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 Wissenswertes über Langeoog
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10.07.2014 18:30
#421 Seenotretter dank der Deutschen Post AG gut ausgerüstet antworten

Seenotretter dank der Deutschen Post AG gut ausgerüstet

10.Juli 2014
13:09 Uhr

Die Deutsche Post AG hat die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ein weiteres Mal mit einer 1.000-Euro-Spende unterstützt. Das Geld fließt in die turnusgemäße Generalüberholung des Seenotrettungsbootes OTTO BEHR der Freiwilligen-Station Wilhelmshaven, das zurzeit in der DGzRS-eigenen Werft in Bremen gewartet wird. Zur Übergabe besuchte Stefanie Becker, Vertriebsmanagerin der Deutschen Post, am Mittwoch, 9. Juli 2014, die Zentrale der Seenotretter in Bremen.


Stefanie Becker informierte sich vor Ort über die Aufgaben der Seenotretter und die Fortschritte bei den Arbeiten an der OTTO BEHR. Die Bedeutung der DGzRS sei wohl allen Menschen an den Küsten und vielen im Binnenland bewusst, so die Vertriebsmanagerin.

„Für die Deutsche Post, die Tag für Tag und bei Wind und Wetter mit 99.000 Zustellerinnen und Zustellern bundesweit in allen Regionen Deutschlands unterwegs ist, ist körperliche Fitness ebenso wichtig wie eine gute Ausrüstung, das ist bei den Seenotrettern nicht anders“, sagte Becker. „Deshalb spenden wir in diesem Fall für die Reparatur des Seenotrettungsbootes OTTO BEHR, denn ohne ein einsatzbereites Boot können die Retter nicht hinausfahren.“

Das Seenotrettungsboot OTTO BEHR der Freiwilligen-Station Wilhelmshavenbefindet sich derzeit zur turnusgemäßen Generalüberholung in der hauseigenen Werft auf dem Gelände der DGzRS-Zentrale in Bremen. Dort erneuern die Schiffbauer unter anderem den Farbanstrich, beseitigen Korrosionsschäden und überholen die Maschine.

Mit der regelmäßigen Wartung ihrer Einheiten wie der OTTO BEHR stellt die DGzRS sicher, dass sie auf den Stationen ständig einsatzbereit sind und die Technik im Ernstfall zuverlässig funktioniert. Dies ist nicht zuletzt für die Sicherheit der rund 800 freiwilligen und 180 fest angestellten Seenotretter bei ihren oft gefahrvollen Einsätzen unerlässlich. Die Arbeiten an der OTTO BEHR sollen Mitte Juli beendet sein.


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Spendenübergabe in der hauseigenen Werfthalle der DGzRS in Bremen: Erwin Clausen (v. l.), Vormann der OTTO BEHR, Seenotretter Günter Thoß, Stefanie Becker, Vertriebsmanagerin Deutsche Post, Volker Horling, Meister der hauseigenen Werft, und Seenotretter Günther Hahn vor dem Seenotrettungsboot OTTO BEHR.


Der neue Kalender der DGzRS für 2015 . Jetzt schon zu haben. http://seenotretter-shop.de/

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15.07.2014 15:55
#422 DGzRS Geschichte antworten

Geschichte

Schon die Wegbereiter und Gründer des deutschen Seenotrettungswerkes Mitte des 19. Jahrhunderts haben die Entwicklung der DGzRS eng verknüpft mit der Spendenbereitschaft der Bevölkerung im ganzen Land.

So tauchten bereits 1875 auch die ersten Sammelschiffchen auf. Und bis heute gilt: Die gesamte Arbeit der DGzRS wird ausschließlich durch freiwillige Beiträge und Spenden finanziert, ohne staatliche Zuschüsse in Anspruch zu nehmen. Aber auch für die DGzRS gilt: keine Regel ohne Ausnahme.
http://www.seenotretter.de/sammelschiffchen.html

Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Währungsreform wäre das Rettungswerk nicht in der Lage gewesen, die Aufgaben ganz ohne staatliche Hilfe bewältigen zu können.

In den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts erhielt die Gesellschaft einmalig – in überschaubarem Maße – Gelder aus Steuermitteln.
Als sich die Finanzlage der DGzRS dann 1957 wieder konsolidiert hatte, verzichtete das Rettungswerk freiwillig auf weitere Zuschüsse. Dies wiederum hat seinerzeit zu einem wahrem »Rauschen im Blätterwald« und zu viel Anerkennung im Land geführt.

Einen chronologischen Abriss der Geschichte des deutschen Seenotrettungswerkes bietet die folgende Seite Vom Ruderboot zum Seenotkreuzer .
http://www.seenotretter.de/hauptnavigati...hronologie.html


Die Geschichte der einzelnen Rettungsstationen finden Sie hier . http://www.seenotretter.de/seenotrettung...-stationen.html


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Der neue Kalender der DGzRS für 2015 . Jetzt schon zu haben. http://seenotretter-shop.de/

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16.07.2014 18:30
#423 Sonntag, 27. Juli 2014: „Tag der Seenotretter“ – Treffpunkt DGzRS-Zentrale in Bremen antworten

Sonntag, 27. Juli 2014: „Tag der Seenotretter“ – Treffpunkt DGzRS-Zentrale in Bremen

16.Juli 2014
13:46 Uhr

Wenn Menschen vor den deutschen Küsten in Seenot geraten, kommt die Hilfe aus Bremen: An der Werderstraße 2 in der Bremer Neustadt liegt die Zentrale der Seenotretter. Am Sonntag, 27. Juli, ist sie von 10 bis 16 Uhr für Gäste geöffnet: Besucher können aus erster Hand erfahren, wie die Suche und Rettung von Menschen in Seenot organisiert wird.


Neben zahlreichen Stationen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) an der Küste und auf den Inseln sind Besucher am letzten Juli-Sonntag auch in der Zentrale am Weserufer willkommen. Sie können mit den Mitarbeitern der DGzRS ins Gespräch kommen und viel von der Arbeit erfahren, die meist unter Ausschluss der Öffentlichkeit weit draußen auf See stattfindet.

In die Welt der Seenotretter können die Besucher bei einem Gang über den Museumskreuzer H.-J. KRATSCHKE eintauchen und sich dabei einmal wie ein echter Vormann fühlen. Die Besonderheiten und Funktionsweise des Schiffes erklären ehrenamtliche Mitarbeiter der DGzRS. Bewegte Bilder von Einsätzen der Rettungsmänner und -frauen gibt es in „Bremens kleinstem Kino“ zu sehen – dort laufen nonstop spannende Filme.

Auch musikalisch haben sich die Seenotretter etwas einfallen lassen: Für 11 Uhr und 14 Uhr sind Auftritte der Band „Fast Lane“ vorgesehen. Die erfahrenen Musiker laden zu musikalischen Zeitreisen durch die vergangenen fünf Jahrzehnte der Rockmusik ein. Dabei ist es durchaus möglich, John Lennon oder Mick Jagger zu „begegnen“.

Außerdem bietet der Auftritt von Dirk Langer alias Nagelritz um 12 Uhr mit seiner einmaligen Mischung aus Comedy, Kabarett und Chanson einen anderen Blick auf die Seefahrt. Der Künstler steht für skurrile Geschichten und sehnsüchtige Seemannsmusik – weitab der bekannten Shantys.

Mitglieder des Schiffs-Modell-Clubs Bremen zeigen in einem Wasserbecken die große Welt der Schifffahrt im Kleinen. Kinder dürfen selbst einmal ans „Steuerrad“ und die Modelle lenken. In der Knotenschule lernen Kinder und Erwachsene wie ein richtiger Seemannsknoten geknüpft wird. Der Verkauf von Seenotretter-Fanartikeln und maritimen Raritäten, eine Tombola mit vielen attraktiven Preisen (Hauptpreis: eine Mitfahrt auf einem Seenotkreuzer), Kinderschminken sowie Speisen und Getränke runden das Programm am Tag der Seenotretter auf dem Betriebsgelände der DGzRS-Zentrale in Bremen ab.

Ein Tipp zum Schluss: Am besten ist es, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

Weitere Informationen gibt es hier. http://www.seenotretter.de/termine.html?tx_mjseventpro_pi1[showUid]=2343&cHash=34da0473d32460a96d6a4076328b03a8&recentView=listView


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Am Tag der Seenotretter ist die DGzRS-Zentrale in Bremen-Neustadt von 10 bis 16 Uhr für Gäste geöffnet. Archiv-Foto: DGzRS/Die Seenotretter

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17.07.2014 22:22
#424 50 Jahre Seenotretter in Nordstrand antworten

50 Jahre Seenotretter in Nordstrand

17.Juli 2014
09:44 Uhr

Jubiläumsprogramm beim Pellwormer Hafenfest am 27. Juli 2014


Für die Station Nordstrand der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist der diesjährige Tag der Seenotretter ein ganz besonderer: Vor 50 Jahren beschloss die DGzRS, auf der Halbinsel an der schleswig-holsteinischen Westküste eine neue Rettungsstation zu errichten. Das Jubiläum feiern die Seenotretter von Nordstrand und ihre Gäste auf der Nachbarinsel Pellworm beim dortigen Hafenfest am Sonntag, 27. Juli 2014, von 10 bis 17 Uhr.


Im Mittelpunkt stehen Rettungsdemonstrationen und Besichtigungen des Seenotkreuzers EISWETTE der Station Nordstrand. Die Besatzung berichtet aus erster Hand von ihrer häufig gefahrvollen Arbeit und die Besucher können sich selbst ein Bild von der Einsatzbereitschaft sowie Leistungsfähigkeit der Seenotretter machen.


Zum Rahmenprogramm gehören Hafenrundfahrten auf dem Ölabwehr-Feuerlöschboot „Uthlande“ und Feuerlöschdemonstrationen der Freiwilligen Feuerwehr Pellworm. Kinder können sich einen eigenen Seenotkreuzer basteln und beim Hosenbojenziehen ihre Kräfte messen. Außerdem laufen im Küstenkino des Schifffahrtsmuseums spannende Filme über die Einsätze der Seenotretter und eine Ausstellung gibt einen Einblick in die fast 150-jährige Geschichte der DGzRS.


Rund um die Uhr, bei jedem Wetter, sind die Seenotretter einsatzbereit. Die meisten Einsätze finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt – bei „Nacht und Nebel“, weit draußen auf See. Umso beliebter sind Gelegenheiten wie diese bei Urlaubern, Tagesgästen und Küstenbewohnern, um mit den Besatzungen der DGzRS ins Gespräch zu kommen. Die Seenotretter aus Nordstrand freuen sich auf den Gedankenaustausch und viele neue Kontakte am 27. Juli 2014.


Weitere Informationen über das Programm und alle teilnehmenden Stationen am Tag der Seenotretter finden Sie hier.


Zur Station Nordstrand

Zum Revier der Station Nordstrand gehören die anspruchsvollen Wattgebiete der nordfriesischen Insel- und Halligwelt. In dem stark von den Gezeiten geprägten Seegebiet kommt der Seenotkreuzer EISWETTE mit seinem besonders leichten, wendigen und flachgehenden Arbeitsboot NOVIZE zum Einsatz.


Der Name des Seenotkreuzers EISWETTE erinnert an die traditionsreiche Bremer Eiswette von 1829, die die DGzRS seit Jahrzehnten mit großzügigen Spenden unterstützt. Das Arbeitsboot NOVIZE ist benannt nach der Bezeichnung für neue Mitglieder der Eiswettgesellschaft.


Die EISWETTE ist im Hafen Strucklahnungshörn stationiert. Von dort verkehren unter anderem die Fähren nach Pellworm und Ausflugsschiffe zu den Halligen. Auch einige Fischkutter haben dort ihren Liegeplatz. Freizeitschifffahrt gibt es wenig.


Die EISWETTE wurde 2009 als Typschiff der 20-Meter-Klasse von der Fassmer-Werft in Berne an der Unterweser abgeliefert. Auf ein Wohndeck hat die DGzRS zugunsten eines leichteren und manövrierfähigeren Schiffstyps bewusst verzichtet. Die EISWETTE schließt die Lücke zwischen den größeren Seenotkreuzern und den kleinen Seenotrettungsbooten. Die Besatzung lebt im Stationsgebäude in unmittelbarer Nähe des Liegeplatzes.


Von Nordstrand aus sind sieben fest angestellte und sieben freiwillige Seenotretter unter der Leitung von Vormann Ernst Dostal im Einsatz.


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Der Seenotkreuzer EISWETTE der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist seit 2009 in Nordstrand stationiert. Foto: DGzRS/Helmut Hofer


Der neue Kalender der DGzRS für 2015 . Jetzt schon zu haben. http://seenotretter-shop.de/

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18.07.2014 12:03
#425 120 Jahre Seenotretter in Laboe antworten

120 Jahre Seenotretter in Laboe

18.Juli 2014
11:18 Uhr

Besonderes Programm im Hafen zum Tag der Seenotretter am 27. Juli 2014

Für die Station Laboe der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist der diesjährige Tag der Seenotretter ein ganz besonderer: Vor 120 Jahren errichtete die DGzRS an diesem Küstenabschnitt der Kieler Förde eine neue Rettungsstation. Diesen runden Geburtstag feiern die Seenotretter von Laboe und ihre Gäste im örtlichen Hafen am Sonntag, 27. Juli 2014, von 11 bis 17 Uhr.

Im Mittelpunkt stehen Rettungsdemonstrationen und Besichtigungen des Seenotkreuzers BERLIN und des Seenotrettungsbootes BOTTSAND. Geplant ist unter anderem für 14 Uhr eine Übung vor dem Laboer Hafen mit der BERLIN und einem SAR-Hubschrauber der Deutschen Marine. Von der benachbarten DGzRS-Station Schilksee wird das Seenotrettungsboot WALTER ROSE an diesem Tag ebenfalls nach Laboe kommen. Die Besatzungen berichten aus erster Hand von ihrer häufig gefahrvollen Arbeit und die Besucher können sich selbst ein Bild von der Einsatzbereitschaft sowie Leistungsfähigkeit der Seenotretter machen.

Zum 120. Geburtstag öffnet auch der noch erhaltene erste Rettungsschuppen der Station Laboe seine Tore für Gäste. Das historische Backsteingebäude in der Nähe des Hafenplatzes an der Strandstraße gehört heute dem Verein „Ole Schippn Laboe“. Dort können sich Besucher sowohl über die Vereinsarbeit als auch über die Seenotretter informieren.

Das moderne Gebäude der DGzRS-Station wiederum wurde 1997 errichtet. Zurzeit wird es umgebaut: Für Frühjahr 2015 ist dort die Eröffnung des neuen Informationszentrums der Seenotretter vorgesehen. Es war früher in einer Wohnstraße in Kiel beheimatet und wird nun in einem Anbau des modernen Rettungsschuppens untergebracht.

Zum Rahmenprogramm des Tags der Seenotretter gehören unter anderem Fahrten mit den Seenotrettungsbooten BOTTSAND und WALTER ROSE, Open Ship auf dem dänischen Marineheimwehrboot „Budstikken“, Irish-Folk mit Mick Finnigan und Band sowie maritimes Handwerk. Außerdem zeigen Modellbauer in einem Wasserbecken die große Welt der Schifffahrt im Kleinen und an den DGzRS-Infoständen sind Seenotretter-Fanartikel erhältlich – darunter ein spezielles Tag-der-Seenotretter-T-Shirt.

Rund um die Uhr, bei jedem Wetter, sind die Seenotretter einsatzbereit. Die meisten Einsätze finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt – bei „Nacht und Nebel“, weit draußen auf See. Umso beliebter sind Gelegenheiten wie diese bei Urlaubern, Tagesgästen und Küstenbewohnern, um mit den Besatzungen der DGzRS ins Gespräch zu kommen. Die Seenotretter aus Laboe freuen sich auf den Gedankenaustausch und viele neue Kontakte am 27. Juli 2014.

Weitere Informationen über das Programm und alle teilnehmenden Stationen am Tag der Seenotretter finden Sie hier.

http://www.seenotretter.de/termine.html?tx_mjseventpro_pi1[showUid]=2343&cHash=34da0473d32460a96d6a4076328b03a8&recentView=listView


Quelle und Foto: www.langeoognews.de

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31.07.2014 11:33
#426 Das Werft-Tagebuch von SRB 65 antworten

30.07.2014
Das Werft-Tagebuch von SRB 65


http://www.seenotretter.de/aktuelles/wer...uch-von-srb-65/


Quelle: www.seenotretter.de


Der neue Kalender der DGzRS für 2015 . Jetzt schon zu haben. http://seenotretter-shop.de/

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31.07.2014 20:20
#427 Tag der Seenotretter wieder ein Publikumsmagnet Tausende von Besuchern auf den DGzRS-Stationen und in Bremen antworten

Tag der Seenotretter wieder ein Publikumsmagnet
Tausende von Besuchern auf den DGzRS-Stationen und in Bremen


http://www.seenotretter.de/aktuelles/neu...ublikumsmagnet/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Der neue Kalender der DGzRS für 2015 . Jetzt schon zu haben. http://seenotretter-shop.de/

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18.08.2014 21:21
#428 Das Werft-Tagebuch von SK 35 antworten

18.08.2014
Das Werft-Tagebuch von SK 35

Dieser völlig neu konstruierte 28-Meter-Seenotkreuzer ist als leistungsfähiger Nachfolgetyp für die bewährte 27,5-Meter-Klasse vorgesehen. Die Stationierung des Typschiffs soll Mitte 2015 auf Amrum erfolgen. Die Eckdaten: Länge über Alles: 27,90 m, Breite über Alles: 6,2 m, Tiefgang: 2,00 m, Geschwindigkeit: 24 kn (ca. 45 km/h), Besatzung: 9/4 Pers. (Stamm/Einsatz), Antrieb: zwei Propeller, je 1.440 kW/1.958 PS = 2.880 kW/3.916 PS, Verdrängung: 120 t. In der für Seenotkreuzer typischen Heckwanne wird der neue Seenotkreuzer ein gut acht Meter langes Tochterboot mit sich führen
Ein Aluminiumgerüst entsteht

Das Netzspantengerüst ist fast fertig. Im nächsten Arbeitsschritt beplanken die Schiffbauer den Rumpf. Dazu bringen sie vorgefertigte Aluminiumplatten exakt auf und verschweißen sie mit dem Leichtmetallgerüst.

Schon zu erkennen: Das Netzspantengerüst verleiht dem Rumpf von SK 35 sein typisches Aussehen.


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Schon zu erkennen: Das Netzspantengerüst verleiht dem Rumpf von SK 35 sein typisches Aussehen.

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20.08.2014 18:18
#429 Bundesregierung beschließt Zehn-Euro-Gedenkmünze antworten

20.08.2014
Bundesregierung beschließt Zehn-Euro-Gedenkmünze zum Jubiläum der Seenotretter – 150 Jahre DGzRS

Die Bundesregierung hat am Mittwoch, 20. August 2014, beschlossen, eine Zehn-Euro-Gedenkmünze zum 150-jährigen Bestehen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) im kommenden Jahr prägen zu lassen und auszugeben. Damit ehrt die Bundesrepublik Deutschland die unabhängige, eigenverantwortliche und rein spendenfinanzierte Arbeit der Seenotretter seit anderthalb Jahrhunderten auf See.
Mit dieser Zehn-Euro-Gedenkmünze würdigt die Bundesrepublik Deutschland das 150-jährige Bestehen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Foto: BADV; Künstler: Jochen Dimanski, Halle (Saale)

„Diese Münze würdigt die lange bewegte und bewegende Geschichte einer Gesellschaft, deren Rettungsmänner und -frauen immer dann zum Einsatz kommen, wenn auf Nord- und Ostsee Menschen in Gefahr sind“, heißt es anerkennend in einer entsprechenden Mitteilung des Bundesfinanzministeriums.

In seiner Sitzung vom 20. August hat das Bundeskabinett die Ausgabe der Münze für den Jubiläumsmonat der Seenotretter beschlossen: Die Sonderprägung soll ab 7. Mai 2015 erhältlich sein. Am 29. Mai 2015 begeht die DGzRS ihren 150. Geburtstag mit Festakt und Taufe eines neuen Seenotrettungsbootes in Bremen (mehr Informationen: www.150-jahre-seenotretter.de).

Motiv der Gedenkmünze ist das bekannte, Rettung verheißende Hansekreuz der Seenotretter. In Rot und Weiß ist es an den Aufbauten der Rettungseinheiten weithin sichtbar und zudem in Form der offiziellen Dienstflagge der DGzRS an Bord dauerhaft gesetzt, um die ständige Einsatzbereitschaft der Rettungsflotte rund um die Uhr und bei jedem Wetter zu dokumentieren.

Auf der Bildseite der Münze verschmilzt das Hansekreuz mit einem Bootsrumpf zu einer Einheit. Der Entwurf stammt von dem Künstler Joachim Dimanski aus Halle (Saale). In der Begründung der Jury für die Entscheidung heißt es: „Der Entwurf überzeugt durch eine sehr klare Gestaltung, sowohl die formale Komposition als auch die inhaltliche Aussage betreffend. Auf der Bildseite verschmelzen Hansekreuz und Rettungsboot zu einer Einheit, die, leicht angeschnitten im Münzgrund, zu einer strengen, fast abstrakten Gestalt wird. Dennoch bleiben die Kernsymbole der Rettung – Schiff und Hansekreuz – klar erkennbar.“

Die Wertseite der Münze zeigt einen Adler, den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, Wertziffer und Wertbezeichnung, das Prägezeichen „J“ der Hamburgischen Münze, die Jahreszahl 2015 sowie die zwölf Europasterne. Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift: „FREIWILLIG • UNABHÄNGIG • SPENDENFINANZIERT“.

Die Gedenkmünze ist innerhalb Deutschlands gesetzliches Zahlungsmittel. Sie soll in zwei Prägequalitäten und Legierungen geprägt werden: Die Münze in Stempelglanzqualität aus einer Kupfer-Nickel-Legierung (CuNi25) mit einem Gewicht von 14 Gramm wird ab 7. Mai 2015 in den Filialen der Bundesbank und in vielen Banken und Sparkassen zum Nennwert erhältlich sein. Die Ausführung in höherwertiger Spiegelglanzqualität aus einer Legierung von 625 Tausendteilen Silber und 375 Tausendteilen Kupfer mit einem Gewicht von 16 Gramm wird über die Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland zu beziehen sein. Ihr Ausgabepreis wird vom dann aktuellen Silberpreis abhängen.

Die 1865 gegründete DGzRS ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee. Ihre 180 fest angestellten und mehr als 800 freiwilligen Seenotretter fahren mit 60 Rettungseinheiten fahren Jahr für Jahr mehr als 2.000 Einsätze auf Nord- und Ostsee, koordiniert von der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS. Die gesamte Arbeit der Seenotretter wird nach wie vor ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert.


Quelle: www.seenotretter.de


Foto: BADV; Künstler: Jochen Dimanski, Halle (Saale)

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22.08.2014 12:22
#430 Planen mit „nautischem Weitblick antworten

21.08.2014
Planen mit „nautischem Weitblick“: Viermonatskalender der Seenotretter für 2015 / 150 Jahre DGzRS

Planen mit dem sprichwörtlichen „nautischen Weitblick“, das ermöglicht der Viermonatskalender der Seenotretter auch für das Jubiläumsjahr 2015. Erneut kooperiert die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit dem Bremer Unternehmen „terminic“, einem der führenden Kalenderhersteller Europas. Dank dessen großzügiger Unterstützung liegt der Spendenanteil bei rund 80 Prozent. Der Erlös kommt direkt dem Seenotrettungsdienst an unseren Küsten zugute.

Im kommenden Jahr wird die DGzRS 150 Jahre alt. Der Viermonatskalender 2015 der Seenotretter trägt deshalb ein ganz besonderes Motiv: Das historische Ruderrettungsboot AUGUST GRASSOW und der moderne Seenotkreuzer VORMANN STEFFENS sind gemeinsam zu sehen, symbolisch für die technische Entwicklung im Seenotrettungsdienst.

2015 steht für die Seenotretter ganz im Zeichen ihres Jubiläums. Mit einer „Woche der Seenotretter“ vom 29. Mai bis 4. Juni 2015 in Bremen und Bremerhaven begeht die DGzRS ihr 150-jähriges Bestehen. Gemeinsames Ziel von DGzRS und „terminic“ ist es, möglichst viele Unternehmen zu gewinnen, anstelle herkömmlicher Betriebskalender auf den speziellen Seenotretter-Kalender zurückzugreifen.

Die gesamte Arbeit der Seenotretter wird ausschließlich durch freiwillige Beiträge und Zuwendungen finanziert. Der Viermonatskalender kostet pro Stück 6,50 Euro zzgl. Versandkosten, ab 100 Stück fünf Euro. Zu beziehen ist er im Seenotretter-Shop unter http://seenotretter-shop.de/viermonatskalender-2015.html.

Mehr zum Seenotretter-Jubiläum: www.150-jahre-seenotretter.de


Quelle: www.seenotretter.de


Viermonatskalender 2015 der Seenotretter (Foto: Peter Neumann, www.ypscollection.de)

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27.08.2014 18:18
#431 Das Werft-Tagebuch von SRB 65 antworten

27.08.2014
Das Werft-Tagebuch von SRB 65

Ein neues Seenotrettungsboot für eine Freiwilligen-Station entsteht bei Tamsen Maritim in Rostock. Es ist der erste Neubau der DGzRS auf einer Werft in Mecklenburg-Vorpommern nach der Wiedervereinigung. SRB 65, so die interne Bezeichnung, wird ein modifizierter Nachbau der bewährten 9,5-/10,1-Meter-Klasse und im Rahmen der ständigen Modernisierung der Rettungsflotte eine ältere Einheit ersetzen – auf welcher Station, steht noch nicht fest.

Die Taufe ist zum 150-jährigen Bestehen der DGzRS 2015 geplant. Im gleichen Jahr werden die Seenotretter seit 25 Jahren wieder auf ihren angestammten Stationen zwischen Poel und Ueckermünde im Einsatz sein.

Zur „Hochzeit“ das Deckshaus aufgesetzt
Den Moment, in dem der Rumpf eines neuen Seenotrettungsbootes mit den parallel entstandenen Aufbauten zusammengeführt wird, nennen Schiffbauer Hochzeit. Für SRB 65 ist dieser besondere Moment gekommen. Zuvor stand noch ein wichtiger Test auf dem Werftplan.

(Fotos: Tamsen Maritim)


Quelle: www.seenotretter.de

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06.09.2014 07:40
#432 „Gerettet!“ – Erfolgreicher Einsatz vor 150 Jahren antworten

05.09.2014
„Gerettet!“ – Erfolgreicher Einsatz vor 150 Jahren

„Um 11 ½ Uhr mittags kamen wir auf der Reede an und trugen die Schiffbrüchigen an Land. Beim Betreten des festen Bodens fielen alle auf die Knie, und der Kapitän sprach ein Dankgebet, das von dem Weinen und Schluchzen der anderen oft unterbrochen wurde.“ So berichteten die Spiekerooger Seenotretter über ihre erste organisierte Rettungsaktion am 7. September 1864 – vor 150 Jahren.


Ihre Zeilen sind ein beeindruckendes Dokument selbstlosen Einsatzes auf See. Neun Monate später, am 29. Mai 1865, wurde die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) als einheitliche, unabhängige Organisation für alle deutschen Küsten gegründet.

Noch im November 1860 hatten die Insulaner auf Borkum untätig vom Strand aus zugesehen, als die Brigg „Alliance“ von der Brandung zerschlagen wurde. Die verzweifelt um Hilfe rufenden Seeleute waren ums Leben gekommen. Innerhalb der nächsten kaum vier Jahre vollzog sich ein beinahe unbegreiflicher Wandel. Erste Aufrufe zur Einrichtung von Rettungsstationen erschienen in den Tageszeitungen. Gemeinschaftsgeist und Hilfsbereitschaft setzten sich gegen jahrhundertealtes Strandrecht durch und überwanden die verzagende Ohnmacht des Einzelnen.

Am 7. September 1864 legten bei der Strandung der „Gagnerie“ vor Spiekeroog alle Hand an, um das vom ersten regionalen Verein zur Rettung Schiffbrüchiger angeschaffte Rettungsboot zu Wasser zu bringen: „Da die Pferde noch auf der Weide waren und einige Minuten auf sich warten ließen, wurden die Insulaner aufgefordert, den Transportwagen mit dem neuen Rettungsboot zum Strand zu ziehen. Diese schwierige, und wie es zuerst schien, fast unmögliche Arbeit wurde mit großer Bereitschaft unternommen.“

Eine tapfere Rettungsmannschaft wagte das eigene Leben, um fünf fremde Seeleute zu retten: „Kurz vor 9 Uhr war das Boot flott, und rasch sprangen außer dem Vormann und dem Bootsmann sechs unserer kräftigsten Männer hinein. Es wehte ein sehr heftiger Wind aus Nordwest, und die See ging hoch, sodass äußerste Vorsicht angewendet werden musste, damit das Boot nicht kenterte. Wir ruderten mit großer Anstrengung dem Schiffe zu.“

Große Dankbarkeit

Kaum nachzuempfinden sind angesichts der nüchternen Zeilen die Strapazen, die die Seenotretter angesichts Wind, Strömung und Gezeiten durchmachen mussten: „Wir sahen einen dunklen Gegenstand und ruderten mit aller Gewalt dem vermeintlichen Boot entgegen. Bald bemerkten wir, dass es nur ein Floß war. Wir konnten auf demselben fünf Männer, teils liegend, teils sitzend, unterscheiden. Sie winkten um Hilfe. Jetzt verdoppelte sich der Eifer unserer Mannschaft. Jede Minute drohte Gefahr und Tod. Glücklicherweise erreichten wir sie bald, und sofort warfen wir ihnen die Wurfleine zu, die sie ergriffen. Dann zogen wir das Floß an die Seite des Bootes. Nach getroffener Verabredung fassten wir auf ein gegebenes Zeichen jeder mit raschem, kräftigem Griff einen der fünf Schiffbrüchigen und warfen sie in unser Boot.“

Große Dankbarkeit und Erleichterung schlug den Seenotrettern entgegen: „Das erste, was die Geretteten, die wir als Franzosen erkannten, nun taten, war, dass sie uns die Hände küssten. Dann baten sie uns um ‚du pain‘, und gern wurde ihnen das wenige trockene Brot gegeben, dass wir noch in unseren Taschen hatten und das die Erschöpften, die, wie sich später herausstellte, seit Mitternacht nichts mehr gegessen hatten, merklich erquickte und stärkte.“


Seit den Gründertagen der DGzRS hat sich die Rettungstechnik vielfach weiterentwickelt. Aus den einfachen Ruderrettungsbooten von einst sind moderne Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote geworden. Eines jedoch hat sich nicht geändert: Geblieben ist die freiwillige Bereitschaft der Seenotretter zu ihren selbstlosen und gefahrvollen Einsätzen – rund um die Uhr, bei jedem Wetter.

Am 29. Mai 2015 begeht die DGzRS ihren 150. Geburtstag. Dazu ist in Bremen die Taufe eines neuen Seenotrettungsbootes vorgesehen. Freiwillige werden dieses Boot fahren, so wie im September 1864 Freiwillige das Spiekerooger Rettungsboot besetzten, um die Mannschaft der „Gagnerie“ zu retten. Am 30. Mai 2015 wiederum erhält in Bremerhaven der erste 28-Meter-Seenotkreuzer mit Tochterboot seinen Namen. Dort schließen sich Konferenz und Kongress des internationalen Zusammenschlusses der Seenotrettungsdienste mit Open Ship auf Rettungseinheiten aus vielen Ländern an. Mehr Informationen gibt es auf der Jubiläumswebsite www.150-jahre-seenotretter.de.

Die 1865 gegründete DGzRS ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee. Ihre 180 fest angestellten und mehr als 800 freiwilligen Seenotretter fahren mit 60 Rettungseinheiten Jahr für Jahr mehr als 2.000 Einsätze auf Nord- und Ostsee, koordiniert von der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS. Die gesamte Arbeit der Seenotretter wird nach wie vor ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert.


Quelle und Fotos. www.seenotretter.de


Die ersten Seenotretter waren vor 150 Jahren mit offenen Ruderrettungsbooten im Einsatz. Trotz aller technischen Entwicklung: Die Bereitschaft der Besatzungen zum selbstlosen Einsatz rund um die Uhr und bei jedem Wetter ist unverändert.


Modernes Seenotrettungsboot einer Freiwilligen-Station der DGzRS im Einsatz Foto: DGzRS/Die Seenotretter, Thomas Steuer
150 Jahre DGzRS in 2015

Angefügte Bilder:
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10.09.2014 16:16
#433 Seenotretter ziehen ins Hamburger „Miniatur-Wunderland“ ein antworten

10.09.2014
Seenotretter ziehen ins Hamburger „Miniatur-Wunderland“ ein

Nur knapp über zwei Zentimeter misst ein Seenotretter von der Sohle bis zum Scheitel – im bekannten Hamburger „Miniatur-Wunderland“ sind „Menschen“ nicht größer. Seit Kurzem gehören auch 13 Seenotretter und ehrenamtliche Mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) en miniature zu den rund 215.000 Mini-Einwohnern der größten Modelleisenbahn der Welt. Dort werben sie für die Arbeit der „Großen“.

Die „Kleinen“ haben an den Landungsbrücken mit ihrem Nachbau des Seenotrettungsbootes HANS INGWERSEN/Station Travemünde zum Open Ship festgemacht und einen kleinen Informationsstand aufgebaut. Besucher fotografieren, reden mit den Männern in Rot oder steuern eines der drei Seenotkreuzer-Modelle über die Elbe. Mit viel Fantasie und Liebe zum Detail hat die Modellbauerin Susanne Sander die Idee ihres Kollegen Heiko Mundel umgesetzt. Er ist seit vielen Jahren Förderer der DGzRS und ihm war es eine „Herzensangelegenheit“, die Seenotretter in die Hamburger Speicherstadt zu bringen.

Zweieinhalb Wochen malte, klebte und schnitt Susanne Sander an den Figuren, Booten und Tischen im Maßstab 1:87 herum, bis sie den großen Vorbildern präzise entsprachen. Ein Sammelschiffchen fehlt genauso wenig wie Faltblätter und das Logo auf den Latzhosen der Seenotretter. „Besonders frickelig waren die drei Seenotkreuzer-Modelle im Maßstab 1:1.250“, erzählt Heiko Mundel. Doch sie gehören einfach zu einem originalgetreuen Seenotretter-Stand dazu, findet er. Zu bestaunen ist das nachempfundene Ensemble täglich in der größten Stadt im Wunderland – in Hamburg. Öffnungszeiten und Eintrittspreise sind auf der Website www.miniatur-wunderland.de zu finden.

150 Jahre DGzRS im Jahr 2015

Am 29. Mai 2015 begeht die DGzRS ihren 150. Geburtstag. Dazu ist in Bremen die Taufe eines neuen Seenotrettungsbootes vorgesehen. Am 30. Mai 2015 wiederum erhält in Bremerhaven der erste 28-Meter-Seenotkreuzer mit Tochterboot seinen Namen. Dort schließen sich Konferenz und Kongress des internationalen Zusammenschlusses der Seenotrettungsdienste mit Open Ship auf Rettungseinheiten aus vielen Ländern an. Mehr Informationen gibt es auf der Jubiläumswebsite www.150-jahre-seenotretter.de.

Die 1865 gegründete DGzRS ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee. Ihre 180 fest angestellten und mehr als 800 freiwilligen Seenotretter fahren mit 60 Rettungseinheiten Jahr für Jahr mehr als 2.000 Einsätze auf Nord- und Ostsee, koordiniert von der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS. Die gesamte Arbeit der Seenotretter wird nach wie vor ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert.


Quelle: www.seenotretter.de


Seit einiger Zeit sind die Seenotretter mit einem Modell des Seenotrettungsbootes HANS INGWERSEN/Station Travemünde im Hamburger „Miniatur-Wunderland“ zu sehen.

Foto: „Miniatur-Wunderland" Hamburg

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29.09.2014 12:00
#434 Seenotretter aus acht Ländern zu Gast bei der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger antworten

29.09.2014
Seenotretter aus acht Ländern zu Gast bei der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

Seenotrettung kennt keine Grenzen: Ein internationales Treffen der Seenotretter findet derzeit in verschiedenen Ländern Nordeuropas statt. Ziel ist es, durch Erfahrungsaustausch und Training die Leistungsfähigkeit der Seenotrettungsdienste weiter zu verbessern.


Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat für eine Woche (27.9. bis 4.10.14) acht Seenotretter zu Gast, während deutsche Seenotretter zum Training in sieben europäische Länder gereist sind.


Seenot kann nicht nur jeden deutschen Seemann auf den Weltmeeren und jedes Schiff, das einen deutschen Hafen anläuft, treffen, sondern auch Passagiere von Fähren und Kreuzfahrtschiffen. Sie profitieren weltweit ebenfalls von der reibungslosen internationalen Zusammenarbeit der Seenotrettungsdienste. Allein 2013 war die Seenotleitung Bremen der DGzRS neben den über 2.000 Einsätzen im deutschen Einsatzgebiet 238 Mal bei Seenotfällen international im Interesse der deutschen Schifffahrt unterstützend oder initiativ tätig.


Sieben Seenotretter der DGzRS sind in Dänemark, Großbritannien, Norwegen, den Niederlanden, Schweden, Island und Finnland im einwöchigen Training, während Seenotretter aus diesen Ländern sowie Estland gemeinsam Rettungsübungen auf verschiedenen DGzRS-Stationen absolvieren.

Nach der DGzRS-Station in Bremerhaven besuchten die Teilnehmer am Montag, den 29. September 2014, die Zentrale der DGzRS in Bremen. Dort stand ein intensiver Austausch mit den Wachleitern der Seenotleitung auf dem Programm. Zudem werden die Seenotretter in dieser Woche verschiedene Übungen in der SAR-Ausbildungsstation der DGzRS in Neustadt in Holstein sowie auf den Stationen Warnemünde, Stralsund, Sassnitz und Zingst absolvieren.
Das Programm wurde 2012 von der IMRF (International Maritime Rescue Federation, internationaler Zusammenschluss der Seenotrettungsdienste) initiiert und soll zukünftig aufgrund der sehr positiven Erfahrungen einmal im Jahr stattfinden. Die Trainingswoche wird von der Europäischen Union gefördert.


Die IMRF hat konsultativen Status bei den Vereinten Nationen.


Beim internationalen Crewaustausch der Seenotrettungsdienste sind bei der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) Seenotretter aus acht Staaten zu Gast. Im Bild (v.l.n.r.):
Stephan Prahl (DGzRS), Egon Lilleorg (Estland), Bernd Wittkowski (DGzRS), Peter Shalin (Schweden), Marcel Agricol (Niederlande), Thomas Skarstad (Norwegen), Steve Warne (England), Kim Wiis Rulle (Dänemark), Markus Elvar Petursson (Island), Mikko Pätari (Finnland), Chris Hartmann (DGzRS) und Ulrich Reiter (DGzRS).


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Sieben Seenotretter der DGzRS sind in Dänemark, Großbritannien, Norwegen, den Niederlanden, Schweden, Island und Finnland im einwöchigen Training, während Seenotretter aus diesen Ländern sowie Estland gemeinsam Rettungsübungen auf verschiedenen DGzRS-Stationen absolvieren.

Angefügte Bilder:
2014-09-IMRF-Crewexchange.jpg  
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15.10.2014 02:55
#435 Werft-Tagebuch SRB 65 antworten

02.10.2014
Das Werft-Tagebuch von SRB 65

Ein neues Seenotrettungsboot für eine Freiwilligen-Station entsteht bei Tamsen Maritim in Rostock. Es ist der erste Neubau der DGzRS auf einer Werft in Mecklenburg-Vorpommern nach der Wiedervereinigung. SRB 65, so die interne Bezeichnung, wird ein modifizierter Nachbau der bewährten 9,5-/10,1-Meter-Klasse und im Rahmen der ständigen Modernisierung der Rettungsflotte eine ältere Einheit ersetzen – auf welcher Station, steht noch nicht fest.

Die Taufe ist zum 150-jährigen Bestehen der DGzRS 2015 geplant. Im gleichen Jahr werden die Seenotretter seit 25 Jahren wieder auf ihren angestammten Stationen zwischen Poel und Ueckermünde im Einsatz sein.

Erster Kontakt mit (Süß-)Wasser
Der Kaskobau ist abgeschlossen, ebenso weitestgehend die schiffbauliche Ausrüstung, soweit sie in Aluminium gebaut wird. Erstmals hatte SRB 65 nun auch Wasserkontakt – gleichwohl noch nicht mit der Ostsee, sondern lediglich mit Süßwasser: Auf dem Waschplatz der Werft wurde das Boot gereinigt, anschließend gesandstrahlt, dann erneut gewaschen und getrocknet. Jetzt beginnt die Beschichtung des Rumpfes mit mehreren Farbschichten. (Fotos: Tamsen Maritim)


Quelle: www.seenotretter.de


http://www.seenotretter.de/aktuelles/wer...uch-von-srb-65/

Angefügte Bilder:
csm_WTB-SRB65-07-01_3b8f56ff4b.jpg  
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