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 Wissenswertes über Langeoog
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Trödel
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23.12.2010 18:18
#301 Trotz Schnee und Eis einsatzklar! antworten

Der Winter hat Nord- und Ostseeküste fest im Griff. Viele kleinere Häfen, vor allem entlang der Ostseeküste, sind vereist, mancherorts ist der Schiffsverkehr zum Erliegen gekommen.


Dort, wo Schiffe noch fahren, sind auch die Seenotretter trotz Schnee und Eis stets einsatzbereit. Kontrollfahrten werden nun mit erhöhter Wachsamkeit unternommen. Einsätze im Eis verlangen größte Umsicht und oftmals viel Fingerspitzengefühl.


Auch an Bord der Rettungsflotte gehört Schneeräumen in diesen Wochen zu den wichtigsten Aufgaben. Anleger müssen eisfrei gehalten, das Deck der Rettungseinheiten regelmäßig von Neuschnee befreit werden.


Auch an den Weihnachstagen sind die Seenotretter wie jeden Tag auf ihrem Posten – „alle Jahre wieder“. Die in Gedanken mitgesummte Melodie ruft bei den Besatzungen und bei den Wachleitern in der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS nicht nur weihnachtliche Gedanken hervor. Sie gehen ihren ganz normalen Wachtörn. Heiligabend, an den Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr. Natürlich steht da ein kleiner Weihnachtsbaum in der Messe oder wird im Masttop vom Wintersturm geschüttelt. Die Kaffee- oder Teestunde am Nachmittag wird mit Selbstgebackenem „aufgewertet“. Immer wieder aber, so bestätigt der Blick in die Einsatzberichte, werden die Seenotretter auch dann zum Einsatz gerufen, wenn gerade die Kerzen angezündet worden sind und einige Augenblicke der Besinnung und Nachdenklichkeit zu ungewohnter Stille im Schiff führen. Wenn da nicht das Rauschen und Knacken der Funkgeräte wäre…


www.seenotretter.de

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17.01.2011 16:36
#302 Bremens Häfensenator auf Informationsbesuch ..... antworten

Bremens Häfensenator auf Informationsbesuch bei den Seenotrettern

12:51

Zum Informationsbesuch in der Zentrale der Seenotretter haben Mitglieder des Vorstands und der Geschäftsführung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) den Senator für Wirtschaft und Häfen der Freien Hansestadt Bremen, Martin Günthner, begrüßt.


Bei einem Rundgang mit anschließendem Gedankenaustausch am Montag, 17. Januar 2011, lernte Günthner aus erster Hand die Arbeit des ausschließlich nur durch Spenden finanzierten Seenotrettungswerkes kennen. Ute Meißner, Abschnittsleiterin im Referat Seeschifffahrt und Hafensicherheit, begleitete den Senator.


www.seenotretter.de


DGzRS-Vorsitzer Gerhard Harder (r.) und sein Stellvertreter Michael Schroiff (l.) begrüßen den bremischen Häfensenator Martin Günthner in der Zentrale der Seenotretter.

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23.03.2011 21:21
#303 Bettina Tietjen: „Bootschafterin“ der Seenotretter antworten

Bettina Tietjen: „Bootschafterin“ der Seenotretter - Beliebte NDR-Moderatorin zur Internorga bei Vandemoortele


11:55

Jedes Jahr heuert ein prominenter Kopf bei den deutschen Seenotrettern an und leiht der ausschließlich spendenfinanzierten Gesellschaft Gesicht und Lächeln. Bereits 2009 hat die bekannte Journalistin und Fernsehmoderatorin Bettina Tietjen die ehrenamtliche Aufgabe als „Bootschafterin“ für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) übernommen.



Der Backwarenspezialist Vandemoortele hat sich langfristig dem Engagement für die DGzRS verschrieben. Zur diesjährigen Internorga in Hamburg hat Vertriebsdirektor Robert Maaßen den Spendenscheck in Höhe von 5.000 Euro symbolisch an Bettina Tietjen überreicht. Der einmal mehr stolze Betrag ist das Ergebnis eines interaktiven Multimedia-Spiels für die Standbesucher von Vandemoortele.


DGzRS-„Bootschafterin“ Bettina Tietjen nimmt den Spendenscheck für die Seenotretter entgegen. Im Bild von links zudem von Vandemoortele Hans-Anton Weigand, Anna Dilan Yildiz und Robert Maaßen; von rechts von der DGzRS Kapt. Ralf Krogmann und Dr. Bernd Anders.


www.seenotretter.de

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29.03.2011 21:12
#304 Spendengala zu Gunsten der Seenotretter in Dresden antworten

14:21

Zum dritten Mal hatte die DGzRS zu einer „Charity Gala“ eingeladen. Nach Berlin und Bremen in den vergangenen Jahren war Schauplatz nunmehr am 25. März die Gläserne Manufaktur in Dresden. Wie in den Vorjahren konnte das Rettungswerk, das ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert wird, einen Erlös von rund 140.000 Euro verzeichnen.



Prominente Redner und Künstler, die alle auf ihre Gagen verzichtet hatten, haben den über 200 Teilnehmern ein abwechslungsreiches, maritim geprägtes Programm geboten. Zu ihnen zählten der Schriftsteller Frank Schätzing und Schauspieler Uwe Friedrichsen (ehrenamtlicher „Bootschafter“ 2011 der Seenotretter). Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich wurde durch Staatssekretär Dr. Michael Wilhelm vertreten.

Friedrich Jan Akkermann, Kapitän der „Europa“ (Hapag-Lloyd Kreuzfahrten), berichtete über seine Reisen. Ferner kamen ein Geretteter und eine Spenderin aus dem Binnenland, die mit ihrer außergewöhnlichen Zuwendung den Bau eines Seenotrettungsbootes finanziert hatte, zu Wort.

Durch den Abend führte TV-Moderatorin Bettina Tietjen. Birgit Fischer, Deutschlands erfolgreichste Olympionikin, ermittelte die Gewinner einer hochwertig bestückten Tombola. Die Preise wurden gestiftet von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten (Hamburg), Firma Wempe in Leipzig, Mühle-Glashütte, Regiodata (Bremen) und Germanwings.
„Nach der Gala ist vor der Gala“, so formulierte es Gerhard Harder, Vorsitzer der in Bremen ansässigen DGzRS. Die vierte Veranstaltung dieser Art kündigte er für Oktober 2012 an – dann in Hamburg.



Aus dem Grußwort von Bundespräsident Christian Wulff:

„Zur ,Charity Gala der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger heiße ich Sie alle herzlich willkommen. Da ich heute Abend leider nicht persönlich bei Ihnen sein kann, habe ich den Vorsitzer der Gesellschaft, Herrn Gerhard Harder, gebeten, Ihnen meine Grüße zu übermitteln…

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger wurde 1865 als Bürgerinitiative gegründet, eine der ersten Bürgerinitiativen überhaupt. Bürgerinitiativen bilden sich häufig gegen etwas. Bei der DGzRS ist es allerdings anders. Hier engagieren sich Bürger für etwas; für ihre Mitmenschen, die auf See in Not geraten. Allein im vergangenen Jahr konnten 110 Menschen aus Seenot gerettet und 1020 Personen aus drohenden Gefahrensituationen befreit werden. In der über 145-jährigen Geschichte der DGzRS haben die Seenotretter mehr als 77.740 Menschen retten können. Hier haben sich mutige und engagierte Bürger mit ihrem selbstlosen Einsatz verdient gemacht.

Wie Sie alle wissen, ist die DGzRS eine gemeinnützige Hilfsorganisation, die vollständig ohne staatliche Gelder auskommt. Die Einnahmen stammen überwiegend aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Es sind also nicht nur die von uns allen so hoch geschätzten Seenotretter, die den Schiffbrüchigen zur Hilfe kommen. Es sind auch die vielen Freunde, Förderer, Gönner und Sponsoren, es sind Sie hier im Saale, die diese so wichtige Arbeit der Retter… überhaupt erst möglich machen.

Darum habe ich die Schirmherrschaft über die DGzRS – wie alle meine Vorgänger – sehr gerne übernommen und will sie nach Kräften unterstützen.“


www.seenotretter.de


DGzRS-Vorsitzer Gerhard Harder (r.) sowie seine Stellvertreter (v.l.) Ingo Kramer und Michael Schroiff mit ihren Gästen Staatssekretär Dr. Michael Wilhelm, Autor Frank Schätzing und Schauspieler Uwe Friedrichsen bei der dritten Spendengala der DGzRS in Dresden.

(Foto: Manuela Schneider, Photogräphin)

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19.04.2011 17:30
#305 Heinrich Hoppe übergibt Geschäftsführung an Nicolaus Stadeler antworten

Heinrich Hoppe übergibt Geschäftsführung an Nicolaus Stadeler – Wechsel im Bereich Betriebs- und Finanzwirtschaft nach einem Vierteljahrhundert


15:10

Nach über 27 Jahren Tätigkeit in der Betriebs- und Finanzwirtschaft der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), davon nahezu 24 Jahre als Geschäftsführer, hat Heinrich Hoppe die Leitung des Bereichs zum 1. April an seinen Nachfolger Nicolaus Stadeler übergeben. Die DGzRS hat Hoppe am 15. April offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Zugunsten des Rettungswerkes verzichtete der 63-Jährige auf Abschiedsgeschenke.


Vorsitzer Gerhard Harder dankte Hoppe für dessen rund 27 Jahre währenden Einsatz. „Meine beiden Vorstandskollegen und ich haben vor allem die unbedingte Zuverlässigkeit des Kaufmanns Heinrich Hoppe sehr geschätzt. Für ihn hatte die Seenotrettung stets oberste Priorität“, würdigte Harder die Verdienste des ausgeschiedenen Geschäftsführers.
Der gelernte Speditionskaufmann und studierte Betriebswirt Hoppe, Sohn eines Schlepperkapitäns, kam Anfang 1984 als Assistent des kaufmännischen Leiters zur DGzRS und übernahm dreieinhalb Jahre später die Geschäftsführung der Betriebs- und Finanzwirtschaft. Zuvor hatte Hoppe im Controlling der „Kosmos Bulkschiffahrt“ und von Hapag-Lloyds Nordamerika-Geschäft gearbeitet.

Bei der DGzRS führte er die EDV-Verwaltung ein, restrukturierte die Gesellschaft nach der Wiedervereinigung und begleitete die Währungsumstellung von D-Mark auf Euro, erinnerte Harder. Maßgeblichen Anteil hatte Hoppe an der Gründung der DGzRS-Stiftung (2004) und der DGzRS-Service-GmbH (2006). Erfolgreich überstand die DGzRS unter seiner Führung die „Dotcom-Krise“ 2000 und die Finanzkrise 2010.

Verbunden mit den besten Wünschen für die neue Aufgabe hieß Harder Nicolaus Stadeler in Reihen der DGzRS offiziell willkommen. Der in Bonn geborene diplomierte Volkswirt ist seit Kindertagen mit dem Wasser verbunden, begann früh mit dem Rudersport und bewunderte in seiner Jugend die bekannten Modellbausätze der Seenotkreuzer. Stadeler war zunächst in verschiedensten kaufmännischen Sparten von Industrieunternehmen tätig. Es folgte eine längere Zeit in kaufmännischer Verantwortung bei einer großen deutschen Stiftung. Während der letzten drei Jahre vor seinem Wechsel zu den Seenotrettern übte der heute 44-Jährige eine beratende Tätigkeit im gemeinnützigen Bereich freiberuflich aus.

Was den einen, der ausscheidet, sichtlich bewegt, motiviert umso mehr den anderen, der die Nachfolge angetreten hat: „Am liebsten würde ich noch einmal 27 Jahre für diese Gesellschaft arbeiten dürfen“, sagte Heinrich Hoppe zum Abschied.

Die Geschäftsführung des ausschließlich aus freiwilligen Beiträgen getragenen Seenotrettungswerkes hat Nicolaus Stadeler gemeinsam mit seinen Kollegen Kapitän Udo Helge Fox (Rettungsdienst/Inspektion) und Dr. Bernd Anders (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) inne.


www.seenotretter.de


DGzRS-Vorsitzer Gerhard Harder (v.l.) mit Heinrich Hoppe und Nachfolger Nicolaus Stadeler

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02.05.2011 17:40
#306 Seenotretter vergeben Rettungsmedaillen antworten

Mit der Medaille für Rettung aus Seenot in Bronze zeichnete die DGzRS heute in Bremen Schiffsbesatzungen von Alpha Shipmanagement (Bremen) und von der Reederei Claus-Peter Offen, Hamburg, aus.


12:31

In zwei Fällen hat die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) Rettungseinsätze auf hoher See mit der Medaille für Rettung aus Seenot in Bronze ausgezeichnet.



Eine Medaille ging an Kapitän und Besatzung des MS „Vega“ der Alpha Shipmanagement, Bremen, für die Rettung von 98 Schiff­brüchigen des MS „Athena“ am 27. Oktober 2010 im Nordatlantik. Die zweite Medaille erhielten Kapitän und Besatzung des MS „Maersk Surabaya“ der Reederei Claus-Peter Offen, Hamburg, für die Rettung von drei Schiffbrüchigen der Segelyacht „Baccus“ am 12. Januar 2011 im Indischen Ozean.

Zu diesem Anlass trafen sich Seenotretter, „Fahrensleute“ und Vertreter der Reedereien am 2. Mai 2011 in der Zentrale der DGzRS in Bremen.

Michael Schroiff vom Vorstand des Rettungswerks überreichte die Auszeichnungen „in Anerkennung des vorbildlichen und mit großem seemännischen Geschick geführten Einsatzes“.




Im Bild: (Von links nach rechts) Manuel Ketzner und Hilmar Jackwerth, Deckskadetten, sowie der Erste Offizier Mariusz Jakubowski von der MS „Vega“, Alpha Shipmanagement, Bremen, mit Michael Schroiff vom Vorstand der DGzRS, der die Auszeichnungen übergab, sowie Kapitän Wolfgang Rohwer und der Erste Offizier Kay Brügge der MS „Maersk Surabaya“,Reederei Claus-Peter Offen, Hamburg.


www.seenotretter.de

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12.05.2011 20:20
#307 JOHN T. ESSBERGER antworten

Unser Seenotkreuzer JOHN T. ESSBERGER befindet sich auf seiner letzten Reise von der Ostseeküste tief ins Binnenland. Verfolgen Sie die Fahrt ins "Technik Museum Speyer" mit unserer Webcam live im Internet und schicken Sie uns Ihre Bilder!

Während die JOHN T. ESSBERGER sich auf der weiten Reise ins tiefe Binnenland befindet, geht der Alltag für die Seenotretter an der Küste weiter: Lesen Sie dazu unsere aktuellen Einsatzmeldungen. Im Bau ist unterdessen ein neuer großer Seenotkreuzer für die Ostsee.

Einsatz und Modernisierung unserer Rettungsflotte sind nur möglich dank Ihrer Unterstützung. Wenn Sie die JOHN T. ESSBERGER auf ihrer letzten Reise entdecken, können Sie unmittelbar helfen: Senden Sie für eine Fünf-Euro-Spende eine SMS mit dem Wort RETTER an die Rufnummer 81190! Für Ihre Hilfe dankt Ihnen herzlich


Ihre

DGzRS
Die Seenotretter

www.seenotretter.de



Die letzte Reise der JOHN T. ESSBERGER

Kurs "Technik Museum Speyer" liegt an: Der Seenotkreuzer JOHN T. ESSBERGER hat nach 36 Einsatzjahren vor Fehmarn seine angestammte Station verlassen und ist auf dem Weg zu seinem letzten Liegeplatz am Rheinufer. Verfolgen Sie die Tour mit unserer Live-Webcam und per GPS-Tracking oder laden Sie Ihre Bilder von der Tour auf unserer Sonderseite hoch - die besten veröffentlichen wir!


www.kurs-speyer.de

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15.05.2011 11:44
#308 Scheck über 1.200,- Euro für die DGzRS antworten

Einen Scheck über 1.200,- Euro konnten Hans-Joachim Katenkamp, Leiter des Informationszentrums Nordwest der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und Stefan Juilfs, Leiter der DGzRS-Ortsvertretung Langeoog aus den Händen von Doris Hückinghaus entgegen nehmen. Anstelle von Blumen und Kränzen spendeten Freunde und Bekannte des am 12. Februar verstorbenen Wilfried Hückinghaus zu Gunsten der DGzRS. Das Geld soll zweckgebunden in die Renovierung der Langeooger Seenotbeobachtungsstation einfließen.

2004 kam Wilfried Hückinghaus erstmals zur Kurzzeitpflege gemeinsam mit seiner Ehefrau Doris nach Langeoog. Grund dafür war die Mobilität des Rollstuhlfahrers auf der Insel, die im heimischen Ennepetal durch die bergige Landschaft stark eingeschränkt war. Es gefiel dem Ehepaar so gut, dass sie jährlich im Sommer wiederkehrten, sich schließlich eine Wohnung in der Seniorenwohnanlage „Bliev hier“ kauften und im Winter 2007/2008 ganz nach Langeoog zogen. Schwer gefallen ist den beiden der Abschied aus der Heimat nicht, denn das kontaktfreudige Ehepaar fand schnell Anschluss und Freunde auf der Insel.

Auch nachdem Wilfried Hückinghaus einen Schlaganfall erlitten hatte, ließen seine freundschaftlichen Kontakte trotz anhaltender Sprachschwierigkeiten nicht nach. „Manchmal blieb er einfach mitten auf der Straße mit seinem Rolli stehen und döste ein. Dann wachte er wieder auf - und weiter ging es“, erinnert sich seine Frau. Gemeinsam seien sie häufig zur Strandhalle hoch gefahren um dort vom Aussichtspunkt auf das Meer zu schauen. Diese Momente am Wasser und die Freundschaft zu Stefan Juilfs und seiner Familie ließen den Wunsch aufkommen anstelle von Blumenspenden Geld für die renovierungsbedürftige Seenotbeobachtungsstation zu sammeln.


Quelle: langeoognews.de
Bild: langeoognews.de

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24.05.2011 20:35
#309 JOHN T. ESSBERGER antworten

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30.05.2011 02:40
#310 RE: JOHN T. ESSBERGER antworten
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31.05.2011 21:21
#311 RE: JOHN T. ESSBERGER antworten

"Fallen Anker": JOHN T. ESSBERGER im Museum

Vier Wochen nach seinem Abschied von der Station Großenbrode ist der Seenotkreuzer JOHN T. ESSBERGER an seinem letzten Liegeplatz im "Technik Museum Speyer" angekommen. Viele Menschen haben die letzte Reise des Schiffes entlang der Küste und schließlich rheinaufwärts begleitet. Mit unserem Logbuch können Sie die außergewöhnliche Fahrt eines Seenotkreuzers ins Binnenland noch einmal nachvollziehen.

http://www.kurs-speyer.de/


www.seenotretter.de

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02.06.2011 01:23
#312 150 Jahre Seenotretter antworten

150 Jahre Seenotretter in Ostfriesland

Mit einer großen Sonderausstellung, eröffnet am 29. Mai, erinnern das Ostfriesische Landesmuseum Emden und die DGzRS an die Anfänge des organisierten Seenotrettungswesens in Deutschland vor 150 Jahren. Von Ostfriesland aus nahm 1861 das ausschließlich durch Spenden finanzierte, privat organisierte und vier Jahre später als Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger aus der Taufe gehobene einheitliche Seenotrettungswerk für alle deutschen Küsten seinen Anfang.


Mehr zu Geschichte und Ausstellung

http://www.dgzrs.de/index.php?id=799


www.seenotretter.de

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03.06.2011 01:01
#313 Termine antworten
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15.06.2011 21:35
#314 Viermonatskalender der Seenotretter für 2012 antworten

Planen mit „nautischem Weitblick“

11:07

Viermonatskalender der Seenotretter für 2012



Planen mit dem sprichwörtlichen „nautischen Weitblick“, das ermöglicht der Viermonatskalender der Seenotretter. Die Ausgabe für das Jahr 2012 ist soeben erschienen.

Erneut kooperiert die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mit dem Bremer Unternehmen terminic. Dank dessen großzügiger Unterstützung liegt der Spendenanteil des Kalenders bei rund 80 Prozent. Der Erlös kommt direkt der Seenotrettung an unseren Küsten zugute.


Den neuen Viermonatskalender ziert eine Abbildung des Seenotrettungsbootes HECHT von der Station Zinnowitz. Es gehört zu den 61 Einheiten der DGzRS-Rettungsflotte, die ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert wird. Gemeinsames Ziel von DGzRS und terminic ist es, möglichst viele Unternehmen zu gewinnen, anstelle herkömmlicher Betriebskalender auf den speziellen Seenotretter- Kalender zurückzugreifen.


Der Stückpreis beträgt 6,50 Euro zzgl. Versandkosten, ab 100 Stück 5 Euro. Zu beziehen ist der Kalender im Online-Shop, per E-Mail oder telefonisch unter 0421/53707-555 direkt bei der DGzRS.


www.seenotretter.de

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20.06.2011 20:00
#315 Ein Spezialschiff bekommt sein „Gesicht“ antworten

14:41

36-Meter-Seenotkreuzer erhält das Deckshaus



Ein neuer, gut 36 Meter lange Seenotkreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) nimmt Formen an: Die Schiffbauer der Fr. Fassmer-Werft in Berne-Motzen an der Unterweser haben am Montag, dem 20. Juni, Deckshaus und Hubschrauber-Arbeitsdeck auf den Rumpf gesetzt.



Das in bewährter Aluminium-Bauweise gefertigte Schiff wird 2012 in Dienst gestellt und kommt in der Ostsee auf der Station Sassnitz zum Einsatz. Dann wird der Seenotkreuzer WIHELM KAISEN (Baujahr 1978) ersetzt. Über dessen Verwendung wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.


Die DGzRS trägt damit dem absehbar steigenden Verkehrsaufkommen auf See Rechnung. Nach gut einjähriger Vorplanung fanden im Sommer 2009 Ausschreibung und Auftragsvergabe statt. Entwurf, Modellversuche, Strukturauslegung, Werkstattzeichnungen, Materialzuschnitt und -Formung haben Werft und DGzRS bis weit in das Jahr 2010 hinein beschäftigt. Selbstverständlich sind Seenotkreuzer und Tochterboot als Selbstaufrichter konzipiert.



Die Eckdaten des Seenotkreuzers:
Länge über Alles: 36,45 m
Breite auf Spanten: 7,80 m
Tiefgang: 2,12 m
Geschwindigkeit: 25 kn (ca. 46 km/h)
Besatzung: 11/5 Pers. (Stamm/Einsatz)
Antrieb: 3 Motoren auf 3 Festpropeller mit insgesamt 4785 kW (ca. 6508 PS)



Erstmals kommt als Tochterboot ein gemeinsam mit der Werft „Marine Specialised Technology Ltd.“ entwickeltes schnelles Festrumpfschlauchboot (Rigid Inflatable Boat, RIB) mit geschlossener Kajüte zur Unterbringung von Geretteten und Durchführung von Krankentransporten in DGzRS-typischer Aluminiumbauweise zum Einsatz. Bereits seit dem Spät-sommer 2010 wurde das neue Tochterboot (Prototyp TB 35) zur intensiven Praxiserprobung auf der Station Sassnitz eingesetzt, nachdem Besatzungsmitglieder in den seemännisch anspruchsvollen Revieren vor der Küste Schottlands ein Einführungstraining absolviert hatten. Zur Endausrüstung und Anpassung an die Heckwanne liegt TB 35 jetzt bei der Fassmer-Werft.

Die Eckdaten des Tochterbootes:
Länge über Alles: 8,70 m
Maximale Breite: 3,60 m
Geschwindigkeit: 32 kn (ca. 59 km/h)
Antrieb: 2 Motoren auf Wasser-Jetantriebe mit 376 kW (ca. 512 PS)



Die DGzRS hat sich nach ausführlichen Praxistests in Nord- und Ostsee mit einem ähnlichen Fahrzeug des niederländischen Seenotrettungsdienstes KNRM aus verschiedenen Gründen zu diesem Schritt entschlossen. Die Anforderungen in den Bereichen erreichbare Geschwindigkeit, Manövrierfähigkeit, erleichtertes Längsseitsgehen und Kostenersparnis gegenüber den bisherigen Tochterbooten bei vergleichbarer Sicherheit wurden umfassend erfüllt.

www.seenotretter.de

Kurz vor dem Aufsetzen: Der neue Seenotkreuzer der DGzRS erhält sein Deckshaus. Bereits an Bord ist das fertige Tochterboot.

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