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 Wissenswertes über Langeoog
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16.11.2017 18:00
#691 Raus auf die Nordsee antworten

16.11.2017
Raus auf die Nordsee

Bei Probefahrten auf der Nordsee haben Schiffbauer der Fassmer-Werft und Seenotretter den Neubau SK 38 umfangreich getestet. Alle Prüfungen konnte der fünfte Seenotrettungskreuzer der 20-Meter-Klasse mit positiven Ergebnissen abschließen. Inzwischen liegt SK 38 für die Restarbeiten wieder an der Ausrüstungspier der Werft. Die öffentliche Taufe findet am Freitag, 15. Dezember, im Greifswalder Museumshafen statt. Fotos (1 bis 5): Martin Stöver

Die nächste 20-Meter-Einheit löst auf Wunsch des Spenders Ende 2017 auf der vorpommerschen Insel Greifswalder Oie die EUGEN ab, die dann nach Norderney verlegt wird. Die bisher dort stationierte BERNHARD GRUBEN soll in Hooksiel die dann 28 Jahre alte VORMANN STEFFENS ablösen.

Der neue Seenotrettungskreuzer SK 38 wird ein Schwesterschiff der bereits im Dienst befindlichen Einheiten EISWETTE/Station Nordstrand (Baujahr 2009), EUGEN/Station Greifswalder Oie (2009), THEODOR STORM/Station Büsum (2011) und PIDDER LÜNG/Station List (2013). Wie alle Schiffe der DGzRS wird er als Selbstaufrichter konstruiert.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...uf-die-nordsee/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Über die Weser geht es ...

Angefügte Bilder:
WTB-SK38-09-01.jpg  
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28.11.2017 23:33
#692 Seenotretter rekonstruieren Nordsee-Odyssee „schiffbrüchiger“ Kamera antworten

28.11.2017
Seenotretter rekonstruieren Nordsee-Odyssee „schiffbrüchiger“ Kamera

Ungewöhnliche „Flaschenpost“ war zwei Monate lang von England nach Süderoog unterwegs

Rund zwei Monate lang ist eine kleine Kamera durch die Nordsee getrieben, bevor sie auf der nordfriesischen Hallig Süderoog an Land gespült wurde – nahezu unversehrt und voll funktionstüchtig. Mit Hilfe der Seenotretter konnte die ungewöhnliche Nordsee-Odyssee rekonstruiert werden. Berechnungen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) bestätigten Vermutungen über den Ort an der Ostküste Nordenglands, an dem ein Junge die Kamera offensichtlich verloren hat.

Der Vater von Halligbewohner Holger Spreer hatte die Kamera in ihrem wasserdichten Gehäuse am 2. November auf Süderoog gefunden. „Die letzten Aufnahmen stammen vom 1. September“, sagt Holger Spreer, der mit Lebensgefährtin Nele Wree auf Süderoog lebt und den Chip auslas.

Die Videobilder zeigen einen zehn- bis zwölfjährigen Jungen am Strand. Er stellt die Kamera auf einen Stein, vergisst sie im Spiel – und eine kleine Welle schubst sie schließlich ins Meer. Nun wollen die einzigen ständigen Bewohner Süderoogs den Jungen ausfindig machen, um ihm die Kamera zurückzugeben. Dazu stellten sie einen Auszug des Videos auf ihre Facebook-Seite.

Vormann nimmt Kontakt mit englischen Kollegen auf
Dort sah Christian Koprek das Video. Der 2. Vormann der Seenotretter in List auf Sylt nahm sofort Kontakt zu seinen Kollegen der Royal National Lifeboat Institution (RNLI) auf. Seenotretterin Mary Harris gab den ersten entscheidenden Hinweis: Sie vermutet, dass der Junge die Kamera in der Thornwick Bay nahe Flamborough Cliffs in East Yorkshire an der nordenglischen Ostküste verloren hat. Fotovergleiche des dortigen Strandes mit dem Videomaterial der Kamera stützen die Theorie.

Letzte Gewissheit brachte schließlich eine Berechnung in der SEENOTLEITUNG BREMEN (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre) der DGzRS. Mit einem speziellen Computerprogramm zur Suchgebietsplanung im Falle über Bord gegangener Schiffbrüchiger rechneten die Seenotretter von Süderoog aus zwei Monate zurück, und zwar anhand der Drift- und Strömungsverhältnisse der Nordsee.

Computertechnik der Seenotretter offenbart Route
Das Ergebnis: ein Strand nur etwa 35 Kilometer südlich der Thornwick Bay. „Da das Programm Gewicht und Seegangsverhalten eines durchschnittlichen erwachsenen Menschen und nicht einer leichten und kleinen Kamera zugrunde legt, dürfte die Vermutung unserer RNLI-Kollegin stimmen“, ist Christian Koprek überzeugt.

Die Computertechnik der Seenotretter offenbarte zudem die Route, die die Kamera zurückgelegt hat: zunächst südöstlich Richtung Englischer Kanal, dann in einer langen Kurve Richtung Nordosten bis auf die Höhe von Esbjerg in Dänemark, und schließlich wieder nach Süden bis Süderoog – insgesamt wohl eine Strecke von 800 bis 900 Kilometern.

Im Internet hat sich das Video inzwischen weit verbreitet. Englische Lokalmedien sind bereits auf die ungewöhnliche Kamera-Odyssee aufmerksam geworden und berichten. Und nun hoffen auch die Seenotretter der DGzRS und der RNLI, dass die Kamera in gemeinsamer Anstrengung zu ihrem kleinen Besitzer zurückfindet.

https://www.seenotretter.de/presse/ansic...echiger-kamera/


Quelle und Fotos: www.seenotretter.de


Mit einem speziellen Computerprogramm zur Suchgebietsplanung im Falle über Bord gegangener Schiffbrüchiger rekonstruierten die Seenotretter die Nordsee-Odyssee der „schiffbrüchigen“ Kamera.

Ein Junge spielt am Strand: Screenshot aus dem letzten Video, das die Kamera aufgenommen hat

Angefügte Bilder:
csm_2017-11-28--Kamera-Odyssee1_01_5f928eafca.jpg   2017-11-28--Kamera-Odyssee2.jpg  
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01.12.2017 00:00
#693 Tschüss, VORMANN STEFFENS antworten

30.11.2017
Tschüss, VORMANN STEFFENS

Auf der Station Hooksiel der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) geht eine Ära zu Ende: Nach fast 29 Jahren wird der Seenotrettungskreuzer VORMANN STEFFENS außer Dienst gestellt. Das Schiff verlässt seine Station am 1. Dezember in Richtung Rostock, wo es in Zukunft als Feuerlöschboot im Rostocker Hafen zum Einsatz kommen wird.

Die VORMANN STEFFENS gehört zur inzwischen nahezu legendären 27,5-Meter-Klasse der DGzRS, von der zwischen 1985 und 1993 sechs Schiffe gebaut wurden. Der Seenotrettungskreuzer wurde am 22. April 1989 in Bremen-Vegesack von Ursula Söhnchen getauft, einer langjährigen Mitarbeiterin der DGzRS-Zentrale. Zunächst war er fünf Jahre lang in Wilhelmshaven stationiert, bevor er seinen Liegeplatz im Außenhafen von Hooksiel erhielt.

In nahezu drei Jahrzehnten fuhr die Besatzung der VORMANN STEFFENS ungezählte Einsätze und rettete zahlreichen Menschen das Leben. „Rausfahren, wenn andere reinkommen“ – diesen häufig zitierten Spruch prägte der langjährige Vormann der Station, Ole Mammen, der bis 2011 an Bord war. Für die Besatzung der VORMANN STEFFENS traf das häufig zu.

1990 wurde Seenotretter Dieter Steffens im Orkan während einer Einsatzfahrt von Bord gewaschen. Er konnte in letzter Sekunde durch einen Hubschrauber gerettet werden. Sechzehn Jahre später war die Besatzung der VORMANN STEFFENS im Einsatz, als ein russischer Seemann von einem Containerfrachter in schwerem Sturm über Bord stürzte. Er wurde von der Besatzung der BERNHARD GRUBEN gerettet und aufgrund des schweren Sturms nach Hooksiel gebracht.

Einsatz im Orkan

Nur wenige Tage später waren die beiden Seenotrettungskreuzer mit weiteren Kollegen erneut im Einsatz, als der Braker Kutter „Hoheweg“ im Orkan vermisst wurde. Die Retter konnten nichts mehr ausrichten. Die vier Fischer waren beim Untergang ihres Kutters ums Leben gekommen.

Inzwischen sind Vormann Dirk Hennesen und seine acht fest angestellten Kollegen Jahr für Jahr etwa 50 Mal im Einsatz. Jeweils vier Mann sind in 14-tägigen Törns an Bord, außerdem gehören 19 freiwillige Seenotretter zur Station.

Zunächst wird die Station Hooksiel durch einen „Springer“ abgedeckt werden, voraussichtlich im März 2018 wird dann ein anderer Seenotrettungskreuzer die Station fest übernehmen. Er ist kein Unbekannter: Es handelt sich um die 23 Meter lange BERNHARD GRUBEN. Dieser Seenotrettungskreuzerist bisher auf Norderney stationiert. Er wird auf der Insel von der EUGEN abgelöst werden, dis derzeit noch auf der Greifswalder Oie im Dienst ist. Die wiederum erhält einen Neubau, der Mitte Dezember getauft und in Dienst gestellt wird.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...rmann-steffens/


Quelle und Fotos: www.seenotretter.de


Die letzte Seenotretter-Crew der VORMANN STEFFENS (v. l.): Andreas Lembcke, Vormann Dirk Hennesen, Holger Speck und Ingo Henser

Auf Kontrollfahrt: der Seenotrettungskreuzer VORMANN STEFFENS geht nach fast 29 Jahren außer Dienst. Archiv-Foto: DGzRS/Martin Stöver

Angefügte Bilder:
csm_2017-12-04-Tschuess-VORMANN-STEFFENS-_1__af3183e88c.jpg   2017-12-04-Tschuess-VORMANN-STEFFENS.jpg  
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07.12.2017 02:22
#694 St. Nikolaus: Schutzpatron der Seefahrer antworten

06.12.2017
St. Nikolaus: Schutzpatron der Seefahrer

Zum Nikolaus haben die Seenotretter einen ganz „besonderen Draht“: Nicht nur, dass ihre Arbeitskleidung ebenfalls leuchtend rot ist – St. Nikolaus ist auch der Schutzpatron der Seefahrer, Schiffer und Fischer.

Zurückgeführt wird die Figur des Nikolaus auf die historische Person des Bischofs von Myra, der als Heiliger und Wundertäter verehrt wurde.

Eines der Wunder, das Nikolaus von Myra vollbrachte, war „die Stillung des Seesturms“ in dessen Verlauf Seeleute, die durch ein schweres Unwetter in Seenot geraten waren, in ihrer schwierigen Lage um Hilfe flehten. Da erschien ihnen ein Unbekannter, der die Navigation übernahm, die Segel wieder richtig setzte und schließlich den Sturm zum Abflauen brachte. Dann verschwand der Unbekannte. Als die Seeleute später in der Kirche von Myra für das Wunder ihrer Errettung dankten, erkannten sie in dem Unbekannten den Bischof Nikolaus.

Seitdem ist er ihr Schutzherr, was sich heute noch darin zeigt, dass in Hafenstädten zahlreiche Kirchen seinen Namen tragen. In den Niederlanden wird den Kindern erzählt, dass der Nikolaus am Abend des 5. Dezember mit dem Schiff über das Meer gefahren kommt. Und in manchen Gegenden stellen die Kinder am Abend des 5. Dezember statt ihrer Stiefel kleine gefalzte Schiffe aus Papier für die Gaben auf.

Da die Schifffahrt seit den Zeiten des Nikolaus von Myra stark zugenommen hat, hat er nun seine „Assistenten“ – die Seenotretter. Zwar können diese keinen Sturm zum Abflauen bringen, aber durchschnittlich sechs Mal am Tag laufen die Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote aus, um Menschen auf See aus Gefahrensituationen zu befreien oder aus Seenot zu retten.

Falls Sie es dem Nikolaus gleich tun möchten, hier können Sie für die Seenotretter spenden! https://spenden.seenotretter.de/

https://www.seenotretter.de/presse/ansic...-der-seefahrer/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Nikolausmorgen auf der HARRO KOEBKE

Angefügte Bilder:
csm_koebke-20171205-nikolaus_ff475e461b.jpg  
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07.12.2017 20:02
#695 Bei uns ist jetzt schon Weihnachten. Danke! antworten

Bei uns ist jetzt schon Weihnachten. Danke!

Dank Ihrer großartigen Unterstützung haben bereits alle 500 Rettungswesten einen Spender gefunden. Damit haben Sie einen echten Spendenrekord aufgestellt! Nur vier Wochen hat es gedauert, die neue Generation Rettungswesten für unsere Seenotretter zu finanzieren.

In unserem Video sehen Sie die neue Weste im Test: https://www.seenotretter.de/aktionen/rettungswesten/

Wie geht es weiter?
Die neuen Rettungswesten sind bestellt und werden im Frühjahr 2018 geliefert und auf unsere Rettungsstationen verteilt. Die Westen bleiben zwei Jahre auf der Station, ehe sie zur Wartung abgeholt und danach auf eine andere Station geschickt werden.

Sie wollten noch für eine Rettungsweste spenden und sind nun zu spät?

Kontaktieren Sie uns gerne – vielleicht finden wir gemeinsam ein anderes Projekt für unsere Seenotretter, bei dem Sie uns unterstützen möchten.

Ihre Ansprechpartner:
Ulrich Reiter
Telefon: 0421 53 707 520
E-Mail: reiter@seenotretter.de

Sabine Preiß
Telefon: 0421 53 707-522
E-Mail: preiss@seenotretter.de

Oder schauen Sie sich einfach in unserem Online-Spendentool um – auch hier haben wir Beispiele, wie wir Ihre Spende verwenden.

https://spenden.seenotretter.de/

Herzlichen Dank und frohe Weihnachten!


Quelle: www.seenotretter.de

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12.12.2017 20:20
#696 Blick in die Werfthalle: Spezialschiffbau für Seenotretter antworten

12.12.2017
Blick in die Werfthalle: Spezialschiffbau für Seenotretter

Bildband „Twins“ von Peter Neumann über neue Seenotrettungskreuzer der DGzRS

1985 sind die Seenotrettungskreuzer BERLIN und HERMANN HELMS der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Dienst gestellt worden. Nach 32 Jahren hartem Einsatz auf Nord- und Ostsee und mehr als 6.000 Rettungsfahrten wurden sie 2017 durch zwei Neubauten, die neue BERLIN und die ANNELIESE KRAMER, ersetzt. Den Bau der beiden modernen Spezialschiffe hat Peter Neumann in seinem Buch „Twins – SK 36 SK 37 Zwei neue Kreuzer für die Seenotretter“ festgehalten. Am 12. Dezember stellte er den Bildband auf der BERLIN in Laboe vor.

Erstmals seit vielen Jahren sind zwei Seenotrettungskreuzer von rund 28 Metern Länge auf einer Werft nahezu parallel gebaut worden. Der renommierte Autor, Buchdesigner und Seefotograf Peter Neumann hat das Projekt mit seiner Kamera begleitet. So ist nach seinem erfolgreichen Jubiläumsband „Respekt“ zum 150-jährigen Bestehen der DGzRS 2015 nun ein weiteres einzigartiges Buch über die Seenotretter entstanden.

„Twins“, erschienen bei Koehler im Maximilian-Verlag, Hamburg, lässt den Leser auf 172 Seiten und in mehr als 220 spektakulären Bildern die Entwicklung, den Bau und die Indienststellung der neuesten Seenotrettungskreuzer aus nächster Nähe erleben. Bilder und Texte nehmen den interessierten Laien mit auf eine sehenswerte Fertigungsreise und bieten auch dem Fachmann Spaß an einem äußerst anspruchsvollen Projekt.

Peter Neumann sind neben exzellenten Fotografien des Spezialschiffbaus auch eindrückliche Porträts der Seenotretter und der Menschen gelungen, die diese technisch höchst anspruchsvollen Rettungseinheiten entwickelt, gebaut und getauft haben.

Die neue BERLIN und die ANNELIESE KRAMER repräsentieren die Spitze der technischen Entwicklung in der über 150-jährigen Geschichte der organisierten Seenotrettung auf Nord- und Ostsee, die im Jahr 1865 mit einfachen Ruderrettungsbooten und Korkschwimmwesten begann. Beide Schiffe sind inzwischen erfolgreich unterwegs, um Menschen aus Seenot zu retten.

Jahr für Jahr verzeichnet die DGzRS mehr als 2.000 Einsätze zwischen der Emsmündung im Westen und der Pommerschen Bucht im Osten und zählt seit ihrer Gründung mehr als 84.000 Gerettete. Finanziert wird die gesamte Arbeit der Seenotretter nach wie vor allein durch Spenden, ohne Steuergelder. Für jedes verkaufte „Twins“-Exemplar spendet der Verlag zwei Euro an die DGzRS. „Twins“ ist ab Donnerstag, 14. Dezember, erhältlich im Seenotretter-Shop (www.seenotretter-shop.de).

Über das Buch
Peter Neumann: Twins – SK 36 SK 37 Zwei neue Kreuzer für die Seenotretter
Gebunden mit Schutzumschlag, Format 30 x 23 cm, 176 Seiten, mehr als 220 Farbfotos
Euro (D) 29,95 · Euro (A) 30,80 · SFr (unverbindliche Preisempfehlung) 41,90
ISBN 978-3-7822-1298-4
Koehler im Maximilian Verlag, Hamburg

Über den Autor
Peter Neumann gehört zu den renommiertesten internationalen Seefotografen. Mit seiner Yachtfotografie hat er neue Wege beschritten und eine ganze Generation von Fotografen geprägt. Mit seinen eindrucksvollen Bildern hat er den Handels- und Marineschiffen, deren Werften und der Seeschifffahrt wie auch den Seenotrettern ein Denkmal gesetzt. Ebenso begabt ist er als Buchgestalter. Ihm verdanken zahlreiche Bände über Schiffe, Werften, die Deutsche Marine oder die DGzRS ihre einzigartige Prägung. Bei Koehler erschienen sein Jubiläumsband „Respekt – 150 Jahre Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“ sowie die Kalenderreihe „... wir kommen“ über die Seenotretter.

Hinweis für Redaktionen
Ein Rezensionsexemplar können Journalisten anfordern bei Koehler im Maximilian Verlag, Hamburg, Stefanie Valjeur, Tel. 040/707080-320, E-Mail: presse@koehler-mittler.de.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...r-seenotretter/


Quelle: www.seenotretter.de


Vormann Michael Müller (v. l.), Autor und Fotograf Peter Neumann, Verleger Peter Tamm an Bord des Seenotrettungskreuzers BERLIN

Angefügte Bilder:
csm_2017-12-12--Bildband-_Twins_7ae9187c7d.jpg   2017-12-12-TwinsCover.jpg  
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15.12.2017 18:00
#697 Neuer Seenotrettungskreuzer für die Pommersche Bucht auf den Namen BERTHOLD BEITZ getauft antworten

15.12.2017
Neuer Seenotrettungskreuzer für die Pommersche Bucht auf den Namen BERTHOLD BEITZ getauft

Der jüngste Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) heißt BERTHOLD BEITZ. Die Tochter des langjährigen Kuratoriumsvorsitzenden der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Bettina Poullain, taufte das 20 Meter lange Spezialschiff am Freitag, 15. Dezember 2017, im Museumshafen der Hansestadt Greifswald auf den Namen ihres 2013 verstorbenen Vaters. Das Arbeitsboot erhielt den Namen ihrer Mutter, ELSE. Der auf der Fassmer-Werft in Berne/Unterweser entstandene Neubau ist für die Inselstation Greifswalder Oie östlich von Rügen bestimmt. Er wurde maßgeblich durch Krupp-Stiftung finanziert.

Mit der See fühlte sich Berthold Beitz zeitlebens eng verbunden. „Schon als junger Bankangestellter in Stralsund ist er allein nach Hiddensee gesegelt“, erinnerte sich Bettina Poullain bei der Taufe. „Und die seemännische Ausbildung junger Menschen auf der Krupp’schen Segelyacht war ihm immer ein besonderes Anliegen.“

Die BERTHOLD BEITZ wird das Heimatrevier ihres Namengebers absichern, die Pommersche Bucht. Beitz wurde 1913 in Zemmin südlich von Greifswald geboren. 1953 machte Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, der letzte persönliche Inhaber des Unternehmens Fried. Krupp, ihn zu seinem Generalbevollmächtigten. Beitz gestaltete in dieser Funktion den Wiederaufbau des Konzerns maßgeblich mit und wurde zu einem der wichtigsten deutschen Industriemanager der Nachkriegszeit.

Bleibende Verdienste hat sich Beitz aber nicht nur bei dem Unternehmen Krupp erworben: Im Zweiten Weltkrieg setzten er und seine Frau Else ein beeindruckendes Zeichen für Mut und Menschlichkeit. Unter Einsatz des eigenen Lebens rettete Beitz als Leiter eines Ölunternehmens in Polen Hunderten verfolgten Juden das Leben, indem er sie als „unabkömmliche Arbeitskräfte“ ausgab. Berthold und Else Beitz wurden vielfach für ihren humanitären Einsatz ausgezeichnet. Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vaschem erklärte das Ehepaar zu „Gerechten unter den Völkern“.

Selbst einmal auf die Hilfe der Seenotretter angewiesen

Alfried Krupp starb 1967. Er hatte testamentarisch bestimmt, dass sein gesamtes Vermögen in eine gemeinnützige Stiftung einfließen soll. Berthold Beitz wurde Vorsitzender des Kuratoriums und der Geschäftsführung der Stiftung. „Zentrales Anliegen war es ihm, die Stiftung stets im Sinne Alfried Krupps zu führen und so dessen Vermächtnis zu wahren“, sagte Bettina Poullain.

Eingedenk der Begeisterung der Familie Krupp für den Segelsport und vor dem Hintergrund, dass der Schiffbau viele Jahrzehnte lang ein wesentlicher Geschäftsbereich im Unternehmen Krupp war, bewilligte das Stiftungskuratorium unter seiner Führung erstmals 1988 die maßgebliche Finanzierung des Seenotrettungskreuzers ALFRIED KRUPP/Station Borkum.

„Die Förderung des Neubaus der BERTHOLD BEITZ ist die größte Einzelförderung der Stiftung im Gedenkjahr 50 Jahre nach Alfried Krupps Tod“, betonte die Vorsitzende des Kuratoriums, Prof. Dr. Dr. h. c. Ursula Gather. Damit engagiert sich die Stiftung zum dritten Mal für die ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen getragene Arbeit der Seenotretter.

Nach dem Bau der ALFRIED KRUPP hatte sie sich 1995 mit einem weiteren namhaften Betrag an der Reparatur dieses Seenotrettungskreuzers beteiligt, nachdem er in einem Einsatz schwer beschädigt worden war. Dabei hatten zwei Seenotretter ihr Leben verloren. Bettina Poullain wünschte dem neuen Seenotrettungskreuzer und seiner Besatzung „allzeit gute Fahrt und stets eine sichere Heimkehr“.

Kyra Mantey, die zwölfjährige Enkelin des 2. Vormanns Jean Frenzel, taufte mit gleichen Wünschen das Arbeitsboot ELSE. Das kleine, sehr wendige Boot wird in der für Seenotrettungskreuzer typischen Heckwanne mitgeführt. „Passender könnte es nicht sein. Meine Mutter hat meinem Vater sehr viel Arbeit abgenommen, bis ins hohe Alter“, sagte Bettina Poullain. Sie selbst war einmal auf die Hilfe der DGzRS angewiesen: „Wir hatten zwar ,nur‘ einen Ruderbruch, draußen vor der Schleimündung. Doch ich bin bis heute sehr froh, dass uns die Seenotretter schnell und professionell geholfen haben.“

Der Seenotrettungskreuzer BERTHOLD BEITZ

Der neue Seenotrettungskreuzer BERTHOLD BEITZ ist 20 Meter lang, hat nur 1,3 Meter Tiefgang und läuft bis zu 22 Knoten. Er hat in den vergangenen Wochen umfangreiche Erprobungen absolviert und sich dabei zur Zufriedenheit seiner Besatzung bewährt.

Mit seinem geringen Tiefgang kann er auch in Revieren eingesetzt werden, in denen größere Seenotrettungskreuzer auf ihr Tochterboot angewiesen wären, was für das Revier rund um die Greifswalder Oie besonders wichtig ist. Weitere besondere Merkmale des in der bewährten Netzspantenbauweise konstruierten Schiffstyps sind eine umfassende Ausrüstung zur medizinischen Erstversorgung an Bord, eine Feuerlöschpumpe mit einer Förderleistung von 2.300 Litern/min. zur Bekämpfung von Bränden auf See und – wie bei allen Rettungseinheiten der DGzRS – die Fähigkeit, sich im Falle des Durchkenterns innerhalb weniger Sekunden selbst wieder aufzurichten.

Auf ein Wohndeck, wie es auf anderen Seenotkreuzern eingerichtet ist, verzichtet die DGzRS bei dieser Klasse bewusst. Die Besatzung lebt nicht an Bord, sondern im nahen Stationsgebäude. Innerhalb kürzester Zeit kann die Einheit besetzt werden und zum Einsatz auslaufen.

Neuer Arbeitsboot-Typ in der Heckwanne

Neu ist der Typ des offenen Vollkunststoff-Arbeitsbootes ELSE in der Heckwanne. Das fünf Meter lange, zwei Meter breite und nur 30 Zentimeter tiefgehende Boot besteht aus äußerst robustem Polyethylen. Seine Manövrierfähigkeit ist vergleichbar mit einem Festrumpfschlauchboot (Rigid Hull Inflatable Boats, RHIB). Jedoch erreicht dieses bis zu 30 Knoten schnelle sogenannte Rigid Buoyancy Boats (RBB) seinen Auftrieb durch seinen starren leichten Rumpf selbst, ohne Schlauch. Dabei ist es deutlich robuster, wartungsärmer und nicht zuletzt geräumiger.

Die BERTHOLD BEITZ, die inzwischen fünfte Einheit der 20-Meter-Klasse, ist ein modifizierter Nachbau der zwischen 2009 und 2013 gebauten ersten vier Schiffe. Ein sechster 20-Meter-Seenotrettungskreuzer ist im Bau. Er wird im kommenden Jahr an der Schleimündung stationiert.
Die BERTHOLD BEITZ ersetzt im Zuge der Modernisierung der Rettungsflotte auf der Station Greifswalder Oie den Seenotrettungskreuzer EUGEN (Baujahr 2009), der nach Norderney verlegt wird. Die bisher auf Norderney stationierte BERNHARD GRUBEN löst in Hooksiel die VORMANN STEFFENS ab, die nach fast 29 Einsatzjahren außer Dienst gestellt und verkauft wird.


Über die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung

Die gemeinnützige Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung ist das Vermächtnis von Dr.-Ing. E. h. Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, dem letzten persönlichen Inhaber der Firma Fried. Krupp. Mit seinem Tod am 30. Juli 1967 und Dank des Erbverzichts seines Sohnes Arndt von Bohlen und Halbach ging sein Vermögen auf die Stiftung über. Die Stiftung ist als Aktionärin mit rund 21 Prozent an der thyssenkrupp AG beteiligt. Sie hat insbesondere die Aufgabe, die ihr aus ihrer Unternehmensbeteiligung zufließenden Erträge für gemeinnützige Zwecke in den Bereichen Wissenschaft, Erziehung und Bildung, Gesundheitswesen, Sport und Kultur zu verwenden. Seit Aufnahme ihrer Tätigkeit im Jahre 1968 hat sie hierfür rund 660 Millionen Euro aufgewendet.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...-beitz-getauft/


Quelle: www.seenotretter.de


SK 38 heißt jetzt BERTHOLD BEITZ. Bettina Poullain tauft den neuesten Seenotrettungskreuzer der DGzRS auf den Namen ihres Vaters. Das Arbeitsboot erhält den Namen ihrer Mutter, ELSE. (Foto: DGzRS – Die Seenotretter)

Else und Berthold Beitz Foto: Krupp-Stiftung, Essen

Angefügte Bilder:
csm_2017-12-15-Taufe-SK-38_bd1ddcc172.jpg   2017-12-15--Berthold-und-Else-Beitz-_Foto-Krupp-Stiftung_-Essen_.jpg  
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21.12.2017 00:00
#698 Seenotretter-„Bootschafter“ Till Demtrøder antworten

20.12.2017
Seenotretter-„Bootschafter“ Till Demtrøder

Neuer Seenotretter-„Bootschafter“ ab 2018 ist Schauspieler Till Demtrøder, ein echtes Nordlicht, das auch im Segelboot auf Nord- und Ostsee zu Hause ist. Einem breiten Publikum ist der „waschechte“ Hamburger unter anderem durch seine langjährige Rolle als Zivilfahnder Henning Schulz in der ARD-Erfolgsserie „Großstadtrevier“ bekannt geworden. Große Beliebtheit errang er zudem als Old Shatterhand in der Inszenierung „Der Schatz im Silbersee“ bei den Karl-May-Spielen Bad Segeberg.

„Ich kenne die Seenotretter seit Kindesbeinen. Ich war immer schon fasziniert von dem Tochterboot, das hinten rausfährt. Das geht jedem kleinen Jungen und auch vielen Männern noch so“, erzählt Demtrøder mit Begeisterung in der Stimme, die vielen Menschen auch aus Hörbüchern und Filmsynchronisationen vertraut ist.

Ihn beeindruckt die Organisations- und Finanzierungsform der DGzRS: „Ich war völlig erstaunt, als ich erfahren habe, dass die Seenotretter ohne jegliche staatliche Hilfe auskommen. Das war mir lange überhaupt nicht klar. Es hat meinen Respekt noch mal vergrößert. Ich freue mich sehr auf die Aufgabe des ,Bootschafters‘. Ich finde die Seenotretter einfach klasse!“

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...ill-demtroeder/


Quelle: www.seenotretter.de

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22.12.2017 18:18
#699 Übung des Seenotrettungskreuzers BERNHARD GRUBEN antworten

22.12.2017
Übung des Seenotrettungskreuzers BERNHARD GRUBEN

Diese Videoaufnahmen zeigen eine Übung eines Seenotrettungskreuzers der 23,1-Meter-Klasse der DGzRS vor dem Weststrand der Nordseeinsel Norderney. An Land ist der historische Rettungsschuppen zu erkennen, in dem das Ruderrettungsboot FÜRST BISMARCK als Museumsschiff erhalten ist.

Letzte Vorführungen der BERNHARD GRUBEN am Norderneyer Weststrand vor Verlegung des Seenotrettungskreuzers nach Hooksiel:

Freitag, 29. Dezember 2017, 11.00 und 15.30 Uhr; Rettungsschuppen geöffnet von 10.30 bis 17 Uhr
Samstag, 30. Dezember 2017, 11.00 und 15.30 Uhr; Rettungsschuppen geöffnet von 10.30 bis 17 Uhr

Der Rettungsschuppen ist ebenfalls geöffnet an Neujahr, 1. Januar 2018, von 11 bis 14 Uhr.

Zu allen drei Sonderöffnungszeiten des Weststrandschuppens gibt es Filmvorführungen sowie weihnachtliche Speisen und Getränke.

Regelmäßige Öffnungszeiten des Rettungsschuppens in der Saison sind unter www.seenotretter.de/termine zu finden.

Mehr zur Station Norderney: www.seenotretter.de/norderney

Wir danken André Schümann für die tollen Aufnahmen!

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...ernhard-gruben/


Quelle: www.seenotretter.de

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28.12.2017 00:00
#700 FURUNO DEUTSCHLAND GmbH unterstützt Seenotretter antworten

27.12.2017
FURUNO DEUTSCHLAND GmbH unterstützt Seenotretter

Ein nachträgliches Taufgeschenk machte der Elektronik-Hersteller FURUNO DEUTSCHLAND GmbH der Besatzung des neuen Seenotrettungskreuzers der Greifswalder Oie kurz nach der Taufe: Eine Spende von 7.800 Euro überreichte General Sales Manager Rüdiger Engel an Bord der BERTHOLD BEITZ.

Seit Jahrzehnten ist FURUNO weltweit als Hersteller von Elektronik für die Schiffsnavigation und -kommunikation, die Fischerei und Meeresforschung, die Luftfahrt und Medizintechnik bekannt.
General Sales Manager Rüdiger Engel, selbst gebürtiger Usedomer und leidenschaftlicher Wassersportler, konnte das japanische Mutterhaus schnell von einer Spende für die Seenotretter überzeugen.


„Wir stellen Elektronik für die Berufsschifffahrt, die Fischerei und die Sportschifffahrt her. Die Seenotretter sind – größtenteils freiwillig – zu jeder Tag- und Nachtzeit bereit, auf See zu helfen. Für uns ist es deshalb eine Frage der Ehre, mit dieser Spende unseren Beitrag für die Seenotretter zu leisten“, sagte Rüdiger Engel am Rande der Spendenübergabe auf dem Seenotrettungskreuzer BERTHOLD BEITZ.


Die Spende dient der Anschaffung neuer Rettungswesten für alle sieben Besatzungsmitglieder. Die BERTHOLD BEITZ war am vergangenen Freitag (15.12.17) in Greifswald von Bettina Poullain getauft worden. Sie ist die Tochter von Berthold Beitz, dem langjährigen Kuratoriumsvorsitzenden der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Der neue Seenotrettungskreuzer ist 20 Meter lang, hat nur 1,3 Meter Tiefgang und läuft bis zu 22 Knoten. Er hat in den vergangenen Wochen umfangreiche Erprobungen absolviert und sich dabei zur Zufriedenheit seiner Besatzung bewährt.
Mit seinem geringen Tiefgang kann er auch in Revieren eingesetzt werden, in denen größere Seenotrettungskreuzer auf ihr Tochterboot angewiesen wären, was für das Revier rund um die Greifswalder Oie besonders wichtig ist.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/da...t-seenotretter/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Die Besatzung der BERTHOLD BEITZ freut sich über die großzügige Spende der FURUNO DEUTSCHLAND GmbH. General Sales Manager Rüdiger Engel überbrachte den Spendenscheck

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28.12.2017 00:00
#701 Weihnachtsspenden für die Seenotretter antworten

27.12.2017
Weihnachtsspenden für die Seenotretter

An vielen Stationen wurden die Seenotretter, die über die Feiertage ihren Dienst an Bord tun, nicht vergessen: Glückwünsche und Weihnachtsplätzchen wurden vorbeigebracht und so manche Spende.

Die Besatzung des Seenotrettungskreuzers ALFRIED KRUPP der Station Borkum half bis zum Nachmittag am Heiligen Abend innerhalb von 24 Stunden drei Mal, Menschen ins Krankenhaus zu bringen. Der Transport von der Insel zum Festland per Hubschrauber war nicht möglich. Mit ihren Patienten lief die ALFRIED KRUPP jeweils das niederländische Eemshaven an. Erst um halb drei Uhr nachmittags traf der Seenotrettungskreuzer wieder auf der Insel ein.

So freute sich die Besatzung riesig, als Stefan „Pün“ Akkermann von der Fleischerei Pün mit einem Korb voller Leckereien vorbeikam, darunter für die Weihnachtstage so traditionelle ostfriesische Gerichte wie Pökelfleisch und Sniertjebraa. Gleichzeitig traf Jan Tebbe-Simmendinger von der Firma STS Offshore Shipping & Supply ein. Sein Weihnachtsgeschenk für die Seenotretter: 5.000 Liter Brennstoff.
Die Seenotretter bedankten sich herzlich für die hoch willkommenen Spenden.

Ein herzliches Danke sagen die Seenotretter allen ihren Spendern für die Unterstützung!

https://www.seenotretter.de/aktuelles/da...e-seenotretter/


Quelle: www.seenotretter.de


Jan Tebbe-Simmendinger (l.), STS Offshore Shipping & Supply, und Stefan "Pün" Akkermann, Fleischerei Pün, mit der Besatzung der ALFRIED KRUPP (Foto: Wilke Specht)

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03.01.2018 17:18
#702 Einmal um die eigene Achse gedreht antworten

03.01.2018
Einmal um die eigene Achse gedreht

Wie alle unsere Seenotrettungskreuzer und -boote ist auch der Prototyp eines neuen 8,9-Meter-Seenotrettungsbootes als Selbstaufrichter konstruiert. Er musste sich jetzt auf der Werft im Kenterversuch beweisen. Mit Hilfe eines Krans wurde das Boot zum Kentern gebracht. Unser Video zeigt: Test bestanden, das Seenotrettungsboot richtet sich wieder auf! In den nächsten Monaten wird es weiter auf Herz und Nieren geprüft.

Auf der finnischen Spezialwerft Arctic Airboats entstand das knapp neun Meter lange, 3,10 Meter breite und nur 65 Zentimeter tiefgehende Vollkunststoffboot aus äußerst robustem Polyethylen (High Molecular Weight Polyethylen). Es verfügt über je zwei 200-PS-Außenbordmotoren. Die Manövrierfähigkeit der bis zu 40 Knoten (ca. 75 km/h) schnellen Einheiten ist vergleichbar mit Festrumpfschlauchbooten (Rigid Hull Inflatable Boats, RHIB).

Jedoch erreichen diese sognannten Rigid Buoyancy Boats (RBB) ihren Auftrieb – wie der Name sagt – durch ihren starren leichten Rumpf selbst, ohne Schlauch. Dabei sind sie deutlich robuster, wartungsärmer und nicht zuletzt geräumiger. Die Manövrierfähigkeit, das Schleppverhalten und die Stabilität des Vollkunststoffbootes sind außerordentlich gut, Sog und Wellenschlag gering. Der Prototyp mit Kajüte und halbgeschlossenem Deckshaus soll voraussichtlich das Seenotrettungsboot WUPPERTAL in Maasholm ersetzen.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...-achse-gedreht/


Quelle: www.seenotretter.de

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08.01.2018 00:07
#703 Bremer Eiswette 2018: Die "Werser geiht!" antworten

06.01.2018
Bremer Eiswette 2018: Die "Werser geiht!"

Seit 1829 wird an jedem 6. Januar in Bremen gewettet, ob die Weser „geiht“ oder „steiht“. Ein 99 Pfund schwerer Schneider mit heißem Bügeleisen (und losem Mundwerk) prüft, ob die Weser fließt oder zugefroren ist – früher wichtig für Handel und Schifffahrt.

Damals war der Gegenstand der Wette von größter Bedeutung. War die Weser zugefroren, gab es keine Schifffahrt auf dem Fluß. Die Kaufleute wetteten jedes Jahr, ob die Weser am 6.1. zugefroren sei. Die Verlierer der Wette zahlten das zwei Wochen später stattfindende Festessen.

Schon lange friert die Weser nicht mehr zu, und inzwischen entscheidet das Los über „Gewinner“ und „Verlierer“, doch die alten Rituale sind geblieben und sorgen jedes Jahr für viel Begeisterung beim zahlreich erscheinenden Publikum: Eiswett-Präsidium, „Novizen“ der Bremer Kaufmannschaft, „Medicus publicus“ und „Notarius publicus“ mit langen Lockenperücken, der „Secretarius“ sowie unter anderen auch die heiligen drei Könige haben jeweils fest zugewiesene Rollen. Der politische Spott auf die Bremer Politik ist in erster Linie Aufgabe des Schneiders, der von Peter Lüchinger meisterhaft in Szene gesetzt wird. Eigentlich sollte er mit seinem heißen Bügeleisen die Festigkeit des Eises prüfen, doch hinter dem Zeremoniell fließt für alle deutlich sichtbar auch in diesem Jahr das Wasser der Weser.

Für die Seenotretter ist es Ehrensache, den Schneider mit dem Arbeitsboot eines Seenotrettungskreuzers trockenen Fußes über den Fluß zu setzen. Seit Jahren wird beim Stiftungsfest zwei Wochen nach der Eiswette für die Seenotretter gesammelt. Allein bei den Festen 2016 und 2017 hatten die rund 800 Eiswettgenossen und ihre Gäste jeweils rund 450.000 Euro in die Zahlteller der Tischältesten gelegt – und mit diesen Spenden ein neues Seenotrettungsboot fast vollständig finanziert.

Im August wurde das Seenotrettungsboot feierlich auf den Namen SECRETARIUS getauft. Secretarius Peter Albrecht ist seit 2005 für die gesamte Organisation der Eiswette zuständig. Die Spende der Eiswette und ihrer Gäste ist die jährlich größte Einzelspende an die DGzRS. Die Seenotretter drückten ihre große Dankbarkeit nicht zuletzt dadurch aus, dass auch bereits das Tochterboot des Seenotrettungskreuzers HARRO KOEBKE nach einer Rolle der Eiswette NOTARIUS benannt wurde; und der Seenotrettungskreuzer der Station Nordstrand heißt EISWETTE.

In diesem Jahr nahm der Seenotrettungskreuzer EUGEN mit seinem Arbeitsboot HUBERTUS an der Eiswette teil. Die üblicherweise am Dreikönigstag abgehaltene Zeremonie findet stets am Punkendeich in Höhe der Weserfähre statt. Auch in diesem Jahr begleiteten die Seenotretter die Veranstaltung an Land mit einem Infostand.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/da...e-werser-geiht/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


In diesem Jahr bei der Bremer Eiswette: Seenotrettungskreuzer EUGEN mit Arbeitsboot HUBERTUS

Musikalische Einstimmung mit Bremer Original Johnny Glut und Akkordeonbegleitung – im Hintergrund Seenotrettungskreuzer EUGEN (Fotos: Manuel Miserok / DGzRS)

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10.01.2018 21:11
#704 Sammelschiffchen macht das Rennen antworten

10.01.2018
Sammelschiffchen macht das Rennen

Theo Neuwald aus Dortmund hat mit seiner Familie eine besondere Seifenkiste gebaut.

Stürmisch ist es oft, wenn die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) aufs Meer rausfahren, um Menschen aus Seenot zu befreien. Stürmisch war es Anfang September 2017 auch für den zehnjährigen Theo Neuwald – allerdings nicht draußen auf See, sondern in Krefeld. In einer selbstgebauten Seifenkiste sauste er bei einem Rennen den Hügel hinunter. Die Form des Eigenbaus sorgte für reichlich Aufsehen: Er sieht aus wie ein Sammelschiffchen der Seenotretter – nur in Groß.

„Die Erklärung dafür ist ganz einfach“, sagt Theo und lacht. „Schuld ist mein Opa.“ Als passionierter Segler und langjähriger Förderer der DGzRS beflügelte Großvater Eckhard Osterhage von klein auf Theos Fantasie. Die Seenotretter und ihre wichtige Aufgabe waren im Bewusstsein der Familie schon immer fest verankert. So ist es kein Wunder, dass Theo bei einem Aufsatzwettbewerb der Dortmunder Schulen zum Thema „Meine Zukunft“ nicht lange nachdenken musste, worum es in seinem Text gehen soll. „Ganz klar“, sagt er, „die Seenotretter.“ Und was genau will er werden? „Als Seenotretter auf dem Seenotrettungskreuzer HERMANN MARWEDE helfe ich beim Löschen einer brennenden Fähre.“

Dabei legte sich Theo so ins Zeug, dass er für seinen Aufsatz innerhalb seiner Altersgruppe ausgezeichnet wurde und eine Lokalzeitung darüber berichtete. Was der Junge nicht ahnen konnte: Sein Opa gab der DGzRS-Zentrale in Bremen einen kleinen Wink. Prompt erschien auch noch ein Artikel über den ungewöhnlichen Aufsatz in der Vierteljahreszeitschrift „Längsseits“ der DGzRS. Und damit nicht genug: Die Seenotretter waren so von der Geschichte angetan, dass Theo und seine Familie bei einem Besuch auf Helgoland an Bord der HERMANN MARWEDE durften.

„Das war super“, schwärmt er noch heute. „Da konnte ich mir die HERMANN MARWEDE von oben bis unten angucken. Alle waren total nett und haben sich viel Zeit für uns genommen.“ So viel Zeit, dass man an Bord gemütlich ins Plaudern kam. Die Mannschaft erzählte etwas über das Schiff. Theo erwähnte irgendwann das Seifenkistenrennen in Krefeld – und die Idee war geboren. „Der Vormann der HERMANN MARWEDE meinte, die Seifenkiste könnte doch aussehen wie ein Schiff der Seenotretter“, erzählt Theo. „Ich fand das sofort klasse.“


Wettlauf gegen die Zeit

Dass die Seifenkiste allerdings dann doch nicht wie ein Seenotrettungskreuzer aussehen konnte, stellte sich zu Hause schnell heraus. „Das war ziemlich kompliziert und hätte nur eine Kompromisslösung werden können“, sagt Vater Jürgen Neuwald. Die Lösung: das Sammelschiffchen. „Es hat dafür die perfekte Form. Es ist schnittig, gleichzeitig einfach aufgebaut und hat einen sehr hohen Erkennungswert.“ Die gesamte Familie krempelte die Ärmel hoch und packte mit an. Ein Wettlauf gegen die Zeit begann: Bis zum Start des Seifenkistenrennens blieben nur noch wenige Wochen.

„Wir haben zunächst mal nach Bauplänen für Schiffe im Internet geguckt, wurden aber nicht fündig. Schließlich hat uns Theos Onkel Daniel Napolitano die symmetrische Spantenkonstruktion präzise entworfen. Dem Konstrukteur ging das leicht von der Hand. „Mit dem filigranen Spantengrüst steht und fällt ja die gesamte Statik und Optik des Schiffchens“, erzählt Jürgen Neuwald. Er selbst ist Ingenieur, weiß also, wovon er spricht.

„Außerdem konnten wir in der Tischlerei meines alten Klassenkameraden Olaf Engels arbeiten. Wir durften alle Geräte benutzen. Er ist selbst Segler und schätzt dementsprechend die Arbeit der DGzRS. Er war sofort begeistert und hat tatkräftig mitgeholfen.“ Auch Theo und sein jüngerer Bruder Helge packten mit an.

„Körperlich am Ende – aber superstolz“

Gut 300 Arbeitsstunden steckten Familie Neuwald und Co. in den Bau der Seenotretter-Seifenkiste. Baupläne aufstellen, Holz sägen und fräsen, Holzverbindungen nach Tischlerart herstellen statt Baumarktwinkel zu benutzen, eine richtige Beplankung befestigen und natürlich das Fahrwerk inklusive Lenkung und Fußbremse fest mit dem Korpus verbinden, zuletzt spachteln, lackieren und beschriften – drei volle Wochenenden waren die „Schiffbauer“ von morgens bis abends auf der Seifenkisten-Werft beschäftigt. „Am Ende“, sagt Jürgen Neuwald, „waren alle auch körperlich am Ende – aber superstolz.“

Für Theo ging die Aufregung jetzt erst richtig los: Am Renntag klopfte sein Herz bis zum Hals. „Die Startrampe war so richtig steil“, sagt er. „Und die Seifenkiste wurde echt schnell.“ Nur zwei Probeläufe waren vor dem eigentlichen Rennen auf der Strecke erlaubt. In einem DGzRS-roten Overall und mit Sturzhelm auf dem Kopf meisterte er die Testläufe gut. Die Seifenkiste hat zum Glück Bremsen. „Benutzt hat er die beim eigentlichen Rennen allerdings weniger“, sagt Vater Jürgen und lacht. „Das Schiffchen hat aus optischen Gründen nur eine schmale Spurbreite und dabei einen relativ hohen Schwerpunkt. Die scharfe S-Kurve auf der Hälfte der Strecke hat Theo dann auf zwei Rädern genommen. Ich dachte, ich guck’ nicht richtig.“

Gut 500 Meter lang ist die Seifenkistenstrecke in Krefeld-Hüls. Theo startete in der „Jux-Klasse“ mit der Startnummer 35. Der kleine Stunt auf zwei Rädern in der Kurve nützte ihm auf jeden Fall. Er brauchte nur 31 Sekunden für die Strecke und behauptete sich damit gut gegen Seifenkisten der Rennklasse. Die Wertung für Theo: ein ziemlich schneller und bejubelter dritter Platz.

„Klar bin ich stolz“, sagt der junge Seifenkistenpilot und erinnert sich gern an den Bau seines kleinen Flitzers. Ursprünglich wollte die Familie den Eigenbau nach dem Rennen meistbietend versteigern und das Geld der DGzRS spenden. Jetzt gibt es einen noch schöneren Plan. Jürgen Neuwald: „Wir übergeben die Seifenkiste der DGzRS als Dauerleihgabe. Eine Idee ist es, sie in Bremen oder in einem Informationszentrum der DGzRS auszustellen, sodass sie für jedermann zu sehen ist.“ Natürlich brauchen auch kleine Schiffe auf Rädern einen Namen. Theo hat schon einen ausgesucht: „Seenotretter-Seifenkiste“.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...cht-das-rennen/


Quelle und Fotos: www.seenotretter.de


Vorfahrt der besonderen Art: Theo Neuwald in seiner Sammelschiffchen-Seifenkiste vor dem Tochterboot EMMI auf der Seenotretter-Werft in Bremen


Zusammengesetzt: Gemeinsam mit seinem Vater Jürgen Neuwald hält Theo das fertige Spantengerüst aus Holz in den Händen.


Seifenkistenfahrer Theo Neuwald umringt von Freunden und Familie.

Angefügte Bilder:
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20.01.2018 00:11
#705 Schauspieler Till Demtrøder besucht „seine“ Seenotretter auf der „boot“ Düsseldorf antworten

19.01.2018
Schauspieler Till Demtrøder besucht „seine“ Seenotretter auf der „boot“ Düsseldorf

Autogrammstunde mit neuem DGzRS-„Bootschafter“ am 22. Januar

Schauspieler Till Demtrøder besucht „seine“ Seenotretter auf der weltgrößten Wassersportmesse „boot“ Düsseldorf. Der neue „Bootschafter“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist am Montag, 22. Januar 2018, auf dem DGzRS-Messestand zu Gast, um mit Freunden und Förderern der Seenotretter ins Gespräch zu kommen. Die Autogrammstunde in Halle 14, Stand A51, beginnt um 14 Uhr.

Erst vor wenigen Tagen hatten die Seenotretter Till Demtrøder als ihren neuen ehrenamtlichen „Bootschafter“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Bei einer Mensch-über-Bord-Übung vor Cuxhaven zogen sie den Schauspieler aus der Nordsee. „Nur wenn man weiß, wovon man spricht, kann man auch andere Menschen überzeugen“, sagte er nach seinem Sprung ins vier Grad kalte Wasser – ausgerüstet mit Überlebensanzug und professioneller Rettungsweste der Seenotretter.

Demtrøder ist ein echtes Nordlicht, das auch im Segelboot auf Nord- und Ostsee zu Hause ist. Einem breiten Publikum ist der „waschechte“ Hamburger unter anderem durch seine langjährige Rolle als Zivilfahnder Henning Schulz in der ARD-Erfolgsserie „Großstadtrevier“ bekannt geworden. Große Beliebtheit errang er zudem als Old Shatterhand in der Inszenierung „Der Schatz im Silbersee“ bei den Karl-May-Spielen Bad Segeberg.

Der Schauspieler verfolgt die Arbeit der Seenotretter seit vielen Jahren. Besonders beeindruckt ihn ihre Organisations- und Finanzierungsform: „Ich war völlig erstaunt, als ich erfahren habe, dass die Seenotretter ohne jegliche staatliche Hilfe auskommen. Das war mir lange überhaupt nicht klar. Es hat meinen Respekt noch mal vergrößert.“

2017 waren die Seenotretter mehr als 2.050 Mal im Einsatz. Dabei retteten sie rund 500 Menschen aus Seenot oder befreiten sie aus Gefahr. Mit einem umfangreichen Neubau- und Umstationierungsprogramm bereiten sich die Seenotretter auf künftige Herausforderungen vor. 2017 wurden sechs neue Rettungseinheiten in Dienst gestellt, fünf weitere folgen 2018.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...ot-duesseldorf/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de

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