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21.05.2015 11:55
#481 Maritimes Blumenmeer mitten in Bremen antworten

19.05.2015
Maritimes Blumenmeer mitten in Bremen

Umweltbetrieb würdigt Arbeit der Seenotretter zum 150-jährigen Bestehen der DGzRS mit Sammelschiffchen-Motiv

Zum 150-jährigen Bestehen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zeigt Bremen Flagge – oder besser gesagt Boot: Der Umweltbetrieb Bremen würdigt die Arbeit der Seenotretter mit einer besonderen Gestaltung des Beetes vor der Wallmühle. Weithin sichtbar wird an dieser prominenten Stelle bald das bekannte Sammelschiffchen der DGzRS erblühen.

Der beste Blick auf das außergewöhnliche Pflanzmotiv bietet sich von der Herdentorbrücke, die Woche für Woche Tausende von Menschen zu Fuß, mit dem Auto oder in der Straßenbahn passieren. Im Verlauf des Sommers wird sich der Schiffsrumpf aus 27.000 weißen und roten Eisbegonien, Purpurglöckchen und Silberblatt in seiner ganzen Farbenpracht entfalten.

„Für das Jubiläum der DGzRS pflanzen wir besonders gerne“, betont Heiner Baumgarten, Fachbereichsleiter der Grünpflege beim Umweltbetrieb Bremen. „Seit Gründung der Gesellschaft 1865 verdanken nahezu 82.000 Menschen den Seenotrettern schnelle Hilfe.“ Sitz der DGzRS ist seit jeher Bremen. Aus der Zentrale am Weserufer in der Bremer Neustadt werden Jahr für Jahr mehr als 2.000 Einsätze auf Nord- und Ostsee koordiniert.

Ein guter Grund, mit der diesjährigen Sommerblumenpflanzung die Aufmerksamkeit auf die lebensrettende Arbeit der DGzRS zu lenken, die sich ausschließlich über Spenden finanziert. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Umweltbetriebs Bremen freuen sich auf dieses Pflanzereignis.

In der „Woche der Seenotretter“ vom 29. Mai bis 4. Juni 2015 begehen die Seenotretter mit vielen Veranstaltungen in Bremen und Bremerhaven den 150. Geburtstag der DGzRS. Das vollständige Programm gibt es auf der Jubiläumswebsite www.150-jahre-seenotretter.de.


Quelle und Fotos: www.seenotretter.de


Sven Modrack, Auszubildender zum Garten- und Landschaftsbauer, setzt einige rote Pflanzen in der Nähe des schon gut zu erkennenden Kreises für das Hansekreuz.

Die typische Silhouette des Sammelschiffchens ist schon zu erahnen.

Angefügte Bilder:
2015-05-19-Pflanzbeet1.jpg   2015-05-19-Pflanzbeet2.jpg  
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25.05.2015 20:00
#482 Seenotretter-Geschichten aus ganz Deutschland antworten

23.05.2015
Seenotretter-Geschichten aus ganz Deutschland

Zum 150-jährigen Bestehen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gibt der Weser-Kurier ein ganz besonderes Magazin heraus: Auf 164 Seiten erzählen 36 Redakteure 48 außergewöhnliche Seenotretter-Geschichten aus ganz Deutschland.

Sie trafen einen Mann, der dreimal Schiffbruch erlitt und jedes Mal glücklich gerettet wurde. Sie besuchten den höchstgelegene Sammelschiffchen-Ankerplatz und warfen einen Blick in die „Werft“ der „32-Zentimeter-Klasse“.

Sie begleiteten Seenotretter im Alltag, sprachen mit Rettern und Geretteten und durchliefen das anspruchsvolle Training in der DGzRS-Ausbildungsstation. Sie berichten über Familien, die seit Generationen im Dienst der DGzRS sind, über das „120-Tonnen-Puzzle“ eines neuen Seenotkreuzers und einen Nachbau aus 10.000 Lego-Steinen.

Sie trafen ehrenamtliche Mitarbeiter, Spender und Förderer im ganzen Land, erfuhren – vom wenige Monate alten Nachfahren eines Gründervaters der DGzRS über Schulklassen, die sich fern der Küste mit den Seenotrettern beschäftigen, bis zur 90-jährigen guten Seele der Besatzung des Warnemünder Seenotrettungskreuzers ARKONA.

In 150 Jahren ist so manches passiert: Die Geschichten in diesem Magazin handeln von großer Verbundenheit, Leidenschaft und Stolz. Es sind bewegende Geschichten mit Happy End, die so noch nie zuvor erzählt wurden.

Das Magazin „Seenotretter – 150 Jahre Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“ ist im Seenotretter-Shop erhältlich. Im Preis von 9,80 Euro ist ein Euro für die DGzRS enthalten.


Quelle und Foto: www.seenotretter.de

Angefügte Bilder:
2015-05-23-WeserKurierHeft.jpg  
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25.05.2015 20:02
#483 „... durch der Stürme böses Wetter ...“ antworten

23.05.2015
„... durch der Stürme böses Wetter ...“

Deutsches Schiffahrtsmuseum eröffnet zum 150-jährigen Jubiläum der DGzRS Ausstellungseinheit zur Seenotrettung wieder / Präsentation von drei Kunstwerken / Begleitprogramm

Anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat das Deutsche Schiffahrtsmuseum (DSM) – Leibniz-Institut für deutsche Schifffahrtsgeschichte seine Ausstellungseinheit zur Seenotrettung neu konzipiert. Am Sonnabend, 23. Mai 2015, um 16.00 Uhr wurde sie unter dem Titel „... durch der Stürme böses Wetter ...“ feierlich eröffnet.

„Das Zitat ‚...durch der Stürme böses Wetter...‘ aus dem Taufspruch für den Seenotrettungskreuzer „Theodor Heuss“ im Jahr 1957 trifft es auf den Punkt: Die Seenotretter sind bei Wind und Wetter in selbstlosem Einsatz unterwegs. Das ist in hohem Maße bewunderns- und unterstützenswert“, sagte Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner, Geschäftsführende Direktorin des DSM. Das Thema Seenotrettung habe daher im DSM bereits seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert. „Gern nehmen wir jetzt den 150-jährigen Geburtstag der DGzRS zum Anlass, das Thema Seenotrettung in unserem Haus noch einmal neu zu präsentieren und damit der DGzRS sehr herzlich zu gratulieren“, sagte sie.

„An keinem anderen Ort in Deutschland ist die Geschichte der Seenotretter – von der Gründerzeit in der Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute – anhand von Originalexponaten derart gut nachzuvollziehen wie im DSM“, sagte Gerhard Harder, ehrenamtlicher Vorsitzer der DGzRS. „Wir sind dem DSM sehr dankbar dafür, dass es sich für die Bewahrung unserer Geschichte einsetzt und mit der Neugestaltung der Ausstellungseinheit in moderner, zeitgemäßer Form auch weiterhin dauerhaft derart prominent auf die Arbeit der Seenotretter hinweist.“

Über die Ausstellung

Neben den Großobjekten, die sich bereits vorher in der Ausstellung zur Seenotrettung befanden, sind jetzt bisher nie gezeigte Exponate aus dem DSM-Magazin hinzugekommen: „Als zentrale Objekte stehen sie für die Geschichte der Seenotretter. Am Beispiel einzelner Aspekte zeigen wir die technischen Entwicklungen von Hilfsmitteln bis in die Gegenwart und thematisieren die Wahrnehmung von Seenotrettung zu verschiedenen Zeiten“, erläuterte Historikerin und Ausstellungskuratorin Marleen von Bargen, wissenschaftliche Volontärin am DSM.

Enthüllung erster Kunstwerke der Predella zum Triptychon „Riders on the Storm“

Zur Eröffnung präsentierte der Künstler Peter Barthold Schnibbe die ersten drei von insgesamt sieben Kunstwerken der Predella seines im Februar 2014 an die DGzRS gestifteten und im DSM als Dauerleihgabe ausgestellten Triptychons „Riders on the Storm“. Unterhalb seines Triptychons befanden sich bisher sieben blanke, quadratische Leinwände. „In Anlehnung an ein Altarbild gehört zu meinem Triptychon natürlich auch eine Predella“, sagte er. In der Bildenden Kunst verstehe man darunter den Gemäldesockel, der in inhaltlichem Bezug zu dem darüber angeordneten Hauptmotiv steht. Fertiggestellt hat er jetzt das Zentralmotiv zur Ballade „Nis Randers“ von Otto Ernst über den Urtyp des deutschen Seenotretters sowie je ein Porträt der DGzRS-Vormänner Wolfgang Gruben und Wilhelm Eilers.

Und das ist noch nicht alles: Die fertiggestellten Kunstwerke zur Predella sind im DSM ab sofort auch als kostenfreie Aufkleber zu bekommen. „Diese können im ausgelegten Flyer zum Triptychon ähnlich wie in einem Sammelheft von den Museumsbesucherinnen und -besuchern eingeklebt werden“, erklärte der Künstler. Damit möchte er dem Museumspublikum einen Anreiz bieten, das Vervollständigen des Triptychons mit Predella aktiv mit zu verfolgen. Sein Gesamtkunstwerk plant er bis Anfang 2016 zu vollenden.

Sonderführungen auf der „Hans Lüken“

Begleitend zu der Ausstellungseinheit „Seenotrettung“ bietet das DSM an den Sonntagen, 21. Juni 2015, 19. Juli 2015, 16. August 2015 und 20. September 2015, jeweils um 11.oo Uhr, Sonderführungen auf dem Seenotrettungskreuzer „Hans Lüken“: Gero Klemke, im DSM verantwortlich für die Museumspädagogik und ehemaliger Rettungsmann, führt über das Schiff und erzählt neben technischen Details von seinen persönlich Einsätzen mit der DGzRS. Eine Anmeldung für die Führungen ist aufgrund der platzbedingten Teilnehmer/innen-Begrenzung notwendig und möglich unter der Telefonnummer: 0471 48 20 70.

Zur Vernissage ist eine 44-seitige Broschüre mit ausgewählten Exponaten aus der Ausstellung, die in einem historischen Kontext verortet sind, erschienen. Das limitierte Begleitheft mit einer Auflage von 500 Stück ist mit Ausstellungsbeginn im DSM gegen eine Spende an die DGzRS ab 5,00 Euro erhältlich.


Quelle und Fotos: www.seenotretter.de


Das Team des DSM um Prof. Dr. Kleingärtner (M.) und DGzRS-Vorsitzer Gerhard Harder (3.v.r.) sowie Künstler Peter Barthold Schnibbe (2.v.r.)

Gruben und Wilhelm Eilers.

Angefügte Bilder:
csm_DSM-eroeffnung-20150523-web_354883cf3d.jpg   csm_DSM-eroeffnung-20150523-_we_b7c497ed74.jpg   csm_DSM-Katalog-100dpi_1eeee0ab6e.jpg  
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27.05.2015 19:33
#484 Jubiläums-Photowall: 150 Jahre Seenotretter antworten

27.05.2015
Jubiläums-Photowall: 150 Jahre Seenotretter

Extra zum Jubiläum haben wir uns etwas Neues für Sie ausgedacht: Eine interaktive Photowall, auf der wir Ihre Beiträge zum Seenotretter-Jubiläum sammeln werden.

Teilen Sie Ihre schönsten Bilder mit uns und lassen Sie uns teilhaben an Ihren Gedanken und Erlebnissen.

Nutzen Sie unseren Hashtag #dgzrs150 und teilen Sie Ihre Bilder und Videos über Ihren Account auf Instagram, Twitter, Google+, YouTube oder Flickr. Wichtig: Facebook funktioniert hierfür leider nicht.

Hier geht's zu unserer Photowall. http://www.seenotretter.de/aktuelles/neuigkeiten/photowall/

Mit dem Smartphone bitten wir Sie, diesen Link zu nutzen. https://walls.io/dgzrs150


Quelle und Logo: www.seenotretter.de

Angefügte Bilder:
Die_Seenotretter_150_Jahre_420x280.jpg  
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29.05.2015 11:33
#485 „Vorboote“ auf dem Bremer Marktplatz antworten

28/29.05.2015
„Vorboote“ auf dem Bremer Marktplatz

150 Jahre Seenotretter: Das historische Ruderrettungsboot AUGUST GRASSOW und das modernste Seenotrettungsboot SRB 65 stehen für die technische Entwicklung von 1865 bis 2015. Seit heute Nacht „liegen“ die beiden Boote gemeinsam auf dem Bremer Marktplatz und warten auf die Geburtstagsgäste.

Heute 29.Mai um 13 Uhr geht es los: Wir freuen uns auf unser besonderes Jubiläum sowie die kommenden Tage in Bremen und Bremerhaven.

Sie möchten Ihre besonderen Foto-Momente mit uns teilen? Nutzen Sie den Hashtag #dgzrs150 und Ihre Bilder landen auf unserer Photowall.

http://www.seenotretter.de/aktuelles/neu...e-seenotretter/

Mehr zum heutigen Aufbau der beiden Rettungseinheiten „in Bremens Wohnzimmer“ sehen Sie in unserer Bildergalerie und im Video:


Quelle und Fotos: www.seenotretter.de

Angefügte Bilder:
EN2R1028_SRB665_420x280.jpg   150_Jahre_DGzRS_140507.png   1_EN2R0931_SRB65_Ausparken_788x525.jpg  
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30.05.2015 03:23
#486 150 Jahre Seenotretter: Festakt und Schiffstaufe in Bremen antworten

29.05.2015
150 Jahre Seenotretter: Festakt und Schiffstaufe in Bremen

Immer aktuell informiert: Auf dieser Seite werden wir Ihnen den ganzen Tag alle Neuigkeiten von unserer Jubiläumsveranstaltung auf dem Bremer Marktplatz präsentieren. So können Sie unseren 150. Geburtstag miterleben, auch wenn Sie nicht vor Ort sein können. Hier sehen Sie Bilder und Videos, erfahren den Namen unseres neuen Seenotrettungsboot und was sonst noch „in Bremens Wohnzimmer“ passiert.

Für alle, die zu uns nach Bremen kommen und Bilder machen, die Sie mit uns teilen möchten. Wir haben uns etwas Besonderes ausgedacht: Erstmalig bieten wir eine Photowall an.

Der Hashtag, mit dem Sie uns Bilder auf diese Wall veröffentlichen können lautet: #dgzrs150. Hier geht's zur Photowall.

Wir freuen uns auf die „Woche der Seenotretter“ in Bremen und ab morgen auch in Bremerhaven!

http://www.seenotretter.de/aktuelles/neu...aufe-in-bremen/


Quelle: www.seenotretter.de

Angefügte Bilder:
150_Jahre_DGzRS_140507.png  
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30.05.2015 11:32
#487 Große Schiffsparade und Taufe eines Seenotrettungskreuzers antworten

30.05.2015
Große Schiffsparade und Taufe eines Seenotrettungskreuzers

Szenenwechsel: Nach einem stimmungsvollen Fest auf dem Bremer Marktplatz und dem feierlichen Festakt in der Obereren Rathaushalle am gestrigen Freitag in Bremen, wird die „Woche der Seenotretter“ heute in Bremerhaven fortgesetzt.

In der Hafenstadt wird heute der modernste Seenotrettungskreuzer der DGzRS getauft und führt nach der Zeremonie eine große Schiffsparade mit internationaler Beteiligung an. Nach der Taufe können die Besucher beim „Open Ship“ die Schiffe besichtigen. Welche Einheiten Sie sich näher ansehen können, lesen Sie in unserem Jubiläumsprogramm.

http://150-jahre-seenotretter.de/woche-d...0mai-31mai.html


Quelle: www.seenotretter.de

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31.05.2015 11:55
#488 Gedenkgottesdienst und Open Ship in Bremerhaven antworten

31.05.2015
Gedenkgottesdienst und Open Ship in Bremerhaven

Heute findet in Bremerhaven morgens der Gedenkgottesdienst für alle auf See Gebliebenen statt. Anschließend können beim Open Ship über 50 Schiffe im Neuen Hafen und "Außendeichs" besichtigt werden.


Der Sonntag beginnt mit einem "HECHTsprung"

Unser HECHT von der Station Zinnowitz ist schon mal von seinem Trailer ins Wasser des Hafenbeckens gesprungen. Hier wartet er auf die Besucher des Open Ship heute in Bremerhaven.

Wir freuen uns auf Sie. http://www.seenotretter.de/aktuelles/neu...in-bremerhaven/


Quelle und Logo: www.seenotretter.de

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02.06.2015 11:45
#489 Seenotretter aus aller Welt tagen in Bremerhaven antworten

01.06.2015
Seenotretter aus aller Welt tagen in Bremerhaven

Zu ihrem 150. Geburtstag ist die DGzRS Gastgeber des World Maritime Rescue Congress.

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist vom 1. bis 4. Juni Gastgeber des XXII. World Maritime Rescue Congress. Zu dieser internationalen Tagung der Seenotrettungsdienste, veranstaltet von der International Maritime Rescue Federation (IMRF), sind mehr als 300 Delegierte und Kongressteilnehmer nach Bremerhaven gereist. Im Mittelpunkt stehen Fachvorträge und Arbeitsgruppen zum umfassenden Gedanken- und Erfahrungsaustausch. Das erste und bisher einzige Mal in ihrer langen Geschichte war die DGzRS im Juni 1959 Gastgeber dieser alle vier Jahre stattfindenden Veranstaltung.

Gerhard Harder, ehrenamtlicher Vorsitzer der DGzRS, betonte in seinem Willkommensgruß an die Delegierten, wie die Seenotrettungsdienste in aller Welt schon immer von gegenseitigem Erfahrungsaustausch, der oft durch persönliche Verbundenheit und Freundschaft getragen wurde, profitierten. Früheste Kontakte zwischen den einzelnen Organisationen reichten sogar nachweislich bis ins 19. Jahrhundert zurück.

In diesem Zusammenhang begrüßte Harder ganz besonders die französischen Kollegen der Société Nationale de Sauvetage en Mer, deren ältester Zweig genau wie die DGzRS 1865 gegründet wurde. Besonders willkommen hieß er auch Michael Vlasto, Generalsekretär der IMRF, sowie Eröffnungsredner Efthimios Mitropoulos, der bis 2011 Generalsekretär der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (engl. International Maritime Organization), einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UN), war.

Experten aus aller Welt werden in den nächsten Tagen zu den Themen SAR-Management (SAR = Suche und Rettung), SAR-Koordinierung und Such- und Rettungseinsätze Workshops halten. Thematisiert werden nicht nur aktuelle Probleme wie Seenotrettung und Migration und SAR-Einsätze mit einer großen Zahl Schiffbrüchiger, sondern auch Themen wie Tod durch Ertrinken, weltweit unter den zehn häufigsten Todesursachen bei Menschen bis zu 24 Jahren.

Die DGzRS wird in Zusammenarbeit mit der Universität Köln ein Projekt zur Untersuchung von Entscheidungsprozessen in komplexen Lagen vorstellen. Ein weiterer Workshop befasst sich beispielsweise mit der Rolle unbemannter Flugsysteme für Such- und Rettungsoperationen in der Zukunft.
Der World Maritime Rescue Congress findet alle vier Jahre statt, zuletzt 2011 in Shanghai (China). In Europa war zuletzt 2007 die schwedische Schwestergesellschaft der DGzRS Gastgeber.

Die internationalen Seenotrettungsdienste, zusammengeschlossen in der IMRF, verfolgen dabei über alle Grenzen hinweg das gemeinsame Ziel, Leben auf den Weltmeeren zu retten. Mit mehr als 300 Teilnehmern und einer internationalen Messe für Maritime Sicherheit ist dies eine der größten SAR-Konferenzen bislang.

Bereits am Freitag, den 29. Mai, hatte die DGzRS ihren 150. Geburtstag mit einem Festakt im Bremer Rathaus und anschließender Taufe eines neuen Seenotrettungsbootes auf dem Marktplatz begangen. Dazu war auch der Schirmherr der Seenotretter, Bundespräsident Joachim Gauck, nach Bremen gekommen.


Quelle und Fotos: www.seenotretter.de


Gerhard Harder (l.), Vorsitzer der DGzRS, und Michael Vlasto, Chairman der International Maritime Rescue Federation

DGzRS-Vorsitzer Gerhard Harder bei der Eröffnungsrede

Angefügte Bilder:
2015-06-01--Eroeffnung-WMRC-_1_.jpg   150_Jahre_DGzRS_140507.png   2015-06-01--Eroeffnung-WMRC-_2_.jpg  
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05.06.2015 03:33
#490 Udo Helge Fox an die Spitze der internationalen Seenotretter-Familie gewählt antworten

03.06.2015
Udo Helge Fox an die Spitze der internationalen Seenotretter-Familie gewählt

DGzRS-Geschäftsführer neuer Vorsitzender des Vorstands der International Maritime Rescue Federation

Auf dem XXII. World Maritime Rescue Congress in Bremerhaven haben die Vorstandsmitglieder der International Maritime Rescue Federation (IMRF) am Mittwochabend, 3. Juni 2015, Kapitän Udo Helge Fox zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Der 54-jährige Leiter des Rettungsdienstes und der Inspektion der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) führt die internationale Familie der Seenotretter damit bis zum nächsten Kongress im Jahr 2019.

Fox folgt dem Briten Michael Vlasto (ehemals Royal National Lifeboat Institution/RNLI, Schwestergesellschaft der DGzRS in Großbritannien und Irland) nach. Vlasto hatte das Ehrenamt acht Jahre lang inne. Die Wahl zum Chairman (Vorsitzenden) der sieben Trustees (Vorstandsmitglieder) der IMRF erfolgte im Rahmen des lediglich alle vier Jahre stattfinden internationalen Kongresses der Seenotretter aus aller Welt.

Anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens war die DGzRS vom 1. bis 4. Juni Gastgeber des Kongresses. Mehr als 300 Delegierte und Kongressteilnehmer aus aller Welt tauschten drei Tage lang ihr Wissen und ihre Erfahrungen untereinander aus.

Fox ist bereits seit 2007 Mitglied des Vorstands der IMRF und seit 2001 Mitglied der DGzRS-Geschäftsführung. Die IMRF ist der Zusammenschluss der maritimen Such- und Rettungsdienste weltweit. Rund 90 Organisationen aus 60 verschiedenen Ländern sind Mitglied der IMRF.


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


DGzRS-Geschäftsführer Udo Helge Fox (l.) übernimmt das Amt des Chairmans der IMRF von Michael Vlasto (ehemals RNLI).

Angefügte Bilder:
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06.06.2015 12:34
#491 Wir sagen Danke! antworten

05.06.2015
Wir sagen Danke!

Tausende von Menschen haben in Bremerhaven und Bremen den 150. Geburtstag der Seenotretter gefeiert.

Danke an alle, die unser Jubiläum zu einem unvergesslichen Ereignis gemacht haben, danke an alle Crews, an alle Behörden und Organisationen, unsere Ehrenamtlichen, Förderer, Freunde und Sponsoren, Besucher und Unterstützer!

Für die DGzRS war es außerdem eine große Ehre, Gastgeber der internationalen Familie der Seenotretter beim World Maritime Rescue Congress zu sein. Farewell & Goodbye!


Quelle und Foto: www.seenotretter.de

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11.06.2015 12:21
#492 Landeshauptstadt Kiel benennt Weg nach Gründervater der Seenotretter antworten

10.06.2015
Landeshauptstadt Kiel benennt Weg nach Gründervater der Seenotretter

Anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) würdigt die Landeshauptstadt Kiel die Arbeit der Seenotretter mit der Benennung eines Weges nach Arwed Emminghaus, einem der Gründerväter des deutschen Seenotrettungswerkes. Der Verbindungsweg zwischen dem Düsternbrooker Weg (Höhe Hausnummer 94) und der Kiellinie (Höhe Gebäude der Wasserschutzpolizei) hat am Mittwoch, 10. Juni 2015, den Namen Arwed-Emminghaus-Weg erhalten.

Emminghaus, geboren am 22. August 1831 in Niederroßla/Thüringen und gestorben am 8. Februar 1916 in Gotha, wirkte in der ersten Hälfte der 1860er Jahre unermüdlich für den Zusammenschluss erster regionaler Rettungsvereine. Für den 29. Mai 1865 lud er schließlich zur Gründungsversammlung der DGzRS nach Kiel ein.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts verunglückten nach Schätzungen jährlich etwa 50 Schiffe vor den deutschen Nordseeinseln. Mangelnde Ausrüstung und das noch geltende Strandrecht verhinderten oft Rettungsmaßnahmen. Tief bewegt von derartigen Seenotfällen, richtete zunächst der Vegesacker Navigationslehrer Adolph Bermpohl im November 1860 erste eindringliche Appelle an die Bevölkerung, Rettungsstationen auf privater Basis zu errichten – finanziert durch Spenden und betrieben durch Freiwillige-Besatzungen.

Oberzollinspektor Georg Breusing wiederum gründete bereits im März 1861 in Emden den ersten deutschen regionalen Verein zur Rettung Schiffbrüchiger mit Rettungsstationen auf den ostfriesischen Inseln. Weitere Vereine entstanden entlang der Küste.

Emminghaus erkannte, dass einzelne regionale Vereine bald überfordert sein würden. Er setzte sich nachdrücklich für ihren Zusammenschluss ein und wurde damit zum eigentlichen Initiator der DGzRS. Als Redakteur des Bremer Handelsblattes wirkte er publizistisch für dieses Ziel. Er war überzeugt, dass nur eine möglichst breite Unterstützung vieler, wenn auch im einzelnen geringe Beträge spendender Menschen das Rettungswerk dauerhaft tragen würde. Er hat bis heute Recht behalten.

Bewusst lud Emminghaus nach Kiel zur Gründungsversammlung ein: Geografisch sprach dafür, die Vertreter der ersten regionalen Vorläufervereine von Nord- und Ostsee an einen günstig gelegenen Ort zu bitten; und die im Jahr zuvor erreichte Einheit Schleswig-Holsteins war nicht nur ein Signal für die gesamtdeutsche Einigung, sondern auch für die Schaffung eines für alle deutschen Küsten einheitlichen Rettungswerkes – sechs Jahre vor der Reichsgründung.

Die DGzRS heute

Die DGzRS ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee. Zur Erfüllung ihrer Aufgaben hält sie rund 60 Seenotrettungskreuzer und -boote auf 54 Stationen zwischen Borkum im Westen und Usedom im Osten einsatzbereit – rund um die Uhr, bei jedem Wetter. 180 fest angestellte und rund 800 freiwillige Seenotretter fahren Jahr für Jahr mehr als 2.000 Einsätze. Die gesamte unabhängige und eigenverantwortliche Arbeit der Seenotretter wird ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert, ohne Steuergelder. Seit Gründung der DGzRS 1865 haben ihre Besatzungen nahezu 82.000 Menschen aus Seenot gerettet oder drohenden Gefahren befreit. Schirmherr des Rettungswerkes ist der Bundespräsident.


Quelle und Fotos: www.seenotretter.de


DGzRS-Geschäftsführer Nicolaus Stadeler enthüllt das Straßenschild.

Besondere Ehre: Die Landeshauptstadt Kiel benennt einen Weg nach Arwed Emminghaus, einem der Gründerväter der DGzRS.

Angefügte Bilder:
csm_2015-06-10-Strassenname-_1__4b24bdc44c.jpg   150_Jahre_DGzRS_140507.png   2015-06-10-Strassenname-_2_.jpg  
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11.06.2015 12:21
#493 Werde Seenotretter für einen Tag (29.August 2015 ) antworten

Angefügte Bilder:
150_Jahre_DGzRS_140507.png  
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17.06.2015 04:04
#494 Einmal Seenotretter sein antworten

16.06.2015
Einmal Seenotretter sein: Online-Wettbewerb der DGzRS macht’s möglich

Für Thomas Stasch würde sich „ein Kindheitstraum erfüllen“, Michael Albring möchte hautnah dabei sein, „um genau zu verstehen, was echte Retter leisten“, und Markus Keller verbindet seine Bewerbung mit einer Spendenaktion. Dies sind nur drei Beispiele, warum Menschen beim außergewöhnlichen Online-Wettbewerb „Werde Seenotretter für einen Tag“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitmachen. Die Gewinnerin oder der Gewinner erlebt am 30. August 2015 den Alltag auf einem Seenotrettungskreuzer der DGzRS – 24 Stunden lang, ein Mal rund um die Uhr.

„Wir bekommen fast täglich Anfragen, ob es möglich ist, einen Tag an Bord eines Seenotrettungskreuzers zu verbringen. Dies haben wir mit dem Wettbewerb aufgegriffen. Der Gewinner lernt nach einem intensiven Training die Arbeit unserer Besatzungen hautnah kennen und kann seinen Freunden von seinen spannenden Einblicken und Erlebnissen bei den Seenotrettern erzählen“, sagt DGzRS-Geschäftsführer Nicolaus Stadeler.

Obwohl der Wettbewerb erst seit einigen Tagen läuft, haben sich bereits fast 300 Frauen und Männer beworben. Sie haben einfach ein Bild von sich selbst auf der Wettbewerbsseite werde.seenotretter.de hochgeladen und geschrieben, warum sie die Richtigen sind, den Alltag der Seenotretter zu erleben. Mitmachen kann bis zum 4. August noch jeder, der 18 Jahre alt oder älter ist und mit einem ärztlichen Attest belegen kann, dass er körperlich fit ist.

Und wer gewinnt am Ende? Auf der Wettbewerbsseite werde.seenotretter.de kann jeder über die beste Bewerbung abstimmen. Der Gewinner wird aus den zehn Teilnehmern ermittelt, die die meisten Stimmen bekommen haben. Hier heißt es: Freunde, Bekannte und Kollegen motivieren, um am Ende vorn mit dabei zu sein. Die Entscheidung fällt per Los. Und auf den Gewinner warten spannende und anspruchsvolle 48 Stunden.

Er heuert am 29. und 30. August 2015 als Praktikant bei den Seenotrettern an. Am ersten Tag geht es gemeinsam mit acht Seenotrettern ins nordfriesische Enge-Sande, nahe des Ortes Leck und der dänischen Grenze. Das Meer ist zwar kilometerweit entfernt, dennoch wird dort die Grundlage für den Tag an Bord gelegt. Im modernen Ausbildungszentrum der Firma OffTEC lernt der Gewinner vieles von dem, was Seenotretter können müssen, bevor sie zum ersten Einsatz rausfahren. Und das achtstündige Training hat es in sich: Meterhohe Wellen, Sturm mit Windstärke 9, Regen – all das wird der Gewinner im Training erleben. Im Wasser. Und auch bei völliger Dunkelheit. Und eins ist bei all dem besonders wichtig: Teamgeist.


Anschließend geht es zur DGzRS-Station Laboe und zum Seenotrettungskreuzer BERLIN. Dort wird der Gewinner 24 Stunden bei den Seenotrettern verbringen. Wie ein ganz normales Mitglied der Mannschaft. Und kommt es zum Einsatz, wird er dabei sein. Hautnah. Er kann vielleicht das miterleben, was sonst meist unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet – Einsätze bei „Nacht und Nebel“, weit draußen auf See.

Neben dem Hauptgewinn werden unter allen Teilnehmern eine Jubiläumsmedaille in Feinsilber, ein Bildband „Respekt – 150 Jahre Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger 1865-2015“ und die „Ein-Meter-Klasse“, ein aufblasbarer Seenotrettungskreuzer, verlost. Zudem werden alle Bewerber Teil eines großen Jubiläumsplakats der Seenotretter, das ab Oktober 2015 auch als Plakat-Großfläche bundesweit zu sehen sein wird.

Alle Informationen zum Wettbewerb „Werde Seenotretter für einen Tag“ unter werde.seenotretter.de.


Über die DGzRS

Die DGzRS ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee. Zur Erfüllung ihrer Aufgaben hält sie rund 60 Seenotrettungskreuzer und -boote auf 54 Stationen zwischen Borkum im Westen und Usedom im Osten einsatzbereit – rund um die Uhr, bei jedem Wetter. 180 fest angestellte und rund 800 freiwillige Seenotretter fahren Jahr für Jahr mehr als 2.000 Einsätze. Die gesamte unabhängige und eigenverantwortliche Arbeit der Seenotretter wird ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert, ohne Steuergelder. Seit Gründung der DGzRS 1865 haben ihre Besatzungen nahezu 82.000 Menschen aus Seenot gerettet oder drohenden Gefahren befreit. Schirmherr des Rettungswerkes ist der Bundespräsident.


Über OffTEC

OffTEC bietet angewandte Trainings und Programme zur Aus- und Weiterbildung von Personal für die Windenergie und die maritime Branche an. Neben realer Windenergietechnik im eigenen Trainingswindpark und dem einzigartigen neuen Maritimen Trainings-Centrum (MTC) stehen dafür moderne Trainingseinrichtungen unter anderem für Technik-, Sea-Survival-, Helikopter-, Höhenrettungs- und Brandbekämpfungs-Trainings zur Verfügung. Für den maritimen Sektor bietet OffTEC im MTC unter anderem die Schulung verschiedener Zugangs-, Evakuierungs- und Rettungstechniken unter besonders realistischen Bedingungen, einzigartige Rettungstrainings direkt vom bewegten Wasser durch eine spezielle Helikopter-Kanzel und das Helicopter Underwater Escape Training (HUET) an. Die moderne Ausstattung und das komplexe Rettungsequipment des Trainingszentrums ermöglichen ganzjährige und vielfältige Schulungsmöglichkeiten nach den Bedarfen der Kunden und allen gängigen Sicherheitsstandards.


Quelle: www.seenotretter.de


Im modernen Ausbildungszentrum der Firma OffTEC lernt der Gewinner vieles von dem, was Seenotretter können müssen, bevor sie zum ersten Einsatz rausfahren. Foto: OffTEC

24 Stunden an Bord: Die Gewinnerin oder der Gewinner erlebt den Alltag der Seenotretter auf dem Seenotrettungskreuzer BERLIN als ganz normales Mitglied der Mannschaft.

So sieht die Website des Wettbewerbes aus.

Angefügte Bilder:
2015-06-16-Werde-Seenotretter_-_Foto-OffTEC_.jpg   2015-06-16-Werde-Seenotretter.jpg   2015-06-16-Werde-Seenotretter_-Website.jpg  
Trödel
...zieht ins Bliev hier


Beiträge: 59.864

04.07.2015 10:30
#495 Was tun im Notfall? antworten

03.07.2015
Was tun im Notfall?

Wir haben unsere Broschüre „Sicher auf See“ für Sie überarbeitet.

Unsere Seenotrettungskreuzer und -boote sind im Dauereinsatz. Jahr für Jahr fahren sie mehr als 2.000 Einsätze auf Nord- und Ostsee. Bei etwa jedem zweiten Notruf werden die Retter von Wassersportlern gerufen: In der Regel sind es Segler und Motorbootfahrer, aber die Seenotretter helfen auch Anglern, Surfern, Kitesurfern oder Seekajakfahrern.

Leider eine Tatsache: Mancher Notfall hätte durch richtige Vorbereitung oder das Befolgen simpler Grundregeln vermieden werden können. Diese Broschüre soll helfen, Wassersportler für mögliche Gefahren zu sensibilisieren. Denn Sie wollen ja Spaß auf dem Wasser haben.

Eines ist auf alle Fälle unverzichtbar: eine solide Ausbildung. Zögern Sie auch nicht, Experten und Ortskundige um Rat zu fragen. Sie können oft wichtige Tipps für einen geplanten Törn geben.

„Sicher auf See“ gibt Ihnen eine Übersicht über die Themen, die für eine sichere Rückkehr an Land unabdingbar sind. Denken Sie daran, dass Sie als Skipper die Verantwortung für Crew und Schiff tragen.

Außerdem geben wir Tipps für weitere Informationsquellen, die bei der Vorbereitung eines Törns hilfreich sind. Bitte beachten Sie, dass wir für die Aktualität aller Hinweise und Informationen keine Garantie geben können. Es dient Ihrer Sicherheit, wenn Sie sich vor einer Tour über mögliche neue Verkehrsregeln, geänderte Sendezeiten oder Frequenzen der Seewetterberichte oder auch Änderungen im Revier informieren.

Wir danken der Royal National Lifeboat Institution (RNLI) für die freundliche Unterstützung.

Jetzt „Sicher auf See“ lesen.
Wichtige Internetadressen für Ihre Sicherheit auf dem Wasser


Wetter
Kein Seewetterbericht, aber ausführliche regionale Windmeldungen und -vorhersagen:
Deutscher Seewetterdienst
Deutschlandradio Seewetter
Windfinder

Nautische Warnnachrichten
Die laufend aktualisierten gültigen Nautischen Warnnachrichten finden Sie hier.

Kollisionsverhütungsregeln
Grundvoraussetzung für sicheren Schiffsverkehr auf See ist die genaue Kenntnis der Ausweichregeln. Sie sind international festgelegt und gelten für alle Verkehrsteilnehmer.

Seezeichen
Eine genaue Übersicht aller Seezeichen, Leuchtfeuer und Schallsignale findet sich in der Seeschifffahrtstraßen-Ordnung.

Diese kleine Sammlung erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


Alarmierung im Seenotfall
Die SEENOTLEITUNG BREMEN ist Seenotfall wie folgt zu erreichen:
Rufname: BREMEN RESCUE
UKW-Kanal 16 und 70
Grenzwelle: 2187,5 kHz
MMSI: 00 21 11 240
Telefon: +49 - 421 - 53 68 70
Speichern Sie diese Nummer in Ihrem Handy ab.


Quelle und Foto: www.seenotretter.de

Angefügte Bilder:
Sicher_auf_See_420x290.jpg  
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