihren nicht selten gefahrvollen Einsätzen. Allein in den ersten zehn Monaten des Jahres 2010 waren die Einheiten der Rettungsflotte 1958 Mal im Einsatz. Dabei haben ihre Besatzungen 1291 Menschen aus Seenot gerettet oder aus drohenden Gefahrensituationen befreit.


www.seenotretter.de


Einbau der 3352 PS starken Mittelmaschine für den neuen 36,5-Meter-Seenotkreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) auf der Werft Fr. Fassmer in Berne-Motzen/Unterweser. Das Schiff soll 2012 in Sassnitz stationiert werden. Es wird dann der zweitgrößte Seenotkreuzer der DGzRS sein. Fotos: DGzRS

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