Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  

Forum der Langeoog-Fans

schiff wasserturm sanddorn lale strand rose seenot sonnenuntergang inselbahn

Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 817 Antworten
und wurde 89.038 mal aufgerufen
 Wissenswertes über Langeoog
Seiten 1 | ... 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55
Trödel
...zieht ins Bliev hier


Beiträge: 64.602

22.11.2019 23:00
#811 Seenotretter testen über der Ostsee erfolgreich unbemanntes Luftfahrtsystem für Seenotfälle Antworten

Seenotretter testen über der Ostsee erfolgreich unbemanntes Luftfahrtsystem für Seenotfälle

Dreijähriges DGzRS-Forschungsprojekt zur Verbesserung von Kommunikation und Datenaustausch auf See bringt wichtige Erkenntnisse für die Praxis

Über der Ostsee hat die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gemeinsam mit neun Partnern erfolgreich ein unbemanntes Luftfahrtsystem für den Einsatz im Seenotfall getestet. Am Ende des vor drei Jahren gestarteten Forschungsprojektes LARUS (lat. Möwe) steht nun ein automatisches Starrflügelflugzeug, das bereits rund 660 Seemeilen (etwa 1.220 Kilometer) sicher über See zurückgelegt hat. Eine weiterentwickelte Version könnte künftig auch unter erschwerten Einsatzbedingungen Kommunikation und Datenaustausch bei der Koordinierung von Such- und Rettungsmaßnahmen durch die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS verbessern – und damit Menschenleben retten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das Projekt im Rahmen des Forschungsprogramms für die zivile Sicherheit gefördert.

„Auf See wird die Rettung an sich auch künftig durch Menschen in Seenotrettungskreuzern und Hubschraubern erfolgen. Unbemannte Luftfahrtsysteme können aber – sofern sie automatisiert fliegen – zusätzliche Kommunikationskapazitäten schaffen und aktuelle Lagebilder liefern“, unterstreicht DGzRS-Geschäftsführer Kapt. Udo Helge Fox die Bedeutung der Forschung.

Vor der vorpommerschen Küste zwischen Rügen und Usedom hat LARUS erstmals in den deutschen Seegebieten, also im Zuständigkeitsbereich der DGzRS, ein unbemanntes Luftfahrtsystem in ein Szenario zur Suche und Rettung von Menschen in Seenot integriert (SAR = Search and Rescue). „Es galt, einen Dummy in der Ostsee aufzuspüren. Der LARUS-Demonstrator hat das Objekt schnell gefunden, die Daten an den Seenotrettungskreuzer BERTHOLD BEITZ sowie die SEENOTLEITUNG BREMEN übertragen und die Seenotretter sicher zu dem ,Schiffbrüchigen‘ geführt“, berichtet DGzRS-Wissenschaftler und Projektleiter Thomas Lübcke.

Datenaustausch mit Seenotrettungskreuzer und SEENOTLEITUNG

Das LARUS-System verfügt über einen eigens modifizierten Transponder für das in der Schifffahrt übliche Automatische Identifikationssystem (AIS). Damit kann es Ortungssender lokalisieren, wie sie in modernen Rettungswesten zum Einsatz kommen. Die AIS-Signale sind meist nur in kleinem Radius um die im Wasser befindliche Person zu empfangen. Das LARUS-System kann sie aus der Luft aufspüren und die Daten an Rettungseinheiten weiterleiten, die noch nicht vor Ort sind.

Im Rahmen des LARUS-Projekts wurde ein vom Bremer Unternehmen Hanseatic Aviation Solutions entwickeltes, unbemanntes Starrflügelflugzeug mit 3,6 Metern Spannweite für die Anforderungen im Seenotrettungsdienst weiterentwickelt und durch verschiedenste Kommunikations- und Sensorik-Komponenten erweitert. „Mit dem LARUS-Demonstrator haben wir verschiedene optische und sensorische Nutzlastkomponenten ebenso wie neuartige Konzepte für eine zuverlässige Funkvernetzung erprobt. Alle Komponenten senden Live-Informationen zum Boden, von wo aus der sichere Flugbetrieb ständig überwacht werden kann. Es geht darum, die Seenotretter mit sehr leistungsfähiger Technik für Einsätze unter besonders schwierigen Bedingungen zu unterstützen“, sagt der Koordinator des Forschungsverbundes Prof. Dr.-Ing. Christian Wietfeld, Leiter des Lehrstuhls für Kommunikationsnetze an der Technischen Universität Dortmund.

Neuland in vielfacher Hinsicht

Mit LARUS haben die Wissenschaftler vielfach Neuland betreten. Erstmals wurde im deutschen zivilen Luftraum über See ein unbemanntes Luftfahrtsystem mit etwa 25 Kilogramm Abfluggewicht bewegt. Es hat das Lagebild in Echtzeit gleichzeitig an verschiedene Nutzer übertragen, darunter der Seenotrettungskreuzer BERTHOLD BEITZ der Station Greifswalder Oie und die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS.
Diese Daten können browserbasiert, also ohne zusätzliche Software, in einem laufenden Einsatzszenario genutzt werden. Der vom Luftfahrtsystem erfasste hochauflösende Videostream wurde in Echtzeit über einen im Projekt erforschten, neuartigen Multi-Link-Ansatz an die Bodenstation übertragen: Hierbei wurden zwei öffentliche LTE-Netze mit einem spezifisch für das LARUS-System aufgebauten automatisiert so kombiniert, dass bei kurzzeitigen Störungen der Funkausbreitung die Daten des Luftfahrtsystems zuverlässig übertragen werden. Störungen der Funkausbreitung entstehen beispielsweise, wenn sich Reflektionen der Funkwellen auf der Wasseroberfläche mit der direkten Funkverbindung zwischen Luftfahrtsystem und den Basisstationen überlagern.

Insgesamt ist das System in der Abschlussphase des Projektes rund 660 Seemeilen (mehr als 1.220 Kilometer) geflogen. Einen großen Teil dieser Strecke legte es außerhalb der Sichtweite der Bodenstation in Höhen von bis zu 2.500 Fuß (rund 760 Meter), also bis zur Obergrenze des unkontrollierten Luftraums, zurück.

Das LARUS-System war für Sichtbarkeitstests auch gemeinsam mit einem Such- und Rettungshubschrauber des Typs Sea King aus dem Marinefliegergeschwader 5 der Deutschen Marine in der Luft. Es ist bis zu 140 km/h schnell und bei Windstärken bis sieben Beaufort (mehr als 60 km/h Windgeschwindigkeit) gestartet, geflogen und wieder gelandet. Die Bundesnetzagentur hat LARUS zudem die erste deutsche Frequenz für einen automatischen Starrflügler im SAR-Dienst (SAR Fixed Wing Aircraft) zugeteilt. Fliegerisch hat das System alle Erwartungen der Projektleitung erfüllt.

Umfangreiche übergreifende Zusammenarbeit

Die für die Luftfahrt wie für die Seenotretter bedeutenden Testflüge sind bisher einzigartig. Realisiert wurden sie dank übergreifender Zusammenarbeit von Behörden und Organisationen auf Landes- wie Bundesebene. Die Landesluftfahrtbehörde Mecklenburg-Vorpommern hat das Genehmigungsverfahren frühzeitig begleitet. Bundesverkehrsministerium und Deutsche Flugsicherung (DFS) haben für den Betrieb des unbemannten Fluggerätes außerhalb der Sichtweite und in Höhen oberhalb von 300 Metern über Grund zwei großflächige, temporäre Flugbeschränkungsgebiete eingerichtet und damit die luftverkehrsrechtliche Grundlage für die Test- und Validierungsflüge vor dem Fischland und über dem Greifswalder Bodden geschaffen.

Droniq, ein Gemeinschaftsunternehmen der DFS Deutsche Flugsicherung und der Deutschen Telekom, sorgte mit dem UTM (Unmanned Aircraft System Traffic Management System) für die Darstellung der Luftlage. Dafür wurde das unbemannte Fluggerät mit einem LTE-Modul mit integrierter SIM-Karte und GPS-Empfänger ausgestattet. Über Mobilfunk meldete das Modul die aktuelle Position des Fluggeräts an die Server der DFS. Von dort wurde das aktuelle Luftlagebild webbasiert bereitgestellt.

Bis Ende des Jahres wird LARUS fortgeführt, um die Ergebnisse zu sichern und auf dieser Basis konkreten weiteren Entwicklungsbedarf zu benennen, der das System langfristig zur Praxistauglichkeit führen soll.

Zum Forschungsprojekt LARUS

Partner des Forschungsprojektes sind der Lehrstuhl für Kommunikationsnetze der Technischen Universität Dortmund als Verbundkoordinator, die DGzRS als rettungsfachlicher Koordinator, das Institut für Flugsystemdynamik der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen, sowie die Firmen Hanseatic Aviation Solutions GmbH, Bremen, IMST GmbH, Kamp-Lintfort, und OptoPrecision GmbH, Bremen. Assoziierte Partner waren das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, die Bundespolizei See, die Deutsche Telekom AG und die Global Health Care GmbH.

Projektträger ist das VDI-Technologiezentrum. Das Verbundprojekt wird im Rahmen der Bekanntmachung „Innovative Rettungssysteme“ im Sicherheitsforschungsprogramm „Forschung für die zivile Sicherheit“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Über die Seenotretter

Die DGzRS ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee. Zur Erfüllung ihrer Aufgaben hält sie rund 60 Seenotrettungskreuzer und -boote auf 55 Stationen zwischen Borkum im Westen und Usedom im Osten einsatzbereit – rund um die Uhr, bei jedem Wetter. Jahr für Jahr fahren die Seenotretter mehr als 2.000 Einsätze, koordiniert von der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre). Die gesamte unabhängige und eigenverantwortliche Arbeit der Seenotretter wird ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert, ohne Steuergelder. Seit Gründung der DGzRS 1865 haben ihre Besatzungen mehr als 85.000 Menschen aus Seenot gerettet oder drohenden Gefahren befreit. Schirmherr der Seenotretter ist der Bundespräsident.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...r-seenotfaelle/

Quelle und Fotos: www.seenotretter.de


1. Start des LARUS-Flugsystems mit Sicherheitspilot

2. LARUS-System im Flug über der Ostsee

3. Luftbild des Seenotrettungskreuzers BERTHOLD BEITZ und seines Arbeitsbootes ELSE, aufgenommen vom LARUS-System

4. Echtzeit-Lagebild des LARUS-Systems während einer Sektorensuche, welches auf die Brücke der BERTHOLD BEITZ übertragen wurde: Karte mit der durch die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS geplanten Sektorensuche und der tatsächlichen Trajektorie des LARUS-Systems (blaue Linie) sowie dem Status der Kommunikationsverbindungen (grüne, rote und rosafarbene Linien)

5. Größenvergleich des LARUS-Flugsystems mit einem Such- und Rettungshubschrauber des Typs Sea King der Deutschen Marine

6. DGzRS-Wissenschaftler Thomas Lübcke (l.) und LARUS-Projektkoordinator Prof. Dr.-Ing. Christian Wietfeld (TU Dortmund, r.) mit dem LARUS-Projektteam nach der Abschlusspräsentation der beiden Flugsystem-Demonstratoren und den mobilen Bodenstationen im Hintergrund

Angefügte Bilder:
csm_2019-11-22-Larus1_1c32c7d36b.jpg   2019-11-22-Larus2.jpg   2019-11-22-Larus3.jpg   2019-11-22-Larus4.jpg   2019-11-22-Larus5.jpg   2019-11-22-Larus6.jpg  
Trödel
...zieht ins Bliev hier


Beiträge: 64.602

27.11.2019 00:00
#812 Sie opfern sich Antworten

26.11.2019
Sie opfern sich

Auf einer Holzpalette liegen sie dicht beieinander, als ob sie sich gegenseitig Schutz geben wollen. Ein bisschen sehen sie aus wie versteinerte Heringe. Manche tragen ein Hansekreuz und den Schriftzug DGzRS. Ohne sie ist ein neuer Seenotrettungskreuzer nicht vollständig. Die Opferanoden verhindert die elektrolytische Korrosion des Unterwasserschiffes. Sie schützen den Aluminiumrumpf gegen edlere Metalle und werden dabei selbst zerstört – sie opfern sich. Während die Schiffbauer die Opferanoden außen an der neuen HAMBURG befestigen, verlegen sie im Inneren hunderte Meter Kabel, damit Strom und Daten fließen können, installieren Rohre und sägen Holz für Schränke, Kojen und Wände zu. Der Innenausbau des Neubaus ist in vollem Gange. (Fotos: Die Seenotretter – DGzRS/Martin Stöver)

Die HAMBURG ist das vierte Schiff der völlig neu konstruierten 28-Meter-Klasse, die nach und nach die bewährte 27,5-Meter-Klasse ersetzt. Das Typschiff hatten die Seenotretter zu ihrem 150-jährigen Bestehen Ende Mai 2015 auf den Namen ERNST MEIER-HEDDE getauft und auf Amrum stationiert. Der zweite Seenotrettungskreuzer dieser Klasse ist die neue BERLIN, die seit Anfang 2017 von Laboe aus die Kieler Förde sichert. Seit Sommer 2017 ist die ANNELIESE KRAMER als dritte Einheit dieser Klasse auf der Station Cuxhaven im Einsatz.

Der jüngste Neubau soll nach seiner Ablieferung im Frühjahr 2020 auf der Station Borkum die ALFRIED KRUPP nach 32 Einsatzjahren ablösen. Mit der Namengebung würdigt die DGzRS die langjährige Verbundenheit der Hamburger mit den Seenotrettern. Mit einer Spendenaktion ruft sie alle Einwohner Hamburgs, aber auch alle Freunde der Hansestadt dazu auf, sich am „Spendemanöver: HAMBURG wird Seenotretter!“ zu beteiligen. Spenden für den Neubau sind bereits jetzt möglich, am einfachsten online unter Angabe des Kennwortes HAMBURG.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...ie-opfern-sich/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


„Seenotretter-Halle“ an der Unterweser: Bis vor wenigen Tagen lagen die beiden Seenotrettungskreuzer HERMANN RUDOLF MEYER/Station Bremerhaven und FRITZ KNACK/Station Olpenitz hinter der neuen HAMBURG sowie den beiden Tochterbooten TB 44 (für SK 40/HAMBURG) und TB 45 (vorne, für SK 41) bei der Fassmer-Werft auf dem Trockenen. Mittlerweile haben sie wieder Wasser unter dem Kiel.

Angefügte Bilder:
WTB-SK40-11-01.jpg  
Trödel
...zieht ins Bliev hier


Beiträge: 64.602

28.11.2019 00:00
#813 seenotretter /wie-sie-uns-helfen/wofuer-spenden Antworten
Trödel
...zieht ins Bliev hier


Beiträge: 64.602

29.11.2019 19:30
#814 Spender seit drei Generationen Antworten

29.11.2019
Spender seit drei Generationen

Familien, die seit Generationen Seenotretter stellen, sind an der Nord- und Ostseeküste nichts Ungewöhnliches. Andere Familien aus allen Teilen des Landes gehören seit Jahrzehnten ebenso fest zum #TeamSeenotretter – als Spender. Ihr Bürgersinn verbindet sich mit dem Bürgermut derer, die rausfahren, wenn andere reinkommen. Viele fördern die DGzRS langjährig und regelmäßig. Und einige engagieren sich auch für besondere Projekte wie die neuen Überlebensanzüge.

Familie Balz aus Pinneberg spendet bereits in dritter Generation für die Seenotretter. „Mein Vater hat nach dem Krieg auf Helgoland Trümmer geräumt. Dabei hatte er engen Kontakt zur DGzRS“, berichtet Susanne Balz. Das Motorrettungsboot HINDENBURG/Station Cuxhaven hatte 1952 nach Freigabe Helgolands durch die Alliierten als erstes deutsches Schiff wieder die Insel angelaufen.

Helgoland selbst erhielt kurz darauf die RICKMER BOCK. Dieses Motorrettungsboot ist in Büsum als Museumschiff erhalten und wird in diesem Jahr 75 Jahre alt. Die zwei Jahre jüngere Susanne Balz ist auf Fotos im Familienalbum schon als kleines Mädchen im Turm der RICKMER BOCK zu sehen. „Mein Vater hat mir die Wichtigkeit der Seenotretter schon sehr früh vermittelt“, sagt sie.

Ihr Sohn Torben (44) setzte 1989 schon als 14-Jähriger fort, was sein Großvater einst begonnen hatte: Auch er wurde Förderer, nachdem Opa mit ihm im Jahr zuvor den Helgoländer Seenotrettungskreuzer WILHELM KAISEN besichtigt hatte. „Mein erstes Jahrbuch von vor 30 Jahren habe ich noch“, sagt Balz stolz.

Erlebnisse mit ganz besonderen Menschen

Viele tausend eigene Fotos von rund 130 DGzRS-Einheiten sind hinzugekommen. „Die Schiffe sind faszinierend. Aber vor allem sind die Besatzungen tolle Menschen, die sich für eine sehr gute Sache engagieren. Ich bewundere außerdem, dass die DGzRS es immer wieder schafft, die Mittel für ihre Aufgabe komplett selbst aufzubringen“, sagt Balz. „Eigentlich sammle ich keine Fotos, sondern Erlebnisse mit ganz besonderen Menschen.“

Zu den herausragenden Erlebnissen gehören für ihn und seine Eltern – Vater Hans Peter Balz verstarb vor vier Jahren – sehr persönliche Spendenübergaben. So erhielten die Büsumer Seenotretter 2007 drei Rettungswesten von Familie Balz und die Schilkseer Kollegen jetzt zwei der nagelneuen Überlebensanzüge im Wert von jeweils 1.250 Euro. Torben Balz: „Das aktuelle Seenotretter-Motto trifft es: Ohne Deine Spende geht’s nicht!“

Herzlichen Dank für die jahrzehntelange Unterstützung!

Sie wollen die Seenotretter auch unterstützen? Dann spenden Sie online oder per Überweisung auf unser Spendenkonto: Sparkasse Bremen, BIC: SBREDE22, IBAN: DE36 2905 0101 0001 0720 16.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/da...i-generationen/


Quelle und Fotos www.seenotretter.de


Danke! Torben und Susanne Balz übergeben zwei der neuen Überlebensanzüge an die Freiwilligen-Besatzung des Seenotrettungsbootes GERHARD ELSNER/Station Schilkse

Besondere Spende 2007: Torben, Susanne und Hans Peter Balz überreichen drei neue Rettungswesten für die HANS HACKMACK an Vormann Jörg Lüdtke.

Angefügte Bilder:
2019-11-29-Spenderfamilie-_01_.jpg   2019-11-29-Spenderfamilie-_1_.jpg  
Trödel
...zieht ins Bliev hier


Beiträge: 64.602

03.12.2019 16:00
#815 Platten auflegen Antworten

03.12.2019
Platten auflegen

Laute Hammerschläge schallen durch die Werfthalle. Dazwischen mischen sich das surrende Geräusch des Schweißens und die hohen, kreischenden Töne, wenn Schleifscheiben auf einer Metalloberfläche kreisen. Rege Betriebsamkeit auf der Fassmer-Werft: Die Schiffbauer beplanken gerade das fertige Netzspantengerüst des jüngsten Seenotrettungskreuzers mit vorgefertigten Aluminiumplatten. Nach und nach nimmt der Neubau immer mehr Gestalt an. Fotos: Martin Stöver

SK 41 ist das fünfte Schiff der völlig neu konstruierten 28-Meter-Klasse, die nach und nach die bewährte 27,5-Meter-Klasse ersetzt. Das Typschiff hatten die Seenotretter zu ihrem 150-jährigen Bestehen Ende Mai 2015 auf den Namen ERNST MEIER-HEDDE getauft und auf Amrum stationiert. Der zweite Seenotrettungskreuzer dieser Klasse ist die neue BERLIN, die seit Anfang 2017 von Laboe aus die Kieler Förde sichert. Seit Sommer 2017 ist die ANNELIESE KRAMER als dritte Einheit dieser Klasse auf der Station Cuxhaven im Einsatz. Die neue HAMBURG wird voraussichtlich nach seiner Ablieferung im Frühjahr 2020 auf der Station Borkum die ALFRIED KRUPP nach 32 Einsatzjahren ablösen.

Die inzwischen fünfte Rettungseinheit der 28-Meter-Klasse soll im Rahmen der notwendigen ständigen Modernisierung der Rettungsflotte auf der Station Grömitz die HANS HACKMACK ablösen. Diese wiederum soll künftig ohne feste Station immer dort zum Einsatz kommen, wo andere Seenotrettungskreuzer vertreten werden müssen, zum Beispiel während turnusgemäßer Generalüberholungen. Die Taufe ist für den Jahreswechsel 2020/2021 geplant.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...atten-auflegen/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


Schleifen, schweißen, hämmern: Die Arbeiten am Rumpf und Deckshaus (r.) sind in vollem Gange

Angefügte Bilder:
WTB-SK41-04-01.jpg  
Trödel
...zieht ins Bliev hier


Beiträge: 64.602

05.12.2019 21:55
#816 Geld und Vitamine für die Seenotretter Antworten

05.12.2019
Geld und Vitamine für die Seenotretter

An Bord des Seenotrettungskreuzers THEODOR STORM haben Mario Mehren und Heiko Rehder am 2. Dezember im Namen der Belegschaft von Wintershall Dea einen symbolischen Spendenscheck überreicht. Außer 1.300 Euro erhielten die Büsumer Seenotretter eine Orangenkiste – Vitamine inklusive.

„Die Seenotrettungskreuzer der DGzRS sind seit Mitte der 1980er Jahre ein wichtiger Bestandteil des Rettungskonzepts der Bohr- und Förderinsel Mittelplate“, betonte Mario Mehren, Vorstandvorsitzender der Erdgas- und Erdölfirma. „In den vergangenen 20 Jahren kamen sie bisher insgesamt 17 Mal zum Einsatz. Dabei haben sie Menschenleben gerettet.“

Die Spende der Belegschaft kommt von Herzen: „Unsere Mitarbeiter wissen, dass sich die DGzRS ausschließlich aus Spenden finanziert. Da sie deren Arbeit als sehr wichtig und sinnvoll ansehen, wollen sie hier unterstützen.

Für die dunkle, vitaminarme Winterzeit haben wir außerdem noch eine Kiste Orangen mitgebracht“, sagte Heiko Rehder. Er ist Betriebsratsvorsitzender des Ölförderbetriebs Holstein, der zu Wintershall Dea gehört.

Das gespendete Geld stammt aus der Aktion „Hilfe statt Kerzen“. Früher stellte das Energieunternehmen selbst Paraffin für Kerzen her und beschenkte alle Mitarbeiter zu Weihnachten mit einem Kerzenpaket. Als die eigene Wachsproduktion um die Jahrtausendwende aufgegeben wurde, entstand auf Betreiben des damaligen Betriebsrates die Idee, den Wert der „Belegschaftskerzen“ in jedem Jahr sozialen Einrichtungen zu spenden.

Sie wollen die Seenotretter auch unterstützen? Dann spenden Sie online oder per Überweisung auf unser Spendenkonto: Sparkasse Bremen, BIC: SBREDE22, IBAN: DE36 2905 0101 0001 0720 16.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/da...e-seenotretter/


Quelle und Foto: www.seenotretter.de


1.300 Euro für die Seenotretter: Wintershall-Dea-Vorstandvorsitzender Mario Mehren (l.) und Heiko Rehder, Betriebsratsvorsitzender des Ölförderbetriebs Holstein, überreichen den Seenotrettern um Vormann Olaf Burrmann (2. v. l.) einen symbolischen Spendenscheck. Foto: Wintershall Dea/Achim Multhaupt

Angefügte Bilder:
20191205-Wintershall-Dea_-Foto-Wintershall-Dea-Achim-Multhaupt.jpg  
Trödel
...zieht ins Bliev hier


Beiträge: 64.602

11.12.2019 22:33
#817 Seenotretter legen eigenes Trainingsschiff auf Kiel Antworten

11.12.2019
Seenotretter legen eigenes Trainingsschiff auf Kiel

DGzRS intensiviert Qualifizierung ihrer Besatzungen auf Nord- und Ostsee

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat am Mittwoch, 11. Dezember 2019, erstmals ein eigenes Trainingsschiff für die Seenotretter an Nord- und Ostsee auf Kiel gelegt. Die etwa 22 Meter lange Einheit entsteht auf der Schiffswerft Hermann Barthel in Derben an der Elbe. Die Indienststellung ist für 2021 vorgesehen.

Einer Schiffbautradition folgend, legte Larissa Buck, Leiterin der Seenotretter-Akademie, eine Zwei-Hongkong-Dollar-Münze in eine Sektion des Neubaus ein. Das Geldstück soll den Schiffbauern, aber auch Schiffsführung und Besatzung Sicherheit, Glück und Gesundheit verheißen. Es wird jede Reise des Trainingsschiffes mitfahren. „Die Münze war seit meinem ersten Landgang auf meiner ersten Seereise 2006 in mein Seetagebuch eingeklebt. Ich bin damals wohlbehalten zurückgekommen. Und ich bin sicher, dass die Münze auch unserem ebenfalls reisenden Trainingsschiff Glück bringen wird“, sagte Larissa Buck anlässlich der Kiellegung in Derben.

Mit dem Neubau intensiviert die DGzRS die dezentrale Aus- und Fortbildung der Seenotretter auf den Stationen zwischen Borkum im Westen und Ueckermünde im Osten erfolgen. Zusammen mit den Rettungseinheiten vor Ort sollen vorrangig Standards wie Sicherheit und Seemannschaft, Längsseitsgehen, Schleppen, Manövrieren, technische Navigation wie Radarausbildung, Kollisions-/Begegnungsfahrten, aber auch die Abbergung Verletzter aus Schiffsinnenräumen trainiert werden. „Wir bereiten uns damit auch darauf vor, künftig verstärkt eigenes Personal selbst auszubilden und zu trainieren, da es immer weniger deutsche Seeleute gibt“, sagt Marco Behns, Leiter des Rettungsdienstes der DGzRS.

Platz für drei Besatzungsmitglieder und acht Trainees

Das Trainingsschiff der Seenotretter wird deshalb ausdrücklich keine leistungsstarke, schnelle Rettungseinheit, sondern ein konventioneller Verdränger mit Stahlrumpf. Das etwa 22 Meter lange, sechs Meter breite, 1,60 Meter tiefgehende und elf Knoten laufende Schiff wird von zwei Cummins-Motoren angetrieben. Sie sind baugleich mit denen der neueren Seenotrettungsboote der DGzRS. Das ermöglicht auch die technische Aus- und Fortbildung der Seenotretter.

Drei Besatzungsmitglieder werden das Trainingsschiff fahren. Acht Trainees beziehungsweise Freiwillige können an Bord untergebracht und auch an entsprechend ausgerüsteten technischen Navigationsplätzen geschult werden. Das Trainingsschiff komplettiert die DGzRS-Trainingsflotte. Zu ihr gehören auch zwei spezielle Trainingsboote aus der 9,5-/10,1-Meter-Seenotrettungsboot-Klasse. Außerdem wird die DGzRS künftig ihren größten Seenotrettungskreuzer HERMANN MARWEDE verstärkt zur Aus- und Fortbildung nutzen.
Gebaut wird das neue Trainingsschiff auf der Schiffswerft Hermann Barthel in Derben an der Elbe. Die Werft in Sachsen-Anhalt, gelegen zwischen Magdeburg und Brandenburg an der Havel, hat große Erfahrung im Bau ähnlicher Fahrzeuge. Finanziert wird der Neubau vollständig aus einer Erbschaft, wofür die Seenotretter außerordentlich dankbar sind.

Dem Training ihrer Besatzungen widmet sich die DGzRS seit jeher mit besonderer Aufmerksamkeit. Seit Jahresbeginn bündelt die Seenotretter-Akademie alle Maßnahmen: (erste) Qualifizierung zum Seenotretter, ständige Weiterbildung, regelmäßiges Training, an Bord, an Land und virtuell, für fest angestellte wie freiwillige Besatzungsmitglieder. Zur Akademie gehören das bereits 1996 gegründete Trainingszentrum Neustadt in Holstein und externe Einrichtungen, die Trainingsflotte, das Simulatorzentrum in der DGzRS-Zentrale sowie eine elektronische Lernplattform.

Über die Seenotretter

Die vor mehr als 154 Jahren gegründete DGzRS ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee. Zur Erfüllung ihrer Aufgaben hält sie rund 60 Seenotrettungskreuzer und -boote auf 55 Stationen zwischen Borkum im Westen und Usedom im Osten einsatzbereit – rund um die Uhr, bei jedem Wetter. Jahr für Jahr fahren die Seenotretter mehr als 2.000 Einsätze, koordiniert von der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre). Die gesamte unabhängige und eigenverantwortliche Arbeit der Seenotretter wird ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert, ohne Steuergelder. Seit Gründung der DGzRS 1865 haben ihre Besatzungen mehr als 85.000 Menschen aus Seenot gerettet oder drohenden Gefahren befreit. Schirmherr der Seenotretter ist der Bundespräsident.

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...chiff-auf-kiel/


Quelle: www.seenotretter.de


Eine weit gereiste Zwei-Honkong-Dollar-Münze soll dem reisenden Trainingsschiff der Seenotretter Glück bringen. (Fotos: Jörg Sarbach)

Angefügte Bilder:
csm_WTB-TS-01-01_ae1c1ee35e.jpg  
Trödel
...zieht ins Bliev hier


Beiträge: 64.602

Gestern 23:23
#818 4.000 PS für die neue HAMBURG Antworten

12.12.2019
4.000 PS für die neue HAMBURG

28-Meter-Neubau für die Seenotretter-Station Borkum wird am 19. April an der Elbphilharmonie getauft. Schiffbauer haben am Donnerstag, 12. Dezember 2019, auf der Fr. Fassmer-Werft in Berne-Motzen in den vierten Seenotrettungskreuzer der neuen 28-Meter-Klasse zwei wahre Kraftpakete eingebaut: Die beiden Hauptmaschinen wiegen zusammen 7,6 Tonnen und sind mit ihren insgesamt 32 Zylindern fast 4.000 PS stark. Das Spezialschiff der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist für die Station Borkum bestimmt. Nach seiner Ablieferung im Frühjahr 2020 soll der Neubau die Emsmündung und weite Teile der Deutschen Bucht sichern. Er löst die 1988 gebaute ALFRIED KRUPP ab. Die Taufe der neuen HAMBURG findet am Sonntag, 19. April 2020, in der Hansestadt an der Elbphilharmonie statt.

Es ist Millimeterarbeit auf der Fassmer-Werft: Die Schiffbauer müssen eine schwebende Tonnenlast behutsam, langsam Stück für Stück in die richtige Position schieben, damit sie am Ende exakt auf ihrem Fundament sitzt. Von dort aus werden die beiden fast 4.000 PS starken Hauptmaschinen die neue HAMBURG antreiben und auf bis zu 24 Knoten (ca. 45 km/h) beschleunigen. Beim Einbau dürfen weder die Führungsleinen des Hallenkrans irgendwo anecken, noch dürfen die beiden Motoren gegen den Neubau stoßen. Dieser wird wie alle Rettungseinheiten der DGzRS im bewährten Netzspantensystem vollständig aus Aluminium gebaut, ist als Selbstaufrichter konstruiert und wird ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert. Mit der Aktion „Spendemanöver: HAMBURG wird Seenotretter!“ rufen die Seenotretter alle Einwohner und Freunde Hamburgs auf, sich an der Finanzierung des Spezialschiffes für die Station Borkum zu beteiligen.

Als erstes setzen die Schiffbauer die Backbordmaschine in den vierten Seenotrettungskreuzer der neuen 28-Meter-Klasse ein. Das rund 3,8 Tonnen schwere Aggregat hängt an stabilen Gurten am Brückenkran. Reißen darf jetzt nichts, wenige Zentimeter über der offenen Wartungsluke. Hochkonzentriert bugsieren die Mitarbeiter der Fassmer-Werft den Motor durch die enge Öffnung in den Maschinenraum. Unten stehen Kollegen, nehmen ihn an und drehen ihn, noch an Ketten hängend, von Hand in die richtige Position. Langsam lassen sie ihn auf das Fundament herunter. Dabei passen sie seine Lage immer wieder leicht an.

Als die Backbordmaschine schließlich auf ihrem Platz steht, lässt die Anspannung bei den Schiffbauern nach. Kurzes durchschnaufen. Gleich ist der Steuerbordmotor dran. Anfangs ist alles genauso wie bei der ersten Hauptmaschine. Erst über der Wartungsluke wird deutlich: Wegen des bereits eingebauten Backbordmotors ist es dort unten noch enger. Die Schiffbauer drehen, kippen und wenden das Aggregat, bis sie es an seinem Zwilling vorbei auf den vorgesehenen Platz stellen können. Geschafft! In den nächsten Tagen folgt die Feinarbeit, bei der es um Hundertstel Millimeter geht: Die Maschinenbauer richten die beide Motoren exakt auf dem Getriebe und die folgende 6,5 Meter lange Welle bis zum Propeller aus. Erst danach verbinden sie die Aggregate fest mit dem Fundament.

Wie der Bau der neuen HAMBURG weitergeht und was bereits zuvor geschah, ist im Werft-Tagebuch der Seenotretter zu sehen.


Hamburg und die Seenotretter

Nach 35 Jahren Pause wird es wieder einen Seenotrettungskreuzer mit dem Namen HAMBURG geben. Auch wenn die DGzRS seit mehr als 150 Jahren ihren Sitz in Bremen hat (was übrigens 1866 in Hamburg beschlossen wurde), ist die Hansestadt an der Elbe mit ihrem Seehafen als „Tor zur Welt“ immer von besonderer Bedeutung für die Seenotretter gewesen. Kaufleute und Reeder, Fahrensleute und Schiffsmakler, Hafenarbeiter und Skipper, aber auch viele Hamburger, die nicht direkt etwas mit der Seefahrt zu tun haben, unterstützen die Seenotretter seit jeher. Heute fördern rund 20.000 Hamburger die Seenotretter mit regelmäßigen Spenden, und knapp 900 Sammelschiffchen haben dort ihren „Liegeplatz“. Zum Dank soll 2020 ein Wettbewerb unter den Stadtteilen über den Namen des Tochterbootes der neuen HAMBURG entscheiden. Der Neubau wird die vierte Rettungseinheit dieses Namens in der Geschichte der Seenotretter sein.

Spende für den Neubau

Eine Spende für den neuen Seenotrettungskreuzer ist am einfachsten online möglich auf der Website www.spendemanöver.de mit Stichwort HAMBURG. Überweisungen sind mit gleichem Stichwort möglich auf das Spendenkonto der DGzRS bei der Hamburger Sparkasse, IBAN: DE24 2005 0550 1280 1967 73. Darüber hinaus bieten die Seenotretter die Aktion „Name an Bord“ erneut an: Ab 5.000 Euro Spende fährt der eigene Name, der eines Unternehmens oder eines Menschen, der besonders geehrt werden soll, auf einer Danktafel an Bord der HAMBURG bei jedem Einsatz mit.

Die Eckdaten der neuen Klasse:

• Länge über Alles: 27,90 Meter

• Breite über Alles: 6,2 Meter

• Tiefgang: 2,00 Meter

• Geschwindigkeit: 24 Knoten (ca. 45 km/h)

• Besatzung: 9/4 Pers. (Stamm/Einsatz)

• Antrieb: zwei Propeller, je 1.440 kW/1.958 PS = 2.880 kW/3.916 PS

• Verdrängung: 120 Tonnen

https://www.seenotretter.de/aktuelles/ne...e-neue-hamburg/


Quelle: www.seenotretter.de


Im stimmungsvollen Morgenlicht liegt die Fassmer-Werft an der Unterweser – gleich werden dort die beiden Hauptmaschinen in die neue HAMBURG eingesetzt. Fotos: Jörg Sarbach

Maschinist Christian Erdwiens (l.) und Vormann Ralf Brinker stehen zwischen den beiden Hauptmaschinen, die die HAMBURG später auf bis zu 24 Knoten beschleunigen werden. Foto: Jörg Sarbach

Angefügte Bilder:
csm_WTB-SK40-12-01_3bdcb7643a.jpg   csm_2019-12-12_Maschineneinbau_neue_HAMBURG__SK40___1__K__135ee15d2c.jpg  
Seiten 1 | ... 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55
 Sprung  
http://www.langeoog-fans.de;
www.bilder-hochladen.net
Xobor Forum Software ©Xobor.de | Forum erstellen
Datenschutz