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 Wissenswertes über Langeoog
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02.04.2015 17:45
#466 RE: Werft-Tagebuch SK 35 antworten

01.04.2015
Viele Kleinigkeiten erledigt

In den vergangenen Wochen haben die Schiffbauer vor allem im Inneren des neuen Seenotrettungskreuzers gearbeitet und sich mit vielen Details beschäftigt: die Möbel der Kammern zusammengeschraubt, den Bugscheinwerfer eingepasst, viele Kabel verlegt und, und, und ...

Dieser völlig neu konstruierte 28-Meter-Seenotkreuzer ist als leistungsfähiger Nachfolgetyp für die bewährte 27,5-Meter-Klasse vorgesehen. Die Stationierung des Typschiffs soll Mitte 2015 auf Amrum erfolgen. Die Eckdaten: Länge über Alles: 27,90 m, Breite über Alles: 6,2 m, Tiefgang: 2,00 m, Geschwindigkeit: 24 kn (ca. 45 km/h), Besatzung: 9/4 Pers. (Stamm/Einsatz), Antrieb: zwei Propeller, je 1.440 kW/1.958 PS = 2.880 kW/3.916 PS, Verdrängung: 120 t. In der für Seenotkreuzer typischen Heckwanne wird der neue Seenotkreuzer ein gut acht Meter langes Tochterboot mit sich führen.


Quelle und Foto: www.seenotretter.de

http://www.seenotretter.de/aktuelles/wer...eiten-erledigt/


Am Heck haben die Schiffbauer für Kranarbeiten zeitweise die schützende Plane entfernt. Die Hülle verhindert, dass der frische Lack durch Funkenflug von Schweiß- oder Schleifarbeiten an benachbarten Schiffen beschädigt wird.

Angefügte Bilder:
csm_WTB-SK35-13-01_9729c8ed1d.jpg  
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02.04.2015 17:55
#467 Seenotretter-Flagge im Weltall antworten

02.04.2015
Seenotretter-Flagge im Weltall

Aus mehr als 400 Kilometern Höhe hat Alexander Gerst von Mai bis November 2014 das Einsatzgebiet der Seenotretter betrachtet.

Der deutsche ESA-Astronaut startete genau ein Jahr vor dem Jubiläum der DGzRS, Ende Mai 2014, mit einem „Raumschiff“ zur Internationalen Raumstation ISS. Im Gepäck hatte er ein besonders leichtes Stück weißen Stoff mit dem DGzRS-Logo, um im Weltall für die Seenotretter Flagge zu zeigen.

„Aus dem All betrachtet, sieht man deutlich, wie sehr die Ozeane die Erde prägen. Deshalb nennen wir unseren Planeten den blauen. Die Meere verbinden Länder und Kontinente. Sie bringen Völker und Kulturen einander näher. Aber die See zu befahren, ist trotz aller technischen Entwicklung bis heute auch gefährlich. Diesen Gefahren stellen sich die Seenotretter mutig entgegen“, sagt Alexander Gerst.

Und weiter: „Raumfahrer wie mich verbindet einiges mit Seefahrern: Ohne satellitengestützte Navigation und Kommunikation ist Schifffahrt heute kaum noch vorstellbar. Satelliten helfen den Seenotrettern dabei, Schiffe in Not zu finden und Schiffbrüchige zu retten. Genau wie Astronauten sind Seenotretter für Extremsituationen ausgebildet. Auf meinen Einsatz im Weltraum habe ich mich sehr gut vorbereitet.“

Die Seenotretter bereiten sich ebenso sorgfältig auf ihre oft gefahrvollen Einsätze vor. „Falsche Entscheidungen in extremen Situationen können für sie wie für mich lebensgefährlich sein. Deshalb habe ich großen Respekt vor der Arbeit der Seenotretter. Besonders beeindruckt mich, dass ihre gesamte Arbeit ausschließlich durch Spenden und freiwillige Beiträge finanziert wird. Den Seenotrettern wünsche ich vor allem das, was auch wir Astronauten uns wünschen: stets eine sichere Heimkehr!“

Zur Person
Alexander Gerst ist 38 Jahre alt und wurde am 3. Mai 1976 in Künzelsau geboren. Im Jahr 2009 wurde der Geophysiker aus mehr als 8.000 Kandidaten von der europäischen Weltraumorganisation ESA für das Astronautenkorps ausgewählt. Vom 28. Mai bis 10. November 2014 war er auf der Internationalen Raumstation ISS.


Quelle: www.seenotretter.de

Fotos: ESA NASA


Daumen hoch für die Seenotretter: ESA-Astronaut Alexander Gerst wünscht aus dem Weltraum den Seenotrettern alles Gute für das Jubiläum. Fotos: ESA NASA

Alexander Gerst zeigte im Weltall Flagge für die Seenotretter.

Angefügte Bilder:
Alexander-Gerst-_web_.jpg   Alexander-Gerst-_1_.jpg   csm_2015-04-02--Weltraumflagge_ec2747a1cc.jpg  
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06.04.2015 11:33
#468 Ein Song für die Seenotretter antworten

05.04.2015
Ein Song für die Seenotretter

Singen Sie mit! Musiker Klaus Lage hat als ehrenamtlicher Seenotretter-„Bootschafter“ unseren Besatzungen ein Lied gewidmet. Seinen Song „Volle Kraft voraus!“ möchten wir mit Ihnen teilen: Interpretieren Sie das Stück neu und machen Sie mit bei unserem Video-Wettbewerb.
Beim Video-Dreh: Sänger Klaus Lage (3. v. l.) und die Besatzung des Seenotrettungskreuzers ARKONA

Singen, rappen, pfeifen Sie, alleine oder mit Freunden, mit Gitarre oder Klavier, laut oder leise - alles ist erlaubt. Aus den drei Gewinner-Videos und weiteren Einsendungen werden wir einen Videoclip zusammenschneiden, den wir auf unserer Geburtstagsveranstaltung am 29. Mai 2015 auf dem Bremer Marktplatz präsentieren werden. Singen Sie mit und werden so Teil von „150 Jahre DGzRS“!

Wie das genau funktioniert, erfahren Sie auf unserer Facebook-Seite unter Video-Wettbewerb oder hier.
http://www.seenotretter.de/aktuelles/neu...deo-wettbewerb/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de

Angefügte Bilder:
Klaus-Lage-Chor.jpg  
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13.04.2015 18:44
#469 Festkonzert zum Seenotretter-Jubiläum antworten

13.04.2015
Festkonzert zum Seenotretter-Jubiläum

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen gratuliert der DGzRS zum 150. Geburtstag.

Ende Mai 2015 begehen die Seenotretter ein besonderes Jubiläum. Den 150. Geburtstag der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) beschließt am 29. Mai 2015 ein herausragender Konzertabend im Bremer Konzerthaus „Die Glocke“. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, eines der weltweit führenden Orchester und DGzRS-„Bootschafter“, gratuliert den Seenotrettern damit musikalisch. Auch der Schirmherr der DGzRS, Bundespräsident Joachim Gauck, hat sich als Zuhörer angekündigt.

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ist im Jubiläumsjahr ehrenamtlicher „Bootschafter“ der Seenotretter. Das Orchester hat sich einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet: Musikkritiker und Konzertbesucher sind sich einig in ihrem enthusiastischen Urteil. Mit energiereichem Spiel und einzigartigem Klang löst das Orchester weltweit Begeisterung aus.

Am Abend des 150. Geburtstags der DGzRS (29. Mai 2015, 19 Uhr) wird die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen unter dem Dirigat von Alejo Pérez das Jubiläumskonzert der Seenotretter in der „Glocke“ in Bremen spielen. „Finnen-Folk und klassisches Meeresrauschen“ lautet das Programm mit „maritimen“ Werken von Wagner, Reger, Mendelssohn Bartholdy, Grieg, Offenbach u. a. Zu Gast sein wird außerdem „Tsuumi Sound System“. Das Ensemble hat das Bremer Publikum beim „Sommer in Lesmona“, dem klassischen Open-air-Festival der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, schon zwei Mal zu Begeisterungsstürmen hingerissen.

Das vollständige Programm ist zu finden unter www.kammerphilharmonie.com. Tickets sind erhältlich über Nordwest-Ticket, Tel. +49 (0)421 / 36 36 36, www.nordwest-ticket.de, und den Kundenservice der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, Tel. +49 (0)4 21 / 32 19 19.

Die „Woche der Seenotretter“ zum Jubiläum der DGzRS beginnt am Nachmittag des 29. Mai mit der Taufe eines neuen Seenotrettungsbootes auf dem Bremer Marktplatz durch die Lebensgefährtin des Bundespräsidenten, Daniela Schadt. An den Folgetagen (30./31. Mai) sind in Bremerhaven Rettungsboote aus vielen Ländern zu besichtigen. Am Mittag des 30. Mai wird in Bremerhaven zudem ein neuer Seenotrettungskreuzer mit Tochterboot getauft. Mehr zum Jubiläumsprogramm ist unter www.150-jahre-seenotretter.de zu finden.

Die DGzRS ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee. Zur Erfüllung ihrer Aufgaben hält sie rund 60 Seenotrettungskreuzer und -boote auf 54 Stationen zwischen Borkum im Westen und Usedom im Osten einsatzbereit – rund um die Uhr, bei jedem Wetter. 180 fest angestellte und rund 800 freiwillige Seenotretter fahren Jahr für Jahr mehr als 2.000 Einsätze. Die gesamte unabhängige und eigenverantwortliche Arbeit der Seenotretter wird ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert, ohne Steuergelder. Seit Gründung der DGzRS 1865 haben ihre Besatzungen fast 82.000 Menschen aus Seenot gerettet oder drohenden Gefahren befreit. Schirmherr des Rettungswerkes ist der Bundespräsident.


Quelle: www.seenotretter.de


Als Orchester weltweit und nun auch mit dem bekannten Sammelschiffchen der Seenotretter „auf großer Fahrt“. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen spielt am 29. Mai 2015 das Jubiläumskonzert der DGzRS.

Foto: DGzRS/Die Seenotretter, Thomas Steuer

Angefügte Bilder:
csm_2015-04-13--Festkonzert-150-Jahre-DGzRS_9bd79a5be9.jpg  
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15.04.2015 02:22
#470 „Respekt“ vor den Seenotrettern antworten

14.04.2015
„Respekt“ vor den Seenotrettern

Ein Bildband vom renommierten Fotografen Peter Neumann ist zum Jubiläum der DGzRS erschienen.

„Rausfahren, wenn andere reinkommen.“ Dies gilt seit fast 150 Jahren für die Seenotretter. Im Mai 2015 begeht die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ihr Jubiläum. Der Hamburger Seefotograf Peter Neumann liefert mit dem großformatigen Bildband „Respekt“ eine beeindruckende Hommage an die Besatzungen der DGzRS, die jedem Wetter, jedem Sturm und jeder rauen See trotzen, um Menschen aus Seenot zu retten und aus Gefahr zu befreien.

Genauso hat Peter Neumann es für dieses Buch gemacht, um die Arbeit der Seenotretter authentisch in Bildern festhalten zu können. Seit der Kieler Segel-Olympiade 1972 ist er einer der bedeutendsten Seefotografen Europas. Seit fast 40 Jahren wiederum dokumentiert er die Arbeit der DGzRS fotografisch. Wie kein anderer ist er als Autor und Fotograf für ein Werk dieser Art prädestiniert.

Neumann stellte den bei Koehlers Verlagsgesellschaft, Hamburg, erschienenen Bildband am Dienstag, 14. April 2015, an Bord der HERMANN MARWEDE vor. Eine Aufnahme dieses Seenotrettungskreuzers im Sturm ist Titelbild seines Buches. Anhand atemberaubender, teils unveröffentlichter Fotos der Retter in schwerer See berichtet Neumann über die Geschichte der DGzRS, Fahrten in Sturm und Eis, die Rettungsleute und die Flotte der Seenotretter. Besonders außergewöhnlich: Für seine Kamera wurden historische Szenen aufwendig nachgestellt.

Die DGzRS ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee. Zur Erfüllung ihrer Aufgaben hält sie rund 60 Seenotrettungskreuzer und -boote auf 54 Stationen zwischen Borkum im Westen und Usedom im Osten einsatzbereit – rund um die Uhr, bei jedem Wetter. 180 fest angestellte und rund 800 freiwillige Seenotretter fahren Jahr für Jahr mehr als 2.000 Einsätze.

Die gesamte unabhängige und eigenverantwortliche Arbeit der Seenotretter wird ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert, ohne Steuergelder. Seit Gründung der DGzRS 1865 haben ihre Besatzungen fast 82.000 Menschen aus Seenot gerettet oder drohenden Gefahren befreit. Schirmherr des Rettungswerkes ist der Bundespräsident. Ende Mai/Anfang Juni begeht die DGzRS ihr 150-jähriges Bestehen mit einer „Woche der Seenotretter“ (www.150-jahre-seenotretter.de).

Peter Neumann würdigt in seinem grandiosen Buch anderthalb Jahrhunderte Rettungsarbeit. Der Titel erscheint zweisprachig (deutsch/englisch). Für jedes verkaufte Exemplar spendet der Verlag drei Euro an die DGzRS. „Respekt“ ist erhältlich im Seenotretter-Shop (www.seenotretter-shop.de). Die ersten 150 dort bestellten Exemplare enthalten exklusiv ein persönliches Einlegeblatt des Autors, das nicht im Handel erhältlich ist.

Der Autor
Peter Neumann wurde 1949 in Kenia geboren, absolvierte sein Abitur in England und machte eine Ausbildung zum Werbefotografen in Deutschland. Er gehört zu den Pionieren der modernen Yachtphotographie und ist seit über 40 Jahren mit seinem Yacht Photo Service (YPS) in Hamburg selbstständig. YPS umfasst eine der größten Yachtfoto-Sammlungen in Europa und ist zugleich eine erfolgreiche Spezial-Werbeagentur für die maritime Industrie. Peter Neumann hat zahlreiche Bücher über Yachten und Handelsschiffe sowie Technologie im Über- und Unterwasserbereich veröffentlicht.

Das Buch
Peter Neumann: Respekt – 150 Jahre Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger 1865-2015
192 Seiten, Format 28 x 28 cm, gebunden mit Schutzumschlag
Euro (D) 39,00 · Euro (A) 41,10 · Sfr (unverbindliche Preisempfehlung) 55,90
ISBN 978-3-7822-1203-8
Koehlers Verlagsgesellschaft, Hamburg

Hinweis für Redaktionen
Ein Rezensionsexemplar können Journalisten anfordern bei Koehlers Verlagsgesellschaft, Katharina Klockow, Tel. 040/707080-320, E-Mail: presse@koehler-mittler.de.


Quelle und Fotos: www.seenotretter.de


Seit 40 Jahren hält der renommierte Fotograf Peter Neumann die Arbeit der Seenotretter in beeindruckenden Fotos fest. Sein neuer Bildband „Respekt“ vereint die besten Motive. Das Buch präsentierte er auf dem Seenotrettungskreuzer HERMANN MARWEDE.

Bildband „Respekt“: 192 Seiten mit atemberaubenden Fotos

Angefügte Bilder:
2015-04-14-Buchpraesentation.jpg   2015-04-14-Buchpraesentation-_1_.jpg  
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15.04.2015 18:18
#471 Neuer 28-Meter-Seenotrettungskreuzer der DGzRS für Amrum hat Wasser unter dem Kiel antworten

15.04.2015
Neuer 28-Meter-Seenotrettungskreuzer der DGzRS für Amrum hat Wasser unter dem Kiel

Der neue 28 Meter lange Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) schwimmt in seinem Element. Die Schiffbauer der Fr. Fassmer-Werft in Berne-Motzen haben das Typschiff einer völlig neuen Klasse am Dienstag, 14. April 2015, über ein großes Hebewerk in die Weser abgesenkt. Die Seenotretter werden die neue Rettungseinheit zu ihrem 150-jährigen Bestehen am 30. Mai 2015 taufen. Auf einer besonderen Internetseite (www.150-jahre-seenotretter.de) ist zu verfolgen, wie der Neubau entsteht.

Derzeit sind der neue Seenotrettungskreuzer und sein Tochterboot noch mit den internen Bezeichnungen SK 35 und TB 39 versehen. Ihre Namen werden beide Schiffe am Samstag, 30. Mai 2015, in Bremerhaven erhalten – einen Tag nach dem 150. Geburtstag der DGzRS. Die Taufe findet in der Mittagszeit vor der Seebäderkaje statt. Begleitet wird die Zeremonie von einer einzigartigen Schiffsparade: Rettungseinheiten aus vielen Ländern werden darunter sein, da die DGzRS ab 1. Juni 2015 für vier Tage Gastgeber des „World Maritime Rescue Congress“, der internationalen Konferenz der Seenotretter ist. Bereits am 30. und 31. Mai können viele dieser Rettungseinheiten besichtigt werden.

Der völlig neu konstruierte 28-Meter-Seenotrettungskreuzer ist als leistungsfähiger Nachfolgetyp für die bewährte 27,5-Meter-Klasse vorgesehen (BERLIN, HERMANN HELMS u. a.). Den Auftrag zum Bau der ersten drei Einheiten hat die DGzRS an die Fassmer-Werft vergeben. Das Typschiff der 28-Meter-Klasse ist für die Station Amrum bestimmt. Dort soll es im Zuge der Modernisierung der Rettungsflotte die 23,3 Meter lange VORMANN LEISS mit Tochterboot JAPSAND ersetzen, den dienstältesten Seenotrettungskreuzer an der schleswig-holsteinischen Westküste (Baujahr 1985). Gemeinsam mit den in den vergangenen Jahren in Dienst gestellten Seenotrettungskreuzern der Nachbarstationen wird der Neubau diesen Teil der viel befahrenen Deutschen Bucht absichern.

Die Eckdaten der neuen Klasse:
Länge über Alles: 27,90 Meter • Breite über Alles: 6,2 Meter • Tiefgang: 2,00 Meter
Geschwindigkeit: 24 Knoten (ca. 45 km/h) • Besatzung: 9/4 Pers. (Stamm/Einsatz)
Antrieb: zwei Propeller, je 1.440 kW/1.958 PS = 2.880 kW/3.916 PS • Verdrängung: 120 Tonnen

In der für Seenotrettungskreuzer typischen Heckwanne werden die 28-Meter-Einheiten jeweils ein gut acht Meter langes Tochterboot mit sich führen. Sie erhalten moderne Weiter-entwicklungen der jüngsten Tochterboote der bestehenden 27,5-Meter-Klasse (VEGESACK, CASPAR).

Wie alle Rettungseinheiten der DGzRS werden Seenotrettungskreuzer und Tochterboot im bewährten Netzspantensystem vollständig aus Aluminium gebaut, als Selbstaufrichter konstruiert und ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert. Freunde und Förderer der DGzRS können in einem umfangreichen Werft-Tagebuch mit Bildergalerien und Videos auf der Internetseite www.150-jahre-seenotretter.de verfolgen, wie der neue Seenotkreuzer entsteht.

Die DGzRS setzt derzeit von 54 Stationen in Nord- und Ostsee rund 60 Seenotrettungskreuzer und -boote ein. Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre) koordiniert zentral alle Such- und Rettungsmaßnahmen. Trotz aller Technik: Im Mittelpunkt des Rettungswerkes steht nach wie vor der Mensch. Ohne die freiwillige Bereitschaft der Seenotretter zu ihren nicht selten gefahrvollen Einsätzen wäre die Arbeit der DGzRS auch heute nicht denkbar. Jahr für Jahr fahren die Einheiten der Rettungsflotte mehr als 2.000 Einsätze auf Nord- und Ostsee.


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Neuer 28-Meter-Seenotrettungskreuzer der DGzRS für Amrum hat Wasser unter dem Kiel

Angefügte Bilder:
2015-04-15-Zuwasser-sk35.jpg  
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21.04.2015 02:22
#472 So erreichen Sie uns im Notfall antworten

So erreichen Sie uns im Notfall

UKW-Kanal 16 und 70 (DSC) sowie Grenzwelle 2187,5 kHz (DSC) über BREMEN RESCUE RADIO (24 h), Rufname: Bremen Rescue

SEENOTLEITUNG (MRCC) BREMEN im Notfall (24 h):
Tel.: +49 (0) 421 / 536 87 0
Fax: +49 (0) 421 / 536 87 14
Telex: 2 46 466 mrcc d
AFTN: EDDWYYYX (via Flugsicherung Bremen)

Achtung: Eine E-Mail ist kein geeigneter Alarmierungsweg im Seenotfall!


Quelle und Foto: www.seenotretter.de

Angefügte Bilder:
notfall.jpg  
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25.04.2015 06:00
#473 Aktuell zur Tragödie im Mittelmeer antworten

24.04.2015
Aktuell zur Tragödie im Mittelmeer

Die Ereignisse im Mittelmeer vor der nordafrikanischen Küste sind eine menschliche Tragödie. Als die zuständige Organisation für den maritimen Such- und Rettungsdienst in unseren Gebieten von Nord- und Ostsee macht uns dies sehr betroffen.

Im Rahmen der Operation „Mare Nostrum“ konnten Tausende von Menschenleben im Mittelmeer gerettet werden. Bedauerlicherweise ist diese Operation im Herbst 2014 beendet worden. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) plädiert dafür, „Mare Nostrum“ oder ein vergleichbares Projekt umgehend wieder aufzunehmen.

Entsprechenden Stellen stehen wir in Sach- und Fachfragen unterstützend zur Seite. So hat die DGzRS z. B. bereits die International Organization for Migrants in Genf beraten.

Die entsprechenden Einsatzmittel sowie notwendige Expertise sind im Mittelmeer grundsätzlich vorhanden. Erforderlich sind vor Ort aber unter anderem auch Ressourcen im Hinblick auf Durchsuchung nach Waffen, Infektionskrankheiten, polizeilichen Vollzug (Menschenschmuggel), ärztliche und psychologische Betreuung sowie die Einbeziehung von Dolmetschern.

Einsatzmittel der DGzRS sind zwar grundsätzlich für Seenotrettung im Mittelmeer geeignet, Reichweiten und Kapazitäten sind mit diesen Erfordernissen vor Ort jedoch nicht vereinbar.


Quelle : www.seenotretter.de

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29.04.2015 03:00
#474 Modernstes Seenotrettungsboot für Freiwilligen-Station Neustadt bestimmt antworten

28.04.2015
Modernstes Seenotrettungsboot für Freiwilligen-Station Neustadt bestimmt

Das modernste Seenotrettungsboot der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) für eine Freiwilligen-Besatzung wird in Neustadt in Holstein stationiert. SRB 65 – so die DGzRS-interne Bezeichnung für den Neubau bis zur Taufe – wird am Freitag, 29. Mai 2015, dem 150. Geburtstag der DGzRS, auf dem Marktplatz in Bremen zum Jubiläum der Seenotretter seinen Namen erhalten. Taufpatin ist Daniela Schadt, die Lebensgefährtin des Bundespräsidenten und DGzRS-Schirmherrn Joachim Gauck.

SRB 65 ersetzt im Zuge der ständigen Modernisierung der DGzRS-Rettungsflotte das Seenotrettungsboot CREMPE der Freiwilligen-Station Neustadt in Holstein. Die DGzRS hat sich vor allem für diesen Standort entschieden, weil sich in unmittelbarer Nachbarschaft auch ihre Ausbildungsstation befindet. Bei Lehrgängen sollen möglichst viele freiwillige Seenotretter Erfahrungen mit dem Neubau machen können. Diese Erfahrungen wiederum sind wichtig für die ständige Weiterentwicklung der Rettungsflotte.

„Es ist für uns eine Ehre und Anerkennung unseres ehrenamtlichen Einsatzes, dass wir im Jubiläumsjahr ein neues Seenotrettungsboot erhalten“, sagt Wolfgang Schulz. Der Vormann der Freiwilligen-Station und seine Besatzung freuen sich schon auf SRB 65. Nach der Taufe am 29. Mai 2015 (mehr zu den Jubiläumsveranstaltungen in Bremen und Bremerhaven: www.150-jahre-seenotretter.de) wird SRB 65 am Freitag, 5. Juni 2015, seinen Dienst aufnehmen und erstmals den Hafen seiner künftigen Station anlaufen.

Das bisher in Neustadt in Holstein stationierte 8,5 Meter lange Seenotrettungsboot CREMPE wird künftig auf wechselnden Stationen zum Einsatz kommen und andere Einheiten zum Beispiel während Werftzeiten vertreten.

Erster Neubau in Mecklenburg-Vorpommern

Das neue Seenotrettungsboot SRB 65 entstand bei Tamsen Maritim in Rostock. Die Werft hatte in den Vorjahren bereits Erfahrungen in der turnusgemäßen Generalüberholung von Seenotrettungskreuzern verschiedener Größen gesammelt. Es ist der erste Neubau der DGzRS auf einer Werft in Mecklenburg-Vorpommern nach der Wiedervereinigung. SRB 65 ist ein modifizierter Nachbau der bewährten 9,5-/10,1-Meter-Klasse. Bereits 19 Einheiten dieser Klasse haben sich in zahlreichen Einsätzen auch unter extremen Bedingungen zur Zufriedenheit der Besatzungen in allen Revieren hervorragend bewährt.

Die Eckdaten des neuen Seenotrettungsbootes:
Länge über Alles: 10,1 Meter • Breite über Alles: 3,61 Meter • Tiefgang: 0,96 Meter
Verdrängung: 7 Tonnen • Geschwindigkeit: 18 Knoten (ca. 33 km/h) • Besatzung: Freiwillige
Antrieb: ein Propeller, 380 PS

Wie alle Einheiten der DGzRS wird das neue Seenotrettungsboot als Selbstaufrichter konstruiert und vollständig aus Aluminium im bewährten Netzspantensystem gebaut. Der Bootstyp zeichnet sich durch hohe Seetüchtigkeit aus. In Grundsee und Brandung besitzt er gute See-Eigenschaften, manövriert einwandfrei, übersteht heftige Grundstöße und ist in der Lage, dank des rundumlaufenden Fendersystems auch bei höheren Fahrtstufen und unter erschwerten Bedingungen bei Havaristen längsseits zu gehen.

Für Einsätze unter schwierigsten Bedingungen sind bei der Konstruktion umfassende Sicherheitskriterien berücksichtigt worden. Das Boot wird mit modernster Navigationstechnik, leistungsstarken Schlepp- und Lenzgeschirren sowie einer umfangreichen Ausrüstung zur medizinischen Erstversorgung ausgestattet. Wie alle Rettungseinheiten der DGzRS wurde auch SRB 65 ausschließlich durch Spenden finanziert.

Wichtige Station im Herzen der Lübecker Bucht

Der Hafen von Neustadt in Holstein ist seit jeher bedeutsam für die Schifffahrt in der Lübecker Bucht. Im Neustädter Stadthafen löschen heute Küstenmotorschiffe im Schatten großer Lagerhäuser ihre Ladung, während wenige Meter weiter Einheiten der Deutschen Marine auf Auslandseinsätze vorbereitet werden und Fischer ihren Fang über die Kaikante hieven. Und nicht zuletzt bieten mehrere Neustädter Yachthäfen Freizeitskippern einige hundert Liegeplätze.

Gut 20 freiwillige Seenotretter um Vormann Wolfgang Schulz sind auf der Station Neustadt im Einsatz. Ihr Revier ist die Lübecker Bucht zwischen den Nachbarstationen Grömitz und Travemünde, darunter die Küste vor den beliebten Ostseebädern Haffkrug, Scharbeutz und Timmendorfer Strand.

Ganz in der Nähe der Rettungsstation Neustadt liegt die DGzRS-Ausbildungsstation Neustadt auf dem Wieksberg in unmittelbarer Nachbarschaft zum Marinestützpunkt. Regelmäßig nimmt das Seenotrettungsboot der Einsatzstation Neustadt an den Übungen teil und verstärkt die Flotte der Ausbildungsfahrzeuge.

Zur DGzRS

Die DGzRS ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee. Zur Erfüllung ihrer Aufgaben hält sie rund 60 Seenotrettungskreuzer und -boote auf 54 Stationen zwischen Borkum im Westen und Usedom im Osten einsatzbereit – rund um die Uhr, bei jedem Wetter. 180 fest angestellte und rund 800 freiwillige Seenotretter fahren Jahr für Jahr mehr als 2.000 Einsätze. Die gesamte unabhängige und eigenverantwortliche Arbeit der Seenotretter wird ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert, ohne Steuergelder. Seit Gründung der DGzRS 1865 haben ihre Besatzungen fast 82.000 Menschen aus Seenot gerettet oder drohenden Gefahren befreit. Schirmherr des Rettungswerkes ist der Bundespräsident.


Quelle und Fotos: www.seenotretter.de


http://www.seenotretter.de/aktuelles/neu...stadt-bestimmt/


Bei seinen Probefahrten vor Warnemünde zeigte das neue Seenotrettungsboot SRB 65 der DGzRS seine hohe Seetüchtigkeit und seine guten Seeeigenschaften. Foto: DGzRS/Die Seenotretter

Tamsen Maritim in Rostock hat SRB 65 gebaut.

Angefügte Bilder:
2015-04-28-Stationierung-SRB-65.jpg   2015-04-28-Stationierung-SRB-65-_1_.jpg  
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08.05.2015 01:11
#475 Doppelte Würdigung zum Jubiläum der Seenotretter antworten

07.05.2015
Doppelte Würdigung zum Jubiläum der Seenotretter

Die Bundesrepublik Deutschland gibt Sonderpostwertzeichen und Gedenkmünze „150 Jahre Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“ heraus.

Große Ehre für die Seenotretter: Die Bundesrepublik Deutschland würdigt die unabhängige, eigenverantwortliche und spendenfinanzierte Arbeit der Seenotretter gleich zweifach. Das Bundesministerium der Finanzen hat zum 150-jährigen Bestehen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sowohl ein Sonderpostwertzeichen als auch eine Gedenkmünze herausgegeben. Beide Stücke präsentierte das Ministerium am Erstausgabetag, Donnerstag, 7. Mai 2015, im Informationszentrum Warnemünde der Seenotretter.

„Für uns ist dies nicht nur eine große Anerkennung, sondern auch eine sehr wertvolle Möglichkeit, viele Menschen mit unserer Arbeit in Berührung zu bringen“, sagte Gerhard Harder, ehrenamtlicher Vorsitzer der DGzRS, am Erstausgabetag. Besonderes Gewicht erhalte dies dadurch, dass die neue Seenotretter-Briefmarke den häufig genutzten 62-Cent-Wert für den Standard-Brief trägt.

Nicht ohne Grund fiel die Wahl auf Warnemünde, um Briefmarke und Münze der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Seenotretter begehen in diesem Jahr noch ein weiteres Jubiläum: „Vor 25 Jahren ist die DGzRS auf ihre angestammten Stationen in Mecklenburg-Vorpommern zurückgekehrt. Die Wiedervereinigung der Seenotretter aus Ost und West gehört zu den Erfolgsgeschichten der Deutschen Einheit“, erinnerte Harder.

„Der Einsatz der DGzRS geht über das hinaus, was man von Menschen erwarten kann. Die Seenotretter riskieren nicht selten ihr Leben für andere. Das bewundere ich“, sagte Ministerialdirektor Dr. Bruno Kahl anlässlich der kleinen Feierstunde in Warnemünde. An die Besatzungen der DGzRS gewandt, fügte er hinzu: „Sie leisten mit Ihrem Engagement einen unschätzbaren Beitrag zur Sicherheit in der Seeschifffahrt. Das Bundesministerium der Finanzen möchte mit den heutigen Ausgaben die Arbeit der DGzRS unterstützen und würdigen und auf diese Weise dafür in der Gesellschaft werben.“

Nach einem Motorrettungsboot (1937), einem 26-Meter-Seenotrettungskreuzer (1965) und einem Sammelschiffchen (1990) hat Diplom-Designer Andreas Ahrens aus Hannover für die inzwischen vierte Briefmarke der Seenotretter zwei beeindruckende Fotos zu einem Motiv verschmolzen.

Gedenkmünze ist auch Zahlungsmittel

Der Hamburger Seefotograf Peter Neumann, der seit 1984 den Seenotretter-Kalender „… wir kommen“ herausgibt, hat den Seenotrettungskreuzer WILHELM KAISEN aufgenommen. Die umgebende Wellenlandschaft hat Diplom-Fotodesigner Thomas Steuer aus Essen vor Norderney mit der Kamera eingefangen. Beide Aufnahmen entstammen Bilderserien, die die Fotografen – wie alle ihre Arbeiten über die Seenotretter – honorarfrei angefertigt haben. In großen Lettern ist auf der Marke SEENOTRETTER zu lesen, kleiner darunter Wert und Ausgabeanlass.

Motiv der Gedenkmünze, ein gesetzliches Zahlungsmittel im Wert von zehn Euro, ist das bekannte, Rettung verheißende Hansekreuz der Seenotretter. In Rot und Weiß ist es an den Aufbauten der Rettungseinheiten weithin sichtbar und zudem in Form der offiziellen Dienstflagge der DGzRS an Bord dauerhaft gesetzt, um die ständige Einsatzbereitschaft der Rettungsflotte rund um die Uhr und bei jedem Wetter zu dokumentieren. Es verschmilzt auf der Bildseite mit einem Bootsrumpf.

Der Entwurf stammt von dem Künstler Prof. Joachim Dimanski aus Halle (Saale). Die Wertseite der Münze zeigt einen Adler, den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, Wertziffer und Wertbezeichnung, das Prägezeichen „J“ der Hamburgischen Münze, die Jahreszahl 2015 sowie die zwölf Europasterne. Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift: „FREIWILLIG • UNABHÄNGIG • SPENDENFINANZIERT“.

Die Münze wird in zwei Ausführungen geprägt: Stempelglanzqualität, Kupfer-Nickel-Legierung CuNi25, 14 Gramm, zum Nennwert erhältlich in den Bundesbank-Filialen sowie vielen Banken und Sparkassen; Spiegelglanzqualität aus 625-Silber-/375-Kupfer-Legierung, 16 Gramm, erhältlich über die Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland.
In der „Woche der Seenotretter“ vom 29. Mai bis 4. Juni 2015 begehen die Seenotretter mit vielen Veranstaltungen in Bremen und Bremerhaven den 150. Geburtstag der DGzRS. Das vollständige Programm gibt es auf der Jubiläumswebsite.

Rund um die Uhr im Einsatz

150 Jahre nach ihrer Gründung verfügt die DGzRS zur Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben über eine Rettungsflotte von rund 60 modernen, leistungsstarken Seenotrettungskreuzern und -booten auf 54 Stationen zwischen der Borkum im Westen und Ueckermünde im Osten. Rund 180 fest angestellte und mehr als 800 freiwillige Rettungsmänner und -frauen sind bei jedem Wetter, an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr zum Einsatz bereit. Alle Maßnahmen des maritimen Such- und Rettungsdienstes (SAR = Search and Rescue) werden von der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS (MRCC Bremen = Maritime Rescue Co-ordination Centre) zentral koordiniert und überwacht.

Jahr für Jahr fahren die Seenotretter mehr als 2.000 Einsätze. Seit Gründung des Rettungswerks verdanken fast 82.000 Schiffbrüchige ihr Leben dem schnellen und selbstlosen Eingreifen der DGzRS. Die Arbeit des deutschen Seenotrettungsdienstes wird ausschließlich durch Spenden und freiwillige Zuwendungen finanziert – ohne jegliche staatlich-öffentliche Mittel. Die DGzRS, deren Schirmherr der Bundespräsident ist, beansprucht zur Erfüllung ihrer Aufgaben keine Steuergelder.


Quelle und Foto. www.seenotretter.de


Halten die symbolische Gedenkmünze und das symbolische Sonderpostwertzeichen in Händen (v. l.): DGzRS-Vorsitzer Gerhard Harder, Prof. Joachim Dimanski, Diplom-Designer Andreas Ahrens, Fotograf Peter Neumann und Diplom-Fotodesigner Thomas Steuer

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08.05.2015 01:11
#476  Die Seenotretter: Astronauten ohne Raumanzug antworten

07.05.2015
Die Seenotretter: Astronauten ohne Raumanzug

ESA-Astronaut Alexander Gerst besucht die DGzRS und gratuliert ihr zum 150. Geburtstag.

Sie tragen Rettungswesten statt Raumanzüge und Südwester statt Astronauten-Helme. Ihr „Kontrollzentrum“ auf sicherem, trockenem Boden ist die SEENOTLEITUNG BREMEN. Bei jedem Aufbruch ins Ungewisse haben Seenotretter und Astronauten allerdings den gleichen Wunsch: stets eine sichere Heimkehr. Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst gratulierte der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Donnerstag, 7. Mai 2015, bei einem persönlichen Besuch in der Zentrale in Bremen zum 150-jährigen Bestehen.

Ein Jahr vor dem Jubiläum hatte Gerst Ende Mai 2014 bei seinem Flug zur Internationalen Raumstation ISS eine Flagge der Seenotretter im Gepäck – als Symbol für ihre Arbeit über Grenzen hinweg. Damit zeigte er im Weltall im Wortsinn Flagge für die DGzRS, während er in mehr als 400 Kilometern Höhe im Raumschiff über das Einsatzgebiet der Seenotretter-Schiffe hinwegflog.
Astronauten und Seenotretter verbindet mehr als auf den ersten Blick zu vermuten ist: Satelliten helfen den Seenotrettern heute dabei, Schiffe in Not zu finden und Schiffbrüchige zu retten. Und nicht zuletzt musste Alexander Gerst vor seinem Abflug ein Überleben-auf-See-Training für den Fall absolvieren, dass seine Raumkapsel bei der Rückkehr zur Erde im Meer landet.

„Genau wie Astronauten sind Seenotretter für Extremsituationen ausgebildet. Auf meine Mission habe ich mich sehr gut vorbereitet. Die Seenotretter bereiten sich ebenso sorgfältig auf ihre oft gefahrvollen Einsätze vor. Deshalb habe ich großen Respekt vor der Arbeit der Seenotretter. Besonders beeindruckt mich, dass ihre gesamte Arbeit ausschließlich durch Spenden und freiwillige Beiträge finanziert wird“, sagt Gerst. Sein Jubiläumswunsch: „Den Seenotrettern wünsche ich vor allem das, was auch wir Astronauten uns gegenseitig wünschen: stets eine sichere Heimkehr!“

Bereits im All zeichnete Gerst eine Videobotschaft auf, mit der er Anfang Juni 2015 Seenotretter aus aller Welt grüßen wird: Zu ihrem 150-jährigen Bestehen ist die DGzRS in Bremerhaven Gastgeber für zahlreiche Schiffe, Besatzungen und Experten von Seenotrettungsdiensten aus vielen Ländern. Die vollständige Videobotschaft ist zu sehen unter www.seenotretter.de/weltraumflagge.
Erst zum zweiten Mal in der Geschichte der deutschen Seenotretter tagt der nur alle vier Jahre stattfindende World Maritime Rescue Congress (WMRC) der International Maritime Rescue Federation (IMRF) vom 1. bis 4. Juni in Deutschland. Zuvor lädt die DGzRS ihre Freunde und Förderer zu ihren Jubiläumsveranstaltungen vom 29. bis 31. Mai nach Bremen und Bremerhaven ein. Die Rettungseinheiten aus dem Ausland werden bereits am 30. Mai zu besichtigen sein. Mehr Informationen: www.150-jahre-seenotretter.de und www.international-maritime-rescue.org.

Die DGzRS ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee. Zur Erfüllung ihrer Aufgaben hält sie rund 60 Seenotrettungskreuzer und -boote auf 54 Stationen zwischen Borkum im Westen und Usedom im Osten einsatzbereit – rund um die Uhr, bei jedem Wetter. 180 fest angestellte und rund 800 freiwillige Seenotretter fahren Jahr für Jahr mehr als 2.000 Einsätze. Die gesamte unabhängige und eigenverantwortliche Arbeit der Seenotretter wird ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert, ohne Steuergelder. Seit Gründung der DGzRS 1865 haben ihre Besatzungen fast 82.000 Menschen aus Seenot gerettet oder drohenden Gefahren befreit. Schirmherr des Rettungswerkes ist der Bundespräsident.


Quelle und Fotos: www.seenotretter.de


Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst (in blauem Overall) überreichte bei einem Besuch in der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS eine Tafel mit den Originalabzeichen, die ihn auf seiner Mission zur internationalen Raumstation ISS 2014 begleiteten.


Funkgespräch mit Seenotkreuzer HERMANN RUDOLF MEYER

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10.05.2015 11:22
#477 Probefahrt SK 35 antworten

08.05.2015
Erfolgreiche Probefahrt

Der Neubau SK 35 ist von der Werft und den Seenotrettern bei seiner ersten Probefahrt auf Herz und Nieren geprüft worden. Alle Tests mit dem Typschiff der völlig neu entwickelten 28-Meter-Klasse verliefen bisher positiv.

Dieser völlig neu konstruierte 28-Meter-Seenotkreuzer ist als leistungsfähiger Nachfolgetyp für die bewährte 27,5-Meter-Klasse vorgesehen. Die Stationierung des Typschiffs soll Mitte 2015 auf Amrum erfolgen. Die Eckdaten: Länge über Alles: 27,90 m, Breite über Alles: 6,2 m, Tiefgang: 2,00 m, Geschwindigkeit: 24 kn (ca. 45 km/h), Besatzung: 9/4 Pers. (Stamm/Einsatz), Antrieb: zwei Propeller, je 1.440 kW/1.958 PS = 2.880 kW/3.916 PS, Verdrängung: 120 t. In der für Seenotkreuzer typischen Heckwanne wird der neue Seenotkreuzer ein gut acht Meter langes Tochterboot mit sich führen.

http://www.seenotretter.de/aktuelles/neu...che-probefahrt/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Bei seiner ersten Probefahrt in der Nordsee ...

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15.05.2015 05:00
#478 Sonderausstellung „150 Jahre Seenotretter“ im Bremer Rathaus antworten

13.05.2015
Sonderausstellung „150 Jahre Seenotretter“ im Bremer Rathaus

Freiwillig, unabhängig, spendenfinanziert: Seit 1865 kennzeichnet dies die Arbeit der Seenotretter. Auf ihre 150-jährige Geschichte blickt die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) vom 13. Mai bis 21. Juni 2015 mit der Sonderausstellung „150 Jahre Seenotretter“ in der Unteren Rathaushalle in Bremen zurück. Der Eintritt ist frei.

Mit der Ausstellung spannt die DGzRS einen Bogen von den Anfängen der organisierten Seenotrettung an der deutschen Nord- und Ostseeküste vor mehr als anderthalb Jahrhunderten bis zur Gegenwart. Die Besucher erfahren aber auch etwas über außergewöhnliche Rettungen in internationalen Gewässern: So wurden drei deutsche Segler nach einer 24-tägigen Odyssee in einem kleinen Beiboot über den offenen Pazifik von einem Passagierschiff aufgenommen.

Das Dingi ist ebenso in der Unteren Rathaushalle zu sehen wie großformatige Fotos, Schiffsmodelle und beeindruckende Filmaufnahmen über die mitunter gefahrvolle Arbeit der Seenotretter, die rund um die Uhr und bei jedem Wetter einsatzbereit sind. Oft sind die Besatzungen gerade dann auf Nord- und Ostsee unterwegs, wenn andere Schiffe Schutz im sicheren Hafen suchen – Jahr für Jahr mehr als 2.000 Mal.

Und wie es ist, bei Sturm rauszufahren, um Menschen aus Seenot zu retten, können die Besucher an einem Seenotrettungskreuzer-Fahrsimulator virtuell erleben. Die jeweilige Einsatzlage erhalten sie von der virtuellen SEENOTLEITUNG BREMEN, die sich in der DGzRS-Zentrale befindet. Ein filigranes Diorama im Maßstab 1:250 von Bernhard Schulte vermittelt den Gästen einen Eindruck des Geländes an der Werderstraße.

Die Ausstellung „150 Jahre Seenotretter“ in der Unteren Rathaushalle in Bremen ist für Besucher vom 13. Mai bis 21. Juni 2015 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Am 29. Mai, dem 150. Geburtstag der DGzRS, ist die Ausstellung aufgrund der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen im Rathaus im Zusammenhang mit dem Besuch des Bundespräsidenten erst ab 16 Uhr geöffnet.

In der „Woche der Seenotretter“ vom 29. Mai bis 4. Juni 2015 begeht die DGzRS mit weiteren Veranstaltungen in Bremen und Bremerhaven ihren 150. Geburtstag. Das vollständige Programm gibt es auf der Jubiläumswebsite. http://www.150-jahre-seenotretter.de/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Raketenapparate, Hosenbojen und Ruderrettungsboote waren die Einsatzmittel der Seenotretter in den Anfangsjahren der DGzRS.

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16.05.2015 07:27
#479 Herzlich willkommen zur Woche der Seenotretter antworten

Herzlich willkommen
zur Woche der Seenotretter


http://150-jahre-seenotretter.de/150-jahre-seenotretter.html


Quelle und Foto: www.seenotretter.de

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18.05.2015 17:17
#480 Neuer TV-Spot zum Jubiläum antworten

18.05.2015
Neuer TV-Spot zum Jubiläum

150 Jahre – 82.000 Gerettete: Diesen großartigen Erfolg verdanken wir ausschließlich unseren Spendern!

Seit Gründung der DGzRS vor 150 Jahren haben die Seenotretter auf Nord- und Ostsee nahezu 82.000 Menschen aus Seenot gerettet und Gefahr befreit.

Unser neuer Fernsehspot macht diese Bilanz symbolisch sichtbar. Die klare Botschaft: Diesen großartigen Erfolg verdanken wir ausschließlich Ihnen!

Sehen Sie hier unseren neuen TV-Spot und erzählen Sie gerne Ihren Freunden davon.

Sie möchten den Spot gerne senden? Hier geht's zum Download. http://www.seenotretter.de/mediathek/tv-spot/


Quelle: Foto und Logo: www.seenotretter.de

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