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 Wissenswertes über Langeoog
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15.07.2017 18:18
#661 T-Shirt-Verkauf zum Tag der Seenotretter mit besonderer Überraschung - Mitfahrt auf der HERMANN MARWEDE zu gewinnen antworten

13.07.2017
T-Shirt-Verkauf zum Tag der Seenotretter mit besonderer Überraschung - Mitfahrt auf der HERMANN MARWEDE zu gewinnen

Viele Urlauber, Tagesgäste, Küstenbewohner und Insulaner sind bereits seit vielen Jahren Stammgäste beim Tag der Seenotretter. Auch 2017 laden wir wieder am letzten Sonntag im Juli auf zahlreichen Stationen an Nord- und Ostseeküste sowie auf einigen Inseln dazu ein: Am Sonntag, 30. Juli 2017, stellen die Besatzungen ihre Arbeit vor. Das inzwischen schon fast legendäre T-Shirt zum Tag der Seenotretter hat in diesem Jahr allerdings eine ganz besondere Bedeutung.

Der Schreck bei uns war groß, als wir die T-Shirt-Lieferung in der Zentrale in Bremen ausgepackt haben. Die Seenotretter-T-Shirts sind mit einem Datum bedruckt, das nicht der letzte Sonntag im Juli ist. Statt 30. Juli 2017 – dem Sonntag, an dem der Tag der Seenotretter stattfindet – prangt auf den T-Shirts das Datum „31. Juli 2017“.
Was tun? Als Spendenorganisation gehen wir mit den uns anvertrauten Mitteln sorgfältig um. Wegwerfen und neu bestellen kommt also nicht in Frage. Die Entscheidung war schnell gefallen: „Wir verkaufen die T-Shirts so wie sie sind.“

„Wenn Dir das Leben Zitronen gibt, mach‘ Limonade draus“ oder „Das Goldene Los von Willy Wonka“.
Wer „Charlie und die Schokoladenfabrik“ kennt, den wird unsere Lösung des Problems an diesen legendären Kinderklassiker von Roald Dahl erinnern. Um nämlich den T-Shirt-Käufern den Erwerb des T-Shirts zu versüßen, wird ein einziges T-Shirt mit dem richtigen Datum, dem 30. Juli 2017, in den Verkauf gehen.

„Wenn Dir das Leben Zitronen gibt, mach‘ Limonade draus“ haben wir uns gesagt. Wer dieses eine besondere T-Shirt erwirbt, darf eine Kontrollfahrt auf der HERMANN MARWEDE, dem größten Seenotrettungskreuzer der DGzRS-Flotte, begleiten. Da Mitfahrten auf Seenotrettungskreuzern normalerweise nicht möglich sind, ist das etwas ganz Besonderes.

Auf welcher Station das besondere T-Shirt zu finden sein wird, wissen wir nicht. Es wurde identisch mit allen anderen verpackt und ist in der großen Lieferung mit auf die Stationen geschickt worden. Von außen ist nicht zu sehen, welches das T-Shirt mit dem „großen Los“ ist.
Die Seenotretter wünschen allen unseren Gästen und Besuchern viel Spaß und Glück beim Kaufen! Die T-Shirts kosten 15 Euro in Erwachsenengrößen, 10 Euro für Kindergrößen.
Alle, die nicht das eine „richtige“ T-Shirt erwerben, tun dennoch mit dem Kauf etwas Gutes. Denn wie immer dient der gesamte Erlös dem guten Zweck: Menschenleben aus Seenot zu retten.

Welche Stationen am Tag der Seenotretter teilnehmen und welches Programm Ihnen vor Ort geboten wird, erfahren Sie in der ausführlichen Terminankündigung. https://www.seenotretter.de/aktuelles/te...r-seenotretter/

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...er-hermann-mar/


Quelle und Fotos: www.seenotretter.de

Angefügte Bilder:
csm_Tag_der_Seenotretter_2017_Anku__ndigung_gross_adc71cbc0f.jpg   csm_Tag_der_Seenotretter_2017_Auflo__sung_gross_638ffb5b1c.jpg  
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18.07.2017 02:22
#662 Ab ins Haus! antworten

17.07.2017
Ab ins Haus!

Bald bekommt SK 38 Farbe: In den vergangenen Tagen haben die Werftarbeiter den neuen Seenotrettungskreuzer mit einer weißen Plane eingehaust. Die Hülle verhindert, dass der frische Lack durch Funkenflug von Schleif- oder Schweißarbeiten an benachbarten Schiffen beschädigt wird. (Foto 12: Martin Stöver)

Die nächste 20-Meter-Einheit löst auf Wunsch des Spenders Ende 2017 auf der vorpommerschen Insel Greifswalder Oie die EUGEN ab, die dann nach Norderney verlegt wird. Die bisher dort stationierte BERNHARD GRUBEN soll in Hooksiel die dann 28 Jahre alte VORMANN STEFFENS ablösen.

Der neue Seenotrettungskreuzer SK 38 wird ein Schwesterschiff der bereits im Dienst befindlichen Einheiten EISWETTE/Station Nordstrand (Baujahr 2009), EUGEN/Station Greifswalder Oie (2009), THEODOR STORM/Station Büsum (2011) und PIDDER LÜNG/Station List (2013). Wie alle Schiffe der DGzRS wird er als Selbstaufrichter konstruiert.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...ws/ab-ins-haus/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Noch ist die Sicht von allen Seiten ...

Angefügte Bilder:
csm_WTB-SK38-07-01_961561fcf2.jpg  
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18.07.2017 02:22
#663 TAG DER SEENOTRETTER 2017 antworten

30.07.2017 Tag der Seenotretter
Informationen aus erster Hand am...

TAG DER SEENOTRETTER 2017

Herzlich willkommen zum "Tag der Seenotretter" auf den Stationen an Nord- und Ostsee (in der Zentrale in Bremen finden keine Veranstaltungen statt). Die Seenotretter stellen an diesem Tag ihre Arbeit der Öffentlichkeit vor. Sehen Sie hier, welche Stationen diesen Tag mit diversen Aktivitäten begehen:

Borkum: Open Ship des Seenotrettungskreuzers ALFRIED KRUPP und Informationen aus erster Hand im Gespräch mit der Besatzung von 11 Uhr bis 17 Uhr, Am Neuen Hafen, 26757 Borkum. Darüber hinaus wird den Besuchern eine SAR-Vorführung um ca. 15 Uhr, Knotenschule und einiges mehr geboten.

Juist: Open Ship auf dem Seenotrettungsboot HANS DITTMER ab 14 Uhr

Norderney: nur am 29.07. Open Ship auf dem Seenotrettungskreuzer BERNHARD GRUBEN

Norddeich: nur am 29.07. von 11 Uhr bis 18 Uhr

Baltrum: Open Ship auf dem Seenotrettungsboot ELLI HOFFMANN-RÖSER ab 14 Uhr

Langeoog: Kommen Sie ins Gespräch mit den Seenotrettern bei Open Ship von 15 Uhr bis 18 Uhr auf dem neuen Seenotrettungsboot SK 67 oder im Bereich des Niederganges am Infowagen der DGzRS.

Horumersiel: Open Ship auf dem Seenotrettungsboot BALTRUM ab 14 Uhr

Wilhelmshaven (gemeinsam mit Hooksiel): In der Zeit von 10 Uhr bis 18 Uhr werden interessierten Besuchern besondere Einblicke in die Arbeit der Seenotretter ermöglicht. Gezeigt werden zwei Rettungsübungen mit dem Seenotrettungsboot OTTO BEHR vor der Ersten Einfahrt sowie zwei Rettungsübungen mit Helikopter (Wiking). Darüber hinaus kann der Seenotrettungskreuzer VORMANN STEFFENS besichtigt werden und mit dem Seenotrettungsboot OTTO BEHR und dem Tochterboot ADELE werden Besucherfahrten durchgeführt. Ferner ist eine Rettungswesten-Vorführung geplant. Schiffsmodelle werden im Wasserbecken gezeigt. Kaffee und Kuchen, ein Verkaufsstand und der Infowagen der Seenotretter runden den Tag ab.

Fedderwardersiel: Im Rahmen der Kutter-Regatta-Fedderwardersiel im Hafen von Fedderwardersiel Open Ship auf dem Seenotrettungsboot HERMANN ONKEN und dem Seenotrettungskreuzer HANNES GLOGNER (vorab auch schon am Freitag und Samstag)

Helgoland: In der Zeit von 10 Uhr bis 12 Uhr und 13 Uhr bis 17 Uhr Open Ship auf dem Seenotrettungskreuzer HERMANN MARWEDE und Filmvorführungen im Rettungsschuppen.

Bremerhaven: An der Seebäderkaje, Willy-Brand-Platz, besteht die Möglichkeit, in der Zeit von 10 Uhr bis 17 Uhr, den Seenotrettungskreuzer HERMANN RUDOLF MEYER zu besichtigen und sich beim Klönschnack mit der Besatzung über deren Arbeit aus erster Hand zu informieren. Es werden kurze Mitfahrten mit dem Tochterboot geboten und: neue Fördermitglieder werden zu einer Begrüßungsfahrt eingeladen.

Cuxhaven: Open Ship des Seenotrettungskreuzers ANNELIESE KRAMER am Liegeplatz im Fahrhafen

Amrum (mit der Station Hörnum/Sylt): In der Zeit von 11 Uhr bis 16 Uhr bietet die Station den Besuchern Open Ship auf dem Seenotrettungskreuzer ERNST MEIER-HEDDE, Seenotretter-Kino, eine Hüpfburg für Kinder und für Essen und Getränke ist ebenfalls gesorgt.

List/Sylt: Interessierte Besucher haben die Möglichkeit, sich nicht nur am Infostand über die Arbeit der Seenotretter zu informieren sondern können auch den Seenotrettungskreuzer PIDDER LÜNG an seinem Liegeplatz im Lister Hafen von 11 Uhr bis 17 Uhr besichtigen. Für Speisen und Getränke ist ebenfalls gesorgt.

Langballigau: ab 10.30 Uhr beginnt der Tag mit einem Hafengottesdienst und Taufen. Ab 12 Uhr wird unter dem Thema "Auf den Spuren der Seenotretter" auf dem ältesten seegängigen Salondampfer "Alexandra" eine Rundfahrt angeboten (Erw. 10 €, Kinder 5 €]. Ab 13 Uhr bereichert der Shantychor "Ellunder Nordlichter" das Programm. Ab 14 Uhr werden professionell moderierte SAR-Übunden mit dänischem Rettungshubschrauber und Rettungseinheiten gezeigt. Diese sind von der Seebrücke und Küste sehr gut zu sehen. Familienfahrten werden angeboten, für das leibliche Wohl ist gesorgt und ein Künstlermarkt rundet den Tag ab.

Gelting: In der Zeit von 14 Uhr bis 17 Uhr haben Besucher die Möglichkeit das Seenotrettungsboot JENS FÜERSCHIPP zu besichtigen. Kaffee und Kuchen sowie eine Grillstation runden den Tag ab.

Schleswig: Von 9 Uhr bis 17 Uhr wird den Besuchern ein abwechslungreiches Programm geboten: Open Ship auf dem Seenotrettungsboot WALTER MERZ, kurze Rundfahrten sowie für neue Fördermitglieder eine Ausfahrt. Um 13 Uhr wird eine Rettungsübung mit Mann über Bord gezeigt, um 15.30 Uhr eine Rettungsübung mit "verletzter Person" und Übergabe an den Landrettungsdienst, um 16.30 Uhr das Bergen von mehreren Personen aus dem Wasser und um 17 Uhr die Vorführung eines Leinenschussgerätes. Alle Übungen werden fachkundig moderiert und sind von Land aus gut zu verfolgen. Neben dem maritimen Flohmarkt ist auch eine Ausstellung von Rettungsgeräten zu sehen. Musikalisch wird der Akkordeonspieler "Turm Peter" den Tag begleiten sowie die FIFties, die Schlager der 50er/60er-Jahre spielen. Von 14 Uhr bis 15.30 Uhr treten zudem die Shantysänger Fahrdorf auf. Neben einem Kinderprogramm ist auch für das leibliche Wohl gesorgt: Kaffe/Kuchen, Burgerbude und Getränke.

Maasholm (gemeinsam mit der Station Damp):
Neue Förderermitglieder erhalten an diesem Tag einen Förderpin, ein Förderzertifikat mit Unterschrift vom Vormann und können an einer Begrüßungsfahrt mit dem Seenotrettungskreuzer NIS RANDERS teilnehmen.
Des Weiteren werden neben Schiffsbesichtigungen auch kurze Rundfahrten mit dem Seenotrettungskreuzer NIS RANDERS und den Seenotrettungsbooten WUPPERTAL und KARL VAN WELL angeboten. Zu sehen ist auch eine Seenotrettungsdemonstration mit SAR-Hubschrauber, DGzRS, Feuerwehr und Rettungsdienst.
Die Moderation an Land wird Wolf-Dieter Stubbel von Radio Nora übernehmen.
Weitere Programmpunkte sind Basteln für Kinder, Goldsuchen, Modelbauboote und Schaufahren im Wasserbecken.
Für gute Laune sorgt der Shanty-Chor Schleswig.
Kaffee & Kuchen, Essen vom Grill, sowie kalte Getränke runden den Tag ab.
Am Vortrag, dem 29. Juli, wird ab 18 Uhr ein Hafen-Open-Air stattfinden. Für Essen vom Grill sowie kalte Getränke ist gesorgt.

Laboe (gemeinsam mit der Station Schilksee): Um 11 Uhr wird der Tag der Seenotretter mit einem Böllerschuss und Typhon der im Hafen liegenden Schiffe und durch Michael Müller, Vormann des Seenotrettungskreuzers BERLIN, offiziell eröffnet. Rolf Wannags wird die Besucher mit fachkundiger Moderation durch den Tag führen. Das Informationszentrum hat geöffnet. Es werden den ganzen Tag über Fahrten mit den Seenotrettungsbooten WALTER ROSE und CREMPE angeboten. Ab 11.10 Uhr Open Ship auf dem Seenotrettungskreuzer BERLIN sowie dem dänischen Heimwehrboot MHV 814 BUDSTIKKEN. Außerdem: Ausstellung und Vorführungen von Modellschiffen der DGzRS am Liegeplatz. ab 12.30 Uhr Vorführung der DGzRS mit dem SK BERLIN und Tochterboot STEPPKE sowie dem Seenotrettungsboot WATER ROSE im Hafen (Bergung von Personen im Überlebensanzug aus dem Wasser und vom Rettungsfloß). Ab ca. 14 Uhr dann eine Bergungsvorführung mit dem Seenotrettungskreuzer BERLIN und einem SAR-Hubschrauber der Marine vor dem Laboer Hafen. Musikalisch wird der Tag bereichert mit Mick Finnigan, Irish Folk, Shanties und dem Duo "Havariegefahr".

Heiligenhafen: Im Kommunalhafen, Nordseite, laden die Seenotretter in der Zeit von 10 Uhr bis 16 Uhr zu Open Ship auf dem Seenotrettungsboot HEILIGENHAFEN ein sowie zum T-Shirt-Verkauf zum Tag der Seenotretter.

Fehmarn/Großenbrode: In der Zeit von 10 Uhr bis 12 Uhr und 13 Uhr bis 16 Uhr haben Besucher die Möglichkeit, den Seenotrettungskreuzer BREMEN zu besichtigen.

Neustadt (gemeinsam mit der Station Grömitz):
Die Station Neustadt begeht den Tag der Seenotretter an zwei Tagen (Sa., 29.07. und So., 30.07. 2017) im Stadthafen Neustadt von 10 Uhr bis 17 Uhr mit Open Ship, Rettungsvorführungen, Mitfahrgelegenheiten auf SAR-Einheiten, Kinderprogramm (Hüpfburg, Kinderschminken, ...). Für das leibliche Wohl wird natürlich auch gesorgt. Zusätzlich wir am Samstag eine große Tombola stattfinden und am Sonntag eine Versteigerung hochwertiger Gutscheine für maritime Sicherheit (Sicherheitslehrgänge, Rettungswesten).

Timmendorf/Poel (gemeinsam mit der Station Kühlungsborn in Timmendorf/Poel): Besucher dürfen sich auch in diesem Jahr freuen auf Open Ship auf den Seenotrettungsbooten GÜNTHER SCHÖPS und KONRAD-OTTO von 11 Uhr bis 17 Uhr, Vorführung der Rettungstechnik, 15 Uhr: SAR-Rettungsübung, Kuchen-/Waffelbasar, Verkauf von Fischbrötchen, Getränke, Kinder-Flohmarkt, Kinder-Schminken und Hüpfburg. Musikalisch wir der Tag mit Seemannsliedern von "Hannes" abgerundet.

Warnemünde: In der Zeit von 10 Uhr bis 13 Uhr und von 14 Uhr bis 17 Uhr besteht die Möglichkeit, den Seenotrettungskreuzer ARKONA am Alten Strom zu besichtigen. Das Infozentrum der Seenotretter, Am Leuchtturm 1, 18119 Rostock, hat durchgehend von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Auch in Warnemünde kann man das T-Shirt zum Tag der Seenotretter kaufen.

Zingst: Programm 29.07.2017:
21.45 – 22.00 Uhr - Kraftvolle Klänge und faszinierende Fontänen – Seenotkreuzer im Sonnenuntergang, Seebrücke

Programm 30.07.2017:
10.00 Uhr - Open Ship auf dem Seenotrettungskreuzer VORMANN JANTZEN im Hafen
15.30 Uhr Open Ship auf dem Seenotrettungsboot ZANDER, Kurhaus

13.45 Uhr - Offizielle Begrüßung auf der Freilichtbühne
14.00 – 14.30 Uhr - Rettungsübung der DGzRS, Seebrücke
15.00 – 16.00 Uhr - Kinderprogramm mit Käpt´n Alfred auf der Freilichtbühne
15.00 Uhr - Vortrag in der Alten Seenotstation
19.00 – 20.00 Uhr - Shantychor „De Prerow Stromer“ auf der Freilichtbühne

10.00 – 20.00 Uhr - Seenotretter Infowagen am Kurhaus

Breege: Ab 11 Uhr beginnt die Veranstaltung mit einigen Rettungsübungen. Ab 14 Uhr wird das Seenotrettungsboot DORNBUSCH die Regatta begleiten. Im Festzelt wird eine Tombola stattfinden und Kinderanimation angeboten. Kaffee und Kuchen sorgen für das leibliche Wohl.

Glowe: Von 10 Uhr bis 16 Uhr Open Ship und Vorführung der Rettungstechnik.

Sassnitz: Open Ship auf dem Seenotrettungskreuzer HARRO KOEBKE von 10 Uhr bis 16 Uhr an seinem Liegeplatz Westmole im Sassnitzer Hafen und um 16.15 Uhr eine SAR-Übung im Hafen.

Stralsund: Open Ship auf dem Seenotrettungsboot HERTHA JEEP von 10 Uhr bis 17 Uhr, Am Lotsenturm, und Vorführung der Rettungstechnik.

Ueckermünde (gemeinsam mit den Stationen Zinnowitz und Greifswalder Oie):
Um zur Station Ueckermünde am Leuchtturm zu gelangen, gibt es von der Strandseite aus (alte Zollstation) eine Fährverbindung.
In der Zeit von 10 Uhr bis 17 Uhr werden den Besuchern Rettungsübungen, Filmvorführungen, Spiel und Spaß für Kinder und einiges mehr geboten. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt (Grill, frisch geräucherte Flundern, Kaffee und Kuchen, Getränke).
Musikalisch rundet der Shantychor Seegrund-Ahlbeck am Nachmittag den Festtag ab.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/te...r-seenotretter/


Quelle: www.seenotretter.de

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19.07.2017 22:00
#664 Schirmherr geht an Bord antworten

18.07.2017
Schirmherr geht an Bord

Anlässlich seines Antrittsbesuches in Mecklenburg-Vorpommern heute, Dienstag, den 18. Juli 2017, hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) besucht.

Bei einem Rundgang auf der Werft Tamsen Maritim in Rostock, auf dem Geschäftsführer Christian Schmoll verschiedene Projekte vorstellte, informierte sich der Schirmherr der DGzRS auch über das derzeitige umfangreiche Neubauprogramm der Seenotretter. Begleitet von Gerhard Harder, ehrenamtlicher Vorsitzer der DGzRS, und Christian Schmoll ließ er sich die Baufortschritte an zwei Seenotrettungsbooten zeigen, die im Herbst 2017 und Anfang 2018 abgeliefert werden.

Im Jubiläumsjahr der DGzRS 2015 hatte Tamsen Maritim den ersten Neubau der Seenotretter auf einer Werft in Mecklenburg-Vorpommern nach der Wiedervereinigung gebaut. Das 10,1 Meter lange Seenotrettungsboot wurde am 150. Geburtstag der DGzRS vor mehreren tausend Zuschauern auf dem Bremer Marktplatz getauft. Sieben weitere moderne Spezialschiffe des gleichen Typs hat die DGzRS seitdem bei Tamsen Maritim in Auftrag gegeben.

Wie alle Rettungseinheiten der Seenotretter werden die Neubauten als Selbstaufrichter konstruiert, das heißt, sie richten sich im Falle einer Kenterung innerhalb kürzester Zeit von alleine wieder auf. Die neuen Seenotrettungsboote werden von reinen Freiwilligen-Besatzungen gefahren. „Mich beeindruckt besonders, dass die große Mehrzahl der DGzRS-Besatzungen bei jedem Wetter, zu jeder Zeit freiwillig rausfährt, um Menschen aus Seenot zu retten – heute genauso wie schon ihre Väter, Großväter und Urgroßväter“, sagte der Bundespräsident Steinmeier in Rostock.

In Begleitung von Gerhard Harder ging der Schirmherr der Seenotretter anschließend an Bord des Seenotrettungskreuzers ARKONA. Während der etwa halbstündigen Überfahrt nach Warnemünde führte Vormann Karsten Waßner den Bundespräsidenten über das Spezialschiff und erläuterte die Ausrüstung für Such- und Rettungsmaßnahmen unter allen erdenklichen Bedingungen.

Im Mai dieses Jahres hatte der Bundespräsident, der Tradition seiner Vorgänger im Amt folgend, die Schirmherrschaft über die DGzRS mit den Worten übernommen: „Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger leistet seit über 150 Jahren einen außerordentlich wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Die Seenotretter sind rund um die Uhr und bei jedem Wetter einsatzbereit. Ich habe großen Respekt vor dieser Leistung.“

Einsätze auf hoher See bei Sturm und zu jeder Jahreszeit gehören zum Alltag der Seenotretter an Nord- und Ostsee. Was 1865 mit Ruderrettungsbooten entlang den deutschen Küsten als Freiwilligenorganisation begann, ist heute einer der modernsten Seenotrettungsdienste der Welt – dennoch finanzieren nach wie vor ausschließlich freiwillige Spender diese Arbeit.

Rund 180 fest angestellte und mehr als 800 freiwillige Seenotretter fahren Jahr für Jahr mehr als 2.000 Einsätze auf Nord- und Ostsee. Sie sind unter anderem für Seeleute der Berufsschifffahrt, Fischer, Passagiere auf Fähren oder Kreuzfahrtschiffen und für Wassersportler aller Art im Einsatz. Das Einsatzgeschehen der Seenotretter umfasst alles, was auf See passieren kann – darunter Wassereinbruch, Feuer an Bord, Verletzungen oder Erkrankungen von Crew oder Passagieren oder technische Schäden, die zu einem Seenotfall führen.

Vom Liegeplatz der ARKONA am Alten Strom in Warnemünde trat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Weg zu seinem nächsten Termin beim Leibniz-Institut für Ostseeforschung an.

Die DGzRS setzt von 54 Stationen in Nord- und Ostsee rund 60 Seenotrettungskreuzer und -boote ein. Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre) koordiniert zentral alle Such- und Rettungsmaßnahmen. Trotz aller Technik: Im Mittelpunkt des Rettungswerkes steht nach wie vor der Mensch. Ohne die freiwillige Bereitschaft der Seenotretter zu ihren nicht selten gefahrvollen Einsätzen wäre die Arbeit der DGzRS nicht denkbar. Jahr für Jahr fahren die die Einheiten der Rettungsflotte mehr als 2.000 Einsätze auf Nord- und Ostsee, finanziert ausschließlich durch Spenden und freiwillige Beiträge.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...r-geht-an-bord/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Der „Vormann“ der Bundesrepublik Deutschland auf dem Platz des Vormanns der ARKONA: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei seinem Antrittsbesuch als Schirmherr der Seenotretter an Bord des in Warnemünde stationierten Seenotrettungskreuzers der

Großes Medieninteresse bei der Ankunft des Bundespräsidenten auf der Werft Tamsen Maritim am ...

Angefügte Bilder:
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19.07.2017 22:22
#665 Ihre Spende hilft, Leben zu retten. antworten

Ihre Spende hilft,
Leben zu retten.

Rettung aus Seenot erfordert Können, Erfahrung, Mut.
Und Ihre Spende. Ohne jegliche Steuergelder sind wir
unabhängig vom Staat – für ein einziges Ziel: Die
Rettung von Menschen aus Seenot. Unterstützen Sie die
Seenotretter, die ihr eigenes Leben selbstlos für Andere
einsetzen. Frei nach dem Motto: retten statt reden.

https://www.seenotretter.de/wie-sie-uns-helfen/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Spendenkonto:

Sparkasse Bremen

IBAN: DE36 2905 0101 0001 0720 16

BIC: SBREDE22

Angefügte Bilder:
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01.08.2017 07:00
#666 Besucherrekord: antworten

30.07.2017
Besucherrekord: Mehr als 30.000 Menschen beim Tag der Seenotretter an Nord- und Ostsee

Mehr als 30.000 Menschen haben sich heute, Sonntag, 30. Juli 2017, am Tag der Seenotretter über die Arbeit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) an Nord- und Ostsee informiert. Ihren Aktionstag hat die DGzRS in diesem Jahr zum 19. Mal veranstaltet.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...ord-und-ostsee/


Quelle und Foto. www.seenotretter.de


Besucherandrang vor dem Seenotrettungskreuzer NIS RANDERS

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02.08.2017 02:22
#667 Doppel-Kiellegung für die Seenotretter in Rostock antworten

01.08.2017
Doppel-Kiellegung für die Seenotretter in Rostock

Tamsen Maritim baut neue Schiffe für Freiwilligen-Stationen der DGzRS – Deutsche Fernsehlotterie fördert Ausbildungsboot

Zwei neue Seenotrettungsboote für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sind am Dienstag, 1. August 2017, in Rostock auf Kiel gelegt worden. Die Spezialschiffe gehören zu einer Serie von zehn neuen Einheiten, von denen sieben an der Warnow bei Tamsen Maritim und drei an der Weser entstehen. Die beiden jüngsten Neubauten will die Rostocker Werft im Sommer und Herbst 2018 abliefern. Eines der beiden Boote ist für die Aus- und Fortbildung der Seenotretter bestimmt.

Die kleinen, aber sehr leistungsstarken neuen Einheiten der 10,1-Meter-Klasse sind Teil eines umfangreichen Neubauprogramms, mit dem ältere Boote nach und nach ersetzt werden. Damit stellen sich die Seenotretter auf die Herausforderungen der nächsten Jahre ein.

Hierzu gehört auch die ständige Aus- und Fortbildung der überwiegend freiwilligen Besatzungen an Nord- und Ostsee. Für die praktische Ausbildung auf der eigenen Ausbildungsstation der DGzRS in Neustadt i. H. stehen fünf eigene Ausbildungsschiffe zur Verfügung, darunter ehemalige Einsatzschiffe der DGzRS-Stationen.

Erster Neubau für die Ausbildungsstation der Seenotretter
Das nun unter der internen Bezeichnung SRB 72 entstehende Boot wird der erste Neubau für die 1996 gegründete Ausbildungsstation der Seenotretter. „Dank einer Förderung durch die Deutsche Fernsehlotterie erhalten wir ein Ausbildungsboot auf dem neuesten Stand der Technik. Unsere Besatzungen können künftig mit dem Material trainieren, das sie auch auf ihren Stationen vorfinden“, sagt der Vormann der Ausbildungsstation Wolfgang Behnk.

Die Deutsche Fernsehlotterie fördert die Seenotretter mit 525.000 Euro, was etwa der Hälfte der Baukosten des neuen Ausbildungsbootes entspricht. Die hohe Einsatzbereitschaft begeistert Christian Kipper, Geschäftsführer der Deutschen Fernsehlotterie und der Stiftung Deutsches Hilfswerk: „Ohne das Engagement der vielen freiwilligen Rettungsleute und ehrenamtlichen Mitarbeiter käme die DGzRS nicht aus. Wir freuen uns, dass wir dank der Hilfe unserer Mitspieler die wichtige Arbeit der Seenotretter mit unserer Förderung unterstützen können.“

Ein Boot für Seenotretter-„Schüler“ also, da lag es nahe, dass Schüler auch bei der Kiellegung eine besondere Rolle spielten. Die Rostocker Nordlicht-Schule ist in diesem Jahr Partner des Projekts „Klasse Seenotretter!“ der DGzRS. Die beiden Nordlicht-Schülerinnen Luise Storeck und Friederike Schwart legten eine Gedenkmedaille der Deutschen Fernsehlotterie in eine Sektion des Rumpfes ein. Einer Schiffbautradition folgend wird sie an Bord jeden Einsatz mitfahren. Das soll den Seenotrettern, aber auch den Schiffbauern Sicherheit, Glück und Gesundheit verheißen.

Namhafte Erbschaft ermöglicht weiteren Neubau
Barbara Soares wiederum übernahm diese ehrenvolle Aufgabe für das andere neue Seenotrettungsboot SRB 71. Die 32-jährige Doktorandin der Universität Rostock unterstützt die Seenotretter im Sommer bei der Öffentlichkeitsarbeit im Informationszentrum Mecklenburg-Vorpommern in Warnemünde. Als Symbol für die Verbindung der Seenotretter mit den allgegenwärtigen Naturgewalten und den technischen Innovationen der Rettungseinheiten legte sie die Zehn-D-Mark-Gedenkmünze „Mensch, Natur, Technik“ in den Neubau ein. Die Sonderprägung war im Jahr 2000 zur Weltausstellung Expo in Hannover erschienen.

Über die Stationierung von SRB 71 hat die DGzRS noch nicht entschieden. Dieser Neubau wird aus einer zweckgebundenen Erbschaft finanziert. „Dafür sind wir sehr dankbar. Das Boot wird seinen Namen nach dem Wunsch des Spenders erhalten“, erläutert DGzRS-Geschäftsführer Nicolaus Stadeler. Bekanntgegeben wird er traditionell erst bei der Taufe.

Modifizierte Nachbauten der bewährten 9,5-/10,1-Meter-Klasse
Durchschnittlich 30 Jahre sind die Rettungseinheiten der DGzRS im harten Einsatz auf Nord- und Ostsee. Rein rechnerisch ergibt sich daraus der Bedarf, jährlich durchschnittlich zwei neue in Dienst zu stellen. Die beiden jüngsten Boote werden modifizierte Nachbauten der 9,5-/10,1-Meter-Klasse. Bereits 22 Einheiten dieses Typs haben sich in zahlreichen Einsätzen auch unter extremen Bedingungen zur Zufriedenheit der Besatzungen in allen Revieren hervorragend bewährt.

Die Eckdaten der neuen Seenotrettungsboote:
Länge über Alles: 10,1 Meter • Breite über Alles: 3,61 Meter • Tiefgang: 0,96 Meter •
Verdrängung: 8 Tonnen • Geschwindigkeit: 18 Knoten (ca. 33 km/h) • Besatzung: Freiwillige •
Antrieb: ein Propeller, 380 PS

Hohe Seetüchtigkeit, umfangreiche Ausrüstung
Wie alle Einheiten der DGzRS werden die neuen Seenotrettungsboote als Selbstaufrichter konstruiert und vollständig aus Aluminium im bewährten Netzspantensystem gebaut. Der Bootstyp zeichnet sich durch hohe Seetüchtigkeit aus. In Grundsee und Brandung besitzt er gute See-Eigenschaften, manövriert einwandfrei, übersteht heftige Grundstöße und ist in der Lage, dank des rundumlaufenden Fendersystems auch bei höheren Fahrtstufen und unter erschwerten Bedingungen bei Havaristen längsseits zu gehen.

Für Einsätze unter schwierigsten Bedingungen sind bei der Konstruktion umfassende Sicherheitskriterien berücksichtigt worden. Die Boote werden mit modernster Navigationstechnik, leistungsstarken Schlepp- und Lenzgeschirren sowie einer umfangreichen Ausrüstung zur medizinischen Erstversorgung ausgestattet.

Werft-Tagebuch
Der Bau aller neuen Rettungseinheiten der Seenotretter ist im Internet zu verfolgen: www.seenotretter.de/werfttagebuch.


Über die Seenotretter
Die DGzRS setzt von 54 Stationen in Nord- und Ostsee rund 60 Seenotrettungskreuzer und -boote ein. Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre) koordiniert zentral alle Such- und Rettungsmaßnahmen. Trotz aller Technik: Im Mittelpunkt des Rettungswerkes steht nach wie vor der Mensch. Ohne die freiwillige Bereitschaft der Seenotretter zu ihren nicht selten gefahrvollen Einsätzen wäre die Arbeit der DGzRS nicht denkbar. Jahr für Jahr fahren die die Einheiten der Rettungsflotte mehr als 2.000 Einsätze auf Nord- und Ostsee, finanziert ausschließlich durch Spenden und freiwillige Beiträge.

Über die Deutsche Fernsehlotterie
Die Deutsche Fernsehlotterie ist die traditionsreichste Soziallotterie Deutschlands. Zusammen mit ihren Mitspielern unterstützt sie das Gemeinwesen im Land. Denn: Jedes Los hilft! Von 1956 bis heute erzielte sie einen karitativen Zweckertrag von über 1,8 Milliarden Euro und konnte so durch ihre Stiftung, das Deutsche Hilfswerk, mehr als 8.000 Projekte fördern. Kindern, Jugendlichen und Familien, Senioren, kranken Menschen und Menschen mit Behinderung wird so ein besseres Leben ermöglicht. Gleichzeitig bietet die Fernsehlotterie ihren Mitspielern die Chance auf Millionengewinne, Sofortrenten und attraktive Sachgewinne. www.fernsehlotterie.de

https://www.seenotretter.de/presse/ansic...r-in-rostock-1/


Quelle und Foto. www.seenotretter.de


Vorn im Bild die Schülerinnen Friederike Schwart (l.) und Luise Storeck (r.), im Hintergrund (v. l. ) Carl Göner, DGzRS-Inspektor, Barbara Soares, Doktorandin, Nicolaus Stadeler, DGzRS-Geschäftsführer, Christian Schmoll, Werft-Chef

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07.08.2017 05:05
#668 RE: T-Shirt-Verkauf zum Tag der Seenotretter mit besonderer Überraschung - Mitfahrt auf der HERMANN MARWEDE zu gewinnen antworten

Insel-Leben: Langeoog und die Seenotretter

Am 12. August tauft die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) das neue Seenotrettungsboot für die Insel Langeoog. Die Taufe findet auf der Bauwerft Fassmer in Berne-Motzen statt. Für viele Menschen – auch wenn sie gar nicht auf der Insel Langeoog leben – hat das eine große Bedeutung. Denn sie unterstützen die Seenotretter auf See oder an Land. Familie Leiß aus Langeoog und Familie Buck aus Westfalen verbindet nicht nur die Ostfriesische Insel, sondern auch ihr Engagement für die DGzRS.

Gerald Buck muss niemand die Seenotretter erklären. Der 36-Jährige fährt seit sechs Jahren einmal jährlich auf die Insel Langeoog zum Familienurlaub: Mit Ehefrau, zwei Kindern, Schwägerin samt Ehemann und ihren zwei Kindern sowie den Großeltern. Mit zehn Personen reisen die Bucks auf die autofreie Insel – eine lieb gewonnene Tradition. Buck ist Richter am Oberverwaltungsgericht Münster und ein viel beschäftigter Mann. Seine Kollegen und er müssen zum Beispiel regelmäßig Eilentscheidungen über politische Demonstrationen treffen – eine große Verantwortung – und ein herausfordernder Job. Umso wichtiger ist die Erholung an der Nordsee.

„Langeoog ist eine wunderbare Abwechslung zu meinem Beruf“, sagt Buck. „Die Insel ist autofrei, total ruhig. Das ist einfach Entspannung pur.“ Beim Familienspaziergang durchs Dorf wird dann auch immer das außer Dienst gestellte Motorrettungsboot LANGEOOG vor dem Haus der Insel besucht, und natürlich im Hafen das im August neu zu taufende Boot. „Wenn wir das nicht tun, war der Urlaub für die Kinder ein Reinfall“, sagt Buck und lacht. Die DGzRS gehört für die Bucks zu Langeoog – und Gerald Buck gehört zur DGzRS. Denn der Jurist aus Münster ist seit 2007 ehrenamtlicher Mitarbeiter an Land. „Ich habe schon einige Infostände auf Hafenfesten und bei Shantychor-Festivals organisiert“, sagt Buck. In Südwestfalen, fernab der Küste, die Seenotretter zu vertreten – das macht dem Familienvater großen Spaß: „Man trifft auf viele Leute, die der Sache der Seenotretter sehr positiv gegenüberstehen.“


217.000 Gäste kamen 2016 nach Langeoog und verbrachten durchschnittlich sieben Tage auf der Insel. Und auch zur Seenotrettungsstation am Hafen kommen viele Touristen. „Sie schauen sich unser Seenotrettungsboot an, finden das klasse und fragen viel nach“, freut sich Gerriet Leiß, Vormann der Seenotretter auf Langeoog. „Nicht alle Besucher aus dem Binnenland wissen, dass es uns gibt“, berichtet er.

Die Geschichte seiner Familie ist eng verknüpft mit der Historie der Seenotretter. Bereits 1861, vier Jahre vor Gründung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), die heute an Nord- und Ostsee insgesamt 54 Rettungsstationen mit rund 60 Seenotrettungskreuzern und -booten unterhält, wurde auf Langeoog eine Rettungsstation erreichtet. Die Station war mit einem Ruderrettungsboot ausgestattet und hatte bereits damals einen Vormann mit dem Namen Leiß. Gerriet ist in direkter Linie mit Johann Adam Leiß verwandt. Auch die Bezeichnung „Vormann“ stammt von damals, denn der einzige, der beim Rudern nach vorn schaute, war der Steuermann.

Gerriet Leiß will aus der beeindruckenden Familientradition keine große Sache machen, das ist nicht seine Art. Aber der 50-Jährige ist bereits der fünfte Leiß, der als Vormann den Seenotrettern auf Langeoog vorsteht. „In unserer Familie waren fast alle immer mit der See verbunden“, sagt Leiß. „Seefahrer, Kapitäne, Eigner von Segelschiffen. Das war ja auch damals tatsächlich zum Broterwerb nötig – der Tourismus spielte bis Mitte des 20. Jahrhundert praktisch keine Rolle.“ Dafür war Lebensrettung umso wichtiger – und Familie Leiß immer dabei. 1985 wurde den maritim engagierten Langeoogern eine besondere Ehre zuteil: Die DGzRS benannte erstmals noch zu Lebzeiten eines Vormanns einen Kreuzer nach dessen Familie, zum Dank für ihren außergewöhnlichen Einsatz. Die VORMANN LEISS war bis zum 10. Mai 2015 auf Amrum stationiert und wurde dann außer Dienst gestellt.

Für Gerald Buck steckt hinter den Seenotrettern auch eine Idee von Gesellschaft und Zusammenleben. „Füreinander da sein – das kann man als Rettungsmann auf See, aber eben auch, indem man Spenden sammelt“, sagt Buck. „Sich für andere einsetzen, das hat mich bei den Seenotrettern immer fasziniert.“ Und weil er eben besonders gut Vorträge halten kann, bringt er sich auf diese Weise ein – so häufig, wie sein Alltag es erlaubt. Als Jurist, der sich täglich mit Recht und Freiheit auseinandersetzt, sieht der 36-Jährige eine weitere Verbindung zu den Seenotrettern: „Der Begriff der Freiheit passt einfach. Frei von staatlichem Einfluss und ohne Steuergelder zu arbeiten macht flexibler.“ Die Finanzierung allein durch Spenden erfordert großes Engagement – sie habe laut Buck aber auch zur Folge, dass nun unter anderem auch auf Langeoog ein nagelneues Boot Einsätze fährt.

Heute sind Einsätze für große Schiffe im Wattenmeer eher selten – sie werden von den großen Seenotrettungskreuzern auf Norderney, Helgoland oder von Hooksiel gefahren – vielfältig sind die Einsätze dennoch. „Wir helfen Menschen, ganz gleich ob sie mit Fähre, Fischkutter, Motor- oder Segelboot unterwegs sind“, sagt Leiß. „Sie haben schließlich etwas gemeinsam: Sie benötigen Hilfe. Manche haben einen Propeller verloren, bei anderen ist der Mast gebrochen oder sie sind auf eine Sandbank aufgelaufen.“ Die Altersspanne im Team aus Freiwilligen reicht von 20 bis Ende 50, alle sind Insulaner mit erstem Wohnsitz, sagt Leiß: „Man kann ja nichts mit einem Freiwilligen anfangen, der abends mit dem letzten Schiff aufs Festland fährt.“ Die meisten Seenotretter sind selbst erfahrene Sportbootinhaber. Und warum retten sie in ihrer Freizeit? Sind sie besonders selbstlos angesichts der bis heute vorhandenen Gefahren? „Wer auf unserem Sandhaufen mit dem Meer lebt, macht sich darüber keine Gedanken. Man hat diese Aufgabe gewählt, und dann macht man, was zu tun ist.“ sagt Leiß.

Herbert Grohmann, bis 2015 Leiter des Schifffahrtsmuseums auf Langeoog, kann die Bedeutung der Retter auf der Insel gut einschätzen. „Die Retter sind ein sehr wichtiges und regelmäßiges Thema“, sagt Grohmann, der inzwischen als freier Mitarbeiter für die „Langeoog News“ arbeitet. Grohmann kommt aus Süddeutschland und ist einst selbst zugezogen – und er ist inzwischen ehrenamtlich für die Seenotretter tätig. „Die DGzRS ist im Alltag ganz wichtig“, sagt er. „Neben den Rettungseinsätzen sorgt sie sogar für viele Krankentransporte, wenn kein Hubschrauber fliegen kann. Das bemerken viele Urlauber gar nicht, weil es oft nachts passiert. Die Retter haben eine eminent wichtige Funktion auf der Insel.“

An Familie Buck soll es jedenfalls nicht liegen, dass die Retter eines Tages Nachwuchsprobleme bekommen: Gerald Bucks Sohn ist jetzt vier Jahre alt – und er will Seenotretter werden.

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Familie Buck, begeistert von den Seenotrettern: hinten (von links nach rechts) Andreas, Wilfried, Carolin, Sylvia, mittig Marlene, Gerald, Ole, vorne Juliane, Leonard, Lasse (4), möchte Seenotretter werden

Gerriet Leiss ist in fünfter Generation Vormann der Seenotretter auf Langeoog

Johann Adam Leiß

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09.08.2017 01:31
#669 Wolfgang Servay gewinnt Klangschiffchen der Seenotretter antworten

08.08.2017
Wolfgang Servay gewinnt Klangschiffchen der Seenotretter

Im Online-Wettbewerb „Werde Seenotretter für einen Tag“ hat der Zufallsgenerator entschieden: Unter den Augen der DGzRS-Justiziarin Andrea Vogt drückte ihre Kollegin und Glücksfee Melanie Lipp am Dienstag, 8. August 2017, die entscheidende Taste. Das Ergebnis: Wolfgang Servay aus Hamburg gewinnt ein hochwertiges Klangschiffchen. Den edlen Bluetooth-Lautsprecher in Sammelschiffchen-Look verlosten die Seenotretter unter allen Teilnehmern des Wettbewerbes.

„Oh, damit habe ich gar nicht gerechnet“, sagte der passionierte Segler, als er vom seinem Preis erfuhr. In den vergangenen Jahrzehnten hat er mehr als 10.000 Seemeilen vor allem auf der Ostsee zurückgelegt. Und selbstverständlich ist der Wassersportler ein Freund und Förderer der DGzRS: „Die Seenotretter sind mir sehr wichtig!“

Wer von den rund 300 Teilnehmern dagegen für 24 Stunden – ein Mal rund um die Uhr – in Laboe Bordluft auf dem Seenotrettungskreuzer BERLIN schnuppern darf, steht noch nicht fest. Erst einmal werden die Seenotretter – wie in den Teilnahmebedingungen angekündigt – alle Stimmen, die über sogenannte Einmal-E-Mail-Postfächer oder Wegwerf-E-Mail-Adressen eingegangen sind, aus der Wertung nehmen. Unter den so ermittelten zehn Erstplatzierten entscheidet anschließend das Los.

Wer am Ende das größte Glück hatte, verraten die Seenotretter erst in einigen Tagen. Denn nach der Ziehung muss die Siegerin oder der Sieger zunächst mit einem ärztlichen Attest belegen, körperlich fit zu sein. Doch auch die verbliebenen neun Teilnehmer gehen nicht leer aus: Sie werden exklusiv zu einer Kontrollfahrt auf einem Seenotrettungskreuzer eingeladen.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...r-seenotretter/


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Justiziarin Andrea Vogt (l.) überwacht das Starten des Zufallsgenerators durch ihre Kollegin Melanie Lipp.

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13.08.2017 21:00
#670 Neuestes Seenotrettungsboot der DGzRS für Langeoog auf den Namen SECRETARIUS getauft antworten

12.08.2017
Neuestes Seenotrettungsboot der DGzRS für Langeoog auf den Namen SECRETARIUS getauft

Spender der Bremer Eiswette von 1829 finanzieren modernste Rettungseinheit auf Nord- und Ostsee

Gut zehn Meter lang, weniger als einen Meter Tiefgang und äußerst seetüchtig – dies sind nur einige markante Merkmale des neuesten Seenotrettungsbootes der Station Langeoog. Zur Taufe im Rahmen eines Tages der offenen Tür seiner Bauwerft Fr. Fassmer in Berne/Unterweser begrüßte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am 12. August 2017 zahlreiche Gäste und viele Schaulustige.

Mareike Bröker taufte den Neubau mit der internen Bezeichnung SRB 67 auf den Namen SECRETARIUS. Sie wünschte „allzeit gute Fahrt und der Besatzung stets eine sichere Heimkehr“. Die gebürtige Bremerin stellt seit 2006 bei den Stiftungsfesten der Bremer Eiswette von 1829 „Frau Weser“ dar und symbolisiert damit den für die Traditionsveranstaltung so wichtigen Fluss.

Mit der Namengebung würdigt die DGzRS das erneute Engagement der Eiswette für die Seenotretter. Bei den Stiftungsfesten 2016 und 2017 hatten die rund 800 Eiswettgenossen und ihre Gäste jeweils rund 450.000 Euro in die Zahlteller der Tischältesten gelegt – und mit diesen Spenden das neue Seenotrettungsboot fast vollständig finanziert.

Secretarius der Eiswette und damit zuständig für die gesamte Organisation ist seit 2005 Jürgen Albrecht. Er war im Moment der Taufe sichtlich gerührt. Das Eiswettpräsidium hatte ihn in die Namengebung im Vorfeld nicht eingeweiht – die Überraschung war gelungen.

„Spende sichert Unabhängigkeit der DGzRS“

Die Spende der Eiswette und ihrer Gäste ist die jährlich größte Einzelspende an die DGzRS. „Für die Finanzierung dieses Neubaus sind wir ausgesprochen dankbar. Damit können wir unserer Besatzung auf Langeoog ein neues, modernes und sehr sicheres Einsatzfahrzeug zur Verfügung stellen“, betonte DGzRS-Vorsitzer Gerhard Harder anlässlich der Taufe mit Blick auf Vormann Gerriet Leiß und seine Freiwilligen, die von der Insel angereist waren.

Für die Eiswette ist die Unterstützung der Seenotretter etwas ganz Besonderes: „Wir sind stolz darauf, mit unserem Engagement dazu beizutragen, die Unabhängigkeit der DGzRS zu sichern und ihre eigenverantwortliche Arbeit auch in der Zukunft zu ermöglichen“, sagte Klaus Ziegler, Schatzmeister der Eiswette.

Die SECRETARIUS ist das sechste Schiff der Seenotretter mit Namensbezug zur Eiswette. Die Reihe begann vor 50 Jahren, im Sommer 1967, mit der EISWETTE VON 1829, dem ersten Tochterboot der PAUL DENKER. 1980 erhielt ein Seenotrettungskreuzer selbst den Namen EISWETTE. Ihm folgte 2009 die heutige EISWETTE/Station Nordstrand mit Arbeitsboot NOVIZE. Das Tochterboot der HARRO KOEBKE/Station Sassnitz wiederum heißt NOTARIUS nach einer Figur der Eiswettzeremonie.

Lange Verbundenheit und große Traditionen

Für Taufpatin und „Frau Weser“ Mareike Bröker sind die Eiswette und die Seenotretter ebenfalls untrennbar miteinander verbundene Bremer Traditionen. Als Absolventin der Hochschule Bremen, direkter Nachbar der DGzRS-Zentrale in der Bremer Neustadt, sind ihr die Seenotretter bestens vertraut. „Aber man kann nicht oft genug betonen, dass sie sich nur durch Spenden finanzieren“, sagte sie.

Auch Eiswettschneider Peter Lüchinger samt Bügeleisen ließ es sich nicht nehmen, zur Taufe der SECRETARIUS zu erscheinen. Die beliebte Bremer Traditionsfigur mit der lockeren Zunge spielt nicht nur an jedem 6. Januar eine wichtige Rolle. Umgekehrt hatte der Schneider zur Kiellegung von SRB 67 den Seenotrettern einen besonderen Dienst erwiesen. Er hatte eine Glück verheißende Münze in eine Sektion des Neubaus eingelegt, die nun bei jedem Einsatz mitfährt. Auf dieser Replik der ältesten unter städtischer Hoheit geprägten Münze Bremens von 1542 steht „Moneta Nova“, „also ,neues Geld‘. Das brauchen die Seenotretter ständig, um bei jedem Wetter ihre Einsätze zu fahren“, brachte es der Eiswettschneider gewohnt deutlich auf den Punkt.

Langeoog zählt zu den ältesten Stationen der Seenotretter. Bereits 1861, vier Jahre vor der DGzRS, hatte sich der Verein zur Rettung Schiffbrüchiger an der ostfriesischen Küste gegründet und noch im selben Jahr erste Stationen auf Juist und Langeoog errichtet. Wenige Jahre später schloss er sich der DGzRS an.

Turnusgemäße Modernisierung der Rettungsflotte

Die SECRETARIUS ersetzt auf Langeoog die CASPER OTTEN, die seit 2001 auf der Insel stationiert war. Es handelt sich um einen modifizierten Typ dieser Klasse, der besonders durch einen Spant mehr in der Länge die Unterbringung und Behandlungsmöglichkeiten an Bord für Schiffbrüchige, Erkrankte und Verletzte verbessert. Mit lediglich 96 Zentimetern Tiefgang kann das Boot auch im anspruchsvollen Tidenrevier mit vielen Sandbänken und Flachs rund um die Insel seine vielfältigen Aufgaben erfüllen.

Der Neubau ist einer von insgesamt zehn des gleichen Typs – das derzeit letzte soll 2020 seinen Dienst aufnehmen. Die Eckdaten der neuen Seenotrettungsboote:

Länge über Alles: 10,1 Meter • Breite über Alles: 3,61 Meter • Tiefgang: 0,96 Meter
Verdrängung: 8 Tonnen • Geschwindigkeit: 18 Knoten (ca. 33 km/h) • Besatzung: Freiwillige
Antrieb: ein Propeller, 380 PS

Wie alle Einheiten der Seenotretter sind die neuen Seenotrettungsboote als Selbstaufrichter konstruiert und vollständig aus Aluminium im bewährten Netzspantensystem gebaut. Sie zeichnen sich durch hohe Seetüchtigkeit aus. In Grundsee und Brandung besitzen sie gute See-Eigenschaften, manövrieren einwandfrei, überstehen heftige Grundstöße und sind in der Lage, dank des rundumlaufenden Fendersystems auch bei höheren Fahrtstufen und unter erschwerten Bedingungen bei Havaristen längsseits zu gehen.

Bei der Konstruktion wurden umfassende Sicherheitskriterien berücksichtigt. Die Neubauten sind mit modernster Navigationstechnik, leistungsstarken Schlepp- und Lenzgeschirren sowie einer umfangreichen Ausrüstung zur medizinischen Erstversorgung ausgestattet.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...tarius-getauft/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Der entscheidende Moment: Sektflasche zerplatzt, aus SRB 67 wird SECRETARIUS.

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13.08.2017 21:00
#671 SECRETARUIS fährt von Langeoog aus in den Einsatz antworten

12.08.2017
SECRETARUIS fährt von Langeoog aus in den Einsatz

Mareike Bröker lacht, ihre Augen funkeln vor Freude – wenige Sekunden zuvor hat sie das neue Seenotrettungsboot für die Freiwilligen-Station Langeoog auf den Namen SECRETARIUS getauft und ihm „allzeit gute Fahrt und der Besatzung stets eine sichere Heimkehr“ gewünscht. Die gebürtige Bremerin stellt seit 2006 bei den Stiftungsfesten der Bremer Eiswette von 1829 „Frau Weser“ dar und symbolisiert damit den für die Traditionsveranstaltung so wichtigen Fluss.

Mit der Namengebung würdigt die DGzRS das erneute Engagement der Eiswette für die Seenotretter. Bei den Stiftungsfesten 2016 und 2017 hatten die rund 800 Eiswettgenossen und ihre Gäste jeweils rund 450.000 Euro in die Zahlteller der Tischältesten gelegt – und mit diesen Spenden das neue Seenotrettungsboot fast vollständig finanziert. Secretarius der Eiswette und damit zuständig für die gesamte Organisation ist seit 2005 Jürgen Albrecht. Er war im Moment der Taufe sichtlich gerührt. Das Eiswettpräsidium hatte ihn in die Namengebung im Vorfeld nicht eingeweiht – die Überraschung war gelungen.

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Freiwilligen-Besatzung der Station Langeoog mit Eiswettschneider und Taufpatin Frau „Weser“

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16.08.2017 03:45
#672 „Edelmütige Frauentat“: Zwei Langeoogerinnen retteten 1828 die Besatzung eines niederländischen Frachtschiffes aus Seenot antworten

14.08.2017
„Edelmütige Frauentat“: Zwei Langeoogerinnen retteten 1828 die Besatzung eines niederländischen Frachtschiffes aus Seenot

189 Jahre später wird die Rettungstat durch Originalunterlagen aus dem Staatsarchiv Amsterdam belegt

Jahrzehntelang hat ein Eintrag in einer alten Akte bei der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zu Rätselraten geführt: Zur Geschichte der Familie Leiß, einer Familie von Seenotrettern der Nordseeinsel Langeoog, stand dort: „1828: Elisabeth Leiß rettet unter Lebensgefahr Besatzung des holländischen Schiffes „De Vrouw Alida“ und wird dafür von der Amsterdamer Stiftung ,Zeemanshoop‘ ausgezeichnet.“ Sollte das stimmen, hätte diese Rettung 33 Jahre vor der Gründung der ersten ostfriesischen Seenotrettungsstation auf Langeoog stattgefunden. Doch außer diesem Eintrag gab es nicht einen Hinweis auf die angebliche Rettungstat.

Grace Darling, die 22-jährige Tochter eines englischen Leuchtturmwärters, ist nicht nur Schifffahrtshistorikern bis heute ein Begriff. Der berühmte Dichter William Wordsworth widmete ihr sein Gedicht „Grace Darling“, im englischen Bamburgh gibt es das Grace-Darling-Memorial. Sie wurde als „viktorianische Heldin“ geehrt. 1838 war Grace Darling mit ihrem Vater mit dem Ruderrettungsboot hinausgefahren und hatte neun Schiffbrüchige eines Dampfschiffes vor dem sicheren Tod bewahrt.

Dass auch die DGzRS eine „Grace Darling“ in ihrer Vorgeschichte aufweisen könnte, daran erinnerte jedoch nichts. Immer mal wieder suchte jemand nach Belegen für die angebliche Rettungstat von Langeoog. Auf der Insel sollte es noch irgendein altes Dokument geben. Doch dabei blieb es. Halbherzige Versuche, die Stiftung ausfindig zu machen, die angeblich einen Preis verliehen hatte, verliefen ebenfalls im Sande.


Nachforschungen in den Niederlanden bringen Gewissheit

Der Journalist Alexander Nortrup hatte ebenfalls von diesem Hinweis gehört. Ihn ließ die Geschichte nicht mehr los. Er begann zu recherchieren, doch auch er blieb zunächst erfolglos. Schließlich wandte er eine wenig erfolgversprechende Methode an: Er rief eine Freundin in Amsterdam an. „Das ist bei mir um die Ecke!“, sagte die emeritierte Professorin, als er sie auf die besagte Stiftung ansprach. Bis heute existiert die Stiftung als „Koninklijk College Zeemannshoop“ in Amsterdam. Der heutige Zweck der Stiftung ist die Unterstützung der niederländischen Seefahrt sowie Bewahrung und Verbreitung ihrer Historie. 1822 war sie jedoch gegründet worden als eine Art Lebensversicherung und Rentenverein für Seeleute.


Alexander Nortrup nahm Kontakt auf mit Wim Grund. Der heutige Bibliothekar der Stiftung erinnerte sich vage, von dem Fall schon einmal gehört zu haben. Alle historischen Akten der Stiftung wurden jedoch schon vor Jahrzehnten dem niederländischen Staatsarchiv übergeben. Nun wurde auch Wim Grund neugierig – die Geschichte war zu ungewöhnlich. Geldgaben der Stiftung gab es normalerweise nur an Mitglieder. Eine Auszahlung an eine Frau auf Langeoog? Das klang zu seltsam.

Ein Besuch im Staatsarchiv brachte schließlich Gewissheit. Wim Grund fand dort die Original-Protokolle einer Stiftungssitzung im Oktober 1828, in der darüber beraten wurde, ob man Elisabeth und Trienke Leiß von Langeoog eine Auszeichnung für ihre Heldentat am 16. August 1828 zukommen lassen sollte.

Mutige Rettungstat in stürmischer Sommernacht

Was genau in jener Sommernacht passierte, wird man wohl nie erfahren. Es war offenbar ziemlich stürmisch am 16. August 1828. Kapitän Derk Hendriks Klein hatte auf seinem Wattensegler „De Vrouw Alida“ Getreide geladen. Das Frachtschiff, laut niederländischen Schifffahrtsarchiven in der flachen, typischen Bauweise, war auf dem Rückweg vom Kornumschlagplatz Neustadt in Holstein nach Amsterdam.

Welches Manöver misslang oder welcher Wetterumschwung die Besatzung überrascht haben mag – man weiß es nicht. Klar ist nur: Die „De Vrouw Alida” geriet in Seenot – vor der Küste von Langeoog. Das Segelschiff schlug leck und sank. Doch die dramatische Geschichte ging gut aus. Elisabeth und Trienke Leiß gelang es, den Niederländern eine Leine durch die Brandung zu bringen, mit dessen Hilfe sie die Besatzung an Land retteten.

Vermutlich waren bei diesem Schiffstyp eine Handvoll Seeleute an Bord – sie alle verdanken ihr Leben der damals 21-jährigen Elisabeth Leiß und Trienke Leiß, vermutlich ihrer Schwester. Die Frauen wurden von der niederländischen Stiftung für ihre Rettung mit 25 Goldstücken – damals eine große Summe – und einem Dankesschreiben ausgezeichnet. Die Stiftung tat dies, obwohl die Havarie an einer ausländischen Küste stattfand und Kapitän Klein gar nicht Mitglied von „Zeemanshoop“ war. „Offenbar erschien den Verantwortlichen in Amsterdam die Tat aber so außergewöhnlich mutig, dass sie die Belohnung über ihre Statuten hinweg entschieden“, sagt Wim Grund. So ist im Protokoll vom Oktober 1828 zu lesen, dass diese „edelmütige Frauentat“ nicht unbelohnt bleiben solle.

Auch später waren Frauen bei Rettungen dabei – wenige Jahre nach Gründung der Rettungsstationen auf den Ostfriesischen Inseln ist im Jahrbuch vermerkt, dass auf Baltrum und Langeoog die Bedienungsmannschaften des Ruderrettungsbootes aus Frauen bestand. In einem Bericht eines Einsatzes von 1867 wird ausdrücklich erwähnt, dass bei 14 Ruderern auch eine Frau dabei war. Der Vormann des Einsatzes hieß übrigens Johann Adam Leiß. Nach ihm gab es so viele Vorleute aus dieser Familie, dass die DGzRS 1985 einen Seenotrettungskreuzer auf den Namen VORMANN LEISS taufte. Seit 2004 ist Gerriet Leiß Vormann der Langeooger Seenotretter. An Elisabeth und Trienke jedoch – die ersten beiden Seenotretter aus der Familie Leiß – hatte sich bislang niemand erinnert.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...ederlaendische/


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Protokoll der Vorstandssitzung der Stiftung „Zeemanshoop“ (Stadsarchief Amsterdam): „...und wird beschlossen, Elizabeth und Trienke Leus, wohnhaft auf der Insel Langeroog, jeder eine Gratifikation in Höhe von 25 Goldstücken zu verleihen...“

Am 2. September 1828 erschien in der niederländischen Zeitung „Opregte Haarlemsche Courant“ eine Notiz über den Schiffbruch des niederländischen Kapitäns Klein und seiner Besatzung mit dem Schiff „De Vrouw Alida“.

Beinahe 190 Jahre lang existierte auf Langeoog ein Brief der Stiftung "Zeemanshoop", in dem Elisabeth und Trienke Leiß gedankt wurde. Bislang wusste niemand Näheres über die Rettungstat.

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16.08.2017 04:00
#673 „Schöner als Weihnachten und Geburtstag zusammen“ antworten

15.08.2017
„Schöner als Weihnachten und Geburtstag zusammen“

Frauke Wengerowski aus Hamburg hat als erste Frau den DGzRS-Wettbewerb „Werde Seenotretter für einen Tag“ gewonnen.

Sprachlos erleben die Kollegen Frauke Wengerowski selten. Gerade ist ein solcher Moment: Die 39-jährige Hamburgerin sitzt in einem Großraumbüro und weiß nicht, was sie sagen soll. Applaus der Kollegen. Schüttelfrost. Jubelschreie. Alles gleichzeitig. Sie hat es geschafft. Seit wenigen Sekunden weiß sie, dass sie großes Losglück gehabt hat.

Die Referentin für Personalmarketing bei einem großen deutschen Onlinehändler ist die Gewinnerin des Online-Wettbewerbs „Werde Seenotretter für einen Tag“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), an dem fast 300 Frauen und Männer teilgenommen haben. Jetzt heuert Frauke Wengerowski am 26. und 27. August 2017 bei den Seenotrettern an. Zum ersten Mal hat eine Frau den Wettbewerb für sich entschieden.

Als sie sich etwas gefasst hat, sagt Frauke Wengerowski einen dieser Sätze, die bleiben: „Es ist schöner als Weihnachten und Geburtstag zusammen – einfach grandios!“ Jetzt sprudelt es nur so aus ihr heraus: Aufgewachsen in Wilhelmshaven, Vater Seemann auf dem Großsegler „Gorch Fock“, seit vielen Jahren regelmäßig Familienurlaub auf Langeoog – ein Küstenkind, eben.

„Wenn wir auf der Ostfriesischen Insel sind, gehen wir mindestens einmal zur Rettungsstation der DGzRS, sonst ist es für uns kein richtiger Urlaub gewesen“, verrät Frauke Wengerowski. Das Seenotretter-Virus hat ebenso ihren Mann und auch ihren achtjährigen Sohn sowie ihre elfjährige Tochter fest im Griff. „Das Jahrbuch ist Pflichtlektüre“, sagt sie mit einem Schmunzeln. Denn nicht zuletzt ist sie auch Förderin der Seenotretter.

„Es fasziniert mich einfach, was die Seenotretter mit absoluter Professionalität leisten – unglaublich. Mehr als manches Wirtschaftsunternehmen.“ Die Besatzungen retten Menschen aus extremen Notsituationen, nicht ohne Risiko für ihr eigenes Leben – und das meist ehrenamtlich. Das bewundert Frauke Wengerowski: „Ich wollte das Leben an Bord einmal hautnah miterleben.“ Also nimmt sie am Online-Wettbewerb teil: Sie will unbedingt Seenotretterin für einen Tag werden. Dafür braucht sie Stimmen – viele Stimmen.

Eintrag im Firmen-Intranet lässt Stimmenzahl explodieren

Die 39-jährige Hamburgerin begeistert Freunde, Verwandte und Bekannte für Ihren Traum. Sie aktiviert ihre Facebook-Kontakte und schreibt diverse Nachrichten in WhatsApp-Gruppen. Und sie spricht mit vielen Kollegen. Die sind letztlich der Schlüssel für einen Rang unter den zehn Erstplatzierten: „Wir sind für Dich auf Stimmenfang gegangen“, liest Frauke Wengerowski in einer Mittagspause auf ihrem Smartphone. Da haben ihre Kollegen gerade im Firmen-Intranet einen Beitrag über ihre Teilnahme an dem Seenotretter-Wettbewerb veröffentlicht.

„Es haben jede Menge Kollegen für mich gestimmt – auch viele mit denen ich nicht enger zusammenarbeite, weil sie die DGzRS einfach für eine ganz tolle Organisation halten und natürlich mir zum Sieg verhelfen wollten.“ Am Ende stimmen 445 Menschen für die studierte Kommunikationswirtin. Das reicht für den ersten Platz – und letztlich den Sieg im Losverfahren, denn unter den zehn Teilnehmern mit den meisten Stimmen entschied letztlich das Los, so steht es in den Teilnahmebedingungen.

Jetzt wartet auf das Küstenkind ein ganz besonderes Wochenende: Frauke Wengerowski wird am 26. und 27. August spannende Tage mit neuen Erfahrungen und aufregenden Momenten erleben. „Ich bin total gespannt“, sagt sie. In Laboe wird sie für 24 Stunden an Bord des Seenotrettungskreuzers BERLIN leben. Dort wird sie essen, arbeiten und schlafen – den Alltag und Teamgeist der Seenotretter kennenlernen. „Ich schrubbe das Deck, schäle Kartoffeln oder unterstütze die Besatzung bei ihren Einsätzen. Wo immer ich gebraucht werde – ich bin dabei“, sagt sie.

Anspruchsvolles Training

Einen Tag zuvor wird im modernen Ausbildungszentrum der Firma OffTEC die Grundlage für die 24 Stunden an Bord gelegt. Das anspruchsvolle „Überleben-auf-See“-Training, bei dem Frauke Wengerowski manches von dem lernen wird, was Seenotretter können müssen, bevor sie zum ersten Einsatz rausfahren, stellt sie sich „ganz schön anstrengend“ vor. „Die realistischen Übungen werden sicherlich kein Spaziergang sein und nichts für Zartbesaitete“, ist sie sich sicher.

Die sportliche 39-Jährige fühlt sich jedoch fit für die beiden Tage. Schließlich ist sie Ausdauersportlerin, trainiert mehrmals pro Woche und ist schon den einen oder anderen Halbmarathon gelaufen. Ob sie trotzdem an ihre Leistungsgrenzen kommen wird, wird das Wochenende bei den Seenotrettern zeigen. Doch als Küstenkind kennt sie die See, weiß um die Gefahren und ist auf alles vorbereitet – außer auf einen Anruf der DGzRS. Ein solcher kann Frauke Wengerowski schon einmal sprachlos werden lassen.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...tstag-zusammen/


Quelle: www.seenotretter.de


Im Familienurlaub wie 2015 ausnahmsweise auf Amrum gehört für Silas (v. l.), Frauke und Felicia Wengerowski ein Besuch bei den Seenotrettern einfach dazu – hier auf dem Tochterboot LOTTE der ERNST MEIER-HEDDE am Tag der Seenotretter.

Für 24 Stunden das Zuhause von Frauke Wengerowski: der Seenotrettungskreuzer BERLIN.

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27.08.2017 00:33
#674 „Seenotrettung funktioniert nur im Team“ antworten

26.08.2017
„Seenotrettung funktioniert nur im Team“

Wettbewerbsgewinnerin Frauke Wengerowski beim Überleben-auf-See-Training

Für Frauke Wengerowski ist ihr großer Traum Realität geworden. Die Gewinnerin unseres Wettbewerbs „Werde Seenotretter für einen Tag“ hat ihr Überleben-auf-See-Training im Ausbildungszentrum von OffTEC mit Bravour gemeistert. In wenigen Stunden heuert sie auf dem Seenotrettungskreuzer BERLIN an.

„Wie anstrengend das Training ist, habe ich erst gemerkt, als ich wieder aus dem Wasser raus war. Im Wasser ist man sehr konzentriert auf die anderen. Ohne Zusammenarbeit wäre man auf See aufgeschmissen. Seenotrettung funktioniert nur im Team“, sagt die 39-jährige Hamburgerin.

Am eigenen Leib hat sie erfahren, was die Seenotretter leisten müssen. „Ich bin aus der Rettungsinsel raus und habe ein Menschenleben ,gerettet‘. Das ist ein total gutes Gefühl, auch wenn es vielleicht beim ersten Training noch nicht ganz fachmännisch war.“

Das anspruchsvolle Training bei OffTEC ist die Vorbereitung für den Tag an Bord des Seenotrettungskreuzers BERLIN am Sonntag, 27. August 2017.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...rt-nur-im-team/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Gespannte Vorfreude: Erfahrene Seenotretter helfen Frauke Wengerowski dabei, den Überlebensanzug anzuziehen und ...

Angefügte Bilder:
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Trödel
...zieht ins Bliev hier


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06.09.2017 23:00
#675 Ein Mann, ein Wort antworten

06.09.2017
Ein Mann, ein Wort

Bereits vor Jahren hat er es angekündigt: „Wenn eines Tages der Nachfolger der CASPER OTTEN den Langeooger Hafen anläuft, dann stocke ich die jährliche Spende für die Seenotretter auf!“

Dieter Bode ist seit seinen Schullandheimaufenthalten in Kindertagen der Nordseeinsel Langeoog eng verbunden. Dort wurde er auch Förderer der DGzRS. „Stefan Juilfs, ein ehrenamtlicher Mitarbeiter der Seenotretter, gab damals im ‚Haus der Insel‘ mit einem Filmabend über die Arbeit der DGzRS den Anstoß für mich“, erinnert sich der 62-jährige Bielefelder.

Mit großem Interesse verfolgt er seit Jahrzehnten das freiwillige Engagement der Seenotretter, kennt alle Rettungseinheiten der Nachkriegszeit auf Langeoog und macht als begeisterter Hobbyfotograf gerne Schiffsaufnahmen. Zum 150-jährigen Bestehen der Seenotretter schaffte er es 2015 leider nicht nach Bremen. „Im Nachhinein war ich darüber gar nicht so traurig“, gesteht er lachend. Denn: „So richtiges Fotowetter war da nicht.“

Seit etwa Mitte der 1990er Jahre unterstützt Dieter Bode mit wachsenden Beträgen die Arbeit der DGzRS. Waren es zu Anfang noch 125 Euro, stockte er die Summe nach seiner eigenen Spendenformel großzügig auf. Dafür addierte er Länge, Breite und Tiefgang der bisher auf Langeoog stationierten Motorrettungsboote, Seenotrettungskreuzer, Tochterboote und Seenotrettungsboote. Die daraus errechnete Spendensumme ergab 421,83 Euro.

Bei der Taufe dabei

Im August 2017 kommt ein weiterer Faktor in der Rechnung dazu: SRB 67. „Mit dem neuen Seenotrettungsboot wächst die Summe nur auf 35 Euro mehr an. Deshalb habe ich mich spontan entschlossen, auf die Seenotretterformel zurückzugreifen: 60 Rettungseinheiten, jede davon 30 Jahre im Dienst, macht zwei Neubauten im Jahr. Habe mir daraus die Ziffer 2 genommen und den Betrag verdoppelt“, erläutert Dieter Bode seine neue jährliche Zuwendung von 913,66 Euro.

Bei der Taufe am 12. August 2017 von SRB 67 auf den Namen SECRETARIUS war er natürlich auch dabei: „Zum ‚Open Ship‘ konnte ich wegen einer starken Erkältung nicht. Darum bin ich zur Taufe beim Erlebnistag der Fassmer-Werft in Berne-Motzen gefahren – eine sehr gelungene Veranstaltung“, erzählt der begeisterte Förderer.

Sie wollen die Seenotretter auch unterstützen? Dann spenden Sie online oder per Überweisung auf unser Spendenkonto: Sparkasse Bremen, BIC: SBREDE22, IBAN: DE36 2905 0101 0001 0720 16.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/da...-mann-ein-wort/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Förderer Dieter Bode hat für seine Spende eine eigene Formel entwickelt. In diese ist auch Länge, Breite und Tiefgang des neuen Seenotrettungsbootes SECRETARIUS eingeflossen, weil er mit seinem Beitrag die Freiwilligen-Station Langeoog unterstützt.

Angefügte Bilder:
csm_2017-09-06-Spenden-Formel-Herr-Bode_a4ea4e3219.jpg  
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http://www.langeoog-fans.de;
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