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 Wissenswertes über Langeoog
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30.08.2016 02:22
#586 Bundespräsident überraschend zu Besuch bei „seinen“ Seenotrettern in Wustrow antworten

29.08.2016
Bundespräsident überraschend zu Besuch bei „seinen“ Seenotrettern in Wustrow

Einen privaten Aufenthalt an der Ostseeküste hat Bundespräsident Joachim Gauck genutzt, um „seine“ Seenotretter der Station Wustrow zu besuchen. Der Schirmherr der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) informierte sich am Sonntag, 28. August 2016, über die jüngsten Einsätze der Freiwilligen-Besatzung des Seenotrettungsbootes BARSCH.


Den Dienstwagen ließ er ebenso zu Hause wie seine Krawatte. Leger und maritim gekleidet, im blau-weiß gestreiften Oberhemd, stieg der Bundespräsident am Sonntagvormittag vor dem historischen Rettungsschuppen der DGzRS an der Strandstraße ganz in der Nähe der Seebrücke vom Fahrrad. „Er ist direkt auf mich zugekommen, und wir haben sofort über die Arbeit unserer Besatzung gesprochen“, berichtet Vormann Karl-Heinz Priebe.

Für den Bundespräsidenten sind die Wustrower Seenotretter keine Unbekannten. Der gebürtige Rostocker wuchs in dem Ostseebad auf dem Fischland auf und verlebte dort einen Großteil seiner Kindheit. Sein Vater machte auf der Wustrower Seefahrtschule das Kapitänspatent für große Fahrt. Immer mal wieder ergaben sich Kontakte zu den lokalen Seenotrettern, in den letzten Jahren während der Urlaube des Staatsoberhauptes.

Keine Frage war es für Bundespräsident Gauck, nach seinem Amtsantritt 2012 der Bitte der DGzRS zu entsprechen und die Schirmherrschaft über das deutsche Seenotrettungswerk zu übernehmen. Handschriftlich wünschte er den Seenotrettern damals „immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“.

Zum 150-jährigen Bestehen der DGzRS im vergangenen Jahr hatte der Bundespräsident im Bremer Rathaus die viel beachtete Jubiläumsrede gehalten: „Die Männer und Frauen der Rettungsflotte leisten Großartiges! Meine Hochachtung! Die noble Idee der Seenotrettung, der mutige Einsatz der Rettungsmannschaften und der Bürgersinn aller Helfer und Förderer sind nicht nur Pfeiler des Seenotrettungsdienstes, sie sind Inspiration für uns alle.“ Gaucks Lebensgefährtin Daniela Schadt taufte anschließend vor rund 3.000 Menschen auf dem Bremer Marktplatz ein neues Seenotrettungsboot.

Am Sonntag verließ Bundespräsident Gauck die Wustrower Seenotretter nicht, ohne zuvor persönlich für ein gelungenes Erinnerungsfoto zu sorgen. „Er hat einfach einen Spaziergänger angesprochen und ihm unsere Kamera in die Hand gedrückt, damit wir auch alle mit drauf sind“, erzählt Vormann Priebe mit einem Schmunzeln. „Und natürlich haben auch wir ihm ,allzeit gute Fahrt‘ gewünscht.“

http://www.seenotretter.de/aktuelles/neu...ern-in-wustrow/


Quelle: www.seenotretter.de


Überraschungsbesuch: Bundespräsident Joachim Gauck mit der Freiwilligen-Besatzung des Seenotrettungsbootes BARSCH um Vormann Karl-Heinz Priebe (M.) in Wustrow

Angefügte Bilder:
csm_2016-08-29-GauckWustrow_c25db578f5.jpg  
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04.09.2016 20:00
#587 Bau des Rumpfes antworten

02.09.2016
Bau des Rumpfes

Im Zeitraffer: Beim ersten 10,1-Meter-Neubau mit der internen Bezeichnung SRB 66 haben die Schiffbauer in den vergangenen Monaten den Rumpf gebaut – seit einigen Tagen ist er fertig.

Die drei neuen Seenotrettungsboote sind modifizierte Nachbauten der bewährten 9,5-/10,1-Meter-Klasse der DGzRS mit den internen Bezeichnungen SRB 66, SRB 67 und SRB 68. Sie werden im Zuge der turnusgemäßen Modernisierung der Rettungsflotte die Vorgänger der Anfang bis Mitte der 1990er Jahre in Dienst gestellten 8,5-Meter-Klasse ersetzen. Auf welchen Stationen die neuen Einheiten ab 2017 zum Einsatz kommen werden, steht noch nicht fest. Gefahren werden alle drei von Freiwilligen-Besatzungen.

http://www.seenotretter.de/aktuelles/neu...au-des-rumpfes/


Quelle: www.seenotretter.de

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10.09.2016 05:55
#588 Vom Drehen und Wenden antworten

09.09.2016
Vom Drehen und Wenden

In der ersten Bauphase liegt der Seenotrettungskreuzer kieloben. Das hat einen entscheidenden Vorteil: Die Schiffbauer müssen nicht kopfüber arbeiten, sondern schweißen das Netzspantengerüst und die Beplankung in relativ entspannter Arbeitshaltung „von oben nach unten“ zusammen. Sobald die Arbeiten erledigt sind, kommt es zu einer unerlässlichen Etappe beim Bau: Der Kasko muss gedreht werden.

SK 37 ist das dritte Schiff der völlig neu konstruierten 28-Meter-Klasse, die nach und nach die bewährte 27,5-Meter-Klasse ersetzen wird. Das Typschiff hatten die Seenotretter zu ihrem 150-jährigen Bestehen Ende Mai 2015 auf den Namen ERNST MEIER-HEDDE getauft und auf Amrum stationiert. Die zweite Rettungseinheit der Klasse soll zum Jahreswechsel 2016/2017 den derzeitigen Seenotrettungskreuzer BERLIN auf der Station Laboe ersetzen.

Der jüngste Neubau soll nach seiner Ablieferung im Frühjahr 2017 die viel befahrene Elbmündung sichern und die 1985 gebaute HERMANN HELMS auf der Station Cuxhaven ablösen. Dieses Revier gehört zu den am stärksten frequentierten Seeschifffahrtsstraßen der Welt.

Freunde und Förderer der Seenotretter können auch für den jüngsten Neubau spenden, indem sie das Stichwort SK 37 online oder auf einer Überweisung angeben.

http://www.seenotretter.de/aktuelles/neu...hen-und-wenden/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de

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WTB-SK37-03-01.jpg  
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11.09.2016 07:07
#589 Werde Seenotretter: Ein Traum wird wahr antworten

10.09.2016
Werde Seenotretter: Ein Traum wird wahr

Der Sauerländer Lukas Brand heuert als „Seenotretter für einen Tag“ bei den Seenotrettern an.

„Mein Traum ist wahr geworden: Ich habe für einen Tag bei den Seenotrettern angeheuert!“ Der Sauerländer Lukas Brand ist überglücklich: Er erlebt am Wochenende 10./11. September 2016 in Laboe den Alltag auf dem Seenotrettungskreuzer BERLIN. Der Iserlohner ist der Gewinner des Online-Wettbewerbs „Werde Seenotretter für einen Tag“.

Zunächst absolvierte er am Sonnabend ein Überleben-auf-See-Training bei OffTEC in Enge-Sande. „Am meisten beeindruckt hat mich der große Teamgeist der Seenotretter. Alle haben auf mich geachtet, zu jedem Zeitpunkt des Trainings habe ich mich sicher und gut aufgehoben gefühlt.“

Für 24 Stunden ist der 19-Jährige nun mit den Menschen zusammen, deren selbstlosen Einsatz für das Leben anderer er seit seiner frühen Kindheit bewundert.

Auf dieser Seite berichten wir von den Erlebnissen unseres „Seenotretters für einen Tag“.

http://www.seenotretter.de/aktuelles/neu...raum-wird-wahr/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Wettbewerbsgewinner Lukas Brand (vorne, 2. v. r.) mit seiner Lehrgangsgruppe vor Trainingsbeginn

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12.09.2016 02:22
#590 RE: Werde Seenotretter: Ein Traum wird wahr antworten

11.09.2016
Werde Seenotretter: Ein Traum wird wahr

Der Sauerländer Lukas Brand heuerte als „Seenotretter für einen Tag“ bei den Seenotrettern an.

„Mein Traum ist wahr geworden: Ich habe für einen Tag bei den Seenotrettern angeheuert!“ Der Sauerländer Lukas Brand ist überglücklich: Er erlebte am Wochenende 10./11. September 2016 in Laboe den Alltag auf dem Seenotrettungskreuzer BERLIN. Der Iserlohner ist der Gewinner des Online-Wettbewerbs „Werde Seenotretter für einen Tag“.

Zunächst absolvierte er am Sonnabend ein Überleben-auf-See-Training bei OffTEC in Enge-Sande. „Am meisten beeindruckt hat mich der große Teamgeist der Seenotretter. Alle haben auf mich geachtet, zu jedem Zeitpunkt des Trainings habe ich mich sicher und gut aufgehoben gefühlt.“

Für 24 Stunden war der 19-Jährige anschließend mit den Menschen zusammen, deren selbstlosen Einsatz für das Leben anderer er seit seiner frühen Kindheit bewundert.

Auf dieser Seite berichten wir von den Erlebnissen unseres „Seenotretters für einen Tag“.

http://www.seenotretter.de/aktuelles/neu...raum-wird-wahr/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Vormann Michael Müller (l.) begrüßt Lukas Brand an Bord.

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WerdeSeenotretter2-01.jpg  
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13.09.2016 00:44
#591 Großangelegte internationale Übung der Seenotretter vor Wilhelmshaven antworten

12.09.2016
Großangelegte internationale Übung der Seenotretter vor Wilhelmshaven

Schiffbrüchige suchen und retten, Verletzte versorgen und Havaristen schleppen: Das sind einige der Herausforderungen für die Seenotretter bei der SAREx Wilhelmshaven 2016 (SAREx = Search and Rescue Exercise, Such- und Rettungsübung). Sie findet am 16. und 17. September 2016 vor Wilhelmshaven statt.

Ausrichter ist die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Während der SAREx Wilhelmshaven trainieren die beteiligten Seenotretter vor allem die Koordinierung grenzübergreifender Einsätze.

Das genaue Übungsszenario wird den beteiligten Rettungseinheiten aus Deutschland und Dänemark erst mit der „Alarmierung“ mitgeteilt, um eine möglichst realistische Situation zu erzeugen. Koordinierte Suche und Rettung Schiffbrüchiger, ihre medizinische Erstversorgung und der Verletztentransport werden Bestandteile der Szenarien sein. Insgesamt nehmen rund 100 Menschen an der Übung teil.

DGzRS-Ausbildungsleiter Jörg Kemna leitet die SAREx Wilhelmshaven. Er hatte bereits 2014 und 2015 vergleichbare komplexe Übungen unter anderem mit dem dänischen Seenotrettungsdienst vor Helgoland und Eckernförde organisiert. „Dass bei Einsätzen im Grenzgebiet die Seenotrettungsdienste zusammenarbeiten, ist oft praktizierte Selbstverständlichkeit“, sagt Kemna. „Wir können durch eine komplexe Übung wie diese gemeinsame Such- und Kommunikationsverfahren trainieren, was für den Ernstfall wesentlich ist.“

Mit dabei sind seitens der DGzRS zwei Seenotrettungskreuzer (HERMANN HELMS/Station Cuxhaven und ERNST MEIER-HEDDE/Station Amrum) und vier Seenotrettungsboote (OTTO BEHR/Station Wilhelmshaven, CASPER OTTEN/Station Langeoog, ECKERNFÖRDE/Station Eckernförde und WILMA SIKORSKI/Station Wangerooge). Hinzu kommen voraussichtlich eine Einheit der dänischen Marineheimwehr, ein Mehrzweckarbeitsboot aus dem Ortsverband Wilhelmshaven des Technischen Hilfswerks (THW). Ein Schiff vom Jade-Dienst und der Weserkahn „Franzius“ dienen als „Havaristen“.

Echt wirkende „Schiffbrüchige“ und „Verletzte“ stellt die Gruppe RUND (realistische Unfall- und Notfalldarstellung) der DLRG Goch. Neben ihr gilt ein besonderer Dank der Seenotretter dem Wilhelmshavener Segelclub, der für die Übung seine Bootshalle zur Verfügung stellt, der JadeWeserPort Realisierungs-GmbH, dem Wasser- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven und der Niedersachsen Ports GmbH für die Bereitstellung von Liegeplätzen mit einer entsprechenden Versorgung sowie dem Kreisverband Wilhelmshaven des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für die Verpflegung der Teilnehmer. Die freiwilligen Seenotretter der Station Wilhelmshaven haben zur Vorbereitung und Organisation vor Ort beigetragen.

http://www.seenotretter.de/aktuelles/neu...-wilhelmshaven/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Teil der großangelegten internationalen Übung am 16. und 17. September 2016 vor Wilhelmshaven wird auch das Abbergen von Verletzten sein. Archiv-Foto: DGzRS – Die Seenotretter

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csm_2016-09-12_SAREX_Wilhelmshaven_dde65ee298.jpg  
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18.09.2016 11:55
#592 Großangelegte internationale Übung der Seenotretter vor Wilhelmshaven antworten

16.09.2016
Großangelegte internationale Übung der Seenotretter vor Wilhelmshaven

Schiffbrüchige suchen und retten, Verletzte versorgen und Havaristen schleppen: Das sind einige der Herausforderungen für die Seenotretter bei der SAREx Wilhelmshaven 2016 (SAREx = Search and Rescue Exercise, Such- und Rettungsübung). Sie findet am 16. und 17. September 2016 vor Wilhelmshaven statt. Ausrichter ist die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Während der SAREx Wilhelmshaven trainieren die beteiligten Seenotretter vor allem die Koordinierung grenzübergreifender Einsätze.

Das genaue Übungsszenario wird den beteiligten Rettungseinheiten aus Deutschland und Dänemark erst mit der „Alarmierung“ mitgeteilt, um eine möglichst realistische Situation zu erzeugen. Koordinierte Suche und Rettung Schiffbrüchiger, ihre medizinische Erstversorgung und der Verletztentransport werden Bestandteile der Szenarien sein. Insgesamt nehmen rund 100 Menschen an der Übung teil.

DGzRS-Ausbildungsleiter Jörg Kemna leitet die SAREx Wilhelmshaven. Er hatte bereits 2014 und 2015 vergleichbare komplexe Übungen unter anderem mit dem dänischen Seenotrettungsdienst vor Helgoland und Eckernförde organisiert. „Dass bei Einsätzen im Grenzgebiet die Seenotrettungsdienste zusammenarbeiten, ist oft praktizierte Selbstverständlichkeit“, sagt Kemna. „Wir können durch eine komplexe Übung wie diese gemeinsame Such- und Kommunikationsverfahren trainieren, was für den Ernstfall wesentlich ist.“

Mit dabei sind seitens der DGzRS zwei Seenotrettungskreuzer (HERMANN HELMS/Station Cuxhaven und ERNST MEIER-HEDDE/Station Amrum) und vier Seenotrettungsboote (OTTO BEHR/Station Wilhelmshaven, CASPER OTTEN/Station Langeoog, ECKERNFÖRDE/Station Eckernförde und WILMA SIKORSKI/Station Wangerooge). Hinzu kommen voraussichtlich eine Einheit der dänischen Marineheimwehr, ein Mehrzweckarbeitsboot aus dem Ortsverband Wilhelmshaven des Technischen Hilfswerks (THW). Ein Schiff vom Jade-Dienst und der Weserkahn „Franzius“ dienen als „Havaristen“.

Echt wirkende „Schiffbrüchige“ und „Verletzte“ stellt die Gruppe RUND (realistische Unfall- und Notfalldarstellung) der DLRG Goch. Neben ihr gilt ein besonderer Dank der Seenotretter dem Wilhelmshavener Segelclub, der für die Übung seine Bootshalle zur Verfügung stellt, der JadeWeserPort Realisierungs-GmbH, dem Wasser- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven und der Niedersachsen Ports GmbH für die Bereitstellung von Liegeplätzen mit einer entsprechenden Versorgung sowie dem Kreisverband Wilhelmshaven des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für die Verpflegung der Teilnehmer. Die freiwilligen Seenotretter der Station Wilhelmshaven haben zur Vorbereitung und Organisation vor Ort beigetragen.

http://www.seenotretter.de/aktuelles/neu...-wilhelmshaven/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Alle Rettungseinheiten der SAREx Wilhelmshaven 2016 auf einen Blick im Fluthafen (v. l.): Seenotrettungsboote OTTO BEHR/Station Wilhelmshaven, ECKERNFÖRDE/Station Eckernförde, WILMA SIKORSKI/Station Wangerooge und CASPER OTTEN/Station Langeoog der DGzRS, dahinter das Rettungsschiff „Lyö“ der dänischen Marineheimwehr sowie die beiden Seenotrettungskreuzer HERMANN HELMS/Station Cuxhaven und ERNST MEIER-HEDDE/Station Amrum

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22.09.2016 04:00
#593 Einmal um die Welt gesegelt: "Sammelschiffchenpatin" Mareike Guhr kehrt zurück antworten

21.09.2016
Einmal um die Welt gesegelt: "Sammelschiffchenpatin" Mareike Guhr kehrt zurück

Nach rund 45.000 Seemeilen (ca. 80.000 Kilometer) und 4,5 Jahren auf See kommt sie zurück: Mareike Guhr. Die 47-Jährige Seglerin aus Hamburg hat ihre Weltumsegelung mit dem Katamaran „La Medianoche“ beendet. Sie bereiste 37 verschiedene Länder und besuchte 143 Inseln. 140 Mitsegler begleiteten sie auf Teilstrecken an Bord des Segelschiffes– und für den größten Teil der Reise war auch ein Sammelschiffchen der DGzRS dabei.


Auf der Wassersportmesse „boot Düsseldorf“ 2012 hatte die Skipperin ihr Segelprojekt vorgestellt und sich mit den Seenotrettern über Sicherheitsfragen einer solchen Reise ausgetauscht. Mareike Guhr hatte berichtet, dass sie im Jahr 2015 – also im Jahr des 150-jährigen Jubiläums der DGzRS – zurückkehren wolle. So so entstand die gemeinsame Idee, ein Sammelschiffchen der Seenotretter als „Bootschafter“ mit um die Welt reisen zu lassen.

Als absehbar wurde, das Skipperin und „La Medianoche“ jedoch über 2015 hinaus die Weltmeere besegeln würden, reiste das Sammelschiffchen aus Australien per Flugzeug im Handgepäck eines Mitseglers zurück nach Deutschland. Es traf pünktlich zum Jubiläum der Seenotretter am 29. Mai 2015 und zur International Maritime Rescue Conference, dem Treffen der Seenotrettungsdienste weltweit, wieder zuhause ein.

Mitgebracht hatte es zahlreiche Fotos von der Reise und viele neue Freunde.

Nun kehren auch Mareike Guhr und „La Medianoche“ nach viereinhalb aufregenden Jahren zurück. Auf den ostfriesischen Inseln wurden die Leinen zum ersten Mal wieder in einem deutschen Hafen festgemacht. Die Seenotretter liefen Mareike Guhr auf Norderney am Dienstag, 20. September 2016, mit dem Seenotrettungskreuzer BERENHARD GRUBEN entgegen und begleiteten die Weitgereisten in den Hafen.

Am Sonnabend, 24. September 2016, trifft Skipperin Mareike um 11 Uhr mit „La Medianoche“ im Sandtorhafen in Hamburgs City ein und gibt ein letztes Mal auf dieser Reise die Leinen über.

http://www.seenotretter.de/aktuelles/neu...-kehrt-zurueck/


Quelle und Foto. www.seenotretter.de


Ankunft von "La Medianoche" auf Norderney in Begleitung von Seenotrettungskreuzer BERNHARD GRUBEN (Foto: Dennis Gross)

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000-sams-ankunft.jpg  
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27.09.2016 02:22
#594 Seenotretter aus sieben Ländern zu Gast bei der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger antworten

26.09.2016
Seenotretter aus sieben Ländern zu Gast bei der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

Seenotrettung kennt keine Grenzen: Ein internationales Austauschprogramm der Seenotretter findet derzeit in verschiedenen Ländern Europas statt. Ziel ist es, durch Erfahrungsaustausch und Training die Leistungsfähigkeit der Seenotrettungsdienste weiter zu verbessern. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat für eine Woche (24. September bis 1. Oktober 2016) sieben Seenotretter zu Gast, während deutsche Seenotretter zum Training in sieben europäische Länder gereist sind. Initiiert wurde das Crew-Exchange-Programm 2012 von der International Maritime Rescue Federation (IMRF), dem internationalen Zusammenschluss der Seenotrettungsdienste. Aufgrund der sehr positiven Erfahrungen findet es seitdem jährlich statt.

Seenot kann nicht nur jeden deutschen Seemann auf den Weltmeeren und jedes Schiff, das einen deutschen Hafen anläuft, treffen, sondern auch Passagiere von Fähren und Kreuzfahrtschiffen. Sie profitieren weltweit ebenfalls von der reibungslosen internationalen Zusammenarbeit der Seenotrettungsdienste. Allein 2015 war die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS neben den über 2.000 Einsätzen im deutschen Einsatzgebiet 198 Mal bei Seenotfällen international im Interesse der deutschen Schifffahrt unterstützend oder initiativ tätig.

Sieben Seenotretter der DGzRS sind derzeit in Norwegen, Finnland, Schweden, Großbritannien, Island, Frankreich und den Niederlanden im einwöchigen Training, während sieben ausländische Seenotretter gemeinsam Rettungsübungen auf verschiedenen DGzRS-Stationen absolvieren. Nach der DGzRS-Station in Bremerhaven besuchten die Teilnehmer am Montag, den 26. September 2016, die Zentrale der DGzRS in Bremen. Dort wurden sie von Nicolaus Stadeler, Mitglied der Geschäftsführung der DGzRS begrüßt.

In der Zentrale stand außerdem ein intensiver Austausch mit den Wachleitern der Seenotleitung auf dem Programm. Zudem absolvierten die Seenotretter innerhalb dieser Woche verschiedene Übungen in der SAR-Ausbildungsstation der DGzRS in Neustadt in Holstein (Brandabwehr, Leckabwehr und medizinische Evakuierung) und werden unter anderem auch auf der DGzRS-Station Horumersiel trainieren sowie in Wilhelmshaven eine Hubschrauberübung absolvieren.

Die Trainingswoche wird von der Europäischen Union gefördert. Die IMRF hat konsultativen Status bei den Vereinten Nationen.

http://www.seenotretter.de/aktuelles/neu...hiffbruechiger/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Beim internationalen Crewaustausch der Seenotrettungsdienste sind bei der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) Seenotretter aus Estland, Norwegen, Finnland, Schweden Großbritannien, Island und Frankreich.

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27.09.2016 21:30
#595 HECHT verlangt Geduld, Ruhe und Muße antworten

27.09.2016
HECHT verlangt Geduld, Ruhe und Muße

Ralf Meyer baut die Welt im Kleinen nach. „Das fasziniert mich“, gesteht der 54-Jährige mit einem Schmunzeln. Manchmal trifft er dabei auf die Welt der Seenotretter. Wie bei seinem jüngsten Projekt, in dem er in fast zweieinhalbjähriger Geduldsarbeit das Seenotrettungsboot HECHT samt Zugmaschine und Trailer im Maßstab 1:87 nachbaute. Es war diese besondere Kombination aus Schiff und Traktor, die ihn daran reizte.

Bis er sein Modell allerdings das erste Mal im Juni 2016 bei der Ausstellung „Dampf – Modelle – Schlepper“ im Landtechnik-Museum Braunschweig zeigen konnte, musste er immer wieder improvisieren, Kompromisse eingehen und bereits Zusammengesetztes wieder auseinanderbauen oder sogar wegschmeißen. „Modellbauer brauchen Geduld, Ruhe und Muße“, sagt Ralf Meyer.

Vor allem das Seenotrettungsboot HECHT verlangte ihm einiges ab: „Es gibt in diesem Maßstab nichts Vorgefertigtes – manchmal lief ich in eine Sackgasse und muss wieder umdrehen.“ Oft saß Meyer am großen Schreibtisch in seinem Bastelzimmer und überlegte, wie er ein bestimmtes Detail umsetzen könnte. Vor ihm lagen die kopierten Pläne des Originals, seine Werkzeuge, kleine Farbdosen, Pinsel, noch nicht zugeschnittene Plastikplatten und Metallteile. „Ich musste oft viel ausprobieren, bis ich mit einem Teilstück zufrieden war.“

Ralf Meyer ist sich sicher: „Ohne die freundliche Unterstützung des Vormanns der Station in Zinnowitz, würde es das Modell nicht geben.“ Michael Hackenschmid war es, der Meyer mit den Plänen und Fotos versorgte, die dieser so dringend für seinen Nachbau benötigte. Denn bis auf einen gekürzten, im Handel erhältlichen Rumpf ist die kleine HECHT eine komplette Eigenentwicklung.

Dagegen war die Zugmaschine fast ein Kinderspiel: Ein vorhandenes 1:87-John-Deere-Modell baute er lediglich leicht um. Auch für den Trailer benötigte Ralf Meyer weniger Geduld, Ruhe und Muße, als für das Seenotrettungsboot. Als Basis nahm er die Achsaufhängung eines Bootsanhängers, auf die er selbst gebastelte Aufbauten aus Polystyrol-Elementen setzte und den selbst gebauten Kippmechanismus montierte.

Dennoch wurde es am Ende knapp: In den letzten drei Monaten vor der Ausstellung in Braunschweig investierte der 54-Jährige viele Abendstunden in das Modell, um rechtzeitig fertig zu werden. Und es klappte: Im Juni 2016 zeigte er die kleine HECHT samt Traktor und Trailer auf einem Hafen-Diorama bei der Ausstellung „Dampf – Modelle – Schlepper“.

http://www.seenotretter.de/aktuelles/neu...ruhe-und-musse/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


HECHT-Sprung en miniature Foto: Ralf Meyer

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23.10.2016 11:45
#596 Zwischenbilanz der Seenotretter: Seit Jahresbeginn 1.800 Einsätze und 600 Gerettete auf Nord- und Ostsee antworten

21.10.2016
Zwischenbilanz der Seenotretter: Seit Jahresbeginn 1.800 Einsätze und 600 Gerettete auf Nord- und Ostsee

Auf Nord- und Ostsee sind die Seenotretter allein in den ersten zehn Monaten des Jahres 2016 bereits mehr als 1.800 Mal im Einsatz gewesen. Die Besatzungen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben dabei knapp 600 Menschen aus Seenot gerettet oder Gefahr befreit. Weitere mehr als 1.100 Menschen befreiten sie in einem dreimonatigen Ausbildungs- und Unterstützungseinsatz für ihre griechischen Kollegen vor Lesbos aus Gefahr.

Wesentliche Unterstützung erfuhren die Seenotretter in den vergangenen Monaten durch ihren diesjährigen ehrenamtlichen „Bootschafter“, den Schauspieler Markus Knüfken („Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding“, „Notruf Hafenkante“). Knüfken stellte am Freitag, 21. Oktober 2016, der Öffentlichkeit die Einsatz-Zwischenbilanz 2016 der Seenotretter auf dem Unesco-Welterbe Zollverein in seiner nordrhein-westfälischen Heimatstadt Essen vor.

In den vergangenen Monaten nahm Knüfken an Übungen und Kontrollfahrten der Seenotretter teil, warb in den Medien sowie auf Veranstaltungen für ihre ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanzierte Arbeit und machte dabei viele neue Erfahrungen: „Als Kajakfahrer war ich mir schon immer bewusst, dass die See auch bei bester Vorbereitung große Gefahren bergen kann. Der selbstlose Einsatz der Seenotretter und ihre innere Einstellung beeindrucken mich sehr. Ich bin stolz darauf, als ,Bootschafter‘ zu ihnen zu gehören, und werde mich auch weiterhin für sie einsetzen.“

Neue ehrenamtliche „Bootschafterin“ 2017

Neue Seenotretter-„Bootschafterin“ 2017 wird TV-Moderatorin Heike Götz („Landpartie“, NDR). Geboren in Grimmen in Mecklenburg-Vorpommern und heute in der Nähe von Hamburg zu Hause, ist sie Fernsehzuschauern vor allem als „die Frau mit dem Fahrrad“ bekannt. Seit 1999 erkundet sie den Norden, trifft seine Menschen, stellt regionale Spezialitäten und ländliche Kultur vor.

Mit den Seenotrettern drehte Heike Götz bereits mehrfach. Schon vor mehr als zehn Jahren war sie auf der Freiwilligen-Station Gelting zu Gast. In diesem Jahr wiederum besuchte sie für ihre Sendung den modernsten Seenotrettungskreuzer ERNST MEIER-HEDDE auf der Station Amrum.

Aus der Rettungsflotte

Mit einem umfangreichen Neubau- und Umstationierungskonzept bereiten sich die Seenotretter auf die Herausforderungen der nächsten Jahre vor. Durchschnittlich 30 Jahre sind die Rettungseinheiten der DGzRS im harten Einsatz auf Nord- und Ostsee. Rein rechnerisch ergibt sich daraus der Bedarf, jährlich durchschnittlich zwei neue in Dienst zu stellen. Vor mehr als 25 Jahren jedoch standen die Seenotretter vor einer historischen Aufgabe: Nach der Wiedervereinigung galt es, die veraltete Technik in Mecklenburg-Vorpommern schnell zu modernisieren. Dies gelang innerhalb von nur vier Jahren, nicht zuletzt dank großartiger Unterstützung der treuen Förderer der Seenotretter.

Zwischen 1990 und 1994 hat die DGzRS 24 Neubauten in Dienst gestellt. Spätestens Anfang des kommenden Jahrzehnts müssen sie ersetzt werden. „Zweckgebundene Erbschaften versetzen uns in die Lage, für einige dieser Boote schon jetzt moderne Nachfolger zu bauen. Viele werden die Namen ihrer Spender tragen“, erläutert DGzRS-Geschäftsführer Nicolaus Stadeler.

Derzeit sind folgende Rettungseinheiten im Bau beziehungsweise in Auftrag gegeben:

zwei 28 Meter lange Seenotrettungskreuzer mit Tochterboot, bestimmt für die Stationen Laboe (Januar 2017) und Cuxhaven (Mai 2017),
zwei 20 Meter lange Seenotrettungskreuzer mit Arbeitsboot, bestimmt für die Stationen Greifswalder Oie (2017) und Olpenitz (2018), sowie
sechs 10,1 Meter lange Seenotrettungsboote, bestimmt für verschiedene Freiwilligen-Stationen an Nord- und Ostsee (2017/2018).

Die Taufe des ersten der beiden 28-Meter-Schiffe auf den Namen BERLIN ist für 17. Dezember 2016 am Anleger der DGzRS-Zentrale in Bremen vorgesehen. Damit würdigen die Seenotretter die Verbundenheit der Region mit ihrer Arbeit. Bewusst haben sie eine Ausnahme von der traditionellen Regel gemacht, den Namen einer neuen Rettungseinheit nicht vor der Taufe bekanntzugeben.

Die nächste 20-Meter-Einheit löst auf Wunsch des Spenders Ende 2017 auf der Greifswalder Oie die EUGEN ab, die dann nach Norderney verlegt wird. Die bisher dort stationierte BERNHARD GRUBEN soll in Hooksiel die dann 28 Jahre alte VORMANN STEFFENS ablösen.

Die Stationierung des zweiten 20-Meter-Kreuzern ist für 2018 in dem im Ausbau befindlichen Hafen Olpenitz an der Schleimündung vorgesehen. Er soll die seit 1990 im nahen Maasholm liegende NIS RANDERS ersetzen. Die DGzRS teilt ihre dortige Doppelstation. Das ebenfalls in Maasholm liegende Seenotrettungsboot, das hauptsächlich Einsätze im Nahbereich und schleiaufwärts fährt, liegt auch künftig im dortigen Fischereihafen.

Der Seenotrettungskreuzer hingegen verliert im viel befahrenen Revierteil zwischen Maasholm und Schleimünde bisher wertvolle Zeit, da er nur mit stark reduzierter Geschwindigkeit auslaufen kann. Der Liegeplatz in Olpenitz ist deshalb rettungsdienstlich von Vorteil.

Das erste der sechs neuen 10,1-Meter-Seenotrettungsboote soll im Frühjahr 2017 abgeliefert werden. Über die Stationierung dieser Boote hat die DGzRS noch nicht entschieden.

Seenotretter hoffen zum Jahresende auf Spendenbereitschaft der Bevölkerung

Hinsichtlich des Sammlungserlöses hofft die DGzRS zum Jahresende auf die Spendenbereitschaft der Bevölkerung. In diesen Wochen wenden sich die Seenotretter wieder verstärkt an die Öffentlichkeit, um über ihre Arbeit zu informieren, die Menschen im ganzen Land um Unterstützung zu bitten und weitere Förderer zu gewinnen. Sie sind auf die Unterstützung der breiten Bevölkerung angewiesen.

Rund 5.000 Plakate hängen bald an publikumsintensiven Plätzen in 235 Orten. Die großformatigen Bilder zeigen den modernsten Seenotrettungskreuzer ERNST MEIER-HEDDE in stürmischer See. Die Flächen dafür hat die awk Außenwerbung GmbH kostenlos zur Verfügung gestellt.

Tag der Seenotretter 2017

Spendern, Freunden und allen Interessierten bieten die Seenotretter auch 2017 wieder die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild von der Einsatzbereitschaft ihrer Besatzungen und der Leistungsfähigkeit ihrer Rettungseinheiten zu machen. Erneut findet am letzten Sonntag im Juli, somit am 30. Juli 2017, der „Tag der Seenotretter“ auf vielen Stationen an Nord- und Ostsee statt.

Einsatzzahlen im Detail

Vom 1. Januar bis 18. Oktober 2016 haben die Besatzungen der rund 60 Seenotrettungskreuzer und -boote in Nord- und Ostsee bei insgesamt 1.816 Einsätzen (Januar bis Oktober 2015: 1.892 Einsätze)

53 (55) Menschen aus Seenot gerettet,
530 (436) Menschen aus drohender Gefahr befreit,
258 (317) Mal erkrankte oder verletzte Menschen von Seeschiffen, Inseln oder Halligen zum Festland transportiert,
41 (48) Schiffe und Boote vor dem Totalverlust bewahrt,
954 (886) Hilfeleistungen für Wasserfahrzeuge aller Art erbracht sowie
463 (513) Einsatzanläufe und Sicherungsfahrten absolviert.

In vielen Fällen griffen die Seenotretter frühzeitig ein und begrenzten so Schäden bereits im Vorfeld. Zudem sind sie 2.299 Mal in ihren Revieren zwischen Borkum im Westen und Ueckermünde im Osten auf Kontrollfahrt gegangen.

Die Einsatzzahlen verteilen sich auf die einzelnen Küsten wie folgt:
Niedersächsische Nordseeküste
Die Besatzungen der an der niedersächsischen Küste stationierten Seenotrettungskreuzer und -boote haben bei 497 (Januar bis Oktober 2015: 497) Einsätzen zwei (vier) Menschen aus Seenot gerettet und 85 (56) weitere aus Gefahrensituationen befreit.

Schleswig-Holsteinische Nordseeküste
Die Stationen an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste registrierten 185 (213) Einsätze. Die dortigen Mannschaften retteten zwei (zwei) Menschen aus Seenot und befreiten weitere 119 (18) aus Gefahrensituationen.

Schleswig-Holsteinische Ostseeküste
An der Ostseeküste Schleswig-Holsteins waren die Seenotretter 626 (679) Mal im Einsatz. Sie retteten 28 (40) Menschen aus Seenot und befreiten weitere 203 (223) aus Gefahrensituationen.

Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste
In Mecklenburg-Vorpommern waren die Seenotretter zu 508 (503) Einsatzfahrten unterwegs. Sie retteten 21 (elf) Menschen aus Seenot und befreiten weitere 123 (139) aus Gefahrensituationen.

Ausbildungs- und Unterstützungseinsatz für griechische Seenotretter in der Ägäis

Drei Monate lang, von Anfang März bis Anfang Juni 2016, waren deutsche Seenotretter mit einem Seenotrettungskreuzer in der Ägäis im Einsatz, um ihre griechischen Kollegen des Hellenic Rescue Teams (HRT) auszubilden und zu unterstützen. Dabei wurden vor Lesbos 1.138 Menschen aus Gefahr befreit. Darunter waren 202 oft kleinste Kinder.

Mehrere nordeuropäische Seenotrettungsgesellschaften hatten gemeinsam auf eine konkrete Bitte der für den griechischen Such- und Rettungsdienst zuständigen Hellenic Coast Guard (HCG) reagiert. Bei der Rettung täglich Hunderter größtenteils syrischer Flüchtlinge, unterwegs mit seeuntüchtigen Schlauchbooten von der türkischen Westküste auf die vorgelagerten griechischen Inseln, waren HCG und HRT mit ihren Ressourcen am Ende.

Unter dem Dach der International Maritime Rescue Federation (IMRF) und dem Motto „Members assisting Members“ leisteten die deutschen Seenotretter Hilfe zur Selbsthilfe, um die Rettungskräfte
in der Ägäis nachhaltig zu stärken. Neben 53 Seenotrettern der DGzRS waren – auf Bitten der DGzRS – auch 23 Rettungsschwimmer der DLRG an der Mission beteiligt.

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNHCR verlieh HRT im September 2016 den Nansen Refugee Award. Der Einsatz der griechischen Seenotretter und ihrer internationalen Partner zeuge von bemerkenswerter Solidarität und Menschlichkeit, hieß es zur Begründung.

Diesen außergewöhnlichen Auslandseinsatz eingeschlossen, hat die DGzRS seit ihrer Gründung am 29. Mai 1865 bis Mitte Oktober 2016 insgesamt 83.943 Menschen aus Seenot gerettet oder Gefahrensituationen auf See befreit.

In den Bordtagebüchern geblättert

8. April: Vor Norddeich zieht die Strömung den Berner Sennenhund „Rocky“ auf die Nordsee hinaus. Das Seenotrettungsboot CASSEN KNIGGE nimmt Kurs auf das Tier. Mit geschickten nautischen Manövern und „tierischem“ Sachverstand gelingt es den wohlwollenden Jägern, den völlig erschöpften Hund durch die Bergungspforte an Bord zu nehmen.

17. April: Auf einer Sandbank westlich von Langballigau (Flensburger Förde) gerät ein Angler in Lebensgefahr. Bei Dunkelheit wird ihm ein in der tidelosen Ostsee unerwartetes Phänomen zum Verhängnis: durch starken Wind ungewöhnlich hoch auflaufendes Wasser. Seine Wathose läuft voll. Als die Seenotretter eintreffen, reicht ihm die sieben Grad kalte Ostsee fast bis zum Hals.

19. April: Vormann Manfred Fastnacht mäht am Ueckermünder Stationsgebäude der Seenotretter gerade den Rasen, als er fünf etwa zehn- bis 14-jährige Kinder und ihre Lehrerin auf einem selbst gebauten Katamaran beim Paddeln beobachtet. Nahe der DGzRS-Station erfasst starker Wind das Boot. Die Gruppe ist in Gefahr, auf das offene Haff hinauszutreiben. Das Seenotrettungsboot GERHARD TEN DOORNKAAT erreicht die Gruppe gerade noch rechtzeitig.

23. April: Gleich zwei Mal sind die freiwilligen Seenotretter der Station Puttgarden an diesem Tag im Fehmarnbelt zwischen Deutschland und Dänemark im Einsatz. Zunächst versorgen sie einen stark blutenden Mann, der auf einem Angelkutter schwer gestürzt war. Wenige Stunden später bergen sie mit ihrem 9,5 Meter langen Seenotrettungsboot einen erkrankten Seemann von einem 138-Meter-Frachter ab. Der stark unterkühlte 40-Jährige klagte über starke Schmerzen in der Brust.

26. Mai: Auf dem Frachter „Marselisborg“ stürzt auf der Nordsee vor Wangerooge ein Seemann bei Wartungsarbeiten. An Hüfte und Beinen ist er schwer verletzt. Der Seenotrettungskreuzer VORMANN STEFFENS/Station Hooksiel bringt einen freiwilligen Seenotarzt zu dem 138,5 Meter langen Schiff. Mit einer speziellen Trage übernehmen die Seenotretter den 38-Jährigen.

4. Juni: Eine Familie segelt auf ihrer Yacht von Borkum nach Norderney. Plötzlich fallen zwei ihrer drei Kinder (10, 8, 6) in Tiefschlaf, eines wird bewusstlos. Die Eltern hatten ihnen ein Medikament gegen Seekrankheit verabreicht – offenbar in Erwachsenendosis. Mit einer freiwilligen Seenotärztin an Bord bringt ein Seenotrettungskreuzer die Kinder in medizinische Behandlung.

6. Juni: Nahe der Ostemündung/Unterelbe gerät ein Segelboot in Brand. Zwei Rettungseinheiten nehmen Kurs auf den Havaristen. Feuerwehrleute sind zur Unterstützung an Bord. Im Bordhospital der HERMANN HELMS wird der Skipper mit Verdacht auf Rauchgasinhalation erstversorgt. Von Bord der HERMANN ONKEN aus gelingt es schließlich, das Feuer und Kontrolle zu bringen.

18. Juli: Beim Anlaufen des Seegatts zwischen Norderney und Juist gerät eine Segelyacht in die Brandungszone und kommt fest. Bis zu anderthalb Meter hohe Dünung wirft das etwa zwölf Meter lange Boot immer wieder hart auf die Sandbank – extrem gefährlich für Schiff und Besatzung. Den Seenotrettern gelingt es, die Yacht in tieferes Wasser zu ziehen und nach Norderney einzuschleppen.

8. August: Innerhalb eines Tages sind die Seenotretter 28 Mal für 84 Menschen im Einsatz. Darunter ist südlich von Fehmarn die siebenköpfige Besatzung der „Ubena von Bremen“. Sie kann den fast 200 Tonnen schweren Hansekoggen-Nachbau nach Ruderschaden nicht mehr auf Kurs halten. Bei steifem Westwind und ruppiger See nimmt das Seenotrettungsboot HEILIGENHAFEN ihn auf den Haken.

3. September: Gleich in drei Fällen retten die Seenotretter an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns Menschen aus unmittelbarer Lebensgefahr. Vor Darßer Ort und nordwestlich von Rügen müssen Wassersportler nach starkem Wassereinbruch ihre Boote verlassen. In beiden Fällen ist die reibungslose Zusammenarbeit der DGzRS mit anderen Schiffen ausschlaggebend für den Einsatzerfolg. Bei Poel kommen die Seenotretter drei Seglern eines gekenterten Katamarans zu Hilfe.

http://www.seenotretter.de/aktuelles/neu...auf-nord-und-o/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Vor der Herbsteinsatzbilanz-Pressekonferenz im Unesco-Welterbe Zollverein in Essen (v. l.): Seenotretter Rhett Collasius, Prof. Dr. Thomas Budde, Ordentliches Mitglied des Beschlussfassenden Gremiums der DGzRS, und „Bootschafter“ Markus Knüfken

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25.10.2016 20:30
#597 Mitflieger gesucht – Spendenprojekt „Worldflight 2016“ zugunsten der Seenotretter antworten

25.10.2016
Mitflieger gesucht – Spendenprojekt „Worldflight 2016“ zugunsten der Seenotretter

Ein virtueller Flug um die Welt, der „eigentlich“ ganz real stattfindet – das ist ein großartiges Spendenprojekt zugunsten der Seenotretter, das auch in diesem Jahr im November stattfindet. Wer möchte, kann gegen eine kleine Spende vor dem Bildschirm dabei sein und aus Sicht des Piloten um die Welt fliegen. Ganz real ist auch ein Platz im Simulator gegen Spende zu besteigen.

Die Idee stammt von einem Team aus England und entwickelte sich zu einem jährlichen Top-Ereignis in der internationalen Flugsimulator-Szene. Bereits ab fünf Euro ist ein Flugticket zu haben, der gesamte Worldflight dauert eine Woche. Wer komplett dabei sein möchte, kann dies ab einer Spende von 50 Euro verwirklichen. Mit Zahlung der Spende bekommt der „Passagier“ die Möglichkeit, per Internet über eine Kamera im Cockpit den Flug aus Sicht der Piloten zu verfolgen.

Auch die Piloten im Simulator spenden ihr Startgeld: Seniorpiloten (Piloten, die ATPL besitzen oder diesen Simuator schon des Öfteren geflogen sind) spenden 25 € pro Flug, neue Piloten spenden 50 € pro Flug und erhalten dafür auch diverse Einweisungs- und Übungsflüge vorab. Der Jumpseat (Zusatzplatz im Cockpit) kann für 25 € Spendenbetrag gebucht werden. Das deutsche Team hat auch bereits in den vergangenen Jahren für die Seenotretter gesammelt und möchte auch in diese Jahr die Spenden an die Seenotretter übergeben.

Worldflight ist ein weltweites Projekt, um Spenden für Hilfs-, Rettungs- oder Medizinprojekte in der ganzen Welt zu sammeln.

WorldFlight 2016 startet dieses Jahr am 5. November und endet am 12. November.

http://www.seenotretter.de/aktuelles/dan...lieger-gesucht/

Mehr Informationen finden Sie hier: Worldflightteam2016. http://worldflightteam.de/de-de/home.aspx


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Cockpit des Flugsimulators für das Worldflightteam 2016

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27.10.2016 16:33
#598 Ab ins Wasser! antworten

26.10.2016
Ab ins Wasser!

Raus aus der Halle und rein ins Wasser: Die neue BERLIN liegt seit einigen Tagen an der Ausrüstungspier der Fassmer-Werft. Dort haben die Schiffbauer in den kommenden Wochen mit der Endausrüstung alle Hände voll zu tun. Die öffentliche Taufe des neuen Seenotrettungskreuzers findet am Samstag, 17. Dezember 2016, auf dem Gelände der Seenotretter-Zentrale in Bremen statt.

Um Ihre Spende zu einer ganz persönlichen für unsere neue BERLIN zu machen, geht Ihr Name mit an Bord! Spenden Sie online und lesen Sie Ihren Namen bei der Taufe auf dem Schiffsrumpf. Extra zu diesem Zweck erstellen wir einen Aufkleber, der auf das Schiff aufgebracht wird. Die Namen werden in zufälliger, unterschiedlicher Größe gesetzt – die Höhe der Spende ist nicht ausschlaggebend.

http://www.seenotretter.de/aktuelles/neu.../ab-ins-wasser/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Bereits in den frühen Morgenstunden steht der neue Seenotrettungskreuzer im Hebewerk auf dem Transportwagen.

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27.10.2016 16:45
#599 Doppel-Kiellegung für die Seenotretter in Rostock antworten

27.10.2016
Doppel-Kiellegung für die Seenotretter in Rostock

Tamsen Maritim baut neue Schiffe für Freiwilligen-Stationen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

Zwei neue Seenotrettungsboote für Freiwilligen-Stationen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sind am Donnerstag, 27. Oktober 2016, in Rostock auf Kiel gelegt worden. Die Spezialschiffe entstehen auf der Werft Tamsen Maritim. Sie sollen im Herbst 2017 und Anfang 2018 abgeliefert werden. Die kleinen, aber sehr leistungsstarken Einheiten sind Teil eines umfangreichen Neubauprogramms, mit dem sich die Seenotretter auf die Herausforderungen der nächsten Jahre einstellen. Sie ersetzen Vorgänger, die mehr als 25 Jahre im Einsatz waren.

Im Jubiläumsjahr der DGzRS 2015 hatte Tamsen Maritim den ersten Neubau der Seenotretter auf einer Werft in Mecklenburg-Vorpommern nach der Wiedervereinigung abgeliefert. Das 10,1 Meter lange Seenotrettungsboot wurde am 150. Geburtstag der DGzRS auf dem Bremer Marktplatz getauft. Drei weitere Schiffe des gleichen Typs mit den internen Bezeichnungen SRB 69, SRB 70 und SRB 71 hat die DGzRS in diesem Jahr bei Tamsen Maritim in Auftrag gegeben. Zunächst zwei von ihnen wurden nun auf Kiel gelegt.

Einer Schiffbautradition folgend wird jeweils eine Münze an Bord jeden Einsatz mitfahren. Verena Krämer, freiwillige Seenotretterin auf dem Warnemünder Seenotrettungskreuzer ARKONA, legte die mecklenburg-vorpommersche Zwei-Euro-Münze mit dem Motiv des Schweriner Schlosses in eine Sektion des Neubaus SRB 69 ein. Mehr als 800 Seenotretter der DGzRS sind auf Nord- und Ostsee ehrenamtlich im Einsatz. Die neuen Seenotrettungsboote werden von reinen Freiwilligen-Besatzungen gefahren. Über ihre Stationierung hat die DGzRS noch nicht letztgültig entschieden.
In eine Sektion des neuen Seenotrettungsbootes mit der internen Bezeichnung SRB 70 legen „Vormann Jantzen“ alias Gernot Schumann (l.) und „Mariken“ alias Marita Bojarra unter den Augen des DGzRS-Inspektors Carl Göner eine Zwei-Euro-Münze ein.

Für das Schwesterschiff SRB 70 übernahmen diese ehrenvolle Aufgabe „Mariken“ und „Vormann Jantzen“ alias Marita Bojarra und Gernot Schumann. Das beliebte Warnemünder Original, selbst ehrenamtliche Mitarbeiterin der Seenotretter an Land, und der Darsteller des weithin bekannten Warnemünder Lotsenkommandeurs und Seenotretters Stephan Jantzen (1827-1913) engagieren sich seit langem auf ihre Weise für die Seenotretter.

Die beiden Münzen sollen Schiffsführung und Besatzung Sicherheit, Glück und Gesundheit verheißen. Gleiches gilt für die Schiffbauer der Werft. Während in früheren Zeiten in der gesamten Bauzeit ein Geldstück unter dem Kiel auf dem Boden der Schiffbauhalle lag und im Laufe der Bauzeit durch ansteigendes Gewicht regelrecht plattgedrückt wurde, finden bei der modernen Bauweise „kieloben“ die Münzen ihren Platz jeweils in einer speziellen Öffnung in der Bausektion.

Zweckgebundene Erbschaften ermöglichen Neubauten

Durchschnittlich 30 Jahre sind die Rettungseinheiten der DGzRS im harten Einsatz auf Nord- und Ostsee. Rein rechnerisch ergibt sich daraus der Bedarf, jährlich durchschnittlich zwei neue in Dienst zu stellen. Vor mehr als 25 Jahren jedoch standen die Seenotretter vor einer historischen Aufgabe: Nach der Wiedervereinigung galt es, die veraltete Technik in Mecklenburg-Vorpommern schnell zu modernisieren. Dies gelang innerhalb von nur vier Jahren, nicht zuletzt dank großartiger Unterstützung der treuen Förderer der Seenotretter.

Zwischen 1990 und 1994 hat die DGzRS 24 Neubauten in Dienst gestellt. Spätestens Anfang des kommenden Jahrzehnts müssen sie ersetzt werden. „Zweckgebundene Erbschaften versetzen uns in die Lage, für einige dieser Boote schon jetzt moderne Nachfolger zu bauen. Dafür sind wir sehr dankbar. Die beiden neuen Seenotrettungsboote, die heute auf Kiel gelegt wurden, gehören dazu. Sie erhalten Namen nach den Wünschen ihrer Spender“, erläutert DGzRS-Geschäftsführer Nicolaus Stadeler.

Modifizierte Nachbauten der bewährten 9,5-/10,1-Meter-Klasse

Die Neubauten werden modifizierte Nachbauten der bewährten 9,5-/10,1-Meter-Klasse der DGzRS. Bereits 20 Einheiten dieser Klasse haben sich in zahlreichen Einsätzen auch unter extremen Bedingungen zur Zufriedenheit der Besatzungen in allen Revieren hervorragend bewährt.

Die Eckdaten der neuen Seenotrettungsboote:

Länge über Alles: 10,1 Meter
Breite über Alles: 3,61 Meter
Tiefgang: 0,96 Meter
Verdrängung: 7 Tonnen
Geschwindigkeit: 18 Knoten (ca. 33 km/h)
Besatzung: Freiwillige
Antrieb: ein Propeller, 380 PS

Hohe Seetüchtigkeit, umfangreiche Ausrüstung

Wie alle Einheiten der DGzRS werden die neuen Seenotrettungsboote als Selbstaufrichter konstruiert und vollständig aus Aluminium im bewährten Netzspantensystem gebaut. Der Bootstyp zeichnet sich durch hohe Seetüchtigkeit aus. In Grundsee und Brandung besitzt er gute See-Eigenschaften, manövriert einwandfrei, übersteht heftige Grundstöße und ist in der Lage, dank des rundumlaufenden Fendersystems auch bei höheren Fahrtstufen und unter erschwerten Bedingungen bei Havaristen längsseits zu gehen.

Für Einsätze unter schwierigsten Bedingungen sind bei der Konstruktion umfassende Sicherheitskriterien berücksichtigt worden. Die Boote werden mit modernster Navigationstechnik, leistungsstarken Schlepp- und Lenzgeschirren sowie einer umfangreichen Ausrüstung zur medizinischen Erstversorgung ausgestattet.

Drei weitere 10,1-Meter-Seenotrettungsboote sind bei der Werft Fr. Fassmer in Berne an der Unterweser im Bau beziehungsweise in Auftrag gegeben. Der Bau aller neuen Rettungseinheiten der Seenotretter ist im Internet zu verfolgen.

Über die Seenotretter

Die DGzRS setzt von 54 Stationen in Nord- und Ostsee rund 60 Seenotrettungskreuzer und -boote ein. Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre) koordiniert zentral alle Such- und Rettungsmaßnahmen. Trotz aller Technik: Im Mittelpunkt des Rettungswerkes steht nach wie vor der Mensch. Ohne die freiwillige Bereitschaft der Seenotretter zu ihren nicht selten gefahrvollen Einsätzen wäre die Arbeit der DGzRS nicht denkbar. Jahr für Jahr fahren die die Einheiten der Rettungsflotte mehr als 2.000 Einsätze auf Nord- und Ostsee, finanziert ausschließlich durch Spenden und freiwillige Beiträge.

http://www.seenotretter.de/aktuelles/neu...ter-in-rostock/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Doppel-Kiellegung in Rostock: Die freiwillige Seenotretterin Verena Krämer legt eine Zwei-Euro-Münze in eine Sektion des neuen Seenotrettungsbootes mit der internen Bezeichnung SRB 69 ein.

Angefügte Bilder:
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17.11.2016 18:00
#600 Seenotretter segeln mit TV-Stars antworten

17.11.2016
Seenotretter segeln mit TV-Stars

Für Timo Jordt und Jens Ruiz ist es eine besonders erlebnisreiche Woche gewesen: Vom 1. bis 8. Oktober 2016 segelten die beiden Seenotretter gemeinsam mit rund 25 Schauspielern im Saronischen Golf südwestlich von Athen.

Bei der Regatta „The Rose of Charity DS Sailingcup“ kamen sie bekannten TV-Stars wie Jens Atzorn, Andreas Borcherding, Hannes Jaenicke, Saskia Vester, Sophie von Kessel oder Till Demtrøder ganz nah. Immer mit dabei: Fernsehkameras der ARD, die in mehreren Beiträgen auch über die Arbeit der DGzRS berichtete. http://www.mdr.de/brisant/the-rose-of-ch...lingcup126.html

Bereits zum vierten Mal fand die Segelregatta als sportliches „Funrace“ für Segler und Segelboote aller Klassen statt. Einzelne Sonderprüfungen sowie „Up-and-Downs“ wechselten sich mit Langstrecken-Törns ab. Und mittendrin: die beiden Seenotretter.

Schließlich machten die Schauspieler mit der Sportveranstaltung auf die Arbeit der DGzRS aufmerksam. Auch sollten alle Teilnehmer die Seenotretter künftig unterstützen – beispielsweise mit einem Ankerplatz für ein Sammelschiffchen.

Jens Ruiz und Timo Jordt nutzten die Woche, um Kontakte zu knüpfen. Sie berichteten den TV-Stars von ihrer täglichen Arbeit auf Nord- und Ostsee und von Einsätzen, die ihnen besonders im Gedächtnis geblieben sind.
Seenotretter Timo Jordt (l.) zeigt den Schauspielern Nadine Warmuth und Jonas Laux, wo das Ziel des Törns ist.
Fotos: The Rose of Charity DS Sailing Cup/Stephan Fiege, agency22.de

Daneben gaben sie den prominenten Seglern wichtige Tipps bei einer Mensch-über-Bord-Übung und vermittelten ihnen, was jeder Skipper vor einem Törn unbedingt beachten muss. Das TV-Magazin „Brisant“ der ARD berichtete ausführlich.

Während Jens Ruiz als Freiwilliger auf der Station Großenbrode immer dann einspringt, wenn Not am Mann ist, ist Timo Jordt fest angestellter Vormann auf dem Seenotrettungskreuzer HANNES GLOGNER.
Mehr zur Regatta.

Sie wollen die Seenotretter auch unterstützen? Dann spenden Sie online oder per Überweisung auf unser Spendenkonto: Sparkasse Bremen, BIC: SBREDE22, IBAN: DE36 2905 0101 0001 0720 16.

http://www.seenotretter.de/aktuelles/dan...n-mit-tv-stars/


Quelle: www.seenotretter.de


Im Zeichen der Seenotretter: die vierte Auflage der Regatta „The Rose of Charity DS Sailingcup“ im Saronischen Golf

Seenotretter Timo Jordt (l.) zeigt den Schauspielern Nadine Warmuth und Jonas Laux, wo das Ziel des Törns ist.
Fotos: The Rose of Charity DS Sailing Cup/Stephan Fiege, agency22.de

Angefügte Bilder:
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